Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
rostafrei

Verschlussgeräusch immer gleich bei M5.1 und CWB bei G5 nicht richtig möglich ?!

Empfohlene Beiträge

Nicht über den Titel wundern, aber so ist es nun mal, ich schreibe das hier zu zwei Kameras, um Platz zu sparen...

1) M 5.1:

Ich hatte mal von einer als defekt gekauften M5.1 berichtet, die ich eingesendet hatte. Reparatur war relativ günstig, sie funktioniert, wird aber von mir nicht oft benutzt. Nun war sie mal wieder an der Reihe und mir fiel auf, dass das Verschlussgeräusch immer gleich klingt, etwa so wie 1/30s. Das dafür immer und bei jeder eingestellten Verschlusszeit. Nun habe ich draussen einfach mal die Zeiten von 1/10 bis 1/2500 wahllos durchrotiert und es klang immer gleich. In der Bildbearbeitung aber wurden dann tatsächlich die eingestellten Zeiten angezeigt und die Fotos waren auch sichtbar unterschiedlich belichtet. Ich überlege schon, sie nochmal einzusenden, da auf die vergangene Reparatur noch Gewährleistung ist, bin aber auch nicht sicher, ob so ein Phänomen nicht auf einen baldigen Totalausfall hindeuten könnte... Normalerweise klingt eine kurze, schnelle Verschlusszeit auch kurz und schnell... Ist so etwas schon bein anderen Nutzern aufgefallen?

2) "Frankenstein" G5 (IR)

Kurz: ein selbst ermittelter CWB anhand von Grasgrün oder Weiß ist bei gleicher Verfahrensweise wie mit der M5.1 nicht möglich

Zum Basteln habe ich mir eine günstige, gebrauchte G5 zugelegt. Der Umbau ist einfacher, als bei der M5.1, das vorweg. Ich habe sie auf IR mit ca. 630nm umgerüstet und stelle nun fest, dass mit ihr kein richtiger CWB wie bei der 5.1 möglich ist. Den Glasbaustein vor dem Sensor habe ich entfernt, das Frontglas mit dem Reinigungselement habe ich drin gelassen, weil ich zum Umbau nicht daran vorbei musste. Es kann gut möglich sein, dass auf dem Frontglas noch die ganz dünne AA-Filterschicht angebracht ist, die bei der M5.1 an gleicher Stelle nicht vorhanden war, wodurch jetzt evtl. der IR-konforme CWB verhindert wird.

Benutzt hier zufällig jemand eine gechoppte G5 zur IR-Fotografie und kann mir da evtl. den entscheidenden Tip geben, bevor ich wieder Werkzeug in die Hand nehme? Ich musste feststellen, dass die G5 zum Umbau auf IR vom späteren Handling her besser geeignet ist, als die 5.1 - das hat mich sogar leicht erschüttert. Da ich aber vorher das Innenleben nicht kannte, war es im Nachhinein bis auf den suboptimalen CWB auch keine Überraschung - aber das nur am Rande.

e: falls jemand eine G5 (G1-G8) verwendet, die extern umgebaut worden ist, liegt möglicherweise noch der ausgebaute Frontglasfilter irgendwo herum. Ein Blick darauf, ob die bläuliche Schicht noch oder überhaupt zu sehen ist, wäre der Tip, den ich suche 🤓

Gruß Andreas

bearbeitet von rostafrei

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Auch zum Punkt 1:
Bei spiegellosen Systemkameras muss der Verschluss erst schließen, dann definiert öffnen (i.d.R. mit einem Schlitz drüberlaufen), dann wieder ganz schließen und schließlich für das Sucherbild wieder öffnen. Diese Gesamtbewegung klingt auch bei meinen Lumixen fast genau gleich außer bei Zeiten, die deutlich länger als die Blitzsynchronzeit sind (dann läüft kein Schlitz mehr sondern beide Vorhänge sind für die Belichtungsdauer voll geöffnet).

bearbeitet von Softride

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Zitat

"electronic first curtain"

Zitat

Diese Gesamtbewegung klingt auch bei meinen Lumixen fast genau gleich

Von den anderen Olys kannte ich das so nicht. Die Aufnahmeeinstellungen sind eigentlich so, wie ich sie bei den anderen Olys auch eingestellt habe. Das Geräusch klingt bei denen genauso, nur bei der einen 5.1 eben deutlich länger.

Zitat

stell mal 2s ein ..

Das habe ich u.a. auch gemacht, nur stört es einfach, weil jedes Mal der Eindruck aufkommt, dass da etwas hängt oder verkantet... Das ist fast so, als würde eine BigBore Harley wie ein Zweitakter klingen... Heute habe ich Macro damit versucht, es ist verdammt nervig. Fast so wie früher, wenn man auf Papierabzüge wartet...

Vllt. gibt es einen Grund dafür, der sich mir nicht erschließt, weil ich letztlich auch nicht sicher sein kann, ob das Board nicht nur die eingestellten Werte überträgt, obwohl sie falsch sind. Der Unterschied ist nur bei extremen Zeitunterschieden im Bild sicht- aber bei der Aufnahme nicht hörbar...  😬

Teil 2 der Frage aus dem Startbeitrag lasse ich mal sacken, der verunsichert momentan wohl eher. Vielleicht stolpert irgendwann jemand mit einer umgebauten Lumix darüber, das ist momentan nicht so bedeutend.

Gruß Andreas

bearbeitet von rostafrei

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Minuten schrieb rostafrei:

Das habe ich u.a. auch gemacht, nur stört es einfach, weil jedes Mal der Eindruck aufkommt, dass da etwas hängt oder verkantet.

Hmm, alles klar, ich vermute die Antishockeinstellung ... kuck mal, ob bei Deiner Anzeige im SCP eine kleine Raute neben der Einstellung (Einzelbild, oder Serienbild) zu sehen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ansonsten hört sich die EM5 tatsächlich ein bisschen anders an, als die anderen Olympus'  ... das liegt an der akustischen Bedämpfung des Gehäuses, durch die Abdichtung. Dazu den guten alten weichen Verschluss, der nicht so reinhaut, wie bei EM1, EP5 usw., ergibt ein Geräusch, das sich ein wenig wie "Flapp" anhört, statt "Klick" ... sollte es das sein, das ist normal, macht meine jedenfalls auch.

Mit der neuesten Firmware ist Antishock=0 die Einstellung für Shuttershockfürchtige (wobei die alte EM5 bei mir sowas nicht macht, im Gegensatz zur alten EM1 ;) )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe das gerade nachgesehen, Antischock ist nicht aktiviert gewesen. FW im Body ist 2.2, also aktuell seit Reparatur. Ich werde es weiter im Auge (Ohr) behalten... 😀

Solang sie die Fotos so aufnimmt, wie ich es von den Einstellungen her erwarte, ist alles in Ordnung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Soo... den zweiten Teil des Startbeitrags habe ich selbst herausgefunden. Der Störfilter war bei suboptimalem Arbeitslicht nicht so gut zu erkennen, es war tatsächlich noch ein extrem dünnes Sperrfilterelement vor dem IR-Glas, das den CWB gestört hatte. Zweite MFT ist jetzt umgebaut, Fehlermeldungen gab es nicht, so kann ich jetzt bei hoffentlich bestem Wetter morgen die ersten Tests mit neuem Filterwert aufnehmen. Sensoreinigungselement konnte ich leider nicht retten, das Fehlen hat aber keine Fehlermeldung verursacht.

Gruß Andreas

bearbeitet von rostafrei

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Lädt...
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...