Jump to content

Welches Objektiv für welche Situation


Recommended Posts

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Guten Tag.

Ich bin ein absoluter Anfänger und hatte die Möglichkeit, eine Kamera mit Objektiven relativ günstig von Bekannten zu erstehen.

Bei der Kamera handelt es sich um eine Panasonic Lumix G81 (MFT, also 2x Crop) und um folgende Objektive:

  • Lumix G Vario 12-60mm F3.5-5.6 ASPH
  • Olumpus 40-150mm F4-5.6
  • Lumix 25 mm F1.7
  • Lumix G 42.5mm F1.7 OIS
  • Panasonic 15mm F1.7 Leica DG Summilux ASPH

Nun bin ich auch auf der Suche nach einer Tasche und würde nur ungern alle Objektive mit mir rumtragen. Leider fehlt mir aber aktuell auch noch die Erfahrung um zu entscheiden, was ich tatsächlich wann brauche, weshalb ich gehofft habe, dass ihr mir dabei etwas auf die Sprünge helfen könntet.

Aktuell sehe ich das so:

Da das 12-60mm Objektive alle Festbrennweiten abdeckt, würde ich es den ganzen Tag drauf haben, sofern es noch hell genug ist. Am Abend oder in Gebäuden würde ich dann zu einer Festbrennweite greifen. Die 40-150mm würde man vermutlich eher im Bereich "Tierwelt" einsetzten, wenn man halt einen größeren Zoom brauch (bei mir wäre das eher der Anwendungsfall "Zoo").

Wenn die Zooms dann nicht mehr von dem Licht ausreichen, dann würde ich zu einer Festbrennweite greifen. Die 25mm würde ich permanent in der Nacht auf der Kamera haben. Die 15mm eignet sich besonders gut für Landschaftsaufnahmen, aber auch für Architektur (sofern ich in die Breite gehen möchte). Die 42.5mm würde ich für Portraits benutzen.

Passt das so im groben? 

Habt ihr schon konkrete Vorstellungen, welche Linsen ihr brauchen werdet, wenn ihr aus dem Haus geht? Packet ihr eher mehr oder weniger Linsen ein? Wie häufig wechselt ihr die Linsen dann über den Tag verteilt?

 

Link to post
Share on other sites

Hallo und erst einmal herzlich willkommen 😀!

Ja, das passt absolut im Groben - dem ist fast nichts hinzuzufügen. Da hast du schon mal sehr gut vorgearbeitet. 👍

Man könnte jetzt u.a. ergänzen:

  • Für Landschaften und Architektur eignen sich die 12 mm deines 12-60 mm noch besser.
  • Landschaftsaufnahmen können aber auch mit dem Tele reizvoll sein.
  • Auch für Architektur (Details an Gebäuden) kann ein Tele nützlich sein.
  • Bei mir käme noch die Frage hinzu "Womit komme ich am nächsten ran ans Motiv?", da ich sehr gerne Makros fotografiere.

Aber ich denke, das musst du für dich selbst herausfinden. Dafür gibt es keine allgemein gültigen Ratschläge. 

Was ich einpacke wenn ich aus dem Haus gehe ist immer unterschiedlich. Auf Reisen und Ausflügen, wenn ich nicht alleine unterwegs bin und nicht weiß was mich erwartet, bevorzuge ich ein gutes universelles Zoom mit kurzer Naheinstellungsgrenze, das mind. bei 12 mm anfangen muss. Das war viele Jahre lang das Olympus 12-100mm/4.0. Dazu für Innenräume (Kirchen, Tempel, Museen usw.) eine möglichst lichtstarke, kleine, einigermaßen weitwinklige Festbrennweite (so wie bei dir beispielsweise das 15mm). Die kommt dann auch nur am Abend beim entspannten Stadtbummel mit, da möchte ich so kompakt, leicht und lichtstark wie möglich unterwegs sein.

25mm an mFT waren mir dafür meist zu lang. Croppen kann man immer noch bis zu einem gewissen Grad, weit genug zurückgehen, damit alles wie gewünscht aufs Bild passt, geht hingegen nicht immer. 50mm KB-äquiv. nehme ich am liebsten bei Veranstaltungen in einigermaßen großen Räumlichkeiten.

Gehe ich zuhause auf Fototour ist das oft nur ein mögliches langes Teleobjektiv mit kurzer Naheinstellungsgrenze, mit dem ich sowohl das Rotkehlchen auf dem Baum als auch den Schmetterling auf der Blume fotografieren kann, dabei. Als ich noch intensiver Makros fotografiert habe durfte natürlich das Oly 60mm/2.8 nicht fehlen.

Ich würde erst einmal eine Fototasche kaufen in die deine ganze Ausrüstung passt. Die Objektive sind doch alle kompakt und wiegen nicht viel, da bringt es doch kaum was, wenn du eines oder zwei zuhause lässt. 

Edit:
Ich bin sehr wechselfaul. Nach einer Norwegenreise, bei der ich tagsüber vorwiegend mit einem Superweitwinkel 7-14mm) und einem mittleren Tele (35-100mm) unterwegs war, hatte ich genug von der dauernden Wechslerei.... 😉
Das muss aber für dich nicht zutreffen, darum wird dir die Erkenntnis, wie oft andere wechseln, wohl nicht so sehr viel nützen.

 

Edited by MissC
Link to post
Share on other sites

wenn ich unterwegs bin gehe ich oft gezielt los, weiß also was ich machen will. Meistens ist dann das 100-400 an der mFt oder das 150-600 an der APS-C.

In der Stadt oder so, nehme ich oft nur eine Brennweite mit, das kann dann ein 50er an KB oder ein 20er an KB sein oder das 8-18 an mFt.

Fotos die ich dadurch nicht machen kann, weine ich nicht nach :)

Auf Reisen ist es etwas Anderes, da gibt das Ziel die Ausrüstung vor.

Link to post
Share on other sites

vor 2 Stunden schrieb Zweimer:

Passt das so im groben? 

Habt ihr schon konkrete Vorstellungen, welche Linsen ihr brauchen werdet, wenn ihr aus dem Haus geht? Packet ihr eher mehr oder weniger Linsen ein? Wie häufig wechselt ihr die Linsen dann über den Tag verteilt?

Passt das so im groben? 

Diese "Grundeinstellungen" scheinen mir voll ok, also : ran an die Lina .... leg los und passe sie nach und nach an, gemäss eigenen Erfahrungen

 

Habt ihr schon konkrete Vorstellungen, welche Linsen ihr brauchen werdet, wenn ihr aus dem Haus geht?

Nur, wenn ich ein Projekt im Kopf habe ! Sonst wird angewendet was ich gerade dabei habe und das Beste daraus gemacht.

 

Packet ihr eher mehr oder weniger Linsen ein?

Meistens mindestens 1 zuviel.

 

Wie häufig wechselt ihr die Linsen dann über den Tag verteilt?

Draussen nach Möglichkeit nie, aber ich habe meist mehrere Bodies dabei und damit auch mehrere Objektive "online".

 

Wissen solltest du noch, dass es immer etwas besseres gibt und auch immer jemanden der es besser weiss.
Mach einfach mal 1000 (für dich) attraktive Bilder mit dem was du hast und behalte die Freude an der Fotografie.
Analysiere diese so gut du kannst mit einfachen Programmen (z.B. Faststone), bevor du dich auf Diskussionen einlässt.
Versuche dich beim Betrachten deiner Aufnahme(n) an den Impuls zu erinnern der zum Druck auf den Auslöser führte um den Erfolg deiner "Tat" zu beurteilen.

Das Bild, das du heute machst, soll das Bild das du morgen machst positiv beeinflussen ! Klappt aber leider nicht immer (meine persönliche Erfahrung...).

Viel Spass und Freude - viel Erfolg - gut Licht - viiiiiel Geduld.......

Link to post
Share on other sites

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten!

Alle Linsen mitzunehmen ist natürlich eine Möglichkeit. Die Festbrennweiten sind in der Tat nicht so groß. Ich bezweifle zwar, dass ich die Linsen so häufig wechseln werde, aber für den Anfang spricht da nichts gegen.

Zitat
  • Für Landschaften und Architektur eignen sich die 12 mm deines 12-60 mm noch besser.

Hm, klingt fast so, als wäre die 15mm dann ziemlich unnötig. Jedenfalls solange ich keine Aufnahmen während lichtschwacher Zeiten (Sonnenaufgang, -untergang) machen möchte.

 

Zitat

Wissen solltest du noch, dass es immer etwas besseres gibt und auch immer jemanden der es besser weiss.
Mach einfach mal 1000 (für dich) attraktive Bilder mit dem was du hast und behalte die Freude an der Fotografie.

Das will ich versuchen :) Noch fehlt das Auge bzw. aus meiner Sicht "die richtigen Motive", aber das wird hoffentlich noch was werden :)

Link to post
Share on other sites

Am 19.1.2023 um 10:44 schrieb Zweimer:

Hm, klingt fast so, als wäre die 15mm dann ziemlich unnötig.

Für Street. Es sei denn, die 25 passen dir da besser. Für Street nimmt man gerne etwas dezentes. Bei Zoom dauert es ev zu lange, die passende Brennweite einzustellen.

Ich nehme gerne eine FB als kreative Beschränkung (bei Spaziergängen). Gegebenfalls möchtest du auch das “Freistellungspotential“ der 25er nutzen... 

PS: Ein schönes, ziemlich vollständiges Setup hast Du da!

Edited by timeit
Link to post
Share on other sites

On 1/17/2023 at 3:08 PM, Zweimer said:

Habt ihr schon konkrete Vorstellungen, welche Linsen ihr brauchen werdet, wenn ihr aus dem Haus geht? Packet ihr eher mehr oder weniger Linsen ein? Wie häufig wechselt ihr die Linsen dann über den Tag verteilt?

Es ist eher so, dass sich je nach Objektiv mein Sehen ändert.

Nehme ich einen Zoom, dann suche ich aktiv nach photogenen Szenen. Das beinhaltet dann -zumindest gedanklich- Experimentieren mit verschiedenen Positionen und Brennweiten und braucht viel Konzentration. Manchmal ist das schön, andernzeits kann es von der eigentlichen Tätigkeit ablenken. Wenn ich mich nicht darauf konzentriere, kommen bei mir nur Schnappschüsse heraus (was nicht schlimm sein muss). 

Hätte ich statt dessen eine Festbrennweite dabei, würde ich mit diesem gedachten Bildrahmen suchen, und käme im Zweifel mit ganz anderen Bildern heraus. Dort weiß ich viel genauer was ich bekomme und gehe gezielter und schneller vor. Das ist oft entspannter. 

Die Wahl des Objektivs ist also für mich eher eine Frage der gewünschten Betätigungsart als des gewünschten Motivs. 

Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Loading...
 Share

×
×
  • Create New...