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tobiasrauchphotography

Reisebericht: Tierbeobachtungen im Südlichen Afrika

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Grüß euch,

Im Juli war ich für 2 Wochen lang mit einer Reisegruppe im südlichen Afrika unterwegs. Hierbei ging es auf einer auf Tierbeobachtungen fokussierten Reihe durch den Norden Namibias nach Botswana zum Okavango Delta, anschließend weiter zum Chobe und zum Abschluss nach Simbabwe zu den Victoriafällen.

Ich möchte euch mit diesem Thread ein paar Eindrücke dieser Reise teilen.

Wichtig: Diese Reise hatte ich im Herbst des letzten Jahres gebucht. Damals habe ich noch als Knipser mit meiner leichten MFT Ausrüstung fotografiert, welche zum Jahreswechsel den gestiegenen Ansprüchen meiner Fotografischen Fortschritte weichen musste. Daher musste aus Gründen des Handgepäcks meine Z7 leider zuhause bleiben.

Sprich mit von der Partie war die Nikon D500 & D850, dazu das geliebte Sigma 120-300 F2.8 Sport, das Nikon 200-500 F5.6 sowie ein geliehenes Nikon 16-35 F4 ( Z7 oder das Nikon 14-24 F2.8 haben aus Gewicht oder Filtergründen keinen Platz mehr gehabt 😕)

 

Los gings in Namibia. Nach der Landung am Flughafen ging es in die Stadt Windhoek zum Wasser kaufen und anschließend zu einer kleinen Stadtbesichtigung.

 

Den Anfang machte die sogenannte Kaffeemühle, das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von Windhoek.

 

Kaffeemühle in Windhoek

Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 30 mm | f 8.0 | ISO 64 | 1/400 s

 

 

 

 

Edited by tobiasrauchphotography

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Anschließend ging zur Christuskirche, eine der ältesten Kirchen Namibias. Diese steht direkt gegenüber, das ganze sieht auf einem Panorama irgendwie komisch aus 😄

 

Christuskirche

Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 16 mm | f 8.0 | ISO 64 | 1/200 s

 

Das war es dann auch schon mit Windhoek.

 

Danach ging es Richtung Norden zur ersten Lodge.

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Gegen Nachmittag wurde die erste Lodge in der Nähe von Okahandja bezogen.

 

Afrikanische Idylle

Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 35 mm | f 4.0 | ISO 64 | 1/200 s

 

Anschließend hieß es zwei Stunden Langeweile bis zum Essen. Mal gucken ob es auf dem Gelände Motive zum rumspielen gibt.

 

Ich fands interessant

Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 16 mm | f 8.0 | ISO 140 | 1/250 s

 

Am nächsten morgen ging es dann im Eiltempo Richtung Norden, dem Etosha Nationalpark entgegen.

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Auf dem Weg zum Etosha National Park gab es noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Termiten.

Dieser Bau ist wirklich beeindruckend gewesen, da er sicherlich 4 Meter Hoch war.

 

Termitenhügel

Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 35 mm | f 4.0 | ISO 64 | 1/1000 s

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Da freue ich mich aber auf Deine Bilder.

Ich war im Juni 14 Tage in Nambia, aber eher die Standardroute Windhuk, Sossusvlei, Swakopmund, Etosha, Windhuk.

Für eine 2. Tour in diese Ecke überlege ich noch, zwischen weiter südlich oder eher Deine nördliche Tour.

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Auch wenn er oft gesagt wird, der Spruch, "die beste Kamera ist die, die man dabei hat" bewahrheitet sich in Deinem Fall einmal mehr.

Je länger man fotografiert und sich über die Reiseausrüstung gründlich Gedanken macht, desto puristischer wird man.
Bei mir mündet es in

  • Bridge mit 1"-Sensor für 25-400 oder 24-600mm Brennweite
  • KB-DSLM für 20, 35(, 50) und 100mm Brennweite (alles Altglas) für den starken Weitwinkel und für Freistellung und LowLight

Bezüglich der Ansprüche an die Bildqualität würde ich mir keine Gedanken machen, das passt heutzutage schon.
Im langen Telebereich sind kleinere Sensoren grundsätzlich im Vorteil bei Größe, Gewicht, Handhabung, schneller Verfügbarkeit, Stabilisierung, Preis und wegen der größeren Tiefenschärfe häufig auch bei den Bildergebnissen.

"Es reist sich leichter mit leichtem Gepäck!"

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@43nobbes Könntet ihr Eure Systemüberlegungen anderswo klären? Ich lese in dem Thread nichts, was zu dieser Thematik einlädt. Unter der Rubrik "Reiseberichte" würde ich gern Reiseberichte lesen. Insofern freue ich mich, wenn Tobias hier fortsetzt.

...

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vor 1 Stunde schrieb 43nobbes:

Und die schöne Neue ist zu groß und zu schwer für das Handgepäck... und musste zuhause bleiben.

:) .. vermutlich nicht, weil die mitgenommenen Kameras so kompakt gewesen wären ... 

@Tobias 

sehr schöne Bilder mit feiner Lichtstimmung ... bin schon auf mehr gespannt

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Ich möchte die aufkommende System-/Sensordiskussion hier mal schnell beenden. 

 

Ich habe den Flug nicht selber gebucht und deshalb lag das Handgepäcklimit bei 8 kg, was alleine durch meine beiden DSLR und die Teles im Rucksack bereits erreicht worden sind. Eigentlich sollte die Z7 und das 24-70 F2.8 (DSLR für Animals und Z7 für Landscape )noch mit, da die Handgepäck Kontrollen in Südafrika recht streng sind, habe ich lieber darauf verzichtet, da ich keinen Ärger am Flughafen haben wollte.

 

Ich habe es oben nur erwähnt, damit Ihr wisst warum ich hier keine Bilder mit meiner Spiegellosen Kamera zur Verfügung habe.

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gegen Mittag sind wir dann im Etosha National Park angekommen. Dort sind wir anschließend nach einer kurzen pause auf die erste Pirschfahrt in Richtung unserer Lodge mitten im Park gefahren.

 

Der Etosha hat sich ziemlich wüstenartig präsentiert, da es in Namibia seit 2 Jahren nicht mehr geregnet hat.

 

Die erste Sichtung waren dann ein Weißer Oryx ( der linke mit den großen Hörnern) und ein männlicher Springbock an einem fast ausgetrocknetem Wasserloch. Da es früher Nachmittag war, waren die Lichtverhältnisse sehr bescheiden.

 

Weißer Oryx und Springbock

Nikon D850 | Nikon AF-S 200-500 F5.6 E ED VR | 500 mm | f 5.6 | ISO 64 | 1/800 s (DX-Modus)

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Dann hat uns ein Junger Elefant das Highlight des Tages spendiert. Der Junge ist über den Staubigen Boden auf unser Fahrzeug zugestürmt. 

 

Was hätte ich in dieser Szene nur für eine Bodennahe Position gegeben 🙁

 

Stürmische Jugend

Nikon D500 | Sigma 120-300 F2.8 Sport | 160 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1000 s

 

Junger Elefant

Nikon D500 | Sigma 120-300 F2.8 Sport |  145 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1000 s

 

D50_4330_DxO

Nikon D500 | Sigma 120-300 F2.8 Sport | 120 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1000 s

 

Anschließend gings in die Lodge und danach noch zu einem zweistündigen Spät Nachmittags Drive. 

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vor 7 Minuten schrieb cani#68:

Moin,

da steige ich dann gerne mal zu - schöne Impressionen, gerne mehr.

Ja , bodennah wäre cool, aber da könnte einem auch das Herz in die Hose rutschen.


Vlt. kannst du auch noch was zu den Unterkünften sagen - wir spielen auch mit dem Gedanken an eine solche Tour

Vielen Dank.

Die komplette Reise wurde von einem deutschen Reiseanbieter aus Deutschland gebucht. Die Lodges waren meist kleine Häuser für 1-2 Leute, viele aus Beton, einige aus Holz und in Botswana hatten wir noch zwei Nächte in einer Zeltlodge direkt neben einem Nationalpark, wo man Nachts die Hyänen lachen hören konnte und am nächsten Morgen direkt neben deinem Zelt einen Elefanten Haufen gefunden hast. 

Sie waren alle sehr ordentlich, es gab keine "Sicherheits" Probleme was Diebstahl angeht und das Essen war auch gut. Nach deutschem Hotelstandard würde ich sagen alles gehobene 3 Sterne.

 

 

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Nach dem Einchecken in der Lodge ging es noch kurz zu Fuß zu einem Wasserloch welches direkt neben dem Lodgegelände "angelegt" worden ist.

 

Dort konnten wir ein paar Springböcke beobachten:

 

Spiegelung

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 300 mm | f 2.8 | ISO 220 | 1/3200 s

 

 

Springbock beim Trinken

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 300 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1000 s

 

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Anschließend ging es noch mal für zwei Stunden raus in den Park.

 

Dort gab es dann nochmal Springböcke zu sehen.

 

Kann man das wirklich noch fressen?

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 250 mm | f 7.1 | ISO 180 | 1/1600 s

 

 

Springbock

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 250 mm | f 7.1 | ISO 180 | 1/1600 s

 

Mhh, ich muss wohl aus versehen die Blende verstellt haben 🤦‍♂️

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Am Abend habe ich mir dann nochmal meine Kamera geschnappt und habe mich an das Wasserloch neben der Lodge begeben. Dieses wurde in der Nacht von ein paar Scheinwerfern angeleuchtet.

Hierbei ergaben sich traumhafte Spiegelungen im Wasser, welche aber nicht möglich waren fotografisch fest zu halten.

 

Ein paar Bilder konnte ich dennoch her rausholen.

 

Ein richtiges Prachtexemplar

Nikon D850 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 270 mm | f 2.8 | ISO 6400 | 1/50 s

 

Nashorn mit Tarnanzug.

Nikon D850 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 300 mm | f 2.8 | ISO 6400 | 1/20 s

 

Trinkender Elefant am nächtlichen Wasserloch

Nikon D850 | Sigma 120-300 F2.8 Sport | 170 mm | f 2.8 | ISO 6400 | 1/100 s

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Tag Zwei im Etosha National Park. Heut ging es dann quer durch den Park mit Zwischenstopps an den Wasserstellen zum Ausgang auf der Ostseite.

 

Nach einigen Minuten haben wir dann bereits die erste Sichtung des Tages zu melden gehabt, eine Gnu Herde.

 

Gnu

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 120 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/800 s

 

Mutter mit Kalb:

 

Gnu Mutter mit Kind

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 120 mm | f 8.0 | ISO 200 | 1/500 s

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Einige Minuten später stapften auch noch ein paar Zebras an der selben Stelle vorbei.

 

 

Zebra beim Crossing

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 120 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1600 s

 

und auch hier wieder Mutter mit Jungtier:

 

Zebra Junges mit Mutter

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 120 mm | f 2.8 | ISO 100 | 1/1600 s

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Abschließend ging es weiter nach Osten. 

 

In der Nähe der Etosha Salzpfanne trafen wir dann in einem Steppenartigen Gelände noch einmal auf eine Gnu Herde

 

Gnu in der Steppe

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 270 mm | f 2.8 | ISO 160 | 1/2000 s

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In der Nähe eines Wasserlochs kurz vor der Mittagspause war dann einiges los:

 

Zuerst kreuzten die Springböcke unseren Weg.

 

Männlicher Springbock

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 300 mm | f 3.2 | ISO 100 | 1/2000 s

 

Weiblicher Springbock, zu erkennen an den kleinen Hörnchen

 

Springbock Weibchen

Nikon D500 | Sigma 120-300 F 2.8 Sport | 300 mm | f 3.2 | ISO 100 | 1/2000 s

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