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Liebe Community,

vor einigen Jahren hatte ich in meiner frühen Jugend das Interesse für Fotografie entdeckt. Doch wie das Leben manchmal so spielt, habe ich in den folgenden Jahren viele andere Interessen entwickelt woraufhin die Fotografie in den Hintergrund getreten ist. Vor einigen Jahren habe ich meine damalige Nikon D5100 samt Zubehör verkauft, einen Schritt den ich inzwischen doch bereue. 

Das Interesse in den letzten Monaten zusehends gestiegen und ich spiele wieder mit dem Gedanken mir eine Kamera zu kaufen. Da ich zur Zeit studiere und ein weiteres kostspieliges Hobby betreibe, habe ich ein sehr begrenztes Budget (etwa 1000 Euro für alles).

Da ich ausgesprochen gerne in der Natur unterwegs bin und total auf Landschaftsfotografie abfahre, wäre dies das geplante Haupteinsatzgebiet. Einige Erfahrungen habe ich auch mit Astrofotografie sammeln können, jedoch ist das vorerst auch aufgrund meiner städtischen Wohnlage im Schwarzwald nicht so wichtig...

Budget: 1000 Euro, Haupteinsatzzweck Landschaft, Personen - und "Reise-Fotografie" sollte ab und an auch möglich sein. 

Würde gerne in die Welt der spiegellosen APSC Kameras einsteigen, da ich den Gewichts- und Kompaktheitsvorteil sehr schätze.  Vollformat ist einfach zu teuer für mich aktuell, auch wenn´s bei Landschaften sicher nicht schadet. Bei DSLRs ist mir das Risiko zu groß, das ich in ein paar Jahren ein "wertloses" Kamerasetup in den Händen halte da ich vermute, das der Trend zu DSLM´s ehre zu- als abnehmen wird. 

Neben der Kamera benötige ich natürlich auch Objektive, eine vernünftiges Stativ und Filter (ND und Verlauf)...Die sollten bestenfalls auch im Budget berücksichtigt werden. Mir ist bewusst das für all das 1000 Euro ein sehr sehr begrenzter Betrag ist, aber vielleicht ist es ja trotzdem möglich ein kleines aber feines Setup damit zusammenzustellen (plus/minus ein paar Euro...) Bei den Objektiven wäre was weitwinkliges toll, leider auch meist recht teuer. Aber vllt. kenn hier ja jemand einen günstigen Geheimtipp :)

Was das System betrifft bin ich offen, auch wenn ich Nikon bevorzugen würde. Leider gibt es hier bisher ja nur die Z50 und kaum passende DX Objektive (Eine Z30 ist angekündigt?) Vollformat-Nikkore sprengen mein Budget bei weitem. Und wenn ich die Z50 mit FTZ Adapter und DX Objektiven mit FTZ Adapter nehme geht der Kompaktheitsvorteil irgendwie verloren. Was ich bisher interessant fand, war die Fuji XT-2. Oder auch die Sony Alpha 6000er Serie. Ich bin gespannt auf Eure Tipps und freue mich auf den Austausch. 

Was mir ebenfalls sehr wichtig ist, ist das zumindest die Objektive "zukunftstauglich" sind und ich nicht in ein paar Jahren den investierten Betrag faktisch "verloren" habe - eine gewisse Wertstabilität wäre toll. Ich möchte möglichst alles gebraucht kaufen... 

Viele Grüße

Johannes

Edited by RodJo
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Ich hab jahrelang mit meiner Nex und dem 18-55 Kit Landschaften fotografiert. Ging eigentlich wunderbar und über die Qualität hat sich auch nie jemand beschwert. Und einen Unterschied zur 16mm Festbrennweite die ich heute oft benutze konnte ich auch noch nicht feststellen. Ich such halt auch nicht danach. Ich würde mich hier einfach mal von den Nerddiskussionen bzgl. Qualität und Objektivangebot frei machen weil ich glaube, daß das im Alltag weniger eine Rolle spielt, wenn du kein Kamera- und

Neumodischer Tinnef, Canon 5D mit dem alten Tamron 17-35, zusammen so 400-500€. Landschaft kann man mit mit jedem Equipment usw usf.... Meine Erfahrung sagt mir trotzdem, daß der eine Krempel vielleicht geeigneter ist als anderer Krempel. Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.   Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.   Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.   ...und fürs Kaufber

Wir brauchen hier in der Regel so 3-4 Thread-Seiten um diese Erkenntnis herauszuarbeiten. Bis zur nächsten Kaufberatung haben sich dann wieder kleinere Neuerungen am Markt ergeben, so das wir dann einige Facetten neu beleuchten müssen. Für gewöhnlich gehts danach dann aber zum gemütlichen Teil über.  😎

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Hallo Johannes,

ich habe z. B. eine Canon 5Di. Zusammen mit einem 50/1.4 USM und einem 20-35 WW-Zoom hast Du nicht mal die Hälfte Deines Budgets ausgegeben, und eine KB-Kamera (allerdings eine 15 Jahre alte DSLR). Es geht mit Deinem Budget sehr viel, wenn man auch gebraucht zu kaufen bereit ist. Die EF-Objektive harmonieren auch z. B. mit einer M50 (es gibt da gute und weniger gute Canon-DSLM's). Dann hast Du eine Kombi neuer APS-C-Body mit älteren EF-Objektiven.

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Ich würde bei so einem knappen Budget grundsätzlich über einen Gebrauchtkauf nachdenken. APS-C Body, Standardzoom und Stativ sollten da im Budget drin sein, sicher auch noch ein paar preiswerte ND-Filter zum schrauben. Steckfilter sind da oft sehr teuer. Verlaufsfilter sind als Schraubfilter aber wohl eher unbrauchbar, da gibt es aber auch Möglichkeiten in der Bildbearbeitung.

Ich würde mich nach einem gebrauchten Fuji-System umsehen.

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Willkommen im Forum,

vor 8 Stunden schrieb RodJo:

Bei DSLRs ist mir das Risiko zu groß, das ich in ein paar Jahren ein "wertloses" Kamerasetup in den Händen halte da ich vermute, das der Trend zu DSLM´s ehre zu- als abnehmen wird. 

Das sehe ich allerdings genau gleich.  Vergiss die DSLRs.

vor 8 Stunden schrieb RodJo:

Was ich bisher interessant fand, war die Fuji XT-2. Oder auch die Sony Alpha 6000er Serie. Ich bin gespannt auf Eure Tipps und freue mich auf den Austausch. 

Mit Fuji bist du auf dem richtigen Weg finde ich. Das sage ich als Sony User (und Ex Fuji User). Warum? Fuji ist der einzige Hersteller, der sein APS-C System intensiv pflegt und ausbaut. Bei Sony kommt nicht viel (immerhin hat Tamron erst grad zwei neue APS-C Objektive gebracht und Sony  letztes Jahr 2 Stück).  Bei Canon (EF-M) und Nikon sowieso nicht.  Die setzen alle auf Vollformat. Fuji hat kein Vollformat, sondern nur noch Mittelformat, das keine Konkurrenz ist für APS-C.

vor 8 Stunden schrieb RodJo:

Was mir ebenfalls sehr wichtig ist, ist das zumindest die Objektive "zukunftstauglich" sind und ich nicht in ein paar Jahren den investierten Betrag faktisch "verloren" habe - eine gewisse Wertstabilität wäre toll. Ich möchte möglichst alles gebraucht kaufen... 

Auch da. Mit Fujifilm bist du durchaus auf dem richtigen Weg.  Konkrete Modelle kann ich dir da nicht nennen, da ich den deutschen Gebrauchtmarkt nicht kenne. Ich denke aber die von dir erwähnte X-T2 ist absolut in Ordnung.  Ein XF 10-24 liegt vermutlich nicht im Budget.

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vor 37 Minuten schrieb octane:

Auch da. Mit Fujifilm bist du durchaus auf dem richtigen Weg.  Konkrete Modelle kann ich dir da nicht nennen, da ich den deutschen Gebrauchtmarkt nicht kenne. Ich denke aber die von dir erwähnte X-T2 ist absolut in Ordnung.

Dem kann ich mich anschließen. Die X-T2 ist immer noch gut, und zusammen mit dem Objektiv 18-55 für deutlich unter 1000 € zu bekommen, so daß Stativ, Karten und eine Tasche auch noch drin sind.

Für höhere Ansprüche an die Bildqualität bietet sich das stabilisierte Objektiv XF-16-80mm an - da muß man aber schon Glück haben, um es zusammen mit einem XT-2-Body für unter 1000€ zu bekommen.

Als Alternative würde ich auch mal die X-T30 anschauen - die bietet technisch etwas weniger, ist dafür aber 2 oder 3 Jahre jünger und auch neu schon unter 1000 zu bekommen.. 

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Beim XF 16-80 muss man allerdings aufpassen, dass man keine Gurke erwischt. Das würde ich nicht gebraucht kaufen. Als das im Herbst 2019 rauskam, waren viele Erstkäufer sehr enttäuscht und Fujifilm schob zig Firmwareupdates nach. Meines aus der ersten Serie war seltsamerweise in Ordnung.

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Hallo zusammen,

danke für die vielen Beiträge, die ja allesamt die "Stoßrichtung" Fuji APSC bestätigen.  @Rolfneck Canon war noch nie so mein Favorit und wird es wohl auch nie werden. Verstehe mich bitte nicht falsch, das sind tolle Kameras, aber ich bin irgendwie nicht so angetan vom Bedienkonzept. Ist vmtl. aber auch Gewöhnungssache...

Die XT2 ist gebraucht wohl so für 450 zu bekommen, das 18-55 f2,8-4 wohl für rund 300. Wären immer noch 250 Euro "frei" für den Rest. 

Gibt´s es Erfahrungen mit dem 12mm Samyang? Das wäre eine günstige Festbrennweite im Weitwinkelbereich.

Stativ und FIlter, nunja...vielleicht sind es am Ende dann doch eher 1200Euro als 1000 aber ich finde, mit dieser Kombi hätte man (ich) alles was man für eine ganze Weile braucht. Gibt es da auch Empfehlungen welche Filter genau? Da gibt ja verschiedenste Angebote in verschiedensten Preisklassen und ich kann ehrlich nicht einschätzen was da nötig ist.

Danke auch für de Tipp mit der XT30, falls es da mal ein gutes Angebot gibt, sicher auch eine Option!

 

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vor 1 Stunde schrieb RodJo:

Gibt es da auch Empfehlungen welche Filter genau?

Ja. Keine. Spar die das Geld und kauf erst Filter wenn du 1. Weißt wofür du sie brauchst und 2. Welche du brauchst

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vor 1 Stunde schrieb RodJo:

das 18-55 f2,8-4 wohl für rund 300.

Das ist ein Kitzoom. 300 würde ich dafür gebraucht nicht zahlen. 

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vor 2 Stunden schrieb RodJo:

Die XT2 ist gebraucht wohl so für 450 zu bekommen, das 18-55 f2,8-4 wohl für rund 300. Wären immer noch 250 Euro "frei" für den Rest. 

Für den Rest würde ich auf jeden Fall ein Stativ kaufen. Ich habe das Rollei C6i Carbon https://www.rollei.de/collections/reisestative/products/carbon-stativ-c6i-22611. Das ist preiswert und so leicht, dass man es auch tatsächlich nutzt. Stabil genug ist es für die Fuji allemal. Ein paar Schwächen hat es aber natürlich: nicht besonders hoch und die Gummis für die Beinverriegelung rutschen bei Feuchtigkeit gerne mal durch. Aber für den Preis ist es ein ordentliches Einsteigerstativ. Dazu ein L-Bracket, damit du auch ordentliche Hochformataufnahmen machen kannst.

Die wichtigsten Filter für die Landschaftsfotografie sind aus meiner Sicht ein Polfilter und verschieden starke ND-Filter. Aber da sehe ich es wie @octane, kauf die erst, wenn du sicher bist, dass du sie brauchst.

Edited by ralf3
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vor 9 Stunden schrieb RodJo:

danke für die vielen Beiträge, die ja allesamt die "Stoßrichtung" Fuji APSC bestätigen. 

Wir könnten auch anders ;). Aber wenn jemand mit einigermaßen gut begründeten Vorstellungen kommt, die in eine bestimmte Richtung zielen, werde ich zumindest nicht versuchen, ihm etwas anderes schmackhaft zu machen, was meiner Meinung nach ein 3% besseres Preisleistungsverhältnis hat - aber in eine ganz andere Richtung geht. Es ist halt überall viel Subjektives dabei - und Fujifilm baut auch objektiv gesehen gutes Zeugs.

Aber auf eines möchte ich noch hinweisen, da Du ja von Nikon kommst und damit auch prinzipiell gut zurecht gekommen bist. Fast alle Systemkameras haben eine Bedienung nach dem PASM-Konzept, (auch NIKON), erkennbar an dem dicken Drehknopf mit genau diesen Buchstaben. Dabei wählt man zuerst einen Modus (Halbautomat, Zeitvorwahl, Blendenvorwahl, Manuell) und stellt dann über unmarkierte Drehräder die gewünschten Werte ein, die man im Sucher/Display angezeigt bekommt.

Fuji ist soweit ich weiß der einzige Hersteller, der bei den meisten Modellen ein anderes Konzept verfolgt: Für Zeit und Blende gibt es wie bei klassischen 35-mm-Kameras eigene gut markierte Drehräder, mit denen die gewünschten Werte manuell einstellen kann. Das ist sozusagen die (manuelle) Voreinstellung, aber natürlich kann man auch die PASM-Modi benutzen - man kommt nur auf andere Weise dahin. Technisch ist das Jacke wie Hose, aber es gibt Leute, die kommen nur mit dem einen, und andere, die kommen nur mit dem anderen Konzept wirklich gut zurecht. Von daher (aber das gilt sowieso): Unbedingt vor dem Kauf Kamera in die Hand nehmen und damit etwas herumspielen und auch Aufnahmen machen. Es hilft Dir überhaupt nicht weiter, wenn eine Kamera nach den Specs all Deine Anforderungen erfüllt, Dir aber einfach schlecht in der Hand liegt. Gut, man kann sich (in einigem Umfang) auch gewöhnen, aber wenn es von Anfang an passt, ist es besser.

Edited by micharl
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vor 9 Stunden schrieb RodJo:

...das 18-55 f2,8-4 wohl für rund 300. Wären immer noch 250 Euro "frei" für den Rest. Gibt´s es Erfahrungen mit dem 12mm Samyang? Das wäre eine günstige Festbrennweite im Weitwinkelbereich.

Die X-T2 ist eine gute Wahl, beim18-55 sehe ich das nicht ganz so, zumal du auch Landschaft erwähnst (und F/4 am langen Ende auch nicht gerade berühmt ist). Daher wäre mein Vorschlag das 16-50 mm/F 3,5-5,6 XC OIS. Kostenpunkt gebraucht +- 150€ Das kann, im Gegensatz zum 18-55 auch Sonnensterne.

Das Samyang 12mm gibt eine klare Kaufempfehlung. Für Porträt dann vielleicht noch das XC 35 mm f/2 für +- 200€

Wenn du in RAW fotografieren möchtest solltest du ggf. noch Geld für Software einplanen.

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Vollformat würde theoretisch auch gehen, wenn du einen älteren Body nimmst. Je nach belieben eine A7R oder A7II (sind natürlich keine aktuellen Sensoren). Kriegste gebraucht für 450€. Dazu ein Tamron 28-75 2.8. Gibts ebenfalls für 450€ gebraucht. Dazu noch ein Samyang 18mm 2.8.
Filter würde ich erst kaufen, wenn du weißt was du willst, das Geld würde ich mir erst mal sparen und in ein gutes Stativ investieren.

APS-C sind die Fuji Empfehlungen schon gut, allerdings muss man Fuji auch mögen. Das ist Geschmackssache. Geh am besten mal in den Laden und nimm mal ein paar Modelle in die Hand. Du musst dich wohlfühlen, das ist wichtiger als die Technik.
Ansonsten machst du mit einer gebrauchten Sony a6300/a6500 auch nichts falsch. Dazu dann das Sony 16-55 2.8 gebraucht oder das 18-135. Als UWW das Samyang 12mm. Gibts gebraucht für unter 200€.

Edited by Alexander K.
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Am 30.5.2021 um 15:59 schrieb RodJo:

 Bei DSLRs ist mir das Risiko zu groß, das ich in ein paar Jahren ein "wertloses" Kamerasetup in den Händen halte da ich vermute, das der Trend zu DSLM´s ehre zu- als abnehmen wird. 

 

selbst spiegellose haben nach 4-5 jahren noch einen Bruchteil an Wert.........Linsen behalten eher ihren Wert.....

 

meine sony rx1 kostete  hier glaub ca 3600sfs vor 7 Jahren...hatte letzthin ein gebrauchtAngebot gesehen für gute 700sfs

Edited by potz
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Danke für die vielen Anregungen. Ich muss gestehen, dass ich bei dem Kommentar bzgl. "älterer" Sony Vollformat Kameras und der besseren Preisstabilität von Objektiven schon etwas stutzig geworden bin. Ich denke, der Gedanken eines kostengünstigen älteren Vollformat-Bodys in Kombination mit hochwertigen Objektiven ist durchaus eine Option. Vor allen Dingen, weil sie "zukunftsorientierter" ist. Gerade mit dem Fokus Landschaft, ist ein Wechsel auf Vollformat doch nicht unwahrscheinlich und direkt die passenden Objektive in vernünftiger Qualität da zu haben ist sicher kein verkehrter Ansatz. Was das Alter der potentiellen Kamera betrifft, wurden ja auch vor 10 Jahren tolle Aufnahmen gemacht...Und bis der Tag kommt wo Verbesserungen meiner Bilde nicht mehr an mir, sondern der Kamera liegen wird auch einige Zeit vergehen😅 Von daher finde ich die Idee sehr attraktiv. Gibt´s denn von anderen Herstellern auch Vollformat DSLM´s aus diesen Zeiten oder ist Sony da gewissermaßen der Platzhirsch? Schade, das Nikon damals noch nicht dabei war🙈

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Die ersten Sony Vollformat DSLMs kamen 2013 auf den Markt. Die Konkurrenz war erst fünf Jahr später auf dem Markt.   Etwas älteres als eine Alpha 7RII von 2015 würde ich dir für Landschaftsfotografie nicht empfehlen. Die sollte gebraucht aber auch für relativ wenig Geld zu haben sein.  Da sollte man sich allerdings nicht veräppeln lassen von manchen Verkäufern mit zu hohen Preisvorstellungen. Neu ist sie aktuell anscheinend um 1200 Euro zu haben. Für einen immer noch aktuellen 42 MP BSI Sensor ist das sensationell. 

Wenn es günstig sein soll, kommst du eh nicht um Sony herum, weil es für FE am meisten Objektive gibt. Auch günstige von Fremdherstellern wie Samyang, Tamron, Sigma, Laowa,  Viltrox usw.

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vor 4 Stunden schrieb RodJo:

Schade, das Nikon damals noch nicht dabei war🙈

Das finde ich nun echt unfair - ich habe meiner Tochter eine Nikon 1 (V1) gekauft, und das ist schon fast 10 Jahre her! Die Kamera hat sie immer noch, und sie wird auch benutzt. Das Kit wurde vor ein paar Jahren auf Kulanz repariert 🙂. Obwohl ich Sony NEX schon mal in der Hand hatte - Nikon 1 war eine kleine Revolution, und hat einiges vorweg genommen, was heute bei DSLM eher selbverständlich ist.

Ich hatte Dir Canon empfohlen, weil deren Objektive mir sehr zusagen (ich habe selber Sony, und adaptiere EF-Linsen darauf). Mit der 5Di war ich sofort auf "Du" - wenn die Kameras damals nicht so teuer gewesen wären, hätte ich eine Canon-Kamera. DSLM's haben Vorteile; mit der A7iii kann ich lautlos fotografieren (dafür gibt es schon mal die Notwendigkeit); doch für die reine "Hobby-Fotografie" ist das egal. Es freut mich, dass Du einem Ansatz folgst, der keinem "GAS" folgt - das ist eine wichtige Voraussetzung für bessere Fotos (so ist es zumindest bei mir).

Eine A6000/A7i von Sony ist ein alternativer Einstieg, das sind von Anfang an 24 MP (und damit ein wenig mehr Forderung an Bildbearbeitung und Computer-Hardware). Die 5Di hat 13 MPixel, ich hatte bislang keine Probleme mit Überbelichtung, und RAW-Entwicklung ist angenehmerweise geradezu "simultan" auf meiner hardware, und bedarf weniger Eingriffe. Ich habe da weniger Probleme mit Farbkorrekturen oder Überbelichtung. Es ist nicht alles schlecht, was alt ist - allerdings war so eine 5Di auch mal schweineteuer.

 

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vor 26 Minuten schrieb Rolfneck:

Nikon 1 war eine kleine Revolution, und hat einiges vorweg genommen, was heute bei DSLM eher selbverständlich ist.

Nikon 1 ist der Grund, dass ich bei Sony gelandet bin. Ich hatte gewartet weil Nikon etwas grossartiges angekündigt hatte (ich hatte damals eine Nikon D70S). Und was kam? Diese bunten Kameras mit dem winzigen 1 Zoll Sensor mit 10MP.  Also ganzen Karsumpel verkauft und bei Sony eingestiegen. Und Nikon 1 ist nicht ohne Grund weg vom Markt.  Das war absehbar. Später wurde dann auch die Nikon Führungsriege ausgetauscht.

Was hat Nikon 1 denn vorweggenommen?

 

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Hallo Octane,

ich hatte dazumal auch eine NEX5 im Laden in der Hand. Die Nikon 1 hatte einen EVF, man konnte im Hellen und in etwas dunklerer Umgebung die Szene erkennen, es gab eine darübergelegte AF-Feldanzeige, und der AF war - gemessen an Kompaktkameras - einfach schnell. Ein Vergleich zu MFT stellte sich damals für mich nicht, denn die Nikon 1 V1 wurde bereits kurz nach Erscheinen für gut 200€ (mit Kit!) gehandelt. Das war auch der Preis für eine neuere Kompaktkamera damals (mit wahnsinnigen 16 MPixeln) - ohne EVF, mit sekundenlanger Auslöseverzögerung und grottiger BQ. Der 10 MP-Sensor war nicht ganz so gut wie andere APS-C-Sensoren; sehr viel schlechter als der einer Canon 1000/1100 oder einer Sony A230 ist er nicht (ich bekenne mich dazu, damals solche Einstiegsmodelle gehabt oder benutzt zu haben). Meine Tochter benutzt sie heute noch, Handys mit besserer BQ sind halt teuer, und nicht in der Brennweite so flexibel. Zu meinen A230-Zeiten hatte ich meist die weniger guten Aufnahmen auf meiner Speicherkarte 😒. Ich fand das Nikon 1-Konzept damals sehr erfrischend in diesem Preissegment.

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Ohje, nu ich wieder mit dem All In One Ansatz:

bei nur 1000.- Budget würde ich nicht mit uralter Ausrüstung rummachen (vor allem nicht mit der AF mässig als unzuverlässig bekannten Canon 5D I ... )

Wieso nicht erstmal eine schöne Edelkompakte, oder Bridgekamera?

Eine Sony RX100 iV wäre eine tolle Lösung, genau wie eine Panasonic LX15, oder als Bridge mit einem grossen Brennweitenbereich eine Panasonic FZ1000 II

:) und Nein, das sind keine Knipsen mit unterirdischer Qualität, diese Kameraklasse ist jederzeit mit einer Systemkamera + Kitobjektiv vergleichbar .. halt nur mit allem drin, was man braucht und leichter und kompakter im Packmass

Edited by nightstalker
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vor einer Stunde schrieb nightstalker:

bei nur 1000.- Budget würde ich nicht mit uralter Ausrüstung rummachen (vor allem nicht mit der AF mässig als unzuverlässig bekannten Canon 5D I ... )

Das unterschreibe ich genau so! Gerade für Landschaftsaufnahmen möchte ich auch nicht mehr auf einen guten AF oder, bei ganz kritischen Situationen, Live View verzichten. Live View bietet die 5D I nicht mal an.

Am 31.5.2021 um 18:36 schrieb RodJo:

Gerade mit dem Fokus Landschaft, ist ein Wechsel auf Vollformat doch nicht unwahrscheinlich und direkt die passenden Objektive in vernünftiger Qualität da zu haben ist sicher kein verkehrter Ansatz.

Ich würde bei knappem Budget und gewollter Kompaktheit nicht auf Vollformat setzen. Es gibt auch kein Gesetz, dass eine Vollformat Kamera für Landschaftsfotografie benötigt wird 😄

Den Ansatz die Kamera nach den Objektiven zu wählen finde ich sehr gut 👍 Vielleicht wäre auch die Micro Four Thirds Welt etwas für dich? Eine gebrauchte E-M10 Mark II in etwa. Auch die Kit Objektive (z.B. 14-42 mm) sind schon sehr gut zu gebrauchen und gebraucht oft günstig zu finden. Wenn es dann etwas weitwinkliger werden soll, kannst du dir immer noch überlegen in Zukunft auf das 9-18 mm umzusteigen. Der Wunsch nach der angesprochenen Kompaktheit wäre damit auch erfüllt und du hast einen sehr guten Bildstabilisator im Gehäuse, falls du auch mal bei wenig Licht (z.B. zur blauen Stunde) aus der Hand fotografieren möchtest.
Ein Stativ macht natürlich trotzdem Sinn für Langzeitbelichtungen und wird dadurch nicht überflüssig.

Wie du siehst, kannst du 10 Leute Fragen und bekommst 20 Antworten 😄 Am Ende musst du entscheiden wie du dein Budget aufteilst und welche Kamera- und Objektivkombination dir am meisten zusagt. Da hilft es natürlich auch, wenn du die Kamera vorher mal in die Hand nehmen kannst. Bei mir würden dabei viele Sonys ausscheiden... 😅

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vor 7 Stunden schrieb Rolfneck:

Der 10 MP-Sensor war nicht ganz so gut wie andere APS-C-Sensoren; sehr viel schlechter als der einer Canon 1000/1100 oder einer Sony A230 ist er nicht (ich bekenne mich dazu, damals solche Einstiegsmodelle gehabt oder benutzt zu haben).

Das war ein 1 Zoll und kein APS-C Sensor (von Aptina). Sony hat kurz darauf (2012) die erste RX100 mit einem eigenen 1 Zoll Sensor mit 20MP auf den Markt gebracht. In den Kompakten sind diese Sensoren besser aufgehoben als in Systemkameras mit überteuerten Objektiven. Sah wohl auch die Kundschaft so. 

 

Edited by Guest
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