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GRIII oder GRIIIx - welche benutzt ihr lieber?


floauso

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Für diejenigen, die beide haben...

In den letzten Jahren war meine Lieblingskombi drei Objektive mitzunehmen: 15mm, 35mm und 150mm. Sprich, das 35mm als Immerdrauf mit leichtem Weitwinkel. Wenn ich dann Tele oder Weitwinkel möchte, dann richtig und bewusst.

Nun überlege ich mir, mal eine der beiden GRIII zu kaufen. Am liebsten würde ich mir beide kaufen. Das würde ich wahrscheinlich sofort mache, wenn eine 24mm und die andere 40mm hätte. Nun überlege ich aber, welche von beiden ich nehmen soll. Die Wahl des Objektives ist sehr individuell, kommt auf die Art der Fotografie drauf an und abnehmen kann mir niemand die Entscheidung. 

Aber doch eine Frage an diejenigen, die sowohl die GRIII als auch die GRIIIx haben: mit welcher von beiden macht ihr mehr Fotos? Welche ist öfter dabei? Bestimmt habt ihr einen Liebling unter den beiden, oder?

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Ich habe die GR III und vermisse nur selten mehr Brennweite. Welche Variante für dich die Beste sein wird, hängt von deinen Vorlieben ab. Wenn du Lightroom nutzt, kannst du einfach prüfen mit welcher Brennweite du am meisten arbeitest und dich beim Kauf danach richten.

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Wie du bereits geschrieben hast, ist dies natürlich eine sehr subjektive Sache.

Ich persönlich habe die GR IIIx öfter dabei, da 40 mm KB meine liebste Allround-Brennweite darstellt. Für mich fühlt sich ein 40er wie ein flexibleres 50er an, da mir ein 50er als einzige Brennweite manchmal etwas zu eng ist. Wie für Normalobjektive typisch, liegen die 40 mm zwischen Weitwinkel- und Teleobjektiven und können je nach Bildkomposition eine Wirkung in beide Richtungen erzielen. Wenn man zumindest etwas mehr Möglichkeiten mit der Schärfentiefe zu spielen haben möchte, ist die GR IIIx ebenfalls besser geeignet.

Dafür lässt es sich mit der GR III effektiver mit der Perspektive arbeiten und Objekte im Vordergrund bildwirksam in die Komposition einbeziehen. Dabei bleibt 28 mm KB eine weitwinklige Brennweite, welche an den Rändern noch nicht sichtbar verzerrt, sondern meiner Ansicht nach trotz des großen Bildwinkels immer sehr „natürlich“ und dezent wirkt. Ricohs geniale Snapfokusfunktion (Zonenfokus) harmoniert ebenfalls besser mit der GR III, da man dank der niedrigeren Brennweite auch zur Erzielung sehr hoher Schärfentiefe nicht übermäßig abblenden muss.

Freude bereiten jedenfalls beide sehr und dieselbe Leichtigkeit (nicht nur aufs Gewicht bezogen) vermitteln sie ebenfalls. Kommt halt immer auf die jeweilige Situation an, welche ihre Stärken gerade besser ausspielen kann. Und wenn man dann gerade „die andere“ dabei hat, passt man die Bildkomposition eben entsprechend an und kommt ebenfalls mit guten Bildern nach Hause. Also - viel Spaß bei der Wahl. ;)

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Danke an euch beide. Ich habe jetzt die GR IIIx bestellt. Mal schauen....

Grundsätzlich bin ich gerne mit einer Brennweite von 35mm unterwegs. Die 40mm hatte ich vor Jahren auch mal ganz gerne (Pana 20/2.5, welches dann aber dem 35mm gewichen ist), aber die Erinnerung schwindet auch immer ein wenig. Da die GR auch für Wandertouren als leichtes Gepäck herhalten soll bin ich mir aber noch nicht ganz sicher, ob mir das nicht zu wenig WW ist. Das schöne an Festbrennweiten ist ja, dass man schnell lernt sich damit abzufinden, was man hat und dennoch irgendwie nicht mit schlechteren Fotos nach Hause kommt.

Am liebsten wäre mir, wenn Ricoh noch ein weiteres Modell mit 24mm auf den Markt bringt. Aber man kann halt nicht alles haben. Das hantieren mit Konvertern ist nicht so meins. Dann kann ich mir auch ne mFT in den Rucksack schmeißen 😉 

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Moin, tendenziell eher GRIIIx, weil die Bilder einen schöneren Look haben. Sprich: Man bekommt auch den HG etwas unscharf. Naja... zumindest ein bisschen.

Früher habe ich lieber die 28mm genutzt. Auch gerne volle 24mm an einer RX100-Serie. Aber mit der Zeit bin ich eher immer höher gegangen.

Heutzutage nehme ich lieber die Panasonic GM1 mit einem 35-100mm f4-5.6 ( 70 - 200 mm equiv. ) oder einem 30mm f/3.5 Macro ( 60 mm equiv. ). Ist unterm Strich auch nicht viel größer. Gibt ja auch noch das 12-32mm f3.5-5.6 Pancake. Sprich: Bei gutem Licht und Jahreszeit habe ich lieber die GM1 in der Tasche.

Aber jetzt komme ich vom Thema ab... wo waren wir? ... ah ja: Nimm die GR3x 👍

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vor 10 Stunden schrieb twinfighter:

Ist unterm Strich auch nicht viel größer.

Die GM1 ist mit u.a. erwähnten kompakten Objektiven eine feine Sache. Aber selbst mit dem 12–32er Pancake fällt die Kombi fast doppelt so dick wie eine GR III(x) aus. Von den anderen beiden Objektiven, welche für sich genommen durchaus sehr kompakt sind, gar nicht zu reden.

Zumindest wenn man die Hosentaschentauglichkeit der GR III(x) nutzen möchte, gibt's aktuell keine Alternative bei Systemkameras. Verzichtet man auf dieses letzte (in meinen Augen entscheidende) Stückchen an Flachheit, dann natürlich schon.

Edited by flyingrooster
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vor 2 Stunden schrieb flyingrooster:

Die GM1 ist mit u.a. erwähnten kompakten Objektiven eine feine Sache. Aber selbst mit dem 12–32er Pancake fällt die Kombi fast doppelt so dick wie eine GR III(x) aus. Von den anderen beiden Objektiven, welche für sich genommen durchaus sehr kompakt sind, gar nicht zu reden.

Zumindest wenn man die Hosentaschentauglichkeit der GR III(x) nutzen möchte, gibt's aktuell keine Alternative bei Systemkameras. Verzichtet man auf dieses letzte (in meinen Augen entscheidende) Stückchen an Flachheit, dann natürlich schon.

Ja... mir geht es tatsächlich auch um das letzte Stück Flachheit. Ich liebe ja mFT, weil man mit vergleichsweise kleinem und leichten Gepäck unterwegs ist. Mit bspw. drei Objektiven ist die Tasche noch recht smart und es hält sich vom Gewicht in Grenzen. Und doch ist es so dass wenn man erst eine Tasche benötigt, dann kommt es auch nicht auf die letzten cm drauf an. Der Handgriff bspw. ist bei mir an der e-M10 immer dran. Auch die Fuji x100 hatte ich mal. Tolle Kamera - aber auch die ist aufgrund der für mich zu geringen Vorzüge ggü. einer Kamera mit Wechselobjektiven wieder gewichen. 

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Hi,

das ist das Dilemma.
Sobald auf einem MFT oder APS-C Body etwas anderes steckt als ein Pancake-Objektiv, isses vorbei mit der Kompaktheit.
Und wenn man deswegen das Objektiv nicht wechsen möchte, kann man auch gleich eine fest eingebaute FB nehmen.

Habe auch über Monate hin und her überlegt.
Bei den Ricohs war ich irgendwann auch angekommen.
Ist dann aber eine Coolpix A geworden, vergleichbar mit der GR II...

Ciao - Carsten

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Ja, eine große Frage bei der GRIII(x) ist halt immer, ob einem EINE Festbrennweite genügt. Wenn man dann im Doppelpack von GRIII und GRIIIx unterwegs ist, ist ein Pancake-Zoom sicherlich kleiner. Auch wenn da optisch dann auch schon eine Spanne zwischen liegt. Und wenn ich dann noch Konverter für Tele und WW mitnehme, dann ist der Unterschied zu ner bspw. mFT-Kamera mit Festbrennweiten, zumindest wenn es die Größe (nicht das Gewicht) betrifft, auch kaum noch vorhanden. 

Was meinen Kauf aber vor allem auch hinsausgezögert hat ist, dass ich ein entsprechendes Wechselobjektivequipment eh zuhause liegen lasse. Und ich werde es auch behalten. Sprich, die GRIIIx ersetzt nichts von meinen Dingen und wird mir auch von Bedienung und Bildqualität nichts bieten, was ich nicht schon habe. Das einzige Argument ist die Größe / Gewicht. 

Und da bin ich mal auf die Praxis gespannt. Ob meine "große" Ausrüstung immer weniger zum Einsatz kommt, oder aber ob ich diese bei vielen Unternehmungen doch noch mitschleppe, weil ich mehr Brennweiten-Flexibilität möchte. Oder... ich lass mich mal überraschen.

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Hi,

kommt darauf an, was Du aufnehmen willst.
Normal- und WW Brennweiten kann eine GR III (x) schon in vielen Fällen ersetzen.
Nur mit Teleaufnahmen wird's halt nix.

So eine Edel-Kompakte hat man bei jedem Spaziergang dabei.
Die ersetzt bei mir eher die Kamera des Smartphones, das nehme ich für Schnappschüsse oder Beweisfotos ohne Ansprüche.
Mit dem großen Besteck geht man eher gezielt auf Foto-Safari...

Ciao - Carsten

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ja, hängt immer von der Aktivität ab. Oft ist halt nur das Smartphone dabei. Aber ich versuche so oft es geht eine richtige Kamera mit zu nehmen. Da ist die GR3 / x schon eine feine Sache. Ersetzt keine komplette Fotoausrüstung. Aber das soll die auch nicht. In Punkto Bildqualität sind die 14 Bit Rohdaten sehr ernst zu nehmen 👍

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vor 6 Stunden schrieb floauso:

Sprich, die GRIIIx ersetzt nichts von meinen Dingen und wird mir auch von Bedienung und Bildqualität nichts bieten, was ich nicht schon habe.

Zumindest bei der Snapfokusfunktion würde mich wundern, wenn du diese auch anderswo findest. Diese Funktionalität wäre mir bei meinen Systemkameras definitiv willkommen, deren Umsetzung stellte Entwickler bei wechselbaren Objektiven aber natürlich vor gänzlich andere Herausforderungen als bei einem fest verbauten Objektiv.

Auch bei unzähligen weiteren „Kleinigkeiten“ merkt man den GRs an, dass sie von Fotografen für Fotografen entwickelt wurden und auch davon könnte sich jede x-fach teurere Systemkamera noch einiges abschauen.

Ersetzen kann sie Systemkameras aufgrund deren Vielseitigkeit für die meisten Fotoenthusiasten natürlich nicht, sinnvoll ergänzen jedoch schon. Und wenn ich mir bei meinen Lieblingsfotos der letzten Jahre anschaue wie hoch der Prozentsatz derer ist, welcher trotz umfangreicher Systemkameraausrüstung (mit welcher ich rundum wunderbar zufrieden bin) von der GR III(x) stammt, dann schlägt deren Preis/Keeper-Ratio alles andere was ich aktuell fotografisch nutze um Längen.

Kurzum – viel Spaß mit der kleinen GR. ;)

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vor 11 Stunden schrieb flyingrooster:

Zumindest bei der Snapfokusfunktion würde mich wundern, wenn du diese auch anderswo findest. Diese Funktionalität wäre mir bei meinen Systemkameras definitiv willkommen, deren Umsetzung stellte Entwickler bei wechselbaren Objektiven aber natürlich vor gänzlich andere Herausforderungen als bei einem fest verbauten Objektiv.

Auch bei unzähligen weiteren „Kleinigkeiten“ merkt man den GRs an, dass sie von Fotografen für Fotografen entwickelt wurden und auch davon könnte sich jede x-fach teurere Systemkamera noch einiges abschauen.

 

Da bin ich mal gespannt. Bislang habe ich schon öfters von der Snapfokusfunktion gelesen, habe sie aber aber von der Sinnhaftigkeit auch eher zu der 28mm(KB)-Version geschoben.

Was die Bedienung betrifft so freue ich mich bereits auf die Einfachkeit. Ich habe mich ja bislang bezüglich der Einstellungen noch mit keinem Kamerasystem schwer getan. Und doch merke ich, dass ich im Alltag nur wenige Parameter (Blende, Zeit, Iso, Auslöser...). Wenn ich dann eine Funktion (bspw. Live Composite, Mehrfachbelichtung...) länger nicht genutzt habe, muss ich wieder suchen und überlegen.

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vor 12 Stunden schrieb floauso:

Bislang habe ich schon öfters von der Snapfokusfunktion gelesen, habe sie aber aber von der Sinnhaftigkeit auch eher zu der 28mm(KB)-Version geschoben.

Die Funktion lässt sich auch an der GR IIIx sehr gut nutzen. Im Vergleich zur GR III muss man jedoch etwas mehr Vorsicht walten lassen und aufgrund des nötigen stärkeren Abblendens zur Erzielung derselben Schärfentiefe, ist man bei wenig Licht dann vergleichsweise im Nachteil. Sie bleibt aber ungeachtet dessen trotzdem in entsprechenden Situationen eine ausgesprochen hilfreiche Sache. Auch wenn man für Zonenfokus an sich wenig Verwendung haben sollte, ist es dank Snap Fokus  immer noch sehr praktisch den Fokus rasch auf unendlich zu stellen, u.U. leicht abzublenden und so manche ferne Ansicht komplett ohne weitere Fokussierung einfangen zu können. Denn der mit Abstand schnellste und zuverlässigste AF-Algorithmus ist immer noch gar keiner. ;)

vor 12 Stunden schrieb floauso:

Was die Bedienung betrifft so freue ich mich bereits auf die Einfachkeit. Ich habe mich ja bislang bezüglich der Einstellungen noch mit keinem Kamerasystem schwer getan. Und doch merke ich, dass ich im Alltag nur wenige Parameter (Blende, Zeit, Iso, Auslöser...).

Da solltest du mit der GR gut zurecht kommen, da die Grundparameter einfach und direkt zugänglich sind (natürlich auch eine Frage deiner persönlichen Konfiguration der Kamera) und das trotz des kleinen Gehäuses. Fast alles lässt sich sogar sehr gut einhändig verstellen.

Apropos einhändig: Als Zubehör verwende ich bei beiden GRs eine winzige Handschlaufe (diese kleinen Dinger, welche man auch für Smartphones nimmt und sich an der GR an drei verschiedenen Stellen anbringen lässt) und eine über den Blitzschuh befestigbare Daumenstütze. Beides trägt nicht auf und zusammen mit der vorhandenen Griffmulde an der Gehäusefront liegt die GR auch bei ruppigeren Einsätzen bombenfest in der Hand. Bspw. auf der Skipiste bei voller Fahrt, wenn man sie bei starkem Wind weit über das Geländer einer Aussichtsplattform in 200 m Höhe hinausstreckt oder falls man in einer Menschenmenge auf der Straße mal unabsichtlich angerempelt werden sollte, verabschiedet sich die Kamera ebenfalls nicht in Richtung Erdboden.

Edited by flyingrooster
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Am 12.4.2023 um 11:56 schrieb floauso:

Wenn man dann im Doppelpack von GRIII und GRIIIx unterwegs ist, ist ein Pancake-Zoom sicherlich kleiner.

Also für meine Sony a6400 gilt das nicht. Die beiden GRs wiegen zusammen minimal weniger und sind aufgrund ihrer Form auch als Paket kompakter als die a6400 mit Pancake (dazu lichtstärker und klar, erheblich teurer).

Zur ursprünglichen Fragestellung: auch wenn ich zu Hause fast nur noch die GRiii X nutze, so war ich beim Osterwochenende in Berlin doch froh, beide GRs dabei zu haben. Die a6400 blieb daheim. Mir ist in der Stadt selbst ein kleiner Tagesrucksack zu viel, da laufe ich mit meiner kleinen Tenba DNA rum.


Und der Faden hier erinnert mich daran, dass ich mich doch nochmal mit dem Zonenfokus beschäftigen sollte.

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vor 9 Stunden schrieb Isar:

Also für meine Sony a6400 gilt das nicht. Die beiden GRs wiegen zusammen minimal weniger und sind aufgrund ihrer Form auch als Paket kompakter als die a6400 mit Pancake (dazu lichtstärker und klar, erheblich teurer).

Zur ursprünglichen Fragestellung: auch wenn ich zu Hause fast nur noch die GRiii X nutze, so war ich beim Osterwochenende in Berlin doch froh, beide GRs dabei zu haben. Die a6400 blieb daheim. Mir ist in der Stadt selbst ein kleiner Tagesrucksack zu viel, da laufe ich mit meiner kleinen Tenba DNA rum.


Und der Faden hier erinnert mich daran, dass ich mich doch nochmal mit dem Zonenfokus beschäftigen sollte.

Ich finde ja sowohl 28mm als auch 40mm als einzelne Brennweite klasse. Wenn ich jedoch mehrere Festbrennweiten mitnehme, mag ich etwas mehr Differenz. Ich finde, eine 24mm-Variante würde noch toll zum 40mm passen, wenn man mit zwei Kameras unterwegs ist. 

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vor 9 Stunden schrieb Isar:

Und der Faden hier erinnert mich daran, dass ich mich doch nochmal mit dem Zonenfokus beschäftigen sollte.

Auf jeden Fall. Je nach Motiv ist das eine sehr feine Sache und zusätzlich eine der Besonderheiten der GRs. Wenn du schon dabei bist, kannst du dir auch noch die damit verwandte, per Firmware nachgelieferte, Funktion Snap Distance Priority näher ansehen und antesten. Manche lieben sie, andere nicht – aber auch deren Konzept wurde meines Wissens nach noch nirgends anders umgesetzt.

Mir gefällt Ricohs Einstellung vorhandene Möglichkeiten kreativ und durchdacht zu erweitern, damit neue Möglichkeiten zu schaffen und das Ganze auch noch bei einer Kompakten. Gespannt bin ich ja ob der nach einer Nutzerabstimmung entwickelte brandneue APS-C Monochromsensor der Pentax K-3 III Monochrome auch an die GR-Serie weitergereicht wird. Der Sensor wäre vorhanden, die GR III(x) ist ein Riesenerfolg für Ricoh und dieser Wunsch geistert schon eine Weile durch deren Nutzerschar – wenn nicht jetzt, dann nie …

Edited by flyingrooster
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GR IIIX Urban Edition ist angekommen. Erste Fotos, Größe und Handling sind überzeugend...

Aber ein paar Tage benötigt es erst einmal, bis ich mich auf die Kamera eingegrooved habe und dann auch irgendwann meine Einstellungen finde. Snap Shot und Snap Distance Priority bspw. werden wahrscheinlich noch etwas Zeit benötigen, bis ich die evtl. mal zu schätzen weiß. . Bei meinen ersten Versuchen bei Aktivierung des Snap Shots und gleichzeitiger Legung des AFs auf die Auslösertaste, habe ich instinktiv oft zu schnell durchgedrückt, auch wenn ich den AF nutzen wollte.  Jetzt muss ich zum Wochenende erst einmal damit raus in die Praxis.

Edited by floauso
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vor 7 Stunden schrieb floauso:

Aber ein paar Tage benötigt es erst einmal, bis ich mich auf die Kamera eingegrooved habe und dann auch irgendwann meine Einstellungen finde.

Natürlich, mit jeder Kamera muss man sich erstmal etwas eingewöhnen und auch die für einen selbst besten Einstellungen finden. In diesem Zusammenhang finde ich es durchaus interessant sich ab und zu mal  Einstellungen anderer, wie hier oder hier, anzusehen und vielleicht den ein oder anderen Punkt für die eigene Arbeitsweise als sinnvoll zu erachten und in weiterer Folge selbst zu übernehmen.

An die GRs gewöhnt man sich meiner Ansicht nach recht rasch, da man sie aufgrund ihrer Kompaktheit im Vergleich zu den meisten anderen Kameras nicht nur für geplante Fotoeinsätze mitnimmt und sie daher auch zwischendurch immer wieder mal einsetzt.

Viel Spaß und gute Fotos wünsche ich jedenfalls mit der schönen Urban Edition. ;)

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vor einer Stunde schrieb flyingrooster:

Natürlich, mit jeder Kamera muss man sich erstmal etwas eingewöhnen und auch die für einen selbst besten Einstellungen finden. In diesem Zusammenhang finde ich es durchaus interessant sich ab und zu mal  Einstellungen anderer, wie hier oder hier, anzusehen und vielleicht den ein oder anderen Punkt für die eigene Arbeitsweise als sinnvoll zu erachten und in weiterer Folge selbst zu übernehmen.

An die GRs gewöhnt man sich meiner Ansicht nach recht rasch, da man sie aufgrund ihrer Kompaktheit im Vergleich zu den meisten anderen Kameras nicht nur für geplante Fotoeinsätze mitnimmt und sie daher auch zwischendurch immer wieder mal einsetzt.

Viel Spaß und gute Fotos wünsche ich jedenfalls mit der schönen Urban Edition. ;)

Danke. Super Videos - vor allem das Erste fand ich sehr hilfreich.

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vor 3 Minuten schrieb floauso:

Danke. Super Videos - vor allem das Erste fand ich sehr hilfreich.

Gerne. Lukasz von eyexplore hat generell viele sehenswerte Videos, auch so einige über und mit der GR III(x), wenngleich er aktuell hpts. mit der Z9 herumläuft. Speziell zur GR III(x) und deren jeweilige Verwendung bieten bspw. auch Samuel Streetlife (u.a. zweiter obiger Link) und Sean Tucker viel Sehenswertes in deren mittlerweile langen Listen an Videos auf deren jeweiligen YouTube Kanälen.

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Nach ein paar Tagen mit einigen Fotos bin ich übrigens ziemlich überzeugt von der GR IIIx. Die 40mm empfinde ich als guten Allrounder. Nachdem 35mm kb.eq. nun seit einigen Jahren mein am meisten genutztes Objektiv war, ist das aber auch nicht die große Überraschung. Die 5mm Unterschied sind dennoch spürbar. Was ich mir in diesem Zusammenhang wünschen würde, wäre eine Panoramafunktion. Aber gut, bei dem Thema überraschen mich auch einige Kameras mit Wechselobjektiv. Meine erste 3MP-Kompaktkamera hatte das Thema vor über 20 Jahren schon besser drauf, als viele es heute hinbekommen.

Die Bedienung ist klasse. Den Snapshot nutze ich dennoch kaum. Mag aber auch daran liegen, dass die klassische Streetfotografie mit Menschen in ihrer Umgebung auch nicht mein Steckenpferd ist. Und doch finde ich toll, wie schnell die Kamera aus der Tasche gezogen und gleich betriebsbereit ist. Schon in diesen wenigen Tage empfand ich als auffällig, wie unbemerkt man damit fotografiert. Tatsächlich ist es da von meinem empfinden auffälliger, mit dem Handy zu fotografieren.



 

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vor 36 Minuten schrieb floauso:

Schon in diesen wenigen Tage empfand ich als auffällig, wie unbemerkt man damit fotografiert. Tatsächlich ist es da von meinem empfinden auffälliger, mit dem Handy zu fotografieren.

Sehe ich genauso. Meiner Ansicht nach ist auch einer der Vorteile dabei die Kamera fast nicht sichtbar in der Hand tragen zu können, da sie von selbiger großteils abgedeckt und bei Benutzung einfach „ausgeklappt“ wird. Zumindest mit kleiner Handschlaufe funktioniert das sehr gut und sicher.

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  • 2 weeks later...
vor 38 Minuten schrieb leicanik:

Und euch fehlt kein Sucher – auch nicht wenn das Sonnenlicht im Sommer so richtig hell wird?

Mir fehlt bei den beiden kaum jemals ein Sucher. Die Displays aktueller Kameras sind mir mittlerweile hell genug, um Bildkomposition und Einstellungen unter beinahe allen Bedingungen gut erkennbar zu halten. Das klappt bei mir selbst auf der Skipiste bei strahlendem Sonnenschein und Sonnenbrille gut. Die Umstände müssen schon sehr ungünstig sein, um das Display mal mit der Hand abzuschatten.

Sucher verwende ich gerne und großteils beim freihändigen manuellen Fokussieren (mache ich oft, aber nicht mit den GRs), da geringe Abweichungen von der Fokusebene dabei besser sichtbar sind und ab dem leichten Telebereich, weil die Kamera dabei stabiler bleibt und die Bildkomposition erleichtert. Insbesondere im Weitwinkelbereich verwende ich auch bei Kameras mit Suchern hpts. das Display (und am Stativ sowieso), da hierbei die Bildkomposition in zunehmend größerem Ausmaß von der Position der Kamera abhängt und ich es oft als Einschränkung empfinde mir die Kamera ins Gesicht zu klatschen als an eine mir geeigneter erscheinende Position zu bringen.

In Erwähnung alter Zeiten kommt hier im Forum öfter mal der Lichtschachtsucher zur Sprache. Ich glaube ein solcher hätte mir auch gefallen – war aber vor meiner Zeit. ;)

Kurzum: Falls Ricoh bei Nachfolgemodellen noch irgendwo einen halben Kubikzentimeter an Masse einsparen kann, wäre es mir viel lieber diesen in ein Klappdisplay anstatt eines Suchers zu investieren. Ersteres vermisse ich aufgrund des hohen Betrachtungswinkels des Displays zwar auch weniger oft als gedacht, aber ein solches würde ich bei den GRs sicher deutlich häufiger verwenden als einen Sucher.

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