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vor 22 Stunden schrieb tgutgu:

Einige wenige sehen das anders. ;-).

Ja man hört immer wieder unrealistische Wünsche. Auch Panasonic kann die Physik nicht überlisten und wir haben nicht mehr 1985 als die Objektive mit Stangenantrieb halt etwas kleiner waren.

Ja du hast natürlich recht, dass die Sony Objektive auch nicht klein sind. Es gibt einige Ausnahmen. Man merkt, dass Sony grossen Wert auf kompakte Bauweise legt, wo es möglich ist. Mir fallen spontan das FE 24 GM, das FE 85 f1.8 und auch das FE 85 GM ein. Letzteres wenn man mit dem Pendant von Sigma vergleicht. Auch das FE 100-400 GM ist leichter als etwa das Pendant von Canon.

bearbeitet von octane

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vor 2 Minuten schrieb octane:

Ja man hört immer wieder unrealistische Wünsche. Auch Panasonic kann die Physik nicht überlisten und wir haben nicht mehr 1985 als die Objektive mit Stangenantrieb halt etwas kleiner waren.

Ja du hast natürlich recht, dass die Sony Objektive auch nicht klein sind. Es gibt einige Ausnahmen. Man merkt dass Sony grossen Wert auf kompakte Bauweise legt, wo es möglich ist. Mir fallen das spontan das FE 24 GM, das FE 85 f1.8 und auch das FE 85 GM wenn man es mit dem Pendant von Sigma vergleicht. Auch das FE 100-400 GM ist leichter als etwa das Pendant von Canon.

Innerhalb von KB wird Sony wohl das leichteste sein. Dafür wurden ja auch die neuen Teleobjektive gelobt.

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die Größe der Kamera und der Objektive sind ja seit der Photokina bekannt. Damit heben die sich von Sony und auch Nikon ab, und ich denke nicht unbeabsichtig. Ist halt für Leute die eine große Kamera wollen.
Das 24-105 finde ich sehr teuer, wie auch die Kameras selbst. Hätte gehofft, dass Panasonic auch preislich zumindest mit dem Kit S1 + 24-105 ein Zeichen setzt, 2500 bis 2600 hätte die anderen Hersteller schon ein bisschen in´s Schleudern gebracht und wäre für das ganze System ein guter Anfang gewesen.
Wahrscheinlich hätte das auch dazu geführt, dass die anderen Hersteller ihre Preis nach unten angepasst hätten.

Mir ist die Pana zu groß, das wußte ich aber vorher schon.

Zu Pro und nicht Pro: das 24-105 hat keinen Blendenring, vielleicht ist das der Unterschied?

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Ich finde, Panasonic macht das genau richtig. Die Startposition ist ja anders als bei Canon und Nikon und muss eher mit der von Sony verglichen werden als die A7 raus kam.

Als erstes braucht man ein Kit-Objektiv das nicht zu viel kostet und gut zur Kamera passt. Weil Panasonic mit einem höherwertigen Gehäuse startet (besserer Sucher, zwei Speicherkarten, Stabilisierung, 4k60, ...) wollte man nicht mit einem billigen 24-70/3,5-5,6 anfangen und mit dem 24-105/F4 hat man was, womit man ganz gut über den Tag kommt. In F2,8 wäre das viel zu schwer und teuer geworden.

Das 70-200/F4 ist auch gut Positioniert. Eine F2,8-Version wird ja später auch gebaut. Panasonic will wohl zunächst mal die eher ruhigen Landschaftsfotografen zu bedienen, die gerne diese Brennweite nutzen und F2,8 eher selten brauchen. Es scheint auch sehr hochwertige zu sein, nur nicht so lichtstark. Für Sport und Vögel im Flug fehlen ohnehin die noch längeren Objektive. Das muss noch warten.

Weil man auch was besonderes vorweisen will hat man mit Leica im Rücken ein sehr teures 50mm-Objektiv gebaut. Das ist eine Art Referenz-Objektiv bei dem ich mal gespannt bin was die Messtechnik zur Qualität sagt. Ich brauch so was nicht aber ich denke, Panasonic will damit dann gegen die Mittelformate antreten und zeigen dass man mehr als 100MP kann. Dafür braucht man natürlich ein Objektiv, mit dem das auch geht.

Trotzdem sehe ich zunächst mal nur zwei nicht allzu große Gruppen von potentiellen Käufern. Da sind zum einen die Besitzer der Leica SL. Wer sich die mit einigen Objektiven leisten kann, bekommt ein tolles modernes Zweit-Gehäuse für einen relativ günstigen Preis. Außerdem gibt es natürlich immer einige Leute, die gerne als erste in ein neues System einsteigen und Spaß daran haben die Reise komplett von Beginn an mitzumachen. Profis werden wohl erst mal abwarten außer sie versprechen sich davon eine gewisse Aufmerksamkeit indem sie auf Youtube Videos mit Titeln wie "Warum ich von Canon zu Panasonic S1 wechsle" machen.

Was wirklich aus dem l-mount System wird, sehen wir dann bis Ende 2020, wenn klar ist ob es tatsächlich über 30 Objektive gibt, 8k-video und neue Kameras von drei Herstellern.

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Wenn ich mir die Abbildung des 1,4/50 ansehe, dann scheint es so als ob es hinten zum Bajonett um so viel länger ist wie ein Spiegelkasten Platz brauchen würde. Die KB 1,4/50er, die ich kenne und hatte, waren allesamt kürzer. Es scheint mit der Nutzung des kurzen Auflagemaßes nicht so einfach zu sein. Ich bin mal gespannt auf richtig weitwinklige KB-Objektive von Panasonic für die S.

bearbeitet von wolfgang_r

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Ich hatte das 50/1.4 schon in der Hand, habe allerdings nicht darauf geachtet wie viel 'Luft' hinter der Rücklinse noch ist.

Aber nehmen wir Zeiss mit dem Otus: das benutzt ein Retro-Fokus Design für bessere Bildqualität. Wenn das Panasonic S eine wirkliche Referenzlinse sein will, scheint es naheliegend dass seine Entwickler ein ähnliches Designprinzip verwendet haben.

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vor 46 Minuten schrieb wolfgang_r:

Wenn ich mir die Abbildung des 1,4/50 ansehe, dann scheint es so als ob es hinten zum Bajonett um so viel länger ist wie ein Spiegelkasten Platz brauchen würde. Die KB 1,4/50er, die ich kenne und hatte, waren allesamt kürzer. Es scheint mit der Nutzung des kurzen Auflagemaßes nicht so einfach zu sein.

Auf der Seite von Panasonic gibt es einen Linsenschnitt:

Linsenschnitt.jpg.35736ee2cfa331af943cc93895d465d7.jpg

https://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-s-objektive/s-x50e.html

Der Platz im Objektiv ist gut genutzt.Von der Komplexität her (Anzahl der Linsen) sind andere aktuelle, hochwertige 50/1.4-Objektive sehr ähnlich (Sony FE 50/1.4, Sigma 50/1.4), die haben alle 12 oder 13 Linsen.

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Am 2.2.2019 um 10:45 schrieb tgutgu:

Wenn ich die Panasonic S1 mit Standard- und Telezoom kaufen würde, müsste ich mein Taschensortiment erneuern.

ich leider nicht ... habe noch alle Grössen und Formen vorrätig (manchmal entsetzt mich diese Tatsache ein wenig) :( 

 

----

Mal was anderes: stört eigentlich keinen, dass sie mal wieder inkonsequent mit der Bedienung sind? Blendenring am 50er, keiner an den Zooms .... 

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vor einer Stunde schrieb finnan haddie:

Ich hatte das 50/1.4 schon in der Hand, habe allerdings nicht darauf geachtet wie viel 'Luft' hinter der Rücklinse noch ist.

Aber nehmen wir Zeiss mit dem Otus: das benutzt ein Retro-Fokus Design für bessere Bildqualität. Wenn das Panasonic S eine wirkliche Referenzlinse sein will, scheint es naheliegend dass seine Entwickler ein ähnliches Designprinzip verwendet haben.

Ja, aber das Retro-Fokus Design musste zu Spiegelzeiten auch so sein wegen des Abstands.....

vor einer Stunde schrieb pizzastein:

Auf der Seite von Panasonic gibt es einen Linsenschnitt:

Linsenschnitt.jpg.35736ee2cfa331af943cc93895d465d7.jpg

https://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-s-objektive/s-x50e.html

Der Platz im Objektiv ist gut genutzt.Von der Komplexität her (Anzahl der Linsen) sind andere aktuelle, hochwertige 50/1.4-Objektive sehr ähnlich (Sony FE 50/1.4, Sigma 50/1.4), die haben alle 12 oder 13 Linsen.

... und jetzt ist der Platz auch gefüllt und das kleine Auflagemaß "für die Katz'".

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Beim 55er otus war genug Platz um trotz Spiegel ohne Retro-Fokus auszukommen.

zitat von der zeiss seite:

Zitat

Ursprünglich für Spiegelreflexkameras entwickelt, bei denen aufgrund des Spiegelkastens bei kurzen Brennweiten dennoch eine lange Schnittweite erforderlich ist (der Abstand zwischen Hinterlinse und Filmebene muss wesentlich größer sein als die Brennweite), spielen die Distagon-Objektive (Retrofokus-Bauweise) auch bei spiegellosen Systemkameras aufgrund Ihres optimierten Strahlengangs Ihre Stärken voll aus. Selbst bei längeren Brennweiten kann mit dem leistungsstarken Distagon Optik Design bereits bei sehr hoher Anfangsöffnung eine gleichmäßig gute Korrektion bis in die Bildecken und sehr geringe Bildfeldwölbung realisiert werden.

 

bearbeitet von finnan haddie

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2.499€ für das LUMIX S PRO 50mm F1.4,  den Preis finde ich schon sehr heftig ebenso die Behauptung: " Referenzobjektiv"....
 

Ich persönlich kenne auch das neue und sehr feine "HD PENTAX-D FA* 50mm F1,4 SDM AW Preis 1.149,-€" Objektiv eines Pentax Freundes...
 

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vor 41 Minuten schrieb wolfgang_r:

... und jetzt ist der Platz auch gefüllt und das kleine Auflagemaß "für die Katz'".

Was heißt "für die Katz", wenn der Platz doch genutzt wird? Mit größerem Auflagemaß wäre das System noch größer geworden. Wer ein kleines System möchte, ist bei Panasonic falsch:

https://camerasize.com/compact/#813.815,724.684,ha,t

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      Äußerlich sind die beiden Kameras kaum zu unterscheiden, lediglich die Typenbezeichnung weist auf das andere Innenleben hin.
      Wichtigster Unterschied ist der Sensor: Die Lumix S1R hat mit 47 MP eine fast doppelt so hohe Auflösung. Dementsprechend generiert sie im Highres-Modus sogar RAW-Daten mit 187 MP Auflösung, verglichen mit 96 der S1.
      Die Lumix S1 hat wiederum ihre Stärken im HighISO-Bereich und bietet eine max. Empfindlichkeit bis zu ISO 51.200 (S1R: ISO 25.600), erweitert sogar bis ISO 204.800.
      Ein weiterer Unterschied sind die Videofähigkeiten. Beide Kameras können 4k Video in 60 p, die Lumix S1 ist in der Lage, bei bis zu alle Pixel ohne Pixelbinning auszulesen.
      Via Software-Schlüssel wird es möglich sein, die Videofähigkeiten der Lumix S1 noch auszubauen, dann sind sogar Aufnahmen mit 4K 30p/25p 4:2:2 10-bit (intern auf Speicherkarte) bzw. 4K 60p/50p 4:2:2 10-bit als HDMI Live Output.
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      Die Micro-Linsen vor den Pixeln sind jetzt asphärisch und können so auch schräg einfallendes Licht besser erfassen. Das Auslesen der einzelnen Pixel und die AD-Wandlung der Werte findet jetzt parallel statt, so dass die Bildverarbeitung insgesamt verkürzt wird. Das Ergebnis sind laut Panasonic 14 bit RAWs mit sehr gutem Rauschverhalten – auch bei der Lumix S1R mit ihrer extrem hohen 47 MP Auflösung.
      Autofokus
      Panasonic setzt weiterhin auf einen reinen Kontrast-AF mit DFD Technologie, die aus Unschärfebildern Informationen über die korrekte Fokuslage errechnet. Um optimale Performance zu erzielen, kommunizieren Objektiv und Kamera 480 x pro Sekunde.
      Der AF der Lumix S1 und S1R ist in der Lange, Gesichter, Augen und bestimmte Motive zu erkennen und dementsprechend den Fokus optimal zu setzen und nachzuführen.
      Dies tut er auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, die Kameras verfügen über angepassten AF-Algorithmen bei schlechten Lichtverhältnissen: bei extrem wenig Licht arbeitet er bis -6EV, niedrige Kontraste werden noch bis -3EV erkannt.
      Für die manuelle Fokussierung hat Panasonic sich ein interessantes Feature ausgedacht. Über das Kamera-Menü lässt sich das Verhalten des Fokusrings konfigurieren: Neben dem notwendigen Drehwinkel von Nahbereich bis Unendlich lässt sich einstellen, ob sich die Entfernung immer linear zum Drehwinkel verstellt oder bei schnellen Fokussierbewegungen stärker reagiert.
      Bildstabilisierung
      Wie in den aktuellen Lumix G Kameras setzt Panasonic für die Lumix S Modelle auf die Bildstabilisierung in der Kamera. So werden Belichtungszeiten möglich, die um 5,5 Belichtungsstufen (also ca Faktor 45) länger sind. In Zusammenarbeit mit geeigneten Lumix S Objektiven mit OIS (Optische Bildstablisierung im Objektiv) sind es sogar 6 EV, also Faktor 64. Die Stabilisierung basiert nicht nur auf Gyprosensoren sondern zusätzlich auch auf Beschleunigungssensoren.

      Eine Neuerung ist die IS Statusanzeige: Im Sucher wird angezeigt, wie ruhig der Fotograf gerade die Kamera hält.
      Highres Shot
      Der bewegliche Kamerasensor wird für eine weitere Funktion genutzt, die bislang nur von Olympus eingesetzt wurde: Der High Resolution Shot setzt aus acht leicht versetzten Aufnahmen eine RAW-Datei mit vierfacher Auflösung zusammen: 187 MP in der Lumix S1R, 96 in der Lumix S1. Zwischen den Aufnahmen wird der Sensor um jeweils ein halbes Pixel bewegt.
      In den Lumix S Modelle gibt zwei Modi, von denen einer in der Lage ist, Bewegungsunschärfen durch die längere Belichtungszeit zu reduzieren.
      Elektronischer Sucher
      Der elektronische Sucher der Lumix S Kameras stellt mit 5,8 MP einen neuen Auflösungsrekord auf. Die Bildrate von 120 B/s und eine Verzögerung von einer 1/200 sek liefern einen Bildeindruck, der sich vom optischen Sucher nicht mehr unterscheidet. Die Vergrößerung lässt sich in drei Stufen (0,70x / 0,74x / 0,78x) einstellen, die Bildrate lässt sich auf 60 B/s reduzieren, um Energie zu sparen.

      Bedienung
      Das Design und die Bedienung ähneln stark dem aktuellen Lumix MFT Spitzenmodell Lumix G9, durch das größere Format ist die Kamera deutlich größer und schwerer als die MFT-Verwandten - speziell in Kombination mit einem der neue Objektive.
      Die Lumix S Kameras haben ebenfalls ein Schulter Display, das Display lässt sich um zwei Achsen klappen: nach oben und unten und mit einer zusätzliche Arretierung nach rechts. Auf das komplett frei schwenkbare Display, das sich auch nach vorne drehen lässt, hat Panasonic aus Stabilitätsgründen verzichtet.

      Neben dem Display liegt ein 8-Wege Joystick, mit dem u.a. der Fokuspunkt auch diagonal verschoben werden kann.

      Der Mode-Dial auf der Oberseite der Kamera muss eingedrückt werden, um einen anderen Modus zu wählen - so sollen unabsichtliche Verstellungen verhindert werden. Über eine Lock-Taste lassen sich Funktionen sperren, um sie nicht aus Versehen zu verstellen. Was genau gesperrt wird, lässt sich individuell konfigurieren.
      Nettes Schmankerl für nachtaktive Fotografen: Über eine eigenen Button lassen sich die Tasten für 5 Sekunden leuchten und erleichtern so die Bedienung.
      Fazit
      Panasonics Einstieg ins Vollformat als fünfter Hersteller nach Sony, Leica, Canon und Nikon ist ein durchaus riskanter Schachzug. Auch wenn der Markttrend mit Macht in diese Richtung zeigt, wird die Luft in diesem hochpreisigen Segment ziemlich dünn.
      Die Partnerschaft mit Sigma und Leica sorgt für eine große Objektivauswahl vom Start weg, zudem kann Panasonic mit 10 Jahre Erfahrungen als Pionier in spiegelloser Technologie glänzen, speziell im Videobereich mit der Lumix GH Linie.
      Die angekündigten Features wie Dual-IS, HighRes-Shot und die hohe Auflösung speziell der Lumix S1R werden DSLR-Verwender, aber vielleicht auch  Lumix G Fotografen in Versuchung führen, die doch ein größeres Sensorformat, mehr Megapixel und höhere ISO Werte suchen.
       
      Hier die Pressemitteilung im Volltext
       
       
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