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Jstr

Die Zukunft der Photokina

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Das was gerne geschrieben und zitiert wird, muss nicht immer ganz den Tatsachen entsprechen. Papier ist geduldig, Internet noch mehr.

Zb. Aussage von General Manager Imaging Nikon  "... ist der neue jährliche Turnus der photokina für uns nicht nachvollziehbar.".

Das stört die aber nicht, an anderen jährlich stattfindenden Events teilzunehmen.

 

Edited by allkar
Ergänzung

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Bei rückläufigen Verkäufen versucht man eben die potentielle Kundschaft Zuhause abzuholen. Da kommen dann eben auch Leute beim Einkaufen zufällig vorbei. Der Besuch der Photokina ist für viele u.U. mit einer weiten Anreise verbunden und nicht an einem Tag zu machen. Bei dem gedämpften Interesse an Kameras ist das dann zu viel Aufwand, zumal es alternative Informationsmöglichkeiten gibt. Für die Kölner ist allerdings es eine Hausmesse. :)

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grundsätzlich finde ich es komisch, dass in der Fotoindustrie alles verkehrt herum abläuft.

Die Verkäufe gehen zurück, man erhöht den Preis (um die Marge zu halten) - früher hieß es mal, dass Angebot und Nachfrage den Preis regulieren. Man müsste also den Preis senken oder zumindest nicht erhöhen um die Nachfrage zu fördern bzw. mindestens zu halten.

Das Interesse an Kameras sinkt und man tut nichts dagegen. Eine Hausmesse ist doch nur was für Foto-Nerds. Ein "Normalo" weiß doch davon gar nichts. Eine Messe wie die Photokina wird zumindes häufig in den Medien genannt und damit die Aufmerksamkeit auf das Produkt gelenkt.

Wie schon geschrieben, bei der letzten PK hatte ich ohnehin nicht den Eindruck, dass es kein Interesse gab.

Und noch mal, was machen diejenigen, bei denen es keine Hausmesse gibt? Ist das eher begrenzte Angebot einer Hausmesse ausreichend um in eine andere Stadt zu fahren oder lässt man es dann halt lieber?

 

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Das Konzept von Zingst, überzeugt mich nicht (und bin damit nicht allein). Ok, es ist keine Messe, es nennt sich Festival. Kein zusammenhängendes Gelände, Events, die nicht unbedingt überzeugen. Mal schauen was noch kommt. Es kann natürlich sein, dass die letzte PK für mich auch die letzte bleibt (soll alles um PK einbrechen), da ich im Mai nicht in Europa bin und diese PK  auslassen werde. 

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Von diesen Hausmessen bekomme ich auch nur etwas mit, wenn ich im Einkaufszenter zufällig eine sehe. Dann habe ich jedoch keine Zeit dort auserplanmäsig stehen zu bleiben, sondern bin in Eile. Oder meine Begleitung mault: Was willst Du denn mit dem alten Kram, sowas braucht doch heute keiner mehr.

Damals habe ich zufällig die Vorstellung der SONY alpha 6400 bei einer Hausmesse erleben dürfen. Man hat mir beim Vorbeigehen spontan Mal eben die Kamera in die Hand gedrückt und mich aufgefordert durch zu sehen. Für mich ist als Erstes entscheidend, ob ich durch den Sucher einer Kamera das Bild bis zum Rand sehen kann, dann die Handhabung usw.. Bei dem Andrang auf der Photokina habe ich kaum Hoffnung, mal eben durch den Sucher zu blicken, ohne mich länger anstellen zu müssen.

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vor 16 Stunden schrieb doc brown:

....

Bei dem Andrang auf der Photokina habe ich kaum Hoffnung, mal eben durch den Sucher zu blicken, ohne mich länger anstellen zu müssen.

Das ist so nicht ganz richtig. Auf der letzten PK war es z. B. auch am stärksten Publikumstag problemlos möglich, diverse Sony-Body/Linsen-Kombis auszuprobieren. Die hatten etliche davon rumstehen. Das ausgiebige Testen von Olys war auch kein Problem. Pana war auch nicht überlaufen, die S allerdings noch unter Glas.

Nikon und Canon waren gerade mit KB-DSLM am Start, entsprechend groß war der Andrang und das Angebot gering. Da war es schwierig, an was Neues zu kommen. 

Ich sehe keine vergleichbare Möglichkeit, sich so breitgefächert zu informieren, Vorträge von Profis zu hören, Gespräche zu führen, wie auf der PK. An Hausmessen erfreut sich der Kenner, die breite Masse erreicht man dadurch nicht. Auf der PK waren sehr viele junge Leute. Und auch Huawei war da, ein guter Brückenschlag von SP zu DSLM.

(Vielleicht sollte die Kölner Messe die Standpreise senken, um eine weitere Abwanderung zu verhindern, sofern das wirtschaftlich geht. Die Stadt Köln profitiert ja auch direkt und indirekt von der Messe.)

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vor 6 Stunden schrieb supmylo:

Vielleicht sollte die Kölner Messe die Standpreise senken, um eine weitere Abwanderung zu verhindern, sofern das wirtschaftlich geht.

Niedrige Eintrittspreise mögen die Besucherzahlen erhöhen , aber ganz sicher nicht die der interessanten Käuferschicht - 

es muß ein ganz kluger Mensch gewesen sein , der die primitiven Handies mit Photomöglichkeit  Smartphones nannte und damit genau das Gegenteil in der Menge traf -

ich verachte und bewundere dies gleichermaßen .

Das Spannende an unserer Zeit ist die unglaubliche Kreativität der software-Entwickler , die zunehmend die künstlerische Armut der Multiknipser kompensieren und damit -

sorry Nikon , Canon und natürlich auch Olympus alt aussehen lassen , wenn sie Platz -  oder Hitzeprobleme für ihre mangelnde Kreativität vorschieben .

Ich könnte da allenfalls mangelnde manpower in ihrem Betrieb gelten lassen , stattdessen versucht man , uns unterschiedliche Physik in kleinen Smartphones und großen Kameras vorzugaukeln , oder  ? 

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ändert aber doch nichts an meinen Gedanken .

Die photokina stirbt nicht an irgendeiner Preispolitik - weder Eintritt - noch Standpreisen . Das war neuDeutsch die issue .

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vor 4 Minuten schrieb KAT1:

ändert aber doch nichts an meinen Gedanken .

Die photokina stirbt nicht an irgendeiner Preispolitik - weder Eintritt - noch Standpreisen . Das war neuDeutsch die issue .

Trotzdem hattest Du mich falsch gelesen. Warum sollten zu hohe Kosten kein Grund für Aussteller sein, die Messe zu meiden?

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Irgendwie erinnert mich diese Prophezeiung  an die, seit etlichen Jahren mit aller Macht wiederholten Aussage, DSLR sterben aus. 

Klar, dass die Mehrheit auf die smarte Mäusekino abgesprungen ist, da für diese Klientel auch DSLM zu groß und unbequem ist, aber die totgesate Spiegeltechnik lebt auch weiterhin.

Es ist weniger geworden, bleibt aber doch lebendig. Ähnliches wird es wahrscheinlich mit den Messen passieren. 

Es gibt nichts, was ewig besteht. 

Ich nutze alle drei Sparten, wobei Smartphone nur als Notlösung 

Gruß 

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vor 16 Stunden schrieb allkar:

Irgendwie erinnert mich diese Prophezeiung  an die, seit etlichen Jahren mit aller Macht wiederholten Aussage, DSLR sterben aus. 

Klar, dass die Mehrheit auf die smarte Mäusekino abgesprungen ist, da für diese Klientel auch DSLM zu groß und unbequem ist, aber die totgesate Spiegeltechnik lebt auch weiterhin.

Es ist weniger geworden, bleibt aber doch lebendig. Ähnliches wird es wahrscheinlich mit den Messen passieren. 

Es gibt nichts, was ewig besteht. 

Ich nutze alle drei Sparten, wobei Smartphone nur als Notlösung 

Gruß 

Ich frage mich, ob bzw. wie Dein Post zum Thema passt. Hier geht es um die Photokina und nicht um das Fotomessewesen an sich. Im Wesentlichen dreht es sich darum, dass namhafte Firmen nicht auf der nächsten PK vertreten sein werden (Nikon, Olympus, Fujifilm...) und wie sich die PK zukünftig entwickeln wird. Dir dürfte bekannt sein, dass auch anderen Groß-/Leitmessen massive Schwierigkeiten haben (z. B. IAA) bzw. diese tot sind (z. B. Cebit).

Durchhalteparolen à la 'Totgesagte leben länger." helfen da auch nicht weiter.

Nebenbei, OT: DSLR ist eine Übergangstechnologie; anders sieht das nur Ricoh/Pentax. In ein paar Jahren wird es keine neue DSLR mehr geben bzw. dieses Segment zu einer kleinen Nische verkümmern. Sigma entwickelt übrigens keine Linsen mehr für K-Mount, warum wohl?

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vor 52 Minuten schrieb supmylo:

Nebenbei, OT: DSLR ist eine Übergangstechnologie; anders sieht das nur Ricoh/Pentax. In ein paar Jahren wird es keine neue DSLR mehr geben bzw. dieses Segment zu einer kleinen Nische verkümmern. Sigma entwickelt übrigens keine Linsen mehr für K-Mount, warum wohl?

Wie gesagt - nichts bleibt ewig bestehen.

Und mit dem K-Mount? Ja aus demselben Grund, wieso zB auch kein Fuji-Mount bei Sigma in der Entwicklung ist. Der Markt dafür ist zu klein. Die absolute Verkaufszahlen  sprechen einfach dagegen und "ich kann das auch" können sich nur noch wenige leisten. Soll Fuji deutlich mehr verkaufen, kann sich das ändern.

Aber wir sind tatsächlich OT. 

Zukunft der Photokina? - ich hoffe, die gibt es. Ob mit oder ohne der 4 nicht anwesenden, wird sich noch zeigen. Die Form und Größe kann sich ändern, letztendlich passend zum allgemeinen Rückgang in der Branche.   

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Am 5.10.2019 um 11:39 schrieb Kater Karlo:

grundsätzlich finde ich es komisch, dass in der Fotoindustrie alles verkehrt herum abläuft.

Die Verkäufe gehen zurück, man erhöht den Preis (um die Marge zu halten) - früher hieß es mal, dass Angebot und Nachfrage den Preis regulieren. Man müsste also den Preis senken oder zumindest nicht erhöhen um die Nachfrage zu fördern bzw. mindestens zu halten.

Wann früher? Ich glaube so simplifiziert wurde die Betriebswirtschaft das letzt Mal im „Buch über die Schönheiten des Handels" beschrieben. 🙄

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Der Artikel in photoscale klingt leider nur wie Durchhalteparolen.

Mit der unüberlegten Umstellung des 2 Jahresrythmus ohne Zukunftsfähiges Konzept, bzw. mangelnde Absprache mit genügend Beteiligten, haben die Kölner Messemacher die Photokina an die Wand gefahren.

Ich bedauere es, aber Leben geht weiter. Sicher gibt es genügend Möglichkeiten sich über Neuheiten auf dem Fotomarkt zu informieren. Es wird halt etwas aufwändiger und wahrscheinlich auch mit mehr Irrwegen verbunden sein.

Auf der anderen Seite, die Kameraindustrie hat einfach nicht mehr den Stellenwert am Markt wie früher.

Wenn ich überlege wie viele Ressourcen unseres geringen Familieneinkommens mein Vater damals für Fotografie nutzte und ich mir dann die Ausbeute der Spiegelreflex mit 3 Objektiven anschaue. Dann muss ich leider sagen eine Investition in andere Bereiche wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen. Investitionen in Fotografie gehen Heute warscheinlich nicht mehr zu Lasten der Familie. (Das zeigt aber auch den Stellenwert)

Die Sammlung von Neuheiten an einem Messetermin ist für die Hersteller nicht mehr wirtschaftlich. Wie sich die fehlende heimliche Werbung durch Bilderschauen und die damit verbundene Bindung an Marken wie Nikon, Leica, Canon nicht zu vergessen Hasselblad auswirken wird, wir werden sehen.

Bei mir hat es jedenfalls eine Zeitlang funktioniert. Ashahi Pentax war der Anfang in den 70ern, dann Nikon (Die unverwüstliche Profikamera) dann Hasselblad, Leica.

Keine der Kameras war der Grund für die Limitierung meiner Fotografischen Ergebnisse.

Euch eine beschauliche Adventszeit

 

 

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machen wir uns nichts vor - wir sind übern Berg.

Von nun an gehts bergab.

Auch die Automobil Ausstellung in Frankfurt ist nicht mehr das was sie einmal war.

Diese Liste lässt sich fortsetzen.

Bin gespannt was passiert ,  wenn die Auguren rechthaben ,  und in 3 bis 5 Jahren die Zinsen wieder steigen werden/sollen.

Da sind Trump und Brexis nur der bescheidenen Anfang.

Aber die Frau Lagarde wirds dann wohl schon richten.

warten wir es ab und bringen unser Schärflein ins Trockene.

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Hoffentlich teilt die Photokina 2020 nicht das Schicksal anderer Messen, die wegen Corona abgesagt werden müssen.
In dem Fall würde ich mir über die Zukunft dieser Messe wirklich sehr ernsthaft Sorgen machen.

Aber, um Dragoslav Stepanovic zu zitieren: Lebbe geht weiter.

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vor 9 Minuten schrieb AlterKnabe:

Hoffentlich teilt die Photokina 2020 nicht das Schicksal anderer Messen, die wegen Corona abgesagt werden müssen.
In dem Fall würde ich mir über die Zukunft dieser Messe wirklich sehr ernsthaft Sorgen machen.

Ich denke, die Situation mit dem Virus wird jetzt erst mal schlimmer und dann irgendwann wieder besser. Wenn sie bis zur Messe nicht deutlich besser ist als heute, wird die nicht stattfinden.

Ehrlich gesagt sehe ich da ziemlich schwarz weil ich mit nicht vorstellen kann dass sich die Situation bis ende Mai soweit verbessert.

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vor 1 Stunde schrieb macwintux:

Gemäss aktuellen Szenarien wird im Mai der Höhepunkt (nicht der Endpunkt) der Pandemie in Zentraleuropa erreicht.

...und falls die social distancing Massnahme greifen wird es eher noch Juni/Juli...

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