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Liebe Kollegen,

mich würde es interessieren, ob jemand von Euch von der Systemkamera zurück zur DSLR gekehrt ist ?

Kommend von der DSLR bin ich vor 6-7 Jahren auf Fujifilm X-E1 umgestiegen und habe dann das System ausgebaut.

Heute bin ich mit der X-H1 und 3 Festbrennweiten unterwegs. Seltsamerweise kann ich mich mit dem System nicht richtig verbinden.

Die Bildqualität gibt jedoch keinen Anlass zur Klage. Meine Vermutung geht dahin, dass der elektronische Sucher es mir nicht ermöglicht,

mich mit den fotografischen Objekten und Subjekten zu verbinden. Ich schaue immer auf ein virtuelles Bild, es wirkt wie eine elektronische Trennwand zwischen dem

Lebendigen und meinen Augen, also auch meiner Seele. Ich komme nicht mehr wirklich in den fotografischen Flow.

Wie sind Eure Erfahrungen damit ?

 

 

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die alte Frage:

will ich sehen, wie mein Bild aussehen könnt?

oder will ich das Bild so real sehen, wie es geht?

für mich habe ich entschieden, dass ich lieber sehen will, wie mein Bild aussehen wird ... keine Kontraste mehr ausmessen, keine Spotmessung mehr nötig, ... wenn ich das Bild einfach so sehen will, wie es in der Natur ist, nehme ich ein Fernglas ;)

 

Für Dich gäbe es noch die X Pro 2 (oder zum probieren die alte X Pro 1) die tatsächlich einen optischen Sucher, also einen richtigen Sucher, keinen SLR Sucher, hat (wie die alten Leicas mit Leuchtrahmen) den man bei Bedarf aber umstellen kann, auf einen elektronischen Sucher.

 

bearbeitet von nightstalker

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Ich verstehe sehr gut, was du meinst, @Lanthanide . Es geht mir manchmal auch noch so. Anderseits ist der elektronische Sucher aber wiederum so praktisch, weil er das zu erwartende Bild zeigt. Bisher bin ich daher dabei geblieben. DSLRs sind mir zu klotzig, bzw. die kleineren haben einen zu kleinen Sucher. Wenn, dann würde ich es mit einer Leica M oder der Fuji X Pro probieren. Damit habe ich aus genau dem von dir genannten Grund schon mehrfach geliebäugelt. Bei der Leica schreckt mich aber der Preis ab (und ich bin bequemer geworden und genieße zunehmend auch den AF, zumal die Augen mit den Jahren nicht besser werden), bei der Fuji finde ich den springenden Leuchtrahmen bzw. das Zielen mit dem AF bei Parallaxe gewöhnungsbedürftig.

bearbeitet von leicanik

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Das Thema erledigt sich schnell, wenn man bei ganz schwierigen Lichtverhältnisses durch beide Sucher schaut. Heutige Digitalkameras können noch "schwarze Katzen um Mitternacht im Kohlenkeller" fotografieren. Da zeigt ein optischer Sucher bestenfalls nur noch Konturen während man beim elektronischen meint, dass jemand die Flutlichtanlage angeknipst hat. (OK, unter diesen Bedingeungen ruckelt und grieselt er aber er erlaubt das Bild zu komponieren.)

Nicht zuletzt deshalb haben früher die Reporter unter diesen Bedingungen gerne zur M-Leica gegriffen.

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Genau das habe ich gemacht!

Und gleich danach bin ich wieder zur MILC gewechselt 😂

 

Digital hab ich angefangen mit der Olympus E-520 und ein paar Objektiven, nichts besonderes. Das beste was ich hatte war das 14-54 und ein 35mm Makro. Als dann mFT kam und es absehbar war das FT sterben würde habe ich in eine E-PL2 und einen MMF-3 investiert. Hab dann schnell festgestellt das ich ganz ohne Sucher und mit dem kleinen Body nicht klar kam und habe auf die Panasonic G3 umgerüstet. Auch damit war ich unzufrieden.

Hab dann allen Mut zusammengenommen und meinen Krempel verkauft und in eine Pentax K-5 investiert. Das war eine von der Bedienung her besten Kameras die ich je hatte, aber die Objektive von Pentax und das was von 2. Herstellern für Pentax angeboten wird/wurde waren so enttäuschen das ich kurz danach die K-5 für eine Nikon D7000 eingetautsch habe. Aber auch mit der Nikon wurde ich nicht so richtig warm, die warm  mir etwas zu groß und die Auswahl an Objektiven für DX ist auch nicht soo der Burner. Da muss man bei Festbrennweiten fast immer zu FX Glas greifen was dann ziemlich groß und teuer wird.

Als dann die E-M5 kam war ich begeistert und wusste inzwischen auch zu schätzen was ich bei mFT habe. Mit der E-M5 war ich dann relativ zufrieden, als dann die E-M1 raus kam war ich sehr zufrieden. Hauptsächlich wegen der deutlich besseren Ergonomie der E-M1, die hat mit an der E-M5 gefehlt.

Was ich aber festgestellt habe ist das mir am Spiegel nichts liegt. Ich sehe da keinen Vorteil drin, obwohl ich schon seit entlichen Jahren davor auch analog mit SLR fotografiert habe. Habe heute noch OM4TI, OM2n und OM10/20/40 daheim liegen mit denen ich regelmässig fotografiere. Der elektronische Sucher ist für mich eher eine Bereicherung und ich könnte mir nicht wirklich vorstellen mir nochmal eine DSLR zu kaufen. Stattdessen hab ich mir eine A7RII gekauft weil mal wieder das GAS-Fieber ausgebrochen ist 😜

 

Grüße

Alexander

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vor 6 Minuten schrieb Softride:

unter diesen Bedingeungen ruckelt und grieselt er

Eben. Und zwar je nachdem so arg, dass ein Fokussieren unmöglich wird. Und wenn der AF dann ebenfalls Probleme hat (was nicht selten der Fall ist), ist der Vorteil dahin.

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vor 1 Stunde schrieb Lanthanide:

Ich schaue immer auf ein virtuelles Bild, es wirkt wie eine elektronische Trennwand zwischen dem Lebendigen und meinen Augen, also auch meiner Seele. Ich komme nicht mehr wirklich in den fotografischen Flow.

Das klingt für mein schlichtes Gemüt ziemlich esoterisch.  Wenn der optische Sucher deinem Seelenfrieden und deinem "fotografischen Flow" zuträglich ist, dass musst du wohl wechseln. Wo du aber schon bei Fuji bist, warum dann keine X-Pro2?

Für meine Anforderungen sind die elektronischen Sucher inzwischen mehr als gut genug. Ich vermisse den OVF kein Stück mehr.

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vor 11 Minuten schrieb leicanik:

Eben. Und zwar je nachdem so arg, dass ein Fokussieren unmöglich wird. Und wenn der AF dann ebenfalls Probleme hat (was nicht selten der Fall ist), ist der Vorteil dahin.

Na ja, das tritt aber erst bei derartigen Dunkelheiten ein, bei denen man im optschen SLR-Sucher eh nix mehr sieht. Ich fotografiere häufig Theateraufführungen und Hallensport und weiß noch sehr gut, dass ich mit der SLR oft kaum noch was gesehen habe. Und, bevor die Qualität meines Suchers in Frage gestellt wird, es war eine Leicaflex SL mit sphärisch angeschliffenem Prisma statt Fresnel-Scheibe! Einen helleren SLR-Sucher hat es auch nachher kaum noch gegeben, auch nicht mehr von Leitz. Auch damals war der Messsucher überlegen.

Schon das pixelische Etwas der GH1 hatte hellere Sucherbilder erzeugt als meine analoge "Renommier-SLR" :P.

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vor 27 Minuten schrieb leicanik:

Eben. Und zwar je nachdem so arg, dass ein Fokussieren unmöglich wird. Und wenn der AF dann ebenfalls Probleme hat (was nicht selten der Fall ist), ist der Vorteil dahin.

Bei den Bedinungen kannst du im OVF nichts mehr relevantes sehen...zumindest im Vergleich mit halbwegs aktuellen EVFs

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vor 2 Stunden schrieb Lanthanide:

Ich schaue immer auf ein virtuelles Bild, es wirkt wie eine elektronische Trennwand zwischen dem Lebendigen und meinen Augen, also auch meiner Seele.

Falls es dich tröstet – deine Augen liefern ebenfalls nichts anderes als ein virtuelles Abbild deiner Umgebung, lediglich ein etwas anderes und vertrauteres.

Wenn dich optische Sucher so sehr reizen, probiere es doch einfach nochmal damit.

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Hallo Lanthanide,

vor 2 Stunden schrieb Lanthanide:

Ich schaue immer auf ein virtuelles Bild, es wirkt wie eine elektronische Trennwand zwischen dem

Lebendigen und meinen Augen, also auch meiner Seele. Ich komme nicht mehr wirklich in den fotografischen Flow.

meiner Tochter habe ich mal (vor etlichen Jahren) eine Nikon 1 (V1) geschenkt. Diese war in meinen Augen eine echte Revolution, und dennoch einige Zeit nach Erscheinen so billig, dass sie auf Augenhöhe zu den Kompaktkameras kam. Wie komme ich ausgerechnet auf diese Kamera? Diese war meine erste Begenung mit einem ernstzunehmenden "EVF", der bei mir erst mal solche Reaktionen wie Schwindel bei Schwenks mit dem Auge am Sucher etc abgeliefert hat. Auch ist die Farbdarstellung ein wenig gewöhnungsbedürftig - sprich, ein Blick in den EVF erfordert schon einiges an Abstaraktion/Umdenken. Da mit dieser Kamera alles außer Automatik schwierig einzustellen ist (sie ist ein Inbegriff des Gegenteils von Ergonomie), stört das weniger.

Ich empfinde es nicht als "esoterisch", wenn ein EVF - aus welchem Grunde auch immer - ein nicht zufriedenstellendes Abbild der Wirklichkeit abliefert. Ich möchte nicht zum Sucher zurück.

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Meine letzte DSLR war  eine EOS 80D vor zwei Jahren. Damals habe ich schon mit DSLMS fotografiert. Die 80D war eine Notlösung, weil es das Sony FE 100-400 GM noch nicht gab und ich die Hoffnung hatte, dass damit das Sigma 150-600 Sports besser funktionieren würde. Die 80D hat sicher gut funktioniert. Aber die lausigen 45 in der MItte angeordneten Fokuspunkte haben mich grauenhaft genervt. Ausserdem war mir die Kamera zu gross und zu schwer für den kleinen Sensor. Ich war froh als ich das Ding wieder los war und es für Sony endlich ein natives 100--400 gab.

Also für mich zurück zur DSLR? Niemals!

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Mein Tip: schau doch einfach seitlich an der Kamera vorbei aufs Geschehen 😉

Ich  hab tatsächlich noch eine DSLR, die manchesmal nutze (olle 700D wird noch manches mal beim Draussensport benutzt) und eine als "Museumsstück" (SD15)  ich weine dem optischen Sucher aber keine Träne nach (mir fehlt einfach zuviel an Informationen darin) habe aber ansonsten ein ähnliche Problem wie du, nur dass sich das generell beim Blick durch den Sucher einstellt, egal welche Technik dieser hat.

Ich löse das Problem mit der Nutzung des Displays in dem ich mir das Geschehen mit bloßem Auge anschaue(echter gehts nicht). Für mich ist OVF oder EVF ein nötiges Hilfsmittel, wenn die Sichtbedingungen eine Nutzung erzwingen (Sonne/Gegenlicht etc), aber ansonsten Rear Display und Touchbedienung.

Und spätestens dann wirst du den Optischen Sucher verfluchen, weil du in aller Regel erstmal noch manuell umstellen musst bzw wenn du nicht mit einer DPAF Canon arbeitest wirst du beim LiveView  der DSLR mit einem schnarch langsamen AF bedient. 

 

Cheers, Tjobbe

bearbeitet von tjobbe

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Wenn das rechte Auge bei der X-E1 mit dem Sucher genutzt wurde, könnte man wirklich versuchen, mit dem linken Auge die Szene weiterhin im Blick zu haben.
Auch könnte man einen optischen Aufstecksucher in Kombination mit einer Festbrennweite, die man häufig nutzt, testen.

Mit der X-H1, die den Sucherbuckel mittig hat, ist das eine etwas schwieriger und das andere wird komisch aussehen. Ein Vorteil des Rangefinder-Kameradesigns.

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Hallo Lanthanide,

so wie ich Deine Beschreibung verstehe, gehe ich ähnlich vor. Für mich ist das Foto auch ein Weg zur Seele/wahren Natur von Dingen und Lebewesen... Ich habe aber sogar den Eindruck meine Verbindung ist viel direkter und unmittelbarer, weniger statisch!, über die modernen EVF als früher. Stört mich also nicht, sondern hilft mir sogar!

LG Martin

bearbeitet von olymar

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wozu habe ich den Sucher.......um das Bild zu komponieren bzw dazu brauche ich kein "Originalbild"...und damit ich keine Sonnenbprobleme habe (Telefon)

 

zudem ,mit dem elek. Sucher sehe ich länger irgend ""etwas"" bei entsprechender Dunkelheit

bearbeitet von potz

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Ha, wenn alle in Richtung Systemkamera wechseln, nehme ich die Gegenrichtung 😀.

Ich besitze ein Oly-MFT System und bin damit sehr zufrieden. Neulich allerdings hat's mich gepackt und ich habe mir eine DSLR zugelegt, da ich noch 2 Objektive rumliegen hatte und ich früher gerne mit DSLRs fotografiert habe. Mir gefällt das Gewicht in der Hand, sowie die Haptik der DSLR Ausrüstung, obwohl ich zugeben muss, dass die Oly mit Objektiven über längere Zeit schon leichter zu tragen ist. Mit den Suchern beider Systeme komme ich gut klar und kann mich auf das Motiv konzentrieren, ohne dass der Sucher sich störend dazwichen schieben würde. Also werde ich zukünftig beide Systeme nebeneinander verwenden.

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