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GPS-Logger - wo sind sie hin?


thommy
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Hallo zusammen,

in grauer Vorzeit, irgendwann so um 2010 herum, hatte ich eine Must-Have-Liste für Kameras. Ziemlich weit oben auf dieser Liste stand immer GPS. Nicht nur für Urlaubszwecke eine Segen. Noch heute habe ich zahlreiche Fotos, bei denen ich zu gerne wüsste, wo ich sie aufgenommen habe. Obwohl zahlreiche Punkte dieser Liste damals vom Markt nicht bedient werden konnten, war GPS doch bei so einigen Kameras vorhanden. Meine TZ-10 hatte es, meine Ur-SLT Sony Alpha 55 ebenfalls.

Heute sind praktisch alle Punkte meiner Must-Have-Liste erfüllt - ok, Zentralverschluss oder autmatischer Fotoupload aufs NAS wären noch nett -, aber bei GPS ist das Angebot nicht nur stagnierend, sondern wird immer kleiner. Die Begründung ist klar: Jeder hat ein Smartphone - mit App koppeln, fertig. Dies hat in meinen Augen aber 3-4 wesentliche Nachteile:

  • Frisst Akku - ja, nicht mehr so schlimm wie früher und manche Hersteller haben GPS so implementiert, dass es nur genutzt wird, wenn die Cam eingeschaltet ist (Sony). Aber bei Panasonic z.B. ist das deutlich weniger ökonomisch.
  • Das Taggen der Fotos ist teilweise sehr umständlich. Bei Panasonic muss man die Lokationsdaten "per Hand" auf die Kamera laden. Sony macht das während des Fotografierens automatisch.
  • Man muss dieses Mistding immer mitnehmen (ich bin hin und wieder auch mal gerne mal komplett offline und ohne Taschengrill)
  • Keine Speicherung  von Informationen zur Blickrichtung

Es gab um 2010 herum noch ein recht solides Angebot an GPS-Loggern. Sony hatte mit dem GPS-CS3KA sogar ein komfortables Modell auf dem Markt, das (auch) in den Blitzschuh eingeschoben werden konnte (=> Blickrichtung) und in welches man am Ende des Tages einfach nur die Speicherkarte eingeschieben musste - ruckizucki waren die Fotos getagged. Kein importieren der Lokationsdaten auf den PC, kein weitere Programm nötig, um die Fotos zu taggen. Eine super Lösung, finde ich. Mittlerweile aber scheint mir der Markt da kaum noch etwas herzugeben; Sony hat das Gerät längst eingestellt. Es gibt noch die Columbus GPS-Logger, aber die haben keinen Kompass, loggen also leider keine Blickrichtung.

Habe ich etwas übersehen? Gibt es noch Alternativen auf dem Markt? Oder ist mein Wunsch so exotisch? Vielleicht irre ich ja, aber ich habe den Eindruck, hier wurde eine tolle Funktion wegrationalisiert. Dabei wäre ich durchaus bereit, 200€ für ein praktikables Gerät auszugeben.

Edited by thommy
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vor 3 Stunden schrieb thommy:
  • Frisst Akku - ja, nicht mehr so schlimm wie früher und manche Hersteller haben GPS so implementiert, dass es nur genutzt wird, wenn die Cam eingeschaltet ist (Sony). Aber bei Panasonic z.B. ist das deutlich weniger ökonomisch.

Nein. Mein iPhone hält nicht signifikant weniger mit GPS und oder Bluetooth. Wobei GPS ausschalten eh nix bringt.

vor 3 Stunden schrieb thommy:
  • Das Taggen der Fotos ist teilweise sehr umständlich. Bei Panasonic muss man die Lokationsdaten "per Hand" auf die Kamera laden. Sony macht das während des Fotografierens automatisch.

Weder bei Sony noch Olympus. Und sonst gibt es GPS4Cam.

vor 3 Stunden schrieb thommy:
  • Man muss dieses Mistding immer mitnehmen (ich bin hin und wieder auch mal gerne mal komplett offline und ohne Taschengrill)

Ja. Oder einen GPSLogger. Oder die Kamera. Irgendwas ist immer. Mir ist oft wichtig die Fotos zu taggen, wo ich nicht oft hinkomme. Dort gibt es oft keinen Handyempfang. Dann ist das Handy einfach eine GPS Maus...mein Columbus GPS Logger habe ich seit etwa 4-5 Jahren nicht mehr verwendet.

vor 3 Stunden schrieb thommy:
  • Keine Speicherung  von Informationen zur Blickrichtung

Tja, das kann kein GPS Empfänger. Dazu braucht es Kompass...

😇

Das Problem ist dass Kamera-interne GPS einfach zu langsam sind, um kurz nach Einschalten sofort einen Fix zu haben. Die Blickrichtung ist mir nicht wichtig. Wozu braucht du sie?

Edited by wasabi65
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vor 17 Minuten schrieb wasabi65:

Nein. Mein iPhone hält nicht signifikant weniger mit GPS und oder Bluetooth. Wobei GPS ausschalten eh nix bringt.

Mein (relativ aktuelles) Redmi schon. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob GPS grundsätzlich aktiviert oder auch wirklich AKTIV ist. Hinzukommt, dass die Apps z.T. miserabel programmiert sind und ständig CPU-Last produzieren.

 

vor 17 Minuten schrieb wasabi65:

Ja. Oder einen GPSLogger.

Ja, aber das Ding wäre dann halt immer im Fotorucksack oder auf dem Blitzschuh. Ich bin zwar kein Handystrahlungsphobiker, aber wenn ich aufs Handy verzichten kann, tue ich es gern.

 

vor 17 Minuten schrieb wasabi65:

Tja, das kann kein GPS Empfänger. Dazu braucht es Kompass...

Nöö, der war beim Sony eingebaut. Nikon hat/hatte auch so etwas im Angebot.

 

vor 17 Minuten schrieb wasabi65:

Das Problem ist dass Kamera-interne GPS einfach zu langsam sind, um kurz nach Einschalten sofort einen Fix zu haben.

Kommt auf die Kamera an. Wenn die Kamera natürlich nur dann einen Satfix macht, wenn man sie einschaltet, ist das ungünstig. Es gibt aber auch Kameras, die in regelmäßigen Intervallen suchen und beim Einschalten entsprechend schnell einen Satfix haben. Der Akkuverbrauch war überschaubar. Heutzutage, bei den aktuellen Chips, sollte er es alle Male sein.

 

vor 17 Minuten schrieb wasabi65:

Die Blickrichtung ist mir nicht wichtig. Wozu braucht du sie?

Im Prinzip aus den gleichen Gründen wie GPS - damit ich genau weiß, was auf dem Bild zu sehen ist.

Edited by thommy
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vor 4 Stunden schrieb thommy:

Das Taggen der Fotos ist teilweise sehr umständlich. Bei Panasonic muss man die Lokationsdaten "per Hand" auf die Kamera laden.

Bei älteren Panasonic Modellen war das der Fall. Ich weiß persönlich zumindest ab der G9 oder auch die S Modelle ist dies nicht mehr notwendig

Zitat Handbuch S5

Vom Smartphone werden die Ortsinformationen über Bluetooth an die Kamera gesendet, und die Kamera führt die Aufnahme aus und schreibt dabei die erhaltenen Ortsinformationen auf.

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vor einer Stunde schrieb thommy:

Kommt auf die Kamera an. Wenn die Kamera natürlich nur dann einen Satfix macht, wenn man sie einschaltet, ist das ungünstig. Es gibt aber auch Kameras, die in regelmäßigen Intervallen suchen und beim Einschalten entsprechend schnell einen Satfix haben. Der Akkuverbrauch war überschaubar. Heutzutage, bei den aktuellen Chips, sollte er es alle Male sein.

Aha. Der Akkuverbrauch in der Kamera ist also weniger als im Handy?

🥸

vor einer Stunde schrieb thommy:

Im Prinzip aus den gleichen Gründen wie GPS - damit ich genau weiß, was auf dem Bild zu sehen ist.

Erklär mir das Mal genau. Würde mich interessieren. Kann das LrC im Kartenmodul?

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vor 20 Minuten schrieb wasabi65:

Erklär mir das Mal genau. Würde mich interessieren. Kann das LrC im Kartenmodul?

In LR kann man die Blickrichtung in den Metadaten und im Kartenmodul anzeigen, jedoch sonst nichts damit anfangen. Öffnet man dagegen z.B. in GE ein Foto mit GeoDaten incl. Blickrichtung (Grad), kann  die Karte in Blickrichtung der Aufnahme dargestellt werden. Ich vermisse die Blickrichtungsanzeige schon, speziell in der Landschaftsfotografie über weite Distanzen oder Astro.

Allgemein verwende ich meine outdoor GPS Geräte bzw. Logger kaum noch, da mein ZTE über einen top GPS-Empfänger verfügt und das  6,2 " Display zur Orientierung gut geeignet ist. Mein offline Karten (Vektor und Raster bzw. dual Anzeige) werden, je nach Einstellung, in Fahrtrichtung/Kompass/Nord dargestellt.

Die Laufzeit beträgt > 24 Stunden. 

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vor einer Stunde schrieb ImmergutLicht:

Bei älteren Panasonic Modellen war das der Fall. Ich weiß persönlich zumindest ab der G9 oder auch die S Modelle ist dies nicht mehr notwendig

Bei meiner TZ-101 ist da noch sehr lästig. Manchmal gehen die Lokationsdaten auch verloren oder es sind nicht alle Fotos getagged.

 

vor 41 Minuten schrieb wasabi65:

Aha. Der Akkuverbrauch in der Kamera ist also weniger als im Handy?

Ja, offenbar. Bei meiner TZ-10 oder Alpha 55 hatte ich trotz ständig eingeschaltetem GPS nie Probleme. Beim Handy ist es schon spürbar, wenn auch in den Modellen der letzten Jahre deutlich besser geworden. Das Problem des Akkuverbrauchs kann auch aber auch App-seitig sein.

 

Um noch einmal zu meiner Ausgangsfrage zurückzukommen: Kennt jemand bessere Logger als Columbus? Am besten mit Hotshoe?

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vor 2 Minuten schrieb thommy:

Bei meiner TZ-10 oder Alpha 55 hatte ich trotz ständig eingeschaltetem GPS nie Probleme. Beim Handy ist es schon spürbar, wenn auch in den Modellen der letzten Jahre deutlich besser geworden.

Mein Handy zeigt da offenbar keine Probleme egal ob mit BT/GPS oder ohne. Der Akku reicht mindestens einen Tag und das reicht mir. Wenn es ohne Handy gehen soll oder mehrere Tage dann nehme ich entweder den Columbus oder ein Garmin Outdoor GPS (weil dort normale AA Batterien/Akkus reinpassen).

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vor 5 Minuten schrieb wasabi65:

Wenn es ohne Handy gehen soll oder mehrere Tage dann nehme ich entweder den Columbus oder ein Garmin Outdoor GPS (weil dort normale AA Batterien/Akkus reinpassen).

Wie taggst du anschließend die Fotos? In LR oder der Columbus-Software? Taugt die Columbus-Software was?

Auch wenn's dann leider ein weiterer Bearbeitungsschritt ist, den ich mir gerne sparen würde.

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Ich mache das nicht so oft. Wenn ich mich erinnere wars das letzte Mal in Namibia. Drei Wochen über rund 4000km ausm Columbus Format mit GPSBabel zu GPX konvertiert. Danach kannst du entweder in Lr taggen oder in GeoSetter (die App hiess glaube ich so). Die Columbus Software geht auch, ist aber mühsam für grosse Daten/Fotomengen, wenn ich mich richtig erinnere. Kann heute evtl bessere Versionen geben.

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naja hardware logger gibts ja scheinbar nicht mehr zu kaufen? zumindest hätte ich auch vor ein-zwei jahren gesucht aber leider nichts gefunden...

smartphone ist wohl sehr chipsatz und software abhängig... bei Android gibts leider viele Hersteller die zuviel verdrehn... ich persönlich würde mein Smartphone akku nicht gern dafür verwenden...

 

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vor 13 Stunden schrieb da_habakuk:

wie wärs mit einer fitness watch ala polar vantage oder was von garmin (forerunner, fenix)? die dinger können teiwleise bis zu 40-80h gps taggen...

Die wäre für meinen Anwendungszweck zwar grundsätzlich eher geeignet als ein Handy, aber die Kombination aus kurzer Akkulaufzeit und den Aufwand des anschließenden Tagging klingen auch nicht so verlockend.

Btw eine Frage zur Imaging Edge Mobile-App von Sony: Kann jemand bestätigen, dass man in den Standorteinstellungen immer eine Kamera vorauswählen muss und nicht zwei Kameras parallel betreiben kann? Habe meine A7III und A6400 dort hinterlegt, muss aber immer per Hand umschalten, wenn ich die Kamera wechsle.

Habe übrigens mal den Standbyverbrauch der Sony-App über Nacht gemessen. Der ist absolut vernachlässigbar; da hat Sony gute Arbeit geleistet. Und GPS wird je erst aktiviert, wenn eine BT-Verbindung hergestellt wurde, die Kamera also eingeschaltet ist.

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vor 3 Stunden schrieb thommy:

Habe übrigens mal den Standbyverbrauch der Sony-App über Nacht gemessen. Der ist absolut vernachlässigbar; da hat Sony gute Arbeit geleistet. Und GPS wird je erst aktiviert, wenn eine BT-Verbindung hergestellt wurde, die Kamera also eingeschaltet ist.

...siehst du...

😉

Deswegen habe ich meine GPSrs gar nicht mehr zum GeoTaggen benutzt (und ich habe meist meine fenix dabei...). Ich habe jetzt noch nie zwei Kameras and der ImagingEdge App gleichzeitig versucht, ich denke aber das kann nicht gehen, weil es eben eine ständige BT Koppelung braucht. Da ist die Oly App besser in der Hinsicht (oder auch GPS4Cam), da wir getrackt ohne Kameraverbindung und nachher kann der Track mit mehreren Kameras abgeglichen werden.

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vor 26 Minuten schrieb wasabi65:

...siehst du...

😉

Ich hatte ja bereits oben gepostet, dass das bei Sony gut gemacht ist 😉 Aber ist leider keine Selbstverständlichkeit.

 

vor 28 Minuten schrieb wasabi65:

Ich habe jetzt noch nie zwei Kameras and der ImagingEdge App gleichzeitig versucht, ich denke aber das kann nicht gehen, weil es eben eine ständige BT Koppelung braucht.

Nöö, nur dann, wenn die Cam eingeschaltet ist, wird eine Verbindung hergestellt. Ist die Cam aus, steht "Kamerasuche" o.ä. in der App.

 

vor 30 Minuten schrieb wasabi65:

Da ist die Oly App besser in der Hinsicht (oder auch GPS4Cam), da wir getrackt ohne Kameraverbindung und nachher kann der Track mit mehreren Kameras abgeglichen werden.

Ja, hat Vorteile...aber auch Nachteile: Uhren müssen synchron ticken (ich vergesse gerne schon mal die Zeitumstellung) und man muss das Taggen später auch erledigen. Bei Sony läuft das direkt in der Kamera, beim Abspeichern des Bildes. Ich finde das durchaus sehr angenehm. Bei meiner TZ-101 muss ich das auf Reisen immer abends machen. Erst taggen, dann auf's Smartphone ziehen 😑

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vor 6 Minuten schrieb thommy:

Ja, hat Vorteile...aber auch Nachteile: Uhren müssen synchron ticken

Nein, das macht die OlyApp ohne dein zutun. Und sie taggt die Fotos in der Kamera.

GPS4Cam hat eine einfache Hilfe dazu (ein Foto).

Aber das weisst du alles schon.

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Ja, wo sind sie denn abgeblieben.
Ich habe noch einen älteren GPS Empfänger, den ich im Urlaub morgens in den Rucksack lege und dann trackt er fleißig den ganzen Tag.
Es ist ein i-Blue 747A+ Bluetooth GPS Trip Recorder
Allerdings lasse ich den GeoTracker auf dem Smartphone mitlaufen. Das funktioniert ganz gut und der Akku verbrauch steigt nicht wesentlich auf meinem Huawei P40 irgendwas. Deshalb wird wohl der externe Rekorder nächstes Jahr aussortiert werden.

Die Synchronisierung mit den Bildern geschieht erst nach dem Urlaub. Geosetter nimmt die Bilder, den GPS Track und versieht die einzelnen Bilder mit den Positionen. Das funktioniert bei mir seit Jahren ziemlich gut. Und damit erspare ich mir auch, dass das Smartphone und die Kamera miteinander verbunden sein müssen, damit jedes Bild gleich die Koordinaten bekommt.

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Na, man kann die Dinger doch noch kaufen. Ich habe mir letztes Jahr ein altes Garmin eTrex 32x gekauft, Open Street Map Karte drauf, perfekt, loggt die GPX Datei .

Alternativ nutze ich den gpx Track von meiner Sportuhr.

Meistens logge ich bei meinen Bildern aber nicht den gesamten Track, sondern kopiere mir zu Hause per Drag und Drop nur die Koordinaten aus Open Streetmap als Shortcut Link vom Browser in meinen Fotoordner.

Und dann kommt der spannende Teil: Für das Reinschreiben der Geodaten habe ich mir selber etwas in Python geschrieben, das dann ExifTool anspricht, das die Koordinaten/Metadaten aus dem gpx bzw. abgelegtem Browserlink + standard Metadaten (Author, Copyright,...) in die Bilder schreibt . Aus den Koordinaten lese ich dann auch per Skript Reverse Geokoordinaten (aus GPS Städtenamen, Strasssen, PLZ ermitteln ... ) und schreibe die in die Bilddateien in das entsprechende Segment. Funzt per Kommandozeile und ist nicht so fummelig wie mit Anwendungen herum zu hantieren und sich durch Dutzende von Benutzeroberflächen durchzuschlagen 😀 . Und als Sahnehäubchen mische ich noch die per KI gefundenen IPTC Metadaten aus Excire dazu ... mein Traum von Metadatenpflege mit einigermaßen überschaubarem Aufwand ist endlich wahr geworden.

Zum anzeigen oder auch editieren von GPX Tracks habe ich abseits von zB Lightroom gefunden:

* Garmin Basecamp (kann man für GPX auch ohne Logger nutzen)

* Geosetter 

* gpstrackeditor (damit kann man auch gpx dateien zurecht schnippeln)

Edited by mopswerk
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Hmm, die Sache mit den GPS-Uhren interessiert mich. Sagt mir zumindest mehr zu, als das Smartphone mitzunehmen. Wie ist denn da der Workflow? Mit Geosetter arbeite ich auch hin und wieder, aber "zu Fuß" die Lokationsdaten in die Fotos zu schreiben finde ich doch sehr aufwendig, da ich diese Funktion in erster Linie für den Alltag - also täglich - brauche. Im Urlaub verwende ich das Smartphone.

Gibt's da Software, die das Geo-Tagging komfortabel auf wenige Klicks reduziert, bzw. das in einem Rutsch erledigt (vielleicht während des Imports)? Kommandozeile klingt nicht so sexy 😬

Hat jemand eine Empfehlung für eine für diesen Zweck besonders geeignete GPS-Uhr?

Edited by thommy
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Hmmm, kann dir nur etwas über Garmin fenix/forerunner sagen. Das sind ja eigentlich Sportuhren. Das heisst, du zeichnest Daten (GPS, Puls, Höhe etcpp) eigentlich immer nur dann auf wenn du eine bestimmte Aktivität startest (also auf den Startknopf drückst). Da gibt es auch vorkonfigurierte Wandern Aktivität oder ähnliches. Am Ende drückst du stopp und die speichert deine Daten. Die landen defaultmässige bei Garmin Connect, das ist ihre (gratis) Datencloud. Dort siehst du alle deine Aktivitäten und kannst davon ein gpx sichern. Damit kannst du in Geosetter taggen. Ich habe es nir einmal so gemacht ind es geht. Keine Ahnung ob es auch einfacher geht.

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Am 20.3.2021 um 11:55 schrieb thommy:

Hmm, die Sache mit den GPS-Uhren interessiert mich. Sagt mir zumindest mehr zu, als das Smartphone mitzunehmen. Wie ist denn da der Workflow? Mit Geosetter arbeite ich auch hin und wieder, aber "zu Fuß" die Lokationsdaten in die Fotos zu schreiben finde ich doch sehr aufwendig, da ich diese Funktion in erster Linie für den Alltag - also täglich - brauche. Im Urlaub verwende ich das Smartphone.

Gibt's da Software, die das Geo-Tagging komfortabel auf wenige Klicks reduziert, bzw. das in einem Rutsch erledigt (vielleicht während des Imports)? Kommandozeile klingt nicht so sexy 😬

Hat jemand eine Empfehlung für eine für diesen Zweck besonders geeignete GPS-Uhr?

Ich kann jetzt nicht aus einem großen Fundus schöpfen: Nutze eine Pulsuhr von Garmin, die Tracks kann man dann synchronisieren und dann von der Garmin homepage als GPX runterladen und dann zB mit Geosetter synchronisieren.

Für meinem Teil finde ich die Kommandozeile eine gute Lösung: Per Template habe ich einen Standardstichwortsatz definiert, nach Gusto speichere ich noch ein paar zusätzliche IPTC Daten in einer Textdatei: Die werden dann alle in Metadaten reingemischt, zusätzlich speicher ich sogar noch die Kameraeinstellungen dort ab (gut, ist redundant mit den EXIF Daten ) und die Geodaten mit dazu (IPTC Anzeige ist beispielhaft in IrfanView gezeigt );

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Dann noch zusätzlich Excire drüberlaufen lassen, die bestimmt dann per KI noch Bildeigenschaften (einigermassen treffsicher, ab und an kommt es vor, dass zB ein Schaf dann halt als Känguru klassifiziert wird) und fügt diese dann auch noch dazu:

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So habe ich einen schlanken Workflow zur Attributierung von Fotos. Die Metadaten selbst finde ich in einem generischen Katalogisierungstool wieder (AbeMeda). 

Mein Programm findet man auf github: https://github.com/aiventures/image_meta

Edited by mopswerk
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