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Lichtstarke, leichte Standardzoom-Kombi?


abel
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Ich weiß, das klingt wie ein Widerspruch in sich: Lichtstark und trotzdem leicht? Gibt’s nicht. Nun, dann suche ich jedenfalls die beste Annäherung an diese Anforderungen. Dazu muss ich etwas ausholen:

 

Ich hatte schon immer eine Vorliebe für kleine, leichte Kameras, weil sie sich unproblematisch mitnehmen lassen. Und gleichzeitig finde ich für meine Standardanwendungen (Familie, Freunde, Landschaft) ein Standardzoom unverzichtbar. Festbrennweiten (und ggf. nachträgliches Croppen) habe ich hinlänglich erprobt und setze sie bei bestimmten Gelegenheiten auch ein, kehre für den Alltag aber immer wieder zum Standardzoom zurück. Wobei mir als Mindestanforderung 28-70 mm Brennweite (KB äquivalent) reichen. Mehr Weitwinkel oder Tele sind schön, aber im Hinblick auf die erforderliche Lichtstärke entbehrlich. Womit ich zur nächsten Anforderung komme: Die Kombi soll – jedenfalls in vernünftigem Maß – sowohl für drinnen wie für draußen geeignet sein. Das bedeutet entweder Blende 2,8 oder ein so großer Sensor, dass Available-Light-Aufnahmen auch bei größerer Blende nicht zu rauschigen Ergebnissen führen. Nach einem Ausflug zu Canon APS-C bin ich nun schon lange im mFT-Lager gelandet und setze für die o.g. Zwecke gegenwärtig eine Panasonic G110 mit dem Panasonic 12-35/2,8 ein. Das finde ich von Größe und Gewicht her (rund 650 g) gerade noch akzeptabel. (Alle Versuche mit leichteren mFT-Standardzooms hatten zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt.) Aber auch hiermit lande ich bei Dämmerung oder in Innenräumen schnell bei ISO 3.200, was die G110 zwar noch wegsteckt – aber den Unterschied zu ISO 200 sieht man halt doch! Und so spähe ich nach Alternativen. Was ich schon erwogen habe:

  • Statt der Panasonic G110 eine GX9 oder Olympus EM5 III – die hätten immerhin einen internen Stabilisator, sind aber geringfügig größer. Allerdings schätze ich den Qualitätszuwachs gering ein.
  • Fuji E4 mit dem 18-55/2,8-4? Meine (sehr überschaubaren) Versuche mit Fuji waren hinsichtlich des Autofokus nicht recht befriedigend, da erschien selbst die Panasonic G110 besser.
  • Sony A6600 mit Sigma 18-50/2,8 oder ggf. mit Sony 16-55/2,8? Die erstgenannte Kombi sieht rein optisch sehr reizvoll aus; aber ich bezweifele, dass sie mir gegenüber meiner jetzigen Kombi  wirklich Vorteile bringt, zumal sie auch schon ganz schön schwer ist (rund 800 g). Das Sony 16-55/2,8 finde ich als Objektiv noch attraktiver, was die Bildqualität betrifft, ist mir aber noch schwerer (rund 1000 g).
  • Oder gar Sony A7C mit 28-60/3,5-5,6? Ist im Vergleich mit meiner Pana G110 fast gleich schwer, allerdings zweifele ich an den Qualitäten des 28-60.
  • Bei Canon finde ich mit dem Auslaufen des M-Systems nichts mehr, was mich ansprechen würde.

Ich kann mir vorstellen, dass nicht nur ich dieses „Problem“ habe und würde gerne hören, welche Lösungen andere Forenten hier gefunden haben.

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am sony 28-60 täuschst du dich .......das Ding ist mehr als einfach nur brauchbar...(ich weiss natürlich nicht was das Panasonic so abliefert) ......ich mag  diese - meine Kombi auf jeden Fall sehr sehr gerne......."" im Verhältnis ""  klein leicht und doch mit dem Zückerchen von KB.......ich als Wackeldackel vom Dienst war entzückt 1/30 ruhig halten zu können....

 

sonys Trackingfokus überzeugt auch...wobei meine alte ist diesbezüglich aber auch schon in die jahre gekommen die 7r2

 

unser Kollege WRDS hat z.b. ne feine Fotostrecke mit der Linse :

 

https://flic.kr/s/aHsmRCTUj1

 

 

Edited by potz
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vor 2 Stunden schrieb abel:

Oder gar Sony A7C mit 28-60/3,5-5,6? Ist im Vergleich mit meiner Pana G110 fast gleich schwer, allerdings zweifele ich an den Qualitäten des 28-60.

Sony Alpha 7 C (500 Gramm) mit dem Sigma 28-70 f2.8 (470 Gramm). Das passt dann vom AF her und ist auch lichtstark. Das 28-60 ist super für eine Kitlinse aber es ist auch lichtschwach. Die hat auch die neuen Sony Farben mit sehr, sehr realistischen Hauttönen (was etwa eine OM-1 nicht hat). 

Eine interessante neue Möglichkeit wäre das kommende Tamron 20-40 f2.8 das anscheinend nur 370 Gramm wiegen soll. 

Edited by WRDS
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Warum nicht die G110 als rückseitigen Objektivdeckel des 10-25/1,7 verwenden?

War ein Scherz. Lichtstark und MFT geht kompakt nur mit Festbrennweiten. Statt eines 12-35 eben ein 15/1,7 und ein 25/1,4 oder 42,5/1,7.

Die GX9 bringt außer dem IBIS keine Verbesserung der BQ.

Edited by Prosecutor
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vor 6 Stunden schrieb WRDS:

Sony Alpha 7 C (500 Gramm) mit dem Sigma 28-70 f2.8 (470 Gramm).

alternativ gibt es für FE eine grosse Auswahl an guten und recht kompakten und sogar günstigen Festbrennweiten. Ich nutze daran aktuell zwei Sigma Objektive mit f2.0 und 35 und 65mm. Die haben auch einen Blendenring. Gar nicht falsch an der 7C die kein Frontrad hat.

oder Sony FE 35 f1.8 in Kombination mit dem FE 85 f1.8.

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Hallo Abel,

bei Sony würde ich das FE 24-70 F4 (mit Zeiss-Label) ins Spiel bringen. Sein Ruf ist nicht gut, und deswegen ist es gebraucht günstig zu bekommen und kein großes Risiko. Der Unterschied von F2.8 zu F4 ist nur eine Blende Verlust, Größe und Gewicht sind günstiger. Bei aller Kritik am Objektiv fand ich die Beispielbilder nicht abschreckend. An meinem FE-Kit nervte mich die Schärfe bei Offenblende und der schreckliche AF (damals auch noch an A7i, das war Doppelstrafe). 

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vor 2 Stunden schrieb Prosecutor:

Warum nicht die G110 als rückseitigen Objektivdeckel des 10-25/1,7 verwenden?

War ein Scherz. Lichtstark und MFT geht kompakt nur mit Festbrennweiten. Statt eines 13-35 eben ein 15/1,7 und ein 25/1,4 oder 42,5/1,7.

Die GX9 bringt außer dem IBIS keine Verbesserung der BQ.

gelöscht 

 

Edited by klm
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vor 10 Stunden schrieb abel:

Ich weiß, das klingt wie ein Widerspruch in sich: Lichtstark und trotzdem leicht? Gibt’s nicht. Nun, dann suche ich jedenfalls die beste Annäherung an diese Anforderungen. Dazu muss ich etwas ausholen:

 

Ich hatte schon immer eine Vorliebe für kleine, leichte Kameras, weil sie sich unproblematisch mitnehmen lassen. Und gleichzeitig finde ich für meine Standardanwendungen (Familie, Freunde, Landschaft) ein Standardzoom unverzichtbar. Festbrennweiten (und ggf. nachträgliches Croppen) habe ich hinlänglich erprobt und setze sie bei bestimmten Gelegenheiten auch ein, kehre für den Alltag aber immer wieder zum Standardzoom zurück. Wobei mir als Mindestanforderung 28-70 mm Brennweite (KB äquivalent) reichen. Mehr Weitwinkel oder Tele sind schön, aber im Hinblick auf die erforderliche Lichtstärke entbehrlich. Womit ich zur nächsten Anforderung komme: Die Kombi soll – jedenfalls in vernünftigem Maß – sowohl für drinnen wie für draußen geeignet sein. Das bedeutet entweder Blende 2,8 oder ein so großer Sensor, dass Available-Light-Aufnahmen auch bei größerer Blende nicht zu rauschigen Ergebnissen führen. Nach einem Ausflug zu Canon APS-C bin ich nun schon lange im mFT-Lager gelandet und setze für die o.g. Zwecke gegenwärtig eine Panasonic G110 mit dem Panasonic 12-35/2,8 ein. Das finde ich von Größe und Gewicht her (rund 650 g) gerade noch akzeptabel. (Alle Versuche mit leichteren mFT-Standardzooms hatten zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt.) Aber auch hiermit lande ich bei Dämmerung oder in Innenräumen schnell bei ISO 3.200, was die G110 zwar noch wegsteckt – aber den Unterschied zu ISO 200 sieht man halt doch! Und so spähe ich nach Alternativen. Was ich schon erwogen habe:

  • Statt der Panasonic G110 eine GX9 oder Olympus EM5 III – die hätten immerhin einen internen Stabilisator, sind aber geringfügig größer. Allerdings schätze ich den Qualitätszuwachs gering ein.
  • Fuji E4 mit dem 18-55/2,8-4? Meine (sehr überschaubaren) Versuche mit Fuji waren hinsichtlich des Autofokus nicht recht befriedigend, da erschien selbst die Panasonic G110 besser.
  • Sony A6600 mit Sigma 18-50/2,8 oder ggf. mit Sony 16-55/2,8? Die erstgenannte Kombi sieht rein optisch sehr reizvoll aus; aber ich bezweifele, dass sie mir gegenüber meiner jetzigen Kombi  wirklich Vorteile bringt, zumal sie auch schon ganz schön schwer ist (rund 800 g). Das Sony 16-55/2,8 finde ich als Objektiv noch attraktiver, was die Bildqualität betrifft, ist mir aber noch schwerer (rund 1000 g).
  • Oder gar Sony A7C mit 28-60/3,5-5,6? Ist im Vergleich mit meiner Pana G110 fast gleich schwer, allerdings zweifele ich an den Qualitäten des 28-60.
  • Bei Canon finde ich mit dem Auslaufen des M-Systems nichts mehr, was mich ansprechen würde.

Ich kann mir vorstellen, dass nicht nur ich dieses „Problem“ habe und würde gerne hören, welche Lösungen andere Forenten hier gefunden haben.

 

zur Info:

Meine Kompakt-Kombi-Version wie folgt: G110 + f 1,7-er Objektive - 9mm 132g / 20mm 87g / 42,5mm 130g, insgesamt 693g. Vor dem 20mm hatte ich das f 1,7 25mm, Der Blickwinkel des 20mm eignet sich amS für die Alltagsfotografie, vor allem auch bei Innenaufnahmen, deutlich mehr. (20mm als Ersatz für die klassische KB-BW 35mm) Mit dem G110 Kit 12-32mm anstelle des 9mm läge das Gewicht mit 631g sogar noch unter den erwähnten 650g.

klm 

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vor 8 Stunden schrieb Rolfneck:

bei Sony würde ich das FE 24-70 F4 (mit Zeiss-Label) ins Spiel bringen. …. Der Unterschied von F2.8 zu F4 ist nur eine Blende Verlust, Größe und Gewicht sind günstiger. 

KB mit F4? Dann liegt er gerade noch eine halbe Blende vor einer MFT mit F1,7-Objektiv. Vermutlich muss man für gute Schärfe das Sony sogar noch weiter abblenden…

 

Edited by Prosecutor
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vor 8 Stunden schrieb Rolfneck:

Der Unterschied von F2.8 zu F4 ist nur eine Blende Verlust

"Nur"? Ob nun ISO 3200 oder 6400 verwendet werden ist auch bei KB keineswegs egal. f4 wäre mir für Innenräume klar zuwenig. Schon f2.8 ist manchmal grenzwertig und in Innenräumen, zumindest für mich, nur bei gutem Licht brauchbar. 

Edited by WRDS
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vor 18 Stunden schrieb abel:

... setze für die o.g. Zwecke gegenwärtig eine Panasonic G110 mit dem Panasonic 12-35/2,8 ein. ...

Was versprichst du dir denn davon, dein System durch ein anders zu ersetzen mit ebenfalls einem 2,8er Zoom?

Größer und schwerer soll es nicht werden, Freistellungspotential spielt offenbar weniger eine Rolle, der Gewinn bei hohen ISO dürfte bei APS-C (größer & schwerer) auch überschaubar bleiben. Wäre meine ich sinnvoller, ein lichtstarkes Objektiv zu ergänzen für schlechte Lichtverhältnisse, das bekommst du bei mft in die Hosentasche.

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VIelen Dank für alle bisherigen Beiträge! Durch solches Feedback kommen ja doch ein paar Gehirnschleifen in Gang, wo man steht und wo man hinwill. Mein bisheriges Fazit ist: Mich einerseits bei mFT doch häufiger auf einen Objektivwechsel einlassen und in Schwachlichtsituationen zur Festbrennweite wechseln. Und langfristig: Mal nach der Sony A7C schauen; der gute Autofokus und das große Objektivangebot klingen schon attraktiv. 

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vor 2 Stunden schrieb abel:

VIelen Dank für alle bisherigen Beiträge! Durch solches Feedback kommen ja doch ein paar Gehirnschleifen in Gang, wo man steht und wo man hinwill. Mein bisheriges Fazit ist: Mich einerseits bei mFT doch häufiger auf einen Objektivwechsel einlassen und in Schwachlichtsituationen zur Festbrennweite wechseln. Und langfristig: Mal nach der Sony A7C schauen; der gute Autofokus und das große Objektivangebot klingen schon attraktiv. 

Du wirst sehen ersteres funktioniert auch langfristig. Lumix / DG Leica-Objektivangebot ist mindestens genau so attraktiv und bietet beste BQ, mehr braucht's nicht. 

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vor 2 Stunden schrieb abel:

Mal nach der Sony A7C schauen; der gute Autofokus und das große Objektivangebot klingen schon attraktiv. 

Ist auch attraktiv. Bei Schwachlichtsituationen ist das Rauschverhalten definitiv deutlich besser als bei mFT.

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leicht und lichtstark ist nicht einfach, meine Lösung wäre eine Lumix LX100 II

... aber an Deiner Stelle würde ich die Kamera behalten, mir ein 1,7/15 dazukaufen und das 12-35 für entsprechende Zwecke behalten... gerade bei wenig Licht kommt man mit einer gemässigten Festbrennweite wirklich gut zurecht und F1,7 ist halt eine andere Hausnummer, als F2,8

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vor 8 Stunden schrieb abel:

Mal nach der Sony A7C schauen; der gute Autofokus und das große Objektivangebot klingen schon attraktiv. 

Es gibt übrigens dafür auch diverse kompakte und günstige Festbrennweiten.

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