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Psuch

MFT oder etwas anderes für Hundefotografie?

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Nun ja, gibt es auch oft schon günstiger als 2000 €. Man muss dann halt warten. Dafür hat man dann eine all-in-one Lösung. Lohnt sich natürlich nur, wenn man wirklich alles fotografieren möchte (Vögel, Eichhörnchen und Hundesport).

Edit: Link: https://www.fredmiranda.com/forum/topic/1557157/0

Edited by SilkeMa

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Ich habe früher Agility Turniere auf Länderebene (Berlin, Brandenburg, Meck-Pomm) fotografiert. Daher kenne ich mit Hunde in Action gut aus. Ein Border Collie im Parcours ist vergleichbar herausfordernd mit Vögeln im Flug. Hier gibt es keine Serien ohne Ausschuss und daher gilt bis zum Schluss: du bekommst wofür du bezahlst.


Aber nicht jeder Hund ist ein Border, hat schwarzes Fell und schlägt Haken wie ein Kaninchen. Und es ist auch nicht wichtig, dass 9/10 einer Serie sitzen, vielleicht reicht auch 7/10.

 

Für deine Rahmenbedingungen empfehle ich das Oly 40-150/2.8 Pro, da es einen schnellen AF und eine komfortable Reichweite hat. Die dazu passende Kamera sollte einen schnellen PDAF besitzen. Wahrscheinlich wären Oly EM1 II, EM5 III oder EM1 III eine gute Wahl.

 

Der nächste Schritt liegt bei einer Sony A7III, besser A9 mit einem Sony 100-400/4.5-5.6 GM oder das 70-200/2.8 GM. Letzteres ist jedoch u.U. etwas kurz. Spätestens wenn du bodennah fotografierst wirst du merken, dass die Fellnasen lieber auf dir rumtollen als miteinander. Da können 200mm schon knapp sein. Dafür macht es bei Portraits mehr her.

 

PS: den Hinweis, dass dir das alles zu groß ist habe ich bewusst ignoriert. Hunde-Action und Tele-Zoom gehört nunmal zusammen. Wenn du es klein und kompakt haben willst, dann beschränke dich auf Portraits. Da wäre das 75/1.8 eine tolle Option.

Edited by Alhambra

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Kleiner Nachtrag zum porträtieren von Hunden: ich empfehle ein Makroobjektiv. Eine übliche Portraitlinse wirst du immer abblenden müssen, da sonst Ohren und Schnauze in Unschärfe ersaufen. Die 2.8 eines Makros sind da mehr als ausreichend. Dafür bietet ein Makro gnadenlose Schärfe. Bei Menschen oft zu scharf, aber bei Hunden sensationell gut und feine Fellstrukturen aus zu arbeiten.
 

Edit: der ganze Absatz gilt nur für Vollformat. Die MFT 1.8 Objektive haben eine gute Tiefenschärfe für Hunde.

 

Das Freistellen von Hunden wird im Übrigen eher durch Brennweite und gute Wahl des Hintergrundes erzielt. Auf keinen Fall durch Offenblende.

Edited by Alhambra

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@Alhambra hat es gut auf den Punkt gebracht!

Viele der Hundebilder, die ich aufgenommen habe sind mit Objektiven mit f/2,8 aufgenommen worden. Wenn man 1/1250 sek. erreicht bekommt man auch meist scharfe Bilder.
Selbst mit einer schnellen Kompaktkameras kann man Hunde in Bewegung aufnehmen. Seit ich die G9 im EInsatz habe, ist es eigentlich nicht schwer solche Aufnahmen zu machen. 
Viele meiner Bilder sind mit dem 12-35mm f/2.8 entstanden. Das 35-100mm f/2,8 habe ich auch gerne genutzt. Beide Objektive haben einen schnellen Fokus und haben gar kein so schlechtes Bokeh, wie oben behauptet. Das Bokeh ist ja auch mit der Bildbearbeitung beeinflussbar.
Selbst mit einer Oly M5 II klappten Hundebilder. Den AFC empfand ich aber als zu unsicher und habe die Kamera, auch weil BIF meist nicht funktionierte, wieder verkauft. Ich denke, die M1 dürfte besser funktionieren. Ich komme aber auch ohne PDAF gut mit dem Kontrast AF zurecht. Unser Springer Spaniel spielt wegen seines inzwischen hohen Alters nicht mehr, deshalb mache ich kaum noch Hundebilder. Ich sollte vielleicht nochmals ran.


Alles nur Spiel/ Just playing by Apertur1, auf Flickr

(So ein paar Hundebilder lagern noch bei mir auf Flickr. Gute und schlechte Beispiele sind dabei. Link ist unten. Die Bilder sind in den Alben versteckt)

 

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Okay, ich habe verstanden, dass ich nicht von groß und schwer weg komme. Als Referenzrahmen habe ich mir vorgestellt bis zu 2000€ auszugeben. Dann fällt wohl KB auf jeden Fall raus. Das 200 2.8 Panasonic ist soweit ich die Bilder gesehen habe sensationell. Allerdings wäre dann kein anderer Body mehr drinne. Gebrauchtkäufe kämen in Frage und würde aber auch auf Aktionsangebote warten. Mir ist es tatsächlich am Wichtigsten scharfe Bilder zu bekommen. Mit etwas Ausschuss habe ich auch kein Problem. 

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vor 59 Minuten schrieb Psuch:

Das 200 2.8 Panasonic ist soweit ich die Bilder gesehen habe sensationell.

Von einer Festbrennweite würde ich abraten. Bei Motiven die schnell ihre Position ändern spielt ein Zoom seine voll Stärke aus. Ansonsten wirst du immer Beschneiden müssen, was dir die Bildqualität massiv herunterzieht. 3x Zoom sollte es bei Hunden sein, 4x ist bei besonders agilen Gesellen empfehlenswert.

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Am 29.11.2010 um 21:05 schrieb hajamali:

Oly 40-150/2.8 Pro mit OMD1M2/3 ist das absolute Dreamteam in Sachen Hundefotografie...ich möchte mit nix anderem mehr arbeiten.

 

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Komisch, es werden immer nur gelungene Hunde - Action - Bilder gezeigt, aber kaum jemand schreibt was über die reale Auschußrate dazu.

Das ist dann aber auch nur geschönt, das nicht zu erwähnen  😉

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Wozu auch, mich interessieren nur die scharfen Fotos. In einer Strecke sind nur wenige unscharfe dabei. Ich habe vorher mit Nikon D800 und dem 500/4 fotografiert, das war deutlich unhandlicher und der Ausschuss noch höher.

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vor 1 Stunde schrieb der_molch:

Komisch, es werden immer nur gelungene Hunde - Action - Bilder gezeigt, aber kaum jemand schreibt was über die reale Auschußrate dazu.

Thats it! Man kann auch mit Single-AF tolle Bilder machen, muss jedoch auf mehr Glück hoffen.

Aber eine EM1 Mark II mit dem 40-150/2.8 ist schon okay. Ein "Dreamteam" ist es jedoch nur innerhalb des Systems. 

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vor 3 Stunden schrieb der_molch:

Komisch, es werden immer nur gelungene Hunde - Action - Bilder gezeigt, aber kaum jemand schreibt was über die reale Auschußrate dazu.

Das ist dann aber auch nur geschönt, das nicht zu erwähnen  😉

Check das Video aus Beitrag #34 , dann hast du ne gute Einschätzung

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