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Mallorca und Menorca mit dem Segelboot und der a6600


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Liebe Freunde des gepflegten Urlaubsbildes, 

ich möchte Euch ein paar Postkarten von einem Segeltörn um die beiden Balearen-Inseln anbieten. Wir waren für 14 Tage mit einem 42er Lagoon-Katamaran unterwegs und haben das warme Wetter, die Sonne und die Leichtigkeit des Seins genossen, nachdem wir vor genau einem Jahr coronabedingt die Reise absagen mussten.

Gestartet sind wir in Porto Colom und dann haben wir Menorca und anschließend Mallorca umrundet. Viel Landleben habe ich nicht fotografieren können, da wir viel an Bord waren und in den Buchten oft vor Anker lagen. Aber ein paar Eindrücke von den Inseln finde ich doch zeigenswert, da sie andere Sichten präsentieren, als bei einem ausschließlich landbasierten Urlaub.

Die a6600 war mir ein treuer Begleiter an Bord. Ich habe viel gefilmt (120B/s in FHD) und parallel natürlich fotografiert. Meine Lieblingsobjektive waren das 18-135 für das Filmen und das 16/1,4 sowie das Samyang 75/1,8 für die Fotografie.

 

 Los gehts... 😉

 

Edited by noreflex
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Ich starte erst mal mit ein paar Bildern, wie man Mallorca erlebt, wenn man nach dem Flug in ein Hotel an der großen Badewanne vor Palma eincheckt und dann am morgen eine erste Runde dreht. Nicht mein Geschmack, aber wohl bei vielen Urlaubern sehr beliebt.

 

 

 

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Am Morgen starten wir gegen 6:20 die Motoren und das Erleben des Morgengrauens war wie immer sehr eindrucksvoll. Im Grunde liebe ich diesen Start in den Tag am meisten. Alles ist ruhig. Die See ist noch verschlafen. Und alle 5 min ändert sich das Licht. Die Farben sind eine Freude...

 

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Jetzt mal Bilder vom Lande. Menorca bietet mit Mao und Ciutadella zwei sehenswerte Städtchen, denen wir gern einen Besuch abgestattet haben.

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Danke fürs Mitnehmen.
Ich war dieses Jahr zum ersten Mal auf einem Segeltörn und finde es jetzt um so spannender, zu sehen, wie das bei Euch so abgelaufen ist.

Wie immer hast Du alles super fotografiert und mit einer Prise Humor gewürzt, wo angebracht.
Deine Bearbeitung gefällt mir auch sehr gut, alles aus einem Guss, ganz „natürlich“, weniger Split Toning als früher und mit dezenter Sättigung. Mag ich!

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung 🤩

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Am 2.10.2021 um 21:26 schrieb noreflex:

Am Morgen starten wir gegen 6:20 die Motoren und das Erleben des Morgengrauens war wie immer sehr eindrucksvoll. Im Grunde liebe ich diesen Start in den Tag am meisten. Alles ist ruhig. Die See ist noch verschlafen. Und alle 5 min ändert sich das Licht. Die Farben sind eine Freude...

 

sind auf den Bildern 2 +6 evtl die Landzunge vor Paguera zu sehen? falls nicht, ähnelt das sich sehr..... Meine Schwiegereltern haben die letzten Jahre ihres Lebens genau dorthin geschaut ;) 

 

 

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vor 7 Stunden schrieb Ameise:

sind auf den Bildern 2 +6 evtl die Landzunge vor Paguera zu sehen? falls nicht, ähnelt das sich sehr..... Meine Schwiegereltern haben die letzten Jahre ihres Lebens genau dorthin geschaut ;) 

Leider nein. Wir waren von Porto Colom bis Höhe Cala Rajada unterwegs, sind dann nach Menorca (Mao) rüber und dann östlich um Menorca herum. Da kam Paguera nicht drin vor.

Ich möchte noch mal ein paar Fotos zeigen, die vielleicht veranschaulichen, was das besondere am Segeln sein kann. Wenn man früh am Morgen den Anker lichtet und sich auf den Weg macht, bekommt man den ganzen Tag vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung sehr intensiv zu spüren. Gewitter, Sturm und Regen inklusive.

Wir hatten dennoch irgendwie Glück, dass wir immer vor dem Unwetter fuhren bis auf eine kleine Husche (vielleicht 1 Stunde), die wir locker an Deck mit einer Regenjacke "abwettern" konnten. Der Himmel und das Meer sind dann von See aus ein seltenes Motiv und ich habe viele Aufnahmen von Wolkenformationen und dem sichtbaren Regen in der Ferne gemacht. Ein paar davon will ich Euch gern zeigen.

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vor 7 Minuten schrieb acahaya:

Ich nehm das zweite mit dem Flugzeug 🤩

Wobei: Die Fotos sind von noreflex, die sind allee toll!

Die schmeichelnden (und natürlich freundlich übertriebenen) Worte nehm' ich gern. Die Bilder sind touristische Hausmannskost, wie unser ehemaliger Mitforent Alcudi es beschrieben hätte! 😉 Und da würde ich ihm auch beipflichten. Mehr als das sollen sie nicht sein. Schöne Erinnerungen. Reicht. 😉

Weiter gehts mit einem schönen Abend auf Menorca.

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Am nächsten Morgen sind wir schon 6:40 wieder am Start, weil wir einen längeren Törn planen (ganzer Tag auf See).

Wie gesagt: das Erwachen der Natur ist ein Phänomen, welches ich als Stadtmensch sehr zu schätzen und zu genießen weiß! 😉

 

Abendstimmung in der Bucht gegen 20.30 Uhr.

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Posted (edited)
vor 1 Stunde schrieb wasabi65:

Kannst du etwas sagen zur Logistik? Mietboot und selbst gesegelt (mit welchem Schein)? Oder mit Besatzung (sieht zwar nicht so aus)?

WIr sind eine Crew aus Family and Friends und segeln seit ca. 20 Jahren in leicht wechselnder Besetzung in Ostsee, Mittelmeer und auch in exotischen Revieren wie um Thailand oder in der Karibik. Ohne diese eingeschworene Crew wäre es mir zu heikel. Man muss schon vertrauen, dass die gebuchten 2 Wochen (in der Karibik sinds idR eher 3 Wochen) zu einem entspannten Törn werden. Kennt man die Leute nicht, kann es sein, dass man einen oder mehrere nicht teamfähige Mitreisende an Bord hat und das legt sich bei der Enge, in der man auf so einem Boot lebt, schnell aufs Gemüt. Das haben mir zumindest Freunde berichtet, die sich in eine Crew eingebucht hatten, wo es Leute gab, die nicht mit anpacken wollten, weder beim Segeln noch beim Anlegen oder in der Pantry.

Wir mieten unsere Boote. Das ist auch sinnvoll, wenn man auf verschiedenen Revieren in der Welt segeln möchte. Man fliegt ins Wunschland, macht vielleicht im Vorfeld noch ein paar Tage am Land Urlaub und steigt dann aufs gemietete Boot. Unser aktuelles Boot ist idR ein Katamaran von Lagoon. 42 oder 45 Fuß. Dieser Typ hat 4 Doppelkabinen und einen Salon (mit Bett). So können 9 Leute bequem schlafen. Zusätzlich hat der Kat am Bug noch zwei Kabinen für Hartgesottene. Einstieg nur über Luke. Diese nutzen wir normalerweise nicht. An Bord hat man 3 Kühlschränke, Klimaanlage (nutzen wir idr nicht), eine Wasseraufbereitung (macht aus Seewasser Süßwasser), ein Dingi (Beiboot mit Motor). Mietpreise kann man googeln. Bei 9 Leuten kostet das Boot mich und meine Frau zwischen 120 und 180 EUR die Nacht. Auf Mallorca waren es z.B. 166 EUR/Paar/Nacht.  Hinzu kommen Hafengebühren (100-150 EUR/Boot), sofern man an den Kai/Steg geht. Haben wir 3-4 mal gemacht, um eine Stadt zu besichtigen oder einzukaufen. Ansonsten geht man in einer schönen Bucht vor Anker oder an eine der Bojen (kostet idR um 30 EUR/Boot).

Der Vorteil vom Kat ist, dass man kaum Schräglage hat. Auch nicht bei stärkerem Wind. Das ist gut, wenn man Essen will oder Schlafen. Auf eine Einrumpf-Boot ist es bei etwas stärkerem Wind schon nicht so angenehm, unter Deck mal aufs Örtchen zu gehen, Essen zu bereiten oder zu schlafen. Haben wir lange Jahre gemacht - idR mit 52-Fuß-Yachten von Beneteau oder Bavaria. Das ist dann mehr Sport und Action. Ein Kat ist dagegen mehr ein erholsames Fahren auf dem Meer. Man ist entspannter, es gibt weniger Seekranke und am Zielort muss man sich nicht erst kurieren. 😉 Zudem hat ein Kat eine große geräumige Plicht (offener Teil hinter dem Salon) mit viel Sitzfläche und dann mehrere Liegeflächen, wo man sich während der Fahrt auch bequem hinlegen kann. Auch bei Seegang. Das kann man bei einer Yacht idR nur sehr eingeschränkt.

Skipper kommen aus dem Freundeskreis bzw. der Familie. Man braucht einen Sportboot-Führerschein (der Binnenwasser-Schein reicht nicht) und ein Funk-Zeugnis. Ich habe weder das eine, noch das andere. Bin aber als jahrelanger Mitsegler auch in der Lage, das Boot zu bewegen. An- und Ablegen am Kai macht aber idR der Skipper.

***

Beispielbild Segelyacht: Das sind z.B. Yachten vor Palma. Die liegen auch schon in der Bucht leicht schräg, obwohl kaum Wind war. Wenn die aus der Landabdeckung raus sind, liegen die mitunter einen ganzen Törn lang auf der Backe und die Ladies am Bord haben dann schlechte Laune und die Crew schiebt Hunger, weil keiner kochen mag. 😉

 

 

Edited by noreflex
Ergänzung zu Preisen...
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Solche Segeltörns sind was feines. Ich habe etliche mitgemacht aber vor 15 Jahren ist der Freundeskreis etwas eingeschlafen und die Skipper, die das organisiert hatten, haben inzwischen andere Hobbys.

Ich habe von damals noch viele Dias und vom letzten Törn auch Digitalbilder. Heute wäre vieles dank Stabilisierung einfacher und ich würde auch gerne mal ein Video machen. Ich denke ich würde extra dafür den 3m langen Selfiestick für die 360° Kamera kaufen. Damit kann man dann das Segelboot von außen beim Segeln filmen und fotografieren. Mich hat immer gestört, dass man auf dem Boot nur begrenzte Blickwinkel zur Verfügung hat. Die Bilder wie man mit Schräglage am Wind segelt und die Leute sitzen auf der hohen Kannte, die hätte ich immer gerne  von außen gemacht. Die schönsten Bilder macht man beim Segeln sonst ja immer von den anderen Booten.

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Fortsetzung. Wieder ein schöner Morgen. Kaffee gab es heute um 6.45 Uhr. 😉

Wir dachten gerade noch, was für ein schöner ruhiger Morgen, als gegen 7.00 wie auf einer Autobahn aus allen Häfen um uns herum Motorboote herausschossen und in einer langen Kette dem Horizont entgegen fuhren. Ich nehme an, dass die Leute zum Angeln fuhren und das gemeinsame Startsignal das erste Tageslicht war! Wir waren für einen Moment Teil einer Prozession. 😉

 

Edited by noreflex
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Und dann war es wieder einfach nur schön, der sich rekelnden Sonne bei der Morgenwäsche zuzuschauen. 😉 Anmerkung: zum Anschauen der Bilder klickt man am besten das erste Bild im Post an und dann kann man sich die Bilder des Posts im Viewer ansehen. Wenn man dann noch F11 für volle Bildschirmgröße drückt, sehen die Bilder besser aus, als hier im Post. 😉

 

 

Edited by noreflex
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  • 2 weeks later...

Fortsetzung: Wir segeln vorbei am Torrent de Pareis

https://de.wikipedia.org/wiki/Torrent_de_Pareis

 

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