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leichtes Stativ zum Wandern gesucht


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Hallo, für meine derzeit schwerste Kombi (Lumix GX9 + Leica 50-200, beides zusammen etwas über 1kg) suche ich ein leichtes aber stabiles Stativ. Um Reserven bei zukünftigen Kameras + Objektiven zu haben, sollte die Traglast wohl etwas höher sein. Da ich dies nur ab und zu mal beim Wandern mitnehmen möchte, wäre ein kleines Packmaß und ein geringes Gewicht von Vorteil. Unsicher bin ich noch bei der Arbeitshöhe. Bei knapp 1,90m Köpergröße müßte das Stativ schon sehr groß sein. Daher die Überlegung, ob man nicht auch mit dem Klappdisplay die Kamera ausrichten kann, dann wäre eine niedrigere Arbeitshöhe möglich.

Welche Stative würdet ihr für die v. beschriebene Anwendung empfehlen?

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Hallo Walter, 

 

Grundsätzlich erst mal zum Thema Arbeitshöhe. 

Zum einen sollte die genutzte Höhe am Ende für jedes Motiv entsprechend gewählt werden, denn aus Augenhöhe wirken die meisten Bilder halt eher langweilig, zum anderen ist natürlich ein möglichst hohes Stativ, dass dann noch gut stehen kann eher nicht mehr mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht zu vereinbaren. 

 

Nur als Anhaltspunkte was ich nutze und wozu und wie:

1. Rollei Traveler No. 1: Das Objektiv nutze ich zumeist eher dann wenn ich noch nicht genau weiß ob ich wirklich ein Stativ brauche, oder wenn ich weiß, es muss eh nicht hoch sein.  Da ich für dieses Stativ keine kurze Säule habe, nehm ich zusätzlich eigentlich immer noch den Gorilla-Pod mit. 

 

2. Ein Rollei A2 inkl kurzer Mittelsäule: Das Stativ ist ein Allrounder und mit der kurzen Mittelsäule kommt man schon sehr tief. Aber auch die nutzbare Höhe ist natürlich deutlich besser, wenn es auf Höhe an kommt. Insgesamt ist es auch einiges stabiler, da die Rohre dicker sind. Aber es ist auch länger und schwerer. Und für mich reicht es auch nicht wirklich um auf Sichthöhe stabil arbeiten zu können (bin 1,87m groß). 

 

3. Das Rollei C6i Carbon: Auch zu diesem Stativ habe ich keine kurze Säule, aber es ist vom Aufbau definitiv für höhere Nutzung gedacht. Dank Carbon ist es auch recht leicht. Allerdings sollte man es eben dann bei Nutzung auf max. Höhe auch beschweren in dem man z.B. Den Rucksack an den Haken unten hängt. Oder ein Hering und Spannband. 

 

Da sieht man glaub gut, dass es da Zielkonflikte gibt. 

Außerdem sollte man gerade die Mittelsäule nicht voll aus ziehen, schon gar nicht bei zweigeteilten. Hier sollte man also die Angabe zur maximalen Höhe nicht zu ernst nehmen. Das geringe Gewicht ist zum Tragen toll, für den Stand ist mehr halt gut, da ist es wichtig. Dass du es entweder zusätzlich beschwerst oder es fest spannst. 

 

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Hallo Walter,

leicht und auf Augenhöhe zu fotografieren ist immer eine mehr oder weniger wackelige Angelegenheit. Ich nutze ein VARVAO 816 TC von Cullmann. Das Stativ wiegt gerade einmal < 500gr. und Trägt Max. 4kg. Meine Oly 1X mit dem 300/4 ist keine Hürde. Aber, ich hocke mich immer hin mit der Arbeitshöhe von ca. 70cm. Sofern ich die volle Höhe von 1,35 m nutze, behandle ich das Teil wie ein Einbein. Besonders gut finde ich die integrierten Spikes, somit fester Stand. Wie schon erwähnt, beim Wandern und Radfahren ist es immer dabei. Das Packmass ist unter 40cm.

Gruß Mathias

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@Chris-W201-Fan, danke schon mal für die ersten Empfehlungen und Tipps zur Handhabung, Das Thema Stativ scheint ja noch schwieriger zu sein, als eine neue Kamera zu kaufen. 😉Auch die Auswahl an Stativen ist ja riesig. Was ist denn zum Stativkopf zu beachten?

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Die Marke scheint ggfls. auch eine "Glaubensfrage" zu sein, die einen schwören auf Manfrotto, die anderen auf Siuri, Cullmann, Rollei, usw. Dazu kommen noch die enormen Preisunterschiede von ca. 50€ bis 800€. Einige sagen, wenn man eine teure Kamera auf das Stativ setzt, dann muss auch das Stativ hochwertig (und somit teuer) sein.

... das wird wohl nicht einfach "das" richtige zu finden.

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vor 3 Minuten schrieb Walter808:

Die Marke scheint ggfls. auch eine "Glaubensfrage" zu sein, die einen schwören auf Manfrotto, die anderen auf Siuri, Cullmann, Rollei, usw.

Aber nur wenn sie nie ein Gitzo benutzt haben. 😉

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... bei Fotokoch kann man die Auswahl mit den gewünschten Eigenschaften sehr gut filtern.

Ich habe mal folgendes gefiltert: sofort lieferbar, Dreibeinstativ, Arbeitshöhe 130-180cm, Packmaß bis 40cm, Gewicht bis 1500g

Da kommen dann 18 Produkte in die Auswahl mit Preisen von ca. 70€ bis 260€

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Walter, die von mir genannten Stative sind nur als Beispiele zu sehen. 

Ich nutze selbst MFT und Kleinbild, und vor allem bei Landschaften ist das Objektiv ja sowieso eher klein. 

Ich hab aber auch schon auf dem Traveler No1 das 100-400 von Olympus benutzt. Allerdings ist dann halt eher mit einem Segment der Füße dann Schluß. 

 

Für die Köpfe kann man sich streiten, da gibt es natürlich bessere und schlechter. Der Kopf vom Traveler No1 ist halt etwas schlichter aber durchaus nutzbar, der vom C6i deutlich besser, den habe ich auch ein zweites Mal für das A2 gekauft, die kann man nämlich einfach gesondert kaufen und tauschen..

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vor 44 Minuten schrieb Walter808:

Die Marke scheint ggfls. auch eine "Glaubensfrage" zu sein, die einen schwören auf Manfrotto, die anderen auf Siuri, Cullmann, Rollei, usw.

Rollei labelt nur chinesische Stative von fotopro um. Cullmann zum Teil auch. Das Nonplusultra sind die teuren Stative von Gitzo aus dem Friaul in Norditalien (gleicher Konzern wie Manfrotto aber qualitativ viel hochwertiger).

Bei den Chinastativen ist mein Favorit Leofoto. Allenfalls noch Benro. Leofoto baut Stative ohne Mittelsäule (ähnliches gibt es auch von Sirui), die für das Gewicht und die Höhe sehr stabil sind. Wunder können die aber auch nicht bewirken. ich habe das hier aber ich fahre die untersten Beinsegmente nicht aus: https://leofoto.ch/produkt/ranger-carbon-stativ-ls-255c/ Max Höhe ist mit einer aufschraubbaren Mittelsäule, die ich ebenfalls nicht benutze.

Grundsätzlich gilt: man bekommt was man bezahlt. Und sehr hohe Arbeitshöhe, stabil, leicht und dann auch noch günstig wie oft gewünscht, gibt es nicht.

Das hier auch erwähnte Rollei C6i hatte ich auch mal kurz. Ich konnte den Hype nicht nachvollziehen. Das war mein weitaus wackeligstes Stativ, das ich je hatte und war schnell wieder weg.

 

Edited by WRDS
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Das ist ja ein Sammelsurium. Sogar ein Lampenstativ ist noch dabei 🤣. Im Shop sehen die alle schön und gut aus. Man merkt erst ob man Mist gekauft hat, wenn man das Stativ in der Hand hält und selber testet.

Ich empfehle die Ranger Serie von Leofoto: https://www.leofoto.eu/de/kamerastative/ranger-stativ-serie.html

Stabil, leicht aber relativ langes Packmass. Kurzes Packmass, hoch und stabil kann es konstruktionsbedingt nicht geben. Je mehr Segmente, desto instabiler.

Edited by WRDS
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Ich habe ein Hama Stativ und zweimal ein Cullmann gehabt. Fand ich alle drei nicht gut. Jetzt habe ich ein Sirui. Nicht so leicht. Es wiegt 1890 gr. Damit bin ich zufrieden. In letzter Zeit nehme ich es wieder őfter mit wenn ich unterwegs bin. Frűher  in der analoge Zeit hatte ich ein nicht leichtes Manfrotto.

Edited by Marie N
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vor 14 Minuten schrieb WRDS:

Das ist ja ein Sammelsurium. Sogar ein Lampenstativ ist noch dabei 🤣. Im Shop sehen die alle schön und gut aus. Man merkt erst ob man Mist gekauft hat, wenn man das Stativ in der Hand hält und selber testet.

Ich empfehle die Ranger Serie von Leofoto: https://www.leofoto.eu/de/kamerastative/ranger-stativ-serie.html

... uih, die Auswahl ist auch nicht gerade klein. Aber im optischen Vergleich ähnelt die Leofoto Ranger-Serie den Sirui-Modellen. Vielleicht sogar gleich hochwertig?

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vor 4 Minuten schrieb Marie N:

Ich habe ein Hama Stativ und zweimal ein Cullmann gehabt. Fand ich alle drei nicht gut. Jetzt habe ich ein Sirui. Nicht so leicht. Damit bin ich zufrieden. In letzter Zeit nehme ich es wieder őfter mit wenn ich unterwegs bin. Frűher  in der analoge Zeit hatte ich ein nicht leichtes Manfrotto.

Ein hama alpha 60 habe ich hier auch noch liegen, aber das ist schon klapprig ... Welches Modell von Sirui hast du denn?

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Sirui baut auch Stative ohne Mittelsäule:  https://www.siruishop.de/collections/dreibeinstative

Mit dem Sirui, das ich mal hatte, war ich nicht zufrieden und deshalb will ich zu anderen Sirui Stativen nichts sagen. Ich habe hier aktuell Stative von Gitzo und Leofoto. Dazu kann ich aus eigener Erfahrung etwas sagen. Angelesenes Halbwissen mag ich nicht verbreiten.

Für den Preis und Gewicht war auch ein Benro Slim sehr gut. Das hatte ich auch mal. https://de.benroeu.com/benro-slim-stativkit-carbon-faser/

Wenn man sich so in den Foren rumhört sind, sind Gitzo, Leofoto und Benro als qualitativ hochwertig bekannt. Das sind auch meine Erfahrungen. Sicher auch Berlebach aber die sind dann wieder schwer. Enttäuscht war ich übrigens von einem Manfrotto 190 go Carbon. Für den Preis war mir das zu wackelig.

Rollei hat ein gutes Marketing und versorgt diverse Influencer mit Gratisstativen. Und sie sind billig. Aber man bekommt halt auch nur billig.

Edited by WRDS
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IMO spielt Gitzo in einer eigenen Liga, da verbietet sich schon fast jeder Vergleich mit Benro, Sirui udgl. 

Letztere bieten auf dem Papier vergleichbares, jedoch sind Materialbeschaffenheit und - güte (insbesondere des Carbons), Fertigungspräzision, Haltbarkeit und VOR ALLEM Qualitätskontrolle einfach nur Himmel und Hölle. 

Ob man das persönlich braucht und will, muss jeder selbst entscheiden. Aber eins steht fest. Geht es allein um Qualität, verkörpert Gitzo die Spitze. Mit Abstand. 

Und für die, die jetzt rufen "Aber der Preis!": "Früher" gab es mal die Faustregel, wonach man für ein Stativ in etwa die gleiche Summe einkalkulieren sollte, wie für die Kamera. 

Heute sieht das in Anbetracht der Digitaltechnik und wirkungsvoller Wackeldackel sicher anders aus und "man" hat heute auch meist nicht nur EIN Steckenpferd, in das man sein Geld steckt. 

Trotzdem. Wenn man was wirklich Gutes sucht, ist die Entscheidung im Grunde sehr einfach. 

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Oberhalb von Gitzo gibt es noch RRS Stative (Really Right Stuff). Die Preise dort sind jedoch so abgehoben und sie haben auch keinen Europavertrieb, so dass ich die jeweils gar nicht erwähne. Ein Fotokollege schwört darauf.

 

 

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Mein liebstes Reisestativ ist unverändert das Sirui T-025X in Carbonvariante. Ohne Mittelsäule und mit dem (selbst dazu ergänztem) Sirui E-10 Kugelkopf wiegt es gerademal 860 g. Die Arbeitshöhe von ca. 18–115 cm deckt ab was ich unterwegs möchte, es ist schnell einsatzbereit und stabil mit meinen Kombis bis ca. 2 kg. Der Kugelkopf ist der leichteste mir bekannte mit einer breiten, quadratischen Arca Swiss Schiene. Diese breite Schiene ist mir aufgrund der deutlich höheren Stabilität als die kompakteren schmalen Schienen bei Aufnahmepositionen mit eher ungünstig gelegenem Schwerpunkt wichtig. Genauso wie problemlose Bedienbarkeit mit Handschuhen oder klammen Fingern (bei Stativ und Kopf).

Das T-025X hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel und ich bin nicht sicher ob es überhaupt noch erhältlich ist. Das erwähnte 5CX scheint auch gewichtsseitig jedoch ähnlich ausgelegt zu sein und würde ich mir bei Verlust des T-025X, aufgrund langjähriger positiver Erfahrungen damit, selbst näher ansehen. All jene Kandidaten, welche zwar die Grundvoraussetzungen erfüllen, aber bereits ohne Kopf mehr wiegen als meines inkl. erwähntem 280 g Kopf, schieden bei mir als Reisestativ bereits in der Vorrunde aus und dies betrifft leider bei vielen Herstellern 100 % des Angebots. Aber wie üblich kommt es halt auch bei (Reise-)Stativen auf die jeweils gesetzten Schwerpunkte an.

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vor 8 Stunden schrieb Walter808:

Hallo, für meine derzeit schwerste Kombi (Lumix GX9 + Leica 50-200, beides zusammen etwas über 1kg) suche ich ein leichtes aber stabiles Stativ.

Ich verstehe nicht ganz wieso man eine leichte Kamera/Objektiv Kombi benutzt, um dann das ganze durch ein Stativ schwer zu machen? Fotografierst du nachts oder willst du bewusst sehr lange Zeiten benutzen)? Eine stabilisierte Mft mit max. 200mm kann in der Regel relativ lange Zeiten von Hand erlauben.

Ich nehme beim Wandern manchmal ein kleines Tischstativ von Leo mit. Der Verzicht auf Augenhöhenmass erlaubt massiv Gewicht zu sparen.

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Die Kombi Lumix + 50-200 ist der aktuelle Stand. Geplant ist mittelfristig auf Vollformat zu gehen und dafür sollte das Stativ auch passen. Aktuell plane ich eine Sonnenaufgangswanderung in den Bergen. Daher der Bedarf eines Statives.

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vor 1 Stunde schrieb Walter808:

Geplant ist mittelfristig auf Vollformat zu gehen und dafür sollte das Stativ auch passen.

Das solltest du natürlich erwähnen. So verbieten sich dann automatisch die leichtesten superbillig Stative.

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