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Moin,

ich denke es hängt stark davon ab, was für Optiken Du hast und was Du erwartest. Für mich wäre es absolut nichts. Aus meiner Canon Zeiten habe ich noch einige L Linsen und da bei dem Teil Glass/ optisches Element verbaut ist, wird die Qualität mehr oder weniger drunter leiden.

Ich habe mich für den Traumflieger bzw. Commlite Adapter entschieden. Da werden nur die Kontakte durchgeschleift, somit die optische Qualität bleibt erhalten. Zu dem AF des Adapters kann ich noch nichts sagen, da es erst auf dem Weg zu mir ist.

 

 

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vor 15 Minuten schrieb maxerhardt:

Hallo, 

wer hat Erfahrung mit der Adaptierung von Canon EF Objektiven  mittels eines Viltrox EF-M2ll Boosters an eine Lumix G9. Lohnt die Mühe? 

Auf Grund der positiven Bewertung bei slashcam habe ich den Viltrox Speedbooster + Sigma EF f/1.8 18-35 mm gekauft. 

Der Viltrox Speedbooster nimmt dem Objektiv seine Klasse, die es z.B. mit einem reinen Adapter zeigt. Der AF ist mit nativen MFT Objektiven nicht vergleichbar.

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ich nutze meine EF sowohl an den EOS M als auch an mFT. Für mFT hab ich den Viltrox II Speedbooster und einen Commlite ohne Glas. Für die EF-M hab ich ich die originalen Canon Adaptor bzw den Viltrox Clone davon und den Viltrox EF auf EF-M Speedbooster.

Als mFT nutz ich aktuell nur die GX8, die ein wenig langsamer fokussiert als deine G9, aber auf dem selben DFD Kontrast AF basiert (was für die AF geschwindigkeit beim Adaptieren der limitierende Faktor ist)

Ich nutze an mFT hauptsächlich das EF 1,8/50mm, ein Sigma 1,4/85, ein 2,8/105mm Macro  und ein Sigma DC 2,8/50-150 mm (also EF Bajonett aber APS-C Rechnung),  was an mFT und Speedbooster nicht vignettiert (aber am APS-C der Canon). Ohne Glas nutze ich an der GX8 auch noch das STM 55-250 adaptiert, da es mir schärfer vorkommt als das 70300 Olympus.

Optisch werden die Speedbooster von Viltrox sowohl an der GX8 als auch an der EOS M6 die Bilder gegenüber den normalen AF Adaptern weicher erscheinen lassen. Da ich die damit hauptsächlich Portrait mache und komme ich mit dem zum Rand zunehmenden Schärfeabfall der Booster gut klar, wenn ich das Motiv mittig nehme.

Zum AF: 

Der Commlite EF auf mFT standard Adapter ist wohl was älter ohne Firmware update und ist eher mies. (Mies auch, weil er damals bei meinen Olympus Pen P5 und OM M10II nicht funktionierte. Es gibt aber von Voltrox auch Adapter ohne Glas, die mit FW updates wohl gut arbeiten)

Der Viltrox II Booster geht an der GX8 aber eben als Kontrast AF und auch im AF-S mit dem typischen AF Wobble.  Die G9 wird da wohl was flotter sein und ev damit den AF Eindruck verbessern, aber eben nicht generisch Ändern. Ohne PDAF ist der AF bei statischen Objekten ok, wenn es dir auf Geschwindigkeit ankommt vergiss es.

AF bei Adaptierungen geht bei Fremdprotokollen immer mit Firmwareumsetzungen des Protokolls. Der einzige Adapter, der keinerlei Elektronik benötigt ist der von EF auf EF-M und RF, da die AF Protokolle kompatibel sind

Selbst der Speedbooster Canon EF auf EF-M benötigt elektronik im Adapter, der die EXIF's umschreibt und das merkt man beim AF gegenüber der nicht Speedbooster Lösung. 

Ich würde einen Speebooster/Adapter nur einsetzen, wenn ich die Objektive schon haben, mir die EF Objektive danach holen halte ich für Quatsch, wenn mein System nur mFT wäre. Mein Hauptsystem ist EF-M und da macht das Sinn....

Cheers, Tjobbe

Edited by tjobbe

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Posted (edited)

Servus Max,

seit Februar 2019 fotografiere ich mit einer kleinen EF-Sammlung (habe ich umständehalber übernommen vom Vorgänger) an einer Lumix G81; ebenfalls adaptiert über den Viltrox EF-M2. Grundsätzlich ist von meiner Seite zu bemerken, dass das Adaptieren immer mit Kompromissen behaftet sein wird, da native Funktionalitäten und auch die Qualität von nativen Objektiven wohl nicht ganz erreicht werden kann. Es kommt halt immer auch auf den persönlichen Anspruch drauf an; sind die Aufnahmen für mich OK oder nicht?

Technisch/haptisch gibt es einige Besonderheiten:

  • Bei Verwendung der APS-C-Linsen sind mehr oder weniger Vignetten sichtbar (zumindest an meiner G81), meistens im WW-Bereich stärker ausgeprägt. Damit müssen viele Aufnahmen an den Rändern beschnitten werden. Das muss man bei der Motivauswahl und -gestaltung beachten. Ich habe daher bei Verwendung der APS-C-Gläser das Ausgabeformat der G81 auf Bildformat 3:2 gestellt (mit entsprechend weniger Auflösung), damit der Verschnitt maßvoll bleibt. Ausnahme sind Vollformat-Gläser, hier gibt es keinerlei Abschattungen und Vignetten auch im MFT-nativen 4:3-Format.
  • Die EXIF-Daten werden übertragen, zumindest an den von mir verwendeten Sigma- und Canon-Linsen.
  • Am Viltrox EF-M2 funktioniert nur das EF-Bajonett, nicht das EF-S-Bajonett. Für EF-S gibt es aber weitere Adapter-Ausführungen von Viltrox und anderen Anbietern wie z.B. Metabones.
  • Der Viltrox EF-M2 hat minimales Spiel in der Bajonettaufnahme des Objektives, am Kamera-Body hingegen sitzt er fest. Daraus habe ich aber bislang keinen Nachteil feststellen können, das Objektiv sitzt sicher am Body. Andere Speedbooster wie z.B. der Metabones sind da wohl passgenauer.
  • Der AF-S funktioniert in der Regel zufriedenstellend, jedoch nicht so schnell wie bei den nativen MFT-Gläsern; der AF-C leider gar nicht. Somit ist man auf eher statische Motive wie z.B. Landschaftsaufnahmen (mein Revier!) eingeschränkt, bei denen der AF nicht nachführen muss. Natürlich kann man aber mit entsprechender Verschlusszeit auch bewegte Motive einwandfrei ablichten.
  • Durch den Glaseinsatz des Viltrox kommt mehr Licht auf den Sensor, die Blende der Objektive ändert sich um den Faktor 0,71. Gleichzeitig ändert sich die Brennweite der Objektive um den Faktor 1.42 (Crop-Faktor 2 des MFT-Sensors berücksichtigt); so wird aus dem kürzlich erworbenen Sigma 18-300mm mit f/3.5 - 6.3 ein 25,6-426mm (KB-Format) mit f/2.5 - 4.5. Das geben die EXIF-Daten so aus, die Erweiterung der Blende wird in der Kamera auch angezeigt und ist auswählbar.
  • Man muss unter Umständen den Infinity des Objektives am Adapter einstellen, damit weit entfernte Motive vom AF scharf erfasst werden können. Dabei wird das Glaselement des Adapters durch Drehen näher zum Sensor/weiter vom Sensor weg bewegt. 
  • Der Gewichtsvorteil des MFT-Formates geht mit den meist großen und schweren APS-C bzw. Vollformat-Objektiven verloren. Auch die Fototasche braucht mehr Platz.
  • Bei Verwendung von Vollformat-Gläsern wird das scharfe Zentrum des Objektives auf den MFT-Sensor abgebildet, Randunschärfen des Objektives (nicht des Adapters!) spielen da also weniger eine Rolle und die Aufnahmen haben in der Regel eine gute Schärfe. Bei APS-C-Gläsern wird das ganze Bild der Linse auf dem Sensor abgebildet, damit kommen evtl. Randunschärfen des Objektives schon zum Tragen. Randunschärfen des Adapters sind immer ein Thema, mein Exemplar ist da aber gutmütig.
  • Gebrauchte EF-Linsen sind in der Regel günstiger zu erwerben, es gibt zudem eine große Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt.
  • Subjektiv betrachtet wirken auf mich die Adapter-Fotoaufnahmen wie mit einem gewissen "DSLR"-Look versehen, wenn ich native MFT-Aufnahmen mit Adapter-Aufnahmen vergleiche. Die Bilder kommen etwas "anders" rüber. Das kann aber auch an der Vergütung der Sigma-Linsen liegen, Hersteller haben ja so ihren eigenen "Bild-Look".

Ich habe hier ein paar Beispiel-Aufnahmen eingestellt, mit verschiedenen APS-C-Linsen von Sigma und einer Vollformat-Linse von Canon. Dabei sind auch Objektive, die nicht in der Kompatibililtätsliste von Viltrox gelistet sind. Alle funktionieren soweit. Fast alle meine Aufnahmen hier im Forum sind mit der Adapterlösung entstanden.

In Summe bleibe ich jetzt mal bei der derzeitigen Lösung, die Haptik und Menüführung der Lumix gefällt mir sehr gut; zudem verwende ich auch eine Canon-DSLR und benötige damit keinen doppelten Objektiv-Fuhrpark, sehr praktisch. Interessant für die DSLM wäre für mich die Verwendung des Phasen-AF in der MFT-Kamera, wie ihn z.B. Olympus einsetzt, da wäre ich nicht abgeneigt, diese Kombi mal zu probieren. Dazu habe ich hier aber noch keine Beispiel-Aufnahmen gesehen.

Um abschließend auf Deine Frage zu antworten, ob sich das Ganze lohnt:
Für mich schon, es kommt halt immer auf den persönlichen Anspruch an. Müsste ich als Profi-Fotograf mein Geld verdienen, würde ich eine Adapterlösung, gleich welche, sicher nicht empfehlen bzw. verwenden.

Gruß,

 

Edited by ManneM

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