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Kaufberatung Planespotting


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vor 2 Stunden schrieb rostafrei:

Genau so sieht es aus. Spotter gibt es auch fĂŒr Schiffe, Trucks, Ambulanzen/FF, Autos, ZĂŒge - eben fĂŒr viele Technikbereiche. In Japan hat sich z.B. das Trainspotting anscheindend zu einer richtigen Kunstform entwickelt.

Japan ist da wirklich das Mekka, aber verborgen von der Öffentlichkeit gibt es auch in Europa und Deutschland eine gar nicht so kleine, aktive Szene. Der Sohn eines Kollegen ist seit frĂŒhester Kindheit EisenbahnverrĂŒckt, Stand schon mit zwölf Jahren in Warnweste an den Gleisen (ich behaupte jetzt einfach mal immer legal) und hat die ZĂŒge photographiert, inzwischen ist der bei der DB in der Ausbildung. Der Jugendanteil ist beim Trainspotten (was nichts mit Buch und Film zu tun hat, ganz wichtiger Hinweis (!) ) gar nicht so gering, beim Planespotten ebenso. Wenn ich da an so manchen Photostammtisch denke... 😉

vor 2 Stunden schrieb rostafrei:

Ja, sie sind z.T. missgĂŒnstig und halten sich fĂŒr eine Art "Foto-Elite". Wenn man unerwartet neben ihnen steht, oder sie im guten Glauben an die heissesten Infos auch dazustoßen aber nicht mit dir gerechnet haben, verhalten sie sich plötzlich verschlossen und sind ggf. auch noch beleidigt, dass sie nicht allein "am Spot" sind und jemand vor ihnen dort war...

Ach was, solche gibt es doch ĂŒberall. Wie viele kommunikative Photographen erlebt man denn so "da draußen"? Die meisten fĂŒhlen sich doch schon durch die Existenz irgendwelcher Passanten in ihrem Tun gestört. Hat nicht jeder schon eine Situation erlebt, an einem schönen Punkt in der goldenen Stunde die Landschaft photographierend, wie sich irgendwann jemand dazu gesellt, vermeintlich leicht außerhalb des Blickwinkels, ohne zu GrĂŒĂŸen, immer nĂ€her kommt (denn der Platz vom anderen ist immer besser als der eigene), nur um dann ebenso grußlos wieder zu verschwinden? Ich könnte da dutzende Geschichten erzĂ€hlen, und ebenso dutzende ĂŒber das genaue Gegenteil, wo man sich zufĂ€llig trifft, nett austauscht und darĂŒber sogar ganz die Zeit vergisst (bisher glĂŒcklicherweise nie das Motiv).

Anders ist es bei Spottern auch nicht, es gibt solche und solche. Die einen Rennen dich laut "Erstlandung" rufend ĂŒber den Haufen und regen sich dann darĂŒber auf, dass du ihre Kreise störtest, der nĂ€chste ignoriert dich völlig, und wieder andere unterhalten sich nett mit dir. Ich habe auch da schon alles erlebt, ĂŒberall auf der Welt, bis hin zum Leiterspotter, der fremde Kinder ĂŒber Zaunhöhe gehoben hat, damit die auch mal ein Bild machen konnten. 

Dass es eine eher verschlossene Gruppe ist stimmt, ist aber fĂŒr irgendwelche Subkulturen völlig normal. Die erleben hunderte Passanten, die an ihnen vorbei gehen ohne irgend ein Interesse zu zeigen, und auch immer mal wieder solche, die ihr völliges UnverstĂ€ndnis fĂŒr das Hobby lautstark zum Ausdruck bringen mĂŒssen. Grußlose SprĂŒche wie "Was gibt es denn da zu sehen, nackte Weiber?", mit einem dummen Lachen um sich selbst in Gegenwart der meist fremdschĂ€menden Begleitungen zu feiern, sind da keine Seltenheit. 

Ich bin ja in der Regel recht offen, freundlich und umgÀnglich (mag man kaum glauben), und habe weitaus mehr gute als schlechte Erfahrungen gemacht. 

vor 3 Stunden schrieb rostafrei:

Kurzer Ausflug zu den Spotterwurzeln, um den Hintergrund zu beleuchten

Planespotterwurzeln, in anderen Bereich ist das schon deutlich Ă€lter und hatte schon viel frĂŒher einen photographischen Bezug. Es gab bereits Ende des 19. Jahrhunderts photographische Vereine, die sich der reinen Abbildung bspw. von Schiffen widmeten, schaut man sich die Sammlungen an (bei der das Ziel die VollstĂ€ndigkeit einer bestimmten Marine war), dann sieht man das gleiche Prinzip der Abbildung, das heute noch unter Planespottern verbreitet ist. Ich habe hier das "Monumentalwerk" von Richard Perkins im Regal stehen, der ab den 1920er Jahren vermutlich einer der aktivsten photographischen Shipspotter seiner Zeit war, mit zigtausenden Bildern (die als geschlossene Sammlung erhalten blieben). 

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rostafrei

@Cappoca Wie der Teufel das so will, hatte ich heute die nĂ€chste Gelegenheit, mich selbst zu testen... Ist leider auch wieder nicht durchgehend zufriedenstellend gelungen, dennoch war es auch mehreren GrĂŒnden ein VergnĂŒgen - ich bin da nicht primĂ€r, um zu fotografieren, nehme aber jede Gelegenheit wahr. Die Fotos sind nur in LR grob vorgearbeitet, vorher nicht denoised - bei den heutigen Temperaturen kommt der Flimmerfaktor mit dazu. Das, was ich jetzt zeige, wĂ€re schon beinahe das, was du

Helios

Die 1-Zoll-Superzoom-Kamera habe ich zuvor ja auch als Variante erwĂ€hnt, mit der alle grundsĂ€tzlichen Anforderungen der Motive tatsĂ€chlich mit nur einem (festverbautem) Objektiv machbar wĂ€ren - Prinzip eierlegende Wollmilchsau. Aber ob die Ergebnisse dann aber den AnsprĂŒchen genĂŒgen ist die grundsĂ€tzliche Frage, und die ergibt sich sowohl aus der tatsĂ€chlichen AusprĂ€gung des Hobbys (wie zuvor erwĂ€hnt), als auch aus der "IntensitĂ€t", mit der dieses Hobby betrieben werden soll.  FĂŒr mich ist

Helios

Es gibt auch in der Spotterszene jene, die immer das neueste haben wollen, aber in der Masse wird die AusrĂŒstung da doch recht hĂ€ufig sehr lange genutzt. Ältere DSLR-Modelle sind da auch heute keine Seltenheit, die 7D Mark II beispielsweise wird dieses Jahr acht Jahre alt und ist trotzdem noch ziemlich hĂ€ufig zu finden. Selbst den VorgĂ€nger sieht man immer mal wieder, und gern genutzt werden auch Ă€ltere, gebrauchte Profimodelle. Mir scheint auch, anders als in Foren liegt das Augenmerk mehr auf

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Ich bin kein Experte im Planespotting aber ich habe hier einen Artikel ĂŒber die Kamera die technisch durchaus in Frage kommt aber trotzdem mit Abstand die ungeeignetste Kamera ist, die es dafĂŒr ĂŒberhaupt je gegeben hat. Es ist eine Olympus-Kamera.

https://www.43rumors.com/cool-test-olympus-air-with-the-300mm-four-thirds-lens/

Ich wĂŒrde fĂŒr Planespotting meine GH6 nehmen und eventuell mit einem 100-400mm oder mit dem 200/2.8 ergĂ€nzen wenn meine vorhandenen Objektive nicht ausreichen. FĂŒr Fotos gibt es sicherlich bessere Kameras im Vollformat aber aus 4k 120fps Videos kann man bestimmt neben tollen Zeitlupen auch gute Einzelbilder bekommen wo dann der Zeitpunkt exakt stimmt.

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Es geht ja auch ein bißchen um's Geld.

HĂ€tte ICH noch keine geeignete Kamera, wĂŒrde ICH bei der Panasonic G 9 zuschlagen. Eine Spitzenkamera im ”FT-Bereich, die es fĂŒr grade mal einen Tausender gibt. Dazu hĂ€tte ICH mir das Zuiko Zoom 40-150/2.8 gekauft, mein absolutes Lieblingsobjektiv fĂŒr fast alle FĂ€lle und möglicherweise auch den Telekonverter 1.4 oder 2.0.

Was ich da eben so gesehen habe, wĂ€ren wir da bei unter dreitausend fĂŒr eine tolle AusrĂŒstung ... 

 

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 @nightstalker du machst micht fertig... 😆

LFZ... ist eigentlich eine bekannte deutsche AbkĂŒrzung, analog zum KFZ...  LFZ = Luftfahrzeug - Begleitfoto kann man auch Illustrationsfoto nennen, nur ist es eben das begleitende Foto zu eben diesem einen gespotteten LFZ XY, dessen Flugstrecke = track man auf einem live (Echtzeit)-tracker mitsamt den ĂŒbermittelten Flugdaten angezeigt bekommen kann 😇 Dort wollen viele Spotter ihre Fotos haben. Ich habe es aufgegeben, ist mir zu blöd geworden, Fotos stundenlang so hinzubiegen, bis es irgenwelchen obskuren Screenern (quasi Juroren) gut genug ist, damit die nĂ€chsten Screener es wieder ablehnen, weil man so korigiert hat, wie die ersten es empfohlen haben... Ich hatte in der Vergangenheit schon öfter mit Bezug darauf Fragen zur Fehlerbehebung gestellt... đŸ€Â  **

Am 19.6.2022 um 18:34 schrieb beerwish:

Ich bin kein Experte im Planespotting...

Ich wĂŒrde fĂŒr Planespotting meine GH6 nehmen und eventuell mit einem 100-400mm oder mit dem 200/2.8 ergĂ€nzen wenn meine vorhandenen Objektive nicht ausreichen.

DafĂŒr muss man kein Experte sein, ist wie jedes andere Fotothema auch: entweder man spezialisiert sich oder man macht es neben anderen auch... 😇

Man braucht dafĂŒr keine spezielle oder supermoderne, besonders teure Kamera, es kommt immer darauf an, was man aus seiner Kamera oder seiner AusrĂŒstung rausholen will und kann. Ob es eine alte G3, D3000, A7 I oder Fuji ist, ist prinzipiell nebensĂ€chlich. Ist wie bei den Tier- und Wildfotofreunden auch: es kommt eher auf die Person hinter der Kamera an. Die Objektive sind oft viel wichtiger, als Kamerafabrikat, -system oder -modell. Nachbearbeitung nicht zu vergessen...

 

** letzter Edit: A2A = Air to Air - von LFZ zu LFZ - bevor auch noch jemand darĂŒber stolpert...

Edited by rostafrei
letzter Edit mit Übersetzung...
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Donnerwetter, das Thema hab ich fast unterschÀtzt. So wie ich das herausgelesen habe, sollte ich mich auf ein Thema fokussieren.

Ich glaube ich sollte mein Budget noch ein bisschen hochschrauben, weil ggf. NAS (oder SSD's), Speicherkarten, Rucksack, Stativ etc. noch benötigt wird. 

Aber warum ein NAS? Wenn ich in der Bahn unterwegs bin, möchte ich eben die ggf. am Vortag "geschossenen" Bilder bearbeiten etc. Dazu kann man ja einen anderen Thread aufmachen. 

 Ich möchte in erster Linie Bilder von Airshows (d.h. "schnell fliegend"; im Überflug), General Aviation (sowohl parkend als auch fliegend) ab und zu vielleicht auch von einem kommerziellen Verkehrsflugzeug machen. 

Danke fĂŒr eure zahlreiche UnterstĂŒtzung ❀ 

Hier mal ein Beispiel einer Airshow (nur mit dem Smartphone aus der Hand geschossen)

 

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Am 19.6.2022 um 22:33 schrieb rostafrei:

letzter Edit: A2A = Air to Air - von LFZ zu LFZ - bevor auch noch jemand darĂŒber stolpert

Keine Bange
ich arbeite auch in einer Branche, die fĂŒr ihren Fachslang berĂŒchtigt ist. Nicht Juristen
aber Wissenschaft. Aber LFZ???

đŸ€“

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vor 11 Minuten schrieb supmylo:

Luftfahrzeug, oben erlÀutert...


lesen kann ich schon
wollte nur meine Verwunderung ĂŒber die Fachsprache zum Ausdruck bringe. Sorry, wenn man dies nur zwischen den Zeilen lesen konnteâ€ŠĂŒbrigens wird Deutsch nicht nur in D gesprochen, deswegen sind anderswo durchaus andere AbkĂŒrzungen gebrĂ€uchlich.

Edited by wasabi65
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vor 11 Minuten schrieb wasabi65:


lesen kann ich schon
wollte nur meine Verwunderung ĂŒber die Fachsprache zum Ausdruck bringe. Sorry, wenn man dies nur zwischen den Zeilen lesen konnteâ€ŠĂŒbrigens wird Deutsch nicht nur in D gesprochen, deswegen sind anderswo durchaus andere AbkĂŒrzungen gebrĂ€uchlich.

Manche lesen eben nicht alles und erfragen etwas zuvor Geschriebenes. Kann man ja nicht wissen. Aber danke fĂŒr die ErlĂ€uterung zum Gebrauch der deutschen Sprache und insbesondere anderer AbkĂŒrzungen anderswo.

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vor 10 Stunden schrieb Cappoca:

Donnerwetter, das Thema hab ich fast unterschÀtzt. So wie ich das herausgelesen habe, sollte ich mich auf ein Thema fokussieren.

Wie bereits erwĂ€hnt, es kommt auf die Ambitionen an. Wenn es dir nur um gelegentlich mal ein paar gute Erinnerungen geht, dann kannst du mit wenig Aufwand schon sehr viel erreichen und bist gleichzeitig so variabel, um auch noch alles andere zu photographieren. Entsprechende Empfehlungen dazu wurden hier im Thema, beispielsweise die Superzoomkamera oder die "beliebige Kamera mit einem gĂŒnstigen Telezoom" bereits gegeben. Willst du hingegen gezielter und intensiver vorgehen, es zu einem eigenen Hobby machen, dann lohnt sich die Spezialisierung genauso wie bei anderen photographischen Genres oder ganz anderen Hobbys eben auch. Und dann ergibt es auch Sinn, mehr Geld auszugeben. FĂŒr gelegentlich mal ein paar Bilder ist das nicht notwendig. 

vor 10 Stunden schrieb Cappoca:

Ich möchte in erster Linie Bilder von Airshows (d.h. "schnell fliegend"; im Überflug), General Aviation (sowohl parkend als auch fliegend) ab und zu vielleicht auch von einem kommerziellen Verkehrsflugzeug machen. 

Wenn du die Flugschauen aus der Sicht eines normalen Besuchers photographierst, dann sind die generellen Anforderungen an die Kamera gar nicht so hoch. TatsĂ€chliche ÜberflĂŒge sind aus SicherheitsgrĂŒnden meistens verboten, die Bewegungen finden hauptsĂ€chlich parallel und/oder auf Entfernungen statt, die beispielsweise keinen einigermaßen aktuellen Autofokus an die Grenzen bringen. Wichtig ist bei diesem vor allem, dass er auch mit geringen Kontrastwerten gut zurecht kommt - am schwierigsten sind da etwa MilitĂ€rflugzeuge vor grauem Himmel. 

Die Serienbildrate ist da schon wichtiger, was nicht heißt, dass man mit geringen Raten keine Aufnahmen machen könnte. Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, genau den richtigen Moment zu erwischen deutlich an, wenn man mehr als nur drei Bilder pro Sekunde schießt. Auf der anderen Seite kann eine zu hohe Rate recht schnell einen großen Haufen DatenmĂŒll erzeugen, weswegen ein ruhiger, zurĂŒckhaltender Finger auf dem Auslöser sinnvoll ist. Eine Funktion wie Olympus ProCapture kann gerade beim Erfahrungsaufbau sehr hilfreich sein, und Erfahrung ist wie so hĂ€ufig die wichtigste Hilfe fĂŒr die besten Momente. Wenn du die BewegungsablĂ€ufe kennst oder vorhersehen kannst, dann ist es wesentlich einfacher zur richtigen Zeit eine Aufnahme zu machen. Gerade am Anfang ist es auch nicht verkehrt, mit etwas niedrigeren Geschwindigkeiten lĂ€ngere Serien zu machen und sich hinterher anzuschauen, wie die verschiedenen Positionen und Ausrichtungen wirken. Vor allem bei KunstflugvorfĂŒhrungen und/oder Formationen ist das von besonderer Bedeutung, bei typischen VorbeiflĂŒgen eher weniger relevant. Selbst mit Einsteigermodellen kann man gute Bilder hinbekommen, fĂŒr die langfristige, intensivere Nutzung ist es aber von Vorteil, einen Blick auf die Geschwindigkeiten zu legen, womit man dann eher bei den Mitteklassekameras aufwĂ€rts landet. Ich bevorzuge beispielsweise kurze AuslöserstĂ¶ĂŸe mit hoher Geschwindigkeit (zehn Bilder pro Sekunde aufwĂ€rts), habe aber auch hĂ€ufig grenzwertige Einstellungen fĂŒr mehr Dynamik in den Bildern und daher einen höheren Ausschuss.

Der wesentliche Aspekt ist allerdings weniger die Kamera als die Objektive. Das Problem bei Flugschauen sind die teilweise sehr unterschiedlichen AbstĂ€nde, je nach GrĂ¶ĂŸe der Veranstaltung, den Inhalten des Flugprogramms, aber auch den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Hinzu kommt die große Bandbreite an MotivgrĂ¶ĂŸen, von kleinen Kunstflugzeugen bis hin zu Formationen oder auch mal der Überflug eines Großraumflugzeugs kann alles dabei sein. Zum einen bedeutet dies, dass man es mit einem Zoomobjektiv deutlich einfacher hat als mit einer Festbrennweite, zum anderen, dass kĂŒrzere Teleobjektive hĂ€ufig wenig Sinn ergeben. Mit den typischen xx-300 mm (KB-Äquivalent) hĂ€tte ich bei solchen Gelegenheiten schlicht keinen Spaß, ich wĂŒrde eher in Richtung 600 mm (KB-Äquivalent) schauen. Unter UmstĂ€nden sogar noch etwas darĂŒber hinaus (bspw. mit Telekonverter oder im System möglichen lĂ€ngeren Brennweiten).

Je nachdem wie hoch die Eingangsbrennweite dieser Objektive ist, lohnt es sich fĂŒr Übersichten zusĂ€tzlich noch ein kĂŒrzeres Telezoom einzupacken, und sofern du auch Interesse hast die ausgestellten Maschinen zu photographieren ist ein Normalzoom eine sinnvolle ErgĂ€nzung, gegebenenfalls kann man diese beiden Punkte auch in einem Superzoom vereinen (je nach Systemmöglichkeiten und AnsprĂŒchen). Wenn du die Chance hast, auch mal ganz nah ranzukommen (was bei öffentlichen Veranstaltungen eher im kleineren Rahmen möglich ist), dann sind natĂŒrlich alle Optionen fĂŒr den Nahbereich interessant, bis hin zum Fischauge. Aber darauf wĂŒrde ich mich eher nicht fokussieren. 

Das fĂŒr den Einstieg in meinen Augen sinnvolle Set wĂ€re demnach die Hauptkamera, ein langes Telezoom als Hauptobjektiv und ein Superzoom fĂŒr die Aussteller und zur ErgĂ€nzung bei grĂ¶ĂŸeren Motiven. Insbesondere beim Hauptobjektiv wĂŒrde ich nicht sparen, und nicht aus KostengrĂŒnden auf Brennweite verzichten. Wenn das Superzoom nicht gewollt ist (wofĂŒr ich VerstĂ€ndnis habe, als Wechselobjektiv nutze ich sowas auch nicht), dann wĂŒrde ich ein Normalzoom und ein kurzes Telezoom als Alternative sehen.

Eine zweite Kamera ist kein Muss, und am Anfang wĂŒrde ich darauf verzichten, aber perspektivisch erleichtert sie vieles insbesondere im Umgang mit unterschiedlichen Objektiven. Zwei gleiche oder sehr Ă€hnliche Modelle sind natĂŒrlich im Vorteil, aber auch ein Ă€lteres Modell als Zweitkamera mitzunehmen ist hĂ€ufig völlig ausreichend. Selbst die hier erwĂ€hnten Superzoom-Kompakten stellen eine gute Möglichkeit dar. 

Mögliche Kombinationen habe ich hier zuvor ja bereits genannt, auch bei deiner Spezifizierung des Einsatzes wĂŒrde ich bei diesen Varianten (die nur beispielhaft sein sollen) bleiben. 

Generell noch als Tipps, informiere dich ĂŒber das Flugprogramm, ĂŒber die verschiedenen Maschinen und welche Eigenschaften sie aufweisen, schaue dir auch die Lage des Platzes an, wie der Sonnenstand zu welcher Uhrzeit ist, von wo aus man die besten Perspektiven hat. Bei kleineren Veranstaltungen lohnt es sich mit den Piloten Kontakt aufzunehmen, Fragen zu stellen, es ergeben sich leicht Möglichkeiten fĂŒr eine nĂ€here Betrachtung. Bei grĂ¶ĂŸeren Veranstaltungen gibt es hĂ€ufig besondere Pakete fĂŒr Photographen, man kann dann nĂ€her ran oder hat photographisch bessere PlĂ€tze. Ich wĂŒrde aber immer genau hinzuschauen, denn schon hĂ€ufiger konnte ich erleben, dass man abseits solcher Angebote bessere Möglichkeiten vor Ort nutzen kann, und manch ein Veranstalter auch mal gar nicht weiß, was photographisch sinnvoll ist (besonderes Stichwort "Gegenlicht"). 

Ich glaube, das war von meiner Seite erstmal genug Input. 😉

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Und ggf. vorher einmal mit so einer Kamera-Objektivkombination ĂŒben - wenigstens ausprobieren, wie das praktische Handling ist... Gerade die mehr oder weniger schnell fliegenden GerĂ€te sind schnell aus dem Sucher. Wenn man noch nicht geĂŒbt ist oder Praxis fehlt, fehlen einem hinterher halbe Flugzeuge. Passiert auch "geĂŒbten" Leuten immer wieder, die die o.g. Details kennen. Gestern selbst wieder dran gescheitert, trotz vorauseilender Linse - hat einfach nichts gepasst, weil Distanz dann doch zu kurz und Flugweg spontan geĂ€ndert wurde... Wenn du mal vor Ort einen Spotter mit "GroßgerĂ€t" antriffst, spreche ihn an und frage, ob du seine AusrĂŒstung wenigstens mal als Vergleich in die HĂ€nde nehmen darfst, um das Gewicht kennenzulernen...


Ausprobieren/Üben deshalb, damit man ĂŒberhaupt erst mal einen Eindruck davon bekommt, was auf einen zukommt. D500 & Sigma 150600 (oder Ă€hnliche Kombination) ist etwas anderes, als. G9/M1.2 mit PL1040/OZ1040 - rein von Gewicht und Beweglichkeit her... Man muss bei manchen Displays immer am Motiv dran bleiben, weil ausser bei Acrobatic oder Formation nicht immer alles im Programm steht oder durchgesagt wird. Z.B. Flares/Magnesium-TĂ€uschkörper werden plötzlich ausgelöst und man war nicht dran - so schnell bekommt man die aus der HĂŒfte nicht eingefangen, eine "Pugatschew-Cobra" oder eine Springerformation aus einem Heli spielt sich in kurzzeitig in "Zeitlupe" ab, die bekĂ€me man auch analog im Einzelbild zu fassen...

btw Airshow: Kunstflug, Formation oder "action" findet in einer sog. "Box" statt. Der Bereich ist in D seit Ramstein mehrere 100m von den Zuschauern entfernt, je nach ziviler oder militĂ€rischer Veranstaltung in einer Mindesthöhe. Dadurch vergrĂ¶ĂŸern sich die Distanzen und die Standortwahl wird wichtig. Im Ausland ist man da oft gelassener, was die Minima betrifft.

Edited by rostafrei
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Gerade von heute, um mal den Unterschied zu zeigen. Mit M1.2 + OZ40150/2.8 und D500 + 80200/2.8. Sigma 150600 hatte ich vorher drauf, ich war ĂŒberraschend dicht am Spot, so dass das normale Tele vollkommen ausreichend war. Unterschiede zwischen MFT und DX sind im Licht unĂŒbersehbar, alles von einem Standort mit Umkreis von etwa 30m. Fotos nur skaliert. *Das* wĂ€re jetzt eher das ursprĂŒngliche Spotten: ein spezielles Flugzeug an einem speziellen Ort mit einer speziellen Sache befasst, hier Stromtrassenbau oder "powerline-construction" - um eure Fachenglischkenntnisse auf dem Laufenden zu halten... đŸ€

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Ich war in dem Beispiel dummerwerweise so dicht dran - trotz Hauptstraße und einem Fehnkanal dazwischen, dass beide Objektive, sowohl OZ als auch Nikkor schon zu lang waren, um die Szenerie komplett abbilden zu können. Da ich aber ohne irgendwelche Vorgaben auf dem öffentlichen Bereich heraus trotzdem bis in den Downwash konnte, war es mir egal, ich hatte noch die M5.2 mit dem OZ 918 dabei, um wenige Fotos von der Baustelle mit allem Drum und Dran zu bekommen. Die Flecken hier und da sind ĂŒbrigens echter aufgewirbelter Staub vom Kamov 26, der durch eine Schneise in einem Waldgebiet  Material versetzen musste.

Noch ein Punkt zum Objektiv: die Überlegung sollte auch die Sonnenblende beeinhalten! Beim Sigma 150600 wirkst sie sich noch anders aus, als beim OZ 40150. Das darf man nicht unterschĂ€tzen, weil sie die Hebel durch den Trichter ganz schnell verĂ€ndern und jeder Windhauch selbst das 40150 in Schwingung versetzen kann - IBIS hin oder her, es wirkt sich aus! In so einem Fall wĂ€re ein MFT Objektiv auch noch im Vorteil, solang man die Sonne im RĂŒcken hat...

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vor 17 Stunden schrieb wasabi65:

NAS???

Ein NAS ist ein "Network Attached System". D.h. die Daten sind an einem Ort gespeichert, die ĂŒber das Interne von ĂŒberall Erreichbar sind. Ähnlich wie eine Cloud.

https://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage 

 

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vor 9 Minuten schrieb rostafrei:

Unterschiede zwischen MFT und DX sind im Licht unĂŒbersehbar

Findest du? Durch die verschiedenen Ansichten und Perspektiven sieht in der Serie ja jedes Bild anders aus, ich wĂŒrde nicht behaupten, dass da die Formatunterschiede sichtbar sind, sondern vielmehr die unterschiedlichen Aufnahmesituationen. Damit meine ich nicht, dass die Formatunterschiede nicht bildwirksam werden (auch wenn ich den Unterschied praktisch fĂŒr vernachlĂ€ssigbar halte, aber darum soll es hier nicht gehen), sondern eher, dass die Aufnahmebedingungen hĂ€ufig einen großen Einfluss auf die QualitĂ€t haben, und gerade das durch die Serie zum Ausdruck kommt. 

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Die Unterschiede sehe ich in der Farbigkeit. MFT ist meist etwas matter, als DX - kann aber auch an anderer Sensorabstimmung Olympus zu Nikon liegen. Es waren vom gleichen Standort mit gleichem Sonnen- und Wolkenstand im Wechsel aufgenommene Fotos, die nur in Zoner ohne weitere Nachbearbeitung skaliert sind. Mir ist das schon hĂ€ufiger aufgefallen, selbst, wenn beide Kameras auf "neutral" oder "vivid" eingestellt sind, was aber nur ooc direkt vergleichbar ist. Die Beispiele von oben sind selbstverstĂ€ndlich anders, weil ich nicht mit zwei Kameras synchron aufnehme - ich habe es schon mal versucht, ging nicht wunschgemĂ€ĂŸ... 😆

Das, was mir die D500 vorhin schon gratis geliefert hat, muss ich mit der 1.2 alles in der EBV rausfummeln... Die Nikon ooc-jpg brÀuchte ich nur enthaloisieren, dann wÀren sie schon vorzeigbar. Das fÀllt offenbar alles in die Rubrik "Dynamikumfang". AF war der ganze Sucherbereich, weil das Lastseil sonst kaum erfasst wird, also alles auf Maximal, Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125, WB Auto und eine schnelle Zeit (1/640 bis 1/1250s), ca. 2 -3 Stufen geschlossener Blende (3,2 - 5,6) mit hoher Serienrate.

WunschgemĂ€ĂŸ (!!!) - das war vorhin so eine "Kommandosache", die man nicht wie bei einer Airshow oder am Flughafen auf der Terasse planen kann, also auch keine Vorbereitungszeit. Im Auto schon das GelĂ€nde abscannen, um irgendwas zu entdecken. Als ich eintraf, kam mir die Kamov schon vom temporĂ€ren StĂŒtzpunkt parallel entgegen, ich musste noch einen Parkplatz finden, den Spot taxieren und da waren sie schon mitten drin in der Arbeit. BĂ€ume mit Schattenwurf fĂŒr mich waren gut, aber die StraßenbĂ€ume im Blickfeld waren besch..., dazu hohes BöschungsgrĂŒn mit Brombeeren (😬) und Straßenverkehr vor der Nase... Nach ca. 30min war deren Arbeit erledigt und sie waren schon wieder weg. Das nennt man hinterher erfolgreiche Jagd, die man ohne Infos von Kumpels (ja, selbst ich habe die trotz meiner Mopperei ggĂŒ. Spottern!) nicht schaffen kann. DafĂŒr haben die zwei jetzt mindestens einen gut bei mir.

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vor 1 Stunde schrieb Cappoca:

Ein NAS ist ein "Network Attached System". D.h. die Daten sind an einem Ort gespeichert, die ĂŒber das Interne von ĂŒberall Erreichbar sind. Ähnlich wie eine Cloud.

https://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage 

 

Habe ich auch. Ich vermeide jeglichen Zugriff von aussen auf meine NAS, eben weil sich dort meine Daten befinden...

😉

 

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@Cappoca

Wie der Teufel das so will, hatte ich heute die nĂ€chste Gelegenheit, mich selbst zu testen... Ist leider auch wieder nicht durchgehend zufriedenstellend gelungen, dennoch war es auch mehreren GrĂŒnden ein VergnĂŒgen - ich bin da nicht primĂ€r, um zu fotografieren, nehme aber jede Gelegenheit wahr. Die Fotos sind nur in LR grob vorgearbeitet, vorher nicht denoised - bei den heutigen Temperaturen kommt der Flimmerfaktor mit dazu. Das, was ich jetzt zeige, wĂ€re schon beinahe das, was du vorhast. Wieder D500 mit Sigma 150600 und Nikon 80200 unter verschiedenen Licht- und Motivsituationen. Daten kann ich gern spĂ€ter nachreichen, ich muss morgen frĂŒh wieder ran. Es ist eine YAK 9U M, Bj. 1944 mit V12 Allison 1710/1400PS.

Start und Vorbeiflug zur Fahrwerkskontrolle nach Sicht mit Sigma, abrollen und am Boden mit Nikkor. Er ist noch nicht mit voller Leistung geflogen und selbst das war schon sehr knapp berĂŒcksichtigt bei den Kameraeinstellungen... Um einiges an Übungszeit und vielen vollen Speichern wirst auch du nicht vorbeikommen, das kann ich dir nach dem heutigen Tag garantieren. Muskelkater wird dir auch nicht erspart bleiben - aber vor Allem das EinschĂ€tzen von Geschwindigkeit und Bewegung im Raum. Ich habe das vorhin trotz Vorbereitung und dennoch suboptimaler Nutzung der Chance trotzdem genossen 😆

Mit den Olys habe ich heute nur am Boden aufgenommen, fĂŒr APS-C/KB fehlt mir immer noch das richtige Objektiv.

Edited by rostafrei
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Am 22.6.2022 um 14:37 schrieb rostafrei:

Die Unterschiede sehe ich in der Farbigkeit. MFT ist meist etwas matter, als DX - kann aber auch an anderer Sensorabstimmung Olympus zu Nikon liegen. (...) Das, was mir die D500 vorhin schon gratis geliefert hat, muss ich mit der 1.2 alles in der EBV rausfummeln... Die Nikon ooc-jpg brÀuchte ich nur enthaloisieren, dann wÀren sie schon vorzeigbar. Das fÀllt offenbar alles in die Rubrik "Dynamikumfang". AF war der ganze Sucherbereich, weil das Lastseil sonst kaum erfasst wird, also alles auf Maximal, Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125,

Letzteres kann durchaus auch mit eine ErklĂ€rung fĂŒr ersteres sein (neben der JPG-Abstimmung selbst), hat zwar mit dem Thema jetzt nur bedingt zu tun, aber Low ISO bedeutet einfach nur heruntergerechnetes Überbelichten, was natĂŒrlich den Spielraum in den Lichtern reduziert und dadurch auch die Kontrastwerte senkt. Generell, und das passt dann durchaus wieder zum Thema, wĂŒrde ich nie fĂŒr eine zu starke Belichtung sorgen. Denn neben diesem reduzierten Dynamikumfang gerade in einem sehr prĂ€senten Bereich des Bildes haben insbesondere Telezoom-Objektive ihre Probleme mit clippenden Kontrastkanten, was nicht nur zu FarbsĂ€umen, sondern auch zu UnschĂ€rfen fĂŒhrt. Und da die Flugzeuge in der Regel gegen den Himmel abgelichtet werden, ist dies ein permanentes Problem in diesem Genre Spotten/Flugzeugphotographie. Auch dies ist ein Grund, warum die BeschĂ€ftigung mit den Umgebungsbedingungen (Sonnenstand und -einstrahlung) ein wichtiges Thema ist, wenn man gute Bilder erzielen will. Das erste und das dritte Bild aus deiner Kamow-Serie macht das ja sehr deutlich. 

vor 7 Stunden schrieb rostafrei:

Er ist noch nicht mit voller Leistung geflogen und selbst das war schon sehr knapp berĂŒcksichtigt bei den Kameraeinstellungen... Um einiges an Übungszeit und vielen vollen Speichern wirst auch du nicht vorbeikommen, das kann ich dir nach dem heutigen Tag garantieren. Muskelkater wird dir auch nicht erspart bleiben - aber vor Allem das EinschĂ€tzen von Geschwindigkeit und Bewegung im Raum. Ich habe das vorhin trotz Vorbereitung und dennoch suboptimaler Nutzung der Chance trotzdem genossen 😆

Muskelkater? Du brauchst mehr Übung mit dem schweren Objektiv. 😉 Aber die Bilder der Jakowlew sind gute Beispiele fĂŒr die verschiedene EindrĂŒcke, die bei einer Flugschau möglich sind (abgesehen vielleicht vom ersten Bild, frei zugĂ€ngliche Erhöhungen hat es vor Ort ja eher selten, und lustigerweise sieht das fĂŒr mich auch immer nach Modellflugzeug aus). Und das Vorgesagte kann ich nur bestĂ€tigen, Üben Üben Üben, mit dem Thema beschĂ€ftigen, immer weiter an die Grenzen gehen, bei Propellermaschinen oder Hubschrauber beispielsweise die Belichtungszeit immer weiter VerlĂ€ngern um eine schöne UnschĂ€rfe zu generieren. Eine solide Technik hilft, insbesondere ist Brennweite wichtig, aber wie immer macht am Ende der Photograph das Bild. 

Edited by Helios
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Am 22.6.2022 um 14:37 schrieb rostafrei:

Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125

Ich wĂŒrde Kameras im erweiterten Low-ISO-Bereich nur nutzen wenn ich das vorher genau ausprobiert habe. Es ist ja kein Zufall, dass die Hersteller diesen Bereich standardmĂ€ĂŸig nicht freischalten und man muss das eigenhĂ€ndig erlauben. Dabei spielt auch eine Rolle ob man sowieso nur JPEG aus der Kamera will oder RAW fĂŒr die Nachbearbeitung.

Die MFT-Kameras haben normalerweise nur ISO 200 und da hat man im RAW Spielraum fĂŒr die Nachbereitung mit Details in den Highlights, die im JPEG nicht mehr drin sind, aus dem RAW aber gerettet werden können. Bei ISO 64 wird entsprechend lĂ€nger belichtet und im RAW hat man dann weniger Reserven in den Highlights. Die Kamera macht quasi eine 1.3 Stufen Überbelichtung und interpretiert das gleich entsprechend runter auf Kosten der Highlights aber eventuell noch brauchbar. Gerade bei Vögeln oder Flugzeugen sind aber sowieso Kompromisse angesagt. Man will ja auf der einen Seite möglichst kurz belichten um die Bewegungen einzufrieren, auf der anderen Seite aber dunkle Objekte vor hellem Hintergrund aufnehmen was bedeutet, man korrigiert die Belichtung öfter nach oben, was einer lĂ€ngere Belichtungszeit ergibt. Eventuell macht man das aber auch nicht und korrigiert die zu dunklen Objekte aus dem RAW. Ganz kleine BewegungsunschĂ€rfen können auch schon dazu fĂŒhren, dass die Farben und Konturen etwas flau wirken. Auch deshalb ist es eventuell besser bei der M1.2 statt mit ISO 64 auf ISO 200 zu wechseln.

Ich denke man muss das mit den Kameras jeweils ausprobieren ob der erweiterte ISO-Bereich fĂŒr das was man machen will nutzbar ist und bei JPEG aus der Kamera, welches Farbprofil einem am besten gefĂ€llt.

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Ich hab' mit Planespotting so gar nix am Hut, aber wenn mal ein Plane zu mir gespottet kommt, dann bewege ich mich maximal bis auf den Balkon und zum Fotografieren nehme ich, was gerade auf'm Tisch liegt.

Sonst sollte es fĂŒr Ottonormalspotter doch mit allem gehen, was sich auch fĂŒr Wildlife eignet!?

(Z7 II, Z 70-200 f2.8, da werden wohl gerade die TrĂŒffel-Samen fĂŒr die neue Ernte ausgebracht!😎)

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Ich habe ja selbst das Planespotting vor kurzem bei mir ins Programm aufgenommen. GrundsÀtzlich ist die Aussage schon richtig, Wildlife und Planespotting haben Àhnliche Anforderungen.

Allerdings sind Flugzeuge ( MilitĂ€rjets mal ausgenommen ) grundsĂ€tzlich etwas "langsamer" und dadurch fĂŒr den AF einfacher als Tiere. Daher braucht es hier nicht den letzen Schrei was den AF angeht. 10 FPS sollten eig. auch vollkommen ausreichen.

Bei der Brennweite kommt es natĂŒrlich sehr stark auf das Zielspektrum an.

Etwas im Bereich 70-300 wĂŒrde ich immer da haben. Im großen Telebereich 400-600, hĂ€ngt von der Location ab.

Ein Faktor wÀre auch noch bei wie viel Licht möchte ich noch Fotografieren.

In MĂŒnchen reichen mir beispielsweise in den meisten FĂ€llen 400 mm aus.

 

Wobei ich natĂŒrlich durch die Tierfotografie fĂŒrs Planespotting overgeared bin.

 

 

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