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Kamera für manuelle Linsen


Hornhauer1994

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das Lupenbild ist/ bedeckt das ganze Display oder ich weiss nicht was du meinst.....und in einem kleinem eingeblendetem frame (wie z.b. ein histogramm) zeigt es dir an wo du dich mit der Lupe gerade befindest auf dem Sensor, diesen ort kannst ja per touch oder Taste verschieben

 

zu mind. bei sony funzt es auf diese Weise

Edited by potz
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vor 32 Minuten schrieb potz:

das Lupenbild ist/ bedeckt das ganze Display oder ich weiss nicht was du meinst.....und in einem kleinem eingeblendetem frame (wie z.b. ein histogramm) zeigt es dir an wo du dich mit der Lupe gerade befindest auf dem Sensor, diesen ort kannst ja per touch oder Taste verschieben

 

zu mind. bei sony funzt es auf diese Weise

Genau. Bei Sony nimmt das vergrößerte Bild den gesamten BIldschirm ein und unten links sieht man auf einem schwarzen Hintergrund, wo man sich befindet. Ich möchte jedoch, bevorzugt, dass in diesem extra Frage das gesamte Bild angezeigt wird. Bzw umgekehrt, sodass die Lupe / der vergrößerte Ausschnitt in einem solchen kleinen Frame angezeigt wird und das restliche Bild die normale Ansicht ist. So habe ich die Bildkomposition immer gleichzeitig im Blick. Bei Fuji / Panasonic geht das jedenfalls so. Bei Sony / Nikon anscheinend nicht.

Edited by Hornhauer1994
änderung
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hmmm...ok

ich pers. fnde es toll den ganzen Display zu haben...so erkennst sehr /recht gut,   wann den grössten Kontrastunterschied hast.....oder auf welcher Kante gerade das peaking am meisten anspricht vorallem und gerade wenn offenblending arbeitest

 

Edited by potz
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die ganze Bildkomposition... eigentlich weiss man ja ( sollte ? ) worauf man scharf stellen will....... bei sony : .eben , am Schluss nicht ganz durchdrücken damit die Lupe deaktiviert wird und die Komposition nochmals checken........bzw. eben, wer manuell fokusiert hat ja scheinbar Zeit....

 

tja , jeder hat da wohl halt seine Vorgehensweise....😀

Edited by potz
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n.b.

 

und peaking

die Cam allenfalls  auf jpg+RAW einstellen und bei jpg auf schwarz/weiss Bilder stellen , dann hebt sich die peakingfarbe wunderbar ab....und hast dann doch noch ein farbiges RAW

Edited by potz
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vor 3 Stunden schrieb D700:

Wenn M-Linsen im Raum stehen, dann fällt Sony raus.
Bildfeldwölbung und Randunschärfen, dafür kauf man sich die Obejtkive doch nicht.
Es gibt nur ganz wenige M-Objektive, die an der Sony gut performen.

 

Ich habe die Sony A7RII, da gehen alle Leica M- und R-Objektive ab 50 mm (ich habe jedenfalls schon viele ausprobiert).

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vor 13 Stunden schrieb Joachim3:

Ich habe die Sony A7RII, da gehen alle Leica M- und R-Objektive ab 50 mm (ich habe jedenfalls schon viele ausprobiert).

Naja, wenn Dir 50mm am kurzen Ende reichen, dann mag das akzeptabel sein, aber auch da wirst Du bei Offenblende Smearing sehen und ggf. Bildfeldwölbung.
Jedenfalls bei den M-Linsen, um die es dem TO ging.
Wie gesagt, es gibt ein paar wenige neue Objektive, die an der M (fast) genau so gut performen, wie an Sony E.
Beispiel 21mm, da geht das CV Skopar 3.5/21 ziemlich gut, während mein Leica SEM 3.4/21 damals extrem schlecht war.
Habe das Leica verkauft und bin jetzt mit dem Voigländer auch an der Sony sehr zufrieden.

Hier gibt es einen interessanten Vergleich, der die Problematik beschreibt:
M-mount lenses: Which ones perform well on Leica and Sony

Vor zwei oder drei Jahren habe ich mal einen Body gesucht, der auch mir M-Linsen gut umgehen kann.
Damals war das Nikon Z System mit dem dünnen Sensor Filterpaket die einzig akzeptable Lösung.
Canon RF war eine große Katastrophe und Sony letztendlich auch.
Vorher hatte ich mal Fuji X und das war diesbezüglich (Smearing) noch schlimmer ...

Technischer Background und alternative Lösungen zu dem Thema für Sony User hier von BastainK bei Phillip Reeve:

https://phillipreeve.net/blog/rangefinder-wide-angle-lenses-on-a7-cameras-problems-and-solutions/#Introduction

Edited by D700
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Hab mich jetzt nochmal durch zahlreiche internationale Foren gelesen und Beiträge geschaut...

Also bei Fuji scheint das echt krass zu sein mit der Bildfeldwölbung etc. pp :o 

Bei Sony teilweise auch.....aber da hätte ich den Vorteil, dass es nahezu alle Linsen als E-Mount Variante gibt....leider nicht das Ultron 28mm f/2......und ich wäre mehr oder weniger an Sony gebunden. Aber da hätte ich eigt auch die größte AF Objektiv Auswahl, falls ich später mal mehr in die Richtung gehe....

schwierig, schwierig :D

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Hi,

für Z-Mount gäbe es das 35mm f/2 Macro Apo Ultron.
Oder die Noktone 23+35 mm f/1.2.
Von 23-65mm sollten fast alle Wünsche nach Voigtländer FBs erfüllbar sein.

Oder willst Du ganz spezielle Objektive verwenden?
Wenn's dann ausgerechnet M-Mount Linsen sind, sollte man vielleicht eine Kamera mit genau diesem Bajonett verwenden.
Da gibt's dann leider nicht so viele Alternativen.

Ciao - Carsten

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vor 1 Stunde schrieb Hornhauer1994:

Also bei Fuji scheint das echt krass zu sein mit der Bildfeldwölbung etc. pp :o 

Bei Sony teilweise auch.....aber da hätte ich den Vorteil, dass es nahezu alle Linsen als E-Mount Variante gibt....leider nicht das Ultron 28mm f/2

Für Fuji X gibt's auch ein paar native Voigtländer, welche diese Probleme wohl nicht aufweisen. Wobei ich nicht weiß wie weit Voigtländer das Angebot bei X ausbauen möchte.

Wenn es native Voigtländer an KB sein sollen, bleibt aktuell ohnehin nur Sony E oder Nikon Z. Sony E mit dem Vorteil des bereits umfangreichen Bestandes. Bei Nikon Z hat Voigtländer erst vor ein paar Monaten begonnen, es gibt für KB bislang 6 verschiedene Objektive und der Bestand wird laufend ausgebaut (bspw. das 15/4.5 und 50/1 sind gerade erst erschienenen). Nikon Z hat den Vorteil einer zusätzlichen Fokussiermethode über den Farbwechsel des Fokusfeldes, welche meiner Ansicht nach auch gerade bei den hochlichtstarken Objektiven sehr gut – schnell und exakt – funktioniert.

vor 11 Minuten schrieb cxm:

Hi,

für Z-Mount gäbe es das 35mm f/2 Macro Apo Ultron.
Oder die Noktone 23+35 mm f/1.2.

Da gibt's aktuell bereits einige mehr (erwähnte 23er und 35er sind übrigens für APS-C):

http://www.cosina.co.jp/voigtlander/en/z-mount/

Edited by flyingrooster
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vor 19 Minuten schrieb flyingrooster:

Für Fuji X gibt's auch ein paar native Voigtländer, welche diese Probleme wohl nicht aufweisen. Wobei ich nicht weiß wie weit Voigtländer das Angebot bei X ausbauen möchte.

Wenn es native Voigtländer an KB sein sollen, bleibt aktuell ohnehin nur Sony E oder Nikon Z. Sony E mit dem Vorteil des bereits umfangreichen Bestandes. Bei Nikon Z hat Voigtländer erst vor ein paar Monaten begonnen, es gibt für KB bislang 6 verschiedene Objektive und der Bestand wird laufend ausgebaut (bspw. das 15/4.5 und 50/1 sind gerade erst erschienenen). Nikon Z hat den Vorteil einer zusätzlichen Fokussiermethode über den Farbwechsel des Fokusfeldes, welche meiner Ansicht nach auch gerade bei den hochlichtstarken Objektiven sehr gut – schnell und exakt – funktioniert.

Da gibt's aktuell bereits einige mehr (erwähntes 23er und 35er f/1.2 ist übrigens für APS-C):

http://www.cosina.co.jp/voigtlander/en/z-mount/

Das 23 1.2 für Fuji X hat das Problem laut diversen Foren Beiträgen extrem (dppreview, auch schon einige bilder gesehen) 😕 

Nikon z6/7 bekomme ich eigt nur noch gebraucht und die mkii Varianten sind mir etwas zu teuer / brauch ich die Neuerungen wie ich so lese nicht wirklich.

Bis auf eine einzige Linse gibt es bei Sony alle Voigtländer nativ (Ultron 28mm f/2). Das wäre dann wohl eigt die klügste Entscheidung 🤔

Edited by Hornhauer1994
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vor 21 Minuten schrieb Hornhauer1994:

Nikon z6/7 bekomme ich eigt nur noch gebraucht und die mkii Varianten sind mir etwas zu teuer / brauch ich die Neuerungen wie ich so lese nicht wirklich.

Bitte bedenke bei den Mark I Versionen, die ggf. anfallenden Mehrkosten für die Speicherkarten XQD oder CFex Typ B gegenüber ggf. einfachen SD-Karten, sofern dir diese reichen.

Wenn du natürlich eh schnelle UHS-II Karten kaufst schrupft der Mehrpreis zusammen; wenn du aber eigentlich nur ne 0815-128GB SD-Karte nutzen willst, wirds bei den Z6 und Z7 der ersten Version jeweils etwas teurer ;)

 

Einfach nur einplanen; das kann die Preisdifferenz bei mehreren Karten schnell relativieren.

Edited by Chris-W201-Fan
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vor 5 Minuten schrieb Hornhauer1994:

Das 23 1.2 für Fuji X hat das Problem laut diversen Foren Beiträgen extrem 😕 

Das ist allerdings ungut.

vor 5 Minuten schrieb Hornhauer1994:

Bis auf eine einzige Linse gibt es bei Sony alle Voigtländer nativ (Ultron 28mm f/2). Das wäre dann wohl eigt die klügste Entscheidung 🤔

Bei Sony E gibt's neben dem 28/2 noch eine Menge mehr VM Objektive nicht nativ. 50/1, 50/1.5, 75/1.5, 90/2.8, etc. Dafür gibt's aber das 65/2 und 110/2.5, welche VM fehlen (für Messsucher nur bedingt sinnvoll). Wie es aktuell aussieht wird Voigtländer das Portfolio bei Sony E und Nikon Z wohl gleich auslegen – mit denselben Lücken und Boni.

Unabhängig davon ist eine Sony mit den nativen Voigtländern aber natürlich ebenfalls eine feine Sache.

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Meine geplanten Voigtländer Linsen waren:

  • Voigtländer 21mm f/1.4 (oder das 3.5) 
  • Voigtländer Ultron 28mm f/2 ii
  • Voigtländer Nokton 35 1.4
  • Voigtländer Nokton 50 1.2
  • Voigtländer Nokton 75 1.5
  • irgendein Makro, bei Sony dann Voigtländer APO 110 2.5

Bis auf 2 bekomme ich alle nativ für Sony, wenn ich das richtig sehe. Denke mit einer a7r3 bekomme ich dort eine Kamera zu einem relativ guten P/L Verhältnis und dann den wenigsten Abstrichen. erstmal ca. 2k für die Kamera + ca. 600€ für das 35er. Dann wäre ich sogar mit Objektiv ca. im Budget der Kamera allein.

Edit: Etwas, was mir gerade auffällt: Mit den nativen Linsen hab ich auch noch eine deutlich geringere Naheinstellgrenze, was ich sehr begrüße

Edited by Hornhauer1994
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vor 4 Stunden schrieb Hornhauer1994:

...Also bei Fuji scheint das echt krass zu sein mit der Bildfeldwölbung etc. pp :o ...

Dass die Adaption von KB-Messsucherobjektiven an APS-C nichts mit dem eigentlichen Einsatzzweck zu tun hat (also auch an einer Nikon Z fc oder Sony A6600 Quark ist), ist das eine, Bildfeldwölbung erzeugt aber keine Kamera, denn das ist eine Verschiebung der Fokusebene in bestimmten Bildbereichen. Wäre das pur so was, würde man ja auf den Rand fokussiert die optimale Randschärfe erreichen, aber bei den extremen Beispielen von Objektiven in Kombi mit kritischen Sensoren bleibt das ja immer noch ein Kompromiss und erreicht nie die Schärfe besserer Sensordesigns. Die Quellen zur Entstehung der Randunschärfen wurden ja bereits verlinkt.

Der Kernpunkt ist einfach, dass das Sensordesign fix mit den Objektiven des Systems zusammenhängt. Weder Sony noch Fuji können also einfach den Sensorstack komplett anders bauen, weil sie dann mit ihren eigenen Objektivrechnungen Probleme bekommen.

Nikon hat für sein Design der Z Nikkor eine Sensorentscheidung getroffen, die glücklicherweise für Adaptierer mit klassischen Messsuchergläsern harmoniert. Die Empfehlung haben hier nicht ohne Grund bereits mehrere Nutzer gegeben, der große Sucher mit knapp 4 Mio Pixel bereits in der günstig zu bekommenden Z6 hilft da auch noch.

vor 2 Stunden schrieb Hornhauer1994:

Das 23 1.2 für Fuji X hat das Problem laut diversen Foren Beiträgen extrem (dppreview, auch schon einige bilder gesehen) 😕 

...Bis auf eine einzige Linse gibt es bei Sony alle Voigtländer nativ (Ultron 28mm f/2). Das wäre dann wohl eigt die klügste Entscheidung 🤔

Was mich so ein wenig wundert ist die Idee einer modernen Systemkamera, um dann nur moderne manuelle Objektive zu nutzen und herausgestellt die Frage nach optimaler Schärfeleistung zu stellen. Nichts gegen das, was Voigtländer und auch einige Chinesen in durchaus spannender Qualität da machen, aber die manuelle Adaption lebt ja davon, abseits optischer Perfektion der Systemanbieter auf Objektive mit einem interessanten Look (ggf. Classics) zurückgreifen zu können.

vor 47 Minuten schrieb Hornhauer1994:

Gerade die Wahl der Brennweiten 28mm und 35mm sollte wohl überlegt sein (zumal der Beginn hier Sorgen zur optimalen Schärfe abhängig von den Kameras (!) als zentrale Frage gestellt hat), wenn man doch mal was mit hoher Auflösung über das ganze Bildfeld braucht. Das Ulton 28 II ist wohl etwas besser geworden verglichen mit dem Vorgänger an Sony, aber immer noch speziell. Das Nokton Classic 35 wird selbst Midframe nie richtig scharf, weil es zwar auf Wunsch FE-Mount, aber ein vom VM abgeleitetes klassisches Optikdesign (mit Absicht) hat. Bei 50mm hat @Phillip Reeves Team sowohl das Nokton Classic 50/1.5 II als auch was günstiges von TT Artisan vorn gesehen.

Unter gebrauchten Gläsern wäre das Ultron 35/1.7 (mit Anpassungen an E-Mount, besser an Z) eine Überlegung wert, das Zeiss Loxia 21 für FE ebenso. Bei 75mm bringt Cosina gerade ein neues Voigtländer Ultron 75/1.9 in besonders handlicher Form. 

Wie gesagt, so die Vorauswahl bereits auf den Charakter der Objektive hin getroffen wurde, dann will ich dagegen gar nichts gesagt haben, aber der Eingangspost und die Tendenz deiner Kamerawahl ergeben zusammen damit ein eher unentschlossenes Bild. Preiswert ist die ganze Sache sowieso nicht, da Voigtländer die letzten Jahre bei Versionssprüngen & Modellwechseln die Preise kräftig erhöht hat.

Edited by outofsightdd
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Die Frage nach einer optimalen Schärfeleistung habe ich zu keinem Zeitpunkt gestellt. Ich möchte lediglich solche "Probleme" wie das mit dem Sensor Stack möglichst weit vermeiden. Und das scheint sowohl bei Sony als auch Nikon ziemlich gut zu gehen durch die nativen Voigtländer Linsen (bei Nikon bei adaptierten anscheinend noch besser). Aber bei Sony wäre dann insgesamt die Obhektivauswahl noch größer, auch in Bezug auf AF Linsen für spätere Möglichkeiten.

Bei dne Objektiven bin ich definitiv noch variabel und beschlossen ist noch nichts. Das ist lediglich die Auswahl, die mir nach lesen und schauen der ersten Berichte am ehesten zugesagt haben.

Edited by Hornhauer1994
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Am 8.2.2023 um 13:27 schrieb Hornhauer1994:

Eine Fuji X-Pro 3 wäre vom Look ziemlich cool. Aps-c wäre nicht ganz optimal, könnte ich aber mit klar kommen. Habe jedoch im Netz gelesen, dass M-Linsen nicht so gut mit Fuji harmonieren und die Schärfe ziemlich leidet

Ja, tut sie bei manchen Gläsern.

Zitat

So etwas gibt es bei Sony nicht soweit ich weiß? Bitte korrigieren, falls ich wo falsch liege. Schreibe gerade nur das herunter, was ich durchs einlesen so weiß. Bei Sony würde meine Wahl dann auf eine a7r3 fallen. Aber auch hier habe ich schon öfter etwas gelesen bzgl. Probleme von "Sensor Stack Thickness"?

Doch, dort leider auch und eigentlich noch stärker, weil Mittelbereich-Probleme bei APS-C-Sensoren mit dickem Sensorstack auffallen (Fuji X, Sony E, Canon RF-S), bei Sony KB aber sowohl Mittelbereich- als auch Ecken-Probleme je nach Objektiv.

Ein 42MP-Sensor ist dann eine um so ungünstigere Wahl, weil der Unterschied zwischen Mitte und Rand dort ja noch deutlicher zu sehen ist. Schon klar, die RIII ist die günstigste Sony bzgl. dem hoch auflösenden Sucher, aber bzgl. Fokuslupe, EXIF-Daten und Sensor Stack die ungünstigste Variante von allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, kombiniert mit einigen der auffälligsten Objektive bzgl. der angesprochenen Probleme mit schräg einfallenden Lichtstrahlen. Ich würde wirklich empfehlen, entweder die Kamerawahl oder das Objektivset zu überdenken.

Edited by outofsightdd
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vor einer Stunde schrieb outofsightdd:

Ein 42MP-Sensor ist dann eine um so ungünstigere Wahl, weil der Unterschied zwischen Mitte und Rand dort ja noch deutlicher zu sehen ist...

Ich habe die A7R III und kann mich nicht beklagen.
Fred Miranda (oben von mir verlinkt) nutzt auch die hochauflösenden R Modelle für seine Reviews und die Vergleiche mit der M.
Der Sensor der R III ist von den Farben und vom Look her unglaublich gut; bin wirklich begeistert davon!
Die Kamera ist für mich als Landschafts-/Street-/Stadtfotograf bzgl. P/L einfach perfekt.

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@Hornhauer1994

diese Seite fand ich interessant zu dem Voigtländer f/1.4 21 mm mit Hintergründen, wie manche Reviews zu bewerten sind:

https://www.dpreview.com/forums/thread/4665247

Ich war heute mit dem Sigma f/1.4 DGDN 20 mm + TTArtisan f/2.8 11 mm (15 mm effektiv) fisheye + S5I unterwegs im HiRes Modus (Wasserfall) 12000 x 8000 Pixel. Die Ergebnisse sind  beeindruckend. 

Manuelle Objektive (kein AF und Blendenübertragung in die Exifs) müssten bei einem Neukauf schon besondere Merkmale aufweisen, um diese zu kaufen. Nur weil diese Objektive mit dem passenden Anschluss geliefert werden, sind diese aus meiner Sicht nicht nativ.

 

Edited by sardinien
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vor 5 Stunden schrieb Hornhauer1994:

Edit: Etwas, was mir gerade auffällt: Mit den nativen Linsen hab ich auch noch eine deutlich geringere Naheinstellgrenze, was ich sehr begrüße

Ja. Verwendet man allerdings die VM Objektive an einem Adapter mit Helikoid, dann erlauben diese sogar nochmals etwas geringere Nahgrenzen als die nativen Versionen. Praktischer ist es aber ohne Adapter.

Ansonsten spricht natürlich nichts gegen deine Objektivauswahl. Im Endeffekt ist die Wahl verschiedener Brennweiten und optischer Abstimmungen (u.a. all die 35er oder 50er unterscheiden sich durch mehr als lediglich deren Spezifikationen) ohnehin persönliche Geschmacksache.

vor 5 Stunden schrieb outofsightdd:

Was mich so ein wenig wundert ist die Idee einer modernen Systemkamera, um dann nur moderne manuelle Objektive zu nutzen und herausgestellt die Frage nach optimaler Schärfeleistung zu stellen. Nichts gegen das, was Voigtländer und auch einige Chinesen in durchaus spannender Qualität da machen, aber die manuelle Adaption lebt ja davon, abseits optischer Perfektion der Systemanbieter auf Objektive mit einem interessanten Look (ggf. Classics) zurückgreifen zu können.

Diesen Punkt sollte man jedenfalls differenziert betrachten.

Man kann sich problemlos bei den Voigtländern oder anderen manuellen Objektiven auf sehr hohe optische Leistung konzentrieren und diese dabei auch geliefert bekommen. Als stellvertretendes Beispiel von Voigtländer sei das nach den üblichen Messwerten exzellente 50/2 APO genannt, dessen Auflösung und Klarheit sogar das Zeiss Otus 55/1.4 sichtbar übertrifft (welches selbst ebenfalls ein manuelles Objektiv ist). Von den meisten anderen DSLM Objektiven gar nicht zu reden. Legt man Wert auf solche Abbildungsleistung, muss man aber natürlich auch die entsprechenden Objektive wählen.

Bevorzugt man jedoch andere Abbildungseigenschaften bzw. Looks, wird man eben bei anderen Objektiven fündig. Bspw. bei von dir erwähnten Classics, oder meinen Favoriten der Voigtländer mit f/1.2, deren sphärische Unterkorrektur hinter der Fokusebene eine Art weich überstrahlendes Bokeh generiert, das man bei ansonsten optisch modernen Objektiven sehr selten findet (die f/1.2er Olys seien als weitere ruhmreiche Ausnahmen genannt).

Man ist bei manuellen Objektiven schon seit einiger Zeit nicht mehr auf „alte“ Rechnungen und entsprechend exotischere Looks angewiesen, sondern kann dabei auch problemlos optisch „modern“ unterwegs sein. In jedem Fall sollte man aber natürlich Festbrennweiten mögen, manuelle Fokussierung nicht als Hindernis empfinden sondern bei den entsprechenden Anwendungen sogar bevorzugen (dabei stellen die üblichen „by wire“ angesteuerten DSLM Objektive ohnehin eine Zumutung dar), die gewonnene Kompaktheit als Vorteil schätzen, Blendenringe gerne verwenden, usw.

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vor 3 Stunden schrieb D700:

Ich habe die A7R III und kann mich nicht beklagen.
Fred Miranda (oben von mir verlinkt) nutzt auch die hochauflösenden R Modelle für seine Reviews und die Vergleiche mit der M.
Der Sensor der R III ist von den Farben und vom Look her unglaublich gut; bin wirklich begeistert davon!
Die Kamera ist für mich als Landschafts-/Street-/Stadtfotograf bzgl. P/L einfach perfekt.

Ich habe "nur" die A7RII, die aber auch schon ziemlich gut ist. Neben Sony-Objektiven benutze ich auch ein Voigtländer und Leica-R- und Leica-M-Objektive. Die Kamera ist relativ klein und passt wunderbar zu meinen kleinen Leica-M-Objektiven (eigentlich die perfekte Reiseausrüstung). Die Kamera bringt den Charme der alten Objektive auch gut rüber.

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vor 18 Stunden schrieb D700:

...Der Sensor der R III ist von den Farben und vom Look her unglaublich gut; bin wirklich begeistert davon!
Die Kamera ist für mich als Landschafts-/Street-/Stadtfotograf bzgl. P/L einfach perfekt.

Du hast ja in mehreren Beiträgen im Sony-Forum und hier immer wieder erklärt, wie das funktioniert, durch die Auswahl geeigneter Objektive. Genau das habe ich empfohlen, sich zu überlegen, was man wofür einsetzen will und darauf anzupassen, nicht nur nach einer Preis-Idee und Brennweiten-Reihe. 

Deswegen habe ich hinter jedes Objektiv auch eins der sehr umfangreichen Reviews verlinkt, die inkl. voll aufgelösten Bildern einen guten Eindruck an Sony liefern, besser als 2000px Briefmarken im Forum. 

vor 15 Stunden schrieb flyingrooster:

...Man kann sich problemlos bei den Voigtländern oder anderen manuellen Objektiven auf sehr hohe optische Leistung konzentrieren und diese dabei auch geliefert bekommen. Als stellvertretendes Beispiel von Voigtländer... 

Bevorzugt man jedoch andere Abbildungseigenschaften bzw. Looks, wird man eben bei anderen Objektiven fündig. Bspw. bei von dir erwähnten Classics, oder meinen Favoriten der Voigtländer mit f/1.2, deren sphärische Unterkorrektur hinter der Fokusebene eine Art weich überstrahlendes Bokeh generiert, das man bei ansonsten optisch modernen Objektiven sehr selten findet... 

Dazu habe ich ja nichts entgegensätzliches geschrieben. Ich nutze selber intensiv einige Schätze von Cosina, allerdings zum Teil schon 20 Jahre alt (SLII20, SL40/2, SLII58/1.4, SL75/2.5, SL125/2.5, SL180/4, S50/2.5), ich mag deren immer wieder abwechslungsreiche Entwicklungen und durchgängig tolle Verarbeitung. 

Man sollte sich nur genau ansehen, ob man eine der beiden Arten noch von Nebeneffekten der Adaption sichtbar überlagert haben will. Bei Objektiven ab 800€ aufwärts (wie die Interessen des TO nahelegen) würde ich darauf verzichten, sowohl bei hochkorrigiertem als auch klassischem Glas. 

Edited by outofsightdd
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vor 24 Minuten schrieb outofsightdd:

Man sollte sich nur genau ansehen, ob man eine der beiden Arten noch von Nebeneffekten der Adaption sichtbar überlagert haben will.

Natürlich, diesen Punkt sollte man ebenfalls beachten, besonders bei dafür potentiell anfälligen Kombinationen. Es ist (wie auch bei anderen Objektiven) nie ein Fehler sich in die anvisierten Kandidaten mittels Tests, Beispielfotos und Nutzererfahrungen einzulesen – gerade von den neueren Voigtländern an verschiedenen Systemen gibt's einiges davon – oder noch besser sie bei Möglichkeit selbst auszuprobieren. Im Endeffekt bleibt einem dies ohnehin nicht erspart. Ich würde jedenfalls meine Auswahl an VM und Z/E Voigtländern nicht mehr missen wollen.

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Kurzes Update:

Ich habe noch zahlreiche VIdeos geschaut, Berichte gelesen, selbst ausprobiert und mir diverse RAW Files geben lassen

Als Kamera ist es nun die Sony a7r3 geworden.

Beim ersten Objektiv schwanke ich noch etwas zwischen dem Voigtländer Nokton 35mm f/1.2 SE und dem neuen Voigtländer 35mm f/1.5 (M-Mount). Beide sehen an einer Sony was die Bildqualität angeht, ziemlich gut aus. Zu letzterem gibt es leider noch nicht soooo viel Bildmaterial. Aber dort ist die Größe und das Gewicht natürlich ein großer Pluspunkt. Leider ist es aber auch gut 200€ wieder teurer. Wobei das 35 1.2 jetzt auch nicht unbedingt als groß oder schwer zu bezeichnen ist :D

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vor 7 Minuten schrieb Hornhauer1994:

...Beim ersten Objektiv schwanke ich noch etwas zwischen dem Voigtländer Nokton 35mm f/1.2 SE und dem neuen Voigtländer 35mm f/1.5 (M-Mount)...

Das neue Nokton 35 1.5 reizt mich auch sehr und die Fotos bei Fred Miranda zeigen sogar ein noch schöneres/weicheres Bokeh als beim Summilux 1.4/35 FLE bei vergleichbarer Schärfe.
Das f1.2 fand ich erst auch spannend, aber letztendlich ist es bei der BQ gem. Reviews schon ziemlich kompromissbehaftet; auch an der Leica.
Wenn f1.2, dann das 40er Nokton.
 

Edited by D700
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