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Spassknipser

Troms og Finnmark & Lappland

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Die Landschaften, Flora & Fauna im Hohen Norden Skandinaviens sind immer wieder faszinierend. Die historischen Orte nicht minder.

Einige Eindrücke der letzten Jahre werde ich hier nach und nach vorstellen.

Ich fang mal ganz oben an - 70,09 Grad nord. Der nördlichste Festlandspunkt zu dem eine Strasse führt: Slettnes Leuchtturm.

Östlich dem tatsächlichen Nordkap Kinnarodden - 70,14 Grad nord, das man nur von oben oder vom Schiff aus erreichen kann.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Spassknipser:

Östlich dem tatsächlichen Nordkap Kinnarodden - 70,14 Grad nord, das man nur von oben oder vom Schiff aus erreichen kann.

Kinnaroden kann man definitiv auch zu Fuß (markierter Steig) oder mit dem Seekajak erreichen.

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vor 7 Stunden schrieb Gaenzlich:

Kinnaroden kann man definitiv auch zu Fuß (markierter Steig) oder mit dem Seekajak erreichen.

Ja - du hast recht . Deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass Slettnes der nördlichste Punkt ist, den man auf einer STRASSE erreichen kann oder vom Schiff aus -  stelllvertretend für den Weg übers Wasser. Geht auch mit Kanus, Luftmatratzen, Flössen, Badewannen, oder was sonst noch schwimmt.

Ich hoffe du kannst mir folgen.

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Der Slettnes Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1905 und ist 38 m hoch. 2004 wurde er automatisiert. Eines seiner wichtigsten Funktionen ist ein Nebelhorn - der bevorzugten Wetterlage in der Region Gamvik.

 

 

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Die Vegetation in dieser abgeschiedenen Ecke besteht hauptsächlich aus Flechten, Moosen und Gras. Durch die aus der dünnen Humusschicht überall herausragenden Felsen und Geröllmassen und die geringe bis nicht vorhandene Siedlungsdichte ist das ein ideales Brutgebiet für Zugvögel. Außer Greifvögeln und wenigen Polarfüchsen und tapsigen Rentieren haben die hier nichts zu fürchten und Verstecke für die Gelege gibts wie Sand am Meer. Im Bild: ein gekennzeichneter Wanderweg.

 

 

Edited by Spassknipser

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Wer gut zu Fuß ist, kann auf eher mäßig deutlich markierten Pfaden den Spuren der Rentiere folgen und jahrhunderte alte Spuren Menschlicher Siedlungen entdecken, meist einsame Fischerhütten die heute nur noch sporadisch von genutzt werden. Das umgebende Eismeer ist immer noch voll von großen Fischen, wie Dorsch, Lachs oder Heilbut und wird immer voller von der aus Kamtschatka eingeschleppten Königskrabbe, die alles  verschlingt, was ihr in den Weg kommt.

 

 

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vor 1 Minute schrieb wasabi65:

Tolle s Licht! Bei uns hatte es leider nur Nebel/Regen oder extrem starker Wind...obwohl August und ein paar Tage vorher in Tromsö 30C...

Hallo,

ja, man muss Glück haben und den richtigen Zeitpunkt erwischen. Sowas, wie mäßig gibts dort nicht. Entweder S...mäßig schlecht mit Nebel, Regen oder Sturm oder unglaublich gut, meist im Juli. Ab Mitte August ist der Sommer dort schon wieder vorbei und das kann innerhalb weniger Stunden passieren. Wir hatten diesmal 3 Wochen lang Glück ; )

Von den 30 Grad habe ich auch schon öfter gehört aber 2020 waren es maximal 25 und das auch nur für wenige Tage. Dann aber immerhin noch knapp 20 Grad.Die normale durchschnittliche Sommertemperatur lag dort bisher bei 9 Grad. Dazu noch der Wind und dann fühlt sich das schon eher nach Winter an.

Gruß,

Thomas

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Das frappierende ist hier oben ist die Farbe des Sandes. Der ist tatsächlich fast weiß, als käme er von einen Korallenriff.

Das Wasser der Barentssee hat dagegen nicht ganz tropische Temperaturen ;  )

 

Edited by Spassknipser

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Auf dem Weg nach Süden wird die Halbinsel geteilt. Richtung Osten gräbt sich der Tanafjord in die Felsen  

 

Wie so oft in Norwegen findet man auch hier Erinnerungen an das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts. An dieser  Stelle wurden im 2. Weltkrieg 6 Norweger von deutschen Soldaten erschossen. Man hatte sie gefangengenommen und der Sabotage verdächtigt. Es waren jedoch nur einfache Fischer. Der jüngste war gerade einmal 16 Jahre alt.  

Im Westen ist es der Laksefjord - die Engstelle zwischen beiden Buchten ist nur ca. 300 m breit.

Edited by Spassknipser

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Nord Norwegen. wie  aus dem Bilderbuch -  an der Strasse nach Kjollefjord

 

 

 

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Vardø - der nordöstlichste Nato Aussenposten im Nordpolarmeer mit der Statue des niederländischen Entdeckers Willem Barents, der bereits im 16. Jahrhundert hier auf große Fahrt ging.

 

 

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'Tropisch' weißer Strand von Ekkeroy, nördlich von Kirkenes. Die Halbinsel ist ein Paradies für brütende Seevögel und Heimat von Seeadlern. Leider wurde auch dieses Naturparadies von den deutschen Besatzern im letzten Weltkrieg mit massiven Betonkonstruktionen grässlich verschandelt. Alle Versuche diese zu entfernen sind bisher gescheitert - sehr zum Verdruss der einheimischen Bevölkerung, die dadurch tagtäglich an eine unsäglich dunkle Zeit erinnert wird. Ganz ehrlich, liebe Bundesregierung - es wäre höchste Zeit das mal anzugehen und die Hinterlassenschaften der deutschen Gewaltherrschaft - des sogenannten 'Atlantikwalls' bei unseren europäischen Nachbarn gründlich zu beseitigen. Es ist eine Schande, dass deutscher Beton 75 Jahre nach Kriegsende immer noch die Küsten vorwiegend in Frankreich und Norwegen verunstaltet.   

 

Edited by Spassknipser
sorry - klappt nicht

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Dies hier ist der Hafen von Ekkerøy - sah vor hundert Jahren schon genau so aus - und gleichzeitig das einzige Restaurant weit und breit.

 Allerdings ist das nichts für feine Nasen. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte das Möven belagerte Dach auffallen - und die sitzen dort nicht nur den ganzen Tag lang brav rum - nein sie...    Jedenfalls kriegt man den Düngergeruch auch Stunden später nicht aus der Nase und draußen essen ist absolut nicht ratsam  - selbst bei so einem Traumwetter ; ) 

 

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