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unentschlossen

sichere & für mich bequeme Beförderung der Panasonic Lumix S1

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Hallo miteinander,

Habe mir kürzlich die S1 von Panasonic gegönnt.
Bezüglich einer  Tasche/ eines Rucksacks möchte ich gern Eure Erfahrungen und Tips nutzen.

Da es meine erste Kamera ist würde ich gern Dinge beachten die ich alleine nicht auf dem Schirm habe.

Meine Anforderungen/Wünsche sowie das Einsatzgebiet

Möchte sie bei einer kleinen Wanderung oder auch einfach in der Stadt immer mal dabei haben.
Besitze momentan nur das 24-105 und das bleibt auch erst einmal so.
Ersatzakku sollte natürlich auch seinen Platz finden.
Möglichkeit vielleicht auch ein Stativ bestmöglich zu befördern.

Schlagwörter sind - Rückenschonend, Wasserdicht, Schutz der Kamera.

Mein erster Gedanke ist ein gut gepolsterter Rucksack.

Könnt ihr damit was anfangen und mich mal in die geeignete Richtung schubsen!

Viele Grüße

Ronny
 

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Rucksack ist auch aus meiner Sicht gut und Du kannst den ggfs mit einem Peak Design CaptureClip V3 ergänzen. Such mal danach und schau Dir Bilder / Videos dazu an. Bei dem Gewicht von S1 mit Objektiv würde ich nach einer Hüfttasche schauen.

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vor 5 Stunden schrieb unentschlossen:

Da es meine erste Kamera ist würde ich gern Dinge beachten die ich alleine nicht auf dem Schirm habe.

Nur so dahin geplaudert ein paar Dinge, die du vielleicht auf den Schirm nehmen möchtest:

Die Argumentation von nightstalker ist grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen. Unauffälligkeit kann nie schaden. Wenn auf dem Rucksack Lowepro, Kata, ThinkTank, Manfrotto usw. drauf steht, dann wissen nicht nur Vollerwerbsganoven, was da drin ist. Wenn außen ein Stativ dran hängt, dann ist auch Opas alter Wanderrucksack keine Tarnung mehr.

Allerdings haben nahezu alle Rucksäcke ein gemeinsames Problem: Eine freundliche junge Dame bittet dich um eine Auskunft. Während du dadurch abgelenkt bist, öffnet der Komplize von hinten unbemerkt den Rucksack oder schneidet ihn auf.

Es gibt zwei Konzepte, Rucksäcke sicherer zu machen:

  • Eingearbeitete Stahlnetze und Stahldrähte in den Riemen, welche ein Aufschneiden des Rucksacks oder Durchtrennen der Riemen verhindern. Z. B. von PacSafe.
  • Lowepro Flipside. Diese Rucksäcke gehen nur nach innen (zur Rückenseite) auf, das heißt du musst den Rucksack abnehmen, wenn du rein willst. Von hinten kommt man nur in ein Außenfach.

Wenn ich mich in einer unbekannten Gegend nicht sicher fühle, schlüpfe ich mit dem linken Arm in den "falschen" Riemen (also den für den rechten Arm) und halte den Rucksack an der linken Seite zum Körper. Damit kommt zumindest mal niemand von hinten ran.

Es ist natürlich zu beachten, dass in gewissen Städten auch ein bewaffneter Leibwächter kein vollständiger Schutz ist. Das heißt die geschilderten Abwehrmaßnahmen sind gegen kleine Gelegenheitsdiebe.

Wenn du in einsamer Natur bist, ist der Begriff "Sicherheit" eher auf gutes Schuhwerk auf rutschigen Wegen zu beziehen. Da hast du mit dem Rucksack immerhin beide Hände frei. Wenn du vorwiegend an der wildromantischen Kulisse interessiert bist, sind auch die entsprechenden Handgriffe - Hüftgurt auf, Rucksack abnehmen und sicher abstellen, Stativ abnehmen und aufstellen, Rucksack öffnen, Kamera raus - kein Problem. Wenn du in einer Gegend unterwegs bist, in welcher hinter jeder Biegung Yeti, Haselhuhn oder Bartgeier auftauchen können, dann ist schnellerer Zugriff gefragt. Bei den Rucksäcken gibt es da Lösungen mit einem ausschwenkbarem Teil, welchen du bei umgehängtem Rucksack nach vorne schwenkst, um Zugriff zur Kamera zu erhalten. Oder alternativ eine Hüfttasche oder ein Holster in Cowboy Manier, wo du die Kamera schussbereit drin hast.

Bei nur einer Kamera mit Objektiv würde ich ohnehin eine Lösung nehmen, wo die Kamera arbeitsbereit verwahrt werden kann. Kamera und Objektiv getrennt transportieren und für jede Aufnahmesession zusammen stoppeln ist suboptimal. Es gibt auch Taschen und Rucksäcke, bei denen du sich wunderst, warum die Kamera so staubig ist. In dem Fall kommt der Staub nicht von außen, sondern vom Abrieb der Innenpolsterung.

Was jetzt beim Rucksack noch zu klären wäre: Reiner Fotorucksack oder inklusive Daypack. Bei letzterem hast du gepolsterte Fächer für die Ausrüstung und normale Fächer, wo alles rein kommt, was der Abenteurer sonst noch so braucht an einem Tag in der Wildnis.

Bleibt noch die Frage "eng anliegend oder zum hinein wachsen?". Wenn klar ist, dass du in absehbarer Zukunft weitere Ausrüstungsgegenstände kaufen wirst, welche dich dann immer begleiten sollen, ist natürlich zu überlegen, da schon mal Platz einzuplanen. Ich habe das nicht gemacht und ich habe auch keinen Rucksack verkauft, wenn ein größerer ins Haus kam. Wenn ich heute knipsen gehe, stelle ich die Ausrüstung zusammen, die mich begleiten soll. Dafür wähle ich dann unter vier verschieden großen Rucksäcken den passenden aus.

Ok, wenn mir nach was einfällt, schreibe ich es dazu. Da du aber ohnehin notorisch unentschlossen bist, ist das vielleicht auch so schon zuviel.

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Noch ein Gedanke: Überlege Dir mit wem Du unterwegs bist. Im Fall von notorischen Nichtfotografen wirst Du mit einem Rucksack nicht glücklich weil Du Deine Mitwanderer / Mitreisende einfach dadurch nervst, dass Du jedesmal den Rucksack absetzen und öffnen musst, Bild machen und anschließend wieder schließen und aufsetzen musst. Eine Hüfttasche oder Umhängetasche mit Bauchgurt sind da praktischer.

Oder aber einen Sling-Rucksack, der mit einem breiten, diagonalen Gurt getragen und zum Zugriff einfach nach vorne gezogen wird.

Es ist aber eine weit verbreitete Erkenntnis, dass man nie die passende Tasche kauft und dass eine lebenslange Beschäftigung wird!

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vor 14 Minuten schrieb Softride:

Noch ein Gedanke: Überlege Dir mit wem Du unterwegs bist. Im Fall von notorischen Nichtfotografen wirst Du mit einem Rucksack nicht glücklich weil Du Deine Mitwanderer / Mitreisende einfach dadurch nervst, dass Du jedesmal den Rucksack absetzen und öffnen musst, Bild machen und anschließend wieder schließen und aufsetzen musst. 

Das ist auch meine Erfahrung. Mein Fotorucksack liegt aus dem Grund seit drei Jahren auf dem Dachboden. 

Für den Stealth-Modus packe ich die Kamera in einen leicht gepolsterten Beutel in den Familienrucksack. 

Dann habe ich noch eine handelsübliche etwas abgenudelte Lowepro Fototasche, die ich quer über der Schulter trage, ein Stativ lässt sich einhängen. Da kann ich auch im Laufen Sachen herausholen und hinein stecken. Die Kamera trage ich dann für Wanderungen mit dem schwersten Objektiv aufgesetzt quer über die andere Schulter gehängt. Weil er einfach bequem ist und für den verbrecherabschreckenden Effekt benutze ich einen breiten Neoprengurt auf dem groß PENTAX steht. Da kann meiner Sony nichts passieren, außer dass sie vor Schmach kaputt geht. 

 

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vor 15 Stunden schrieb nightstalker:

denn Unauffälligkeit ist ein guter Schutz

Das stimmt. Es gibt jedoch durchaus auch Fotorucksäcke und  Taschen, die nicht nach Foto aussehen. Z.b. eben von Thinktank, Peak Design, Wandrd und auch Tenba. 

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Wenn man ein Stativ mitnehmen will, bleibt doch eh nur ein Rucksack, oder man muss das Stativ in der Hand tragen. Und wenn man das Stativ auch benutzen will, müssen mögliche Begleiter eh Geduld haben.

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vor einer Stunde schrieb ralf3:

Und wenn man das Stativ auch benutzen will, müssen mögliche Begleiter eh Geduld haben

Deswegen liegen bei mir im Schrank ja auch drei Stative. Man kann sich seine Familienmitglieder und Freunde nicht aussuchen 😌.

Ein Stativ geht nur mit, wenn ich alleine unterwegs bin und auch dann nicht immer. Deswegen muss es m.M.n. nicht die erste Anschaffung nach einer Kamera sein.

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vor 1 Stunde schrieb ralf3:

Wenn man ein Stativ mitnehmen will, bleibt doch eh nur ein Rucksack

Nö, ich hab ne Umhängetasche mit Laschen unten dran, da kann ich ein Stativ reinschnallen, oder auch mal bspw. eine Jacke, wenn ich unterwegs bin: https://www.amazon.de/CADeN-Kameratasche-Wasserdichte-Diebstahl-Tagesrucksack/dp/B06XHHXLPS/ref=mp_s_a_1_41?adgrpid=70790261013&gclid=CjwKCAjwq4fsBRBnEiwANTahcIHdpCmir_Z9bhBgeVS3gAsVnfM6dGtkrZUE0_zwGUdcWBsxY4IJ3BoCBMgQAvD_BwE&hvadid=352883244179&hvdev=m&hvlocphy=9043023&hvnetw=g&hvpos=1t1&hvqmt=e&hvrand=7974661860842451702&hvtargid=kwd-299645321219&hydadcr=26572_1786000&keywords=amazon+fototasche&qid=1568800132&s=gateway&sr=8-41

Ich persönlich hab entweder einen ganz gewöhnlichen Messenger Bag mit Einliegertasche wie von @nightstalker beschrieben, den ich allerdings nie nutze. Oder aber oben verlinkte Umhängetasche für die Objektive. Die Kamera baumelt immer über der Schulter, weil es nervig wäre, sie jedermal aus einer Tasche fummeln zu müssen, wenn man was fotografieren möchte. Wenn ich nur mit einem Objektiv unterwegs bin, habe ich gar keine Tasche dabei. Wozu auch. Bei ernsthaften Wanderungen in schwierigem Gelände macht ein entsprechender Rucksack sicherlich Sinn.

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Das Mittelding zwischen Rucksack und klassischer Kameratasche erlaubt zumindest den schnellen Zugriff: https://www.lowepro.com/de-de/kamerataschen/sling-taschen/

Persönlich mag ich auch Hüfttaschen: https://www.lowepro.com/de-de/kamerataschen/hueft-guerteltaschen/

Es scheint aber keine ausreichend große mehr im Lowe-Programm zu sein.

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Am 18.9.2019 um 08:20 schrieb Softride:

Im Fall von notorischen Nichtfotografen wirst Du mit einem Rucksack nicht glücklich weil Du Deine Mitwanderer / Mitreisende einfach dadurch nervst, dass Du jedesmal den Rucksack absetzen und öffnen musst, Bild machen und anschließend wieder schließen und aufsetzen musst.

Dann kennst du die Mindshiftgear Rotation Serie nicht. Dort dreht man einfach die integrierte Hüfttasche nach vorne. 

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ein wichtiger Punkt ist m. E. darauf zu achten, dass die Größe die max. Maße für das Handgepäck im Flieger nicht überschreiten. Das hängt zwar von der Fluggesellschaft ab, man kann aber schon schauen, dass es zumindest bei den meisten passt.

Ich habe diesen https://www.lowepro.com/de-de/protactic-rucksack-350-aw-ii-schwarz-lp37176-pww/ hier und noch einige andere mehr. Es ist tatsächlich so, dass man im Laufe der Jahre etliche Rucksäcke und Taschen hat. Das ist auch logisch, da sich die Ausrüstungen ja immer wieder mal ändern oder man nicht immer alles mitnehmen möchte.

Ich habe dazu noch den Capture Clip von Peak Design, dadurch erspare ich mir das ständige "Kamera rein, Kamera raus".

Da die S1 mit dem 24-105 schon eine gewisse Größe hat, würde ich das vor Ort probieren.

Sling-Bag geht eher für kleinere und leichtere Kameras. Mich hat da immer etwas gestört, dass die Kamera die Einteilungen nach unten drückt (dadurch dass die Kamera seitlich eingesteckt wird).

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