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Hallo,

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich habe ein kleines Problem mit Lightroom.

Ich verwende eigene Lightroom Presets und mich stört es extrem dass die Presets teilweise total unterschiedlich aussehen, von der Temperatur zum Beispiel, bei RAW & JPG und ich weiß dass dies angepasst werden kann.

Zum Beispiel bei RAW Bildern wirkt es meistens immer viel kühler bzw. blaustichiger als bei JPG, da is es allgemeiner eher wärmer.

Ich bin teilweise so verwirrt welches ich der beiden Formate verwenden soll, denn wie beschrieben habe ich eigene Presets die ich verkaufen möchte und dadurch ist das Ergebnis immer anders und einmal sieht es an JPG besser aus oder eben besser an RAW.

Aber so kann ich nie die Presets mit dem bestimmten Look festlegen, ich hoffe es versteht mich jemand was ich meine, grundsätzlich weiß ich dass es besser ist in RAW zu fotografieren, jedoch stört mich das so mit der Bearbeitung.

Ich weiß dass in RAW Bildern viel mehr Informationen sind als bei JPG, jedoch ist es als Käufer oder auch für einen selber echt blöd, denn ich muss immer mit beiden Formaten fotografieren und ich will eben nicht angeben müssen, dass die Presets ausschließlich z.B für RAW Bildern sind, für diesen einen bestimmten Look und dass die Temperaturen angepasst werden müssen.

Freue mich über jegliche Hilfe und Rat, vielen Dank!

 

 

 

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Hallo Raffael,

ein raw-Bild liefert ein Maximum an Bildinformationen, das ist richtig. Unter "jpg" wird meist eine Umsetzung mit 8 Bit pro Farbe (RGB) in einen der sRGB-Farbräume (!) verstanden. Das ist nicht typisch für jpg, sondern eine Interpretation und Umsetzung des raws, was die Farbigkeit angeht (die man auch in ein tif oder png packen könnte).

Aus so einem "fertigen" Bild einen Farbstich zu korrigieren, eine Aufhellung oder Abdunklung zu bewerkstelligen, geht - nur ist die Datenbasis dafür geringer.

Farbstiche ergeben sich daraus, dass wir im Bild als eine graue Fläche nicht immer eine solche ansehen, die gleiche Anteile an Blau, Rot und Grün enthält.

Presets sind daher mit der Lichtquelle (bzw. dem vom Motiv refelktierten Licht - Lichtstimmung?) verbunden. Du wirst nicht umhin kommen, da manuell einzugreifen; für Serien unter gleichen Lichtbedingungen machen presets Sinn.

Bei den jpg's aus der Kamera hat also die Kamera bereits (je nach Einstellungen im Menü) bereits eine Farbtemperatur festgesetzt, und den Farbraum festgelegt. Die "Kameraautomatik" als Einstellung kennt lightroom übrigens auch.

Da es nun keine fixe Regel geben kann, welche Einstellungen in der Farbbalance für eine Aufnahme die richtige ist, wirst Du kein "allgemeingültiges" preset finden; von Situationen mit "Mischlicht" ganz zu schweigen.

Nach Setzen der richtigen Farb-Balance (über Lichttemperatur und grün-lila-Balance; oder über Grauwert-Pipette) würde Dir Dein preset aber helfen, nicht jedes mal Gradationskurven etc anfassen zu müssen. Umgekehrt kannst Du also über Deine raws ein preset schicken, und im Nachgang an der o. g. Stelle den "look" korrigieren.

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Vielen herzlichen Dank, 

 

ich hätte noch eine Frage für RAW Fotos in Lightroom, da gebe es Profile wie Camera Standard und soll helfen wie JPG zu bearbeiten.

Ich habe leider nur Adobe Standard und finde die Profile/Presets für die Kamerakalibrierung nicht, ich habe bloß die von Adobe, leider weiß ich nicht warum.

Vielleicht irgendeinen Rat? Vielen Dank!

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das Problem ist der unterschiedliche Ausgangspunkt ... bei RAW kann man eine bestimmte Farbtemperatur vorgeben, bei JPG nur eine Abweichung von dem, was vorliegt.

Welche Profile Du vorfindest, liegt an der Kamera, die Du benutzt, was hast Du denn?

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vor 2 Minuten schrieb nightstalker:

das Problem ist der unterschiedliche Ausgangspunkt ... bei RAW kann man eine bestimmte Farbtemperatur vorgeben, bei JPG nur eine Abweichung von dem, was vorliegt.

Welche Profile Du vorfindest, liegt an der Kamera, die Du benutzt, was hast Du denn?

Ich verwende die Sony A7R III, vielen Dank für die Tipps!!

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Hallo Raffael,

es gibt bzw. gab von Adobe selbst downloads für ein Programm, um eigene Kameraprofile zu erstellen (google mal nach "DNG profile editor"). Ich habe auch eine c't "digitale fotografie", wo es konkrete Anleitung dazu gab. Diese Profile dienen tatsächlich dazu, die Farbgebung zu beeinflussen. Zu meiner Kamera gab es die files für die kamerainternen jpg-Einstellungen bereits mitgeliefert (vivid, landscape und wie sie alle heißen). Je nach konkreter Lichtsituation wirst Du immer korrigierend eingreifen müssen, diese dcp-Dateien erzeugen keine konkrete Lichtstimmung, sondern sind nur eine "Ausbelichtungsvariante" .

Ich habe diesen Weg nicht weiter verfolgt, weil dieser hilft, sehr viele RAW's aus einer Serie auf einmal automatisch zu entwickeln. Mir reicht der Klick auf's "Synchronisieren" für die meisten Anwendungsfälle; allerdings strebe ich da auch nicht nach Perfektion.

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Hast du schon einmal auf den „Auto“ Knopf bei LR gelickt? Für raws wirkt er bei neuen/aktuellen Versionen sehr gut (fürher war das nicht so). Das kannst du in dein import Preset einbauen. Hat aber keinen Einfluss auf WB...

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Ok vielen Dank,

 

ich hätte noch eine Frage bezüglich JPG Fotos, ich fotografiere ja auf meiner A7R iii und muss öfters feststellen dass einige Bilder eine zu kräftige Farbsättigung aufweisen und manche wiederum neutraler bleiben, ich schieße oft im Auto Modus.

Weiß jemand woran das liegt? Ich stelle oft fest, dass dies geschieht bei viel Grün im Bild, Hautton kriegt dann einen starken Orangestich, da sieht das ganze dann in der Lightroom-Bearbeitung furchtbar aus.

Vielen Dank!
Raffaela

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Vermutlich versucht die Kamera im Automodus auch die Szene (siehe Szenemodus) zu erkennen und wählt nach erkannter Szene den entsprechenen Kreativmodus dazu. Ist aber nur meine Vermutung, denn ohne die genauen Einstellungen der Kamera zu kennen fällt eine Beantwortung schwer.

Edited by Joshi_H

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    • By Jstr
      Komprimieren von Schatten und Lichtern gehören bei allen Kameras zur Normalität. Das Ziel moderner Kameras ist es auf dem Display ein Bild zu erzeugen das 95% der Nutzer gleich als gutes Foto einstufen würden.
      Im Videobereich sind häufig Professionals unterwegs, so das man hier mit S-log ein möglichst kontrastloses Bild anbietet. In der Postproduktion wird es an die Situation angepasst.
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      Anbei ein Link als Einstieg 
      Ich finde den Zugang etwas anstrengend, was aber auch in der Person des Protagonisten liegt. Das Video ist aber ein guter Einstieg.
      LG
      Jürgen
    • By Raveya
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    • By mane
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      Würde mich über einen Tipp zur Problemlösung freuen. Natürlich würde ich gerne mit LR6 weiterarbeiten, bin aber als Privat User nicht bereit für eine ABO Version zu zahlen, die ja schon wieder teurer werden soll...
      Schon mal Dank im Voraus u. Besten Gruß
      Manfred
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    • By BuddyOlli
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      alles beste
      Olli
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