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Lumix

DxO für GH1 ab Mittwoch

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Wir haben schließlich lange darauf gewartet, dass Panasonic überhaupt ins Programm aufgenommen wird (wenn man mal von der FZ30 absieht). Wenn genug Forderungen nach weiteren Modulen bei DxO eingehen, werden die (hoffentlich) schon reagieren: Es geht eben um Nachfrage und Angebot.

Und - bitte nicht vergessen - wird endlich auch RAW verarbeitet. Ich bin ja schon mal auf das Ergebnis gespannt!

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Leider klappt`s nicht mit der GF1:mad:, "keine bekannten Farbdaten".

Gibt's schon irgendwelche Tips und Tricks ?

 

Grüße

Wolfgang

 

...back to ACDSee 3:(

 

:mad: Ja, dasselbe stelle ich bei G1-RAWs fest :mad:

Das kann eigentlich nur am Exif-Eintrag liegen, denn tatsächlich müssten die RAWs doch absolut gleich sein, oder?

Was sagen unsere RAW-Experten?

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:mad: Ja, dasselbe stelle ich bei G1-RAWs fest :mad:

Das kann eigentlich nur am Exif-Eintrag liegen, denn tatsächlich müssten die RAWs doch absolut gleich sein, oder?

Was sagen unsere RAW-Experten?

 

wie ist denn DXO so bei Verwendung von jpeg-Bildern? Oder auch älteren Versionen. Bekommt man wirklich merkbar bessere Bearbeitungen zustande wie etwa mit PSE ? Wo ist denn die Stärke von DXO ?

Danke Gerhard

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:mad: Ja, dasselbe stelle ich bei G1-RAWs fest :mad:

Das kann eigentlich nur am Exif-Eintrag liegen, denn tatsächlich müssten die RAWs doch absolut gleich sein, oder?

Was sagen unsere RAW-Experten?

 

In der GH1 ist ein anderer Sensor verbaut als in der G1 und GF1 (mit Brutto 14 statt 12 Megapixeln), der es erlaubt den Bildwinkel bei Wechsel auf die Formate 3:2 und 16:9 konstant zu halten. Außerdem ist das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten und der Dynamikumfang bei der GH1 besser (siehe Test von G1 vs. GH1 auf dxomark.com). Die RAW-Dateien G1 und GF1 sind darum nicht identisch zu denjenigen der GH1.

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wie ist denn DXO so bei Verwendung von jpeg-Bildern? Oder auch älteren Versionen. Bekommt man wirklich merkbar bessere Bearbeitungen zustande wie etwa mit PSE ? Wo ist denn die Stärke von DXO ?

Danke Gerhard

 

DxO ist in erster Linie ein RAW-Konverter. Seine Stärke liegt in der automatischen Korrektur von Objektivfehlern (Verzeichnung, Vignettierung, CAs, lokal angepasste Schärfung etc.) und der automatischen Optimierung des Bildes (Kontrastanpassung, Farbanpassung, Rauschunterdrückung etc.). Alle diese Parameter lassen sich auch individuell anpassen (für einzelne Bilder oder auch zur Stapelverarbeitung für eine Gruppe von Bildern). Interessant ist auch die Möglichkeit der Korrektur stürzender Linien und der sogenannten "Volumenanamorphose" (Verzerrung von runden und zylindrischen Objekten durch die Projektion des dreidimensionalen Objekts auf ein zweidimensionales Bild).

 

Für den RAW-Workflow ist es sehr hilfreich, dass die Einstellungsdateien gespeichert (und auf dieser Grundlage später Detailanpasssungen vorgenommen werden können) und das Ergebnis als lineare DNG-RAW-Datei exportiert werden kann, die dann beispielsweise nicht-destruktiv in Adobe Lightroom weiterbearbeitet werden kann.

 

Grundsätzlich sind die meisten Funktionen auch für JPGs nutzbar, die Qualität ist aber natürlich auf Basis einer RAW-Datei besser. Für nicht unterstützte Kameras ist DxO zwar durchaus nutzbar, bietet aber abgesehen von der Stapelverarbeitung gegenüber PSE bei der Bildoptimierung keinen großen Vorteil.

 

Von den Funktionen her ist DxO nicht mit Photoshop oder PSE, sondern mit dem "Entwickeln"-Modul von Lightroom vergleichbar. Der große Vorteil liegt dabei in der automatischen Korrektur der Objektivfehler. Als RAW-Konverter ist er zumindest der aktuellen Lightroomversion bei der Rauschunterdrückung deutlich überlegen. Die Möglichkeit zu individuellen lokalen Korrekturen wie in Lightroom ist abgesehen von einer Option zur Staubentfernung nicht gegeben. Ebenso fehlen Dateiverwaltungsfunktionen und Ausgabefunktione (z.B. Drucken). DxO stellt somit kein Substitut für Lightroom, PSE oder Photoshop dar, sondern bietet ausgereifte automatische Funktionen zur Bildoptimierung. Eine ausführliche Beschreibung findet man auf DXO - Simply better images.

 

Ich nutze das Programm erst wenige Tage mit meiner GH1 (ich hatte eine frühere Version mit meiner KonicaMinolta A200 genutzt). Mit der Qualität bin ich bislang sehr zufrieden. Die Verzerrung wird im Gegensatz zur implementierten Korrektur in der GH1 beim 14-140 auch bei 14mm vollständig korrigiert (zudem wird das Bild weniger stark beschnitten, so dass man letztlich "mehr Weitwinkel" bekommt). Durch die lokale Schärfung ist im Weitwinkel auch bei offener Blende im Bild kein sichtbarer Randabfall erkennbar. Das Rauschen wird im Gegensatz zum Adobe-RAW-Converter auch bei ISO 800 und 1600 ohne sichtbaren Detailverlust wirksam unterdrückt. Ein sehr interessantes Feature ist m.E. auch die Möglichkeit, mit einem Klick die Farbwiedergabe im "Look" anderer Kameras (z.B. einer Olympus E3) zu wählen - die Orginalfarben bei Panasonic sind m.E. gerade im Grünbereich nicht perfekt. Die Bedienung des Progamms ist intuitiv und der Workflow überzeugt mich auch (vor allem die relativ gute Integration mit Lightroom).

 

Meines Erachtens ist das Programm eine sehr gelungene Ergänzung zu PSE (die RAW-Funktionalität ist dort ja sehr eingeschränkt) und bietet auch für Lightroom-Anwender was die Qualität und die Automatisierung der Bearbeitung angeht einen deutlichen Mehrwert.

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