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Olympus OM-D E M10 II oder Sony Alpha 6000 für Fotografie mit Altglas


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Hallo,

ich bin relativer Neuling auf dem Gebiet, aber möchte mich endlich mehr der Fotografie widmen und eine Systemkamera kaufen. Was mich außerdem interessiert ist die Fotografie mit alten analogen Objektiven, weil ich die Entschleunigung super finde und den Look der Fotos liebe.

Jetzt meine Frage: ich schwanke zwischen der Olympus OM-D E M10 Mark II oder der Sony Alpha 6000... Die Olympus bekommt man gebraucht etwas günstiger und sie gefällt mir vom Handling her sehr gut, irgendwie schlägt mein Herz für diese Kamera. Aber ich bin etwas verunsichert was den Sensor angeht... Macht es der kleinere Sensor schwieriger mit den alten Objektiven zu experimentieren? Ich denke ich werde hauptsächlich im Normalbereich fotografieren und mache mir etwas Gedanken wegen des Cross-Faktors. 

Könnt ihr mir evtl. sage, zu welcher Kamera ihr tendieren würdet? Und gibt es andere Vor- oder Nachteile der beiden Modelle, die ich beachten sollte?

Danke schon mal!!

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vor 2 Minuten schrieb Olaf W.:

Hallo,

herzlich willkommen hier. Deine Fragestellung wäre im systemübergreifenden Systemkameraforum (systemkamer-forum.de) eventuell besser aufgehoben, da gibt es einen Kaufberatungsbereich. Dies hier ist ein reines Markenforum für Olympus / OMD.

 

???

Hallo LauraD,

Ich kann nur für die M10II sprechen. Funktioniert super mit Altglas!!

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vor 16 Minuten schrieb Olaf W.:

Hallo,

herzlich willkommen hier. Deine Fragestellung wäre im systemübergreifenden Systemkameraforum (systemkamer-forum.de) eventuell besser aufgehoben, da gibt es einen Kaufberatungsbereich. Dies hier ist ein reines Markenforum für Olympus / OMD.

 

Oh guter Tipp, danke!

Aber da ich gefühlstechnisch eh schon zur Olympus tendiere, bin ich hier evtl ja doch richtig, um nur nochmal die nötige Überzeugung zu bekommen 😉

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Hallo und willkommen im Forum, 

 

vor 11 Stunden schrieb LauraD:

Aber ich bin etwas verunsichert was den Sensor angeht... Macht es der kleinere Sensor schwieriger mit den alten Objektiven zu experimentieren? Ich denke ich werde hauptsächlich im Normalbereich fotografieren und mache mir etwas Gedanken wegen des Cross-Faktors. 

Deine Gedanken kann ich nachvollziehen. Meiner Meinung nach, sollte man das Altglas an einem Sensor benutzen, der dem alten Filmformat entspricht. Also 24x36mm. Sprich Vollformat. Die gibt es auch billig gebraucht. Ich kann dafür insbesondere die Alpha 7 II von Sony empfehlen mit einem stabilisierten 24MP Sensor. Die gibt es zum Teil spottbillig. 

Altglas mit Cropfaktor 1,5 oder 2 macht für mich keinen Sinn. Aus einem 24mm WW Objektiv würde dann ein 48mm Normalobjektiv. Das bringt ja nichts.  

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Na ja, das macht schon Sinn, wenn man den Cropfaktor akzeptiert bzw. nutzt.

Ich fotografiere häufig mit Minolta MC/MD Objektiven zwischen 20mm und 300mm Brennweite.  Die Ergebnisse sind sehr gut.
Daneben setzte ich auch den Adapter MITAKON ZHONGYI "Lens Turbo" ein, der den Cropfaktor wieder um den Faktor 0,7 reduziert.
Wenn einem die manuelle Handhabung Spass macht und man den "Charakter" der alten Linsen mag, kann man eigentlich hier nichts falsch machen.

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vor 1 Minute schrieb Ridley3:

Na ja, das macht schon Sinn, wenn man den Cropfaktor akzeptiert bzw. nutzt.

Wie bekommst du Weitwinkel mit Altglas? Wird schwierig oder? Damals gab es kaum oder gar keine Objektive unter 17mm. 

vor 2 Minuten schrieb Ridley3:

Daneben setzte ich auch den Adapter MITAKON ZHONGYI "Lens Turbo" ein, der den Cropfaktor wieder um den Faktor 0,7 reduziert.

Klar kann man machen. 

Kann jeder halten wie er will aber wenn es schon die Möglichkeit gibt, die Altgläser an der originalen Sensorgrösse zu betreiben, würde ich diese Option mindestens prüfen. 

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Gerade eben schrieb WRDS:

Wie bekommst du Weitwinkel mit Altglas? Wird schwierig oder? Damals gab es kaum oder gar keine Objektive unter 17mm. 

brauche ich nicht, dafür habe ich moderne Linsen wie das Laowa 7.5mm :)

Ja, du hast Recht, kann jeder halten wie er will ..... wer sich, wie die TO, mit "alten analogen Objektive" beschäftigen möchte, kann das aber durchaus auch mit mFT oder APS-C tun.....

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vor 2 Stunden schrieb Ridley3:

Ich fotografiere häufig mit Minolta MC/MD Objektiven zwischen 20mm und 300mm Brennweite.  Die Ergebnisse sind sehr gut.
Daneben setzte ich auch den Adapter MITAKON ZHONGYI "Lens Turbo" ein, der den Cropfaktor wieder um den Faktor 0,7 reduziert.
Wenn einem die manuelle Handhabung Spass macht und man den "Charakter" der alten Linsen mag, kann man eigentlich hier nichts falsch machen.

Von dem Adapter habe ich auch schon gehört, das wäre eine interessante Alternative, danke! Bist du mit der Qualität denn zufrieden? Man liest auch viel schlechtes... Und welchen genau benutzt du?

vor 2 Stunden schrieb WRDS:

Kann jeder halten wie er will aber wenn es schon die Möglichkeit gibt, die Altgläser an der originalen Sensorgrösse zu betreiben, würde ich diese Option mindestens prüfen. 

Die Alpha 7 II ist mir leider aktuell noch etwas zu teuer... Möchte erstmal wieder ausprobieren und dafür am liebsten nicht mehr als 400€ ausgeben. Aber danke trotzdem!

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vor 1 Minute schrieb LauraD:

Die Alpha 7 II ist mir leider aktuell noch etwas zu teuer...

Gibt es auch gebraucht. Aber ich kenne die deutschen Gebrauchtpreise nicht so wirklich. Mir ist nur aufgefallen, dass die oft absurd hoch sind. 

Edited by WRDS
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Hallo @LauraD und herzlich willkommen im Forum!

Was deine Frage angeht, so kann ich mich da weitgehend @WRDS anschließen. Ich fotografiere auch sehr gerne mit alten, manuellen Objektiven und habe das eine zeitlang auch mit MFT (E-M10 und E-PL 7) gemacht. Das geht prima, man muss dann aber den Crop-Faktor berücksichtigen, d.h. an der E-M10 wird dann z.B. aus einen 50/1,4 quasi ein 100mm Objektiv (@KB) mit einer Tiefenschärfenwirkung von 2,8. Das ist im Falle eines solchen 50mm-Objektivs auch schon mal ganz nett und ich habe auch feine Bilder damit gemacht. Gerade im unteren Brennweitenbereich (< 40mm) kam dann aber schnell der Wunsch auf, diese Linsen auch entsprechend ihrer eigentlichen Brennweite zu verwenden - und so habe ich mir extra für diesen Zweck eine Sony A7 I zugelegt, mit der die alten Schätzchen jetzt so richtig Spaß machen. Wenn dir die A7 II zu teuer ist, ist die UR-A7 eine gute Alternative. Der fehlende Stabi lässt sich bei dieser Art der Fotografie verschmerzen, solange man keine extremen Teles verwendet. Man muss halt nur die Verschlusszeiten im Auge behalten.

Für dich kommt es nun drauf an, wie deine Ausgangslage ist. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du bisher noch keine Kamera, oder?

Wenn du dann jetzt generell in die digitale Fotografie einsteigen, dich nicht nur auf die Spielerei mit Altglas beschränken sondern auch moderne AF-Objektive verwenden willst und das Budget nicht allzu üppig ist, dann ist die E-M10 II eine gute Wahl. Eine feine Kamera mit der man auch prima testen kann, ob einem die Sache mit dem Altglas wirklich Spaß macht. Eine A7 kann man sich dann immer noch zulegen! 😉

Solltest du jedoch schon eine Kamera haben, dann würde ich dir für deinen Zweck auf jeden Fall eine A7 I/II ans Herz legen. Macht mit den alten Linsen einfach noch mehr Spaß! 😊

Und um auch mal Bilder sprechen zu lassen, hier eines mit dem Minolta MD W.Rokkor 28/2,8 bei Offenblende an der A7 I. Das geht dann so mit E-M10 nicht.

 

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LG Stefan

Edited by Petterson
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Danke @Petterson für deine ausführliche Antwort. Und erstmal vorab: sehr schönes Foto... 😊

Aber genau, also ich habe aktuell keine Kamera und möchte mir eine zulegen und in die manuelle Fotografie einsteigen. Ursprünglich sollte es sogar eine Analogkamera werden, weil mich eben dieses entschleunigte Fotografieren und vor allem aber auch der charakteristische Look der Bilder so reizt. Aber davon bin ich dann schnell abgekommen, als ich gelesen habe, dass man alte manuelle Objektive heutzutage auch gut an Systemkameras anschließen kann. Ob ich jetzt ausschließlich mit alten Objektiven fotografieren möchte, oder ob erstmal zum Üben ganz normale moderne Objektive okay sind, weiß ich irgendwie selbst noch nicht so genau 🙈 Wahrscheinlich letzteres, aber da ich immer gerne die eierlegende Wollmichsau hätte, würd ich mir die Option dann mit Altglas rumzuspielen gerne offen bzw. bestmöglich halten...

Also ich glaube meine zwei Optionen sind jetzt entweder: 

1. Ich kaufe mir einen gebrauchten A7 Body ohne Kit-Objektiv und direkt dazu einen Adapter und ein qualitativ hochwertiges 50mm Altglas. Ich glaube das Fotografieren im Normalbereich ohne Zoom ist eine schöne Übung und kann auch seinen Reiz haben. Macht das Sinn?

2. Oder ich kaufe mir zunächst eine E-M10 II, die gibt es meistens sogar mit Kit-Objektiv sehr günstig. Und dann fang ich erstmal so an und muss zur Not die Bilder eben bisschen nachbearbeiten für einen ähnlichen Look 😉

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vor 9 Minuten schrieb LauraD:

1. Ich kaufe mir einen gebrauchten A7 Body ohne Kit-Objektiv und direkt dazu einen Adapter und ein qualitativ hochwertiges 50mm Altglas. Ich glaube das Fotografieren im Normalbereich ohne Zoom ist eine schöne Übung und kann auch seinen Reiz haben. Macht das Sinn?

Kann Sinn machen. Ich würde das spottbillige Kitzoom, das einem fast hinterhergeworfen wird auch nehmen. Für eine gebrauchte A7 würde ich jedoch nicht mehr zuviel zahlen. Sonst nimm besser eine gebrauchte A7II mit Stabi. Der macht gerade bei Altglas durchaus Sinn.

 

Edited by WRDS
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vor 9 Minuten schrieb LauraD:

Oder ich kaufe mir zunächst eine E-M10 II, die gibt es meistens sogar mit Kit-Objektiv sehr günstig. Und dann fang ich erstmal so an und muss zur Not die Bilder eben bisschen nachbearbeiten für einen ähnlichen Look 😉

Einen "ähnlichen Look" wirst du mit mFT nicht hinkriegen.

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Was die Oly E-M 10 II angeht - ich mag sie  und nutze sie sehr gerne, wenn auch nicht mit analogen Objektiven - möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass hier anscheinend ein anfälliges Flachbandkabel verbaut wurde, das im Alter das Display außer Gefecht setzt. Das wird nicht bei jedem Gerät passieren, aber ich habe davon schon wiederholt gehört. Meine Kamera (ebenso wie eine E-PL5 aus der Zeit) war davon auch betroffen. Reparaturpauschale damals rd. 170 Euro. Also wenn diese dann vielleicht besser gebraucht mit Garantie,  oder halt mit dem Risiko leben...

Daniel 

Edited by Frischmilchkuh
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Am 15.1.2023 um 22:44 schrieb LauraD:

Könnt ihr mir evtl. sage, zu welcher Kamera ihr tendieren würdet? Und gibt es andere Vor- oder Nachteile der beiden Modelle, die ich beachten sollte?

mFT kommt mit lichtstarken Altgläsern nicht besonders gut zurecht, Sony geht schon besser, aber inzwischen bin ich bei Altglas Fujifan geworden.

Eine alte X-T1 oder besser eine X-H1 haben einen Sucher, gegen den die anderen Alternativen abstinken, gerade die X-H1, die man für 600-700 Euro gebraucht bekommt (kuckt mal im Schwesterforum Fuji-x-forum) ist perfekt für Altglas .. auch weil Fuji da ein paar Funktionen eingebaut hat, die man woanders nicht findet (zB kleines Bild neben dem Sucherbild, das als Lupe dauerhaft mitläuft)

zB https://www.fuji-x-forum.de/classifieds/item/1175-fujifilm-x-h1-in-sehr-gutem-zustand/ hier für 599.-

eine X-T1 bekommt man für 400 - 500 Euro gebraucht (je nach Zustrand)

Das sind die Kameras mit den besten Suchern für wenig Geld, die H1 hat noch Touchscreen und einen doppelt neigbaren Monitor (ohne dass das Ding seitlich ausschwenkt)

Für Altglas gibts inzwischen tolle Alternativen, TTArtisan baut Objektive, denen klassische Rechnungen zugrunde liegen, sie sind optisch sehr gut (im Rahmen der alten Rechnungen) und werden wirklich günstig verkauft, verarbeitet sind sie hervorragend

https://www.amazon.de/TTARTISAN-Kameraobjektiv-Set-X-Mount-Kameraobjektiv-Titanium/dp/B09VBX4J9D/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2LDR6DNJD2QHB&keywords=ttartisan+trio&qid=1673912185&sprefix=ttartisan+trio%2Caps%2C79&sr=8-3

der grosse Vorteil: ein funktionierender Unendlichanschlag (so wie früher halt, Anschlag, F5,6 bis 8 und man kann drauflos fotografieren, zumindest mit dem 17er und dem 35er, das 1,2/50 sollte man schon sauber fokussieren)
Die Dinger gibts auch in schwarz und einzeln

Edited by nightstalker
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vor 20 Stunden schrieb Ridley3:

... wer sich, wie die TO, mit "alten analogen Objektive" beschäftigen möchte, kann das aber durchaus auch mit mFT oder APS-C tun.....

@LauraD solltest du noch nichts von Fuji gehört haben, dann wäre dieser APS-C Hersteller vielleicht auch etwas, weil hier die analoge Bedienung zur direkten Einstellung der Zeit und je nach Kamera Modellen auch noch die ISO ermöglicht. Die X-Pro Serie bietet außerdem noch die Möglichkeit eines Optischen- und eines Elektronischen Suchers in Kombination.

Es gibt viele Adapter von Analog auf Fuji =XF Bayonet. 

Weiterhin bietet Fuji die Möglichkeit in der Kamera Anlage Filme Looks, sowohl Farbe als auch SW über die internen Filmsimulationen und als Rezepte dann individuell einzustellen bzw. anzupassen ohne RAW Bearbeitung. 

Hier eine Übersicht zu alten klassischen Filmen mit Einstellungen zur Umsetzung

Die X-Pro1 ist immer noch aktuell für die manuelle Fotografie mit Altglas. Fuji baut APS-C Kameras wo die Freistellung gerade mit Altglas etwas größer ist und die ISO-bei Dunkelheit gegenüber mft etwas mehr Spielraum bietet.  Auch erzeugt der Fuji Sensor einen nicht so digitalen Look.

 

Kombinations Möglichkeiten und ein Gedankenaustausch zu diesem Thema sind hier sehr ausführlich und in allen Varianten zu sehen.

Ich bin gerade dabei mit meinen alten Canon FD Objektiven und einer X-E2 eine reine schwarz-weiß Kombination zusammen zu stellen.

Olympus stellt ohne Frage sehr gute verarbeitete Kameras her und gerade die Serien der EM-10 und EM-5 sind gebraucht günstig, nur die Bedienung wird hauptsächlich über das PASM Rad gesteuert. Olympus Kameras bieten für mich leider nicht die volle entschleunigte Bedienung gegenüber Fuji auch wenn sie durch den silbernen Retro Look schon einen ansprechenden Eindruck hinterlassen, den bietet Fuji neben der schwarzen Ausführung auch. Viele Street Fotografen benutzen gerne die kleinen unauffälligen Fujis, schaue mal unter diesen Stichpunkt im Netz ...

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vor 35 Minuten schrieb Thorsten.M:

Es gibt viele Adapter von Analog auf Fuji =XF Bayonet. 

Richtig, und auch hier gibt es die Möglichkeit des Lens Turbo....

Anbei ein Beispiel Minolta MD 37-70 Macro + Lens Turbo an Fuji

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Okay, ich glaube ihr habt mich überzeugt, doch etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und eine Fujifilm zu kaufen... danke für die wertvollen Tipps @Thorsten.M @nightstalker @Ridley3

Über die verschiedenen Modelle muss ich mir noch bisschen einen Überblick verschaffen. Das ist ja Wahnsinn bei Fuji... 🤯

Könnt ihr die XT100 zB. auch empfehlen? Das gibt es relativ günstig mit KIT-Objektiv gebraucht. Ansonsten sind die einstelligen Modelle immer besser, also XT1 im Vergleich zu XT10 und XT100? Ich finde es sehr verwirrend da die Vor- und Nachteile rauszulesen

Am 17.1.2023 um 00:38 schrieb nightstalker:

Eine alte X-T1 oder besser eine X-H1 haben einen Sucher, gegen den die anderen Alternativen abstinken, gerade die X-H1, die man für 600-700 Euro gebraucht bekommt (kuckt mal im Schwesterforum Fuji-x-forum) ist perfekt für Altglas .. auch weil Fuji da ein paar Funktionen eingebaut hat, die man woanders nicht findet (zB kleines Bild neben dem Sucherbild, das als Lupe dauerhaft mitläuft)

vor 16 Stunden schrieb Thorsten.M:

Die X-Pro1 ist immer noch aktuell für die manuelle Fotografie mit Altglas. Fuji baut APS-C Kameras wo die Freistellung gerade mit Altglas etwas größer ist und die ISO-bei Dunkelheit gegenüber mft etwas mehr Spielraum bietet.  Auch erzeugt der Fuji Sensor einen nicht so digitalen Look.

Edited by LauraD
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vor 16 Stunden schrieb Thorsten.M:

Weiterhin bietet Fuji die Möglichkeit in der Kamera Anlage Filme Looks, sowohl Farbe als auch SW über die internen Filmsimulationen und als Rezepte dann individuell einzustellen bzw. anzupassen ohne RAW Bearbeitung. 

Das ist auch eine sehr interessante Alternative, erstmal etwas "tricksen" quasi ;)  geht das bei allen Fuji Modellen oder nur bei den neueren?

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vor 48 Minuten schrieb LauraD:

sind die einstelligen Modelle immer besser, also XT1 im Vergleich zu XT10 und XT100?

Die einstelligen T Modelle haben einen besseren Sucher als die zwei und dreistelligen ... und zwar deutlich besser, was für manuelles arbeiten durchaus wichtig ist
Die H1 ist für  mich beim Sucher von den bezahlbaren Fujis die Spitze, vor allem der optische Teil des Suchers ist für mich als Brillenträger hilfreich

Dazu bekommt man einen Body in Pro Ausführung und einen richtig guten Griff

vor 26 Minuten schrieb LauraD:

Das ist auch eine sehr interessante Alternative, erstmal etwas "tricksen" quasi ;)  geht das bei allen Fuji Modellen oder nur bei den neueren?

Alle Fujis haben Filmsimulationen, je neuer, desto mehr

Wichtig finde ich den SW Modus, der in den alten Kamera schon gut ist, aber ab Acros legt er nochmal zu
Für Vintageobjektive ist Classic Chrome toll ... ich mag diese Filmsimulation auch für allgemeine Bilder

die H1 hat diese Simulationen, der X-T1 fehlt Acros, aber sie hat die normale SW Einstellung, Die X-T2 hat beides ... kostet aber in etwa soviel wie die X-H1, die aber deutlich überlegen ist, schon wegen des Stabilisators

 

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@LauraD zu den Kameras hast du ja schon gute Tipps bekommen. Ich schließe mich @WRDS an, dass es gut ist, für die alten Objektive einen Vollformatsensor zu nutzen. Ich habe selbst mal mit mFT angefangen und auch daran Altglas adaptiert. Es war zwar ganz nützlich, dass man mit kleineren Objektiven einen kräftigen Tele-Effekt erzielen konnte, aber Weitwinkel machte keinen Spaß und viele Objektive machten sich auch einfach nicht so gut daran, verloren deutlich an Qualität. Und für den Bildwinkel des von dir favorisierten 50mm Objektivs (das wird ja immer auf Kleinbild/Vollformat bezogen) brauchst du an mFT ein 25mm (meistens sind’s eher 24mm) Objektiv, das gibt’s aber nicht mit großer Lichtstärke und überwiegend auch nicht mit dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis eines echten 50ers.
Ich stimme aber auch @nightstalker zu, dass die einstelligen Fujis deutlich bessere Sucher haben als die Sonys und insofern auch empfehlenswert sind. Auch machen die Fuji Filmsimulationen Spaß.

Aber erst mal noch eine kleine Warnung: Der „Look“ alter manueller Objektive stellt sich an einer Digitalkamera nicht unbedingt automatisch ein. Was du zu sehen bekommst, sind ja in der Regel bearbeitete Bilder. Beispiel: Heute gibt es bei Schwarzweißbildern häufig welche mit sehr harten Kontrasten und tiefen Schwärzen zu sehen, bei denen die Schatten keine Zeichnung mehr haben, viele halten das für einen analogen Look — dabei versuchte man  „zugelaufene“ Schatten in der analogen Schwarzweißfotografie früher eher zu vermeiden. (Ausnahmen mit künstlerischer Absicht gibt’s natürlich). Anderes Beispiel: Viele empfinden Bilder mit weicherer Schärfe, geringeren Kontrasten und stärkerer Hintergrundunschärfe als analogen Look. Oder gewisse Farbverfälschungen, die an alte Filme erinnern. Oder Filmkorn. Es kommt also darauf an, was du mit dem Begriff verbindest. Vielleicht solltest du erst mal beschreiben, was du damit eigentlich meinst, also was genau dir gut gefällt. Vielleicht kannst du auch Beispiele verlinken. Dann wüssten wir mehr, in welche Richtung es gehen könnte.

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