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Hallo zusammen,

ich bin vor zwei Jahren von meiner DSLR (Nikon D7000) auf MFT (Panasonic GX8) umgestiegen und habe in der Zeit vor der Entscheidung und auch danach vieles hier im Forum gelesen um mich zu informieren.

Nun möchte ich auch mal ein paar Bilder zeigen,  von unserer Costa Rica - Reise.
Vielleicht  ist ja der ein oder andere hier auch gerade Urlaubsreif 😉

Fototechnisch hatte ich mit dabei

  • Pana GX8
  • Pana 12-35/2.8
  • Pana 35-100/2.8
  • PanaLeica DG 100-400

Letzteres hatte ich mir (nicht nur)  extra für diese Reise zugelegt, was für die  bunte und vielfältige Tierwelt in Costa Rica ein echter Gewinn war. Mit 100 mm max. Brennweite, hätte ich was die Fotos angeht  vieles verpasst. Allerdings hat es schon auch einiges an Zeit und Übung gebraucht, bis ich mich mit dem  Tele richtig angefreundet hatte. Aber dazu vielleicht später mehr ...

Ach ja, ihr dürft natürlich gerne Feedback geben, Kritik üben, ich freue mich auf Rückmeldungen!

 

Lasst uns starten!

<1> Wie es sich gehört, haben wir Europa im Regen verlassen ...

20180317-1339_1110113.jpg

<2> Kurze Zeit später sah es dann schon anders aus 🙂

20180317-1442_1110116.jpg

In Anbetracht der Uhrzeit und weil so ein Flug ja auch eine Weile dauert geht es dann morgen hier weiter ...

bearbeitet von foToE

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So, inzwischen sind wir gelandet, haben unseren Mietwagen am Flughafen in San José übernommen und haben eine  unruhige erste Nacht  direkt unter der Einflugschneise des Flughafens verbracht.
Nach einem leckeren Frühstück mit tollen Früchten, selbstgemachter Marmelade (von unserer Vermieterin) machen wir uns auf den Weg in den Nationalpark Tortuguero.

<3> Unterwegs kommen wir an riesigen Bananen-Plantagen vorbei:
20180318-1155_1110192.jpg

Tortuguero liegt an der nördlichen Atlantikküste Costa Ricas. Man kann den Ort nur mit dem Boot oder einem Kleinflugzeug erreichen. Autos gibt es da nicht , wirkliche Straßen auch nicht.
Wir haben uns für die Anreise mit dem Boot entschieden.

<4> In La Pavona stellen wir unseren Mietwagen ab, weiter kommt man hier mit dem PKW auch nicht. Boote sind ausreichend vorhanden:
20180318-1306_1110214.jpg

<5>
20180318-1319_1110219.jpg

Unterwegs können wir schon mal die üppige Vegetation und auch schon die ersten Tiere bestaunen.  Unser Bootsfüherer: "Caiman on the left ..."  Reiher, und Leguan on the right. Natürlich  ist mein rechter Zeigefinger schon ganz zappelig und die ersten Bilder wandern auf die Speicherkarte.
Keine Angst, ich zeige nicht alle 😉 (Es kommen noch bessere)
<6>
20180318-1348_1110245.jpg

<7>
20180318-1352_1110248.jpg

bearbeitet von foToE

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Nachdem wir in Tortuguero angelegt und unsere Unterkunft bezogen hatten wurden wir auf der Terrasse von einem Grünen Leguan begrüßt. 
<8>
20180318-1531_1110272.jpg

Angst hatte er nicht wirklich vor uns, aber streicheln durften wir ihn doch nicht 😉

Dann haben  haben wir uns ein bisschen umgeschaut und ein nettes Plätzchen fürs Abendessen gesucht ...

<9>
20180318-1633_1110285.jpg

<10>
20180318-1811_1110298.jpg

<11> Allgegenwärtig, natürlich die kleinen Geckos:
20180318-1832_1110299.jpg

bearbeitet von foToE

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Am nächsten Morgen ging es richtig früh los: 5.30 Uhr am Nationalparkeingang. Der Regenwald um Tortuguero ist mit vielen kleinen Kanälen durchzogen und so kann man mit Kanu und Führer eine Entdeckungstour machen. Es gibt auch Touren mit Motorboot, finde ich aber Blödsinn zum Tiere beobachten.

Wir bewegen uns per Muskelkraft. Am Anfang haben wir Fotografen mit gepaddelt, um erst mal Strecke zu machen, später als die Kanäle enger wurden und es mehr zu sehen gab wurden wir vom Paddeldienst befreit 😉 

<12>
20180319-0635_1110380.jpg

<13>

20180319-0630_1110367.jpg

<14> Schmuckreiher
20180319-0624_1110346.jpg

<15>
20180319-0623_1110342.jpg

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Besonders gespannt war ich natürlich auf den ersten echten Einsatz des PanaLeica 100-400. Ich muss sagen, am Anfang hatte ich mehr Frust als Erfolgserlebnisse. Allerdings ist das Fotografieren mit auf KB umgerechneten 800 mm in einem fahrenden Kanu mit sich bewegenden Leuten eine echte Herausforderung. Da hilft auch alles Üben zu Hause im Garten nichts.
Wenn man das Kanu wenigstens mal kurz anhalten könnte wenn gerade kein Zweig vor dem Leguan ist ... 

Bei ständig wechselnden Lichtverhältnissen (man glaubt gar nicht wie dunkel es stellenweise im Regenwald ist) vermisse ich an der GX8 immer wieder die Möglichkeit das Belichtungskorrekturrad in M nutzen zu können. Dann könnte man mit M und AutoISO fotografieren und z.B. bei dunklem Affen vor weißem Himmel die Belichtungskorrektur nach oben drehen und mit gewählter Zeit und Blende losschießen.
Immer erst auf den ISO-Knopf drücken und die ISOs durchblättern dauert einfach zu lang, wenn's schnell gehen muss.

A finde ich nicht so gut, weil die GX8 bei 400 mm 1/640 sec wählt. Da verschenkt man aber echt Licht. 1/200 sec reicht mit dem super OIS locker aus.
S verwende ich nicht, weil das PanaLeica bei Offenblende nicht ganz so scharf ist wie mit 2/3 Stufen abgeblendet.

Bei 400 mm finde ich 1/200 und Blende 8 einen guten Ausgangswert (wenn das Boot nicht gerade wackelt 😉 ).

Aber so nach und nach habe ich mich eingeschossen 🙂

<16> Amerikanischer Schlangenhalsvogel
20180319-0638_1110384.jpg

<17>
20180319-0639_1110392.jpg

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In dem dichten Grün ist es nicht immer leicht die Tiere zu finden. Die geübten Augen der deutschen Biologin Barbara Hartung, die seit vielen Jahren in Tortuguero lebt und unsere Tour begleitete, entdeckten vieles, wo wir einfach vorüber gefahren wären.
<24> z.B. diese Stirnlappenbasilisken
20180319-0705_1110481.jpg

<25>
20180319-0711_1110514.jpg

<26>
20180319-0711_1110520.jpg

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Diese Basilisken werden übrigens auch Jesus-Christus-Echsen genannt, weil sie bei Gefahr aufrecht auf ihren Hintebeinen über das Wasser rennen können. Das ist echt krass! Wir haben es später in Boca Tapada mal kurz für ein paar Schritte gesehen. Leider war es unmöglich das per Foto oder Video festzuhalten.

<27> Ganz lässig hängt hier der Basilisk auf seinem Zweig wie unsereiner in der Hängematte ...
20180319-0715_1110528.jpg

<28>
20180319-0715_1110534.jpg

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Gehört hatten wir sie schon öfter nun zeigte sich auch der erste Tukan. Hier noch weit oben in den Bäumen, aber an unserer nächsten Station sollten wir sie noch näher zu Gesicht bekommen.

<34> Der Swainson-Tukan oder Braunrückentukan wird bis zu 56 cm groß:
20180319-0805_1110611.jpg

 

<35> Ein Beispiel für meisterhafte Tarnung ist der Urutau-Tagschläfer:
20180319-0831_1110626.jpg

Wie, Du siehst nichts? Nicht verwunderlich 😉
In der Bildmitte sitzt am Stamm der Vogel. Sieht aus wie ein abgebrochener Ast.

Unser Guide hat sich auch im wahrsten Sinne des Wortes einen abgebrochen, bis wir das Tier gesehen haben: "Dort an dem Baum, 3. Ast von unten, ..." , "Welcher Baum? Welcher Ast?", "Ah da! Nö war's doch nicht." ... bei den vielen Bäumen, Ästen und Zweigen, keine Chance. Dann habe ich ihr meine Kamera mit dem PanaLeica 100-400 gegeben, auf dem Display konnten wir dann sehen wonach wir suchen sollten.

bearbeitet von foToE

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vor 15 Stunden schrieb Arcanion:

Schöner Thread. Costa Rica steht auch schon länger auf unserer möglichen Destinationsliste :D  Die Flora- und Fauna ist schon sehr anziehend,

Ja, für Naturliebhaber absolut empfehlenswert :-)

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Baden ist hier nicht empfehlenswert oder gar verboten, wegen der starken Strömungen.
Auf die Frage von einem Touristen ob es hier Haifische gibt, antwortete unser Guide: "Naja, zuerst wird man durch die Strömung ins offene Meer gezogen, dann ertrinkt man und dann fressen einen irgendwann die Haie" ;-)

<46> schön war der Strand trotzdem
20180319-1250_1110757.jpg

<47>
20180319-1416_1110846.jpg

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Tosch85
      Hallo Community,
      ich spiele mit dem Gedanken meine aktuelle Systemkamera, eine Olympus E-M1 I, zu ersetzen. Hintergrund sind für mich persönlich Dinge, die mich nun seit einiger Zeit an der Kamera stören, mit denen ich versucht habe zurecht zukommen, nun mittlerweile über Jahre. Dennoch stoßen sie immer wieder auf, so dass ich trotz vieler toller Features und Pluspunkte der Kamera einen Blick auf den Markt werfen möchte. Zwar habe ich selbst schon geschaut, aber es überfordert mich die Flut an Kameras, die inzwischen erhältlich sind. Daher möchte ich euch kurz beschreiben was mich an meiner Kamera stört, was ich gut finde und was ich genau fotografiere.
      1. Was fotografiere ich?
      Überwiegend fotografiere ich Landschaften in vielen Ausprägungen. Hierbei reizen mich vor allem Weitwinkelaufnahmen, mindestens auf KB24mm, zukünftig gerne auch weniger, aber das soll mittelfristig betrachtet werden. Hierbei fotografiere ich auch bewusst mit Stativ und div. Steckfiltern aus dem Haida-System. Entweder für eine Dynamikverbesserung mit Verlaufsfiltern oder auch sehr gern mit starken ND-Filtern, wie dem ND12.
      2. Was finde ich gut an meiner Kamera?
      Die Olympus E-M1 ist aus meiner Sicht super verarbeitet, bietet somit eine tolle Haptik, die Materialien sind hochwertig. Dazu liebe ich die vielen Direktwahltasten an der Kamera und das QuickMenü, was idR lange Aufenthalte im Menü ersparen. Die Kombination mit meinem 12-40mm 2.8 Objektiv von Olympus ist sie ein guter Allrounder auch für spontane Ausflüge.
      3. Was stört mich derzeit?
      Aktuell wünsche ich mir etwas mehr Auflösung für mehr Details in meinen Aufnahmen im Bereich der Landschaftsfotografie. Ich drucke meine Bilder öfters, auch für Ausstellungen aus und komme an meine Grenzen, gerade wenn das Bild noch aus div. Gründen beschnitten werden muss. Lange Kanten von über 80cm im Druck sind nicht selten.
      Was mich schon länger stört ist der körnige Bildlook der Kamera, der scheinbar aber bei Olympus generell aufgrund der Prozessoreinstellungen vorhanden ist. Selbst an sonnigen Tagen ist ein Filmkorn im blauen Himmel bei ISO200 zu erkennen, was mich persönlich stört, da sich dieses Korn je nach Bearbeitung noch verstärkt. Hinzu kommt, dass die Olympus E-M1 nicht wirklich gut für Langzeitbelichtungen geeignet ist. Selbst mit anschließendem Dunkelabzug sind die Bilder sehr körnig und verlieren bei der Nachbearbeitung viele Details. Zudem ist der Dynamikbereich der Kamera bei Langzeitbelichtungen nicht der beste. 
       
      Wie ihr lesen könnt, gefällt mir die Kamera in der Haptik, den Einstellungsmöglichkeiten und der Wertigkeit. Zukünftig möchte ich mehr Gestaltungsspielraum in der Nachbearbeitung meiner Bilder und etwas mehr Auflösung als die aktuellen 16MP der Kamera.
      Ich bedanke mich für eure Hilfe.
      vG Tobias
    • Von FrankHoh
      Hallo Leute,
       
      Ich habe so gut wie keine Erfahrung mit Kameras. Demnächst werde ich Vater und möchte sowohl schöne Bilder von meinem Kind(Nahaufnahmen, selektiver Fokus,etc), als auch schöne Naturaufnahmen machen.
       
      Ich habe mal etwas gestöbert und bin auf die Sony Alpha 6000 gestoßen. Ist sie für mich als Laie geeignet bzw. gibt es auch günstigere Kameras mit überzeugenden Ergebnissen?
      Was für Kameras werden empfohlen?
       
      Vielen Dank
      Frank
    • Von bhm
      Der Wildpark Dülmen (südl. Münsterland) beginnt ungefähr 1,2 km vor meiner Haustür und erstreckt sich über rd. 2,5 qkm. Für Fotografen und Erholung Suchende ein Traum. Ich habe vor, hin und wieder ein paar Bilder aus meinem Flickralbum "Wildpark" hier zu posten und beginne mit ganz neuen Fotos von gestern:
      190109 Wildpark-19 by Bernd Malta, auf Flickr
      190109 Wildpark-17 by Bernd Malta, auf Flickr
      190109 Wildpark-14 by Bernd Malta, auf Flickr
    • Von pizzastein
      La Palma ist als grünste und landschaftlich sehr abwechslungsreiche kanarische Insel bekannt. Nachdem ich vom Urlaub 2017 nur vereinzelt Bilder hier eingestellt hatte, habe ich mir diesmal vorgenommen, einen Thread mit mehr Eindrücken zu erstellen.
      Bei Ankunft zeigte sich ein typisches Bild: Passatwolken kleben an den Berhängen im Osten der Insel. Kurz vor Sonnenuntergang klarte es aber nochmal auf.


       
      Immer wieder interessant: der Blick zur Nachbarinsel Teneriffa mit dem Teide.

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