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bestehendes Kamerasystem um ein Zweitsystem erweitern? -Diskussion und Rat erwünscht


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Hallo zusammen,

ich bin am Überlegen neben dem bestehenden mFT-System eine Vollformatkamera anzuschaffen und würde gerne mit euch meine Überlegungen teilen, die Gedanken ordnen und Rat holen. Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist der Wunsch nach mehr Freistellung insbesondere im Bereich zwischen KB 24-80.

Zu meinem Hintergrund:

Ich fotografiere seit vielen Jahren mit (m)FT. Mittlerweile mit der E-M1 Mark II, (davor E-5, E-50, E1 mit 14-54 und 50-200)

 

Folgende Objektive sind vorhanden:

12-40 (2.8) , 35-100 (2.8) , 8-18 (2.8-4), 25 (1.8), 45 (1.8)

 

Wenn ich die EXIF Dateien der letzten Jahre durchschaue, dann wurde die große Mehrheit meiner Fotos mit dem 12-40 bzw. früher mit dem 14-54, überwiegend bei der Anfangs- und Endbrennweite bei 2.8 (Offenblende) gemacht. Auf Platz 2 mit deutlichem Abstand war/ist dann das 35-100 bzw. das 50-200 ebenfalls häufig am langen und kurzem Ende mit jeweils offener Blende. Die beiden Festbrennweiten habe ich noch nicht so lange.

 

Ich fotografiere überwiegend in der Natur bei Wanderungen oder  Radtouren,  und auch besonders umfangreich auf Reisen. Stadtlandschaften sind natürlich gelegentlich auch Thema. Motive sind auch meine Familie insbesondere meine beiden Kinder.

Grundsätzlich bin ich mit der Leistung meiner Ausrüstung zufrieden. Auch nach stundenlangen Wanderungen oder Radtouren spüre ich die Ausrüstung (in der Regel habe ich 1-2 Objektive dabei) praktisch nicht und das ist schon sehr genial! MP passen auch. Gelegentlich denkt man, dass  mehr Dynamik noch was bringen könnte.  Ich fotografiere sehr bewusst und wähle auch dementsprechend hinter der Kamea die Ausschnitte, so dass ich wenig beschneiden muss, mehr MP sind also auch kein Thema. Ich habe bewusst die 2.8 Linsen, so faszinierend auch z.b ein 12-100 von der Brennweite wäre, ich möchte nicht unter 2.8, da es mir dann an Freistellung mangelt. Ich tue mich hier allerdings schon schwer das Modewort Freistellung zu schreiben. Zumal es oft als Todschlagargument  gegen das mFT System gerichtet wird. Ich möchte betonen, dass mir in der Regel die Freistellung bei einigen meiner fotografischen Bereiche gut reicht. (bzw. weiche ich dann manchmal auf eine längere Brennweite aus und/oder sorge für viel Abstand zum Hintergrund) Dennoch kann ich nicht leugnen, dass mir der Bildlook eines 24-70 (2.8) Kleinbildobjektives gefällt. Angefixt wurde ich durch eine BilderCD, die ich als Erinnerung an eine Hochzeit bekommen habe. Bei der Ansicht, und hier dachte ich zuerst überhaupt nicht an die verwendete Ausrüstung, hat mir die "Plastizität" der Aufnahmen besonders gut gefallen. Erst dann kam ich ins Überlegen und habe gemerkt, dass ich das so mit dem 12-40 nicht ganz hinbekomme.

 

So, und jetzt bin ich am Überlegen mir eine Vollformat mit 24-70 (2.8) zusätzlich zuzulegen. Da ich mir dessen aber absolut nicht sicher bin, freue ich mich über eure Gedanken und eure Sichtweise.

Die Alternativen sind.  es nicht zu tun,  nach dem Motto: Jedes System hat seine Limitierungen. Eine weitere Überlegung ist anstatt dem 24-70 ein 50 (1.8) zu kaufen.

 

Da ich stark kurzsichtig bin und es liebe das komplette Foto bis in den Randbereich mit einem Sucher zu "gestalten" habe ich schon einmal Gehäuse angeschaut. Die Nikon R Modelle scheiden hier aus – super Sucher aber viel zu groß um diesen zu überblicken. (Hat mich ehrlich gesagt gewundert, wenn ich gelegentlich früher eine Nikon in der Hand hatte, dann waren die mit Brille gut zu überblicken, z.B. D 300, D700.) Sony A7III war ebenfalls nicht zu überblicken und auch gefühlt düsterer. Perfekt war dann übrigens der Sucher der Canon R6, hier kann man das Sucherbild einen Ticken kleiner schalten, dann ist es wirklich perfekt!

 

So und jetzt stehe ich hier vor der Frage, ob es nicht übertrieben ist so viel Geld für ein doch eher Luxusproblem auszugeben und ob es überhaupt Sinn macht 2 Systeme parallel zu betrieben. Hat ja auch Nachteile hinsichtlich Bedienung. Olympus wäre dann nach wie vor mein Partner für Wandern, Fahrrad und Urlaube. Ich muss auch dazu sagen, dass ich den Komfort schätze mit nur einem Objektiv, meist dem 12-40 unterwegs sein zu können.  Das Kleinbild wäre dann für die Familie, Feiern, Portraits und sozusagen für kleinere Einsätze.

 

Ach ja, was ich noch faszinierend finden würde, wäre ein guter Augenautofokus, damit man wirklich unkompliziert z.B. die Kids beim Spielen auch an dem präferierten Auge scharf bekommt.

Ich habe mir mal die Größenverhältnisse angeschaut: https://j.mp/3gz1DTN

Links die vorhande Olympus mit 12-40 (2.8) im Vergleich dazu die Canon mit dem 24-70 (2.8) und dann zum Spaß die Canon mit einem 28-105 (4-5.6) Dieses Objektiv natürlich nicht als Kaufoption sondern als ungefährer Größenvergleich. Interessant ist es eben zum Vergleichen. Man sieht dann, dass bei ähnlicher Brennweite und vom Bildeindruck her ähnliche Blende, sich die Objektive in der Größe zwischen KB und mFT mehr oder weniger in der Größe gleichen! Schade, dass es kein Canon 24-80 (5.6) zum Größenvergleich gibt. Vermutlich wäre das dann ähnlich groß wie das Olympus 12-40.

Daneben dann wieder die Olympus mit 25 (1,2) und die Canon mit 50 (1.8) Demnach würde es eigentlich keinen Sinn machen ein Olympus 25 1.2 zu kaufen. Das Canon 50 1.8 ist billiger, kleiner und bringt mehr Freistellung.

Wie würdet ihr abwägen? Vielleicht haben die einen oder anderen sich schon mit ähnlichen Gedanken rumgeschlagen und können mir ihre Erfahrungen mitteilen

Liebe Grüße vom Lichtsammler

 

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Ist doch egal ob es Sinn macht zwei Systeme zu besitzen, es soll Spaß machen, es ist ein Hobby, zwar kein günstiges aber wozu geht man denn malochen 😉 Bin mit drei Sensorformaten unterwegs und möchte auch keines mehr hergeben. 

Um jetzt von mir als Anfragender einen Punkt zu setzen: Ich habe mich mittlerweile für eine Panasonic Lumix S1 mit 50 1.8 entschieden. Gründe dafür: - S1 liegt mir absolut herrvoragend in der Hand ! - Ich hatte noch nie eine Kamera, die so intuitiv und logisch zu bedienen ist - perfekter Sucherdurchblick mit aufgesetzter Brille, da Display in 2 Stufen verkleinerbar - super Preis - 50 1.8 ist wie die Kamera gedichtet und Panasonic schafft es auch gleich eine Geli mitauszuliefe

Meine Empfehlung wäre lieber in ein gutes MFT Objektiv, wie das Olympus 25mm f1.2, 45mm f1.2, oder Leica 42,5 1.2 zu investieren. Die Freistellung entspricht in etwa dem KB 50mm 1.8, du benötigst keinen KB Body, kannst mit der ISO niedriger fotografieren und erreichst das gleiche Bild. Die Objektive bilden bereits offenblendig hervorragend ab. Der oft angepriesene Haushohe Unterschied zwischen MFT und Kleinbild erweist sich meiner Meinung nach in der Realität als marginal. Ich fotografiere

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Ich habe zwar etwas mehr telezoom Anwendungen, aber im Prinzip ähnliches Profil mit EM1m2 (EM10 als zweitbody) und 12-100 (hat bei mir schon lange das O1240 abgelöst) bis zu den 400mm Teles. Vor einiger Zeit habe ich mir dei A7iii für low light und Landschaft zugelegt. Zuerst mit FB und dem Sigma 24-70/2.8. Dann mit dem Sony 24105. Bei Wnaderungen im Gebirge kommt jetzt als default die A7iii mit 24105 mit. Wenn Platz dann im Rucksack die EM1m2 mit O300(plus Tk) für Tiere. Das Sigma ist mir für Landschaft zu gross, zu kurz und f2.8 bringt nichts. Wenn man es tragen will, sond KB Kameras ganz hübsch für Landschaft.

Edited by wasabi65
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Ich würde es an deiner Stelle auch ausprobieren. Ich weiß nicht, ob es bei Canon R schon einen nennenswerten Gebrauchtmarkt gibt, falls ja, würde ich gebraucht kaufen, dann verlierst du nicht so viel, falls die Idee so nicht aufgeht. 

 

Bei mir ist das Experiment so ausgegangen, dass aus der älteren KB Kamera und dem einen geplanten Objektiv eine neuere KB Kamera und ein ganzes System geworden ist und ich MFT eigentlich nur noch für Makros nutze. 

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Meine Empfehlung wäre lieber in ein gutes MFT Objektiv, wie das Olympus 25mm f1.2, 45mm f1.2, oder Leica 42,5 1.2 zu investieren. Die Freistellung entspricht in etwa dem KB 50mm 1.8, du benötigst keinen KB Body, kannst mit der ISO niedriger fotografieren und erreichst das gleiche Bild. Die Objektive bilden bereits offenblendig hervorragend ab.

Der oft angepriesene Haushohe Unterschied zwischen MFT und Kleinbild erweist sich meiner Meinung nach in der Realität als marginal. Ich fotografiere mit beiden Systemem parallel Hochzeiten, dort kann ich die jeweiligen Vorteile gut für mich nutzen. Die S5 nutze ich für Weitwinkel (Sigma 35mm f2) und wenn es sehr Dunkel bei kurzen Verschlusszeiten wird (Hochzeitstanz bei Kerzenschein). Ansonsten nehme ich auf Grund Gewöhnung und Ergonomie immer noch die Panasonic G9.

Entscheidend sollte sein, ob du mit der Ergonomie der Kamera zufrieden bist. Wenn du die Kamera nicht gerne in die Hand nimmst, weil der Sucher nicht passt, oder der Griff zu groß/klein ist, hilft es dir auch nix. Bedenke auch, dass du zum 2. Body auch neue Akkus, Ladegeräte, evtl. Speicherkarten, Blitz, Taschen, usw. benötigst. Die Folgekosten sind nicht zu unterschätzen.

Leih dir doch mal eine Kleinbild mit Objektiv und auch ein Olympus 25mm f1.2 aus und teste. An die Qualität eines 25mm f1.2 wird kein 50mm f1.8 ran kommen, das Objektiv ist ein absoluter Traum. Wenn man die absolute Qualtiät will, landet man bei jedem System im Preis und in der Größe an der oberen Grenze.

Edited by ChrisB86
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@Lichtsammler

dein MFT Objektiv Sortiment ist jetzt nicht so umfassend, dass es sinnvoll sein kann, ein KB System parallel zu betreiben.

Nach dem Kauf des MFT f/1.7 10-25 mm habe ich eigene Überlegungen zum parallel Betrieb (KB + MFT) aufgegeben, nach intensiven Bildvergleichen. 

 

 

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vor 14 Stunden schrieb Lichtsammler:

Daneben dann wieder die Olympus mit 25 (1,2) und die Canon mit 50 (1.8) Demnach würde es eigentlich keinen Sinn machen ein Olympus 25 1.2 zu kaufen. Das Canon 50 1.8 ist billiger, kleiner und bringt mehr Freistellung.

Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Das Oly hat das schönere Bokeh, ich würde es dem Canon vorziehen. Wenn Festbrennweiten ok sind, würde ich die f1.2.Objektive von Olympus nehmen (oder auch das Pana 12/1.4), dann bräuchtest du kein weiteres System. Und das Oly 45/1.2 hätte nochmal eine stärkerer Teleperspektive, als es ein 24-70/2.8 bieten kann. Wenn es ein Zoom mit starker Freistellung sein soll, führt an KB kein Weg vorbei.

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Ist doch egal ob es Sinn macht zwei Systeme zu besitzen, es soll Spaß machen, es ist ein Hobby, zwar kein günstiges aber wozu geht man denn malochen 😉

Bin mit drei Sensorformaten unterwegs und möchte auch keines mehr hergeben. 

Edited by rinderkappajoe
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Posted (edited)

Hier wurden jetzt ganz wesentliche Punkte genannt. Es muss Freude machen mit der Kamera zu arbeiten, die Ergonomie muss für Dich stimmen und offensichtlich ist der Sucher für DICH und Deine Belange wichtig.

Dann must Du für Dich klären wieviel Du investieren möchtest.  Grundsätzlich hast Du bei MFT noch Luft nach oben mit den Premium Festbrennweiten. Ich würde es auch unbedingt ausprobieren (habe auch 2 Systeme).

Bei Deinem obigen Größenvergleich ist es mir ein Rätsel wie Du das EF 28-70 ohne Adapter an die R6 bekommen hast. Korrekt muss das so aussehen:

https://camerasize.com/compact/#692.412,852.308,852.841,852.308.5,852.948,ga,t

Dann würde ich aber zur RF Version, die daneben abgebildet ist, greifen.

 

 

Edited by xbeam
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Demnächst kommt ja das Panasonic 25-50/1.7. Zusammen mit dem 10-25 hätte man dann Lichtstärke/Freistellungspotential wie KB 20-100/3.4. Das ist schon eine ganze Menge und man muss nicht vor jeder Tour eine Systementscheidung treffen oder gar alles mitnehmen. In KB kann man natürlich Objektive mit durchgehend F2.8 kaufen aber das geht dann schon tief in den Geldbeutel und auf die Gelenke.

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vor 2 Stunden schrieb beerwish:

Demnächst kommt ja das Panasonic 25-50/1.7. Zusammen mit dem 10-25 hätte man dann Lichtstärke/Freistellungspotential wie KB 20-100/3.4. Das ist schon eine ganze Menge und man muss nicht vor jeder Tour eine Systementscheidung treffen oder gar alles mitnehmen. In KB kann man natürlich Objektive mit durchgehend F2.8 kaufen aber das geht dann schon tief in den Geldbeutel und auf die Gelenke.

 

Die beiden von Dir genannten Objektive mögen noch zu gut sein, für mich war bei dem 10-25 die sinnvolle Größe und Gewicht an MFT einfach überschritten. Bezüglich Freistellung und den Anforderungen des TO würde ich persönlich das Canon RF 24-105/4 bevorzugen - spart ein Objektiv und hat nicht weniger Freistellung 😉

 

https://camerasize.com/compact/#725.829,815.788,ha,t

 

 

 

 

Edited by xbeam
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Posted (edited)

Mein Hauptsystem ist MFT, seit 2017 habe ich dieses durch KB ergänzt.
Ein Oly 45/1,8 ist bezüglich Freistellung schon erstklassig, allerdings auch schon recht telemäßig.

Mich hat vor allem bei KB die Freistellung bei 35mm Brennweite gelockt (35/1,8, mehr Offenblende ist nicht notwendig).
Ich wurde nicht enttäuscht. Das ist genau meine Brennweite (wg. der Einbeziehung der Umgebung im unscharfen Bereich).
DAS kann MFT nicht!

Zoom und MFT ist schon schwierig. Soll die Freistellung sehr deutlich sein, wird das aus meiner Sicht nichts.
MFT-Zooms mit 1,7 oder 2,8 helfen, sind aber immer noch ein Kompromiss, zumal man dann zwei Zooms verwenden muss...
Da greife ich lieber zum MFT 4/12-100 und verwende längere Brennweiten, was aber ebenfalls immer noch einen Kompromiss darstellt.
Ein 4/24-105 an KB kann das deutlich besser, kommt aber logischerweise an KB-Festbrennweiten unterhalb 2,8-er Offenblende nicht heran.

Kurz und gut, meine Erfahrung: An KB mit 1,8-er Linsen um die 35 bis 50mm Brennweite führt kein Weg dran vorbei, wenn man deutliche Freistellung wünscht.

Edited by 43nobbes
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Posted (edited)

Ich weiss ja nicht, man kauft ein KB System, damit man dann mit Blende 4 und einem Riesenoschi rumlaufen kann?

Wenn ich ein System für Freistellung und besonders hohe Qualität haben will, kaufe ich eine KB mit Kitobjektiv (für die normalen anwendungen, weils ja nicht viel Aufpreis kostet) und lege mir dann ein paar feine Festbrennweiten zu, die wirklich hohe Lichtstärke haben.

Das muss nichtmal extrem teuer sein, auch nicht besonders gross und schwer... zB gibts das Samyang 1,8/75 (bei dem man den Ring am Objektiv als Blendenring nutzen kann) das 1,8/35 Samyang und zusammen kosten die Dinger nichtmal 800.-

Mit den beiden Brennweiten kann man sehr viel machen, Hochzeiten, Reportagen Menschenbilder aller Art (mit 35 kann man noch ohne Sorge Gruppen aufnehmen vom Winkel her)

 

(zu Canon muss man halt entsprechende Objektive raussuchen, das spare ich mir mal, da mich das System nicht direkt interessiert ;) )  

Edited by nightstalker
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vor 22 Minuten schrieb nightstalker:

Ich weiss ja nicht, man kauft ein KB System, damit man dann mit Blende 4 und einem Riesenoschi rumlaufen kann?

Wenn ich ein System für Freistellung und besonders hohe Qualität haben will, kaufe ich eine KB mit Kitobjektiv (für die normalen anwendungen, weils ja nicht viel Aufpreis kostet) und lege mir dann ein paar feine Festbrennweiten zu, die wirklich hohe Lichtstärke haben.

Das muss nichtmal extrem teuer sein, auch nicht besonders gross und schwer... zB gibts das Samyang 1,8/75 (bei dem man den Ring am Objektiv als Blendenring nutzen kann) das 1,8/35 Samyang und zusammen kosten die Dinger nichtmal 800.-

Mit den beiden Brennweiten kann man sehr viel machen, Hochzeiten, Reportagen Menschenbilder aller Art (mit 35 kann man noch ohne Sorge Gruppen aufnehmen vom Winkel her)

 

(zu Canon muss man halt entsprechende Objektive raussuchen, das spare ich mir mal, da mich das System nicht direkt interessiert ;) )  

Es ging doch um den Vergleich zwischen MFT mit 2 Objektiven und Canon KB mit einem ;) (sind gleich zwei Riesenoschis / einen)

Der TO hat sich in seinem Post für Canon interessiert. Daran sollten wir uns orientieren. 

Laßt uns einfach mal auf seine Rückmeldung warten!

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vor einer Stunde schrieb xbeam:

Es ging doch um den Vergleich zwischen MFT mit 2 Objektiven und Canon KB mit einem ;) (sind gleich zwei Riesenoschis / einen)

Der TO hat sich in seinem Post für Canon interessiert. Daran sollten wir uns orientieren. 

Laßt uns einfach mal auf seine Rückmeldung warten!

versteh meinen Beitrag einfach als generelle Aussage :) ...  ich denke, wenn man eine Kamera wegen einer Eigenschaft haben will, dann sollte man diese Eigenschaft herausarbeiten und nicht "ungefähr das gleiche" aber mit viel Aufwand ein bisschen besser hinbiegen.

Die vier Objektive wird ein KB Objektiv eh nicht vollständig ersetzen, also kann man gleich auf Ergänzung hinplanen

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vor 2 Stunden schrieb xbeam:

Laßt uns einfach mal auf seine Rückmeldung warten!

Dann komm ich mal als Fragender mit meiner Rückmeldung. Ich freue mich über die Überlegungen, sage DANKE, und habe mir das jetzt nach der Arbeit mal in Ruhe durchgelesen. Mal ein kurzes Zwischenfazit:

So banal und abgedroschen das jetzt klingt: Letztlich geht es um Kompromisse - egal wie man es dreht und wendet...
Gehen wir es mal durch:

vor 12 Stunden schrieb ChrisB86:

Meine Empfehlung wäre lieber in ein gutes MFT Objektiv, wie das Olympus 25mm f1.2, 45mm f1.2, oder Leica 42,5 1.2 zu investieren. Die Freistellung entspricht in etwa dem KB 50mm 1.8

Grundsätzlich wohl überlegenswert, wenn ich mir aber hinsichtlich der Bildwirkung und Größe (!) die Unterschiede ansehe, dann ist doch eher KB im Vorteil: https://camerasize.com/compact/#692.614,852.945,ga,t   Mir ist schon klar, dass die mft 25 1.2 hochwertiger als das Canon 50 ist. Allerdings bleibt beim Kauf einer 1.2 mft Festbrennweite der Vorteil, dass man nur in einem System unterwegs ist.

 

vor 7 Stunden schrieb beerwish:

 

vor 10 Stunden schrieb pizzastein:

Wenn es ein Zoom mit starker Freistellung sein soll, führt an KB kein Weg vorbei.

Vermutlich sollte ich mir tatsächlich klar werden, ob es ein Zoom sein muss oder ob es auch Festbrennweiten sein dürfen. Denn ich denke auch, dass pizzastein mit seiner Aussage recht hat, außer man sieht von dem hier ab:

 

vor 7 Stunden schrieb beerwish:

Demnächst kommt ja das Panasonic 25-50/1.7. Zusammen mit dem 10-25 hätte man dann Lichtstärke/Freistellungspotential wie KB 20-100/3.4.

Die Objektive hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schrim. Ich habe mir mal vor Jahren ein FT 11-22 für einen Urlaub in Venedig geliehen, war eine ähnliche und schöne Brennweite. Allerdings auch nicht gerade klein: https://camerasize.com/compact/#692.829,852.841,ga,t

Also, Tendenz eher nein, da ich dann gefühlt auch ein 8-18 und ein 12-40 (welches ich besonders liebe) zuviel hätte und gerade die Komaktheit im Bezug auf Wandern/Urlaube/Radfahren sehr schätze

vor 4 Stunden schrieb xbeam:

Bezüglich Freistellung und den Anforderungen des TO würde ich persönlich das Canon RF 24-105/4 bevorzugen

Darüber hatte ich tatsächlich schon nachgedacht. Hätte ich jetzt noch gar keine Kamera, dann wäre dies vermutlich sogar mein Objektiv. Ich finde die Brennweite super. ABER im Vergleich zum jetzigen mft System gewinne ich "nur" eine Blende Freistellung. Und ob es sich dafür lohnt? Vermutlich eher nicht... Wenn man nur die eine Blende gewinnt, dann könnte ich auch eine APS C Kamera mit einem 2.8 Objektiv kaufen.  Käme vom Ergebniss gleich, aber vermutlich günstiger.

 

vor 3 Stunden schrieb 43nobbes:

Kurz und gut, meine Erfahrung: An KB mit 1,8-er Linsen um die 35 bis 50mm Brennweite führt kein Weg dran vorbei, wenn man deutliche Freistellung wünscht.

Hmm, darauf scheint es wohl noch am ehesten rauszulaufen (jetzt mal ohne darüber nachzudenken, ob es dann genau 35 oder 50 mm wären) In dem Zusammenhang ist für mich noch interessant, wie gut so ein Augenautofokus wirklich ist. Denn bei 1.8 KB Linsen ist ja echt ordentlich Freistellung gegeben. Gerade bei meinen Kindern wäre es mir hier wichtig, dass ich das präferiert Auge in der Mehrheit der Aufnahmen scharf bekomme.

 

vor 2 Stunden schrieb xbeam:

Der TO hat sich in seinem Post für Canon interessiert. Daran sollten wir uns orientieren. 

Die Marke ist mir eigentlich egal. Ich habe im Fotoladen Canon Nikon und Sony Gehäuse probiert. Vom Anspruch an den Sucher (Brille, s.o.) kam nur die Canon in Frage, denn:

 

vor 7 Stunden schrieb xbeam:

Es muss Freude machen mit der Kamera zu arbeiten, die Ergonomie muss für Dich stimmen und offensichtlich ist der Sucher für DICH und Deine Belange wichtig.

 

Edited by Lichtsammler
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Das RF 24-105/4 hatte ich nur genannt, weil vorher von 2 MFT Objektiven die Rede war. Die decken zwar mehr Brennweitenbereich ab, bringen aber quasi die doppelte Masse mit. Sehr gute Objektive sind das bestimmt.

Mit den RF 35 + 50 könntest Du sicher schon sehr gut arbeiten. Der Augenautofokus funktioniert mit denen auch (entsprechende Nähe vorausgesetzt). Falls Du das noch mal testest: kurzes Antippen des Multicontrollers/Joystick und der Fokus spring auf das andere Auge.

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Wenn Du auch im Weitwinkel Freistellung willst,  dann führt wohl kein Weg an KB vorbei. 

Mir persönlich wäre auf Dauer ein 24-105 F4 an KB zu schwer. Ich persönlich habe das 10--25 1,7 Panaleica und wenn ich denke, dass ich es vielleicht nicht unbedingt brauche, dann ist eher das 12-60er Panaleica an der G9 in Kombination mit einem 25 1,4.

Das heißt, ich überlege genau,  was will ich fotografieren und was darf es maximal wiegen, je nach Einsatzzweck. Hergeben würde ich das Panaleica 10-25 1,7 trotzdem nicht mehr wollen,  weil es so scharf ist und auch ein sehr gutes Bokeh hat. In Kombination mit einem 35-100 2,8 eigentlich ideal, für fast alles, abgesehen von Wildlife. 

Obwohl ich in letzter Zeit sogar häufiger Eichhörnchen im Garten mit dem 10-25 1,7 fotografiert habe, allerdings dann fast immer bei 25 1,7. Bei solchen Einsätzen ist das Gewicht natürlich überhaupt nicht mehr maßgeblich. 

 

 

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vor 22 Minuten schrieb SilkeMa:

Mir persönlich wäre auf Dauer ein 24-105 F4 an KB zu schwer. Ich persönlich habe das 10--25 1,7 Panaleica

Ok, aber das schenkt sich doch nichts, oder? 😉Jetzt nicht auf die Brennweite sondern auf Größe und Gewicht bezogen. Schau mal hier, da zitiere ich mich selbst:

 

vor 55 Minuten schrieb Lichtsammler:

 

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vor einer Stunde schrieb Lichtsammler:

Ok, aber das schenkt sich doch nichts, oder? 😉Jetzt nicht auf die Brennweite sondern auf Größe und Gewicht bezogen. Schau mal hier, da zitiere ich mich selbst:

Es schenkt sich nichts,  definitiv.  Aber bei mFT kann ich auch leichter, wenn ich will. Es ist ja nicht so, dass Gewicht immer relevant ist. 

Kennst Du das Video von dpreview, welche mFT Objektive sie gerne für KB hätten ? 

Insgesamt bin ich mit der G9 in den meisten Fällen sehr zufrieden,  so dass KB für mich wesentlich teurer würde. 

Edited by SilkeMa
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vor 2 Stunden schrieb Lichtsammler:

In dem Zusammenhang ist für mich noch interessant, wie gut so ein Augenautofokus wirklich ist. Denn bei 1.8 KB Linsen ist ja echt ordentlich Freistellung gegeben. Gerade bei meinen Kindern wäre es mir hier wichtig, dass ich das präferiert Auge in der Mehrheit der Aufnahmen scharf bekomme.

Ich habe zwei sehr quirlige Kinder und eine A7III. Der Augen-AF ist eine Freude und funktioniert zuverlässig. Wenn meine Tochter die Augen zusammenkneift während sie die Haare vor dem Gesicht hat, dann sitzt er auch ein paar mal daneben, ich hatte aber noch keine Situation, aus der ich nachher kein scharfes Bild mitnehmen konnte. Der Höhepunkt war eine Schneeballschlacht während es heftig geschneit hat, die Kinder hatten Kapuzen und Sonnenbrillen auf - der AF hat trotzdem getroffen. 

Die neuere Sony-Generation soll noch mal ein ganzes Stück besser sein und auf ähnlichem Niveau auch die R5 und R6. Dazu gehört aber auch ein schnelles, treffsicheres Objektiv, nicht jedes eignet sich da. 

Bei Sony hättest du Zugriff auf eine ganze Reihe leichterer Objektive. Aber es hilft ja nichts, wenn du mit dem Sucher nicht glücklich wirst.

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Vielleicht sollte ich mich mal über das Wochenende in einem Fotoladen einschließen lassen. Eventuell wäre man dann auch völlig wirr, weil es zuviel Optionen gibt. Die Psychologie belegt ja durch zahlreiche Experimente , dass eine zu große Auswahl unglücklicher macht ja sogarEntscheidungen eher verhindert. Vergleichen soll ja eh nicht gut sein, für das eigene Wohlbefinden. Hoffentlich ist die Kaufberatung kein Forum der Unglücklichen... 😂

Jedenfalls macht es mir noch Freude weiter über die Theamtik nachzudenken und ich finde es schön, welche Vorschläge und Hilfestellungen einem hier gegeben werden.

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