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Prinz Eisenherz

Welches System für Video und Studioaufnahmen bei "niedrige" Budget?

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Guten Morgen,

nach langer persönlicher Überlegung und durchforsten aller möglichen Vergleiche bin ich endlich auf die Idee gekommen mich an die Profis zu wenden. 

Folgende Situation liegt mir vor:

Nachdem ich nun einige Jahre Erfahrung im Mft-Bereich gesammelt habe (Olympus) habe ich mich nun dazu entschlossen ein bisschen mehr Bild aber vor allem auch Video zu wollen. Hierzu sind mir zwei Möglichkeiten eingefallen:

a) ich behalte mein Olympus-Equipment und lege mir eine Blackmagic PocketCinemaCamera4k zu

b) ich verkaufe mein Equipment und wechsle auf Fujiflilm (z.B. XT--3)

 

Wozu brauche ich die Kameras? Überwiegend für Videoaufnahmen im eigenen Studio und die Aufnahmen von Vorträgen in größeren Versammlungsräumen. Zukünftig würden noch ein paar Musikaufnahmen in freier Natur hinzukommen. Im Urlaub bin ich dann der typische Reisefotograf, der sich für Architektur, Landschaft und Porträts interessiert... 

Persönlich tendiere ich gerade zum Fujisystem aufgrund der Kompaktheit der guten Objektive und der bereits guten Videoqualität ohne besonders große Nachbearbeitung aufgrund der Filmsimulationen. Die Blackmagic sehe ich allerdings im Bereich von Livestreaming (geht das mit Fuji?) und vor allem umfangreicher Nachbearbeitung für die späteren Musikvideos vorne, da sie schließlich ja ausschließlich auf Video ausgelegt ist. Derzeit sieht die Situation so aus, dass meine finanziellen Mittel etwas begrenzt sind (2000€) und ich mit der Zeit upgraden würde, ich wäre auch bereit Gebrauchtware zu kaufen.

Die grundsätzliche Frage, die ich mir stelle: Wie viel mehr sichtbare Qualität bringt die Blackmagic in der Nachbearbeitung im Vergleich zur Fuji, dass die "breite Masse" einen Unterschied merken würde?

Zusätzliche Frage zur Blackmagic: Würde ich mich für diese Kamera entscheiden wären dann auch ein Speedbooster und somit neue Objektive als Investition sinnvoll?

 

Ich hoffe meine Situation wurde klar dargestellt. Bei Fragen einfach nachhaken. Ich freue mich über Eure Ratschläge!

Danke im Voraus,

Valiant

Edited by Prinz Eisenherz

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Dafür würde ich auf jeden Fall eine Videokamera und keine Fotokamera kaufen. Die Frage wäre in einem Videoforum sicher auch besser aufgehoben. Hier filmen die wenigsten und die Blackmagic ist kaum gross verbreitet hier.

 

Es wäre übrigens auch nett gewesen wenn du hier eine Rückmeldung gegeben hättest: 

 

Edited by octane

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Ich würde mich mit deiner vorhandenen Ausrüstung eher schlau machen in Richtung Panasonic GH5 oder GH5s? Da kannst Du die Olympus-Objektive weiter nutzen und videotechnisch sollte die GH5(s) der Blackmagic kaum nachstehen?

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Danke für die schnelle Rückmeldungen und Anregungen!

Zitat

Es wäre übrigens auch nett gewesen wenn du hier eine Rückmeldung gegeben hättest:

Das ist mir vorhin auch aufgefallen - Entschuldigung. Bis zum heutigen Tag konnte ich mich allerdings auch nicht mehr darin erinnern, dass ich in diesem Forum angemeldet war/bin. Nach dem heutigen Tag werde ich auch sinnvollerweise mein Konto hier löschen lassen.

 

Zitat

Dafür würde ich auf jeden Fall eine Videokamera und keine Fotokamera kaufen. Die Frage wäre in einem Videoforum sicher auch besser aufgehoben. Hier filmen die wenigsten und die Blackmagic ist kaum gross verbreitet hier.

Dann werde ich mich hinfort weiter in einem Videoforum umsehen und Meinung einholen.

 

Danke für die Unterstützung und Hilfestellung!

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Ende letzten Jahres stand ich vor der Entscheidung GH5 oder Blackmagic Pocket 4k und habe mich für die GH5 entschieden. Die Blackmagic liefert sicher sehr hochwertiges Videomaterial, hat aber auch ein paar entscheidende Nachteile. Es gibt keine Korrektur der Objektive bezüglich Verzeichnung und CAs in der Kamera. Das macht die Nachbearbeitung aufwendiger. Um das BRAW-Material zu nutzen, empfiehlt es sich, Da Vinci Resolve als Schnittprogramm zu benutzen, ich wollte aber nicht umsteigen. Es gibt keinen internen Bildstabilisator. Die Kamera an sich muss noch mit etlichem Zubehör aufgerüstet werden: externe Festplatte (ist günstiger als CFast-Karten), zusätzlicher Monitor, weil die Kamera kein Klappdisplay hat, zusätzliche Stromversorgung, weil der interne Akku nur eine sehr kurze Laufzeit hat (die Angaben schwanken zwischen 1/2 Std. und 1 Std. Laufzeit) usw. Es gibt zwar mittlerweile ein großes Angebot für Zubehör, damit kriegt das Ganze aber den Charakter einer Bastellösung, was bei Verwendung im Studio oder bei Vorträgen nicht stören muss. Auf einem Gimbal wird es dann schon wieder schwieriger. Im Vergleich zu einer vollwertigen Video-Kamera ist das Setup jedenfalls erheblich umständlicher.

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Meine Erfahrungen mit GH5:

-für Video top Objektive verwenden

-beste Stabilisierung und AF erreicht man mit PANA Objektiven

-für Studio 10bit 4K verwenden 

-in EBV investieren und 4K H265 ausgeben - FHD war gestern

-bei Aktion 60P 4K verwenden

-keine billig Speedbooster verwenden

Fazit:

Video ist viel komplexer als RAW Foto. Die internen Cam Einstellungen sind wichtig. In Innenräumen sind -2 EV oft Standard

 

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    • By octane
      Fujifilm hat heute den Nachfolger der beliebten Edelkompakten X100F vorgestellt. Die neue heisst X100V. V also römisch fünf. Die neue Edelkompakte bringt einige wichtige Neuerungen. Sie erhält den 26MP Sensor, der im Herbst 2018 in der X-T3 Premiere feierte. Ein APS-C Sensor mit BSI Technik. Das Objektiv erhielt asphärische Elemente und soll eine bessere Bildqualität liefern. Für mich als ehemaliger X100F Eigner eigentlich die wichtigste Neuerung ist das Klappdisplay.
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      Cristina
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      Hallo, Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. /uploads/emoticons/default_smile.png">
       
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      Kurzum drehe ich mich momentan immer noch im Kreis und kann mich nicht festlegen.
       
      Deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr mir Tipps gebt und eure Erfahrungen teilt.
       
       
      Vielen Dank im Voraus!
       
      Grüße
      Lottie97
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