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Sali123

Zwei Monitore

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Hallo,

ich habe mir kürzlich einen 4K-Monitor geleistet, möchte aber meinen "alten" Monitor als Zweitmonitor benutzen. Gibt es hier einen Foristen, der genau mit dieser Konstellation arbeitet? Wie habt Ihr Capture One dabei konfiguriert? Ich bin bisher so weit vorgedrungen, dass es möglich ist, den Viewer auf den zweiten Monitor zu holen (das wäre wohl dann der 4K-Monitor). Dabei bleibt aber das "ursprüngliche" Capture One erhalten, d.h., der Viewer wird nur auf den zweiten Monitor dupliziert. Gibt es eine Möglichkeit, den Viewer auf den 4K-Bildschirm und das andere Zeugs (Browser, werkzeugleisten, usw.) auf dem "alten" Bildschirm zu lassen?

Danke für Eure Hilfe

Sali

 

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vor 1 Stunde schrieb Sali123:

Gibt es eine Möglichkeit, den Viewer auf den 4K-Bildschirm und das andere Zeugs (Browser, werkzeugleisten, usw.) auf dem "alten" Bildschirm zu lassen?

Ich bin nicht sicher, Dich genau verstanden zu haben, aber ich denke, es geht. Wenigstens habe ich etwas sehr ähnliches realisiert. Zunächst ein Schnappschuss:

Das sind 2 Eizo 19-Zöller, nicht mehr ganz frisch, aber immer noch gut. Der Linke ist für alle Anwendungen und Zwecke der Hauptschirm (das wäre also Dein neuer 4K), der rechte der Nebenschirm. Das Hauptfenster von C1 ist hier rechts, und zwar so eingerichtet, daß die Tools in der Leiste links sind und der Browser für die Dateien den größeren rechten Teil des Fensters einnehmen. Der ganze linke (Haupt-)Bildschirm gehört dem Arbeitsfenster. Auf dem nebenschirm habe ich rechts noch einen schmalen Streifen Desktop - das ist mein traditioneller shortcut zum Dektop, wo es immer aussieht wie auf einem heftig bearbeiteten Schreibtisch ;)

Ich habe meine sämtlichen Photo-Programme - PS, PL RawTherapee, Imaging Edge, Helicon und wie sie alle heißen - so eingerichtet, daß der linke Bildschirm nur das Bearbeitungsfenster zeigt und der rechte die Werkzeuge und den Dateibrowser. Wo werkzeugleiste und Bearbeitungsfenster vom Programm in einem Window zusammengefaßt sind, habe ich eben die Trennlinie zwischen beiden auf die Lücke zwischen den beiden Monitoren gelegt. Mag gewöhnungsbedürftig sein - aber ich bin es gewöhnt.

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Dazu muss man in den Windows-Anzeigeeigenschaften den erweiterten Desktop verwenden, oder? Also einen Desktop über beide Bildschirme, und dann die Programme entsprechend anpassen (nicht im Vollformat öffnen). Richtig?

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Ja - so habe ich es gemacht. Erweiterter Desktop behandelt die beiden Bildschirme wie einen, man kann Fenster auch einfach so von einem auf den anderen verschieben. Vollformatfenster sind bei mir ohnehin die Aufnahme - da ich relativ viel übersetze, habe ich immer mehrere Arbeitsfenster gleichzeitig offen. C1 vergißt (die neueste Version) manchmal, daß es zwei Bildschirme hat, und legt das Arbeitsfenster auch noch auf die rechte Seite, aber das läßt sich im Nu richtigstellen.

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Es gibt ein Problem, wenn die Monitore unterschiedliche Auflösungen haben - dann "hakt" die Maus u.U. wenn du mit der Maus von einem zum anderen Monitor wechselst.

Ich hab deshalb den mit der niedrigeren Auflösung senkrecht gestellt, dann passt es bei mir besser. Das ist bei mir der rechte Schirm, mit den Bedienelementen.

Ansonten mach ichs auch wie von micharl beschrieben.

 

Mit Grüßen von Jens

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vor 1 Stunde schrieb Isar:

(nicht im Vollformat öffnen). Richtig?

Nicht ganz. Wenn du ein Fenster maximierst, dann erstreckt es sich immer nur über einen Bildschirm. Du kannst aber trotzdem ein Fenster über beide Bildschirme aufziehen, aber eben nicht im Vollbildmodus.

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vor 6 Stunden schrieb Sali123:

[...] Gibt es eine Möglichkeit, den Viewer auf den 4K-Bildschirm und das andere Zeugs (Browser, werkzeugleisten, usw.) auf dem "alten" Bildschirm zu lassen? [...]

So mache ich es mit DxO und SilkyPix, mit C1 sollte es prinzipiell auch möglich sein, z.B, den Bildbrowser bzw. Bedienpanele vom Hauptfenster abzukoppeln und auf einem zweiten Monitor anzuzeigen. Allerdings muss die Grafikkarte auch den erweiterten Desktop bzw. zwei Monitore unterstützen.

Dass mein alter Monitor "nur" ein 24"-HD-Monitor ist, stört mich eigentlich nicht. Ich habe ihn sowohl mechanisch wie auch softwareseitig mittig neben dem 32" 4K angeordnet. Wenn ich also mit der Maus auf den kleinen überwechseln will, kann ich den Mauszeiger geradewegs seitlich verschieben.

 

Windows-Einstelldialog System > Anzeige:

 

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Am 28.11.2020 um 21:50 schrieb Softride:

Allerdings muss die Grafikkarte auch den erweiterten Desktop bzw. zwei Monitore unterstützen.

Ich habe zwei Notebooks, von denen der erste noch mit Windows 8 kam. In Verbindung mit einer USB Dockingstation und DisplayLink könnte ich an beiden 3 Monitore (1x Notebookdisplay und 2 über die Dockingstation) konfigurieren. Grafikkarten welche nur einen Monitor unterstützen dürften meiner Erinnerung nach noch in die Zeit vor Windows 95 datieren. Allerdings gab es immer wieder dumme Einschränkungen, gerade wenn es um Auflösungen jenseits der magischen Grenze von 2048x1536 ging. Das sollte allerdings mit der Hardware der letzten 5 Jahre nicht mehr auftreten und wer einen 2.5K oder 4K Monitor einzusetzen plant, kann ohnehin keine Grafikkarte aus dem Computermuseum verwenden.

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vor 8 Stunden schrieb tengris:

[...] Grafikkarten welche nur einen Monitor unterstützen dürften meiner Erinnerung nach noch in die Zeit vor Windows 95 datieren. [...]

Beim Laptop, insbesondere mit Docking-Station, liegen die Dinge etwas anders. Manche Einsteck-Grafikkarten haben schlicht und ergreifend keinen zweiten Monitoranschluss.

Der Hauptgrund für eine neue Grafikkarte war aber tatsächlich die 4-K-Auflösung über den HDMI-Ausgang und zusätzlich die FHD-Auflösung über den Sub-D-Stecker für den alten Monitor. Dass darüber hinaus moderne Grafikkarten immer mehr Array-Funktionen anbieten, die von immer mehr Fotosoftware auch eingesetzt werden können, ist ein zusätzlicher Gewinn. Z.B. beschleunigt meine GeForce 1050 die DeepPRIME-Entrauschung von DxO etwa um den Faktor 10 obwohl die 1050 auch nicht mehr unbedingt der Stand der Technik ist.

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vor 12 Stunden schrieb Softride:

Beim Laptop, insbesondere mit Docking-Station, liegen die Dinge etwas anders. Manche Einsteck-Grafikkarten haben schlicht und ergreifend keinen zweiten Monitoranschluss.

Wobei da USBC hilft, wenn das Notebook das bietet. Damit lässt sich ein kleines Dock betreiben der mehrere Videoanschlüsse hat.

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vor 21 Stunden schrieb wasabi65:

Wobei da USBC hilft, wenn das Notebook das bietet.

Muss nicht einmal sein, USB 3.0 genügt. Der Vorteil von USB C ist allerdings, dass dann oft auch die Dockingstation über den USB Anschluss betrieben werden kann und kein eigenes Netzteil benötigt. Praktische Versuche haben ergeben, dass es selbst mit USB 2 überraschend gut funktioniert. Immerhin mit einer Kombination 2560x1440 plus 1600x1200, also doch relativ viele Pixel.

Allerdings ist DisplayLink etwas hartherzig bei der Unterstützung von Legacy Operating Systems. Mein Vista-Notebook haben sie doch glatt zurück gewiesen. Aber dafür wird Android unterstützt. Handydisplay auf 32", das ist doch endlich mal was für Kurzsichtige.

Edited by tengris

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Der Vollständigkeit halber sollte noch erwähnt werden, dass ein USB-C-Anschluss am Rechner nicht automatisch einen Display-Ausgang beinhaltet. Das Gerät muss explizit die Videoausgabe über USB-C unterstützen, DisplayPort.
https://www.computerbase.de/2016-01/usb-typ-c/

Oder gleich Thunderbolt 3 als quasi Maximalausbau des USB-C-Anschlusses.

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vor 2 Stunden schrieb storki321:

Der Vollständigkeit halber sollte noch erwähnt werden, dass ein USB-C-Anschluss am Rechner nicht automatisch einen Display-Ausgang beinhaltet.

Vorsicht, das sind zwei verschiedene Konfigurationen.

USB Typ C bietet grundsätzlich die Option alternativer Protokolle wie DisplayPort, HDMI und Mobile HD Link. In diesem Fall ist das - salopp formuliert - eine Grafikschnittstelle über den USB C Stecker.

Die oben beschriebene Variante einer über USB angeschlossenen Dockingstation funktioniert anders. Hier werden über spezielle Treiber die Ausgaben von Grafikkarte, Ethernet Netzwerk und USB eingesammelt und über eine USB Schnittstelle an eine Dockingstation weiter geleitet, welche sie mit eigener Hardware wieder aufdröselt und an die entsprechenden "Legacy Anschlüsse" HDMI, DisplayPort, Ethernet, USB-2/-3 weiter leitet. Das funktioniert mit USB 2 passabel, mit USB 3 einwandfrei und über die Poweroption von USB C spart man sich noch das Netzteil für die Dockingstation, wenn diese das ermöglicht. Eine Hardwareunterstützung im Rechner ist nicht erforderlich. Allerdings ist zu beachten, dass die Aussage "funktioniert einwandfrei" für den Office Betrieb zutrifft, da alles was in den Rechner rein und aus dem Rechner raus geht, über ein gemeinsames Kabel muss. Hardcore-Performance-Gamer werden um so eine Lösung einen großen Bogen machen.

Edited by tengris

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