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vor 1 Stunde schrieb Aaron:

Die Pro-Linsen sind für die „R“ gedacht und bieten womöglich mehr Reserven bei der Auflösung. Das 24-105 macht wahrscheinlich Kompromisse zu Gunsten von Größe, AF Geschwindigkeit, Video, Reisetauglichkeit, wie andere auch.

Oha, wenn das 24-105mm bei der Größe schon ein „Kompromiss“ ist ... Na dann.

Die Fototaschenhersteller wird es freuen. Bin schon gespannt, wann sie ihre Serien mit kleineren Fototaschen wieder vom Markt nehmen.

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vor 3 Minuten schrieb wuschler:

Ist halt immer blöde wenn unrealistische Erwartungshaltung auf die Realität trifft.

Das führt halt dazu, dass man andere Sensorformate verwendet.

Ich denke aber, dass das 24-105mm bzgl. Größe eben kein Kompromiss ist, sondern die halt übliche Größe für das Sensorformat. „Pro“ heißt halt, dass Leica mitgespielt hat, was immer das konkret für Auswirkungen hat.

bearbeitet von tgutgu

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vor 2 Stunden schrieb wolfgang_r:

Tija, KB gibbed halt nich für'n Appel und'n Ei.

Ja das ist klar. Das erwarten jedoch viele. Ich bin zum Glück schon vollständig ausgerüstet. Erstklassige Objektive sind überall teuer. Nur Canon fährt aktuell eine Cashback Aktion nach der anderen. Teilweise bei gewissen Onlinehändlern (in der Schweiz) noch kombiniert mit weiteren Rabattaktionen. Wenn man schlussendlich für ein erstklassiges EF 100-400 L IS II nur noch um CHF1300 (1100 Euro) zahlt, nach Abzug Cashback, frage ich mich schon um was es denen geht. 

 

vor 2 Stunden schrieb wolfgang_r:

Warten wir doch mal ab, wie gut die Objektive (rsp. das System) dann sind. Vielleicht sind sie es ja wert im Vergleich. (Sie müssen es sein, denn sonst sehe ich das ganze System nicht als Erfolgskandidat.)

Die Objektive müssen erstklassig sein. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Vermutlich wurden die Objektive zusammen mit Leica entwickelt. Das 50er soll ja ein umgelabeltes Leica Objektiv sein. Da darf man schon was erwarten. Bei den Videofunktionen wird Panasonic die Konkurrenz übertreffen. Mich würde der AF-C interessieren.

 

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vor 14 Minuten schrieb tgutgu:

Die Fototaschenhersteller wird es freuen. Bin schon gespannt, wann sie ihre Serien mit kleineren Fototaschen wieder vom Markt nehmen.

Warum das denn? Inzwischen gibt es prima Rucksäcke die für die Aufnahme von zwei A7/A9 mit langen Objektiven ausgelegt sind (und nicht für einen Body und 15 Festbrennweiten). Sowas hatte ich lange gesucht. DSLR passt auch.

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Gerade eben schrieb octane:

Warum das denn? Inzwischen gibt es prima Rucksäcke die für die Aufnahme von zwei A7/A9 mit langen Objektiven ausgelegt sind (und nicht für einen Body und 15 Festbrennweiten). Sowas hatte ich lange gesucht. DSLR passt auch.

Wenn ich die Panasonic S1 mit Standard- und Telezoom kaufen würde, müsste ich mein Taschensortiment erneuern.

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vor 47 Minuten schrieb wuschler:

Das sind alles UVP-Preise, interessanter ist aus meiner Sicht ob, wann und wie die Straßenpreise werden und wieviel Minuten es bis zur ersten Cashback-Aktion dauert.

Wenn sich die Teile nicht gut verkaufen (was ich für ein nicht unwahrscheinliches Szenario halte) werden sich die Preise zwangsläufig nach unten bewegen. 

Ich sehe hier kaum objektive Gründe, als Early Bird in dieses System einzusteigen. 

 

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Gast Südtiroler
vor 6 Minuten schrieb tgutgu:

Wenn ich die Panasonic S1 mit Standard- und Telezoom kaufen würde, müsste ich mein Taschensortiment erneuern.

Ja dann ist klar, dass alle Taschenhersteller weltweit ihr Sortiment erweitern müssen. 

bearbeitet von Südtiroler

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vor 2 Minuten schrieb Rob:

Ich sehe hier kaum objektive Gründe, als Early Bird in dieses System einzusteigen.

Das stimmt. Für Lumix mFT Kunden ist der Anreiz kaum da, weil die mFT Objektive nicht verwendet werden können. Allenfalls kann man dieselben Blitzgeräte benutzen. Und für Komplettwechsler kommt auch Sony FE mit einem fast vollständigen Objektivsortiment in Frage. Oder Canon oder Nikon mit noch weniger Objektiven als Lumix (wenn man die Leica L Linsen dazurechnet). 

bearbeitet von octane

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Aber seien wir ehrlich. Die Taschen und Rucksäcke sind doch das kleinste Problem bei einem Systemwechsel. Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl für alle Ansprüche. Viele die ernsthaft fotografieren haben ja ein ganzes Arsenal davon zu Hause. Ich gehöre auch dazu. Das Zeug sammelt sich einfach an 😁.

bearbeitet von octane

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Gast Südtiroler
vor 2 Minuten schrieb octane:

Das stimmt. Für Lumix mFT Kunden ist der Anreiz kaum da, weil die mFT Objektive nicht verwendet werden können. Allenfalls kann man dieselben Blitzgeräte benutzen. Und für Komplettwechsler kommt auch Sony FE mit einem fast vollständigen Objektivsortiment in Frage. Oder Canon oder Nikon mit noch weniger Objektiven als Lumix (wenn man die Leica L Linsen dazurechnet). 

Ich würde mal die Objektive von Sigma und Panasonic abwarten, für Neueinsteiger in KB könnte der Umstand zwischen 3 qualitativ und preislich unterschiedlichen Objektiven sehr wohl ein Argument für Panasonic sein. Die Bildqualität scheint mit Sony und Nikon auf einer Höhe zu sein. 

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vor 9 Minuten schrieb wuschler:

Straßenpreise haben nicht immer etwas mit Qualität oder Anzahl zu tun.

vielleicht sind es auch Mondpreise, um mit der Preissenkung zu werben. aber wirklich seriös wäre das nicht.

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Warum ausgerechnet ein 1,4/50er? Die langweiligste Linse seit Generationen (m. M.) und dann noch so teuer. Das war die erste Brennweite, die aus meinem (Analog-)KB-Sortiment vor xx Jahren wieder heraus flog.
35(28)mm f/2,0 und 90 mm f/2,0 (vielleicht sogar als Makro ) als Festbrennweiten-Einstieg und man hätte eine Minimal-Universal-Kombi.

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vor 5 Minuten schrieb octane:

Aber seien wir ehrlich. Die Taschen und Rucksäcke sind doch das kleinste Problem bei einem Systemwechsel. Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl für alle Ansprüche. Viele die ernsthaft fotografieren haben ja ein ganzes Arsenal davon zu Hause. Ich gehöre auch dazu. Das Zeug sammelt sich einfach an 😁.

Sicher muss das Inkauf genommen werden. Aber die neuen Taschen sind schöner sichtbarer Ausdruck dafür, dass es so klein wie bisher nicht mehr gehen wird. Wenn man nicht nur das Standardobjektiv dabei hat, summiert sich das schon.

Ich finde es allerdings gut, dass Panasonic gleich ein natives 4/70-200mm herausgebracht hat, so dass ich weiß, wohin die Reise gehen wird. Die f2.8 er Reihe wird sicher nicht kleiner. Ich habe aber nun eine präzise Vorstellung darüber, was ich bei Panasonic S an Größe erwarten kann und kann darüber nachdenken, ob ich das akzeptieren kann. Das Bedienkonzept von Panasonic gefällt mir so gut (aus der Erfahrung mit der G9), dass aus der Sicht Panasonic meine erste Wahl wäre. Ein 4/16-35mm kommt ja in 2019 auch noch, so dass im Sommer Gesamtgröße und Preis eines erstmal kompletten Brennweitenumfangs bekannt wären. Festbrennweiten können warten und da würde ich so dicke Brummer wie das 1.4/50mm auch nicht nehmen.

Bei Nikon Z weiß ich nicht, wohin die Reise geht. Das S 24-70mm ist relativ klein, für mich auf Reisen zu unflexibel. Klein ist es vor allem auch deshalb, weil es eine „kollabierte“ Ruhestellung hat. Wie groß ein Z 24-105mm wäre, weiß keiner, es steht nicht mal auf der Roadmap. Als nächstes kommen eher die f2.8 Zooms, wie groß die ausfallen werden, ist unbekannt.

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vor 46 Minuten schrieb tgutgu:

Laut einigen Glaskugelexperten hier werden Normalknipser ohnehin bald keine Kameras mehr kaufen, weil die Fotoindustrie ihnen ja angeblich keine Produkte mehr anbieten will, so dass sich das Problem für diese Produkte praktisch von selbst löst.

 

Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.....

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Gast Südtiroler
vor 2 Minuten schrieb wolfgang_r:

Warum ausgerechnet ein 1,4/50er? Die langweiligste Linse seit Generationen (m. M.) und dann noch so teuer. Das war die erste Brennweite, die aus meinem (Analog-)KB-Sortiment vor xx Jahren wieder heraus flog.
35(28)mm f/2,0 und 90 mm f/2,0 (vielleicht sogar als Makro ) als Festbrennweiten-Einstieg und man hätte eine Minimal-Universal-Kombi.

Bis 2020 wollen sie 32 Objektive auf den Markt bringen und das 50mm soll so das Beste sein, was Panasonic momentan bauen kann. 

Es besteht doch für niemanden ein Zwang, es zu kaufen und 2020 ist auch bald. 

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vor 1 Minute schrieb nightstalker:

 

Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.....

Ich denke ja immer noch, dass die Gallier die größeren Kisten sind, sie wollen es nur nicht wahrhaben.

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vor 6 Minuten schrieb tgutgu:

Aber die neuen Taschen sind schöner sichtbarer Ausdruck dafür, dass es so klein wie bisher nicht mehr gehen wird. Wenn man nicht nur das Standardobjektiv dabei hat, summiert sich das schon.

Das war ja von vornherein klar, dass die Vollformat Objektive auch bei Panasonic deutlich grösser als bei mFT werden. Dass die Bodys nun so gross geworden sind, konnte man allerdings nicht unbedingt abschätzen. Die Grösse der G9 hätte ja auch gereicht. Wer  Vollformat in klein will, wird weiterhin von Sony bedient werden.

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vor 5 Minuten schrieb Isar:

@tgutgu, deine MFT Ausrüstung passt auch nicht in die Tasche, in die Nightstalker seine TZ201 packt. 

:D schon weil die nicht in einer eigenen Tasche ist ...

Ansonsten habe ich noch eine schöne Taschensammlung (manche meinen ja, dass die Fototaschen sowas wie Schuhe für Männer darstellen :D .. man hat nie genug und findet immer eine Situation, für die man unbedingt eine weitere braucht) in die problemlos auch eine S1 passen würde, mit 3 Objektiven.

Ich finde es gut, dass die Dinger eine gewisse Grösse haben, sie sind ja auch nicht zum rumstromern gemacht, sondern für gezielte Aufträge, wo die Kameras der geringste Teil der Ausrüstung sind. Sobald man ein paar Stunden mit so einem Ding in der Hand rumlaufen muss, beginnt man grosse Griffe zu lieben ...

Die Grösse der Objektive ist auch beruhigend, so sieht man, dass sie auf Qualität setzen, als Vergleich kann man ja Sonys GMs nehmen ... Qualität bezahlt man nicht nur in Geld, sondern auch in Grösse.

Man muss halt die Relation sehen und die Anwendung ... bislang habe ich genau einen Fotografen kennengelernt (naja, ist fast zuviel gesagt, es war nur ein bisschen Smalltalk) der wirklich mit dem L System fotografierte ... das ist was für Leute, die ein Werkzeug brauchen (und wird vermutlich an Leute verkauft, die einfach nur "das Beste" wollen ;) .. ist heute ja eine Lebenseinstellung ... tatsächlich mitnehmen kann man ja immer noch die RX100)

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vor 12 Minuten schrieb octane:

Das war ja von vornherein klar, dass die Vollformat Objektive auch bei Panasonic deutlich grösser als bei mFT werden. Dass die Bodys nun so gross geworden sind, konnte man allerdings nicht unbedingt abschätzen. Die Grösse der G9 hätte ja auch gereicht. Wer  Vollformat in klein will, wird weiterhin von Sony bedient werden.

Einige wenige sehen das anders. ;-). Vollformat in Klein sehe ich derzeit bei keinem. Sonys Gehäuse sind zwar klein, aber bei den Objektiven, die ich brauche, hört es naturgemäß auf. Wer bei mFT das f2.8 Zoom Programm verwendet (z.B. das kleine P 2.8/35-100mm) muss sich Gedanken machen, ob diese eine Blende Unterschied zu den f4 Zooms bei Panasonic KB den ganzen finanziellen Einsatz und den „physischen Zuwachs“ rechtfertigen würden. Das O 2.8/40-150mm ist zwar auch nicht klein, bietet dafür einen größeren Bildwinkelbereich. Bei den Standardzooms mit erweitertem Brennweitenbereich hat das O 12-100mm zwar den vollen zwei Blenden Unterschied, dafür aber den 200mm (@KB) Bildwinkel am langen Ende.

Bleibt noch die Möglichkeit, mit höherer Auflösung zu fotografieren, was dann aber mit weiteren 1.200 € auch finanziert werden muss.

Am Ende muss jeder schauen, ob es das vom Ausgabeergebnis, das man überwiegend verwendet, auch lohnt. Für die zwei drei Großformate, die ich ggf. hängen habe, wäre mir das womöglich doch zu viel. Mal sehen.

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      Eckdaten LUMIX S1 und Lumix S1R
      Die wichtigsten Eckdaten von LUMIX S1R und S1 auf einen Blick:
      24 MP (Lumix S1) bzw 47 MP (Lumix S1R) Vollformatsensor ohne Tiefpassfilter Neuer Venus Engine-Prozessor mit schnellerer Verarbeitung und verbesserter Rauschkorrektur Spritzwassergeschütztes Gehäuse aus Magnesiumlegierung Leica L-Mount Bajonett DFD-Kontrast Autofokus bis -6EV Dual IS Bildstabilisierung: 5,5 EV nur Gehäuse, 6 EV mit Lumix S OIS Objektiven Statusanzeige Bildstabilisierung 1/8.000 s Verschlusszeit 1/320 s Blitzsynchronisationszeit 9 B/s Serienbilder, 6 B/s mit C-AF 6k Fotomodus: 18 MP Bilder mit 30 B/s max. Standard-ISO 51.200 (S1) bzw. ISO 25.600 (S1R), erweitert bis ISO 51.200 bzw. ISO 204.800 5,8 MP OLED-Sucher mit 120 fps Highres Shot mit 96 (S1) bzw. 187 Megapixeln (S1R) 4k 60p Video 2 Speicherkarten-Slots (SD und XQD) USB-Lademöglichkeit Unterschiede Lumix S1 vs. Lumix S1R
      Äußerlich sind die beiden Kameras kaum zu unterscheiden, lediglich die Typenbezeichnung weist auf das andere Innenleben hin.
      Wichtigster Unterschied ist der Sensor: Die Lumix S1R hat mit 47 MP eine fast doppelt so hohe Auflösung. Dementsprechend generiert sie im Highres-Modus sogar RAW-Daten mit 187 MP Auflösung, verglichen mit 96 der S1.
      Die Lumix S1 hat wiederum ihre Stärken im HighISO-Bereich und bietet eine max. Empfindlichkeit bis zu ISO 51.200 (S1R: ISO 25.600), erweitert sogar bis ISO 204.800.
      Ein weiterer Unterschied sind die Videofähigkeiten. Beide Kameras können 4k Video in 60 p, die Lumix S1 ist in der Lage, bei bis zu alle Pixel ohne Pixelbinning auszulesen.
      Via Software-Schlüssel wird es möglich sein, die Videofähigkeiten der Lumix S1 noch auszubauen, dann sind sogar Aufnahmen mit 4K 30p/25p 4:2:2 10-bit (intern auf Speicherkarte) bzw. 4K 60p/50p 4:2:2 10-bit als HDMI Live Output.
      Sensor
      Die Sensoren beider Kameras sind komplett neu entwickelt worden, für optimale Abbildungsleistung und Performance wurde der Tiefpassfilter weggelassen und einige neue Technologien implementiert:
      Die Micro-Linsen vor den Pixeln sind jetzt asphärisch und können so auch schräg einfallendes Licht besser erfassen. Das Auslesen der einzelnen Pixel und die AD-Wandlung der Werte findet jetzt parallel statt, so dass die Bildverarbeitung insgesamt verkürzt wird. Das Ergebnis sind laut Panasonic 14 bit RAWs mit sehr gutem Rauschverhalten – auch bei der Lumix S1R mit ihrer extrem hohen 47 MP Auflösung.
      Autofokus
      Panasonic setzt weiterhin auf einen reinen Kontrast-AF mit DFD Technologie, die aus Unschärfebildern Informationen über die korrekte Fokuslage errechnet. Um optimale Performance zu erzielen, kommunizieren Objektiv und Kamera 480 x pro Sekunde.
      Der AF der Lumix S1 und S1R ist in der Lange, Gesichter, Augen und bestimmte Motive zu erkennen und dementsprechend den Fokus optimal zu setzen und nachzuführen.
      Dies tut er auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, die Kameras verfügen über angepassten AF-Algorithmen bei schlechten Lichtverhältnissen: bei extrem wenig Licht arbeitet er bis -6EV, niedrige Kontraste werden noch bis -3EV erkannt.
      Für die manuelle Fokussierung hat Panasonic sich ein interessantes Feature ausgedacht. Über das Kamera-Menü lässt sich das Verhalten des Fokusrings konfigurieren: Neben dem notwendigen Drehwinkel von Nahbereich bis Unendlich lässt sich einstellen, ob sich die Entfernung immer linear zum Drehwinkel verstellt oder bei schnellen Fokussierbewegungen stärker reagiert.
      Bildstabilisierung
      Wie in den aktuellen Lumix G Kameras setzt Panasonic für die Lumix S Modelle auf die Bildstabilisierung in der Kamera. So werden Belichtungszeiten möglich, die um 5,5 Belichtungsstufen (also ca Faktor 45) länger sind. In Zusammenarbeit mit geeigneten Lumix S Objektiven mit OIS (Optische Bildstablisierung im Objektiv) sind es sogar 6 EV, also Faktor 64. Die Stabilisierung basiert nicht nur auf Gyprosensoren sondern zusätzlich auch auf Beschleunigungssensoren.

      Eine Neuerung ist die IS Statusanzeige: Im Sucher wird angezeigt, wie ruhig der Fotograf gerade die Kamera hält.
      Highres Shot
      Der bewegliche Kamerasensor wird für eine weitere Funktion genutzt, die bislang nur von Olympus eingesetzt wurde: Der High Resolution Shot setzt aus acht leicht versetzten Aufnahmen eine RAW-Datei mit vierfacher Auflösung zusammen: 187 MP in der Lumix S1R, 96 in der Lumix S1. Zwischen den Aufnahmen wird der Sensor um jeweils ein halbes Pixel bewegt.
      In den Lumix S Modelle gibt zwei Modi, von denen einer in der Lage ist, Bewegungsunschärfen durch die längere Belichtungszeit zu reduzieren.
      Elektronischer Sucher
      Der elektronische Sucher der Lumix S Kameras stellt mit 5,8 MP einen neuen Auflösungsrekord auf. Die Bildrate von 120 B/s und eine Verzögerung von einer 1/200 sek liefern einen Bildeindruck, der sich vom optischen Sucher nicht mehr unterscheidet. Die Vergrößerung lässt sich in drei Stufen (0,70x / 0,74x / 0,78x) einstellen, die Bildrate lässt sich auf 60 B/s reduzieren, um Energie zu sparen.

      Bedienung
      Das Design und die Bedienung ähneln stark dem aktuellen Lumix MFT Spitzenmodell Lumix G9, durch das größere Format ist die Kamera deutlich größer und schwerer als die MFT-Verwandten - speziell in Kombination mit einem der neue Objektive.
      Die Lumix S Kameras haben ebenfalls ein Schulter Display, das Display lässt sich um zwei Achsen klappen: nach oben und unten und mit einer zusätzliche Arretierung nach rechts. Auf das komplett frei schwenkbare Display, das sich auch nach vorne drehen lässt, hat Panasonic aus Stabilitätsgründen verzichtet.

      Neben dem Display liegt ein 8-Wege Joystick, mit dem u.a. der Fokuspunkt auch diagonal verschoben werden kann.

      Der Mode-Dial auf der Oberseite der Kamera muss eingedrückt werden, um einen anderen Modus zu wählen - so sollen unabsichtliche Verstellungen verhindert werden. Über eine Lock-Taste lassen sich Funktionen sperren, um sie nicht aus Versehen zu verstellen. Was genau gesperrt wird, lässt sich individuell konfigurieren.
      Nettes Schmankerl für nachtaktive Fotografen: Über eine eigenen Button lassen sich die Tasten für 5 Sekunden leuchten und erleichtern so die Bedienung.
      Fazit
      Panasonics Einstieg ins Vollformat als fünfter Hersteller nach Sony, Leica, Canon und Nikon ist ein durchaus riskanter Schachzug. Auch wenn der Markttrend mit Macht in diese Richtung zeigt, wird die Luft in diesem hochpreisigen Segment ziemlich dünn.
      Die Partnerschaft mit Sigma und Leica sorgt für eine große Objektivauswahl vom Start weg, zudem kann Panasonic mit 10 Jahre Erfahrungen als Pionier in spiegelloser Technologie glänzen, speziell im Videobereich mit der Lumix GH Linie.
      Die angekündigten Features wie Dual-IS, HighRes-Shot und die hohe Auflösung speziell der Lumix S1R werden DSLR-Verwender, aber vielleicht auch  Lumix G Fotografen in Versuchung führen, die doch ein größeres Sensorformat, mehr Megapixel und höhere ISO Werte suchen.
       
      Hier die Pressemitteilung im Volltext
       
       
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