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Kaufberatung Planespotting


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vor 2 Stunden schrieb rostafrei:

Genau so sieht es aus. Spotter gibt es auch für Schiffe, Trucks, Ambulanzen/FF, Autos, Züge - eben für viele Technikbereiche. In Japan hat sich z.B. das Trainspotting anscheindend zu einer richtigen Kunstform entwickelt.

Japan ist da wirklich das Mekka, aber verborgen von der Öffentlichkeit gibt es auch in Europa und Deutschland eine gar nicht so kleine, aktive Szene. Der Sohn eines Kollegen ist seit frühester Kindheit Eisenbahnverrückt, Stand schon mit zwölf Jahren in Warnweste an den Gleisen (ich behaupte jetzt einfach mal immer legal) und hat die Züge photographiert, inzwischen ist der bei der DB in der Ausbildung. Der Jugendanteil ist beim Trainspotten (was nichts mit Buch und Film zu tun hat, ganz wichtiger Hinweis (!) ) gar nicht so gering, beim Planespotten ebenso. Wenn ich da an so manchen Photostammtisch denke... 😉

vor 2 Stunden schrieb rostafrei:

Ja, sie sind z.T. missgünstig und halten sich für eine Art "Foto-Elite". Wenn man unerwartet neben ihnen steht, oder sie im guten Glauben an die heissesten Infos auch dazustoßen aber nicht mit dir gerechnet haben, verhalten sie sich plötzlich verschlossen und sind ggf. auch noch beleidigt, dass sie nicht allein "am Spot" sind und jemand vor ihnen dort war...

Ach was, solche gibt es doch überall. Wie viele kommunikative Photographen erlebt man denn so "da draußen"? Die meisten fühlen sich doch schon durch die Existenz irgendwelcher Passanten in ihrem Tun gestört. Hat nicht jeder schon eine Situation erlebt, an einem schönen Punkt in der goldenen Stunde die Landschaft photographierend, wie sich irgendwann jemand dazu gesellt, vermeintlich leicht außerhalb des Blickwinkels, ohne zu Grüßen, immer näher kommt (denn der Platz vom anderen ist immer besser als der eigene), nur um dann ebenso grußlos wieder zu verschwinden? Ich könnte da dutzende Geschichten erzählen, und ebenso dutzende über das genaue Gegenteil, wo man sich zufällig trifft, nett austauscht und darüber sogar ganz die Zeit vergisst (bisher glücklicherweise nie das Motiv).

Anders ist es bei Spottern auch nicht, es gibt solche und solche. Die einen Rennen dich laut "Erstlandung" rufend über den Haufen und regen sich dann darüber auf, dass du ihre Kreise störtest, der nächste ignoriert dich völlig, und wieder andere unterhalten sich nett mit dir. Ich habe auch da schon alles erlebt, überall auf der Welt, bis hin zum Leiterspotter, der fremde Kinder über Zaunhöhe gehoben hat, damit die auch mal ein Bild machen konnten. 

Dass es eine eher verschlossene Gruppe ist stimmt, ist aber für irgendwelche Subkulturen völlig normal. Die erleben hunderte Passanten, die an ihnen vorbei gehen ohne irgend ein Interesse zu zeigen, und auch immer mal wieder solche, die ihr völliges Unverständnis für das Hobby lautstark zum Ausdruck bringen müssen. Grußlose Sprüche wie "Was gibt es denn da zu sehen, nackte Weiber?", mit einem dummen Lachen um sich selbst in Gegenwart der meist fremdschämenden Begleitungen zu feiern, sind da keine Seltenheit. 

Ich bin ja in der Regel recht offen, freundlich und umgänglich (mag man kaum glauben), und habe weitaus mehr gute als schlechte Erfahrungen gemacht. 

vor 3 Stunden schrieb rostafrei:

Kurzer Ausflug zu den Spotterwurzeln, um den Hintergrund zu beleuchten

Planespotterwurzeln, in anderen Bereich ist das schon deutlich älter und hatte schon viel früher einen photographischen Bezug. Es gab bereits Ende des 19. Jahrhunderts photographische Vereine, die sich der reinen Abbildung bspw. von Schiffen widmeten, schaut man sich die Sammlungen an (bei der das Ziel die Vollständigkeit einer bestimmten Marine war), dann sieht man das gleiche Prinzip der Abbildung, das heute noch unter Planespottern verbreitet ist. Ich habe hier das "Monumentalwerk" von Richard Perkins im Regal stehen, der ab den 1920er Jahren vermutlich einer der aktivsten photographischen Shipspotter seiner Zeit war, mit zigtausenden Bildern (die als geschlossene Sammlung erhalten blieben). 

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rostafrei

@Cappoca Wie der Teufel das so will, hatte ich heute die nächste Gelegenheit, mich selbst zu testen... Ist leider auch wieder nicht durchgehend zufriedenstellend gelungen, dennoch war es auch mehreren Gründen ein Vergnügen - ich bin da nicht primär, um zu fotografieren, nehme aber jede Gelegenheit wahr. Die Fotos sind nur in LR grob vorgearbeitet, vorher nicht denoised - bei den heutigen Temperaturen kommt der Flimmerfaktor mit dazu. Das, was ich jetzt zeige, wäre schon beinahe das, was du

rostafrei

Gerade von heute, um mal den Unterschied zu zeigen. Mit M1.2 + OZ40150/2.8 und D500 + 80200/2.8. Sigma 150600 hatte ich vorher drauf, ich war überraschend dicht am Spot, so dass das normale Tele vollkommen ausreichend war. Unterschiede zwischen MFT und DX sind im Licht unübersehbar, alles von einem Standort mit Umkreis von etwa 30m. Fotos nur skaliert. *Das* wäre jetzt eher das ursprüngliche Spotten: ein spezielles Flugzeug an einem speziellen Ort mit einer speziellen Sache befasst, hier Stromtr

Helios

Die 1-Zoll-Superzoom-Kamera habe ich zuvor ja auch als Variante erwähnt, mit der alle grundsätzlichen Anforderungen der Motive tatsächlich mit nur einem (festverbautem) Objektiv machbar wären - Prinzip eierlegende Wollmilchsau. Aber ob die Ergebnisse dann aber den Ansprüchen genügen ist die grundsätzliche Frage, und die ergibt sich sowohl aus der tatsächlichen Ausprägung des Hobbys (wie zuvor erwähnt), als auch aus der "Intensität", mit der dieses Hobby betrieben werden soll.  Für mich ist

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Ich bin kein Experte im Planespotting aber ich habe hier einen Artikel über die Kamera die technisch durchaus in Frage kommt aber trotzdem mit Abstand die ungeeignetste Kamera ist, die es dafür überhaupt je gegeben hat. Es ist eine Olympus-Kamera.

https://www.43rumors.com/cool-test-olympus-air-with-the-300mm-four-thirds-lens/

Ich würde für Planespotting meine GH6 nehmen und eventuell mit einem 100-400mm oder mit dem 200/2.8 ergänzen wenn meine vorhandenen Objektive nicht ausreichen. Für Fotos gibt es sicherlich bessere Kameras im Vollformat aber aus 4k 120fps Videos kann man bestimmt neben tollen Zeitlupen auch gute Einzelbilder bekommen wo dann der Zeitpunkt exakt stimmt.

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Es geht ja auch ein bißchen um's Geld.

Hätte ICH noch keine geeignete Kamera, würde ICH bei der Panasonic G 9 zuschlagen. Eine Spitzenkamera im µFT-Bereich, die es für grade mal einen Tausender gibt. Dazu hätte ICH mir das Zuiko Zoom 40-150/2.8 gekauft, mein absolutes Lieblingsobjektiv für fast alle Fälle und möglicherweise auch den Telekonverter 1.4 oder 2.0.

Was ich da eben so gesehen habe, wären wir da bei unter dreitausend für eine tolle Ausrüstung ... 

 

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Posted (edited)

 @nightstalker du machst micht fertig... 😆

LFZ... ist eigentlich eine bekannte deutsche Abkürzung, analog zum KFZ...  LFZ = Luftfahrzeug - Begleitfoto kann man auch Illustrationsfoto nennen, nur ist es eben das begleitende Foto zu eben diesem einen gespotteten LFZ XY, dessen Flugstrecke = track man auf einem live (Echtzeit)-tracker mitsamt den übermittelten Flugdaten angezeigt bekommen kann 😇 Dort wollen viele Spotter ihre Fotos haben. Ich habe es aufgegeben, ist mir zu blöd geworden, Fotos stundenlang so hinzubiegen, bis es irgenwelchen obskuren Screenern (quasi Juroren) gut genug ist, damit die nächsten Screener es wieder ablehnen, weil man so korigiert hat, wie die ersten es empfohlen haben... Ich hatte in der Vergangenheit schon öfter mit Bezug darauf Fragen zur Fehlerbehebung gestellt... 🤐  **

Am 19.6.2022 um 18:34 schrieb beerwish:

Ich bin kein Experte im Planespotting...

Ich würde für Planespotting meine GH6 nehmen und eventuell mit einem 100-400mm oder mit dem 200/2.8 ergänzen wenn meine vorhandenen Objektive nicht ausreichen.

Dafür muss man kein Experte sein, ist wie jedes andere Fotothema auch: entweder man spezialisiert sich oder man macht es neben anderen auch... 😇

Man braucht dafür keine spezielle oder supermoderne, besonders teure Kamera, es kommt immer darauf an, was man aus seiner Kamera oder seiner Ausrüstung rausholen will und kann. Ob es eine alte G3, D3000, A7 I oder Fuji ist, ist prinzipiell nebensächlich. Ist wie bei den Tier- und Wildfotofreunden auch: es kommt eher auf die Person hinter der Kamera an. Die Objektive sind oft viel wichtiger, als Kamerafabrikat, -system oder -modell. Nachbearbeitung nicht zu vergessen...

 

** letzter Edit: A2A = Air to Air - von LFZ zu LFZ - bevor auch noch jemand darüber stolpert...

Edited by rostafrei
letzter Edit mit Übersetzung...
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Donnerwetter, das Thema hab ich fast unterschätzt. So wie ich das herausgelesen habe, sollte ich mich auf ein Thema fokussieren.

Ich glaube ich sollte mein Budget noch ein bisschen hochschrauben, weil ggf. NAS (oder SSD's), Speicherkarten, Rucksack, Stativ etc. noch benötigt wird. 

Aber warum ein NAS? Wenn ich in der Bahn unterwegs bin, möchte ich eben die ggf. am Vortag "geschossenen" Bilder bearbeiten etc. Dazu kann man ja einen anderen Thread aufmachen. 

 Ich möchte in erster Linie Bilder von Airshows (d.h. "schnell fliegend"; im Überflug), General Aviation (sowohl parkend als auch fliegend) ab und zu vielleicht auch von einem kommerziellen Verkehrsflugzeug machen. 

Danke für eure zahlreiche Unterstützung ❤️ 

Hier mal ein Beispiel einer Airshow (nur mit dem Smartphone aus der Hand geschossen)

 

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vor 22 Minuten schrieb Cappoca:

Aber warum ein NAS? Wenn ich in der Bahn unterwegs bin, möchte ich eben die ggf. am Vortag "geschossenen" Bilder bearbeiten etc. Dazu kann man ja einen anderen Thread aufmachen. 

NAS???

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Am 19.6.2022 um 22:33 schrieb rostafrei:

letzter Edit: A2A = Air to Air - von LFZ zu LFZ - bevor auch noch jemand darüber stolpert

Keine Bange…ich arbeite auch in einer Branche, die für ihren Fachslang berüchtigt ist. Nicht Juristen…aber Wissenschaft. Aber LFZ???

🤓

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vor 8 Minuten schrieb wasabi65:

Keine Bange…ich arbeite auch in einer Branche, die für ihren Fachslang berüchtigt ist. Nicht Juristen…aber Wissenschaft. Aber LFZ???

🤓

Luftfahrzeug, oben erläutert...

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Posted (edited)
vor 11 Minuten schrieb supmylo:

Luftfahrzeug, oben erläutert...

…lesen kann ich schon…wollte nur meine Verwunderung über die Fachsprache zum Ausdruck bringe. Sorry, wenn man dies nur zwischen den Zeilen lesen konnte…übrigens wird Deutsch nicht nur in D gesprochen, deswegen sind anderswo durchaus andere Abkürzungen gebräuchlich.

Edited by wasabi65
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vor 11 Minuten schrieb wasabi65:

…lesen kann ich schon…wollte nur meine Verwunderung über die Fachsprache zum Ausdruck bringe. Sorry, wenn man dies nur zwischen den Zeilen lesen konnte…übrigens wird Deutsch nicht nur in D gesprochen, deswegen sind anderswo durchaus andere Abkürzungen gebräuchlich.

Manche lesen eben nicht alles und erfragen etwas zuvor Geschriebenes. Kann man ja nicht wissen. Aber danke für die Erläuterung zum Gebrauch der deutschen Sprache und insbesondere anderer Abkürzungen anderswo.

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vor 10 Stunden schrieb Cappoca:

Donnerwetter, das Thema hab ich fast unterschätzt. So wie ich das herausgelesen habe, sollte ich mich auf ein Thema fokussieren.

Wie bereits erwähnt, es kommt auf die Ambitionen an. Wenn es dir nur um gelegentlich mal ein paar gute Erinnerungen geht, dann kannst du mit wenig Aufwand schon sehr viel erreichen und bist gleichzeitig so variabel, um auch noch alles andere zu photographieren. Entsprechende Empfehlungen dazu wurden hier im Thema, beispielsweise die Superzoomkamera oder die "beliebige Kamera mit einem günstigen Telezoom" bereits gegeben. Willst du hingegen gezielter und intensiver vorgehen, es zu einem eigenen Hobby machen, dann lohnt sich die Spezialisierung genauso wie bei anderen photographischen Genres oder ganz anderen Hobbys eben auch. Und dann ergibt es auch Sinn, mehr Geld auszugeben. Für gelegentlich mal ein paar Bilder ist das nicht notwendig. 

vor 10 Stunden schrieb Cappoca:

Ich möchte in erster Linie Bilder von Airshows (d.h. "schnell fliegend"; im Überflug), General Aviation (sowohl parkend als auch fliegend) ab und zu vielleicht auch von einem kommerziellen Verkehrsflugzeug machen. 

Wenn du die Flugschauen aus der Sicht eines normalen Besuchers photographierst, dann sind die generellen Anforderungen an die Kamera gar nicht so hoch. Tatsächliche Überflüge sind aus Sicherheitsgründen meistens verboten, die Bewegungen finden hauptsächlich parallel und/oder auf Entfernungen statt, die beispielsweise keinen einigermaßen aktuellen Autofokus an die Grenzen bringen. Wichtig ist bei diesem vor allem, dass er auch mit geringen Kontrastwerten gut zurecht kommt - am schwierigsten sind da etwa Militärflugzeuge vor grauem Himmel. 

Die Serienbildrate ist da schon wichtiger, was nicht heißt, dass man mit geringen Raten keine Aufnahmen machen könnte. Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, genau den richtigen Moment zu erwischen deutlich an, wenn man mehr als nur drei Bilder pro Sekunde schießt. Auf der anderen Seite kann eine zu hohe Rate recht schnell einen großen Haufen Datenmüll erzeugen, weswegen ein ruhiger, zurückhaltender Finger auf dem Auslöser sinnvoll ist. Eine Funktion wie Olympus ProCapture kann gerade beim Erfahrungsaufbau sehr hilfreich sein, und Erfahrung ist wie so häufig die wichtigste Hilfe für die besten Momente. Wenn du die Bewegungsabläufe kennst oder vorhersehen kannst, dann ist es wesentlich einfacher zur richtigen Zeit eine Aufnahme zu machen. Gerade am Anfang ist es auch nicht verkehrt, mit etwas niedrigeren Geschwindigkeiten längere Serien zu machen und sich hinterher anzuschauen, wie die verschiedenen Positionen und Ausrichtungen wirken. Vor allem bei Kunstflugvorführungen und/oder Formationen ist das von besonderer Bedeutung, bei typischen Vorbeiflügen eher weniger relevant. Selbst mit Einsteigermodellen kann man gute Bilder hinbekommen, für die langfristige, intensivere Nutzung ist es aber von Vorteil, einen Blick auf die Geschwindigkeiten zu legen, womit man dann eher bei den Mitteklassekameras aufwärts landet. Ich bevorzuge beispielsweise kurze Auslöserstöße mit hoher Geschwindigkeit (zehn Bilder pro Sekunde aufwärts), habe aber auch häufig grenzwertige Einstellungen für mehr Dynamik in den Bildern und daher einen höheren Ausschuss.

Der wesentliche Aspekt ist allerdings weniger die Kamera als die Objektive. Das Problem bei Flugschauen sind die teilweise sehr unterschiedlichen Abstände, je nach Größe der Veranstaltung, den Inhalten des Flugprogramms, aber auch den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Hinzu kommt die große Bandbreite an Motivgrößen, von kleinen Kunstflugzeugen bis hin zu Formationen oder auch mal der Überflug eines Großraumflugzeugs kann alles dabei sein. Zum einen bedeutet dies, dass man es mit einem Zoomobjektiv deutlich einfacher hat als mit einer Festbrennweite, zum anderen, dass kürzere Teleobjektive häufig wenig Sinn ergeben. Mit den typischen xx-300 mm (KB-Äquivalent) hätte ich bei solchen Gelegenheiten schlicht keinen Spaß, ich würde eher in Richtung 600 mm (KB-Äquivalent) schauen. Unter Umständen sogar noch etwas darüber hinaus (bspw. mit Telekonverter oder im System möglichen längeren Brennweiten).

Je nachdem wie hoch die Eingangsbrennweite dieser Objektive ist, lohnt es sich für Übersichten zusätzlich noch ein kürzeres Telezoom einzupacken, und sofern du auch Interesse hast die ausgestellten Maschinen zu photographieren ist ein Normalzoom eine sinnvolle Ergänzung, gegebenenfalls kann man diese beiden Punkte auch in einem Superzoom vereinen (je nach Systemmöglichkeiten und Ansprüchen). Wenn du die Chance hast, auch mal ganz nah ranzukommen (was bei öffentlichen Veranstaltungen eher im kleineren Rahmen möglich ist), dann sind natürlich alle Optionen für den Nahbereich interessant, bis hin zum Fischauge. Aber darauf würde ich mich eher nicht fokussieren. 

Das für den Einstieg in meinen Augen sinnvolle Set wäre demnach die Hauptkamera, ein langes Telezoom als Hauptobjektiv und ein Superzoom für die Aussteller und zur Ergänzung bei größeren Motiven. Insbesondere beim Hauptobjektiv würde ich nicht sparen, und nicht aus Kostengründen auf Brennweite verzichten. Wenn das Superzoom nicht gewollt ist (wofür ich Verständnis habe, als Wechselobjektiv nutze ich sowas auch nicht), dann würde ich ein Normalzoom und ein kurzes Telezoom als Alternative sehen.

Eine zweite Kamera ist kein Muss, und am Anfang würde ich darauf verzichten, aber perspektivisch erleichtert sie vieles insbesondere im Umgang mit unterschiedlichen Objektiven. Zwei gleiche oder sehr ähnliche Modelle sind natürlich im Vorteil, aber auch ein älteres Modell als Zweitkamera mitzunehmen ist häufig völlig ausreichend. Selbst die hier erwähnten Superzoom-Kompakten stellen eine gute Möglichkeit dar. 

Mögliche Kombinationen habe ich hier zuvor ja bereits genannt, auch bei deiner Spezifizierung des Einsatzes würde ich bei diesen Varianten (die nur beispielhaft sein sollen) bleiben. 

Generell noch als Tipps, informiere dich über das Flugprogramm, über die verschiedenen Maschinen und welche Eigenschaften sie aufweisen, schaue dir auch die Lage des Platzes an, wie der Sonnenstand zu welcher Uhrzeit ist, von wo aus man die besten Perspektiven hat. Bei kleineren Veranstaltungen lohnt es sich mit den Piloten Kontakt aufzunehmen, Fragen zu stellen, es ergeben sich leicht Möglichkeiten für eine nähere Betrachtung. Bei größeren Veranstaltungen gibt es häufig besondere Pakete für Photographen, man kann dann näher ran oder hat photographisch bessere Plätze. Ich würde aber immer genau hinzuschauen, denn schon häufiger konnte ich erleben, dass man abseits solcher Angebote bessere Möglichkeiten vor Ort nutzen kann, und manch ein Veranstalter auch mal gar nicht weiß, was photographisch sinnvoll ist (besonderes Stichwort "Gegenlicht"). 

Ich glaube, das war von meiner Seite erstmal genug Input. 😉

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Und ggf. vorher einmal mit so einer Kamera-Objektivkombination üben - wenigstens ausprobieren, wie das praktische Handling ist... Gerade die mehr oder weniger schnell fliegenden Geräte sind schnell aus dem Sucher. Wenn man noch nicht geübt ist oder Praxis fehlt, fehlen einem hinterher halbe Flugzeuge. Passiert auch "geübten" Leuten immer wieder, die die o.g. Details kennen. Gestern selbst wieder dran gescheitert, trotz vorauseilender Linse - hat einfach nichts gepasst, weil Distanz dann doch zu kurz und Flugweg spontan geändert wurde... Wenn du mal vor Ort einen Spotter mit "Großgerät" antriffst, spreche ihn an und frage, ob du seine Ausrüstung wenigstens mal als Vergleich in die Hände nehmen darfst, um das Gewicht kennenzulernen...


Ausprobieren/Üben deshalb, damit man überhaupt erst mal einen Eindruck davon bekommt, was auf einen zukommt. D500 & Sigma 150600 (oder ähnliche Kombination) ist etwas anderes, als. G9/M1.2 mit PL1040/OZ1040 - rein von Gewicht und Beweglichkeit her... Man muss bei manchen Displays immer am Motiv dran bleiben, weil ausser bei Acrobatic oder Formation nicht immer alles im Programm steht oder durchgesagt wird. Z.B. Flares/Magnesium-Täuschkörper werden plötzlich ausgelöst und man war nicht dran - so schnell bekommt man die aus der Hüfte nicht eingefangen, eine "Pugatschew-Cobra" oder eine Springerformation aus einem Heli spielt sich in kurzzeitig in "Zeitlupe" ab, die bekäme man auch analog im Einzelbild zu fassen...

btw Airshow: Kunstflug, Formation oder "action" findet in einer sog. "Box" statt. Der Bereich ist in D seit Ramstein mehrere 100m von den Zuschauern entfernt, je nach ziviler oder militärischer Veranstaltung in einer Mindesthöhe. Dadurch vergrößern sich die Distanzen und die Standortwahl wird wichtig. Im Ausland ist man da oft gelassener, was die Minima betrifft.

Edited by rostafrei
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Gerade von heute, um mal den Unterschied zu zeigen. Mit M1.2 + OZ40150/2.8 und D500 + 80200/2.8. Sigma 150600 hatte ich vorher drauf, ich war überraschend dicht am Spot, so dass das normale Tele vollkommen ausreichend war. Unterschiede zwischen MFT und DX sind im Licht unübersehbar, alles von einem Standort mit Umkreis von etwa 30m. Fotos nur skaliert. *Das* wäre jetzt eher das ursprüngliche Spotten: ein spezielles Flugzeug an einem speziellen Ort mit einer speziellen Sache befasst, hier Stromtrassenbau oder "powerline-construction" - um eure Fachenglischkenntnisse auf dem Laufenden zu halten... 🤐

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Ich war in dem Beispiel dummerwerweise so dicht dran - trotz Hauptstraße und einem Fehnkanal dazwischen, dass beide Objektive, sowohl OZ als auch Nikkor schon zu lang waren, um die Szenerie komplett abbilden zu können. Da ich aber ohne irgendwelche Vorgaben auf dem öffentlichen Bereich heraus trotzdem bis in den Downwash konnte, war es mir egal, ich hatte noch die M5.2 mit dem OZ 918 dabei, um wenige Fotos von der Baustelle mit allem Drum und Dran zu bekommen. Die Flecken hier und da sind übrigens echter aufgewirbelter Staub vom Kamov 26, der durch eine Schneise in einem Waldgebiet  Material versetzen musste.

Noch ein Punkt zum Objektiv: die Überlegung sollte auch die Sonnenblende beeinhalten! Beim Sigma 150600 wirkst sie sich noch anders aus, als beim OZ 40150. Das darf man nicht unterschätzen, weil sie die Hebel durch den Trichter ganz schnell verändern und jeder Windhauch selbst das 40150 in Schwingung versetzen kann - IBIS hin oder her, es wirkt sich aus! In so einem Fall wäre ein MFT Objektiv auch noch im Vorteil, solang man die Sonne im Rücken hat...

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vor 9 Minuten schrieb rostafrei:

Unterschiede zwischen MFT und DX sind im Licht unübersehbar

Findest du? Durch die verschiedenen Ansichten und Perspektiven sieht in der Serie ja jedes Bild anders aus, ich würde nicht behaupten, dass da die Formatunterschiede sichtbar sind, sondern vielmehr die unterschiedlichen Aufnahmesituationen. Damit meine ich nicht, dass die Formatunterschiede nicht bildwirksam werden (auch wenn ich den Unterschied praktisch für vernachlässigbar halte, aber darum soll es hier nicht gehen), sondern eher, dass die Aufnahmebedingungen häufig einen großen Einfluss auf die Qualität haben, und gerade das durch die Serie zum Ausdruck kommt. 

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Die Unterschiede sehe ich in der Farbigkeit. MFT ist meist etwas matter, als DX - kann aber auch an anderer Sensorabstimmung Olympus zu Nikon liegen. Es waren vom gleichen Standort mit gleichem Sonnen- und Wolkenstand im Wechsel aufgenommene Fotos, die nur in Zoner ohne weitere Nachbearbeitung skaliert sind. Mir ist das schon häufiger aufgefallen, selbst, wenn beide Kameras auf "neutral" oder "vivid" eingestellt sind, was aber nur ooc direkt vergleichbar ist. Die Beispiele von oben sind selbstverständlich anders, weil ich nicht mit zwei Kameras synchron aufnehme - ich habe es schon mal versucht, ging nicht wunschgemäß... 😆

Das, was mir die D500 vorhin schon gratis geliefert hat, muss ich mit der 1.2 alles in der EBV rausfummeln... Die Nikon ooc-jpg bräuchte ich nur enthaloisieren, dann wären sie schon vorzeigbar. Das fällt offenbar alles in die Rubrik "Dynamikumfang". AF war der ganze Sucherbereich, weil das Lastseil sonst kaum erfasst wird, also alles auf Maximal, Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125, WB Auto und eine schnelle Zeit (1/640 bis 1/1250s), ca. 2 -3 Stufen geschlossener Blende (3,2 - 5,6) mit hoher Serienrate.

Wunschgemäß (!!!) - das war vorhin so eine "Kommandosache", die man nicht wie bei einer Airshow oder am Flughafen auf der Terasse planen kann, also auch keine Vorbereitungszeit. Im Auto schon das Gelände abscannen, um irgendwas zu entdecken. Als ich eintraf, kam mir die Kamov schon vom temporären Stützpunkt parallel entgegen, ich musste noch einen Parkplatz finden, den Spot taxieren und da waren sie schon mitten drin in der Arbeit. Bäume mit Schattenwurf für mich waren gut, aber die Straßenbäume im Blickfeld waren besch..., dazu hohes Böschungsgrün mit Brombeeren (😬) und Straßenverkehr vor der Nase... Nach ca. 30min war deren Arbeit erledigt und sie waren schon wieder weg. Das nennt man hinterher erfolgreiche Jagd, die man ohne Infos von Kumpels (ja, selbst ich habe die trotz meiner Mopperei ggü. Spottern!) nicht schaffen kann. Dafür haben die zwei jetzt mindestens einen gut bei mir.

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vor 1 Stunde schrieb Cappoca:

Ein NAS ist ein "Network Attached System". D.h. die Daten sind an einem Ort gespeichert, die über das Interne von überall Erreichbar sind. Ähnlich wie eine Cloud.

https://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage 

 

Habe ich auch. Ich vermeide jeglichen Zugriff von aussen auf meine NAS, eben weil sich dort meine Daten befinden...

😉

 

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@Cappoca

Wie der Teufel das so will, hatte ich heute die nächste Gelegenheit, mich selbst zu testen... Ist leider auch wieder nicht durchgehend zufriedenstellend gelungen, dennoch war es auch mehreren Gründen ein Vergnügen - ich bin da nicht primär, um zu fotografieren, nehme aber jede Gelegenheit wahr. Die Fotos sind nur in LR grob vorgearbeitet, vorher nicht denoised - bei den heutigen Temperaturen kommt der Flimmerfaktor mit dazu. Das, was ich jetzt zeige, wäre schon beinahe das, was du vorhast. Wieder D500 mit Sigma 150600 und Nikon 80200 unter verschiedenen Licht- und Motivsituationen. Daten kann ich gern später nachreichen, ich muss morgen früh wieder ran. Es ist eine YAK 9U M, Bj. 1944 mit V12 Allison 1710/1400PS.

Start und Vorbeiflug zur Fahrwerkskontrolle nach Sicht mit Sigma, abrollen und am Boden mit Nikkor. Er ist noch nicht mit voller Leistung geflogen und selbst das war schon sehr knapp berücksichtigt bei den Kameraeinstellungen... Um einiges an Übungszeit und vielen vollen Speichern wirst auch du nicht vorbeikommen, das kann ich dir nach dem heutigen Tag garantieren. Muskelkater wird dir auch nicht erspart bleiben - aber vor Allem das Einschätzen von Geschwindigkeit und Bewegung im Raum. Ich habe das vorhin trotz Vorbereitung und dennoch suboptimaler Nutzung der Chance trotzdem genossen 😆

Mit den Olys habe ich heute nur am Boden aufgenommen, für APS-C/KB fehlt mir immer noch das richtige Objektiv.

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Edited by rostafrei
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Am 22.6.2022 um 14:37 schrieb rostafrei:

Die Unterschiede sehe ich in der Farbigkeit. MFT ist meist etwas matter, als DX - kann aber auch an anderer Sensorabstimmung Olympus zu Nikon liegen. (...) Das, was mir die D500 vorhin schon gratis geliefert hat, muss ich mit der 1.2 alles in der EBV rausfummeln... Die Nikon ooc-jpg bräuchte ich nur enthaloisieren, dann wären sie schon vorzeigbar. Das fällt offenbar alles in die Rubrik "Dynamikumfang". AF war der ganze Sucherbereich, weil das Lastseil sonst kaum erfasst wird, also alles auf Maximal, Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125,

Letzteres kann durchaus auch mit eine Erklärung für ersteres sein (neben der JPG-Abstimmung selbst), hat zwar mit dem Thema jetzt nur bedingt zu tun, aber Low ISO bedeutet einfach nur heruntergerechnetes Überbelichten, was natürlich den Spielraum in den Lichtern reduziert und dadurch auch die Kontrastwerte senkt. Generell, und das passt dann durchaus wieder zum Thema, würde ich nie für eine zu starke Belichtung sorgen. Denn neben diesem reduzierten Dynamikumfang gerade in einem sehr präsenten Bereich des Bildes haben insbesondere Telezoom-Objektive ihre Probleme mit clippenden Kontrastkanten, was nicht nur zu Farbsäumen, sondern auch zu Unschärfen führt. Und da die Flugzeuge in der Regel gegen den Himmel abgelichtet werden, ist dies ein permanentes Problem in diesem Genre Spotten/Flugzeugphotographie. Auch dies ist ein Grund, warum die Beschäftigung mit den Umgebungsbedingungen (Sonnenstand und -einstrahlung) ein wichtiges Thema ist, wenn man gute Bilder erzielen will. Das erste und das dritte Bild aus deiner Kamow-Serie macht das ja sehr deutlich. 

vor 7 Stunden schrieb rostafrei:

Er ist noch nicht mit voller Leistung geflogen und selbst das war schon sehr knapp berücksichtigt bei den Kameraeinstellungen... Um einiges an Übungszeit und vielen vollen Speichern wirst auch du nicht vorbeikommen, das kann ich dir nach dem heutigen Tag garantieren. Muskelkater wird dir auch nicht erspart bleiben - aber vor Allem das Einschätzen von Geschwindigkeit und Bewegung im Raum. Ich habe das vorhin trotz Vorbereitung und dennoch suboptimaler Nutzung der Chance trotzdem genossen 😆

Muskelkater? Du brauchst mehr Übung mit dem schweren Objektiv. 😉 Aber die Bilder der Jakowlew sind gute Beispiele für die verschiedene Eindrücke, die bei einer Flugschau möglich sind (abgesehen vielleicht vom ersten Bild, frei zugängliche Erhöhungen hat es vor Ort ja eher selten, und lustigerweise sieht das für mich auch immer nach Modellflugzeug aus). Und das Vorgesagte kann ich nur bestätigen, Üben Üben Üben, mit dem Thema beschäftigen, immer weiter an die Grenzen gehen, bei Propellermaschinen oder Hubschrauber beispielsweise die Belichtungszeit immer weiter Verlängern um eine schöne Unschärfe zu generieren. Eine solide Technik hilft, insbesondere ist Brennweite wichtig, aber wie immer macht am Ende der Photograph das Bild. 

Edited by Helios
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Am 22.6.2022 um 14:37 schrieb rostafrei:

Low ISO M1.2 mit 64, D500 mit 100-125

Ich würde Kameras im erweiterten Low-ISO-Bereich nur nutzen wenn ich das vorher genau ausprobiert habe. Es ist ja kein Zufall, dass die Hersteller diesen Bereich standardmäßig nicht freischalten und man muss das eigenhändig erlauben. Dabei spielt auch eine Rolle ob man sowieso nur JPEG aus der Kamera will oder RAW für die Nachbearbeitung.

Die MFT-Kameras haben normalerweise nur ISO 200 und da hat man im RAW Spielraum für die Nachbereitung mit Details in den Highlights, die im JPEG nicht mehr drin sind, aus dem RAW aber gerettet werden können. Bei ISO 64 wird entsprechend länger belichtet und im RAW hat man dann weniger Reserven in den Highlights. Die Kamera macht quasi eine 1.3 Stufen Überbelichtung und interpretiert das gleich entsprechend runter auf Kosten der Highlights aber eventuell noch brauchbar. Gerade bei Vögeln oder Flugzeugen sind aber sowieso Kompromisse angesagt. Man will ja auf der einen Seite möglichst kurz belichten um die Bewegungen einzufrieren, auf der anderen Seite aber dunkle Objekte vor hellem Hintergrund aufnehmen was bedeutet, man korrigiert die Belichtung öfter nach oben, was einer längere Belichtungszeit ergibt. Eventuell macht man das aber auch nicht und korrigiert die zu dunklen Objekte aus dem RAW. Ganz kleine Bewegungsunschärfen können auch schon dazu führen, dass die Farben und Konturen etwas flau wirken. Auch deshalb ist es eventuell besser bei der M1.2 statt mit ISO 64 auf ISO 200 zu wechseln.

Ich denke man muss das mit den Kameras jeweils ausprobieren ob der erweiterte ISO-Bereich für das was man machen will nutzbar ist und bei JPEG aus der Kamera, welches Farbprofil einem am besten gefällt.

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Ich hab' mit Planespotting so gar nix am Hut, aber wenn mal ein Plane zu mir gespottet kommt, dann bewege ich mich maximal bis auf den Balkon und zum Fotografieren nehme ich, was gerade auf'm Tisch liegt.

Sonst sollte es für Ottonormalspotter doch mit allem gehen, was sich auch für Wildlife eignet!?

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(Z7 II, Z 70-200 f2.8, da werden wohl gerade die Trüffel-Samen für die neue Ernte ausgebracht!😎)

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Ich habe ja selbst das Planespotting vor kurzem bei mir ins Programm aufgenommen. Grundsätzlich ist die Aussage schon richtig, Wildlife und Planespotting haben ähnliche Anforderungen.

Allerdings sind Flugzeuge ( Militärjets mal ausgenommen ) grundsätzlich etwas "langsamer" und dadurch für den AF einfacher als Tiere. Daher braucht es hier nicht den letzen Schrei was den AF angeht. 10 FPS sollten eig. auch vollkommen ausreichen.

Bei der Brennweite kommt es natürlich sehr stark auf das Zielspektrum an.

Etwas im Bereich 70-300 würde ich immer da haben. Im großen Telebereich 400-600, hängt von der Location ab.

Ein Faktor wäre auch noch bei wie viel Licht möchte ich noch Fotografieren.

In München reichen mir beispielsweise in den meisten Fällen 400 mm aus.

 

Wobei ich natürlich durch die Tierfotografie fürs Planespotting overgeared bin.

 

 

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