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Tamron 28-200 F2,8 - 5,6 Di III RXD


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Ich habe mein Exemplar nun seit Release an meiner a7R III und kann keine der Probleme feststellen, von denen andere Berichten.

Die Abbildungsleistung scheint durch die hohe Auflösung und dem fehlenden Tiefpassfilter deutlich besser zu sein als bei anderen Modellen wie der a7 III, welche den Eindruck entstehen lässt, das Objektiv wäre nicht besonders scharf. Liegt am Tiefpassfilter auf dem Sensor!

Das Objektiv reduziert im ungünstigsten Fall die Abbildungsleistung bei Offenblende auf das Niveau eines 42MP Sensors mit leichtem Tiefpassfilter. Abgeblendet wird es noch etwas schärfer.

 

Das Autofokusproblem wurde bereits per Firmwareupdate kurz nach Veröffentlichung behoben. Einfach mal installieren für alle die das Problem haben! Wird über die Sony-Kameras direkt auf das Objektiv gespielt, ihr braucht keine extra Hardware.

 

Eine Dezentrierung kann ich nicht feststellen.

Wenn Ränder mal weich werden, kann das übrigens auch mit dem IBIS zu tun haben, der sich aus dem recht kompakten Bildkreis des auf minimale Bauform optimierten Objektives schiebt.

Bei Auslösung macht man üblicherweise auch immer die gleichen Wackler, so tritt das Phänomen tendenziell immer in den gleichen Bereichen auf. -> IBIS ausschalten und nochmal testen bevor man von Dezentrierung ausgeht!

 

CA's hat dieses Objektiv für seine Klasse gut im Griff, sind aber öfter mal vorhanden. Diese fallen bei dem Objektiv blau aus und nicht auffällig rot wie bei anderen Objektiven, was mir persönlich lieber ist. Schlimm sind die CA's allerdings echt nicht. Ich habe schon teurere Festbrennweiten gesehen die da deutlich üblere CA's hatten.

 

Anbei ein Album auf Flickr mit einigen meiner Fotos, die ich mit der a7R III und dem 28-200 gemacht habe:

Tamron 28-200mm F/2.8-5.6 Di III RXD (Sony FE) Sample Pictures

 

Man kann mit der Linse schon echt was machen, besonders wenn man mal leichtes und flexibles Gepäck braucht, wofür ich sie auch gekauft habe.

In Verbindung mit der a7R III bekommt man obendrein noch sehr gute ISO-Performance und höhere Abbildungsleistung zugleich. Ich finde diese Kombi passt sehr gut als leistungsstarke Reisekamera zusammen.

 

Und falls es noch jemanden interessiert wie sich das maximale Bokeh (Freistellung/Hintergrundunschärfe) zum 70-180mm 2.8 jeweils mit offener Blende und am langen Ende unterscheidet, das seht ihr hier:

 

Edited by schildzilla
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Habe es im Urlaub dabei , eigentlich für eine grosse Reise geakuft , nun fällt die aus , und es ist nun mit mir in Holland ! Schöne Universal-Linse , ausreichend scharf , mit erstaunlich wenig Flares . Und nach dem Firmware-Update auch keine Fehl-Fokussierungen mehr auffällig ! Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. The Tides working on the Beach by Thorsten M, auf Flickr auch gross und scharf Gruss,Thorsten

Mein Mann schminkt sich nicht und telefoniert auch nicht, hast du für mich auch einen Tipp? 

A walk in the rain 67mm, ISO 6.400 Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.

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Sorry, aber das mit dem Tiefpassfilter ist Käse. 

Ich habe zwei sehr hochauflösende Vintage-Objektive, das Contax-Zeiss 35-70mm und das Tokina AT-X 90mm f2.5 Macro. Bei beiden ist es eine helle Freude, die resultierenden Files aus der A7III zu pixelpeepen. Das ist alles sehr scharf. Und es gibt natürlich nicht den geringsten Grund, warum das bei irgendeinem anderen sehr scharfen Objektiv anders sein sollte bzw. sich da plötzlich der pöhse Tiefpassfilter stärker auswirken sollte. 

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Seltsam nur, dass alle meiner Objektive die ich an meiner EOS R5 (mit Tiefpassfilter) mit 45MP anstecke mit Adapter an der a7R III mit lediglich 42MP (ohne Tiefpassfilter) deutlich detailreicher und schärfer sind.

Soviel zu Käse.

Vielleicht solltest du erst einmal eine Kamera ohne Tiefpassfilter haben (was wohl nicht der Fall ist) um zu sehen, was wirklich scharf ist.

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vor 10 Stunden schrieb schildzilla:

Seltsam nur, dass alle meiner Objektive die ich an meiner EOS R5 (mit Tiefpassfilter) mit 45MP anstecke mit Adapter an der a7R III mit lediglich 42MP (ohne Tiefpassfilter) deutlich detailreicher und schärfer sind.

Das spielt aber doch für das Problem von  @hasenbein1966 keine Rolle. Es geht ja nicht darum, ob das Objektiv an einer anderen Kamera schärfer wäre, sondern warum es an seiner Kamera weniger scharf ist als andere Objektive.

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Mein Bericht bezog sich nicht auf irgendein Problem, welches hasenbein hatte, sondern auf meine praktische Erfahrung.

Außerdem ging es darum, dass man aus dem Objektiv an einer Kamera ohne Tiefpassfilter noch mehr Schärfe und Details rausholen kann. Das bezog sich in keiner Weise auf einen Beitrag von hier, sondern auf die gesamte Internetcommunity die das Objektiv gerne schlechtredet weil es angeblich nicht scharf ist. Das sind eben meist Nutzer von Einsteigerkameras mit Tiefpassfilter. Von Nutzern der a7R Reihe hört man hingegen immer was anderes.

hasenbein hat sich nur zufällig angesprochen gefühlt wie es scheint. Wenn das Objektiv ein spezifisches Problem hat welches man nicht beseitigen kann, dann schicke es zur Überprüfung ein. Gibt ja 5 Jahre Garantie bei Neukauf.

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vor 10 Minuten schrieb hasenbein1966:

Wohlgemerkt ist es ja nur am linken Rand unschärfer - sonst ist es ja völlig OK. 

Ich würde zur Sicherheit noch den Gletscherbruchtest vom Stativ mit abgeschaltetem Stabi machen und es dann ggf. zurück geben bzw. reklamieren.

Edited by leicanik
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vor 3 Minuten schrieb schildzilla:

Mein Bericht bezog sich nicht auf irgendein Problem, welches hasenbein hatte, sondern auf meine praktische Erfahrung.

Danke für die Klarstellung. Das war in der Tat sehr missverständlich, weil dein Beitrag ja direkt nach seinem kam und du auch Bezug auf unscharfe Ränder genommen hast.

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vor 1 Stunde schrieb schildzilla:

Das sind eben meist Nutzer von Einsteigerkameras mit Tiefpassfilter. Von Nutzern der a7R Reihe hört man hingegen immer was anderes.

Ich  nutze das  Objektiv nur an der Alpha 7C und auch da ist es scharf. Die hat sicher einen Tiefpassfilter. 

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vor 30 Minuten schrieb octane:

Wenn es am linken Rand unschärfer ist, ist es nicht ok. 

Die a7C hat leider einen der stärksten jemals in einer Vollformatkamera verbauten Tiefpassfilter und sogar noch stärker als in der a7 III. Hier kannst du dich selbst davon überzeugen:

dpreview Raw DR: Exposure Latitude

 

Was den Rand angeht:

Hast du mal IBIS abgeschaltet und nochmal an einem flachen Motiv getestet?

Der IBIS schiebt den Sensor gerne aus dem Bildkreis der bei dem Objektiv sehr klein bemessen ist. Schaut man sich die Rücklinse und den Sensor mal an, sieht man schnell was ich meine.

Canon hat das in einem R5 und R6 Werbevideo zu seinem IBIS und dem hauseigenen Bajonett mal gut dargestellt, was da passiert wenn alles eng bemessen ist und der Sensor sich bewegt. Die Folge können Unschärfe und Abschattung in manchen Bereichen sein.

Ein Stabi, auch in Objektiven kann generell öfter mal zu Unschärfen in manchen Bereichen führen während stabilisiert wird, das ist länger bekannt.

Wenn die Ecken etwas unscharf sind, ist das unabgeblendet zugunsten der Baugröße beim 28-200mm ebenfalls normal und kann mit IBIS auch mal hier und da stärker auftreten.

Beim Auslösen macht man üblicherweise auch den gleichen Wackler jedes mal wieder, das kann zur tendenziell immer gleichen Unschärfe führen.

 

Wenn auch ohne IBIS an flachen Motiven immer die gleiche Stelle einseitig unscharf ist, schicke es ein und lass Tamron drüber schauen.

Vielleicht liegt bei deinem Exemplar wirklich eine Dezentrierung vor. Soll bei Tamron wohl allgemein öfter mal passieren.

Edited by schildzilla
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vor 2 Stunden schrieb schildzilla:

Die a7C hat leider einen der stärksten jemals in einer Vollformatkamera verbauten Tiefpassfilter und sogar noch stärker als in der a7 III. Hier kannst du dich selbst davon überzeugen:

dpreview Raw DR: Exposure Latitude

 

Was den Rand angeht:

Hast du mal IBIS abgeschaltet und nochmal an einem flachen Motiv getestet?

Der IBIS schiebt den Sensor gerne aus dem Bildkreis der bei dem Objektiv sehr klein bemessen ist. Schaut man sich die Rücklinse und den Sensor mal an, sieht man schnell was ich meine.

Canon hat das in einem R5 und R6 Werbevideo zu seinem IBIS und dem hauseigenen Bajonett mal gut dargestellt, was da passiert wenn alles eng bemessen ist und der Sensor sich bewegt. Die Folge können Unschärfe und Abschattung in manchen Bereichen sein.

Ein Stabi, auch in Objektiven kann generell öfter mal zu Unschärfen in manchen Bereichen führen während stabilisiert wird, das ist länger bekannt.

Wenn die Ecken etwas unscharf sind, ist das unabgeblendet zugunsten der Baugröße beim 28-200mm ebenfalls normal und kann mit IBIS auch mal hier und da stärker auftreten.

Beim Auslösen macht man üblicherweise auch den gleichen Wackler jedes mal wieder, das kann zur tendenziell immer gleichen Unschärfe führen.

 

Wenn auch ohne IBIS an flachen Motiven immer die gleiche Stelle einseitig unscharf ist, schicke es ein und lass Tamron drüber schauen.

Vielleicht liegt bei deinem Exemplar wirklich eine Dezentrierung vor. Soll bei Tamron wohl allgemein öfter mal passieren.

Die Unschärfe ist ja bereits dann sehr deutlich zu sehen, wenn man (per Magnification im Viewfinder) manuell scharfstellt und feststellen muss, dass sich die Linse am linken Rand nun mal nicht auf wirkliche Schärfe bringen lässt (an anderen Stellen und am rechten Rand hingegen schon). Somit ist die Sache sehr eindeutig, dass es nicht an IBIS oder sonstigen Ursachen liegt. 

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vor 3 Minuten schrieb hasenbein1966:

Die Unschärfe ist ja bereits dann sehr deutlich zu sehen, wenn man (per Magnification im Viewfinder) manuell scharfstellt und feststellen muss, dass sich die Linse am linken Rand nun mal nicht auf wirkliche Schärfe bringen lässt (an anderen Stellen und am rechten Rand hingegen schon). Somit ist die Sache sehr eindeutig, dass es nicht an IBIS oder sonstigen Ursachen liegt. 

Dann ist es klar. Ab zu Tamron.

Der Service schickt im Garantiefall normalerweise auch einen Versandschein, so kostet es dich nichts weiter. Dazu musst du nur vorher Tamron kontaktieren.

So war es jedenfalls immer, wenn ich meine Objektive auf Garantie zu Tamron zur Justage geschickt habe und das letzte mal war vor leicht über einem Jahr.

Nach 1,5 Wochen hatte ich die Objektive wieder und das war zur Vorweihnachtszeit.

 

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vor 5 Stunden schrieb schildzilla:

Die a7C hat leider einen der stärksten jemals in einer Vollformatkamera verbauten Tiefpassfilter und sogar noch stärker als in der a7 III. Hier kannst du dich selbst davon überzeugen:

dpreview Raw DR: Exposure Latitude

Soll das ein Beweis für den starken Tiefpassfilter sein? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich der Sensor von dem der A7III unterscheidet.

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vor 6 Minuten schrieb octane:

Soll das ein Beweis für den starken Tiefpassfilter sein? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich der Sensor von dem der A7III unterscheidet.

Vielleicht war das ja ein schlechtes Exemplar bei dem Bild. dpreview ist eigentlich sehr gewissenhaft mit den Testbildern.

Die a7C ist noch neu und wurde während Corona gebaut und ausgeliefert. Selbst wenn das Layout des Sensors das gleiche sein wird, ist das Glas darauf möglicherweise von einem anderen Lieferanten und vielleicht sogar bei jeder Charge ein anderes. Das mit gleiche Sensoren in andere Bodys bauen und einen anderen Tiefpassfilter nutzen ist im übrigen ganz gängige Praxis unter den Kameraherstellern, Canon hat das zuletzt mit der EOS R und RP gemacht. Normalerweise werden diese aber eher besser/klarer.

Die meisten Teile der Kameras werden bei allen Herstellern nicht einmal in einem hauseigenen Werk gefertigt, sondern eingekauft. Das machen Sony, Canon, Nikon und der ganze Rest so und vieles kommt herstellerübergreifend sogar aus der gleichen Fabrik. Canon verbaut z.B. Sony OLED ViewFinder (R5) und Sony-Sensoren in der PowerShot Serie - wer hätte das gedacht.

Sony hat übrigens wie man mutmaßt wegen Lieferproblemen ein paar Bauteile der Modelle a7R III (ILCE-7RM3A) und a7R IV (ILCE-7RM4A) ganz stillschweigend modifiziert, um die Produktion fortführen zu können. Mit Astro hat die neue Kennzeichnung A nichts zu tun und es ist auch sonst nichts wirklich neu, außer dass die a7R III einen anderen Bildschirm bekam. Ob da noch mehr Modelle Modifikationen erfahren wird sich zeigen.

Letztes Jahr ging es richtig rund für die Kamerahersteller, nicht zuletzt weil eine wichtige Halbleiterfabrik in Japan im Oktober 2020 komplett ausgebrannt ist, die Halbleiter für Kameras von Sony, Canon und Nikon hergestellt hat. Das zog einen riesen Rattenschwanz mit sich. Ich denke mal dass die Modifikationen der a7R Reihe eine der Folgen ist und es würde mich auch nicht wundern, wenn das auch andere Komponenten betrifft die man nicht anhand der technischen Daten identifizieren kann (z.B. Tiefpassfilter).

Es ist durchaus möglich, dass in die a7C Sensoren in verschiedenen Halbleiterfabriken verbaut werden. Das Glas müsste bereits nach der Produktion auf den Sensor kommen. Der Hauptlieferant ist voraussichtlich erst in frühestens einem Jahr wieder fähig selbst zu produzieren und hat alles an andere Firmen ausgelagert.

Aktuell würde mich gar nichts wundern und ich halte mich mit Neukauf momentan auch etwas zurück. Man weiß einfach derzeit nicht, was man bekommt und um Lieferengpässe aufzuholen haben in vielen Bereichen Hersteller die Standards der Qualitätskontrollen heruntergesetzt. Es würde mich nicht wundern, wenn das auch bei Objektivherstellern teilweise der Fall ist.

So oder so, ich bin kein Freund von Weichzeichnern und sie beeinflussen sehr deutlich die Details. Diese sollten optional bleiben. Nikon sieht das auch so, selbst an billigen Einsteiger-APC-C Modellen und nicht umsonst toppen die Nikons immer wieder mit der Klarheit der Bilder.

Wenn jemand mit seiner Kamera zufrieden ist, ist alles in Ordnung. Ich möchte keineswegs sagen, dass eine Kamera mit Tiefpassfilter keine guten Fotos macht.

 

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vor 22 Minuten schrieb schildzilla:

Das mit gleiche Sensoren in andere Bodys bauen und einen anderen Tiefpassfilter nutzen ist im übrigen ganz gängige Praxis unter den Kameraherstellern, Canon hat das zuletzt mit der EOS R und RP gemacht. Normalerweise werden diese aber eher besser/klarer.

Nein hat Canon nicht gemacht. R und RP haben unterschiedliche Sensoren mit 26 bzw. 30MP. 

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vor 24 Minuten schrieb schildzilla:

Sony hat übrigens wie man mutmaßt wegen Lieferproblemen ein paar Bauteile der Modelle a7R III (ILCE-7RM3A) und a7R IV (ILCE-7RM4A) ganz stillschweigend modifiziert, um die Produktion fortführen zu können. Mit Astro hat die neue Kennzeichnung A nichts zu tun und es ist auch sonst nichts wirklich neu, außer dass die a7R III einen anderen Bildschirm bekam. Ob da noch mehr Modelle Modifikationen erfahren wird sich zeigen.

Das ist den engagierten Sony Usern natürlich auch nicht entgangen. 

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Gerade eben schrieb octane:

Nein hat Canon nicht gemacht. R und RP haben unterschiedliche Sensoren mit 26 bzw. 30MP. 

Der Sensor der RP ist aus der EOS 6D Mark II

Der Sensor der R ist aus der 5D Mark IV

Beide Kameras bekamen neue Tiefpassfilter für die Sensoren und nen neuen DIGIC Prozessor.

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vor 7 Minuten schrieb octane:

Ach so. Ja so stimmt es natürlich. DSLRs und DSLMs stellen vielleicht unterschiedliche Anforderungen an die Sensoren. 

Nein eigentlich nicht. Die Sensortechnik war ja bei Canon schon seit 2013 da, wurde dann verfeinert und hat nur per Software noch ein wenig Feinschliff gebraucht. Dabei hat man gleich alles auf den "neuesten Stand" gebracht. Der Akkuverbrauch und die Hitzeentwicklung sind bei DSLMs im generellen die einzigen besonderen Anforderung, aber das stehen die durch. Wobei die R5 bei mir ziemlich kräftig am Akku saugt, die a7R III läuft hingegen gefühlt ewig. Das ist aber alles kein Problem, gibt ja Batteriegriffe wenn man sie braucht.

Ich denke Canon hat einfach auf die Schnelle die zwei einzigen DSLM-tauglichen Vollformatsensoren mit Dualpixelautofokus genommen, damit man ganz schnell irgendeine DSLM auf den Markt bringen kann. Ist eben billiger das zu nehmen was bereits da ist. Durch die Änderung der Tiefpassfilter hat Canon die Sensoren als "neu" verkauft.

Hätte Canon nicht auch noch die EF-RF Mount-Adapter rausgebracht, hätte die Kameras wohl keiner gekauft. Der Zug war aber längst abgefahren. Sony hat mit Sigma und Tamron zusammengearbeitet und ein Systemwechsel zu Canon ist schon wegen der hohen Objektivpreise unattraktiv, sofern man die Vorteile von leichteren Objektiven nutzen können will.

Dass die R und die RP keinen Tieraugen-AF hatten und in Sachen ISO und Dynamik veraltet waren, hat die Rückständigkeit noch unterstrichen, obwohl der Autofokus von Canon theoretisch deutlich mehr potential gehabt hätte.

 

Objektive wie das 28-200mm die lichtstärker, schneller, kleiner, leichter, gegen Staub und Spritzwasser geschützt, optisch oft besser und preislich teils deutlich günstiger sind halten viele ab in Canon zu investieren.

Natürlich gibt es auch Kontras wie der fehlende Stabilisator. Dafür ist das Objektiv auch kleiner und leichter geworden als vergleichbare Objektive und der IBIS der a7R III (5.5 Stops nach CIPA Standard) schafft bei mir bei 200mm immer noch 1/20s (ich habe ruhige Hände), mindestens aber 1/30s und wer arg wackelt sollte wenigstens 1/40s schaffen. Das ist für 200mm ohnehin eine ziemlich lange Belichtungszeit.

Sowohl Sony als auch Tamron fahren da gemeinsam einen guten Kurs.

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200mm, f5.6, 1/1600s,  alpha 7C, 24 MP, Schärferegler auf 12 bei LR, Struktur und Klarheit auf 0

Ich finde, dass man da überhaupt nicht meckern kann (und ich meckere sonst auch gerne 😬)

Crop

 

Edited by octane
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