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Sucherbild bei kleineren Blenden entspricht nicht dem fertigen Bild ?


Frank_2A4
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Hallo,

im Netz stieß ich zufällig auf diese Seite:

https://www.stefan-imig.de/nikon-z7-review/

Ist das bei der Z6 II bzw. Z7 II immer noch so,  dass das Sucherbild bei kleineren Blenden nicht dem fertigen Bild entspricht ?

Bei meiner Olympus OMD entspricht die Vorschau  (fast) immer dem fertigen Bild, auch bei kleineren Blenden.

Danke und Gruß,

Frank

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Ja, scheint auch beim 2er-Modell noch der Fall zu sein, sehr zum Unverständnis vieler Anwender/Reviewer, z. B. in diesem Video (Youtube).

Ich habe mir die Live-Vorschau der Tiefenschärfe beim 1er-Modell auf eine Extra-Taste gelegt. Klar würde ich mir wünschen, dass dies nicht notwendig ist. Besonders verwirrend ist es, dass die Vorschau ja bis zu einem gewissen Blendenwert (5.6) funktioniert. Aber scheinbar bekommen das die Techniker von Nikon einfach nicht in den Griff, oder sie haben im Moment Wichtigeres zu tun.

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vor 2 Stunden schrieb Onkel_vom_Mars:

Aber scheinbar bekommen das die Techniker von Nikon einfach nicht in den Griff, oder sie haben im Moment Wichtigeres zu tun.

Angeblich soll der Grund darin liegen das Sucher-/Displaybild bei starker Abblendung nicht zu „verrauschen“, was bei nicht opimalen Lichtbedingungen ab einem bestimmten Punkt natürlich zuträfe.

Im Bedarfsfall bedient man sich, DSLR-like, der Abblendtaste.

Da diese Abstimmung auf mehr Widerspruch als Zusage trifft, ändern sie es ja vielleicht doch irgendwann …

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Es gibt aber auch noch eine alternative Taste, derer man sich bedienen kann, nämlich den Auslöser. Wenn Zeit genug ist, um mit der Abblendtaste zu arbeiten, dann kann man such gleich ein Foto machen und dieses analysieren. Es ist ja nicht so, dass das jetzt ein Blatt Großformatfilm mit Entwicklung kostet. Entspricht das Ergebnis nicht, dann ändert man die Einstellungen und wiederholt den Vorgang. Solange bis ein breites Lächeln das Gesicht überzieht.

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Das widerspricht aber schon dem WYSIWYG (What You See Is What You Get)-Ansatz des elektronischen Suchers, den ich von Anfang an sehr geschätzt habe. Abblendtaste und Kontrolle des gemachten Bildes sind doch irgendwie altmodisch. Nur meine Meinung....

Edited by Joshi_H
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Optimal wäre, es konfigurierbar zu machen. Dann kann es jeder handhaben wie er möchte. What You See Is What You Get habe ich unter Umständen wirklich nur dann, wenn ich das What You Get analysiere. Denn das Rauschen einer Nachtszenerie werde ich auf der fertigen Langzeitbelichtung nicht haben.

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vor 13 Stunden schrieb tengris:

... What You See Is What You Get habe ich unter Umständen wirklich nur dann, wenn ich das What You Get analysiere. Denn das Rauschen einer Nachtszenerie werde ich auf der fertigen Langzeitbelichtung nicht haben.

Dabei stimmst du mir sicherlich zu, dass eine Nachtszene für Landschaft eher ungewöhnlich ist. Wir sprechen hier meiner Meinung nach aber von "normalen" Lichtbedingungen am frühen Morgen, späten Abend, von mir aus noch zur blauen Stunde, wo man selbst bei Blende 8 (warum sollte man bei 24mm mehr abblenden) noch Zeiten von 2 Sek. bis 1/10 Sek. vom Stativ erreicht. Und da ist das Sucherrauschen kaum vorhanden, zumindest bei meinen Sonys. Wenn ich dann im Sucher nicht den wahren Jakob angezeigt bekomme und dann jedes Mal das gemachte Bild kontrollieren muss... Ich weiß nicht. Ohne jetzt Nikon-Bashing betreiben zu wollen, aber andere Hersteller wie Olympus oder Sony bekommen das doch hin und Nikon ist doch Technologie-Empfänger von Sony - warum auch nicht da? So bleiben einige enttäuschte Kunden zurück - für mich ein Eigentor (<= scheint im Moment ohnehin die Zeit dafür 😀).

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vor 2 Stunden schrieb Joshi_H:

[…] von mir aus noch zur blauen Stunde, wo man selbst bei Blende 8 (warum sollte man bei 24mm mehr abblenden) […]

In diesem Fall sehe ich dann das große Problem aber ehrlich gesagt auch nicht ganz. Wenn üblicherweise spätestens bei f/8 alles Relevante im Fokus liegt, worin besteht dann der Bedarf die Schärfentiefe bei noch weiterer Abblendung angezeigt zu bekommen? Ob der Sprung von f/5.6 auf f/8 das berühmte Kraut dann wirklich noch so fett macht …
Abgesehen davon bekommt man die Schärfentiefe ja korrekt angezeigt, indem man einfach die Abblendtaste betätigt. Ist das wirklich ein solches Hindernis – ich meine, wie lange stellt man Landschaftsaufnahmen freihand denn scharf? Zumal man bei exaktester Fokusabstimmung und -kontrolle quer übers Bildfeld am Stativ sowieso bei keiner Kamera um weitere Zwischenschritte wie die Fokuslupe und mehrfaches Verschieben des Ausschnitts herumkommt (wobei man sich letzteres bei Nikon aufgrund optional zweier gleichzeitiger Lupenfelder teils ersparen kann).

Ich bin besonders bei Produktaufnahmen häufig froh um Nikons aktuelle Abstimmung. Hierbei wird mitunter sehr weit abgeblendet und bei Dauer- oder Einstelllicht wird die abgeblendete Ansicht doch schnell mal recht verrauscht (bei jeder Kamera). Dabei arbeitet es sich meiner Meinung nach nur bei Anzeige der über f/5.6 hinausgehenden Schärfentiefe der Arbeitsblende durch simple Betätigung der Abblendtaste für den Fokussier-/ und Kontrollvorgang angenehmer und schneller, als extra die Blende manuell mehrfach rauf- und runterrodeln zu müssen.

Deine Ansicht zu dieser Abstimmung ist natürlich genauso legitim und wenn sie dir nicht zusagt, dann raus mit der Kritik. Aber wie so häufig bieten verschiedene Auslegungen eben sowohl Vor- wie auch Nachteile – wenn auch nicht unbedingt für denselben Nutzer. Wie @tengris bereits angemerkt hat, im Idealfall ließe sich dieser Punkt frei konfigurierbar gestalten. Wie auch immer sich Nikon künftig in dieser kontrovers gesehenen Sache verhalten wird, ich bin mir sicher letzteres wird nicht passieren. ;)

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vor 4 Stunden schrieb nightstalker:

Man kann auch einfach ein Bild machen, dann sieht man in der Nachschau auch, wie der Schärfentiefebereich aussieht ... dauert auch nicht länger, als die Abblendtaste zu nutzen ....

 

Naja, ich glaube dabei kommts sehr auf die Abblendtaste an … ;)

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