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vor 48 Minuten schrieb wasabi65:

Wei bekomme ich das Ding dazu, meine NAS Synology HDs anzugucken? Sie sind in einem Synology Hybrid RAID.

Das weiß ich nicht. Ich habe selbst keine Erfahrungen mit RAID, habe jedoch den Eindruck, daß die RAID-Controller ziemlich besitzergreifend sind und jeden Zugriff auf die Einzelplatten unterbinden. Vielleicht gibt es da einen Überprüfungsmodus. Wenn Du den Controller nicht irgendwie zur Kooperation bewegen kannst, bliebe höchstens der Versuch, die Platten auszubauen und provisorisch intern direkt oder über USB anzuschließen. Externe USB-Laufwerke und USB-Sticks werden von CrystalDiskInfo akzepiert.

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Am 13.12.2020 um 17:52 schrieb micharl:

Deshalb CrystalDiskInfo (oder einige andere entsprechende Tools) verwenden - die können diese Werte auslesen. Und sie ermitteln gleichzeitig, wie oft und in welchem Umfang Sektoren vom Plattencontroller ausgeschieden oder verlagert worden sind. Aus solchen Werten können sie dann eine Prognose für die weitere Lebensdauer ableiten. Prognosen sind immer nur Prognosen - aber wenn CrystalDiskInfo mir für eine Platte Gelb zeigt, leite ich die Ersetzung ein.

Ich hätte da mal eine Frage:

Ich habe aus Neugierde CrystalDiskInfo installiert und alle Laufwerke ( einschließlich USB-Festplatten) wurden danach mit dem Gesamtzustand "Gut" eingestuft. Was ja auch zu erwarten war, da die Laufwerke insbesonders die SSD noch ziemlich neu sind. Nach einiger Zeit und vielem Testen und In-/Deinstallieren von Programmen (einschließlich einer Imageerstellung des Betriebssystems der SSD) wurde der Gesamtzustand der SSD auf 99% herabgestuft. Was ich für Blödsinn hielt. Die 1TB-SSD ist ja noch mehr als zur Hälfte frei und hat mehr als genug Speicherzellen zur Verwaltung frei. Testweise habe ich CrystalDiskInfo neu installiert. Der Gesamtzustand der SSD wurde jetzt wieder als "Gut" (=100%) eingestuft. Alle Gut/Schlecht-Werte in der CrystalDiskInfo-Ergebnistabelle sind bis auf die Luftstromtemperaturen (75°C/57°C) absolut gleich. Eine Neuinstalltion von CrystalDiskInfo zeigt nun wieder nur noch "Gur"-Werte an. Was soll ich von diesem Programm und seiner Gesamtzustandsanzeige jetzt halten? Bin ratlos.

Natürlich sind 99% Gesamtzustand noch immer ein "Gut". Ich möchte das Programm gern verstehen. Hat jemand eine Idee?

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Am 13.12.2020 um 09:05 schrieb wasabi65:

Dumme Frage im Zusammenhang mit hier

https://www.systemkamera-forum.de/topic/130534-gute-günstigere-externe-festplatte-gesucht/

Wie lange glaubt ihr sind HDs in einer NAS realistisch haltbar? Wartet ihr bis Schäden da sind um sie zu ersetzen? Meine Synology DSPlay216 läuft ganz normal und das schon seit ein paar Jahren. Im Moment auch noch genug Platz darauf. Würdet ihr auf Fehlermeldungen vertrauen?

Zurück zu Thread-Frage. Es ist schwierig eine treffende Antwort auf die Frage zu geben, da es unterschiedliche NAS, unterschiedliche Festplatten und unterschiedliche Use-Szenarien gibt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meinem Fall nach 5 Jahren Betrieb erste fehlerhafte Sektoren  sich auf einer der beiden Platten (WD 3TB)  gezeigt haben. Allerding, die Platten laufen ununterbrochen im 24/7  Betrieb, ohne stand by, da eine Videoüberwachung zu Gange ist. Darüber hinaus natürlich andere Anwendungen, Media etc.

Die fehlerhaften Sektoren wurden markiert und ausgeschlossen, ein Ersatz (neue SYN-NAS aus 2020 Serie) bestellt, gekommen, eingerichtet und in Betrieb genommen. Allerdings läuft die erste NAS weiterhin, ohne dass weitere Fehler aufgetreten sind. Jetzt allerdings nur als Videoüberwachung. Alles andere ist auf die zweite NAS portiert worden. Man könnte nur die Platte austauschen, aber in den Jahren hat sich so viel getan, dass einfach eine neue NAS fällig war. Ist auch deutlich schneller und zukunftssicherer - sprich DSM 7 kompatibel.  

Edited by allkar
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vor 16 Stunden schrieb Rudolino:

Natürlich sind 99% Gesamtzustand noch immer ein "Gut". Ich möchte das Programm gern verstehen. Hat jemand eine Idee?

Mit dem "Verstehen" des Programmes ist das wohl nicht so einfach. Ich bin nur Anwender, kein Entwickler. Und ich habe keine Ahnung, wie CrystalDiskInfo seine Werte ermittelt, sehe aber, daß es "in Fachkreisen" gerne angewandt und empfohlen wird.

Über eine Differenz von 100% zu 99% würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Meine Vermutung ist, daß das Programm bei der Speicherüberprüfung inkrementell vorgeht - also zunächst einmal den Speicher in größeren Blöcken abfragt und dann, wenn jeder Block eine bestimmte Leistung/Qualität erreicht, diesen als ok meldet. In einem zweiten oder dritten Durchgang schaut das Programm dann möglicherweise die Blöcke im Detail (und nicht nur statistisch) an und findet dabei auch kleinere Bereiche, die nicht mehr angesprochen werden können. Dann gibts halt entsprechenden Abzug. Die SSDs sind noch stärker als die klassischen HDs mit Ersatz-Speicherplatz ausgestattet, den das System dann zuweist, wenn Sektoren aus der Erstausstattung nicht mehr brauchbar sind, da herrscht wohl dauernd Bewegung.

Ich habe eine seit über 6 Jahren laufende SSD als C:System, die wird von CrystalDiskInfo mit 86% "Gut" gemeldet" Solange das als "gut" gilt, mache ich mir keine Gedanken. Wenn es eine Warnung gibt, wird die SSD ersetzt - was bei einer Systempartition nicht ganz trivial ist, deshlab warte ich ab, bis CDI es dringlicher macht. 

Meine vor 14 Tagen ersetzte Harddisk habe ich ausgesondert, nachdem die Zahl der fehlerhaften Sektoren innerhalb von relativ kurzer Zeit von Null erst auf 64 und dann auf 80 angestiegen war. An sich ist das nach dem Prozentsatz betroffener Speicherkapazität überhaupt nicht der Rede wert - aber ein solcher Anstieg in relativ kurzer Zeit gilt "in Fachkreisen" als Warnzeichen. Also habe ich das beherzigt.

Den Versuch, wirklich zu "verstehen", was ein Computer oder eine Software machen, habe ich schon vor über 30 Jahren aufgegeben, als ich von einem übersichtlichen Apple ][ auf IBM-PC (von Compaq) umgestiegen bin.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich halte es wie micharl, mein Notebook, von dem aus ich hier schreibe, zeigt in CrystalDiskInfo 94% und "gut".
Auf meinem PC läuft eine Samsung SSD ebenso lange (seit 2017), und die steht noch bei 100% und "gut".
Solange die Anzeigen nicht von grün/blau auf orange wechseln, denke ich nicht über meine SSD-s nach.

HDD-s haben sich bei mir nur aus zwei Gründen verabschiedet und das sehr schnell: Überhitzung und nach längerer Nichtbenutzung. In beiden Fällen war der Fehler auch hörbar. Immer wieder das Neustartklicken - oder metallische Geräusche. Im zweiten Fall lassen sich häufig noch Daten retten.

In meinen PC-s habe ich nur die System"platte", alle Daten "laufen" auf externen 2,5-Zoll HDD-s. Zusätzlich zur Arbeits-HDD habe ich jeweils noch zwei 2,5 Zoll Backup-HDD-s plus. "Obendrauf" verwende ich noch 2 riesige 3,5-Zoll HDDs im Wechsel, auf die alle Daten von allen Rechnern passen, eine davon befindet sich jeweils im Schließfach und wird zwei mal im Jahr (bis 2019 meist vor Urlauben) gegen die heimische ausgetauscht.

TIPP: "FreeFileSync". Ein ideales und geniales Programm, um Daten von "A" nach "B" zu synchronisieren! "Spiegeln" von A nach B. Das mache ich jeden Tag vor dem Ausschalten bzw. vor dem Energiesparmodus im Wechsel mit den Backup-HDD-s. Dabei werden nur die geänderten oder neuen Daten übertragen und die gelöschten entfernt, was recht flott vonstatten geht. Datenverlust hatte ich noch nie, jedenfalls nicht in den letzten 10 Jahren.

RAID habe ich auch versucht, hab aber keinen Durchblick bekommen und wieder sein gelassen. Habe auch schon erlebt, dass kleine Firmen auf ihr RAID-BackUp vertraut haben - und als dann mal ein Zurückspielen der BackUp-Daten notwendig wurde, waren keine da. Der EDV-Dienstleister konnte sich das auch nicht erklären?!?

Und am sichersten sind meine Daten nicht in der Cloud aufgehoben. Vor Datenverlust hätte ich in der Cloud auch keine Angst, aber ich gebe prinzipiell meine Daten nicht in fremde Hände. Ich bin nicht neurotisch, aber vorsichtig.

Lebensdauer: Ich habe meine HDD-s immer ausgetauscht, bevor sie 5 Jahre alt waren bei max. 15.000 Betriebsstunden. Nicht, um Ausfällen vorzubeugen, sondern um die Speicherkapazität zu erweitern. Die ausgemusterten HDD-s habe ich als zusätzliche BackUp-s noch bei Freunden "gelagert". Man weiß ja nie 😎

 

Edited by 43nobbes
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Am 13.12.2020 um 18:21 schrieb joachimeh:

Auch Magnetspeicher im Safe altern mit der Zeit, wenn die Daten nicht gelegentlich aufgefrischt werden, und außerdem wird sich die Speichertechnik über Jahrzehnte so ändern, daß die alten Daten nicht mehr gelesen werden können. Da wäre die Cloud wohl eine sicherere Lösung, weil deren Betreiber vertragsmäßig die Daten frisch halten müssen.

Erstens wechsle ich die Festplatten spätestens nach fünf Jahren und zweitens werde ich persönlich es nicht mehr erleben, dass eine heutige Festplatte nicht mehr gelesen werden kann.

Edited by Lumix
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vor 3 Minuten schrieb 43nobbes:

Ein ideales und geniales Programm, um Daten von "A" nach "B" zu synchronisieren! "Spiegeln" von A nach B. Das mache ich jeden Tag vor dem Ausschalten bzw. vor dem Energiesparmodus im Wechsel mit den Backup-HDD-s.

Ich benutze ja FFSync auch. Aber nicht als Backup tool. Denn wenn du ein File auf A löschst wird es auch auch auf B verschwinden...abgesehen von der Arbeit die ein manuelles Starten des Tools macht. Wenn schon im Planer als Auftrag auflisten. Übrigens ging es um die HDs im NAS.

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vor 7 Minuten schrieb wasabi65:

Ich benutze ja FFSync auch. Aber nicht als Backup tool. Denn wenn du ein File auf A löschst wird es auch auch auf B verschwinden...abgesehen von der Arbeit die ein manuelles Starten des Tools macht. Wenn schon im Planer als Auftrag auflisten. Übrigens ging es um die HDs im NAS.

Das manuelle Starten von FreeFileSync ist nach zwei Klicks erledigt, das würde ich nicht als Arbeit bezeichnen.
Das mache ich auch "mitten am Tag", wenn ich arbeitsintensive Aufgaben erledigt habe.

Ja, es ging um die die Lebensdauer von HDD-s im NAS.
Auf die Lebensdauer bin ich eingegangen...
Zehren denn NAS-Konfigurationen mehr an der Lebensdauer der HDD-s gegenüber einer anderen Anbindung? Kann ich mir  kaum vorstellen...

Edited by 43nobbes
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vor 49 Minuten schrieb 43nobbes:

das würde ich nicht als Arbeit bezeichnen.

...wollte nur aufzeigen, dass „Routine“ auch einfacher und zuverlässiger geht..übrigens stand schon oben, dass auf meiner Synology NAS CrystalDiskInfo nicht geht...

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Bei allem Respekt, da würde ich NAS an sich einmal gründlich überdenken... 😏
Alle  meine Versuche mit NAS ergaben zudem eine lahme Datenübertragung, aber das muss ja nicht allgemeingültig sein.

Welche Routine erkennt denn, wenn Du von 9.00h bis 13.00h ganz intensive Arbeiten erledigt hast, und wenn Deine Routine das BackUp/Sync immer erst um 19.30h erledigt?
Und wenn Du um 15.00h das Haus verläßt und den Rechner abschaltest?
Bis dahin könnte viel passieren... (was es ja glücklicherweise fast nie tut, aber Backups gehen ja grundsätzlich davon aus, dass etwas schief gehen könnte)

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vor 7 Minuten schrieb 43nobbes:

Bei allem Respekt, da würde ich NAS an sich einmal gründlich überdenken.

Ich nicht.

😇

Weil du hast den Thread nicht wirklich gelesen...liegt nämlich nicht an der Übertragungsgeschwindigkeit. Und NAS hat wenig (aber nicht nichts) mit Backup zu tun...dabei habe ich mir eigentlich vorgenommen, nicht mehr so oft in Foren zu antworten...

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