Jump to content
Johannes_S.

Lumix S1 und S1R: Reviews und Meinungen. Mitmachen erwünscht!

Recommended Posts

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Mit der Lumix S1 und der Lumix S1R steigt Panasonic in das Segment der Vollformatkameras ein. In diesem Thread könnt ihr gerne Reviews und Berichte aus dem Netz über die neu vorgestellten Kameras verlinken oder einbinden.

Als einer der ersten deutschsprachigen Videos teilen Krolop & Gerst ihre Meinung über die beiden neuen Panasonic Kameras in einem ausführlichen Hands-on mit. Außerdem wird auch auf die drei neuen L-Mount Objektive von Panasonic eingegangen, welche zeitgleich mit den Kameras vorgestellt wurden.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Stephan Wiesner ist sehr angetan von der S1. Gelobt hat er die vielen Bedienungslemente, die dort sind wo man sie erwartet. Aktuell ist das Video, das er heute hochgeladen hatte jedoch wieder weg. Warum auch immer

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 3.4.2019 um 20:13 schrieb octane:

Stephan Wiesner ist sehr angetan von der S1. Gelobt hat er die vielen Bedienungslemente, die dort sind wo man sie erwartet. Aktuell ist das Video, das er heute hochgeladen hatte jedoch wieder weg. Warum auch immer

Sein erster Upload hatte ein paar Fehler in der Videoqualität drin. :)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Liebe Leute,

als Bühnenfotograf erwäge ich ernsthaft, mir eine der beiden neuen KB-Lumixe anzuschaffen. Zwar habe ich mich in den vergangenen 3-4 Jahren mit den jeweils besten MFT-Kameras einigermaßen "durchgewurstelt", wenn es um den hohen ISO-Bereich ging, aber die Theatermacher und auch Opern-Regisseure haben inzwischen einen trend zu einer extrem spärlichen Beleuchtung eingeschlagen, der es immer schwerer macht, mit 1600 ISO selbst bei Offenblende und annehmbaren Verschlusszeiten zurecht zu kommen. Und da die Konkurrenz inzwischen meist mit den Profi-Knipsen von Canon, Nikon und auch Sony antritt, die mit relativer Leichtigkeit die 6400 ISO-Grenze überspringen können. locken mich die S1 oder S1R schon sehr stark.

Zunächst dachte ich an die 47 MP- S1R, mit dem Hintergedanken, die entsprechenden Aufnahmen mit dem 70-200 (mehr will ich mir wegen des potenziellen gewichts nicht antun) ordentlich "croppen" und damit evtl. längere Brennweiten vermeiden zu können. Inzwischen habe ich gelernt, dass eine doppelt so hohe Auflösung nicht bedeutet, dass die Bilder nun auch automatisch doppelt so groß werden (S1R zu S1) (S1R ca 70 x 47 zu (G9) ca 44x31). Zusätzlich deuten die im Internet verfügbaren Testaufnahmen beider Kameras, dass die S1 mit ihrem 24 MP-Sensor tatsächlich doch in etwa eine volle Blende besser ist, wenn es um wenig Licht geht. Danach scheinen die Bilder der S1 bei 6400, 12 800 oder gar 25 600 deutlich weniger zu rauschen, als die Bildbeispiele oder Testtafel-Aufnahmen der S1R. Und nun steh ich da, ich armer Tor und schwanke. ....

Natürlich ist auch der Preis der "Kleinen" eine Verlockung. Grundsätzlich würde ich natürlich die G9 behalten mit den wunderbaren Pana-Leicas. Vor allem mit dem fürs Theater genialen 50-200. Damit kann  ich mich auch bisher schon mit umgerechnet 400mm und F4 an die Schauspieler ran tasten. 

Grundsätzlich erzählte mir kürzlich ein Panasonic-Mensch, der neue 47 MP-Sensor sei prinzipiell besser (und neuer) als der der S1, und er bringe vor allem eine Unmenge Details.

Was meint Ihr zu meinem Problem: Grundsätzlich ist die Kombi S1 + 4/70-200 ziemlich genau doppelt so schwer, wie die G9+ 2,8/35-100, aber damit könnte/würde ich leben...

Danke für Ratschläge und Argumente!!

LG

CF

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo, Ihr Lieben.

Danke erstmals für die Beiträge. Ein 2,8/70-200 kommt mir nicht ins Haus! die waren ja der Grund, warum ich auf MFT umgestiegen bin. 4.0 ist nur dann zu wenig, wenn ich mit MFT arbeite und bei 1600 Schluss ist. Ich nehme außerdem an, dass ein 2,8/70-200 bei der derzeitigen Bauart der Lumix-Linsen in die Nähe von 2 KG kommen wird und as ist mir in meinem Alter ehrlich zu schwer, um es dann bis zu 2-3 Stunden in Bereitschaft zu halten. Ähnliches gilt für Festbrennweiten. In der Staatsoper hab ich es vor einer Woche mal mit dem 1,8/75 versucht. aber aus der 14/15. Reihe kriegste damit nur Gruppenszenen. 

Übrigens sollte das Bokeh der 4.0-Linsen durchaus noch etwas weicher sein, als das der 2,8 MFT-Linsen.

Aber ich denke ja deshalb intensiv an KB, weil ich damit halt einige Blendenstufen mehr zur Verfügung hab, oder vernünftige Verschlusszeiten. Und bei der S1 wäre es dann wohl noch ein EV/Blende mehr, als bei der S1R. Und die Hoffnung, dass mir die nächste MFT-Generation mit einem neuen Sensor das alles liefern kann, muss man wohl leider bezweifeln. Oder? Würde ich sicher sein können, dass die nächste Generation auch bei 3200 für meine Zwecke verwendbar wäre (zurzeit nur Notfall!!!) würde ich ja nie auf die Idee kommen, KB auch nur in erwägung zu ziehen

LG

CF

Edited by ChristianFuerst

Share this post


Link to post
Share on other sites

Deine Überlegungen kann man gut verstehen. Aber ich würde mich doch fragen, ob dieser von dir erhoffte Zugewinn der höheren ISO Möglichkeiten es für dich rechtfertigt, viele tausende Euros für ein neues Kamerasystem auszugeben?!

 

Außer du willst im Gegenzug deine MFT Ausrüstung verkaufen?! Nachdem für dich aber das Gewicht wohl ein wichtiges Merkmal darstellt, denkst du bestimmt nicht daran bei Neukauf dein MFT System zu veräußern.

 

Du könntest dir ja mal das 200 f2.8 ansehen. Vielleicht hilft dir das weiter oder du buchst wenn möglich Sitzplätze weiter vorne im Theater. Das kommt in jedem Fall günstiger als eine neue S1 mit 70 - 200 f4.

 

Wenn natürlich das Geld bei dir derart locker sitzt, würde ich in Kleinbild investieren:):

 

Edited by Schiebi

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich möchte doch mal auf digilloyd.com verweisen

 

https://diglloyd.com/index.html

 

Er nimmt gerade die S1R, insbesondere den HighRes Mode, in die Mangel. Vermutlich eines der detailliertesten und auch schonungslosesten (wenn es etwas zu kritisieren gibt) Reviews und Test.

Wie üblich kommt man auf die detaillierten Inhalte nur über eine Subskription, aber wer so viel in die Kamera investieren möchte, kann sich das ja überlegen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn das alles wirklich so ist, wie Loyd Chambers das schreibt, dann wäre der HighRes Modus der Pana S1R ja wirklich etwas sehr praktikables. Bei der Oly EM1II waren die Ergebnisse m. E. nicht so recht überzeugend.  Bei der EMIX gab es da auch keinen großen Fortschritt, aber Pana ....

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am ‎05‎.‎04‎.‎2019 um 12:01 schrieb ChristianFuerst:

Hallo, Ihr Lieben.

Danke erstmals für die Beiträge. Ein 2,8/70-200 kommt mir nicht ins Haus!

LG

CF

Warum denn nicht? Das Sony FE GM 70-200mm f/2.8 ist ein exzellentes Zoom, und könnte in Kombination mit der A7III, A7sII oder der A9 gerade für deinen Einsatzzweck eine optimale Lösung sein: Flexibel, was die Wahl des Ausschnittes betrifft, und dank der Möglichkeit, selbst ISO 3200 oder 6400 mit recht guten Ergebnissen noch nutzen zu können, auch lichtstark genug.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 3 Stunden schrieb bunter:

Wenn das alles wirklich so ist, wie Loyd Chambers das schreibt, dann wäre der HighRes Modus der Pana S1R ja wirklich etwas sehr praktikables. Bei der Oly EM1II waren die Ergebnisse m. E. nicht so recht überzeugend.  Bei der EMIX gab es da auch keinen großen Fortschritt, aber Pana ....

Nun, ich sehe den Fortschritt bei "Pana" nicht unbedingt größer als bei Olympus. Bei Panasonic wird auch nur mit Wasser gekocht. Das merkt man recht schnell, wenn man mit Produkten beider Hersteller arbeitet.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 5.4.2019 um 01:48 schrieb ChristianFuerst:

als Bühnenfotograf erwäge ich ernsthaft, mir eine der beiden neuen KB-Lumixe anzuschaffen.

Mein Eindruck nach einigen Tests und Berichten ist, dass die Panasonic S1/S1R die derzeit professionellsten und "besten" Spiegellosen KB-Kameras sind. Das alles natürlich auf Kosten von Kosten und Gewicht. Die Sony A9 spielt in der gleichen Liga und ist ein Stück besser wenn es um schnelle Serienaufnahmen bei Sport und ähnlichem geht. Für mich und das was ich derzeit mache, sind diese Kamera-Systeme aber alle zu groß und schwer. Ich schaue sie mir aber gerne an - genau wie noch größere Mittelformat-Kameras oder sündhaft teure Kino-Kameras.

Gerade für einen Bühnenfotograf ist eine Bedienung über fühlbare und beleuchtete Knöpfe sicherlich viel Wert und der lautlose, elektronische Verschluss dürfte in einigen Situationen ebenfalls ein Segen sein. Hinzu kommt, dass Panasonic, nach dem was ich bisher gesehen habe, die Stabilisierung mit dem Dual-IS besser hinbekommen hat als Sony und Nikon.

Bei der S1R hat man natürlich kleinere Pixel und damit mehr Rauschen in einem Feld von 100x100 Pixeln. Ob das aber noch so viel schlechter ist, wenn man die Bilder beider Kameras auf die gleiche Auflösung runter rechnet, müsste man erst mal testen.

Mittelfristig, so bis Ende 2020 wird es auch noch spannend zu sehen wie die l-mount Alliance den Objektivpark vervollständigt und was noch für Kameras vorgestellt werden. Ich erwarte am oberen Ende Profi-Kameras von Canon und Nikon, die Sony A7SIII sollte bald vorgestellt werden und bei Panasonic könnte es eine noch mal stärker auf Video optimierte S1H (oder so) geben.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 2 Stunden schrieb tgutgu:

Nun, ich sehe den Fortschritt bei "Pana" nicht unbedingt größer als bei Olympus. Bei Panasonic wird auch nur mit Wasser gekocht. Das merkt man recht schnell, wenn man mit Produkten beider Hersteller arbeitet.

Du hast die SR1 schon ? Und die EMIX? Ein Bericht zum Vgl. wäre schön.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor einer Stunde schrieb bunter:

Du hast die SR1 schon ? Und die EMIX? Ein Bericht zum Vgl. wäre schön.

Die E-M1X habe ich für ein paar Tage über Test & Wow getestet. Genau das veranlasst mich zur Aussage, dass ich bei keinem der beiden Hersteller einen grundsätzlichen Innovationsvorsprung sehe. Sensorformat an sich ist kein Vorsprung.

Unabhängig davon sind die S1 Kameras eine gutes Angebot und schon mal ein Aufschlag, der sich sehen lassen kann.

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 29 Minuten schrieb tgutgu:

Die E-M1X habe ich für ein paar Tage über Test & Wow getestet. Genau das veranlasst mich zur Aussage, dass ich bei keinem der beiden Hersteller einen grundsätzlichen Innovationsvorsprung sehe. Sensorformat an sich ist kein Vorsprung.

Unabhängig davon sind die S1 Kameras eine gutes Angebot und schon mal ein Aufschlag, der sich sehen lassen kann.

Und zum Vergleich die SR 1, oder nur Erfahrungen mit der EMIX?

 

Edited by bunter

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das Pana Vollformat Forum hier ist ja so gut wie ausgestorben. Gibt es so wenig Interesse hier im Forum am neuen System? Mittlerweile ist die Kamera ja verfügbar.

 

Gibt es Erfahrungsberichte, Bilder und Sonstiges von Erstbesitzern?

 

Grüße,

 

Michael

Share this post


Link to post
Share on other sites

Müsste ich damit arbeiten, hätte hoffentlich die Firma eine für mich gekauft und bezahlt...

Da ich das Teil nur just for fun benutze, habe ich selber in meine Tasche gegriffen...

Womöglich handelt es sich derzeit (S1R + 50/1.4) um die schwerste spiegellose Kleinbildkamera überhaupt...

...aber das Teil macht gute Laune. 🙂

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Loading...

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Johannes_S.
      Panasonic betritt mit der Lumix S1 und der Lumix S1R den stark umkämpften Markt der spiegellosen Vollformat-Systemkameras.
      Wie ist eure Meinung zu den beiden neuen Lumix Kameras? Macht bei der Umfrage mit!
      Ausführliche Kommentare, warum ihr die Lumix S1/S1R kaufen wollt (oder nicht), gerne in den Kommentaren.
    • By SKF Admin
      Zum Start des Lumix S Systems stellt Panasonic drei Objektive vor:
      LUMIX S PRO 50mm F1.4 LUMIX S 24-105mm F4 MACRO O.I.S. LUMIX S PRO 70-200mm F4 O.I.S.
      Von Leica stehen für die neue Lumix S1 und Lumix S1R weitere acht Leica SL Objektive (drei Zooms und fünf Festbrennweiten) bereit, bis 2020 soll das Angebot auf insgesamt 35 Objektive anwachsen. Sigma als dritter Partner der L-Mount Allianz hält sich bislang noch zurück, aber in den nächsten Wochen rechnen wir mit konkreten Ankündigungen.
      Alle drei Optiken kommen im März 2019 in den Handel, die Preise:
      2.499€ für das LUMIX S PRO 50mm F1.4 1.399 € für das LUMIX S 24-105mm F4 MACRO O.I.S. 1.899 € für das LUMIX S PRO 70-200mm F4 O.I.S. Die Lumix S Objektive im Überblick:
      LUMIX S PRO 50mm F1.4
      Als Referenzobjektiv für die neue Lumix S Serie wurde mit dem Lumix S Pro 50 mm F1.4 eine sehr lichtstarke Festbrennweite mit einer exzellenten Bildqualität präsentiert. Das Objektive verfügt aufgrund der Lichtstärke über ein hervorragendes Freistellungspotential sowie ein einmaliges Bokeh. Dazu begeistert dieses Referenzobjektiv mit höchster Auflösung bis an den Rand.
      Lichtstärke F1,4 bei 50mm Brennweite staub-, spritzwasser- und kälteresistent 13 Linsenelemente in 11 Gruppen (Zwei asphärische und 3 ED-Linsen) Autofokus via Linear- und Schrittmotor, 480Hz Ansteuerung „Focus-Clutch“-Mechanismus für schnellen AF/MF-Wechsel Preis/Verfügbarkeit: 2.499,- € / März 2019
      LUMIX S 24-105mm F4 MACRO O.I.S.
      Das Lumix S 24-105 mm ist mit dem Brennweitenbereich ein universell einzusetzendes Objektiv, da es von Weitwinkel bis zum mittleren Teilbereich ein breites Spektrum abdeckt. Die Abbildungsleistung ist dabei über den gesammelten Zoombereich hervorragend. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Naheinstellungsgrenze von 30 cm, was Makroeigenschaften bis zu 1:2 erlaubt. Die O.I.S. Bildstabilisierung des Objektives gleicht Bewegungen effizient aus. In Kombination mit der Body I.S. Stabilisierung ist eine bis zu sechs Verschlusszeiten längere Belichtung aus der Hand möglich.
      Duale Bildstabilisierung mit max. +6EV in Kombination mit 5-Achsen Body I.S. staub-, spritzwasser- und kälteresistent 16 Linsenelemente in 13 Gruppen (Zwei asphärische und zwei ED-Linsen) Makro bis Vergrößerung 1:2 Fokusabstand von nur 30cm Autofokus via Linearmotor, 480Hz Ansteuerung Preis/Verfügbarkeit: 1.399,- € / März 2019
      LUMIX S PRO 70-200mm F4 O.I.S.
      Das Lumix S Pro 70-200 Tele-Zoom liefert über den gesamten Brennweitenbereich eine hervorragende Bildqualität. Es bietet sich für viele Einsatzbereiche an. Von der Portraitfotografie bis zu actionreichen Sportszenen wird das Lumix S Pro 70-200mm erstklassige Ergebnisse liefern. Es verfügt über die O.I.S. Bildstabilisierung, welche kombiniert mit der Body I.S. Stabilisierung bis zu sechs Verschlusszeiten längere Belichtungen ermöglicht. Über die vorhandene Staub-, Wasser-, und Frostresistenz hinaus ist es äußerst robust konstruiert, womit es insbesondere für den professionellen Einsatz ausgelegt ist.
      Duale Bildstabilisierung mit max. 6EV in Kombination mit 5-Achsen Body I.S. staub-, spritzwasser- und kälteresistent Autofokus via Linearmotor, 480Hz Ansteuerung 23 Linsenelemente in 17 Gruppen Preis/Verfügbarkeit: 1.899,- € / März 2019   
      Die Pressemitteilung im Volltext
       
       
    • By SKF Admin
      Mit Lumix S1 und Lumix S1R startet heute Panasonic als weiterer Kamerahersteller ins spiegellose Vollformat-Segment.
      Panasonic baut einerseits auf seine Erfahrung und sein Ruf als erster Anbieter spiegelloser Systemkameras, hat aber keinen eigenen Bajonett-Standard entwickelt, sondern sich mit Sigma und Leica Camera zur L-Mount Allianz zusammengeschlossen, um schnell ein schnell ein großes System anbieten zu können.
      Aber zu den Kameras: Die beiden Schwestermodelle Lumix S1 und Lumix S1R sind äußerlich nahezu identisch, der entscheidende Unterschied liegt im Sensor:
      Die S1R hat mit 47 MP eine doppelt so hohe Auflösung Die Stärken der Lumix S1 liegen in besserer High-ISO Performance und im Videobereich Parallel zu den Kameras stellt Panasonic drei Lumix S Objektive vor. Durch Verwendung des Leica L Mounts stehen zusätzlich acht Leica SL Objektive zur Verfügung. Auch wenn sich Sigma noch mit Ankündigungen zurückhält, soll im Verlauf der nächsten zwei Jahre gemeinsam mit den Partnern der L-Mount Allianz das Angebot auf insgesamt 30 Objektive ausgebaut werden.
      Das LUMIX S1 Gehäuse wird 2.499 € kosten, für die LUMIX S1R sind es 3.699 Euro. Kits mit dem LUMIX S 24-105mm F4 werden auch verfügbar sein, Preise für die Bundles sind noch nicht bekannt. Beide Kameras werden ab März 2019 im Handel erhältlich sein.

      Eckdaten LUMIX S1 und Lumix S1R
      Die wichtigsten Eckdaten von LUMIX S1R und S1 auf einen Blick:
      24 MP (Lumix S1) bzw 47 MP (Lumix S1R) Vollformatsensor ohne Tiefpassfilter Neuer Venus Engine-Prozessor mit schnellerer Verarbeitung und verbesserter Rauschkorrektur Spritzwassergeschütztes Gehäuse aus Magnesiumlegierung Leica L-Mount Bajonett DFD-Kontrast Autofokus bis -6EV Dual IS Bildstabilisierung: 5,5 EV nur Gehäuse, 6 EV mit Lumix S OIS Objektiven Statusanzeige Bildstabilisierung 1/8.000 s Verschlusszeit 1/320 s Blitzsynchronisationszeit 9 B/s Serienbilder, 6 B/s mit C-AF 6k Fotomodus: 18 MP Bilder mit 30 B/s max. Standard-ISO 51.200 (S1) bzw. ISO 25.600 (S1R), erweitert bis ISO 51.200 bzw. ISO 204.800 5,8 MP OLED-Sucher mit 120 fps Highres Shot mit 96 (S1) bzw. 187 Megapixeln (S1R) 4k 60p Video 2 Speicherkarten-Slots (SD und XQD) USB-Lademöglichkeit Unterschiede Lumix S1 vs. Lumix S1R
      Äußerlich sind die beiden Kameras kaum zu unterscheiden, lediglich die Typenbezeichnung weist auf das andere Innenleben hin.
      Wichtigster Unterschied ist der Sensor: Die Lumix S1R hat mit 47 MP eine fast doppelt so hohe Auflösung. Dementsprechend generiert sie im Highres-Modus sogar RAW-Daten mit 187 MP Auflösung, verglichen mit 96 der S1.
      Die Lumix S1 hat wiederum ihre Stärken im HighISO-Bereich und bietet eine max. Empfindlichkeit bis zu ISO 51.200 (S1R: ISO 25.600), erweitert sogar bis ISO 204.800.
      Ein weiterer Unterschied sind die Videofähigkeiten. Beide Kameras können 4k Video in 60 p, die Lumix S1 ist in der Lage, bei bis zu alle Pixel ohne Pixelbinning auszulesen.
      Via Software-Schlüssel wird es möglich sein, die Videofähigkeiten der Lumix S1 noch auszubauen, dann sind sogar Aufnahmen mit 4K 30p/25p 4:2:2 10-bit (intern auf Speicherkarte) bzw. 4K 60p/50p 4:2:2 10-bit als HDMI Live Output.
      Sensor
      Die Sensoren beider Kameras sind komplett neu entwickelt worden, für optimale Abbildungsleistung und Performance wurde der Tiefpassfilter weggelassen und einige neue Technologien implementiert:
      Die Micro-Linsen vor den Pixeln sind jetzt asphärisch und können so auch schräg einfallendes Licht besser erfassen. Das Auslesen der einzelnen Pixel und die AD-Wandlung der Werte findet jetzt parallel statt, so dass die Bildverarbeitung insgesamt verkürzt wird. Das Ergebnis sind laut Panasonic 14 bit RAWs mit sehr gutem Rauschverhalten – auch bei der Lumix S1R mit ihrer extrem hohen 47 MP Auflösung.
      Autofokus
      Panasonic setzt weiterhin auf einen reinen Kontrast-AF mit DFD Technologie, die aus Unschärfebildern Informationen über die korrekte Fokuslage errechnet. Um optimale Performance zu erzielen, kommunizieren Objektiv und Kamera 480 x pro Sekunde.
      Der AF der Lumix S1 und S1R ist in der Lange, Gesichter, Augen und bestimmte Motive zu erkennen und dementsprechend den Fokus optimal zu setzen und nachzuführen.
      Dies tut er auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, die Kameras verfügen über angepassten AF-Algorithmen bei schlechten Lichtverhältnissen: bei extrem wenig Licht arbeitet er bis -6EV, niedrige Kontraste werden noch bis -3EV erkannt.
      Für die manuelle Fokussierung hat Panasonic sich ein interessantes Feature ausgedacht. Über das Kamera-Menü lässt sich das Verhalten des Fokusrings konfigurieren: Neben dem notwendigen Drehwinkel von Nahbereich bis Unendlich lässt sich einstellen, ob sich die Entfernung immer linear zum Drehwinkel verstellt oder bei schnellen Fokussierbewegungen stärker reagiert.
      Bildstabilisierung
      Wie in den aktuellen Lumix G Kameras setzt Panasonic für die Lumix S Modelle auf die Bildstabilisierung in der Kamera. So werden Belichtungszeiten möglich, die um 5,5 Belichtungsstufen (also ca Faktor 45) länger sind. In Zusammenarbeit mit geeigneten Lumix S Objektiven mit OIS (Optische Bildstablisierung im Objektiv) sind es sogar 6 EV, also Faktor 64. Die Stabilisierung basiert nicht nur auf Gyprosensoren sondern zusätzlich auch auf Beschleunigungssensoren.

      Eine Neuerung ist die IS Statusanzeige: Im Sucher wird angezeigt, wie ruhig der Fotograf gerade die Kamera hält.
      Highres Shot
      Der bewegliche Kamerasensor wird für eine weitere Funktion genutzt, die bislang nur von Olympus eingesetzt wurde: Der High Resolution Shot setzt aus acht leicht versetzten Aufnahmen eine RAW-Datei mit vierfacher Auflösung zusammen: 187 MP in der Lumix S1R, 96 in der Lumix S1. Zwischen den Aufnahmen wird der Sensor um jeweils ein halbes Pixel bewegt.
      In den Lumix S Modelle gibt zwei Modi, von denen einer in der Lage ist, Bewegungsunschärfen durch die längere Belichtungszeit zu reduzieren.
      Elektronischer Sucher
      Der elektronische Sucher der Lumix S Kameras stellt mit 5,8 MP einen neuen Auflösungsrekord auf. Die Bildrate von 120 B/s und eine Verzögerung von einer 1/200 sek liefern einen Bildeindruck, der sich vom optischen Sucher nicht mehr unterscheidet. Die Vergrößerung lässt sich in drei Stufen (0,70x / 0,74x / 0,78x) einstellen, die Bildrate lässt sich auf 60 B/s reduzieren, um Energie zu sparen.

      Bedienung
      Das Design und die Bedienung ähneln stark dem aktuellen Lumix MFT Spitzenmodell Lumix G9, durch das größere Format ist die Kamera deutlich größer und schwerer als die MFT-Verwandten - speziell in Kombination mit einem der neue Objektive.
      Die Lumix S Kameras haben ebenfalls ein Schulter Display, das Display lässt sich um zwei Achsen klappen: nach oben und unten und mit einer zusätzliche Arretierung nach rechts. Auf das komplett frei schwenkbare Display, das sich auch nach vorne drehen lässt, hat Panasonic aus Stabilitätsgründen verzichtet.

      Neben dem Display liegt ein 8-Wege Joystick, mit dem u.a. der Fokuspunkt auch diagonal verschoben werden kann.

      Der Mode-Dial auf der Oberseite der Kamera muss eingedrückt werden, um einen anderen Modus zu wählen - so sollen unabsichtliche Verstellungen verhindert werden. Über eine Lock-Taste lassen sich Funktionen sperren, um sie nicht aus Versehen zu verstellen. Was genau gesperrt wird, lässt sich individuell konfigurieren.
      Nettes Schmankerl für nachtaktive Fotografen: Über eine eigenen Button lassen sich die Tasten für 5 Sekunden leuchten und erleichtern so die Bedienung.
      Fazit
      Panasonics Einstieg ins Vollformat als fünfter Hersteller nach Sony, Leica, Canon und Nikon ist ein durchaus riskanter Schachzug. Auch wenn der Markttrend mit Macht in diese Richtung zeigt, wird die Luft in diesem hochpreisigen Segment ziemlich dünn.
      Die Partnerschaft mit Sigma und Leica sorgt für eine große Objektivauswahl vom Start weg, zudem kann Panasonic mit 10 Jahre Erfahrungen als Pionier in spiegelloser Technologie glänzen, speziell im Videobereich mit der Lumix GH Linie.
      Die angekündigten Features wie Dual-IS, HighRes-Shot und die hohe Auflösung speziell der Lumix S1R werden DSLR-Verwender, aber vielleicht auch  Lumix G Fotografen in Versuchung führen, die doch ein größeres Sensorformat, mehr Megapixel und höhere ISO Werte suchen.
       
      Hier die Pressemitteilung im Volltext
       
       
×
×
  • Create New...