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Sony A7 S III kommt am 28. Juli!


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vor 3 Stunden schrieb Alhambra:

Wenn dem denn so ist (Video war mir zu lang für die eine Information), wäre das echt klasse.

Das war für mich die wichtigste Information bei der Vorstellung der R5. Martin Bissig hat auch die für mich einzigen brauchbaren Videos gemacht. Alles andere ist doch nur blabla. Einer der zeigt wie man mit der R5 schöne Portraits macht nützt mir nichts. Portraits kann man mit jeder Kamera machen. 

vor 3 Stunden schrieb Alhambra:

Dann ist es nur eine Frage der Zeit bis Sony und Nikon das nachziehen.

Sony ganz sicher. Ich wette, dass die schon was fertiges oder fast fertiges in der Pipeline haben. Nikon? Da glaube ich weniger daran.  Das ist jetzt von den dreien der einzige Hersteller, der keine eigene Sensorentwicklung hat. 

vor 3 Stunden schrieb Alhambra:

Ich fang schonmal an zu sparen... meine Organe sind schon für den Systemwechsel drauf gegangen 🙃

Das wird vermutlich das grösste Problem sein... das Zeug kostet alles ein Schweinegeld. Über den R5 Preis bin ich allerdings eher angenehm überrascht. Dafür sind im RF System die neuen Objektive superteuer. Canon wird da wohl eine Mischrechnung machen. 

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Erstaunlich, dass der Name beibehalten wurde. Ich denke die drei ganz großen Marketing Punkte werden: No Overheating No Record Limit No visible Rolling Shutter Damit sind die Glaubenskriege für die nächste Zeit gesichert. Alle Forenbetreiber können aufatmen.

Exakt. Die R5 und die A7S III werden wohl so unterschiedlich sein, dass man sie kaum vergleichen kann. Die R5 ist für mich in erster Linie für Fotos und da setzt sie mit super schnell und sehr hoch auflösend neue Maßstäbe. Sie könnte das Gerät für Profifotografen sein, dass sämtliche Einsatzbereiche abdeckt. Die Sony wird dagegen vermutlich eher ein zuverlässiges Arbeitspferd für Leute die den ganzen Tag professionell Video aufnehmen wollen. Bei Video muss man erst mal die Tests abwarten un

Bei den Film-Leuten gibt es seit 2008 (Canon 5d mk-II) sehr unterschiedliche Herangehensweisen wie eine Filmkamera aussehen soll und wie man damit arbeitet. Neben der klassischen Kamera mit massenhaft mechanischen Knöpfen, die alle Einstellungen auf einem Blick zeigen und Änderungen ohne Display und Menü erlauben, gibt es auch das Konzept modulare Systeme um einen kleinen Kern herum zu bauen und an die jeweilige Situation anzupassen. Die großen Film-Kameras haben niedrige Stückzahlen und kosten

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vor 2 Stunden schrieb ralf3:

Wo wir gerade von Zielgruppen sprechen, für welche Zielgruppe mag die A7Siii sein? Leute, die fotografieren und filmen könnten sich an den 12MPix stören, da sie für Fotos einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Für eine reine Videokamera hätte man aber vielleicht über eine andere Bauform nachdenken können. Ich finde die Bauform der A7-Reihe deutet schon auch fotografieren als Hauptaufgabe hin. Oder liegt der Schwerpunkt doch bei hauptsächlich filmen und nur gelegentlich fotografieren? Wir fällt es schwer, mir die angepeilte Zielgruppe vorzustellen.

Bei den Film-Leuten gibt es seit 2008 (Canon 5d mk-II) sehr unterschiedliche Herangehensweisen wie eine Filmkamera aussehen soll und wie man damit arbeitet. Neben der klassischen Kamera mit massenhaft mechanischen Knöpfen, die alle Einstellungen auf einem Blick zeigen und Änderungen ohne Display und Menü erlauben, gibt es auch das Konzept modulare Systeme um einen kleinen Kern herum zu bauen und an die jeweilige Situation anzupassen. Die großen Film-Kameras haben niedrige Stückzahlen und kosten oft 5-stellig. Dazu kommen dann noch mal sündhaft teure Anbauteile. Bei Filmproduktionen mit großer Crew Schauspielern und Dutzenden Leuten sind die Kosten für eine Kamera, die man dann ausleiht, vergleichsweise klein. Man nimmt einfach das womit man im Einsatz die gewünschten Ergebnisse bekommt. Oft sind das unterschiedliche Kameras gleichzeitig. Die Foto-Kameras werden da oft als Crash-Kameras bezeichnet weil sie für zusätzliche Blickwinkel irgendwo angebracht oder hingestellt werden - auch wenn das mal was riskanter ist und die Kamera kaputt gehen kann.

Um eine kleine Kamera kann man aber sehr flexibel eine Hochleistungskamera herum bauen, die eine vergleichbare Leistung für einen viel niedrigeren Preis bietet. Flexibel bedeutet, man kann mal mit der reinen Kamera in der Hand filmen, man kann sie auf ein Stativ setzen auf der Schulter tragen, an eine Profi-Drohne hängen oder auf einen langen Kran-Arm setzen. Bei Dokumentationen, Reportagen und kleinen Film-Projekten, wo mit wenig Personalkosten über längere Zeit gearbeitet wird, ist das günstiger weil man mit der einen Kamera alles machen kann. Deshalb sieht man die Fotoapparate auch beim Fernsehen.

Ein Beispiel ist das Reisemagazin "2 für 300" wo Tamina Kallert immer zusammen mit ihrem Kameramann zu sehen ist und neben der Hauptkamera kommen auch Smartphones und eine zweite unsichtbare Kamera zum Einsatz, die die beiden beim Filmen filmt.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/tamina-in/video--fuer----tamina-in-sevilla-100.html

Hier ist eine Kamera für die Schulter mit großem EVF/Display, Licht, Mikrofon, Stromversorgung zusammengebaut. Je nach Einsatz-Profil geht das flexibler, günstiger und besser als mit "richtigen" Filmkameras.

Weil viele Film-Leute inzwischen die Foto-Bauform bevorzugen, gibt es einige Kameras die zu 99% auf Filmen ausgelegt sind und trotzdem wie Fotoapparate aussehen. Neben der A7S sind das vor allem von Blackmagic die BMPCC4k, BMPCC6k und die Panasonic GH5s.

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vor 6 Minuten schrieb beerwish:

Bei den Film-Leuten gibt es seit 2008 (Canon 5d mk-II) sehr unterschiedliche Herangehensweisen wie eine Filmkamera aussehen soll und wie man damit arbeitet. Neben der klassischen Kamera mit massenhaft mechanischen Knöpfen, die alle Einstellungen auf einem Blick zeigen und Änderungen ohne Display und Menü erlauben, gibt es auch das Konzept modulare Systeme um einen kleinen Kern herum zu bauen und an die jeweilige Situation anzupassen. Die großen Film-Kameras haben niedrige Stückzahlen und kosten oft 5-stellig. Dazu kommen dann noch mal sündhaft teure Anbauteile. Bei Filmproduktionen mit großer Crew Schauspielern und Dutzenden Leuten sind die Kosten für eine Kamera, die man dann ausleiht, vergleichsweise klein. Man nimmt einfach das womit man im Einsatz die gewünschten Ergebnisse bekommt. Oft sind das unterschiedliche Kameras gleichzeitig. Die Foto-Kameras werden da oft als Crash-Kameras bezeichnet weil sie für zusätzliche Blickwinkel irgendwo angebracht oder hingestellt werden - auch wenn das mal was riskanter ist und die Kamera kaputt gehen kann.

Um eine kleine Kamera kann man aber sehr flexibel eine Hochleistungskamera herum bauen, die eine vergleichbare Leistung für einen viel niedrigeren Preis bietet. Flexibel bedeutet, man kann mal mit der reinen Kamera in der Hand filmen, man kann sie auf ein Stativ setzen auf der Schulter tragen, an eine Profi-Drohne hängen oder auf einen langen Kran-Arm setzen. Bei Dokumentationen, Reportagen und kleinen Film-Projekten, wo mit wenig Personalkosten über längere Zeit gearbeitet wird, ist das günstiger weil man mit der einen Kamera alles machen kann. Deshalb sieht man die Fotoapparate auch beim Fernsehen.

Ein Beispiel ist das Reisemagazin "2 für 300" wo Tamina Kallert immer zusammen mit ihrem Kameramann zu sehen ist und neben der Hauptkamera kommen auch Smartphones und eine zweite unsichtbare Kamera zum Einsatz, die die beiden beim Filmen filmt.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/tamina-in/video--fuer----tamina-in-sevilla-100.html

Hier ist eine Kamera für die Schulter mit großem EVF/Display, Licht, Mikrofon, Stromversorgung zusammengebaut. Je nach Einsatz-Profil geht das flexibler, günstiger und besser als mit "richtigen" Filmkameras.

Weil viele Film-Leute inzwischen die Foto-Bauform bevorzugen, gibt es einige Kameras die zu 99% auf Filmen ausgelegt sind und trotzdem wie Fotoapparate aussehen. Neben der A7S sind das vor allem von Blackmagic die BMPCC4k, BMPCC6k und die Panasonic GH5s.

Danke für die ausführliche Beschreibung. Für mich als Nichtfilmer ist das eine völlig fremde Welt.

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vor 26 Minuten schrieb Joachim3:

Wenn es denn bei 12 MP bleibt, ist das für mich nicht mehr zeitgemäß.

Wenn es ein Quad Bayer Sensor ist hat er effektiv 48..  ansonsten wird es die Filmer für welche die Kamera gedacht ist auch nicht interessieren so lange die Kamera mit 4k60 ohne Limit und Überhitzung filmt..

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vor 2 Stunden schrieb octane:

Das wird vermutlich das grösste Problem sein... das Zeug kostet alles ein Schweinegeld. Über den R5 Preis bin ich allerdings eher angenehm überrascht.

Die R5 sorgt (hoffentlich) dafür, dass eine A9R gegenüber einer A9 nicht im Preis explodiert. Vor der R5 hätte ich vermute, dass eine A9R an die 7.000€ kosten „darf“.

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vor 1 Stunde schrieb Joachim3:

Wenn es denn bei 12 MP bleibt, ist das für mich nicht mehr zeitgemäß.

Mir geht bei dieser MP-Zahl und einigen anderen bisher bekannt gewordenen Features auch immer wieder "Global Shutter" durch den Kopf. Wieweit die Filmer das brauchen können, weiß ich nicht - aber für einige Bereiche der Nachrichten- und Dokumentationsphotographie wäre ein (nahezu) GS zusammen mit großer Lichtempfindlichkeit nicht schlecht.

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vor 18 Stunden schrieb Alhambra:

Die R5 sorgt (hoffentlich) dafür, dass eine A9R gegenüber einer A9 nicht im Preis explodiert. Vor der R5 hätte ich vermute, dass eine A9R an die 7.000€ kosten „darf“.

Das sehe ich auch so und deshalb bin ich Canon sehr dankbar, dass sie die R5 zu diesem Preis bringen. Die A9II dürfte im Preis auch nich sinken und die drei Jahre alte A9 sowieso. 

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vor 21 Stunden schrieb micharl:

Mir geht bei dieser MP-Zahl und einigen anderen bisher bekannt gewordenen Features auch immer wieder "Global Shutter" durch den Kopf. Wieweit die Filmer das brauchen können, weiß ich nicht - aber für einige Bereiche der Nachrichten- und Dokumentationsphotographie wäre ein (nahezu) GS zusammen mit großer Lichtempfindlichkeit nicht schlecht.

Da Filmer keinen mechanischen Shutter haben ist der Global Shutter der heilige Gral auf den man mehr wartet als auf 8k. Wenn die Kamera 120fps kann bedeutet das, dass der Readout in 24 oder 30 fps sehr schnell ist und damit wird Rolling-Shutter reduziert. Wenn dann noch die stacked-Technologie der A9 genutzt wird geht es noch schneller und ist fast so gut wie Global Shutter.

Apropos 8k, Blackmagic hat gerade die Ursa Mini 12K gezeigt. Sie hat die Bauform einer klassischen Video Kamera und filmt tatsächlich 12K DCI 12,288 x 6480 (80MP) in unglaublichen 60fps und kostet lächerliche $9.999. Die Präsentation war genial. Nach 8 Minuten mit total unaufgeregten Informationen über verschiedene Kleinteile hat der Präsentator die Kamera auf den Tisch gestellt und ein Filmchen gezeigt. Gerüchte hat es kaum gegeben und so mancher Filmer hat fassungslos vor seinem Rechner gesessen und den Mund nicht mehr zu bekommen. Ich hab das Video hier mal auf die entscheidende Stelle gesetzt:

Wohlgemerkt: Das ist vermutlich die wichtigste Kamerapräsentation des Jahres für Filmer. Die Kamera bietet 80MP mit 60fps ohne Limit und in BM-RAW, das sich auf normalen Rechnern mit Davinci Resolve flüssig verarbeiten lässt. Ab 55:00 präsentiert er die Bearbeitung auf dem Rechner.

 

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Am 17.7.2020 um 12:48 schrieb micharl:

Ich glaube, darauf wurde im Zusammenhang mit diesem Video schon einmal hingewiesen: Die dort gezeigten Aufnahmen sind nicht die,  bei denen typischerweise RS auftreten würde. Zumindest bei Stills nicht - Video kenne ich mich nicht so aus. RS bei langsamer Auslesung des Sensors tritt auf bei Propellern oder Rotoren oder auch bei schnell seitlich vorbeifahrenden Rennwagen oder Zügen: Es geht um die Winkelgeschwindigkeit. Ich habe im Video keine Aufnahmen gesehen, bei denen prominente Bildteile sich mit größerer Winkelgeschwindigkeit bewegt hätten.

Im Programm von Sony erwarte ich Fortschritte im Bereich RS insbesondere von der 9er Serie. Die wird deshalb auch bei der "niedrigen" Auflösung von 24 oder max. 36 bleiben. Große Megapixel-Zahlen in der für RS-Freiheit erforderlichen kurzen Zeit auszulesen sehe ich im Moment noch nicht. Wer Megapixel braucht (die Sportphotographen sind es kaum), muß halt in die R-Linie.

Da die S-III bei "niedrigen" 12 MP bleibt, halte ich hier sowohl höchste ISO-Werte als auch RS-Freiheit für möglich - vielleicht jedoch nicht beides gleichzeitig im gleichen Modus. Also nahe am Global Shutter. Ich gehöre nicht zu denen, die das unbedingt brauchen, aber es werden sich schon Interessenten (und Käufer!) finden. Und im übrigen wissen wir in zwei Wochen mehr.

Also ich finde das der fliegende und sich drehende Motorradflieger schon ein Fall für den rolling shutter ist. Die Aufnahmen zeigen diesen vermutlich nicht, da das Objekt recht klein ist und die Auslesung der Daten recht kurzzeitig erfolgt. Der Fotograph sprach aber bei der Vorstellung der 3 shutter Typen sehr wohl von der Gefahr von RS beim elektronischen Verschluss. Ich denke das auch Canon nicht zaubern kann.

Warum kommt der grosse Kamerahersteller Canon mit diesen Inovationen 6 Jahre zu spät? Dann wäre ich nicht zu Samsung gewechselt. Die wiederum haben ihren Kunden einen Tritt verpasst und sich vom Acker gemacht. Ich werde jetzt bei Sony bleiben ...

LG

Bernd

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Am 17.7.2020 um 12:48 schrieb micharl:

Die dort gezeigten Aufnahmen sind nicht die,  bei denen typischerweise RS auftreten würde.

Also doch bei den Aufnahmen von Mat Rebeaud (MX) und den Bikern hätte man RS durchaus sehen müssen. Auf jeden Fall waren Martins Videos für mich die einzigen brauchbaren. Gewisse deutsche Youtuber haben mal wieder "meine Meinung zur R5" Videos gedreht, obwohl sie die Kamera nie in der Hand hatten. Wen interessiert das denn? Andere hatten zwar die Kamea in der Hand aber machen irgendwelche nichtssagenden Portraitshootings, die man mit jeder Kamera  machen kann.

Egal. Ich kaufe sie mir sowieso nicht. Aber ich finde die R5 wichtig als Konkurrenz für Sony. Das ist die erste Kamera, die Sony wirklich ernst nehmen sollte als Konkurrenz.

Edited by octane
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vor 1 Stunde schrieb octane:

Egal. Ich kaufe sie mir sowieso nicht. Aber ich finde die R5 wichtig als Konkurrenz für Sony. Das ist die erste Kamera, die Sony wirklich ernst nehmen sollte als Konkurrenz.

Ja.

Es sind jetzt keine zwei Wochen mehr, bis die neue Sony offiziell vorgestellt wird. Und die R5 haben bisher auch erst wenige in der Hand gehabt. Für mich kommen beide nicht in Frage - mein Interesse gilt nur ihrer Funktion als einem von mehreren Mitteln zur Markteinschätzung. Und da hat der von beerwish verlinkte Film über Blackmagic einige meiner Maßstäbe durcheinandergebracht. Ich wußte zwar, daß die dart genannten Features im Profibereich schon erhältlich sind - ich dachte aber, daß man dafür 20-30000 oder mehr $$$ hinlegen müßte. Wenn Blackmagic das (gerade noch ;)) vierstellig anbietet, verändert das die Spielregeln: Wer die Features wirklich braucht, muß dann nicht mehr auf einen ja auch nicht billigen Hybriden schauen, der das gerade noch hinkriegt, sondern kauft (oder mietet!) sich den Vollprofi.

Von daher halte ich mich zum Thema erst mal zurück, bis wirklich aussagekräftiges Material vorliegt. Und danach kommt es auf meine Meinung auch nur begrenzt an. :) 

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vor 7 Minuten schrieb micharl:

Es sind jetzt keine zwei Wochen mehr, bis die neue Sony offiziell vorgestellt wird.

Ja aber das wird aller Voraussicht nach eine nur 12MP Kamera. Als Fotokamera keine Konkurrenz zur R5. Hier müsste Sony eine A9R bringen. Ich bin sicher, dass die bald mal kommen wird.

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vor 2 Stunden schrieb octane:

Ja aber das wird aller Voraussicht nach eine nur 12MP Kamera. Als Fotokamera keine Konkurrenz zur R5. Hier müsste Sony eine A9R bringen. Ich bin sicher, dass die bald mal kommen wird.

Exakt. Die R5 und die A7S III werden wohl so unterschiedlich sein, dass man sie kaum vergleichen kann. Die R5 ist für mich in erster Linie für Fotos und da setzt sie mit super schnell und sehr hoch auflösend neue Maßstäbe. Sie könnte das Gerät für Profifotografen sein, dass sämtliche Einsatzbereiche abdeckt. Die Sony wird dagegen vermutlich eher ein zuverlässiges Arbeitspferd für Leute die den ganzen Tag professionell Video aufnehmen wollen.

Bei Video muss man erst mal die Tests abwarten und die kommen schneller als erwartet. Einige der bekannten YouTuber haben die Serien R5 schon ausgepackt und dürfen jetzt zeigen was sie wollen. Ich denke Canon hat erkannt dass die Beschränkungen, die es bisher gab, keinen guten Eindruck machen. Alle wollen endlich ehrliche Reviews.

So langsam zeigt sich auch das Ausmaß mit dem Blackmagic da in die Suppe gespuckt hat. Die beste hochauflösende Kamera überhaupt ist meines Wissens nach die RED Monstro 8K mit 8k 60p. Die kostet irgendwas um 5 mal so viel. Blackmagic bietet jetzt 12K 60p, 8K 110P und 4K 220p. Alles ohne Crop in B-RAW. Was aber alle noch sprachloser zurück lässt ist dass man 12K B-RAW flüssig auf einen normalen Laptop ansehen und mit Davinci Resolve verarbeiten kann. Man kann sich Testvideos runter laden und das ausprobieren. In einem Video hat das jemand auf einem 5 Jahre alten Apple Laptop gemacht und es lief.

Man muss sich das mal vorstellen. Canon zeigt unglaubliche 8k Raw in einer normalen, bezahlbaren Kamera was anscheinend grenzwertig gerade so geht und man muss erst noch Wege finden um es effizient zu bearbeiten. Ein paar Tage danach zeigt BM die doppelte Pixelzahl, doppelt so schnell und mit einem funktionierenden Workflow auf halbwegs normalen Rechnern, wie man sie man auch für vernünftig 4K braucht. Gamechanger folgt auf Gamechanger und ich warte jetzt bis es das handlich in klein gibt.

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vor 14 Stunden schrieb beerwish:

So langsam zeigt sich auch das Ausmaß mit dem Blackmagic da in die Suppe gespuckt hat.

Wo haben Sie da in die Suppe gespuckt? Die neue Blackmagic und die R5 sind zwei völlig verschiedene Konzepte.. Wer eine R5 kaufen wollte wird nun wohl kaum zu der Blackmagic greifen, selbst wenn sie 36k filmen könnte..

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Wir verwenden für unsere Filmproduktionen eine Panasonic AU-EVA1 - eine professionelle Filmkamera. Ich bin hauptsächlich für Produkt- und Applikationsfotografie (A7iii vor Ort oder Hasselblad im Studio) zuständig, während ein Kollege damit die Bewegtbildaufnahmen macht.

Prinzipiell sind wir so für alle Bereiche extrem gut aufgestellt. Da ich aber immer mehr Videoproduktionen übernehme und sowieso auch vor Ort fotografiere, würde ich mir die A7Siii, sofern sie denn wirklich so kommt wie von SAR prophezeit, ungesehen kaufen (lassen :P). Für Produktionen bei denen ich alleine arbeite, würde ich mir so sehr viel Schlepperei sparen, da ich mir alles mit der A7iii teilen kann und auch ein leichteres Stativ und ein kleinerer Gimbal als bei der Panasonic verwendet werden kann.

Natürlich wäre mir eine A7-irgendwas noch lieber, die ich für Fotos und Video nutzen könnte, um dann mit zwei selben Bodies vor Ort arbeiten zu können.

Dafür sind mir die 12MP dann doch zu wenig. Aber als Ergänzung zu meiner A7iii reicht das mehr als.

Alles natürlich unter der Prämisse, dass die A7Siii 4K60 ohne Zeitlimit aufnimmt. Gerade letzte Woche hatten wir wieder ein Aufbauvideo, bei dem 2 Stunden am Stück durchgefilmt werden musste. 

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vor 5 Stunden schrieb PFM:

Wo haben Sie da in die Suppe gespuckt? Die neue Blackmagic und die R5 sind zwei völlig verschiedene Konzepte.. Wer eine R5 kaufen wollte wird nun wohl kaum zu der Blackmagic greifen, selbst wenn sie 36k filmen könnte..

Für die Masse von Leuten, die eine hochwertige Canon DSLR nutzen und hauptsächlich fotografieren ist die Blackmagic vollkommen irrelevant und ändert überhaupt nichts. Für diese Gruppe ist die R5 eine tolle Kamera, die den Umstieg auf spiegellos attraktiv macht. Ich denke für viele stellt nur noch der Preis ein Hindernis dar.

Canon hat beim Marketing aber voll auf die Video-Funktionen gesetzt. Die Kamera bringt da Funktionen, die man sonst gerade so bei wenigen ausgesprochen teuren Kino-Kameras von RED findet, die irgendwas im höheren fünfstelligen Bereich kosten. Canon hat sich mit der R5 also quasi von fast null an die Spitze der technischen Entwicklung katapultiert mit 8k-RAW, 8K-10bit h265, 4K vom 8K readout, und 4K bis 120p. Man bezahlt die Führungsposition mit teuren Speicherkarten, Überhitzung, Record-Limits und einer schwierigen Verarbeitung am Rechner. Der ganz Hype um die Kamera wird getrieben von Video-Leuten, die unbedingt die beste Bildqualität haben wollen und bereit sind die ganzen Schwierigkeiten auf sich zu nehmen um das irgendwie zu nutzen. Wer mit epischen, cinematischen, B-roll-Aufnahmen zum Held werden will muss da durch.

Dann kommt Blackmagic ein paar Tage danach und sagt: Wir können jetzt doppelt so viele Pixel, doppelt so schnell, ohne Überhitzung, ohne Limits und in einem Format das sich flüssig auf den meisten Rechnern verarbeiten lässt. Alle Rekorde sind pulverisiert. Der Hype ist vorbei. Wer 8K-RAW machen will weil dann 8K-RAW an seinem Video dran steht, nimmt die R5 jetzt nur noch weil die 12K teurer ist. Wer aus irgendwelchen Gründen 8K oder mehr für eine hochwertige Produktion braucht, schaut sich die Optionen an und nimmt das, was die Anforderungen besser erfüllt und insgesamt günstiger ist. Die R5 kann dann immer noch punkten weil sie kleiner ist, IBIS hat und einen sehr guten AF. Aber das sich Vorteile, die bei Vloggern ankommen. Im Zusammenhang mit "cinematic" und Kino-Produktionen schrecken die eher ab.

Für das Marketing von Canon bedeutet das, es gibt jetzt nicht mehr so viele Video-Leute auf YouTube, die sich eine R5 besorgen um ein 8K-Video zu machen und zu erzählen wie toll das ist und warum es sich lohnt mit den ganzen Hacken und Ösen zu kämpfen. Nächste Woche wird dann die A7S-III gezeigt und die wird vermutlich bei 4K glänzen. Ich erwarte deshalb eher dass man ab jetzt die 8K der R5 mit der Blackmagic vergleicht und die 4K der R5 zusätzlich noch mit der A7S-III. Canon hatte vermutlich gehofft mit der R5 wieder eine Spitzenposition bei Video-Produzenten zu bekommen. Ähnlich wie bei der 5D-mkII, die bis heute als absoluter Klassiker gilt und den Video-Markt zu ihrer Zeit dominiert hat. Das wird jetzt wohl nicht mehr so einfach und das ist was ich mit "in die Suppe gespuckt" meine.

Unabhängig davon wird die R5 für Fotografen vermutlich auch ganz ohne Marketing ein Selbstläufer weil es so aussieht als wäre sie durch die Bank großartig.

 

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Am 17.7.2020 um 15:01 schrieb beerwish:

Deshalb sieht man die Fotoapparate auch beim Fernsehen.

Ich antworte mir mal selber. Ich hatte da beschrieben warum man Fotoapparate auch im professionellen Umfeld von TV, Kino, Werbung oder z.B. Musikvideos einsetzt. Es fehlte aber noch warum man das auch oft nicht macht. Ich bin gerade auf ein beeindruckendes Video gestoßen und es passt hier weil es zeigt dass es nicht immer um Vollformat und hochwertigste Festbrennweiten geht. Es gibt da noch was weit jenseits von dem was die meisten von uns als Systemkamera-Nutzer je gesehen oder genutzt haben.

Es gibt Anwendungen, da nutzt man ein Objektiv mit riesigem Zoombereich (107x plus 2x extender) 33-7020mm/F1.7-8, lichtstark, parfocal, stabilisiert und mit motorisiertem Zoom und Fokus. Die Kamera hat zwar nur einen 4x-crop Sensor (2/3"), kostet aber insgesamt $250.000 und 70-80% davon geht auf das Objektiv.

Die Leute, die solche Kameras einsetzen haben aber auch überhaupt keine Berührungsängste und nutzen jenseits von Marken- und Sensorkriegen alle Hersteller, Größen und Qualitäten von Smartphone, Action-Cam über Systemkameras bis hin zu solchen Trümmern. Hauptsache das Ergebnis sieht gut aus.

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vor 22 Minuten schrieb beerwish:

Die Leute, die solche Kameras einsetzen haben aber auch überhaupt keine Berührungsängste und nutzen jenseits von Marken- und Sensorkriegen alle Hersteller, Größen und Qualitäten von Smartphone, Action-Cam über Systemkameras bis hin zu solchen Trümmern. Hauptsache das Ergebnis sieht gut aus.

Gibts das Objektiv auch für MFT? 😬

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vor 30 Minuten schrieb cyco:

Gibts das Objektiv auch für MFT? 😬

https://www.videodata.de/shop/products/de/Objektive/Objektive-PL-Mount/Zeiss-Supreme-Primes/Zeiss-Supreme-Prime-25-T15-PL.html

Wie in der Fotografie ist es beim Videodreh nicht viel anders, man braucht hier bei 12K hervorragende Objektive, die Dir den Spaß versüßen aber wie!

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vor 54 Minuten schrieb cyco:

Gibts das Objektiv auch für MFT? 😬

Klar.

Es gibt ein cooles Video von jemandem der ein etwas kleineres Fujinon an einer GH4 gebaut hat. Die Objektive sind für 4x-Crop gebaut, man kann also sowieso nicht mit dem vollen Sensor aufnehmen.

https://youtu.be/E-baLc-POBM

PS:

Man sieht noch mal ganz deutlich dass die Objektive das Bild machen. Die Kamera kommt da zweiter Stelle. Die 12K sind z.B. wertlos und nützen nichts wenn man keine super auflösenden Objektive hat und ob man am Ende mit der Sony bessere Aufnahmen machen kann oder mit Canon, Panasonic oder was auch immer, hängt davon ab ob das ganze System dafür taugt. Bei diesen super langen Brennweiten geht z.B. nichts ohne ein extrem stabiles Stativ.

Edited by beerwish
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He beerwisch, da setzt Du aber nochmal einen darauf, abgefahren.

Wenn, mein Haus und Hoflieferant Sony mit der S4 (3) so kommt wie vermutet wird (was ich nicht annehme), dann bin ich enttäuscht. Warum? Nach so vielen Jahren des Wartens nach der S2, sind die Anforderungen der Fans viel höher gewesen und zu Recht eingetrübt, nur meine Meinung.

Edited by DER Kanzler
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vor 46 Minuten schrieb DER Kanzler:

He beerwisch, da setzt Du aber nochmal einen darauf, abgefahren.

Wenn, mein Haus und Hoflieferant Sony mit der S4 (3) so kommt wie vermutet wird (was ich nicht annehme), dann bin ich enttäuscht. Warum? Nach so vielen Jahren des Wartens nach der S2, sind die Anforderungen der Fans viel höher gewesen und zu Recht eingetrübt, nur meine Meinung.

Dein Ernst? Was hat man denn erwartet? Das was SAR aktuell für specs liefert find ich zeitgemäß. Wir sprechen hier schließlich immer noch von einer sehr kleinen Kamera die laut specs echt tolle Dinge kann. 

Einzig und allein die 12mp scheinen viele einfach zu stören. 

Aber hey es kommt am Ende vom Jahr vermutlich noch die A7IV. Wenn man mal die Kommentare so liest, dann wünschen sich die Leute eigentlich eine hybridcam. Und das ist die s3 nicht. 

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vor einer Stunde schrieb DER Kanzler:

Wenn, mein Haus und Hoflieferant Sony mit der S4 (3) so kommt wie vermutet wird (was ich nicht annehme), dann bin ich enttäuscht. Warum? Nach so vielen Jahren des Wartens nach der S2, sind die Anforderungen der Fans viel höher gewesen und zu Recht eingetrübt, nur meine Meinung.

Ich sehe das komplett anders. Ich denke, ganz am Anfang hat Sony die A7S gebaut weil so viele Leute die Nikon D700 so toll fanden. KB-Format und 12MP, dafür aber extrem wenig Rauschen und abartig gute Low-Light Fähigkeiten. Das hat aber nicht funktioniert und mit der A7S-II hat man dann auf Video gesetzt wobei aus Gründen die ich bis heute nicht verstehe, 10bit internal nicht geschafft wurde. Dass die Kunden von sich aus entschieden haben, das A7S - Format ist quasi ausschließlich für Video, hat Sony etwas überrascht.

Die A7S-III wird jetzt vermutlich 4K 120p können, irgendwelche tiefen 10 oder 12bit Formate können und eine fantastische Video-Maschine sein. Wegen 12MP kann man den Sensor in 1/120s auslesen und ist vermutlich 4 mal schneller als die Canon R5. Rolling Shutter sieht man dann noch in Extremfällen aber nicht in normalen Schwenks oder bewegten Objekten. Ich hätte so eine Kamera allerdings eher erwartet. Nächste Woche wissen wir ob da noch mehr drin steckt.

Die A7S-III ist aber nicht das Ende. Sony wird dann später irgend eine A7R oder A9R bringen, die auch 8k kann und das vermutlich auch rechtzeitig bevor man es wirklich braucht.

Witzig ist dass es früher für Fotos schnelle Kameras gab mit niedriger Auflösung und langsamere mit sehr hoher Auflösung. Die Canon R5 zeigt jetzt dass man die schnellen Aufnahmen auch mit 45MP machen kann und damit sind die schnellen Sport-Kameras mit 20MP quasi an ihrem Ende angekommen. Dafür bekommen wir die verschiedenen Auflösungen für Video. Man kann nicht gleichzeitig gut 8k Auflösung haben und besonders gut schnelle Zeitlupe in 4k oder 1080p aufnehmen. Da werden die Größen in Zukunft auseinander laufen und es gibt dann sehr gute 4K-Maschinen wie z.B. die A7S-Serien oder Kameras wie die GH5S und es gibt höher auflösende Kameras, die dann bei Geschwindigkeit und Low-Light ihre Nachteile haben.

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