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Vollmond mit Corona - welche Einstellungen?


cxm
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Hi,

gestern Nacht war Vollmond und durch den Dunst in der Atmosphäre hatte der Mond eine regenbogenartige Corona (manche nennen es auch "Hof").
Das sah sehr interessant aus und ich wollte das fotografisch einfangen.
Es ist mir aber nicht gelungen.

Equipment: Z7 auf Stativ mit 14-24, 24-70 und 70-200 alles 2.8er, nacheinander durchprobiert.
Die Einstellungen habe ich manuell vorgenommen und mit allen Objektiven Blende, ISO und Belichtungszeit variiert.
Ich habe einige knackscharfe Bilder vom Mond hinbekommen, die sehen auch in der Vergrößerung am PC noch gut aus.
Aber entweder ist die Corona nicht zu sehen oder die Mondscheibe ist überbelichtet.

Mit welchen Einstellungen sollte ich an das Motiv gehen?

Ciao - Carsten

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am 14.05.2022 um ca. 23:00 bei recht dunstigem Himmel

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Der Mond stand nicht sehr hoch am Himmel, der leichte Schleierwolken und Dunst überm Horizont hatte. Deshalb sind die Strukturen nicht recht klar zu erkennen, und die Nachbearbeitung in Camera RAW (Dunstentfernen, Strukturen, Klarheit hoch eingestellt) und der 4x Crop mit Gigapixel (Low Resolution + automatische Entrauschung und Schärfung) hat auch nicht viel verbessert.

Die Kameraeinstellung auf Spotlicht Messung und kleines mittiges Fokusfeld  hingegen haben sowohl im Sucher wie bei der Belichtung hervorragend funktioniert.

Aber Mondfotografie überlasse ich in Zukunft lieber denen, die es besser können.

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Hi,

 

ja, sowas habe ich auch hingekriegt, aber das ist ohne Korona.

Das sah gestern etwa so aus:

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Mit bloßem Auge konnte man sowohl die Details vom Mond als auch die Korona sehen.

Beides zusammen habe ich nicht aufs Bild gekriegt.

Und bei Rest-Tageslicht war die Korona nicht zu sehen.

Würde mich interessieren, wie man das was man selbst sieht, fotografisch umsetzt...

 

Ciao - Carsten

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das jetzt auch noch der Mond Corona erwischt...... echt schlimm, das 

 

🙄

 

:D

 

(zu Deiner Frage: ich habe das noch nie zu fotografieren versucht - habe aber im Netz nur Fotos gefunden, die in etwa so ausschauen, wie Deines.... also man sieht  entweder den Hof oder den Mond so richtig.....) 

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vor 2 Minuten schrieb Ameise:

das jetzt auch noch der Mond Corona erwischt...... echt schlimm, das 

den Kommentar habe ich erwartet - muss ein Impfschaden sein...

Ciao - Carsten

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Posted (edited)

Hallo, ich bin ja auch experimentierfreudig. Da der Tonwertumfang so extrem ist, dass entweder Details vom Mond zu sehen sind, das Umfeld eben dann ohne Struktur, oder anders herum das Umfeld mit Struktur und der Mond ist eine ausgebrannte Scheibe, würde ich Versuche mit HDR Aufnahmen durchführen. 

Das könnte beim Ergebnis dann aber auch unnatürlich erscheinen. Versuch mal HDR. 

Hier hat diese Variante der Herbert ins Netz gestellt: https://www.astronomieforum.at/viewtopic.php?t=7291

Ein Video wie es auch gehen kann https://www.youtube.com/watch?v=TfZPeBQL1Ec

 

Ist zwar die Z6II aber dürfte bei deiner Z7 ähnlich einzustellen sein.

https://www.youtube.com/watch?v=N889AE7HPB0

 

Meine HDR Aufnahme hatte ich im Photoshop übereinander gelegt. 

 

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Edited by Hans i.G.
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Ich würde dafür ein Objektiv der Marke Omega vom Typ Omicron EL benutzen. Gibt es inzwischen auch günstig gebraucht. 😄

 

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Edited by Trisha
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vor 2 Stunden schrieb Trisha:

Ich würde dafür ein Objektiv der Marke Omega vom Typ Omicron EL benutzen. Gibt es inzwischen auch günstig gebraucht. 😄

Nein, besser nicht!  Das sind Vergrößerungsobjektive, ausgelegt für Nahaufnahmen und sicher nicht am Balgen auf Unendlich fokussierbar.

Am besten sollte sich der Mond morgen früh, Montag Morgen (wie der Tag schon sagt) gegen 3:30 fotografieren lassen, dann solls eine Mondfinsternis geben https://www.bbc.com/news/science-environment-61423765

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vor 5 Stunden schrieb cxm:

Beides zusammen habe ich nicht aufs Bild gekriegt.

Bei Vollmond muss man manuell die Belichtung vornehmen. Hier wohl am besten uas zwei Fotos zusammenbauen - einmal auf den Mond belichtet und einmal auf den Hof. Selbst mit Masken ist das wohl aus einem einzigen Foto nicht machbar.

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vor 20 Minuten schrieb wasabi65:

Bei Vollmond muss man manuell die Belichtung vornehmen. 

... nicht unbedingt, siehe #3, dort habe ich nur die Blende vorgegeben, alles andere erfolgte automatisch. Das bedeutet aber auch, dass zwar ein heller Vollmond richtig belichtet, die Umgebung jedoch völlig im Dunklen wiedergegeben wird. Beides zusammen geht, wie bereits gesagt, wohl nur mit Überlagerung mehrerer Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen.

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Posted (edited)

Ich hab kurz einmal vom Vollmond eine Teilbeleuchtung hergezaubert. Den Sternenhimmel hatte ich mit dem Handy aufgenommen und skaliert. 

Wollte nur, wie in dem verlinkten Video, probieren ob das einfacher aus nur einem Vollmond im Photoshop möglich ist.

Bei deinem Vorhaben ist ziemlich sicher eine Bildbearbeitung notwendig!

Zur eigentlicher Aufnahme des Mondes nutze ich die Belichtungsmessung Punkt. Der AF kann den Himmelskörper auch recht genau scharfstellen. Um den Mond oder das Umfeld richtig zu belichten nutze ich dann nur noch den EV Wert. 

Meist ist die Luftunruhe eher der bildverschlechternde Faktor.

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Edited by Hans i.G.
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vor 12 Stunden schrieb Hans i.G.:

 vom Vollmond eine Teilbeleuchtung hergezaubert

Ist vermutlich nicht das, was man unter "gewöhnlicher" Mondfotografie erwartet, aber diese Montage ist ein echter Blickfang! Erinnert an "Raumpatrouille Orion" oder ähnlich gelagerte Kinoplakate 👍

Wenn bei Astrofotografie so exakt zwischen der Corona und einem Halo unterschieden wird, dann ist #4 definitiv ein dominanter Halo und eine wegen der kleinen Mondgröße minimal erkennbare Corona. Dann müsste man für eine deutlich erkennbare Corona auch entsprechende Brennweite neben den optimalen Aufnahmebedingungen haben oder sehe ich das falsch?

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Ich hab's gestern auch mal probiert, zumal das Mönchen einen öröngschenen Hauch eines Scheines hatte und knapp unterhalb ein Kondensstreifen angeleuchtet wurde.

Dazu hatte ich die Kamera auf monstermäßig manuelles Manövrieren gestellt und an allen Rädchen gedreht, die ich an der Kamera finden konnte - aber es blieb dabei, entweder der Mond war halbwegs ok, dann keine Spur vom Kondensstreifen oder der Kondensstreifen war erkennbar, dann ballerte der Mond so rein, da könnte man auch einen Schweißbrenner im Bulb-Modus knipsen! => Fail!😕

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Es scheint mir so, als ob der Dynamikumfang unserer humanen Optik in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Prozessor immer noch mehr bringt als die neuste Technik unserer Digicams 🙂

Ich zumindest fotografiere den Vollmond mit Umgebung nur noch bei genügend Restlicht sprich in der Dämmerung.

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vor 21 Stunden schrieb RoDo:

sicher nicht am Balgen auf Unendlich fokussierbar

Vergrößerungsobjektive haben kein definiertes Auflagemaß. Wahrscheinlich funktionert die Unendlichfokussierung an einer D(SLR) ab 105mm, sicher aber bei 135mm. An einer Spiegellosen mit flacher Fokussierschnecke vielleicht sogar das 90er.

Es ist aber Balgengerät nicht Balgengerät. Die minimale Auszugsverlängerung hat da schon differiert.

Alternativ könnte man sich bei einer der großen Raumfahrtnationen einmieten. In deren Labors könnte man zumindest einen sehr kleinen Teil der Mondoberfläche auch mit Nahzubehör ablichten.

Ich besitze übrigens die Rodenstock sınaron digital Objektive 80mm und 105mm f/4 für 6x7 und 6x9 Rückteile an der Großformatkamera. Die sind für einen Maßstab von 1:5 optimiert, denn sie waren eigentlich als Vergrößerungsobjektive gerechnet. In einer anderen Fassung waren sie als Rodenstock APO Rodagon hoch angesehen. Somit sind sie den Omikronen gut vergleichbar. Sie fokussieren auf Unendlich und die Ergebnisse sind so gut wie es der Rollfilm 120 eben rüber bringt. De facto sind es aber kurze Normalbrennweiten mit einem 35mm Äquivalent von etwa 40mm. Nicht die erste Wahl für Mondfotos.

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Am 15.5.2022 um 09:44 schrieb cxm:

Gestern Nacht war Vollmond und durch den Dunst in der Atmosphäre hatte der Mond eine regenbogenartige Corona (manche nennen es auch "Hof").
Das sah sehr interessant aus und ich wollte das fotografisch einfangen.
Es ist mir aber nicht gelungen.

Ich habe mich in der 6 Megapixel Ära einmal an dem Thema abgearbeitet. Neben dem Problem der nicht mit einer Aufnahme abzudeckenden Helligkeitsunterschiede tritt auch noch das Problem auf, dass es bei atmosphärischem Dunst so eine Art Übergangszone zwischen der extrem hellen Mondscheibe und der dunklen Himmelsumgebung gibt. Je länger du belichtest, desto größer wird dadurch die überstrahlte Mondscheibe. Deshalb musst du vor dem Einkopieren des korrekt belichteten Mondes diesen um etwa 2 bis 3 Prozent vergrößern, sonst bekommt er eine zwiebelähnliche Schale.

Die Ergebnisse haben damals übrigens recht natürlich ausgesehen. Vielleicht tauchen sie ja irgendwann beim Ausmustern alter Harddisks wieder auf.

Edited by tengris
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Posted (edited)

Ich habe den gestrigen Vollmond mal zusammengewürfelt, damit ich meinen theoretischen Vorschlag auch praktisch versuchen konnte.

2.Foto: hier hat der Mond mehr eine Kugelform. (Sau schwer für mich,-die Bearbeitung) Wie geschrieben schon heftig unnatürlich.

- Diese Erscheinung sollte einer Korona nahekommen. Hier wird durch Vorhandensein von Wolken das Licht gebeugt. Bei der Halo Erscheinung wird durch Lichtbrechung an  Eiskristallen ein typischen Halo Ring sichtbar.

 

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Edited by Hans i.G.
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vor 3 Stunden schrieb wasabi65:

Beitrag als Spässchen

Ich versuche immer noch, den Zusammenhang zwischen Humor und Unendlichfokussierung zu ergründen. Sollten sich erste Erkenntnisse einstellen, melde ich mich noch einmal.

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Mondfotografie ist leider sehr anspruchsvoll, was Belichtung, Brennweite, Wetter usw. angeht. Die dünnen Wolken bei meiner Aufnahme ließen keinen vollständigen Koronaeffekt zu. Außerdem war die zur Verfügung stehende Brennweite von 200 mm (VF) natürlich suboptimal.

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vor 2 Stunden schrieb Joachim3:

Mondfotografie ist leider sehr anspruchsvoll, was Belichtung, Brennweite, Wetter usw. angeht. Die dünnen Wolken bei meiner Aufnahme ließen keinen vollständigen Koronaeffekt zu. Außerdem war die zur Verfügung stehende Brennweite von 200 mm (VF) natürlich suboptimal.

aber schön rund ist er doch

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vor 14 Stunden schrieb Joachim3:

Mondfotografie ist leider sehr anspruchsvoll, was Belichtung, Brennweite, Wetter usw. angeht. Die dünnen Wolken bei meiner Aufnahme ließen keinen vollständigen Koronaeffekt zu. Außerdem war die zur Verfügung stehende Brennweite von 200 mm (VF) natürlich suboptimal.

Hi,

200er Brennweite hätte ich auch, mit TC auch 400, dann allerdings nur f5.6.

Mit welcher Blende und Belichtung hast Du das Foto erstellt?

Oder ist das mit HDR bzw. Photoshop entstanden?

Gruß - Carsten

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