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Adapter Minolta auf E-Mount


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Hallo liebe Community,

ich bin in letzter Zeit mit der Sony A6000 in die Hobbyfotografie eingestiegen.

Nun habe ich ein altes Objektiv geschenkt bekommen, dass ich auch gerne einmal ausprobieren möchte. Es handelt sich dabei um ein "Tokina AF 10-210 1:4-5.6" und ist laut Deckel für Minolta Kameras geeignet. Am Anschluss findet sich noch der Code "9007528" falls dieser wem weiterhilft.

Ich bräuchte nun einen Adapter um dieses Objektiv an mein E-Mount System anzuschließen. Soweit ich es beurteilen kann, lässt das Objektiv keine manuelle Einstellung der Blende zu, die Kamerautomatik müsste also zumindest dahingehend übertragen werden.

 

Falls sich dieses Objektiv überhaupt verwenden lässt, wär ich über jeden Tipp bzgl. Adapter dankbar!

LG Patrick

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Willkommen im Forum.

vor 4 Stunden schrieb WhiteListener:

Nun habe ich ein altes Objektiv geschenkt bekommen, dass ich auch gerne einmal ausprobieren möchte. Es handelt sich dabei um ein "Tokina AF 10-210 1:4-5.6" und ist laut Deckel für Minolta Kameras geeignet. Am Anschluss findet sich noch der Code "9007528" falls dieser wem weiterhilft.

Hmmm...

Es dürfte sich um das Tokina 70-210 handeln - also ein Telezoom vom leichten zum mittellangen Tele. Das gab es für viele Kameras, auch für Minolta. Da Objektivdeckel aber leicht beweglich ;) sind, reicht das alleine als Hinweis auf den Anschluß kaum aus. Dazu bräuchte man schon ein Photo vom Bajonett. Adapter Minolta MD/MC - E-Mount gibt es zu günstigen Preisen, aber du hast ein doppeltes Problem: Die Buchstaben "AF" deuten auf ein Autofokus-Objektiv hin, das hat sehr wahrscheinlich keine externe Entferrnungseinstellung. Und da der Blendenring auch fehlt, hilft der Adapter für den rein mechanischen Anschluß nicht sehr weit.

Ich fürchte, Du kriegst das Objektiv zwar an die Kamera, kannst aber nichts daran einstellen. Vielleicht hat ja einer von den Kollegen noch etwas positiveres zu sagen, aber mir fällt leider nichts hoffnungsvolles dazu ein.

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vor 4 Stunden schrieb WhiteListener:

Falls sich dieses Objektiv überhaupt verwenden lässt, wär ich über jeden Tipp bzgl. Adapter dankbar!

Vermutlich ein altes Stangen AF Objektiv mit A-Mount. Der Adapter dafür kommt von Sony und heisst LA-EA4. Der hat einen teildurchlässigen Spiegel.  Meines Erachtens lohnt sich das jedoch keinesfalls.  Es gibt noch den LA-EA3. Wenn du auf AF verzichten kannst geht der auch.  An der A6600 und der A7RIV funktioniert der AF auch mit dem neuen LA-EA5 Adapter ohne Spiegel. Der hat auch einen Motor eingebaut.

Mein Tipp. Vergiss das Ding und kauf ein SEL 55-210 für deine A6000 wenn du das noch nicht hast.

Willkommen im Forum übrigens

Edited by Guest
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Spielt keine Rolle. Das ist auf jeden Fall ein A-Mount Objektiv. Selbst wenn es einen eingebauten  AF Motor hätte (was ich nicht glaube), wird das an der A6000 mit einem LA-EA3 nur schlecht funktionieren. Die A6000 hatte keinen Phasen AF bei adaptierten Objektiven. Ja es sind beide nicht adaptionswürdig. Das sehe ich auch so.

Das neuere ist wohl das da: https://www.dyxum.com/lenses/Tokina-70-210mm-F4-5.6-SD-AF_lens250.html  Das hat auch einen Stangen AF.

Edited by Guest
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Ja, es ist das 70-210 (sorry, Tippfehler). Aber aus dem Grundtenor schließe ich, dass ein Foto vom Objektiv/Bajonett nicht mehr relevant ist - da ohnehin nicht adapterwürdig und schon gar nicht preiswert.

Einzig der manuelle Adapter den @grillec erwähnt hat, wäre noch eine Option.

Vielen Dank euch für eure Antworten und die Aufnahme ins Forum - hier komm ich gern wieder her :)

Edited by WhiteListener
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vor 14 Minuten schrieb WhiteListener:

Hättest du einen Beispiellink?

Ich hab hier z.B. diesen Link
https://www.amazon.de/Concept-Objektivadapter-Objektiv-Adapterring-Systemkamera/dp/B07H2WF126
aber Empfehlungen möchte ich nicht aussprechen, da man beim Kauf eines Adapters auch Pech haben kann. Im schlimmsten Fall stimmen die Abmessungen für das Auflagemaß nicht, was zu Problemen bei 'unendlich' führen kann oder der Adapter lässt Licht ein. Im besten Falle funktioniert alles.
Einfach zum Testen und Ausprobieren kann man sich natürlich überlegen, ob man die knapp 30€ investiert.

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Das Tokina 4-5.6/70-210 SD (ob es für AF die gleiche optische Rechnung hat?) war seinerzeit (auf Film) gar nicht so schlecht und recht handlich.

Aber das ist lange her und daher ist die Adaption eher etwas für Liebhaber 😉

Ich habe aus der gleichen Zeit noch ein Sigma UC APO 4-5.6/70-210, das ist sehr klein und handlich, aber optisch ebenfalls nicht besonders, trotz APO im Namen.

 

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vor 6 Stunden schrieb WhiteListener:

ohnehin nicht adapterwürdig

Du könntest eventuell in Erwägung ziehen, etwa den Gegenwert eines Fastfood Menüs für 2 Personen in eine gebrauchte Minolta Kamera aus den 90er Jahren zu investieren und das Objektiv mit jenem Medium zu konfrontieren, für welches es konstruiert wurde: Kleinbildfilm. Dia oder Negativ. Das führt zwar zu Folgekosten, nämlich Film kaufen und entwickeln lassen und wenn gewünscht digitalisieren, hat aber den Vorteil, dass diese Kosten sofort enden wenn du das Interesse verlierst und in keinen weiteren Film mehr investierst. Sollte sich das Objektiv wider Erwarten als rarer Edelstein erweisen, könntest du immer noch andere Optionen in Betracht ziehen.

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vor 6 Stunden schrieb octane:

Die werden einem ja auch hinterhergeworfen.

Nicht überall. Bei Ebay bekommt man eine Dynax 5D für drei Nikon D70. Die haben den gleichen 6 Megapixel CCD Chip. Und 150+ Euro für eine Minolta der frühen 2000er Jahre, für welche Sony gleich nach der Übernahme von KonicaMinolta den Service aufgekündigt hat, das erscheint als durchaus selbstbewusste Preispolitik. Selbst bei den tatsächlich verkauften Kameras findet man einige niedere dreistellige Preise. Im Vergleich dazu wird das Tokina AF 70-210 mit A-Mount für 10 bis 40 Euro gehandelt. Da sind teilweise die Versandkosten höher.

Normalerweise würde man hier die Verwendung als Briefbeschwerer nahelegen. Aber wer bekommt heute noch Briefe? Oder wie beschwert man Emails?

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Eine D70S hatte ich auch mal. Das war meine erste DSLR. Weder für die noch für eine Dynax 5D würde ich heute mehr als 10 Euro zahlen. Aber man wundert sich immer wieder was manche Freaks für das alte Zeug noch zahlen.

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Bei Nikon sehe ich als Anwendung für einen solche Kamera bestenfalls Infrarotumbau in Eigenregie oder eine ähnliche Bastelei mit Schrottungsrisiko. Wenn es um eine billige Kamera für einen Zwölfjährigen ginge, würde ich die D5000 bevorzugen. Bei Minolta mag das etwas anders aussehen, denn selbst frühe Sony DSLR Modelle sind tendenziell noch teurer. Trotzdem hätte ich hier die Vernunftgrenze für ein einwandfreies 5D Gehäuse bei etwa 50 Euro gesehen.

P.S.:
Rein interessehalber habe ich mal bei Minoltas der Dynax Serien für Film nachgeblättert. Dynax 505si mit Original Minolta AF 70-210, Original Minolta Blitzgerät, Tischstativ und Tasche. Auf den Fotos ist auch noch ein 35-70 zu sehen, das wurde vermutlich der Kamera zugerechnet. Sieht alles sehr gepflegt aus. Verkauft für einen Euro. Die 20 Euro Verpackungs- und Versandkosten sind da ein schwacher Trost. Ein Ausreißer nach unten, aber auch bei anderen Marken werden AF-Einsteigerkameras für Film eher mit Münzen als mit Scheinen bezahlt.

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Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Solche Kameras haben selten einen Sammelwert und wer sammelt schon analoge Kameras? Die allerwenigsten. Irgendwann komme ich doch noch zu meinen günstigen Contax und Leica Schnäppchen 😬. Die heute noch aufgerufenen Preise  zahlt zumindest hier in der Schweiz niemand mehr.  Für Japaner der 90er muss man froh sein, wenn man nicht drauflegen muss.  Ich vermute, dass die auch oft einfach entsorgt werden, weil man sich nicht die Mühe des Verkaufs machen will.

 

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vor 11 Stunden schrieb octane:

wer sammelt schon analoge Kameras? Die allerwenigsten.

So ist es. So war es nicht immer. In den 80er und 90er Jahren haben viele Hersteller beschlossen, auf Leicas Spuren zu wandeln und zu irgendwelchen Jubiläen Sondermodelle - meist in Gold - anzubieten. Das reichte von der goldenen Nikon FA über goldene Hasselblads und Mamiyas bis zu vergoldeten Schneider Kreuznach Objektiven für Großformatkameras. Einige dieser Kameras konnte ich bei einem Wiener Händler mit dem vermutlich landesweit größten Gebrauchtangebot über Jahrzehnte beobachten. Die lagen im Schaufenster wie Pflastersteine. Mittlerweile scheint er die goldene FA (war unter dem einstigen "Ausgabepreis" angeboten, von wegen Wertanlage) verkauft zu haben. Dafür hat sich zu den Mamiyas eine zweite gesellt. Metallteile vergoldet statt verchromt, Belederung in vornehmen braunem Schlangenleder. "Gebraucht" bedeutet vermutlich "hatte einen Vorbesitzer", aber wirklich gebraucht wurden solche Kameras wohl kaum.  Zu haben für 1500 Euro. Dafür hätte man - inflationsbereinigt - vor 20 Jahren bestenfalls eine Kamera aus Studioauflösung bekommen.

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An die goldene FA kann ich mich erinnern, weil ich in den Achtzigern selber eine normale hatte. Ich habe mich schon damals gefragt wer sowas kauft. Ich sammle analoge Kameras. Allerdings habe ich mir mal eine Obergrenze von CHF 300 pro Stück gesetzt und auch das ist schon viel. Das  habe ich dann nur für die allerwenigsten Stücke in meiner Sammlung bezahlt. Die allermeisten lagen so zwischen 30 und max. 100 CHF. Ich werde ja immer wieder gefragt, weshalb ich keine Leica und Contax auf meiner Webseite habe. Ja weil ich keine besitze. Ganz einfach...  und 1500 Stutz oder mehr für eine Leica M3 zahle ich sicher nicht. Und auch nicht 700 für eine alte Schraubleica oder eine Contax 1.

Edited by Guest
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Sieht so aus, als hätten wir den Thread gekapert. Aber ich denke, zur Eingangsfrage wurde alles geschrieben was man dazu schreiben kann. Nachdem wir mittlerweile von alten Tokina Objektiven und alten Minolta Kameras bei der Nikon FA gelandet sind, hier meine Lieblingsvariante der FA:

Kiev 181 Prototyp aus der Sowjetunion

Man beachte das MC Helios 50mm f/1.4 mit Nikon AI Anschluss. Auch eine Entsprechung zum Nikon MD-15 Motorantrieb (Kiev MP-18) gab es. Sogar an einen Nikon Blitzschuh wurde gedacht. Weitere interessante Details hier.

Studiert man die Kamera im Detail, stellt man übrigens schnell fest, dass die Ähnlichkeit im Design sich im Inneren nicht fortsetzt. Hier regiert biedere Sowjettechnik. Kürzeste Belichtungszeit 1/1000 statt 1/4000, Blitzsynchronzeit 1/125 statt 1/250, Zeitautomatik statt Zeit-/Blenden-/Programmautomatik. Also etwa das, was Nikon 15 Jahre früher mit der FE hatte.

Das Projekt wurde übrigens nach 14 Jahren Entwicklungszeit, 6 Prototypengenerationen für die Kamera und 3 Generationen für den Motorantrieb eingestellt. So etwas war 1993 selbst in der Russischen Föderation nicht mehr verkaufbar.

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