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Schabing

Tonaufnahme bei Video mit der GX9

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Hallo zusammen,

ich möchte ein Video drehen, ein Interview genauer gesagt. Das sind natürlich optimale Bedingungen im Vergleich zu draußen. Da das ein gutes Video werden soll n 4K, soll der Ton dazu natürlich auch einigermaßen passen.

Da meine Panasonic GX9 kein Mikro Eingang hat, muss ich mit einem Externen Mikro arbeiten, welches ich erst noch kaufen muss. Die Externen mit Klinkenanschluss kann ich dadurch mal streichen und meine erste Frage stellt sich hier.

Ist die einzige (und sinnvolle) Möglichkeit, mit einem externen Mikro den Ton aufzunehmen und dann im Videoschnitt Programm die Tonspur einfach drauf zu legen?

Meine zweite Frage, falls Frage "ja" ist:

Da ich natürlich bisschen weiter Weg sitze von der interviewten Person brauche ich ein zweites Mikro. Ist das Problemlos möglich, zwei Tonspuren auf das Video zu legen? Grundrauschen etc...

 

Günstiger wäre natürlich für zwei Personen das interne Mikro und dann ein Externes dazu. Aber wenn es dann große Unterschiede in der Tonqualität gibt ist blöd...
Allerdings hat z.B. @beerwish in diesem Thread auch aufgezeigt, dass das interne Mikro nicht sooooo toll ist.

Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung :) 

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Die Videoschnittprogramme, mit denen ich zu tun hatte, erlauben das Übereinanderlegen mehrerer Audiospuren. Getrennte Mikros und getrennte Aufzeichnung sollte also möglich sein.

Mal einfach mit zwei Smartphones und deren Option als Sprachrekorder ausprobieren.

Edited by RoDo

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Man kann in den meisten Videobearbeitungsprogrammen sehr viele Soundkanäle mischen. Also z.B. ein Richtmikrofon mit der Sprache, dann Musik, etwas Hintergrundgeräusche oder Soundeffekte. Die kann man auch jeweils unabhängig ein- und ausschalten oder modifizieren.

Bei Zwei Mikrofonen mit Sprache ist es wichtig, dass die exakt synchronisiert sind. Sonst hört sich das komisch an. Das geht aber auch in der Software.

Wenn möglich nimmt man mit der Kamera auch dann den Ton auf wenn die guten Mikrophone extern aufgezeichnet werden. Den verwendet man dann nur dafür die externen Tonspuren exakt mit dem Bild zu synchronisieren. Man Klatscht am Anfang mal oder man nimmt ein klar identifizierbares Geräusch und sucht die Stelle im Video und dem Ton des Videos und schiebt dann den Externen Sound Genau an die Stelle und dann ist Bild und Ton synchron. Die berühmte Klappe, die in TV und Kino-Produktionen benutzt wird, hat genau die Aufgabe. Auf der Klappe steht was man gerade aufnimmt, das sagt man auch ins Mikrophon (z.B. "Interview 15.12.2020, erster Versuch" + Klapp). Später hat man dann alles um die Teile einfach zu identifizieren und richtig zusammen zu setzen. Wenn du später 10 oder mehr Tonstücke auf dem Rekorder hast wirst du froh sein, wenn jedes Stück am Anfang einen Satz enthält was da jetzt drauf ist.

Auf YouTube gibt es massenhaft Videos darüber wie man Interviews aufnimmt. Das meiste ist in Englisch es gibt aber auch etliches in deutsch. Such einfach mal nach "interview filmen in deutsch" oder "Interview setup" und du findest jede Menge Videos. Hier ist ein Beispiel:

 

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Am 14.12.2020 um 13:11 schrieb RoDo:

Die Videoschnittprogramme, mit denen ich zu tun hatte, erlauben das Übereinanderlegen mehrerer Audiospuren. Getrennte Mikros und getrennte Aufzeichnung sollte also möglich sein.

Mal einfach mit zwei Smartphones und deren Option als Sprachrekorder ausprobieren.

Teste ich die Woche mal aus. Ich kann zwar im Anschluss entscheiden ob die Qualität für mich "gut" und ausreichen ist, aber habe trotzdem kein vergleich zu richtigen Mikros.

Das macht es für mich schwierig zu Entscheiden, ob ich ein nicht zu teures Mikro dazu kaufe.

Meine Stimme/der die Fragen stellt muss nicht genauso gut sein als die des Interviewten, denn die Person ist die wichtige. Da würde mich auch ein weiteres gute Mikro reichen.

Was ich beim recherchieren auch gefunden habe sind externe Mikros, die an Smartphones angeschlossen werden. Wenn das Mikro gut ist, musste es genauso gut sein wie ein externes Mikro welches an eine Kamera kommt?!

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Hallo,

flexibler bist Du mit einem Audiorekorder. Zoom H1 oder Olympus LS-P4 haben meines Wissen auch einen Ausgang, den Du an die Kamera einstecken und  als Mikro nutzen kannst, falls es eine zukünftige Kamera kann. Würde ich jedenfalls in Erwägung ziehen.

Bei Interviews ist natürlich ein Lavaliermikro auch kein Fehler. Bei Audio-Sachen schaue ich oft bei Thomann die Bewertungen an, da tummeln sich Musiker und die sind was Tonqualität angeht in der Regel anspruchvoll . Ein brauchbares Lavaliermikro fängt da bei 20 € an. Meine Wahl wäre aber das Rode SmartLav+ für 52 €. Geht an Iphone mit Klinke nach den Benutzern problemlos mit guter Qualität.

Die Frage die ich mit als ü60er stelle ist, warum bei Interviews auf 4k Wert gelegt wird, aber der Ton stiefmütterlich behandelt wird. Das ist für mich wie ein 4-Farb-Hochglanzpräsentation mit bunten Farbbilder und Colorvideosequenzen. Je aufwändiger die Präsentation desto mehr überlege ich, ob schwacher Inhalt kaschiert werden soll 🙂  Ein gutes Miko + Tonspurmischen (am Anfang Klatschen oder Klopfen hilft beim Syncro) sollte daher nicht zu viel Aufwand sein.

Hans

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vor 10 Stunden schrieb Schabing:

Meine Stimme/der die Fragen stellt muss nicht genauso gut sein als die des Interviewten, denn die Person ist die wichtige. Da würde mich auch ein weiteres gute Mikro reichen.

Was ich beim recherchieren auch gefunden habe sind externe Mikros, die an Smartphones angeschlossen werden. Wenn das Mikro gut ist, musste es genauso gut sein wie ein externes Mikro welches an eine Kamera kommt?!

Ein Mikro wie das Rode Videomicro kostet unter 50€. Das kann an die Kamera oder an ein Smartphone angeschlossen werden. Am Smartphone braucht man aber einen anderen Stecker. Am Mikro und an der Kamera hat der Stecker zwei schwarze Ringe (TRS) und am normalen Smartphon sind es drei (TRRS) und fü iPhone gibt es auch was. Bei Amazon bekommst du vermutlich gleich die entsprechendes Kabel mit vorgeschlagen, wenn du das Mikro suchst. Bei 44€ für das Mikro mit einem Kabel und je etwa 10€ für die alternativen Kabel kommt einem die Preisgestaltung aber schon komisch vor. Das Mikro ist aber schon recht ordentlich. Es gib natürlich ähnliche von anderen Herstellern und auch viel teurere, die dann noch mal besser sind.

Zu den LAV-Mikros hat haru schon was geschrieben und Rekorder wie die von Zoom, Olympus oder Tascan (ich hab da einen dr-22wl) kosten ähnlich viel und können was man braucht bzw. bezahlen will. Diese Rekorder haben meistens eigene Mikros eingebaut, können von externen Mikros aufnehmen und es gibt gleichzeitig einen Kopfhöreranschluss zum mithören und kontrollieren.

Bei wichtigen Aufnahmen kann es sich lohnen einen Kopfhörer dabei zu haben um sofort zu Prüfen ob der Ton richtig rüberkommt. Es ist schrecklich, wenn man nach solchen Aufnahmen erst zu Hause feststellt, dass da ein Kabel nicht richtig eingesteckt war oder sonst was nicht funktioniert hat. Wenn möglich hört man gleich bei der Aufnahme mit. Am besten übt man das auch vorher damit man vor Ort genau weiß wo was eingesteckt wird und an welchen Reglern man drehen muss damit alles stimmt. 

 

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Danke @haru und @beerwish. Eure Infos sind mir eine große Hilfe!

Im Ring stehen also sozusagen Zoom H1 oder Olympus LS-P4 gegen ein LAV-Mikro wie bspw. dieses mit drei Ringen für Smartphones.

Das LAV Mikro sieht vom Prinzip her super einfach aus, im Handy einstecken und los gehts.

Die Audiorekorder würden im Bild nur stören, außer man kann sie auch 1,5-2m entfernt hinlegen.

Da stellt sich dann die Frage, ob die beiden Arten eine gleich gute Qualität rüber bringen oder eine besser ist...

 

Weil @beerwish ein "Rode Videomicro" erwähnt habe, habe ich solches mit einem Smartphone Adapter gefunden: Link.

Was ich jetzt überhaupt nicht beurteilen kann, sind die Qualitätsunterschiede der drei Optionen die ich gerade erwähnt habe. Auch die Entfernung der Mikros und Sichtbarkeit im Video... Muss ich bisschen googeln und drüber nachdenken :D

 

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vor 3 Minuten schrieb Schabing:

Was ich jetzt überhaupt nicht beurteilen kann, sind die Qualitätsunterschiede der drei Optionen die ich gerade erwähnt habe. Auch die Entfernung der Mikros und Sichtbarkeit im Video... Muss ich bisschen googeln und drüber nachdenken

Die Rekorder haben bei ihren eingebauten Mikrofonen in der Regel eher eine Rundum-Wirkung und da ist der Abstand extrem wichtig. Ein Rekorder, der gleichzeitig seine internen Mikros und ein angekabeltes LAV-Mikro aufnimmt, könnte eine gute Lösung sein, die dann eine gewisse Sicherheit liefert, wenn das LAV-Mikro Störungen hat. Man hat dann die Fragen drauf und zur Not auch den kompletten Ton.

Ein LAV-Mikro ist, wenn es korrekt angebracht ist, sehr gut für genau die eine Person. Alles andere, also z.B. die Fragen kommt aber nicht gut an. Ein LAV-Mikro ist auch besonders riskant, weil es, je nach dem wie es angebracht wird zu Störgeräuschen kommen kann. Es reicht schon, wenn sich der Interviewte bewegt und dabei Stoff am Mikro reibt. Die Teile sind auch mit ihren dünnen Kabeln sehr empfindlich und Defekte sind häufiger als bei anderen Mikros. Es gibt Videos, die sich ausschließlich damit beschäftigen wie man LAV-Mikros am besten anbringt.

Mikrophone wie das Videomicro heißen auf englisch Shotgun, haben eine Richtwirkung und können mit etwas Abstand aufgebaut werden. Sie nehmen vor allem Ton von vorne auf und oft auch ein wenig von hinten. Damit sind sie ideal um auf der Kamera im Blitzschuh zu stecken und direkt mit der Kamera aufzunehmen (wenn die das kann). Es gibt auch welche, die zwei Mikrophone eingebaut haben und nach vorne und hinten in Stereo aufnehmen. Man kann das dann in der Nachbearbeitung unabhängig lauter oder leiser machen.

Auf YouTube ist das meiste in englisch. Wenn du das halbwegs verstehst, kannst du mit dem Zauberwort "VS" (versus) alle möglichen Vergleiche finden. Z.B. "Shotgun vs LAV", "Videomicro vs ".

 

 

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Hallo,

die Audiorekorder sind z.b. für Mitschnitte von Livekonzerten geeignet, besser geht kaum.  Wenn Du sie zum Sprecher hin ausrichten kannst und nicht zu viel Umgebungsgeräusch dabei ist geht das auch für sochle Mitschnitte sehr gut. Einfach mal in die Beispielaufnahmen hier reinhören: Click

Die Lavaliermikrofone haben den Vorteil sehr nah am Sprecher zu sein und damit werden Umgebungsgeräusche nur gedämpft aufgenommen.

Hans

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@Schabing Falls du ein iPhone hast würde ich noch das Shure MV88 in den Ring werfen. Damit machst du das iPhone zu einem Soundrekorder. Nebenbei kannst du noch parallel aus einer zweiten Perspektive filmen (ich stell das als Frontale auf, die Hauptkamera leicht versetzt). Für Androiden gibt es das auch mit USB-C Anschluss. Auf der Hauptcam habe ich ein einfaches Rode Videomic drauf, bei der GX9 muss halt das interne MIC den Referenzton aufzeichnen.

Zusätzlich kannst du mit einem weiteren Smartphone noch ein Lav nutzen. Ist günstiger als irgendwelche Funklösungen und funktioniert erstaunlich gut.

Das Synchronisieren der Tonspuren geht in modernen Schnittprogrammen kinderleicht, in FCPX ist das ein Mausclick. Das sollte nicht das Problem sein.

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Am 8.1.2021 um 15:50 schrieb beerwish:

Es gibt auch welche, die zwei Mikrophone eingebaut haben und nach vorne und hinten in Stereo aufnehmen. Man kann das dann in der Nachbearbeitung unabhängig lauter oder leiser machen.

Das "Zoom H1 oder Olympus LS-P4" haben nicht zwei Mikros eingebaut? Ich frage, weil es optisch so aussieht, da die auch in zwei Richtungen stehen.

Das mit nachträglich lauter und leiser klingt gut. Denn wenn ich und der Interviewte dann gleichzeitig reden (also überschneiden) oder irgendwas kann ich nachjustieren.

 

Am 8.1.2021 um 18:06 schrieb Lufthummel:

Das Synchronisieren der Tonspuren geht in modernen Schnittprogrammen kinderleicht, in FCPX ist das ein Mausclick. Das sollte nicht das Problem sein

Das mit dem Programm ist die nächste Baustelle. Habe bisher nur mit KDEnlive gearbeitet.

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vor 38 Minuten schrieb Schabing:

Das mit dem Programm ist die nächste Baustelle.

Wenn du unter Linux arbeitest (ehrlich gesprochen würde ich mir das beim Thema Video nicht antun) dann schau dir OpenShot oder Davinci Resolve an. Unter Win/Mac wäre Hitfilm Express meine Empfehlung da leichter zu erlernen als Davinci. Alles unter der Annahme du suchst nach Programmen die nix kosten. 

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vor 2 Stunden schrieb Schabing:

Das "Zoom H1 oder Olympus LS-P4" haben nicht zwei Mikros eingebaut? Ich frage, weil es optisch so aussieht, da die auch in zwei Richtungen stehen.

Die haben zwei Mikrophone und können Stereoaufnahmen machen. Das ist aber nur sinnvoll, wenn das Mikrophon so platziert ist, dass das Bild mit dem Ton von der Richtung her zusammenpasst. Ansonsten wird man in aller Regel die beiden Kanäle zu einem Mono-Kanal zusammenführen. Die beiden Mikros nehmen zusammen dann einen sehr breiten Bereich auf. Die Rekorder können auch extern ein Stereosignal aufnehmen und dann bekommt man zwei Kanäle auf denen dann entweder Stereo-Raumklang oder zwei unterschiedliche Mikrofone drauf sind, die man dann beliebig nutzen kann. Welche Rekorder auch einen Kanal mit den internen Mikros und den anderen mit einem externen Mikro aufnehmen können, weiß ich im Moment nicht. Soweit habe ich das noch nicht gebraucht. Für professionelle Anwendungen gibt es ja auch viel größere Geräte mit viel mehr Kanälen und dann hat man am besten einen Tontechniker dabei, der sich um nichts anderes kümmert.

Für uns kleine Hobbyisten ist wichtig, dass man Stereo auch nutzen kann um zwei unterschiedliche Kanäle aufzunehmen. In Mikrofonen wie dem Deity D4 Duo wird das genutzt um die zwei Richtungen getrennt aufzunehmen und im Bearbeitungsprogramm hat man dann zwei Tonkanäle die man unabhängig lauter und leiser machen kann bevor man sie zu einem Mono-Kanal im fertigen Video zusammenfasst. Man kann aber auch zwei unterschiedliche Mikrofone an den einen Eingang des Rekorders anschließen und z.B. zwei Personen mit je einem LAV-Mikrofon verkabeln. Wie das geht sieht man hier: https://youtu.be/f0OpJ6gakd0

 

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Diese Woche habe ich mir eine gebrauchte GX9 zur G9 für Radreisen gekauft. Leider nicht bedacht, das dort kein Mikrofonanschluss ist.
Bei meiner Recherche habe ich dieses Mikrofon gefunden. Das Zoom F1-LP,  das im Set mit einem Lavaliermikrofon geliefert wird. Im Zubehörbereich von Zoom kann man passende Mikrofon Aufsätze zusätzlich kaufen.

 

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Mein aktuellster Plan ist, dem interviewtem und mir jeweils ein LAV Mikro anstecken.

1.

Hier und hier haben die LAV Mikros eine unfassbar gute Qualität. Außer die zwei Herren mogeln ;) Der Ton klingt hier schon fast perfekt. Hier im Vergleich bei 3:23min klingt das etwas schlechter, auch zum Rest des Videos, klar. Auch sind das nicht die gleichen LAVs, aber trotzdem beide LAV Mirkos. Aber die ersten Beiden Videos sind für mich schon das Optimum was ich erreichen will, da klingt der Ton für mich gleich gut wie das Studio Mikro im dritten Video.

2.

Ich gehe davon aus, dass ein LAV Mikro am Handy gleich gut klingt bzw. die Aufnahme, als wenn sie an einem Recorder hängt.

3.

Mein Plan, den ich am Anfang nannte sieht folgendermaßen aus:

- Mirko für beide: Rode smartLav + Lavalier oder noch ein Stück besser RØDE Lavalier GO.

- Beide an ein Handy mit diesem Adapter (kann ich mir vermutlich den Recorder sparen)

- Deswegen für den Interviewten diese Verlängerung

Adapter damit TRS TRRS passt, schaue ich wenn das Setup sicher ist.

Sollte so funktionieren denke ich. Wobei mir gerade auffällt, dass die Handy App evtl. gar nicht beide Mikros einzeln aufnehmen kann... Ich habe ein paar Rekorder App in der Pro Version, muss ich mal nachsehen...

 

Am 14.1.2021 um 12:12 schrieb Lufthummel:

Wenn du unter Linux arbeitest (ehrlich gesprochen würde ich mir das beim Thema Video nicht antun) dann schau dir OpenShot oder Davinci Resolve an. Unter Win/Mac wäre Hitfilm Express meine Empfehlung da leichter zu erlernen als Davinci. Alles unter der Annahme du suchst nach Programmen die nix kosten. 

Ich nutze mittlerweile wieder Windows. KDEnlive ist ein Überbleibsel aus der Linux Zeit, brauchte bisher nichts anderes. KDE macht eh mit die besten Programme :)
Hitfilm werde ich mir dann definitiv anschauen, danke für den Hinweis!

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Für meine Panasonic GX9 habe ich mir nun nach weiterer Suche für mobile Aufnahmegeräte den Zoom F2 gekauft. Das letzte Gerät erhalten, Glück gehabt.
Zoom F2 Field Recorder
LAV-Mikrofon am Smartphone habe ich ausgeschlossen da:
1. Die Tonaufnahme qualitativ nicht so gut ist.
2. Mein Smartphone relativ groß ist und nicht in die Hosentasche passt.
3. Während einer Aufnahme müsste ich den Flugmodus aktivieren und lege das Smartphone dann lahm für Anrufe.
4. Der Akku vom Smartphone reicht dann nicht mehr bei einer Tagestour.
Das Gerät sollte möglichst klein, aber gleichzeitig einen guten Ton liefern, da es bei meinen Radtouren und Reisen verwendet werden soll. Dieses kleine Gerät stört kaum bei den Aufnahmen am Gürtel oder in der Hosentasche und durch die 32-Bit Aufnahmesteuerung können die Übersteuerungen anscheinend gut mit der Software bearbeitet werden.

 

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Ich bin schon kurz vor dem bestellen, muss nur noch mein Setup save aussuchen. Zwei Lavalier Mikros an einen Recorder/zwei Handys ist finde ich eine gute Wahl. Preislich okay und Qualitativ ist das eine gut.

Allerdings ist meine Idee aus meinem Post #15 wohl Quatsch, wenn ich die zwei Mikros in ein Handy stecke denke ich, dass ich nicht zwei Audiokanäle bekomme bzw. kein Stereo mit R und L die ich zu zwei Mono trennen kann. (wie aus dem Video von @beerwish DANKE!)

Daher mein Update und die Wahl zwischen:

1. zwei Lav Mikros an zwei Handys

2. zwei Lav Mikros an einen Recorder und dann aus dem Stereo L und R in Mono splitten (Fragender und Antwortender trennen)

Ich habe da aber noch zwei Fragen:

1. Da wegen USB C nur der Zoom F2 in frage kommt (DANKE @wpau), kann der auch den Split von Stereo L und R in zwei Mono wie aus Video dem von @beerwish?

2. Der Rekorder ist bei der Aufnahmequalität besser als ein Handy, das weiß ich jetzt. Der Zoom F2 hat 32bit, eine Angabe zu meinem Pixel 5, 3a und 2 sowie Huawei P10 außer dass das Pixel 5     3 Mikros hat, habe ich nicht gefunden. Bestimmt aber nicht 32bit. Da mir die Erfahrung fehlt... in einem ruhigen Zimmer daheim, braucht man 32bit überhaupt? Oder ist es erfahrungsgemäß trotzdem gut die zu haben?

 

vor 5 Stunden schrieb wpau:

Für meine Panasonic GX9 habe ich mir nun nach weiterer Suche für mobile Aufnahmegeräte den Zoom F2 gekauft. Das letzte Gerät erhalten, Glück gehabt.
Zoom F2 Field Recorder
LAV-Mikrofon am Smartphone habe ich ausgeschlossen da:
1. Die Tonaufnahme qualitativ nicht so gut ist.
2. Mein Smartphone relativ groß ist und nicht in die Hosentasche passt.
3. Während einer Aufnahme müsste ich den Flugmodus aktivieren und lege das Smartphone dann lahm für Anrufe.
4. Der Akku vom Smartphone reicht dann nicht mehr bei einer Tagestour.
Das Gerät sollte möglichst klein, aber gleichzeitig einen guten Ton liefern, da es bei meinen Radtouren und Reisen verwendet werden soll. Dieses kleine Gerät stört kaum bei den Aufnahmen am Gürtel oder in der Hosentasche und durch die 32-Bit Aufnahmesteuerung können die Übersteuerungen anscheinend gut mit der Software bearbeitet werden.

Der Trend geht glücklicherweise wieder zu kleineren Handys :)

Die Probleme 2-4 habe ich in meinem Fall jetzt nicht. Mich würde aber Punkt 1 interessieren, wo liegen denn die Unterschiede? Mit den 32bit, das ist mir jetzt klar. Gibt es weitere Qualitätsunterschiede?

Danke für den Tipp mit dem Zoom f2, mit dem USB C und der Kompaktheit habe ich mich direkt darin verliebt ;)

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vor 2 Stunden schrieb Schabing:

Allerdings ist meine Idee aus meinem Post #15 wohl Quatsch, wenn ich die zwei Mikros in ein Handy stecke denke ich, dass ich nicht zwei Audiokanäle bekomme bzw. kein Stereo mit R und L die ich zu zwei Mono trennen kann.

Das ist so wohl richtig. Das war mir gar nicht klar und ich hab extra noch mal nachgeschlagen. Nach dem was ich gesehen habe, ist die TRRS Buchse im Smartphone in der Regel so ausgelegt, dass da ein Stereo Ausgang und ein Mono Eingang drauf liegt. Das ist ideal für ein Headset aber blöd für Stereo-Mikrophone. Bei LAV-Mikrophonen ist es allerdings sowieso ziemlich riskant zwei Personen über Kabel an den selben Rekorder anzuschließen. Die Kabel müssen ja irgendwo verlegt werden und wenn jemand vergisst, was alles dran hängt, kann er leicht größere Schäden anrichten.

Pro Mikrophon ein Smartphone, dass an der Person hängt, ist eine gute Lösung. Es muss nur sichergestellt sein, dass es auch durchläuft und sich nicht aus versehen abschaltet. Smartphone machen manchmal ganz komische Sachen, wenn es ums Energiesparen geht.

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Der ZOOM F2 ist ein Mono Recorder und hat nur einen Mikrofoneingang. Die zweite Buchse ist für einen Kopfhörer und somit für mich interessant, da dadurch die Aufnahme kontrolliert werden kann.
Sein Vorteil sind die gute Tonaufnahme, die Verschraubung des LAV-Mikrofon und das man das Gerät sperren kann. Bei einem Smartphone ist es riskanter und ärgerlich, wenn man durch so kleine Fehler die gesamte Aufnahme verliert.
Dank der 32-Bit Aufnahme kann nachträglich der Ton besser angepasst werden.
Der USB-C Anschluss ist für den Anschluss am PC. Dort kann man die Konfiguration erstellen, die Dateien herunterladen und ihn notfalls über eine Powerbank betreiben. Der Dauerbetrieb über die Powerbank ist aber eher auf einer Radreise interessant, wenn man keine Batterie mehr hat und man z.B. am Sonntag keine kaufen kann.

Mit verkabelten LAV-Mikrofonen hast Du dann aber ein schönes Kabelgewirr bei der Aufnahme. Dies ist ja der Vorteil von dem ZOOM F2, das es sich gut unter der Kleidung verbergen lässt.
 

 

 

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vor 8 Minuten schrieb beerwish:

Das ist so wohl richtig. Das war mir gar nicht klar und ich hab extra noch mal nachgeschlagen. Nach dem was ich gesehen habe, ist die TRRS Buchse im Smartphone in der Regel so ausgelegt, dass da ein Stereo Ausgang und ein Mono Eingang drauf liegt. Das ist ideal für ein Headset aber blöd für Stereo-Mikrophone. Bei LAV-Mikrophonen ist es allerdings sowieso ziemlich riskant zwei Personen über Kabel an den selben Rekorder anzuschließen. Die Kabel müssen ja irgendwo verlegt werden und wenn jemand vergisst, was alles dran hängt, kann er leicht größere Schäden anrichten.

Pro Mikrophon ein Smartphone, dass an der Person hängt, ist eine gute Lösung. Es muss nur sichergestellt sein, dass es auch durchläuft und sich nicht aus versehen abschaltet. Smartphone machen manchmal ganz komische Sachen, wenn es ums Energiesparen geht.

Danke! Die Datenblätter die ich finde, sind selten so detailliert, Respekt fürs finden den Info.

Handys sind da immer ein wenig eigen. Habe beim Wandern die Route aufgezeichnet, hat zuerst auch nicht wegen den Stromsparzeug funktioniert und Berechtigungen wenn die App geschlossen ist. Da muss man das einfach mal komplett durchtesten einmal.

Also zwei Recorder bzw. Zoom F2 kaufe ich nicht, das ist mir für den einen Anwendungsfall dann zu viel. Deswegen überlege ich, ob ich zwei LAVs an den einen Zoom F2 stecke oder dann ein LAV an den Zoom F2 und das andere LAV an mein Handy...

Beide am Zoom F2 wäre toll, weil dann die zwei Tonspuren identisch wären, brauche ich nur eine syncen und die andere ist ja identisch. Abgesehen vom drüberfallen der Kabel sollte es keine Probleme geben, sah in den Youtube Videos zumindest so aus.
Bei dem einen Interview lege ich das Kabel unterm Teppich entlang, das ist kein Problem.

 

vor 2 Minuten schrieb wpau:

Der ZOOM F2 ist ein Mono Recorder und hat nur einen Mikrofoneingang.

Das klingt nicht gut, dann klappt der Split nicht, denn in dem Video geht es beim H1n um einen Stereo Eingang....

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Erster Test- /zwischenbericht für Interessierte.

Habe mir ein billig LAV Mikro bestellt. Da diese bereits gute Qualität mit sich bringen, wollte ich testen (da es nicht viel kostet) was ich aus dem Mikro raus holen kann.

Setting und Ergebnis: 

  • Mikro an einem Pixel 5 getestet
  • mit dem mitgeliefertem Klinke auf USB C Adapter habe ich ein nicht akzeptables/starkes Rauschen auf der Tonaufnahme
  • Rauschen hörbar auf der vorinstallierten Rekorder App und mit einer Drittanbieter Pro App
  • wenn ich aber den Original Google Klinke auf USB C Adapter nutze, habe ich das deutliche Rauschen nicht
  • die Qualität ist allerdings nur bisschen besser als das interne Handy Mikro. Hörbar besser, aber nicht viel

Jetzt stellt sich mir die Frage, wie viel ich noch rausholen kann mit einem Rode Mikro (Smartlav oder noch besser Lavalier Go) und evtl. dem Zoom F2.

Das ruft nach weiteren Tests :)

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Für Dich wäre doch der Olympus LS-P4 Audiorekorder die preiswertere Wahl, wenn die beiden Kabel nicht stören. Den kannst Du dann auch auf der Kamera für Deine privaten Videos als Richtmikrofon auf der Kamera benutzen.
Bei mir war die Situation ja anders. Für die G9 hatte ich mir das Rode Videomicro gekauft. Funktioniert einwandfrei an der G9 am Mikrofoneingang. Das Richtmikrofon nutzt mir aber nichts an der GX9. Und die GXX9 zu kaufen war eigentlich gar nicht mein Plan. Die Idee kam erst auf, als ich mal probeweise meine Lenkertasche packte. Mit G9 plus Leica 12-60mm und dem Mikrofon reicht der Platz gerade noch für das Olympus 60mm Makro. Die GX9 bekam ich günstig gebraucht und nun habe ich ausreichend Platz in der Fototasche. Bei meinen Reisen reicht mir ein LAV-Mikrofon, da ich dort nur kurze Kommentare mit einbinde. 

 

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Naja, der LS-P4 hat auch nur einen Mikroeingang, bei Thomann ist der günstigste mit 2 Mikrofoneingängen der Tascam DR-40x.Dann kann man aber auch zwei Zoom H1n oder Tascam DR-05X kaufen ist ist noch felxibler, muss eben nur einmal mehr synchronsierien.

Hans

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Bekomme ich aus diesen Audiorekordern eine bessere Tonqualität raus als am Handy? Habt ihr das Erfahrung? Ich selber bekomme mit dem Handy+LAV Mikro kaum was besseres raus, als das interne Handy Mirko!

Der Zoom F2 gefällt mir mit großem Abstand am aller besten, wenn es um einen Audiorekorder geht.

In den Videos klingen die LAVs an den Handys immer so unglaublich gut! 

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Der Olympus LS-P4 hat zwar nur einen Mikrofoneingang, da es aber ein Stereo Rekorder ist, kann man hier ein Split Kabel mit zwei LAV-Mikrofone anschließen und erhält dann 2 Mono Spuren. Da ich ihn selber nicht habe, kann ich zur Tonqualität nicht beitragen.
Nachteil bei dem Olympus LS-P4 ist, das man die Aufnahmepegel vor der eigentlichen Aufnahme einstellen muss und dabei auf Übersteuern achtet. Das entfällt bei dem ZOOM F2, wie meine Testaufnahmen gestern zeigten. Die Datei mit dem Schreien habe ich leider gelöscht. Die Pegel ließen sich aber in der Software  WaveLab Cast sehr gut anpassen.


Den ZOOM F2 habe ich gestern erhalten und einen ersten Test gemacht. Die zum ZOOM F2 gelieferte Software Steinberg WaveLab Cast ist gewöhnungsbedürftig und da muss ich mich erst wieder einarbeiten.

Hier mein erster Tonversuch nach der Bearbeitung in WaveLab Cast. Tagesschau Sprecher könnte ich wohl nicht werden. Zumindest die Tonqualität kann man damit vielleicht beurteilen. 😉

https://drive.google.com/file/d/1jRHbPsGTKmS5mTbkoEFnpQ1XNDJbLjvD/view?usp=sharing

Edited by wpau

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