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Am letzten Samstag wurde ein längerer Spaziergang am späten Nachmittag als Notlösung (eigentlich war anderes geplant) zum Erlebnis. In einer vermeintlich mäßig interessanten Landschaft gab es mehr zu entdecken, als erwartet.

Ohne genau hinzusehen, eher aus dem Augenwinkel heraus, glaubte ich einen dunklen Stock mit gelben Schleimpilzen auf dem Boden zu sehen. Ich setzte meinen Fuß daneben, ging in die Hocke und sah zu meiner großen Überraschung einen Feuersalamander direkt neben mir. Dieser suchte schnell Deckung unter einem nahe liegenden Stein. Selbst etwas erschrocken und froh, nicht auf ihn getreten zu sein, ging auch ich auf Abstand. Trotz widriger Umstände versuchte ich mich an Fotos vom Salamander. Es war dunkel, besonders unter dem Stein, dazu konnte sich der Salamander jede Zeit bewegen. Die Lichtverhältnisse zwangen mich, mit der Pen-F und dem Olympus 40-150/f4-f5.6 bei 150 mm und f5.6, ISO 12800 einzustellen für 1/15 s. Dazu fand der Autofokus keinen Kontrast im Rauschen, ich musste manuell auf den im Schatten liegenden Kopf fokussieren. Um das Rauschen später mindern zu können, machte ich Serienaufnahmen für Rauschstacks.

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Als nächstes gab es Erdsterne am Wegesrand. Ästhetisch gibt es schönere Pilze, diese Art mit "Halskrause" ist mir bisher aber kaum begegnet (Stack mit dem Oly 60er Makro).

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Der nächste Feuersalamander war ein dankbareres Model als der erste und die Umgebung nicht ganz so dunkel. Zuerst aus größerer Entfernung, wieder mit dem Olympus 40-150 @ 150 mm, f5,6, ISO 3200, 1/25 s:

 

Er schien nicht sehr ängstlich zu sein und so versuchte ich, mit dem 60er Makro an der Pen-F, ihm näher zu kommen.

Eines der ersten Bilder, zwei jpg ooc mit f4, 1/25 s und ISO 3200 übereinander gelegt zur Rauschminderung und den Salamander dezent nachgeschärft:

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Dazu dank Handy ein Doku-Bild der Entstehung:

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Ich kam dem Salamander noch näher, dann blickte er neugierig in meine Richtung. Das Bild ist diesmal aufwändiger entstanden, ein Fokusstack aus neun Einzelbildern, die Einzelbilder aufgenommen mit f4, 1/25 s, ISO 6400 (keine Ahnung, warum es diesmal dunkler war), mit Topaz Denoise relativ glatt gebügelt, dann gestackt und den Salamander wieder etwas geschärft:


Etwas später gab es noch einen dritten Feuersalamander, zum fotografieren war es aber leider schon zu dunkel.

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Ein Stück des Weges weiter und schon sehr dämmrig, gab es ein Waldstück mit Nadelbäumen und moosbedecktem Boden. Ein kurzer Blick mit Hilfe der Taschenlampe sollte zeigen, ob es interessante Pilze gibt. Der kurze Blick wurde länger, denn im Lichtschein der Taschenlampe tauchte erst ein einzelner Steinpilz auf, dann sogar eine Stelle mit mehreren.

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Kurz vor Ende des Spaziergangs ein Blick ins nebelige Tal:

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Der Abendfund konserviert, die Pilze werden später nochmal Freude bereiten...

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vor 13 Stunden schrieb pizzastein:

 

Der Abendfund konserviert, die Pilze werden später nochmal Freude bereiten...

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Ratschlag:

sofort wieder auspacken und RICHTIG trocknen.

Das sind die im Glas nicht, das sehe ich. Die werden schimmeln, vor allem bei Luftausschluß. Zu diesem Zweck hatte ich vor Jahren mal ein Pilzkarussell, also mehrschichtige Lagen von feinem Drahtgewebe mit Leisten abstandswirksam übereinandergebaut. Das Ganze wurde dann stundenweise "belüftet" durch ein Warmluftgebläse. Darin habe ich in einem Herbst 40 Kilogramm Rotkappen (sind sehr eng mit dem Steinpilz verwandte Röhrlinge, geschmacklich identisch) getrocknet und erst furzstaubtrocken eingeschweisst.

Anderer Vorschlag:

wenn dir diese Arbeit zu viel ist, die Steinpilze kleinschneiden, in einem Zwiebelsößle (das ist keine kleine Soße sondern deren schwäbisch-verniedlichte Variante) erhitzen und anschließend portioniert einfrieren. Deine künftigen Mahlzeiten werden mir danken ... 

 

OT

Was macht man, wenn man im Urlaub 26 Kilo Steinpilze findet? Im nächsten Haushaltswarengeschäft 50 Einmachgläser kaufen und konservieren ...

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Edited by donalfredo
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vor 44 Minuten schrieb donalfredo:

Das sind die im Glas nicht, das sehe ich.

Ich werde es überprüfen, bisher hat die Trocknung meist gut funktioniert (ca. 40 °C Warmluft, Dörrautomat), habe nur selten nachgetrocknet.

vor 47 Minuten schrieb donalfredo:

und anschließend portioniert einfrieren

Der Platz im Eisfach ist leider schon ausgereizt...

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Meiner Erfahrung nach sehen getrocknete Steinpilze nicht mehr so frisch im Stil aus wie deine.

Ich würde sagen, die könnten noch Luft/Wärme vertragen. Selbstgesammeltes schmeckt besonders gut, meine Devise, deshalb nichts verkommen lassen.

Ejnfach den Biege-Bruchtest machen. Bestenfalls formen sie sich wie Lakritz, idealerweise brechen sie ...

Edited by donalfredo
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vor 22 Minuten schrieb donalfredo:

Meiner Erfahrung nach sehen getrocknete Steinpilze nicht mehr so frisch im Stil aus wie deine.

Ich würde sagen, die könnten noch Luft/Wärme vertragen. Selbstgesammeltes schmeckt besonders gut, meine Devise, deshalb nichts verkommen lassen.

Ejnfach den Biege-Bruchtest machen. Bestenfalls formen sie sich wie Lakritz, idealerweise brechen sie ...

"rascheltrocken" sollen sie sein - so habe ich das von Kindheit an gelernt ;)

wenn man die dann noch etwas warm in ebenfalls warme (mit in den Backofen stellen z.B.)  Schraubdeckelgläser füllt halten die bei uns unbegrenzt..... ääähm, nein, natürlich nur kurz, weil sie dann ja gegessen werden wollen..... B)

und selbstverständlich sollte man nur die wirklich guten Exemplare konservieren - und auch die pitschnassen besser weglassen....

 

.

Edited by Ameise
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vor 8 Stunden schrieb Ameise:

und auch die pitschnassen besser weglassen....

Ich erinnere mich an eine Aktion mit einer größerer Menge an Totentrompeten, die richtig nass waren... das war saublöd für's Putzen und wegen Überlastung des Dörrautomaten kamen die zum Vortrocknen in den Backofen 😁 (also natürlich mit Tür offen, zu heiß sollte es nicht werden). Manchmal muss man die Pilze nehmen, wie sie wachsen 🍄

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  • 2 weeks later...
Am 7.11.2019 um 11:43 schrieb Ameise:

wenn man die dann noch etwas warm in ebenfalls warme (mit in den Backofen stellen z.B.)  Schraubdeckelgläser füllt halten die bei uns unbegrenzt

Da ich meinen Gläsern nicht 100% traue, habe ich nochmal nachgebessert für lange Haltbarkeit und die Gläser mit Parafilm versiegelt (nach einem Rascheltest, um Trockenheit zu prüfen).

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