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Bildgrösse verkleinern bei akzeptabler Qualität


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Hallo zusammen

 

Ich erstelle gerade ein Kochbuch welches ich nur am Tablet ansehe. Ich habe dabei jeweils eine Seite ein Rezept mit reinem Text und auf der folgenden ein Ganzseitiges Bild. Diese Bilder mache ich bevorzugt selber und entsprechend ist die Datei dann >5mb.

Ich erstelle das Buch mit LaTeX7MikTeX und die Bilder werden in voller Auflösung, so wie sie im entsprechenden Ordner liegen, eingebunden. Wenn ich nun 100 Rezepte im Buch habe, wird entsprechend das pdf um die 500mb (= 100 * 5mb) gross. Da ich das Buch jeweils nach Aktualisierung das Buch wieder auf den Smartphones und Tables verteile (via cloud), habe ich keine Lust auf eine riesige Datei.

Natürlich benötige ich nicht die volle Auflösung im Kochbuch, es soll aber gut aussehen...

Meine Fragen nun an euch:
- Welches Dateiformat ist bei akzeptabler Auflösung (ist natürlich subjektiv) die beste Wahl? Es soll natürlich komprimiert sein, jpg, png, etc.?
- Welche Einstellungen macht ihr z.B. wenn es jpg ist, kann man ja jeweils noch die Bildqualität beim speichern angeben? Hier max (12) dafür weniger dpi oder dpi höher lassen und dafür die Qualität runter schrauben?
- Wie reduziert ihr die Grösse ansonsten? dpi runterstellen? Was ist "akzeptabel"? Klar, ist subjektiv, aber man soll beim anschauen Lust auf das Essen haben, d.h. es muss nicht hochauflösend sein, aber auch kein Pixelmatsch sein.

 

Vielen Dank für euren Input
zeph

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Hallo Zeph, ich würde JPEG nehmen und die Bilder z.B. mit dem kostenlosen Tool TOP verkleinern. Dabei kannst du ja ein bisschen experimentieren, welche Größe für dich noch gut aussieht. Du kannst sowohl die Pixelzahl (Kantenlänge) verkleinern als auch die maximale Dateigröße angeben. Letzteres beeinflusst bei gegebener Kantenlänge natürlich dann die Komprimierung. Die Kantenlänge kannst du ja der angepeilten Betrachtungsgröße anpassen. Kommt eben drauf an, wie groß die Bilder auf einem Tablet erscheinen sollen, wie groß das Tablet ist und welche Auflösung dessen Display hat.

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Du solltest möglichst so verkleinern, dass keine Pixel interpoliert wrden müssen, also geradzahlige Multiplikatoren bzw. Teiler wählen

Wenn das nicht geht, werden Punkte neu errechnet, was dazu führt, dass teilweise nahezu alle Bildpunkte neu errechnet (also aus umliegenden Pixeln "erraten" ) werden. Daraus entsteht eine leichte Unschärfe, die sogenannte Interpolationsunschärfe, diese muss man nach dem Verkleinern durch leichtes Nachschärfen wieder korrigieren.

Ich nutze für die üblichen Verkleinerungen Faststone, wo ich beim Verkleinern im Batchbetrieb mit dem minimalen Wert "1" nachschärfen lasse.

Wie wird Dein Buch verlegt? Machst Du das selbst, oder geht das an eine Druckerei?

Wenn es an einen Verlag geht, der Fachleute für sowas hat, dann würde ich tatsächlich einfach die vollen Dateien einbinden, denn diese Leute wissen genau was sie brauchen, wenn Du selbst verkleinerst, folgt vermutlich trotzdem nochmal eine Anpassung für den Druck, so dass Du einen Skalierungsschritt mehr hast, als sein müsste

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vor 21 Minuten schrieb nightstalker:

Du solltest möglichst so verkleinern, dass keine Pixel interpoliert wrden müssen, also geradzahlige Multiplikatoren bzw. Teiler wählen

Um es ganz vorsichtig zu machen, war mal die Empfehlung: Vergrößern bzw. Verkleinern in mehreren 2-er Schritten zu tun.  Gilt das in Zeiten von AI immer noch? 

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vor einer Stunde schrieb nightstalker:

Wie wird Dein Buch verlegt? Machst Du das selbst, oder geht das an eine Druckerei?

Vielen Dank für die Erklärungen.
Vorerst werde ich es nur auf dem Ipad (9.7 Zoll, Auflösung 1536 x 2048 Pixel) verwenden (da es noch im Aufbau ist), habe entsprechend auch das Format 4:3 angewendet. Dort geht es mir eben in erster Linie darum, dass ich dann nicht immer ein 500mb pdf neu in die Cloud lade um es am Ipad oder dann am Smartphone ansehen/downloaden muss, wenn ich im Supermarkt ein Rezept nachsehen muss.

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vor 24 Minuten schrieb Johnboy:

:):) Ach, gehörst du auch zu den Leuten die mir immer im Weg stehen oder völlig verwirrt hin und her wieseln? :(

😂
Nein eigentlich mache ich mir eine Liste, genau sortiert wie ich es im Supermarkt einkaufen muss. Ich hasse es hin und her zu laufen, leider kommt aber trotzdem immer wieder vor... 🙈

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vor 2 Stunden schrieb zeph:

Vorerst werde ich es nur auf dem Ipad (9.7 Zoll, Auflösung 1536 x 2048 Pixel) verwenden 

Als das ist doch schon mal sehr hochauflösend. Ich empfehle, die Bilder genau in dieser Auflösung zu verkleinern und dann die JPG-Kompression auf ein Mittelmaß zu stellen.

Auch ich verwende den von @nightstalker vorgeschlagene FastStone PhotoResizer damit kannst du allerlei Parameter beim Verkleinern einstellen und dir auch Profile fürs Verkleinern anlegen. In einem Rutsch kannst du damit ganze Ordner verkleinern lassen.

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vor 5 Stunden schrieb nightstalker:

Ich nutze für die üblichen Verkleinerungen Faststone, wo ich beim Verkleinern im Batchbetrieb mit dem minimalen Wert "1" nachschärfen lasse.

vor 1 Stunde schrieb manifredo:

Auch ich verwende den von @nightstalker vorgeschlagene FastStone PhotoResizer damit kannst du allerlei Parameter beim Verkleinern einstellen und dir auch Profile fürs Verkleinern anlegen. In einem Rutsch kannst du damit ganze Ordner verkleinern lassen.

 

Danke nochmals. Habe mal den Ordner mit Faststone durchlaufen lassen auf die Ipad-Auflösung und ein bisschen weniger Qualität im jpg. Hatte im Total nur noch 30% der Ursprungsgrösse (waren einige Bilder aus dem Internet, welche weniger stark komprimiert wurden) und bei den eigenen Fotos waren es bis 10% (d.h. 90% Reduktion). Die Bildqualität reicht mir mit dieser EInstellung für diesen Zweck absolut aus.

Was ich ursprünglich noch nicht gesagt habe:
Ich hatte die Bilder in LaTeX einfach mit voller Qualität ins pdf eingelesen. Das pdf war dann riesig und habe dann mit Acrobat Pro "pdf resize" (oder wie das heisst) gemacht, wo ich einstellen konnte, dass die dpi runtergestellt werden. Hier waren die Bildeinbussen massiv, teilweise sahen die Fotos richtig verpixelt aus.

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vor einer Stunde schrieb zeph:

Was ich ursprünglich noch nicht gesagt habe:
Ich hatte die Bilder in LaTeX einfach mit voller Qualität ins pdf eingelesen. Das pdf war dann riesig und habe dann mit Acrobat Pro "pdf resize" (oder wie das heisst) gemacht, wo ich einstellen konnte, dass die dpi runtergestellt werden. Hier waren die Bildeinbussen massiv, teilweise sahen die Fotos richtig verpixelt aus.

 Mal eine ketzerische Frage - warum tust du dir das mit LaTex an? Mein Tip wäre Affinity Publisher, da kannst du die Bücher viel besser setzen und hast die volle Ausgabe Kontrolle inkl. Farbverbindlichlkeit. Bei dem aktuellen 50% Rabatt ist es ein Schnapper. Mit Affinity Photo könntest du dann sogar noch die Bildbearbeitung integrieren. Nur mal so als Idee 😉

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vor 31 Minuten schrieb Lufthummel:

 Mal eine ketzerische Frage - warum tust du dir das mit LaTex an? Mein Tip wäre Affinity Publisher, da kannst du die Bücher viel besser setzen und hast die volle Ausgabe Kontrolle inkl. Farbverbindlichlkeit. Bei dem aktuellen 50% Rabatt ist es ein Schnapper. Mit Affinity Photo könntest du dann sogar noch die Bildbearbeitung integrieren. Nur mal so als Idee 😉

Es ist mir schon klar, dass es einfachere Möglichkeiten gäbe. Da ich vor einigen Jahren jedoch mehrere Arbeiten damit geschrieben habe, kann ich relativ gut damit umgehen. Da es jedoch, wie angesprochen, einige Jahre her ist, war ich etwas eingerostet und ich fand es spannend, ein Kochbuch darin zu schreiben.
Mit grösserem initialem Aufwand ist es nun ziemlich einfach ein neues Rezept einzufügen und mit einmaligen Befehl in der Hauptdatei kann ich z.B. die Kochbilder seitenfüllend, unter dem Rezept randabfallend, unter dem Rezept mit Rand oder ganz ohne Bilder ausgeben ohne etwas in den aktuell rund 60 Rezepten zu machen.

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vor 39 Minuten schrieb Lufthummel:

 Mal eine ketzerische Frage - warum tust du dir das mit LaTex an? Mein Tip wäre Affinity Publisher, da kannst du die Bücher viel besser setzen und hast die volle Ausgabe Kontrolle inkl. Farbverbindlichlkeit. Bei dem aktuellen 50% Rabatt ist es ein Schnapper. Mit Affinity Photo könntest du dann sogar noch die Bildbearbeitung integrieren. Nur mal so als Idee 😉

Haha, nicht schlecht. War gerade auf der Affinity Seite und habe als Test den Publisher in den Warenkorb gelegt. 

Kostenlos gibt es folgendes:
BONUS - 
Cookbook Template by Occy Design
Eine professionelle, editierbare und Druckerei-fertige Vorlage für Kochbücher.
😃
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vor 43 Minuten schrieb Lufthummel:

Konnte man die beim Download auswählen? Muss ich gleich mal schauen ob ich die auch in meinem Affinity - Konto finde.

Ich hab gar nichts gemacht (ausser den Publisher in der Warenkorb rein gelegt). Dieses Paket wurde automatisch hinzugefügt (neben zwei anderen).

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Am 16.3.2021 um 20:51 schrieb zeph:

Dieses Paket wurde automatisch hinzugefügt

So, Rätsel gelöst. Nach dem Start der neuen Version 1.9.1 (das Update von 1.9.0 wird jetzt auch direkt aus der App gestartet) wurden mir die Vorlagen auch zum Download angeboten. Das Kochbuch sieht wirklich gut aus!

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Hat nix mit der ursprünglichen Frage zu tun, geht aber ums gleiche...wie beommt man seine Rezepte auch an andere Orte als die eigene Küche (zweitwohnung, Freunde, Urlaub, Eltern). Wir machen das mit Paprika (iOS und PC). Klappt besten um Rezepte zu importieren. Danach sind sie immer dabei und können auch anderen weitergegebn werden.

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