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S5 und Sigma 24-70 DG DN: erstes Fazit


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Für alle die es interessiert: ich war mit meinen beiden neuen Gespielinnen gestern im Wald und hab sie ausgiebig getestet ...

Wie ich schon mal schrieb: Mit der alten 6D und dem wunderbaren 70-200 bin ich obenrum immer noch glücklich und werde es hoffentlich noch lange sein. Untenrum hatte ich zuletzt die Sony a6400 und war nicht glücklich.

Wenn man, wie ich, Canon-Spiegelreflex und die aktuellen Sonys gewohnt ist, ist der Autofokus der S5 zunächst mal enttäuschend. ABER: SOO schlecht, isser jetzt auch nicht. Ich sag mal, er ist durchaus okay. Ich hab ihn gestern mal richtig gequält und Fehlfokussierungen gab es nur bei kleinen, schnellen Motiven wie Insekten (oder wegen der Dummheit des Fotografen). Normal große Motive fokussiert die Kombi zuverlässig.

Auch die Displays find ich jetzt nicht sooo schlecht, wie oft behauptet wird. Einzig die höchste Vergrößerung (16x) bringt nix. Zunächst dachte ich: is doch nicht scharf. Dann, aufm Computer-Bildschirm wars aber doch scharf. Also entweder die 16x-Vergrößerung schießt über die 100% hinaus und vermatscht deshalb oder die Auflösung des Displays ist doch zu gering. Die - meiner Meinung nach -  korrekte Vergrößerung zur Beurteilung der Schärfe, ist 8x.

Das Menü ist im Vergleich zur Sony ein Traum! Auch die Knöpfe (allein vor deren Anzahl mir zunächst graute) sind alle sinnvoll angebracht, schnell erlern- und nutzbar. Bei der a6400 war bei mir normal: durch irgend einen blöden Zufall hab ich oft irgendwo was verstellt, was dann wieder Auswirkungen auf irgendwas Anderes hatte. Die Ursache des Problems in den Sony-Menüs zu finden, brachte mich oft an den Rand des Wahnsinns. Nach fünf Stunden Testen gestern an der S5 alles easy! Alle Einstellungen sind (für mich) leicht verständlich und nach der kurzen Eingewöhnungszeit konnte ich die Knöpfe, während ich die Knipse am Auge hatte, schon blind bedienen.  

Das seitlich ausklappbare Display find ich gewöhnungsbedürftig. Ist aber weder besser noch schlechter als das der Sony, es ist halt anders.

Aber nun zum Allerwichtigsten: Das, was hinten raus kommt. Das ist, zumindest zusammen mit dem Sigma 24-70 DG DN art, großes Kino!

Bei anderen Knipsen hab ich immer darauf geachtet möglichst mit ISO 100 zu fotografieren. Mit der S5 unnötig. Man kann locker mit ISO 400 anfangen. Sogar ISO 800 ist völlig unbedenklich. Viele Bilder hab ich gestern mit ISO 1600 bis ISO 6400 gemacht. Hätt ich mit der a6400 nie.

Die JPGs, die die S5 bastelt, sind nahezu perfekt. Vielleicht noch einen Tick mehr entrauscht (wie bei den Nikons, die für meinen Geschmack die beste interne Bearbeitung leisten) und schon ist alles gut. Ich hab zwar sowohl RAWs als auch JPGs aufgenommen, die Raws sind jedoch eigentlich gar nicht nötig. Das kenne ich von Sony so nicht. Bei allen Sony-Bildern hatte ich das Bedürfnis mehr oder weniger stark eingreifen zu müssen. Die S5-JPGs find ich einfach hübsch - so wie sie sind. Wenn man die Knipse zum Arbeiten braucht und nicht an jedem Bild zig Stunden rumbasteln will/kann, ist das (schon wieder) traumhaft!

Ebenso ist es mit den Farben. Während ich bei den Sonyfarben immer befürchtete, ICH wäre möglicherweise farbenblind, entsprechen die Farben der S5 voll und Ganz wieder meinem Farbverständnis! 🙂

Das echte einzige Problem, dass ich mit der Kombi S5/Sigma 24-70 habe, ist die Größe und das Gewicht. Ich hatte nach Jahrzehnten des Spiegelreflex-Geschleppes eigentlich die Hoffnung, dass diese Zeiten jetzt endlich vorbei seien ... Aber egal: zum einen haben mir die vielen Stunden gestern nicht wirklich was ausgemacht, zum Anderen ist die Größe ja auch leider bei der beruflichen Fotografie immer noch wichtig, denn viele Auftraggeber erwarten eben von einem Fotografen immer noch schweres Gerät und dicke Rohre ... 😞

Mein bisheriges Fazit: die Sonys sind hübscher, handlicher und haben einen besseren Autofokus. Aber die S5 ist für mich zum Arbeiten viel viel besser geeignet, da sie wesentlich einfacher/unkomplizierter zu bedienen ist und das, was hinten raus kommt keine aufwändige Bearbeitung mehr braucht.

Zum Schluss dazu noch ein Beispiel. Das Bild zeigt einen unveränderten Ausschnitt eines JPGs (fine), wie es aus der S5 rauskommt.

 

 

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Pius III.:

Für alle die es interessiert: ich war mit meinen beiden neuen Gespielinnen gestern im Wald und hab sie ausgiebig getestet ...

Wie ich schon mal schrieb: Mit der alten 6D und dem wunderbaren 70-200 bin ich obenrum immer noch glücklich und werde es hoffentlich noch lange sein. Untenrum hatte ich zuletzt die Sony a6400 und war nicht glücklich.

Wenn man, wie ich, Canon-Spiegelreflex und die aktuellen Sonys gewohnt ist, ist der Autofokus der S5 zunächst mal enttäuschend. ABER: SOO schlecht, isser jetzt auch nicht. Ich sag mal, er ist durchaus okay. Ich hab ihn gestern mal richtig gequält und Fehlfokussierungen gab es nur bei kleinen, schnellen Motiven wie Insekten (oder wegen der Dummheit des Fotografen). Normal große Motive fokussiert die Kombi zuverlässig.

Auch die Displays find ich jetzt nicht sooo schlecht, wie oft behauptet wird. Einzig die höchste Vergrößerung (16x) bringt nix. Zunächst dachte ich: is doch nicht scharf. Dann, aufm Computer-Bildschirm wars aber doch scharf. Also entweder die 16x-Vergrößerung schießt über die 100% hinaus und vermatscht deshalb oder die Auflösung des Displays ist doch zu gering. Die - meiner Meinung nach -  korrekte Vergrößerung zur Beurteilung der Schärfe, ist 8x.

Das Menü ist im Vergleich zur Sony ein Traum! Auch die Knöpfe (allein vor deren Anzahl mir zunächst graute) sind alle sinnvoll angebracht, schnell erlern- und nutzbar. Bei der a6400 war bei mir normal: durch irgend einen blöden Zufall hab ich oft irgendwo was verstellt, was dann wieder Auswirkungen auf irgendwas Anderes hatte. Die Ursache des Problems in den Sony-Menüs zu finden, brachte mich oft an den Rand des Wahnsinns. Nach fünf Stunden Testen gestern an der S5 alles easy! Alle Einstellungen sind (für mich) leicht verständlich und nach der kurzen Eingewöhnungszeit konnte ich die Knöpfe, während ich die Knipse am Auge hatte, schon blind bedienen.  

Das seitlich ausklappbare Display find ich gewöhnungsbedürftig. Ist aber weder besser noch schlechter als das der Sony, es ist halt anders.

Aber nun zum Allerwichtigsten: Das, was hinten raus kommt. Das ist, zumindest zusammen mit dem Sigma 24-70 DG DN art, großes Kino!

Bei anderen Knipsen hab ich immer darauf geachtet möglichst mit ISO 100 zu fotografieren. Mit der S5 unnötig. Man kann locker mit ISO 400 anfangen. Sogar ISO 800 ist völlig unbedenklich. Viele Bilder hab ich gestern mit ISO 1600 bis ISO 6400 gemacht. Hätt ich mit der a6400 nie.

Die JPGs, die die S5 bastelt, sind nahezu perfekt. Vielleicht noch einen Tick mehr entrauscht (wie bei den Nikons, die für meinen Geschmack die beste interne Bearbeitung leisten) und schon ist alles gut. Ich hab zwar sowohl RAWs als auch JPGs aufgenommen, die Raws sind jedoch eigentlich gar nicht nötig. Das kenne ich von Sony so nicht. Bei allen Sony-Bildern hatte ich das Bedürfnis mehr oder weniger stark eingreifen zu müssen. Die S5-JPGs find ich einfach hübsch - so wie sie sind. Wenn man die Knipse zum Arbeiten braucht und nicht an jedem Bild zig Stunden rumbasteln will/kann, ist das (schon wieder) traumhaft!

Ebenso ist es mit den Farben. Während ich bei den Sonyfarben immer befürchtete, ICH wäre möglicherweise farbenblind, entsprechen die Farben der S5 voll und Ganz wieder meinem Farbverständnis! 🙂

Das echte einzige Problem, dass ich mit der Kombi S5/Sigma 24-70 habe, ist die Größe und das Gewicht. Ich hatte nach Jahrzehnten des Spiegelreflex-Geschleppes eigentlich die Hoffnung, dass diese Zeiten jetzt endlich vorbei seien ... Aber egal: zum einen haben mir die vielen Stunden gestern nicht wirklich was ausgemacht, zum Anderen ist die Größe ja auch leider bei der beruflichen Fotografie immer noch wichtig, denn viele Auftraggeber erwarten eben von einem Fotografen immer noch schweres Gerät und dicke Rohre ... 😞

Mein bisheriges Fazit: die Sonys sind hübscher, handlicher und haben einen besseren Autofokus. Aber die S5 ist für mich zum Arbeiten viel viel besser geeignet, da sie wesentlich einfacher/unkomplizierter zu bedienen ist und das, was hinten raus kommt keine aufwändige Bearbeitung mehr braucht.

Zum Schluss dazu noch ein Beispiel. Das Bild zeigt einen unveränderten Ausschnitt eines JPGs (fine), wie es aus der S5 rauskommt.

 

 

 

 

 

Hört sich super an, viel Spaß mit deiner neuen Combo!

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vor 2 Minuten schrieb klm:

Sieht auch super aus und das ist wohl das Wichtigste, oderr?

Du meinst das Foto - nicht die Knipse. Oder? Denn einen Schönheitspreis bekommt die Kombi - zumindest meinem Geschmack nach - sicher nicht. Eigentlich find ich die Kameras aller anderen Anbieter hübscher. Aber was letztendlich zählt, sind doch die inneren Werte! 🙂

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Glückwunsch zu der Entscheidung und willkommen in der Lumix-Welt! Ich setze die S5 mit dem Sigma 24-70 2.8 beruflich bei Hochzeiten ein und arbeite zu 99% nur mit den JPGs OOC. RAW läuft mit, kann man ja wieder löschen. Spielt aber im realen Workflow (viele Fotos, wenig Zeit) tatsächlich so gut wie keine Rolle. Ich habe das Sigma auch gegen das Lumix S Pro 24-70 getestet und das Sigma durfte bleiben :-)) Mit der Kombi machst Du also sicher nicht so viel falsch.

Und Aussehen ist ja bekanntlich subjektiv, aber ich mag den technischen Look der Lumix-Bodies. Das Sigma passt optisch nicht 100%ig, dagegen sind die Panasonic-Linsen natürlich besser auf die Bodies abgestimmt. So wie das 20-60 z.B.; Ich hatte gesehen, dass Du im Nachbarthread auch das 20-60 in der Auswahl hattest. Wenn Weitwinkel und Gewicht für Dich eine Rolle spielen, test das auch mal an. Das ist mein Lieblings-Objektiv für die Fälle, in denen ich eigentlich keine Kamera mitnehmen will, hehe. Also ein Ausflug mit den Kids zum Beispiel. S5 + 20-60 in ein Umschlagtuch gepackt und dann im Rucksack oder Kinderwagen dabei. Die Ergebnisse im Brennweitenbereich 20-35 sind absolut top! Bei Aufnahmen in 24 oder 28mm muss ich oft in die EXIF-Daten schauen, um zu sehen, ob das das Lumix oder das Sigma war 🙂

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vor 35 Minuten schrieb gstyleds:

Glückwunsch zu der Entscheidung und willkommen in der Lumix-Welt! Ich setze die S5 mit dem Sigma 24-70 2.8 beruflich bei Hochzeiten ein und arbeite zu 99% nur mit den JPGs OOC. RAW läuft mit, kann man ja wieder löschen. Spielt aber im realen Workflow (viele Fotos, wenig Zeit) tatsächlich so gut wie keine Rolle. Ich habe das Sigma auch gegen das Lumix S Pro 24-70 getestet und das Sigma durfte bleiben :-)) Mit der Kombi machst Du also sicher nicht so viel falsch.

Und Aussehen ist ja bekanntlich subjektiv, aber ich mag den technischen Look der Lumix-Bodies. Das Sigma passt optisch nicht 100%ig, dagegen sind die Panasonic-Linsen natürlich besser auf die Bodies abgestimmt. So wie das 20-60 z.B.; Ich hatte gesehen, dass Du im Nachbarthread auch das 20-60 in der Auswahl hattest. Wenn Weitwinkel und Gewicht für Dich eine Rolle spielen, test das auch mal an. Das ist mein Lieblings-Objektiv für die Fälle, in denen ich eigentlich keine Kamera mitnehmen will, hehe. Also ein Ausflug mit den Kids zum Beispiel. S5 + 20-60 in ein Umschlagtuch gepackt und dann im Rucksack oder Kinderwagen dabei. Die Ergebnisse im Brennweitenbereich 20-35 sind absolut top! Bei Aufnahmen in 24 oder 28mm muss ich oft in die EXIF-Daten schauen, um zu sehen, ob das das Lumix oder das Sigma war 🙂

Hallo, Kollege! 🙂 Ich musste eben lachen, als ich das mit dem Umschlagtuch las. SO sehen meine typischen Kamera-Transportboxen aus:

 

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vor 1 Stunde schrieb gstyleds:

🤣

… sehr gut, kommt mir bekannt vor. Ich meinte eher sowas hier, die sind super praktisch: https://www.amazon.de/gp/product/B07B9MMRQW

 

klar, man kann für alles (sehr viel) Geld ausgeben ... 🙂

Ich hab jetzt seit zwanzig Jahren alles in diesen transparenten Plastikboxen - für mich die optimale Lösung.

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Am 26.7.2021 um 13:44 schrieb pero:

Kleine Anmerkung meinerseits. Soweit ich informiert bin (mag mich aber täuschen) ist tatsächlich die 100 % Ansicht irgendwo bei der 8-fach Vergrößerung.
Nicht bei 16-fach. Da sind wir schon bei >> 100%.  Deine Auge hat dich also nicht betrogen.

Aus 6000x4000 wird mit 16x ja 375x250. Das sind was wenig Pixel um auf dem Display noch scharf abzubilden. Man muss sich da eher fragen warum es überhaupt angeboten wird.

Ansonsten empfehle ich für die Testphase unbedingt: Eine Basiseinstellung machen und als C1 abspeichern. Zum Ausprobieren kann man nach C1 wechseln und alles verstellen wie man lustig ist. Nach dem Ausschalten oder Wechsel in einen anderen Modus ist die Kamera wieder wie neu. Wenn man in den normalen "PASM"-Moden zu viel rumspielt verstellt man eventuell Sachen und findet nie wieder heraus was eigentlich normal ist.

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vor 47 Minuten schrieb beerwish:

Ansonsten empfehle ich für die Testphase unbedingt: Eine Basiseinstellung machen und als C1 abspeichern. Zum Ausprobieren kann man nach C1 wechseln und alles verstellen wie man lustig ist. Nach dem Ausschalten oder Wechsel in einen anderen Modus ist die Kamera wieder wie neu. Wenn man in den normalen "PASM"-Moden zu viel rumspielt verstellt man eventuell Sachen und findet nie wieder heraus was eigentlich normal ist.

Ich empfehle das nicht nur für die Testphase. 😄

 

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