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Ich weiß nicht, wer sich alles für 4K Projektoren interessiert, aber ich fand folgenden Artikel ganz informativ:

Inhaltlich wurde er z.T. auch auf dem Stumpfl Anwendertreffen präsentiert. Er gibt Hinweise, was man beim 4K Beamerkauf beachten könnte und was man bei welchen Preisen erwarten kann.

https://hdav.org/de/aktuelles/news/hdav-news-single/analytische-gedanken-zum-mythos-4k-projektion/

Ich hatte mich aufgrund der Informationen letztes Jahr für den Epson Projektor entschieden, da mit native 4K Projektoren noch zu teuer waren.

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Hallo Thomas,

in der letzten c't gab es auch einen ganz interessanten Artikel zum Thema. Allerdings wurde da ein "Pseudo-4K"-Projektor mit DLP-Spiegelchen zum Vergleich herangezogen (3/19, S. 128; und zwar der Viewsonic PX747-4K), ich hab' keine Ahnung, warum ausgerechnet so ein Gerät - vermutlich wegen des Preises. Andererseits erscheint mir der Artikel sachlich im Vergleich zu Deinem link (war nicht bös' gemeint, sondern dort werden nur recht einseitig die Vorteile von "Pseudo-4K" beschrieben).

Am Computer stelle ich immer wieder fest, dass nur wenige BD's überhaupt "gutes" HD beinhalten - z. B. Serien der Streaming-Dienste, und überraschender Weise eher weniger die Kino-Produktionen. Zu "4K-BD's" kann ich nichts sagen, weil ich keine habe. Da ich einen richtig guten BD-Player habe (CA BD-752), und am Computer auch ein BD-Laufwerk, dürfte mangelnde BQ nicht an der Quelle liegen (die "pfuscht" auch gerne).

Daher bleibe ich noch ruhig, mein 15 Jahre alter Projektor (HD-ready, LCD) tut's noch. HD sieht sichtbar schicker aus bei Wiedergabe von BD's. Bei DVD's entscheidet die Quelle und vermutlich etwas weniger der Projektor darüber, ob das Spaß macht - ich habe derzeit den Eindruck, dass man mehr auf eine "Wiedergabekette" achten sollte, die auch gut hochskalieren kann - das erfordert Rechenleistung, und kostet einiges mehr bei gleichen technischen Daten. Da für HD nur ein Bruchteil an Daten verarbeitet werden müssen, und weniger geraten (sprich extrapoliert), würde ich 4K derzeit nicht kaufen.

Als Beispiel: für HD werden etwa 15 MBit/s gespeichert, erforderlich wären für 24 Bit Farbe (schön wärs, meist sind's nur 16 Bit) unkomprimiert gut 2 GBit/s (bei 50 Hz, also kein 3D, sondern minimale Monitorfrequenz); diese Bildinformation muß an einer der Positionen der Wiedergabekette erzeugt werden. Eine Komprimierung >100:1 bedeutet erhebliche Verluste. Unter diesem Aspekt ist "echtes" 4K (von 5K oder 8K will ich nicht reden) und erst recht HDR einiges an Marketing-Geschwätz. Da werden qualitative Verbesserungen im Bild in eine viel zu große Verpackung eingewickelt, aus welchen Gründen auch immer.

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Ich habe den Link hauptsächlich reingestellt, weil mal die Unterschiede bei den sogenannten „4K Projektoren“ erklärt werden. Bzgl. der Bewertung kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Mir hat die Stumpfl Präsentation geholfen, dass ich mit gegen einen DLP Projektor entschieden habe, bereut habe ich es bislang nicht.

Ich nutze den Projektor fast nur für die Fotoprojektion und das soll er bei mir auch die nächsten 10-15 Jahre noch tun. Der Vorgänger Beamer (NEC DLP), war seit 13 Jahren im Einsatz und nur XGA.

bearbeitet von tgutgu

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Wenn man sich einen neuen Beamer neues Kaufen will / "muss", ist heutzutage schon die Überlegung für oder gegen 4 k sinnvoll. Wir haben auch überlegt, als die ersten 4 k Schummelbeamer für unter 2 t€ aufkamen. Wenn man aber realistisch ist und die Folgekosten bedenkt... Wir haben uns für einen FHD Epson entschieden und gegen einen "4 k". Warum:

  • Man muss die ganze Kette in Betracht ziehen. Rechner zur Aufbereitung, BD Player, Notebook. Das können gewaltige Folgekosten sein. Die wären bei uns höher gewesen, als ein 4 k  Beamer gekostet hätte.
  • Was kann man in der angestrebten Vorführsituation eigentlich sehen? Bei uns ist es eine 230 cm breite Leinwand mit ca. 3,3 m Sitzabstand (das ist schon fast grenzwertig vom Betrachtungswinkel) und eine 4 m breite gestrichene Wand mit ca. 5-7 m Abstand im Garten. Wenn man das mal in einem Studio vergleicht, kommt raus, dass man bei diesen Abständen meist von der höheren Auflösung gar nichts mitbekommt. Wichtiger sind der Kontrast, die Farben und ob der Beamer ein Raster projiziert, dass man beim geplanten Abstand sehen kann.
  • ...

Unser Ergebnis: Der Unterschied auf der Leinwand ist nur zu sehen, wenn man dicht rangeht. Auf unserer Wand sieht man gar keinen Unterschied, da die Struktur dort die feinen Unterschiede schluckt. Was man sehr wohl sieht, sind farbrichtige Wiedergabe und Kontrast. Und: Größe Wirkt. Die vorhandenen Diashows sind nur etwa zur Hälfte in FHD (der Rest ist in 720 / 768 Zeilen). Alles neu in 4 k zu rechnen kostet viel Geld für eine neue Grafikkarte und nicht unerheblich Zeit. Die Qualität der Umrechnung muss noch besser sein, damit Schwenks auch harmonisch und sanft rüberkommen (was wieder mehr Bums beim umrechnenden Rechner bedeutet). Unser Sechskerner mit 32 GB RAM ist da arg am köcheln. Die Wiedergabe draußen oder unterwegs hätte einen (oder gar mehrere) neuen viel kräftigeren Laptop erfordert.

bearbeitet von schubbel

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Meinen Rechner habe ich nach 8 Jahren Nutzung des alten 2017 auf einen neuen Stand gebracht und natürlich für eine Grafikkarte gesorgt, die 4K Video unterstützt. Das stand ohnehin unabhängig von der Projektorbeschaffung an.

Für die Präsentation habe ich dieses Jahr noch einen kleinen Mini-Tower Rechner angeschafft, da der Arbeitsplatzrechner zu groß und schwer ist. Gut geeignete Notebooks sind hier zu teuer und meine Erfahrung ist, dass viele die Überblendungen selbst bei Full HD Präsentation nicht sauber hinbekommen (Aussetzer). Also bin ich auf Nummer sicher gegangen und einen 4K-fähigen Minitower von der Stange gewählt. Der passt in eine stabile Standard Einkaufstüte hinein und lässt sich gut transportieren. Von einem Notebook mit entsprechender Leistungsfähigkeit habe ich Abstand genommen, da diese Geräte bei Last oft zu laut werden und zu Überhitzung neigen (ggf. mit automatischer Abschaltung). Das Präsentationsgerät stand ohnehin auf der Liste (ich präsentiere nicht nur zu Hause). Alle Rechner, die ich betreibe, haben 16 GB RAM, was ausreichend ist. Ich hoffe, dass ich mit der Konstellation für die Präsentation mindestens 10 Jahre auskommen kann.

Die Shows werden von mir in Wings Platinum 6 erstellt. Die Migration auf 4K Ausgabegröße ist kein großer Aufwand, nur eine kleine Konfigurationssache. Die Präsentation erfolgt direkt aus der Timeline in Wings Platinum, so dass ich nicht mal externe Artefakte (Video, EXE-Wrapper, etc.) erstellen muss. Lediglich die gerenderte Grafikdaten der Show müssen einmal gerechnet werden, was bei einer ca. 1-stündigen Show ca. 5 Minuten dauert. Nachbearbeitung ist nicht erforderlich.

FullHD oder Pseudo 4K habe ich auch lange überlegt, und bin dann bei Pseudo 4K gelandet. 3 LCD Technik, weil auch bei der Fotodarstellung nur wenig Helligkeit verloren geht (Weißhelligkeit gleich Farbhelligkeit). Die Darstellung ist sichtbar feiner als bei FullHD, aber sicher würde das den Zuschauern nur im direkten Vergleich auffallen.

Wichtig war mir bei der Wahl des Projektors (Epson TH-9300) auch der große mechanische Verstellbereich des Objektivs und dessen optische Qualität. Der vertikale Verstellbereich beim Epson beträgt über 90%, so dass ich den Projektor ohne Qualitätsverlust in eine relativ niedrige Position stellen kann, so dass die Zuschauer über ihn hinweg schauen können. Ein Tisch reicht dann als Aufstellmöglichkeit. Vorher musste ich immer das alte Diaprojektorgestell mitnehmen (bzw. mit Keystonekorrektur arbeiten). Schön ist auch dass Fokus, Lens Shift und Zoom via Fernbedienung verstellbar sind.

bearbeitet von tgutgu

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