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Tonwertdifferenz Lightroom/Jpeg


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Hallo ich habe dieser Tage ein Shooting gemacht. Das model hätte schwarze strumpfe an, vor dunklem Hintergrund. Ich habe die raw's nun in Lightroom entwickelt.

Habe versucht eine schöne tonwertdifferenzierung heraus zu arbeiten und habe die Bilder als JPEG exportiert.

Als ich mir die jpeg's dann ansah, hoben sich die Strümpfe kaum vom Hintergrund ab!!!!

An was kann das liegen und was kann ich ändern (Exporteinstellungen?!) Damit das gleich wie in meiner Bearbeitung aussieht.

 

Lg

Thomas

PS. Ich habe einen kalibrierten Bildschirm somit sollte die Darstellung ja eigentlich passen, oder?

 

Edited by tlamplmair
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vor einer Stunde schrieb pizzastein:

Das könnte ein Problem mit dem Farbprofil sein, ist beim Export Adobe RGB oder sRGB eingestellt? Mit welchen Programm siehst Du Dir die jpgs an? Ich hatte mal den Fall, dass eine Kalibrierung doppelt angewendet wurde, einmal von Windows, einmal vom Bildbetrachter, das konnte nichts werden...

Dateneinstellung für Export:

JPEG, sRGB und Qualität auf 60....

habe auch versucht die Qualität auf 100 zu stellen, hat aber nichts gebracht! habe auch gerade einen Versuch mit der Einstellung für den Farbraum beim Export Adobe RGB zu verwenden.... bringt auch nichts 😞

 

Edited by tlamplmair
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vor 7 Stunden schrieb tlamplmair:

... versucht die Qualität auf 100 zu stellen, hat aber nichts gebracht!

Hmmm, man sollte JPEG nicht überfordern und muss berücksichtigen, dass die Tonwerte in einem normalen Bild (nicht im RAW!) in einer S-Kurve "untergebracht" werden. Dabei werden die Schatten und die Lichter komprimiert und die mittleren Helligkeitswerte aufgesteilt. Schwarze Strümpfe vor Schatten sind eine konstrastarme Situation.

Habe mir das Bild in Originalgröße 1653 x 2480 mal heruntergeladen. Die Schattenauflösung hängt von der Darstellungsgröße ab:

Oben die Darstellung von links nach rechts in GIMP, Irfanview und Firefox, unten 100% in GIMP und Irfanview.

Man sieht, dass das Hintergrundbraun in der 100% Darstellung heller und unterschiedlich kommt und dadurch der Kontrast zum schwarzen Strumpf größer wird, er hebt sich deutlicher ab. Und man sieht, zumindest bei mir, dass das Bild, so wie es dargestellt ist, diesen Unterschied nicht zeigt, sondern erst in der aufpoppenden Ansicht beim Anklicken ist der Unterschied sichtbar.

Das ist halt das Problem mit der ständigen Ausgleichsrechnerei, die im Hintergrund beim Anschauen eines Bilds (Zoomen, Bewegen, Drehen) stattfindet. Da wird schon mal ungünstig gerundet, und wir haben den Salat.

 

Edited by RoDo
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Meine Empfehlung, einfach mal das Jpeg in LR öffen und anschauen!

- normale Ansicht mit weißem Hintergrund (der Fuß hebt sich kaum vom Hintergrund ab)
- Umstellung auf Softproof (ohne Profil) mit schwarzem Hintergrund (und siehe da, der Fuß hebt sich deutlich vom Hintergrund ab)

Das menschliche Auge ist leicht zu täuschen.

Für meine Begriffe ist die Entwicklung des Bildes völlig okay.

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vor 9 Stunden schrieb tlamplmair:

Habe versucht eine schöne tonwertdifferenzierung heraus zu arbeiten und habe die Bilder als JPEG exportiert.

Pragmatischer Vorschlag: setze einen passend großen Lichtspot auf den Hintergrund (evtl. zusätzlich ein Streiflicht von rechts). Dunkle Strümpfe heben sich vor dunklem Hintergrund naturgemäß nicht gut ab. Irgendwer oder -was wirft da rechts im Hintergrund einen Schatten, wo der Lichtspot sein sollte - das sieht ziemlich unschön aus.

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vor 1 Stunde schrieb RoDo:

Nein, nein, es geht dabei nicht um die Begrenzungen des Farbraums, sondern um die Algorithmen, die in den Anzeigeprogrammen für das JPEG (u. A.) arbeiten.

ich sehe das einfacher ... es wird in dem Anzeigeprogramm ein anderes Profil benutzt, als in Lightroom ... deshalb der Vorschlag das Bild nochmal in LR anzusehen, ob das stimmt

(Ansonsten sieht bei mir das JPG so aus, wie meine Vorschau im Konverter ... denn die Vorschau sollte die Einschränkungen des Formats vorwegnehmen)

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Also ich kann die Strümpfe vom Hintergrund noch ganz gut unterscheiden (BenQ PD3200). Auf dem Laptop sogar noch wesentlich deutlicher weil der die Schwärzen nicht so satt kann.

Kannst Du auf der Testtafel sowohl in den hellsten wie auch in dunkelsten Balken alle Quadrate sehen? Falls nicht, solltest Du die Dynamik Deines Monitors einstellen bzw. kalibrieren wenn Du einen Spyder o.ä. zur Hand hast.

Die nullte Position auf der Abzisse ist natürlich unsichtbar weil sie der Untergrundfarbe entspricht. Aber die Positionen + und -1 sollten gerade noch zu erahnen sein.

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Mittels einer umgekehrten S-Kurve könntest Du notfalls die dunklen Töne noch etwas spreizen:

 

Ich stelle aber gerade fest, dass die Differenzierung der dunklen Töne in der Forenansicht deutlich schlechter ist als mit einem beliebigen Viewer in der direkten Ansicht!!!
Leider kann ich die unterschiedlichen Anzeigen nicht nebeneinander im Forum zeigen.

Edited by Softride
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vor 15 Stunden schrieb voti:

Pragmatischer Vorschlag: setze einen passend großen Lichtspot auf den Hintergrund (evtl. zusätzlich ein Streiflicht von rechts). Dunkle Strümpfe heben sich vor dunklem Hintergrund naturgemäß nicht gut ab. Irgendwer oder -was wirft da rechts im Hintergrund einen Schatten, wo der Lichtspot sein sollte - das sieht ziemlich unschön aus.

der Schatten kommt vom Model selbst, wir haben mit einem Schirmreflektor als Hauptlicht von links leicht erhöht und einem reflektor rechts (beide Gold) gearbeitet.... mein Studio ist sehr Platzbeschränkt...

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vor 13 Stunden schrieb Softride:

Also ich kann die Strümpfe vom Hintergrund noch ganz gut unterscheiden (BenQ PD3200). Auf dem Laptop sogar noch wesentlich deutlicher weil der die Schwärzen nicht so satt kann.

Kannst Du auf der Testtafel sowohl in den hellsten wie auch in dunkelsten Balken alle Quadrate sehen? Falls nicht, solltest Du die Dynamik Deines Monitors einstellen bzw. kalibrieren wenn Du einen Spyder o.ä. zur Hand hast.

Die nullte Position auf der Abzisse ist natürlich unsichtbar weil sie der Untergrundfarbe entspricht. Aber die Positionen + und -1 sollten gerade noch zu erahnen sein.

Also links gerade noch , in der rechten Reihe kaum mehr.... Kalibriert wäre er (mit einem Colourmunki) muss aber sagen, das ich einen Uraltmonitor habe. ein neuer steht ganz oben auf meiner liste 😉

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vor 13 Stunden schrieb Softride:

Mittels einer umgekehrten S-Kurve könntest Du notfalls die dunklen Töne noch etwas spreizen:

 

Ich stelle aber gerade fest, dass die Differenzierung der dunklen Töne in der Forenansicht deutlich schlechter ist als mit einem beliebigen Viewer in der direkten Ansicht!!!
Leider kann ich die unterschiedlichen Anzeigen nicht nebeneinander im Forum zeigen.

Danke für den Tip, auf dem von dir Hochgeladenen Bild sieht das Bild ca. so wie in meinem LR aus.... nur das Jegp ist dann anders

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vor 5 Stunden schrieb RoDo:

Ist ja gut, wenn's auch noch jemand anders merkt. S. #5

Sorry, aber ich habe erst beim dritten Mal lesen bemerkt, dass Deine verklausulierte Aussage vielleicht etwas Ähnliches aussagen könnte -_-:

vor 17 Stunden schrieb RoDo:

[...] Und man sieht, zumindest bei mir, dass das Bild, so wie es dargestellt ist, diesen Unterschied nicht zeigt, sondern erst in der aufpoppenden Ansicht beim Anklicken ist der Unterschied sichtbar.

Das ist halt das Problem mit der ständigen Ausgleichsrechnerei, die im Hintergrund beim Anschauen eines Bilds (Zoomen, Bewegen, Drehen) stattfindet. Da wird schon mal ungünstig gerundet, und wir haben den Salat.

 

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vor einer Stunde schrieb tlamplmair:

Primär geht es mir darum zu verstehen warum der unterschied zwischen der LR und der JEPG Darstellung ist!!! bzw wenn ich das Bild Printen lassen sieht es dann aus wie in LR oder JEPG?

oder sollte ich zum Druck gleich ein TIFF schicken?

Beim Druck dürften die Unterschiede in den Tiefen noch geringer ausfallen. Daran wird auch das TIFF nichts ändern sondern es liegt an der geringeren Dynamik beim drucken auf Papier.
Ich, bzw. die Druckerei hatte mit einem Kalenderbild ein ähnliches Problem. Beim Drucken aus dem PDF verschmolzen alle Tiefen. Deshalb wurde das JPEG direkt aus PhotoShop mit gespreizten Schatten gedruckt.

Die Lightroom-Ansicht ist ja nur eine schnelle Interpretation des Raws in verminderter Auflösung. Das kann naturgemäß die exakt das Selbe sein wie die vollständige Entwicklung. In dieser Beziehung ist Lightroom ja noch relativ harmlos. Bei DxO sind zwar die Belichtungs- und Farbunterschiede einigermaßen stimmig, jedoch sieht die Ansicht vor der Entwicklung recht unscharf und verrauscht aus, so dass von WYSIWYG überhaupt keine Rede sein kann. Trotzdem sind die Ergebnisse besser als bei Lightroom.

Edited by Softride
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