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vor 2 Minuten schrieb Rob:

Das hat doch der anerkannte Finanzanalyst von 43rumors schon gemacht:

https://www.43rumors.com/olympus-financial-report-released-imaging-business-reports-big-loss-in-revenue/

Das Produktfeuerwerk 2018 hat sich wohl noch nicht ausgezahlt.

Das war ja auch etwas viel auf einmal .....

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Es ist doch aber schön, dass es Olympus trotz der grausigen Umsatzeinbrüche, die hier vermutet werden gelungen ist, auf dem Heimatmarkt Platz 2 bei den Spiegellosen zu erobern und Sony in die Schranken zu weisen. https://www.43rumors.com/mirrorless-market-share-2018-olympus-now-on-second-place-in-japan/

Ich vermute daher, der Gewinneinbruch 2018 und die Prognose für 2019 gehen eher auf die Verlagerung der Produktion von Vietnam nach China zurück, als auf dramatische Umsatzeinbrüche.

Gruß

Hans

 

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vor 8 Minuten schrieb Hacon:

...der Gewinneinbruch 2018 und die Prognose für 2019 gehen eher auf die Verlagerung der Produktion von Vietnam nach China zurück...

Andersherum wird ein Schuh daraus (von China nach Vietnam), aber das war genau die Aussage bei der Vorstellung der X in Hamburg.

bearbeitet von marathoni

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vor 16 Minuten schrieb Hacon:

Es ist doch aber schön, dass es Olympus trotz der grausigen Umsatzeinbrüche, die hier vermutet werden gelungen ist, auf dem Heimatmarkt Platz 2 bei den Spiegellosen zu erobern und Sony in die Schranken zu weisen. https://www.43rumors.com/mirrorless-market-share-2018-olympus-now-on-second-place-in-japan/

Nun ja - Statistiken sind so ein Ding. Wenn man die Zahlen des Vorjahres mit in die Betrachtung einbezieht, ergibt sich ein weniger dramatisches Bild:

DLM: (Vorjahr in Klammern)
1. Olympus 27,7% (26,8%)
2. Canon 21,3% (18,5%)
3. Sony 20,2% (17.9%)
 

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vor 4 Stunden schrieb grapher:

Ist es schlimm, wenn man als Fotograf gleichzeitg Aktien der Firma hat, die man nutzt und mag?

Dan wird man einsam im Forum, weil man keine KB kaufen kann, keine Einzöllerin, kein 1,7/20, ohne die eigene finanzielle Basis zu gefährden. Und, das Schlimmste,  nicht bei anderen Kamerafirmen mitreden kann. 😉

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vor 13 Stunden schrieb Kleinkram:

Dan wird man einsam im Forum, weil man keine KB kaufen kann, keine Einzöllerin, kein 1,7/20, ohne die eigene finanzielle Basis zu gefährden. Und, das Schlimmste,  nicht bei anderen Kamerafirmen mitreden kann. 😉

Das wäre nur der Fall, wenn man Aktien nur einer Firma hätte. Und das wäre so ziemlich das Dämlichste, was man bei Aktien tun kann. Darf man denn nicht mehrere Firmen und deren Formate nutzen und mögen?

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vor 17 Stunden schrieb Hacon:

Es ist doch aber schön, dass es Olympus trotz der grausigen Umsatzeinbrüche, die hier vermutet werden gelungen ist, auf dem Heimatmarkt Platz 2 bei den Spiegellosen zu erobern und Sony in die Schranken zu weisen. https://www.43rumors.com/mirrorless-market-share-2018-olympus-now-on-second-place-in-japan/

Ich vermute daher, der Gewinneinbruch 2018 und die Prognose für 2019 gehen eher auf die Verlagerung der Produktion von Vietnam nach China zurück, als auf dramatische Umsatzeinbrüche.

Gruß

Hans

 

Sony hat gegenüber Vorjahr 3% zugelegt, Olympus dagegen ist 5% gefallen.

vor 16 Stunden schrieb micharl:

Nun ja - Statistiken sind so ein Ding. Wenn man die Zahlen des Vorjahres mit in die Betrachtung einbezieht, ergibt sich ein weniger dramatisches Bild:

DLM: (Vorjahr in Klammern)
1. Olympus 27,7% (26,8%)
2. Canon 21,3% (18,5%)
3. Sony 20,2% (17.9%)
 

Auch im Vorjahr ist Sony um 2% gewachsen, Olympus um 1%.

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vor 44 Minuten schrieb wolfgang_r:

Tija, so ist das mit Statistiken. Wenn ein Hausbau beim Dachstuhl angekommen ist, ist dessen Wachstum prozentual beträchtlich geringer als beim Haus danaben, bei dem gerade das Fundament fertig ist.

Dann ist das Sony-Fundament inzwischen fast genauso groß wie das Olympus-Haus samt Dachstuhl. Wolltest Du das damit sagen? 😉

bearbeitet von grapher

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Das Interessanteste an diesem Bericht ist für mich das Ende:

 

"Transform Olympus" - Transformation Plan

Da ist vom Imaging überhaupt nicht die Rede, und der Schluß lautet:

Realization of sustainable growth as a truly global medical techology company

Für die Imaging-Sparte bedeutet das ich meinen Augen ein "weiter wie bisher", ob das zukunftsfähig sein kann wird sich zeigen.

Das Bekenntnis zu µFT läßt jedenfalls auf eine 5III und/oder Pen FII hoffen.

 

bearbeitet von grapher
1 Buchstabe zu viel

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Die Aktie hätte ich in den letzten Monaten gerne gehabt. Die Zahlen sind bezogen auf den Gesamtkonzern jetzt auch nicht dramatisch. Olympus ist in erster Linie ein Gesundheitstechnikkonzern und zudem japanisch. Da werden nicht wie bei uns in Europa Geschäftsbereiche,  die nicht laufen, unter dem Vorwand der "Konzentration auf das Kerngeschäft" über Nacht eingestampft oder verkauft. Siemens macht z.B. nichts mehr in Consumer, und die Philips-Fernseher sind jetzt auch komplett chinesisch. Wäre Sony nicht japanisch, würden sie auch schon länger keine Smartphones mehr produzieren (Ericsson dagegen hat aufgegeben). Also mache ich mir um die Kameras von Olympus keine Sorgen. Zudem sind japanische Konzerne oft noch familiengeführt (bei Olympus weiß ich das nicht), da denkt man strategisch eher längerfristig und Tradition und Historie haben einen höheren Stellenwert. Das deckt sich wiederum mit unseren familiengeführten Unternehmen.

Btw., die Charts von Nikon und Canon sehen deutlich "grottiger" aus, der von Sony ist eine Katastrophe. Die Börse handelt immer die Zukunft.

Ich will als Neuer jetzt nicht den Klugscheißer spielen, aber es gibt einen Unterschied zwischen der Veränderung in Prozenten und Prozentpunkten. 

 

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Ich habe hier mal 2 Grafiken gebastelt zur Situation von Olympus.

Hier einfach Umsatzentwicklung Total, Umsatzentwicklung Imaging Sparte und Profit Imaging Sparte (kann man kaum sehen, weil nicht vorhanden, bzw. überwiegend negativ).

Umsatz_Olympus.png.a85a95a25e13dc0a28b288fb1e1522ab.png

Hier sieht man schon mal, dass der Umsatz der Imaging Sparte für Olympus zur Marginalie wird. Im Geschäftsjahr  2009 noch über 200 Mio. Yen und damit mehr als 20% des Gesamtumsatzes, so sind es jetzt nur noch 50 Mio. Yen (hochgerechnet für das Geschäftsjahr 2019 - Achtung andere Betrachtungen in Japan, das Geschäftsjahr 2019 endet mit 31.3.2019) und damit gerade noch knapp 8% vom Umsatz. Das lässt positiv so auslegen: Naja, die paar Umsätze nehmen sie auch noch für die Zukunft mit. Negativ ausgelegt bedeutet, dass das Geschäft so klein wird, dass sich u.U. bald nicht mehr lohnt dafür eine eigene Business Unit aufrecht zu erhalten mit ihren administrativen Kosten. Immerhin hat Olympus im Rahmen seines Unternehmensumbau noch eine Sparte Imaging eingeplant, auch wenn sie in der Präsentation für die Investoren (aus dem Mai 2018) kein Wort über das Imaging-Geschäft verloren haben. Wie grapher schon schrieb, erstaunlich ist, dass Olympus sich zu seiner Kernsparte nicht mehr äußert. Oder vielleicht nicht so erstaunlich, wenn wir uns das nächste Chart anschauen. Hier habe ich noch mal Umsatz und Profit der Imaging-Sparte und deren Umsatzrendite dargestellt.

Profit_Imaging.png.3b548a25ca80d91b99a407cd53d75c03.png

Achtung: Das Chart hat 2 Y-Achsen. Links noch mal Mio. Yen abgetragen für die Umsätze - gestrichelte Linie - und Profit - orangene Balken und auf der rechten Seite die % Prozenskala für die Umsatzrendite. Und noch mal Achtung die beiden Y-Achsen haben unterschiedliche Null-Linien. Aber in dieser Form bekomme ich alles Wichtige in eine Grafik. Was kann man hier sehen? Immer noch stark rückläufige Umsätze und das Olympus in der Tat schon immer fette Verluste mit der Imaging-Sparte gemacht hat. Das ist natürlich auch viel dem Rückgang der Kompakten geschuldet. Aber in 2019 hat Olympus die mit Abstand schlechteste Umsatzrendite erwirtschaftet mit -32% und in absoluter Zahl -16 Mio. Yen Verlust. Ca. -5 Mio. Yen sind wohl des Umbaus der Produktion von China nach Vietnam geschuldet, aber dass bleiben immer noch ca. -11 Mio. Yen aus dem operativem Geschäft der Imaging-Sparte. Als Grund nennt Olympus auch die "Anzahl der Produkte" ist ein Problem. Das ist sehr lustig ausgedrückt für: Wir haben in 2018 außer einer Kamera keine neuen Produkte gebracht und deshalb fallen unsere Umsatzerlöse. Ebenso so verquer ist es in der Präsentation verschämt einen Punkt auszuweisen der da heißt "Indirect impacts (reduced sales, etc.): ¥3.3 billion". Reduced sales sind kein indirekter Impact, sondern der Markt in dem man sich bewegt. Kann man sich hier anschauen auf Seite 11.

https://www.olympus-global.com/ir/data/brief/pdf/Olympus_Q3FY2019_Presentation_E.pdf

Für mich sieht es immer noch so aus, dass die Imaging-Sparte seit 1-2 Jahren intern deutlich heruntergefahren wurde, was man auch den R&D-Ausgaben sehen konnte, die ich hier schon mal veröffentlicht habe. Aber durch diese Bremse bei R&D und Investitionen, fehlen Olympus nach meiner Meinung neue Produkte. Während die anderen Hersteller in 2018 neue Produkte gebracht haben, sah es bei Olympus mau aus. Das rächt sich nun in den fehlenden Umsatzerlösen (auf der anderen Seite hätten neue Produkte auch wieder hohe Entwicklungskosten verursacht). Und eine E-M1X wird da für das Geschäftsjahr 2020 ab April 2019 vermutlich nur wenig helfen, da der Multiplikator Anzahl Verkäufe wohl nicht so hoch ausfallen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass Olympus schnell eine E-M5III und eine E-M10IV mit 20 MP-Sensor nach schiebt und das die Restrukturierung mit dem Umzug nach Vietnam erfolgreich abgeschlossen ist und dann zu sinkenden Kosten in der Imaging-Sparte führt.

Was die Vermutung über die japanische Mentalität angeht, Geschäftsfelder nicht so schnell aufzugeben, so scheint das nicht so falsch zu sein. Aber auf Dauer kann es sich kein Unternehmen leisten nur Miese für die "Ehre" zu machen.

 

 

bearbeitet von cyco

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vor 32 Minuten schrieb cyco:

Aber auf Dauer kann es sich kein Unternehmen leisten nur Miese für die "Ehre" zu machen.

Das ist richtig. Allerdings habe ich persönlich Zweifel an der Aussagekraft von "Bilanzen", d.h. vergangenheitsbezogener Zahlen. Dazu kenne ich die Möglichkeiten, eine Bilanz schön oder bewusst schlecht aussehen zu lassen. Entweder belaste ich das Zahlenwerk bei Einmalaufwendungen (Restrukturierung) durch Abschreibungen über Jahre oder ich mache sofort reinen Tisch. Was Olympus macht, weiß ich nicht. Der Aktienkurs sollte aber alle Informationen enthalten (Grundannahme der Charttheorie und folgt dem volkswirtschaftlichem Postulat des "vollkommenen Marktes"). Die Zahlen kamen, glaube ich, nach Börsenschluss. Mal sehen, wie der Markt am Montag reagiert.

Dein Fazit hat aber was. So sehr ich den Leuten gönne, sich eine neu entwickelte oder deutlich überarbeitete Olympus zu kaufen, aber ich glaube, das wird nicht den  Umschwung bringen. Dazu ist der Foto-Markt allgemein in einer schlechten Verfassung. Olympus hat den unschlagbaren Vorteil, mit der Medizintechnik eine starke Sparte zu besitzen. Sie könnten sich die Fotoabteilung durchaus als Hobby leisten und auf bessere Zeiten warten. Anders sieht es mit den Vollsortimentern Sony und Panasonic aus, die kämpfen momentan an vielen Fronten.

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vor 2 Stunden schrieb micharl:

@cyco: sehr gute Darstellung, gut entwickelt und belegt.

Hast Du eine Ahnung, warum Olympus von China nach Vietnam gegangen ist? Ökonomische oder politische Hintergründe?

Olympus hatte das letzes Jahr selbst begründet. Das Werk in China war das allererste, das Oly dort hatte, auf Produkte ausgerichtet, die teilweise nicht mehr zum Portfolio gehören und dringend renovierungsbedürftig - sprich man konnte dort nicht mehr so produzieren, wie man wollte. Die Renovierung und der Umbau auf aktuelle Produkte und Fertigungsmethoden wäre sehr viel teurer gekommen, als ein neues Werk in Vietnam zu bauen. Dazu kommt, dass China kein Niedriglohnland mehr ist - viele Kamerahersteller lassen jetzt in Thailand und in Vietnam produzieren. Das durch diese Werksschließung entstehende Produktionsdefinizit und den zugehörigen Umsatzverlust hatte man ja schon letztes Jahr prognostiziert und kommuniziert und irgendwo gab es auch in diesem Forum mal einen Link dazu. Bin bloss zu faul, das rauszusuchen.

bearbeitet von acahaya

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vor 3 Stunden schrieb shutter button:

Allerdings habe ich persönlich Zweifel an der Aussagekraft von "Bilanzen", d.h. vergangenheitsbezogener Zahlen. Dazu kenne ich die Möglichkeiten, eine Bilanz schön oder bewusst schlecht aussehen zu lassen. Entweder belaste ich das Zahlenwerk bei Einmalaufwendungen (Restrukturierung) durch Abschreibungen über Jahre oder ich mache sofort reinen Tisch.

Dann ist dir der Unterschied zwischen Bilanz- und GuV-Zahlen auch bewusst, oder? Vergangenheitsbezogene Verkäufe oder Umsätze anzuzweifeln finde ich durchaus sportlich. Wir reden vom operativem Profit. Der wird hier und da auch von Abschreibungen und Restrukturierungskosten bewegt und für die Darstellung gibt es meist klare Regeln. Ich weiss auch nicht, wie das aktuell bei IRFS ist, für manch Sachen gibt es Wahlrechte, aber mal so hin- und her in der Bilanzierung und Darstellung der Gewinne ist nicht. Außerdem hat Olympus das schon mal gemacht und die werden jetzt einen Teufel tun und Intransparenzen in die Bilanz einbauen. Außerdem haben sie wieder einen Korruptionsskandal an der Backe.

Zitat

Anders sieht es mit den Vollsortimentern Sony und Panasonic aus, die kämpfen momentan an vielen Fronten.

Äh, die können sich die Fotosparte auch locker leisten. Sony hat Probleme mit der Smartphone-Sparte und TV und Panasonic auch mit TV. Aber die sind so viel größer als Olympus, die könnten Olympus aus der Portokasse kaufen, wenn sie wollten und Olympus auch. Beide Unternehmen haben jeweils ca. 8.000 Mio. Yen Umsatz. Olympus hat davon 1/10 mit ca. 790 Mio. Yen Umsatz.

bearbeitet von cyco

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