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Sigma kündigt 11 L-Mount ART Objektive an

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vor 1 Stunde schrieb roseblood11:

Ich denke, Sigma kann sich die Entwicklung von Objektiven speziell für die Spiegellosen schlicht noch nicht leisten.

Darum geht es nicht. Die WOLLEN es so auf die Schnelle nicht. Es gab mal ein Interview auf DPreview oder Imaging-Resource, in dem der Cheffe von Sigma (sinngemäß) verlauten ließ, dass sie nur das bauen und entwickeln, was sie auch selbst von A-Z stemmen können. Und Sigma ist eigentlich eine (vergleichsweise) kleine Klitsche. Alle Welt würde schreien, wenn Sigma jetzt nur was von 3, 4 oder 5 Objektiven sagen würden: "geht zu langsam", "Totgeburt", "kann ja nix werden, wenn es nur das teure Leica-Zeug gibt" und anderes wären die Kommentare, statt erstmal Sinn darin zu sehen, dass es schonmal bezahlbar vorwärts geht.

Außerdem war das von Anfang an zu erwarten, dass sie erstmal alles, was sie an für KB gerechneten Objektiven auf das L-Bajonett umbauen und dann anbieten. Jeder, der ernsthaft was anderes erwartet hat ... Wie gesagt: Sigma ist eine vergleichsweise kleine Klitsche.

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vor 1 Stunde schrieb D700:

Ja, erstmal ...

Soo schnell kann Sigma doch nicht die ganzen Linsen neu rechen.
Das wird dann nach und nach erfolgen aber erstmal gibt es jedenfalls eine gute Auswahl an Linsen für den L-Mount und zwar ohne Adapter und mit nativem Protokoll!

Mir fehlt halt irgendwie eine Überraschung. Irgendwas exklusives für LMount wo alle neidisch rüberschielen :)

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vor 2 Stunden schrieb ShaiHulud:

Auch wenn Sigma Mitglied dieser Allianz ist; mich würde es wundern wenn es etwas exklusiv für L-Mount gibt. Aus rein wirtschaftlicher Sicht spricht alles dagegen.

Exclusiv sicher nicht, aber neben den umgebauten DSLR Linsen werden auch neue, für DSLM gerechnete Objektive kommen.
Das lohnt sich ja quantitativ jetzt endlich, da es ja insgesamt vier DSLR KB Mounts mit nur gering unterschiedlichem Auflagemaß gibt, für die man gemeinsame Produkte bauen kann.

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vor 6 Stunden schrieb Rossi2u:

... Wie gesagt: Sigma ist eine vergleichsweise kleine Klitsche.

Vergleichsweise klein, ja, wie übrigens auch Leica.

Vielleicht war Sigma in der Vergangenheit sogar sowas wie eine Klitsche, diese negativ besetzte Konnotation trifft die Firma in der Gegenwart jedoch ganz und gar nicht zu!

Also muss ich dir vehement widersprechen: Sigma ist ganz bestimmt keine Klitsche!!!

bearbeitet von finnan haddie

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vor 14 Stunden schrieb Absalom:

Mir fehlt halt irgendwie eine Überraschung. Irgendwas exklusives für LMount wo alle neidisch rüberschielen :)

Das Exklusive werden sie als Kamera bringen, nicht als Objektiv. Und neidisch rüberschielen ist vielleicht gut fürs Ego, aber nicht für die Kasse, und an die muss Sigma auch denken. Objektivseitig werden sie alles, was sie für KB-DSLM entwickeln, mindestens für L- und E-Mount bringen, und gegebenenfalls auch für weitere Anschlüsse darüber hinaus.

Und das könnte nun, da alle Karten auf dem Tisch liegen und man selbst definitiven Zugriff auf zwei Bajonette hat, durchaus auch recht schnell gehen mit den Eigenentwicklungen. Bisher hat Sigma abgewartet, wie sich der Markt insgesamt positioniert und welche Möglichkeiten sich ergeben. Nun ist es Zeit für den nächsten Schritt, und ich bin sehr gespannt, wie der ausfällt (vermutlich bleibt man der bisherigen Linie treu, andererseits war Sigma auch immer gut für Überraschungen, wir werden also sehen wo es hin geht). 

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vor 20 Stunden schrieb mls1483:

 

Bei den WW müssen für DSLR Retrofokus-Designs verwendet werden (wegen der Spiegelbox). Das wäre bei spiegellosen DSLMs eben nicht erforderlich und könnte zu deutlich kompakteren Objektiven führen. Leica und Voigtländer macht das vor. Zeiss hingegen setzt bei WW weiterhin auf das Retrofokus-Design, wie man bei den Distagons (z.B. 21mm Loxia, und 25mm Loxia) sieht. Die symmetrischen Desings von Zeiss (z.B. Biogone) sind zwar sehr kompakt und leicht, und lassen sich zudem gut korrigieren, zeichnen sich aber durch starke Vignettierung und Eckenunschärfe bei Offenblende aus.

Das stimmt so nicht ganz. Retrofokus rsp. telezentrisches Design hat erst recht bei Digitalsensoren seine Berechtigung. Man kann nur dichter an den Bildaufnehmer heran. Nachzulesen bei Zeiss:

https://blogs.zeiss.com/photo/de/wp-content/uploads/sites/3/2011/12/de_CLB_41_Nasse_Objektivnamen_Distagon.pdf

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vor 11 Stunden schrieb finnan haddie:

Also muss ich dir vehement widersprechen: Sigma ist ganz bestimmt keine Klitsche!!!

Das war auch nicht die Absicht, das negativ aufzuladen. Dass die über die Jahre nen wirklich guten Job gemacht haben, was ihre Entwicklung angeht, soll von dem frech-despektierlichen Ausdruck nicht übertüncht werden.

bearbeitet von Rossi2u

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vor 21 Stunden schrieb finnan haddie:

Viele Objektive von Sigma, Tamron und Tokina habe ich mir im Hinblick auf gute adaptierbarkeit mit Canon EF Anschluss gekauft, nach Sony E und MFT demnächst also auch an der S1R!

Auch ich habe meinen Objektivpark komplett auf EF-Mount umgestellt. Das hält mir für die Zukunft alle Optionen für einen Systemwechsel offen.

Ob der AF mit den Adaptern jetzt genauso schnell ist, wie bei nativen Objektiven, spielt für mich als 98%igen Landschaftsfotografen überhaupt keine Rolle.

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Am 27.2.2019 um 07:47 schrieb wolfgang_r:

Das stimmt so nicht ganz. Retrofokus rsp. telezentrisches Design hat erst recht bei Digitalsensoren seine Berechtigung. Man kann nur dichter an den Bildaufnehmer heran. Nachzulesen bei Zeiss:

https://blogs.zeiss.com/photo/de/wp-content/uploads/sites/3/2011/12/de_CLB_41_Nasse_Objektivnamen_Distagon.pdf

Nein, genau anders herum (S. 3,/15, letzter Satz): "Ein Distagon ist also ein Weitwinkelobjektiv mit großer Distanz zum Bild". Grund für große Schnittweiten war die Spiegelbox der SLR.

Man verwendet dennoch auch für DSLM gerne das Distagon-Design (owbwohl keine Schnittweiten möglich sind), um Vignetierung (beim Abbeldnen)g und Randunschärfe zu minimieren. Außerdem verhalten Sie sich gutmütiger bei digitlaen Sensoren (vermutlich meinten Sie das): Kurze Schnittweiten bei symmetrischen Objektiven wie den Biogonen bedingen zudem große Winkel (bis 45°, s. Artikel), so dass es zu Astigmatismus (Randunschärfe oder corner smearing) und Farbverschiebungen (color fringing) bei digitalen Sensoren kommt. Das ist das Problem der Leica M Objektive an Sony Alphas (insebsindere erste Serie), da die Leica M Objektive nicht für den dicken Filterstack der Sonys gerechnet sind (das Deckglas der Leica M beträgt ca. 0,6 mm)

en.
Leider sind die Distagone erheblich größer als die Biogone, wie man auch auf den Abbildungen im Artikel sieht. Daher sind neue Rechnungen für DSLM Objektive mit kurzer Schnittweite erforderlich, die auch kleine und leichte Objektive ermöglichen, ohne die Korrektur der Aberratioen zu vernachlässigen. Voigtländer (Cosina) ist hier auf einer exzellenten Lernkurve, wie die  Neuerscheinnungen der letzten Jahre zeigen. Zeiss hingegen hat die ZM-Objektive gar nicht überarbeitet (abgesehen vom Distagon 35mm f/1.4 ZM), für Sony E Biogone (35mm und 50mm Loxia) oder Distagons (21mm und 25mm Loxia) oder Sonnare  (85mm Loxia und 135mm Batis) gerechnet, die zudem alle lichtschwach sind. Ich erwarte aber für die Zukunft neue Konzepte für Spiegellose nach dem Einstieg von Canon und Nikon. Neue Gläser mit hoher oder anomaler Teildispersion  könnten hier deutliche Fortschritte bringen. Zeiss hatz.B. meines Wissens  ein 35mm Objektiv mit Alon patentiert. .Somit könnten Vollformat-Objektive doch noch einmal deutlich kleiner und leichter werd

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vor 5 Stunden schrieb mls1483:

Nein, genau anders herum (S. 3,/15, letzter Satz): "Ein Distagon ist also ein Weitwinkelobjektiv mit großer Distanz zum Bild". Grund für große Schnittweiten war die Spiegelbox der SLR.

Man verwendet dennoch auch für DSLM gerne das Distagon-Design (owbwohl keine Schnittweiten möglich sind), um Vignetierung (beim Abbeldnen)g und Randunschärfe zu minimieren. Außerdem verhalten Sie sich gutmütiger bei digitlaen Sensoren (vermutlich meinten Sie das): Kurze Schnittweiten bei symmetrischen Objektiven wie den Biogonen bedingen zudem große Winkel (bis 45°, s. Artikel), so dass es zu Astigmatismus (Randunschärfe oder corner smearing) und Farbverschiebungen (color fringing) bei digitalen Sensoren kommt. Das ist das Problem der Leica M Objektive an Sony Alphas (insebsindere erste Serie), da die Leica M Objektive nicht für den dicken Filterstack der Sonys gerechnet sind (das Deckglas der Leica M beträgt ca. 0,6 mm)

(....)

Eben, ist doch mein Reden. Die Distagon-Kostruktion kann (muss gegebenenfalls?!) auch für kürzere Schnittweiten als mit Spiegel verwendet werden. Wie sonst können bei WW-Objektiven die von Dir genannten Mängel verhindert werden? Naturlich kann man viel mit der Software korrigieren, das ist aber meiner Meinung nach reparieren von optischen Konstruktionsmängeln.

Das war meine Kritik am Einsatz der "alten Schätzchen" seit Einführung der ersten A7. Dafür wurde ich hier von einigen arg kritisiert, um es mal höflich auszudrücken.

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vor 16 Stunden schrieb wolfgang_r:

Eben, ist doch mein Reden. Die Distagon-Kostruktion kann (muss gegebenenfalls?!) auch für kürzere Schnittweiten als mit Spiegel verwendet werden. Wie sonst können bei WW-Objektiven die von Dir genannten Mängel verhindert werden? Naturlich kann man viel mit der Software korrigieren, das ist aber meiner Meinung nach reparieren von optischen Konstruktionsmängeln.

Das war meine Kritik am Einsatz der "alten Schätzchen" seit Einführung der ersten A7. Dafür wurde ich hier von einigen arg kritisiert, um es mal höflich auszudrücken.

Retrofokus-Desings müssen nicht verwendet werden für Spiegellose - und sollten es eigentlich auch nicht. Der Artikel von Nasser (Zeiss) zeigt sehr schön die Vor- und Nachteile auf. Der gravierendsten Nachteile sind Größe und Gewicht. Außerdem sind sie schwieriger zu korrigieren, was viele Elemente und Gruppen und mithin wieder Größe und Gewicht bedingt (Besipiel: Sigma Art Objektive).

Die Sigma Art Objektive für Sony E zeigen auch, wie einfach man DSLR-Objektive an DSLM durch Verlängerung des Tubus adaptieren und sich eine neue optische Rechnung sparen kann. Das Laowa 15mm f/2 für Sony E ist ein weiteres Beispiel. Praktisch alle DSLR-Objektive lassen sich problemlos an DSLM betreiben. Die Frage ist, wie lange die Kunden sich das gefallen lassen. Ich glaube nicht, dass sich die meisten eine DSLM gekauft haben, um kiloschwere Optiken daran zu betreiben.

Du hast recht, natürlich lassen sich viele "alte Schätzen" aus analogen Zeiten nicht einfach an digitalen Sensoren betreiben- weil die optischen Rechnungen für Film gemacht wurden. Im Artikel von Nassser wird ausdrücklich auf die Dicke des Filterstacks eingegangen, die nicht nur bei Leica M-Objektiven an Sony E sondern auch an MFT ein großes Problem ist (Corner smearing, lila Ränder). Auch der Einfluß des Winkels wird beschrieben.

Es sind also neue Rechnungen erforderlich. Auch neue Gläser müssen verwendet werden (mit anomaler Teildispersion und hohen Brechungsindices).Das ist trotz ray tracing und hoher Rechenleistungen nicht einfach und vor allem zeitaufwendig. Daher werden derzeit noch viele alte Designs "adaptiert" und zeitnah auf den Markt gebracht. Leica und Voigtländer (Cosina) haben in den letzten Jahren gezeigt, dass es auch anders geht und dass sich der Aufwand lohnt.

 

 

 

 

 

 

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Das Sony 24mm f/1.4 GM ist übrigens ein auffallend kleines Objektiv für ein lichtstarkes Weitwinkel. Voigtländer hat ein 21mm f/1.4 für Sony E-Mount angekündigt. Hierbei handelt es sich offensichtlich um neue Rechnungen. Auch ist der Sensorstack der Sony A7-Serie mit den neuen Serien dünner geworden.

Die Nikon Z-Objektive sind ebenfalls recht klein (mal abgesehen vom 58mm f/0.95 Noct) . Übrigens ist auch der Sensorstack der Z dünner als der der Sony A7-Serien (allerdings dicker als der der Leica M).

Sigma geht hier meines Erachtens wirklich einen eigenen Weg. Die Objektive sind sehr scharf und sehr gut korrigiert - und sehr preisgünstig Wenn man dazu nicht auf besondere Glassorten (die sehr teuer sind) zurückgreifen möchte, braucht man entsprechend viele Elemente  und Gruppen, was Größe und Gewicht bedingt. Sigma macht sehr gute Objektive, aber auch Sigma kann nicht zaubern.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb mls1483:

Auch ist der Sensorstack der Sony A7-Serie mit den neuen Serien dünner geworden. [...] Übrigens ist auch der Sensorstack der Z dünner als der der Sony A7-Serien (allerdings dicker als der der Leica M).

Für welche Dicke wird denn beim E-mount gerechnet? Einen Anhaltspunkt geben die Patente. Es kann zwar sein, dass das Endprodukt nicht dem Patent entspricht. Allerdings macht es dann wenig Sinn, die Erfindung zu patentieren.

Beim Sony FE 1.8/55 ist im Patent eine Dicke von 2 mm angegeben. https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?FT=D&date=20150402&DB=EPODOC&locale=en_EP&CC=US&NR=2015092100A1&KC=A1&ND=5

Für das Batis 2.8/18 gibt Tamron 2,5 mm an. https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?FT=D&date=20161006&DB=EPODOC&locale=en_EP&CC=US&NR=2016291290A1&KC=A1&ND=5

Beim E 4/16-70 dagegen wurde gar kein Wert angegeben.
https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?FT=D&date=20141023&DB=EPODOC&locale=en_EP&CC=US&NR=2014313397A1&KC=A1&ND=5

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