Jump to content
SKF Admin

Video: Olympus OM-D E-M1X wassergeschützt. Sehr, sehr wassergeschützt…

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 10 Stunden schrieb tengris:

Dass Kamerahersteller mit Abdichtungen prahlen, aber auf tatsächlich eingetretene Feuchtigkeitsschäden keine Garantie gewähren, ist bei weitem mehr Regel als Ausnahme. Solange keine genormten Schutzklassen angegeben werden ist ohnehin alles unverbindlich und so gut wie nicht einklagbar.

Dazu müssten aber die Schadensmeldungen Nachprüfbar sein...also Genormte Schadensfälle...

😀

vor 10 Stunden schrieb tengris:

Regenwasser wäre die nächste Stufe auf der Leiter. Das ist ebenfalls chemisch relativ neutral, kann aber je nach Wetterlage schon mal in Mengen aus allen Richtungen kommen. Wer so mutig ist nur auf seine Kameradichtung zu vertrauen, sollte berücksichtigen dass sich auf der Kameraoberseite ein Blitzschuh befindet. Der ist nur dicht wenn die Abdeckung drauf ist. Alternativ könnte auch ein Blitzgerät drauf sein, die sind aber üblicherweise nicht abgedichtet und schon wegen der hohen Spannungen an der Blitzröhre im Regen bedenklich. Außer die runden gelben mit der dicken Frontscheibe. Die werden aber selten über Wasser eingesetzt und sitzen auch nicht am Blitzschuh. Bei einem eingebauten Klappblitz müsste man sich ansehen ob man dem trauen will.

Die Blitzschuhabdeckung der Oly's ist sehr weit entfernt von "dicht"...

image.png.5b47a01a3ad7d9aea55b4b227c01d0bd.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb leicanik:

Aber kann das Kondenswasser nicht Stoffe aus den Innereien der Kamera lösen, die es leitfähig machen?

Natürlich. Das ist aber eine Frage der Einwirkungsdauer. Kondenswasser tritt vor allem bei abrupten Temperaturwechseln kalt -> warm auf. Bei Fotogeräten ist es meist an den beschlagenen Linsen leicht erkennbar. Teure Feldstecher sind wasserdicht und stickstoffgefüllt, um genau diesen Effekt zu vermeiden. Bei Objektiven gibt es das nicht.

Ich habe einmal eine Fototasche über Nacht im Auto vergessen. Am nächsten Morgen was ein Objektiv pitschnass. Spätfolgen gab es keine. Aber wirklich sicher kann man natürlich nie sein. Die Geräte sind heute mit Elektronik vollgestopft und man weiss nicht, was da an vielleicht besonders empfindlichen Bauteilen drin ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube auch nicht, dass der typische E-M1x Fotograf seine Kamera unter harschen Bedingungen in der geschlossenen Fototasche behalten will und in der Wildnis oder sonstwo mit „Schutztüten“ hantieren möchte. Die E-M1x soll gerade das weitgehend überflüssig machen. Auch die Sorge darüber, seine Kamera „richtig“ abzulegen.

Im Übrigen wird sich zeigen, wie Olympus ggf. doch mal auftretende Wasserschäden bei der „X“ regeln wird. Vielleicht ja auch einfach geräuschlos kulant. Wohlweislich, dass sie nicht häufig vorkommen werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Minuten schrieb wasabi65:

Die Blitzschuhabdeckung der Oly's ist sehr weit entfernt von "dicht"...

image.png.5b47a01a3ad7d9aea55b4b227c01d0bd.png

Wenn die Blitzschuhabdeckung entfernt ist, kann schon ein dickerer Wassertropfen gefährlich sein. Auch am Vorderrand des Blitzschuhs und durch die Öffnung für den Verriegelungsstift ist das Wasser schnell ein Stockwerk tiefer. Ist die Abdeckung drauf, hat man zumindest genügend Zeit, das Wasser abzuwischen. Durch die natürliche Oberflächenspannung dringt das ohne Druck nicht gleich in feinste Ritzen.
Disclaimer: Ich habe als Studienobjekt nur die ohnehin nicht feuchtigkeitsgeschützten Modelle E-M10 und G3 zur Hand. Da macht "Deckel drauf" und "Deckel nicht drauf" einen Riesenunterschied. Bei anderen Modellen mag sich das unterscheiden.

vor 3 Minuten schrieb wasabi65:

Dazu müssten aber die Schadensmeldungen Nachprüfbar sein...

Es ist nicht so, dass ich mit der "da könnte ja jeder kommen" und "die hast du selber kaputt gemacht" Mentalität mancher Servicewerkstätten keine Erfahrung hätte. Da fange ich gar nicht an mit Fallbeispielen.
Aber es stimmt schon. Schutzklasse IP65 sollte an sich einen Hurrican abdecken. Wenn aber die Werkstätte argumentiert, dass die Kamera bei einem solchen Schaden eine Stunde im zwei Meter tiefen Wasser gelegen haben muss, ist das Gegenteil nur beweisbar, wenn die Schadensursache ein dokumentierter Dichtheitstest unter notarieller Aufsicht war. Was aber jetzt kein Problem wäre, dass auf abgesoffene Kamera beschränkt wäre. Anwälte, Richter und Sachveständige leben gut von solchen Grauzonen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb tengris:

Disclaimer: Ich habe als Studienobjekt nur die ohnehin nicht feuchtigkeitsgeschützten Modelle E-M10 und G3 zur Hand. Da macht "Deckel drauf" und "Deckel nicht drauf" einen Riesenunterschied. 

Die EM10 habe ich auch. Und die Abdeckung gleich zu Beginn verloren...wie hast du einen Unterschied ohne Abdeckung bemerkt? War sie mehr undicht? Ich sehe es so wie marathoni, die Abdeckung hält höchstens die Kontakte darunter länger feucht...ist jetzt aber alles OT hier und ohnehin sehr individuell.

bearbeitet von wasabi65

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor einer Stunde schrieb tengris:

Ich habe einmal eine Fototasche über Nacht im Auto vergessen. Am nächsten Morgen was ein Objektiv pitschnass. Spätfolgen gab es keine. Aber wirklich sicher kann man natürlich nie sein. Die Geräte sind heute mit Elektronik vollgestopft und man weiss nicht, was da an vielleicht besonders empfindlichen Bauteilen drin ist.

Ich gehe davon aus, sauberes Wasser macht bei kurzfristiger Einwirkung keine Probleme, solange die Kamera nicht eingeschaltet ist und vor nächster Nutzung wieder trocken. Bei youtube gibt's einen Bericht zu einer a6000, die im Gebirgsbach gelandet ist. Nach Trocknung ging sie wieder.

vor 35 Minuten schrieb tengris:

Durch die natürliche Oberflächenspannung dringt das ohne Druck nicht gleich in feinste Ritzen.

Das kommt auch auf die Materialien an (Ein Tempo z.B. saugt sich dank Kappilarwirkung voll). Metall und Kunststoff sollten erst mal abstoßen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Minute schrieb pizzastein:

Ich gehe davon aus, sauberes Wasser macht bei kurzfristiger Einwirkung keine Probleme, solange die Kamera nicht eingeschaltet ist und vor nächster Nutzung wieder trocken. 

Bei mir gelangte vor Jahren ein Nokia Handy in die Waschmaschine. Das Wasser war also sauber. Wohl weil eingeschaltet war, ging der Akku hops. Aber nach Trockung im Umluftbackofen bei 35 Grad bekam es einfach einen anderen Akku und funktionierte wieder...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb wasabi65:

Bei mir gelangte vor Jahren ein Nokia Handy in die Waschmaschine.

Wenn so eine M1X mal richtig dreckig ist... ein Kurzwaschprogramm hält die bestimmt aus und beim Schleudern geht eher die Waschmaschine kaputt als die Kamera 😁

Ab sofort bietet Olympus keine Sensorreinigung mehr an (braucht die M1X nicht mehr), sondern eine Kameradusche.

bearbeitet von pizzastein

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb wasabi65:

...wie hast du einen Unterschied ohne Abdeckung bemerkt?

Visuell. Nördlich vom Blitzkontakt ist bei der E-M1 (und bei fast jeder anderen Kamera) ein Loch für den Verriegelungsstift des Blitzgerätes. Darunter erkennt man ein Teil mit einer Art Waffelprägung, welches ironischerweise an ein winziges Kanalgitter erinnert. Ob an dieser Stelle Schluss ist oder ob es noch weiter geht, kann ich von außen nicht beurteilen. Deshalb möchte ich dort kein Wasser sehen, welches ich vielleicht mit dem Taschentuch erst recht rein drücke. Deshalb ist der Plastikdeckel mein Freund. Das kann aber jeder halten wie er will. Manche duschen mit Haube, andere ohne.

P.S.: Eigentlich beziehen meine Bedenken mehr um die Sicherheit vor einem verirrten Schweisstropfen, welcher durch seinen Salzgehalt deutlich bedenklicher wäre als ein paar Regentropfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 2.2.2019 um 01:13 schrieb tengris:

Lustiger Thread. Irgendwie. Egal. Ich werfe halt auch einmal 2 Cents rein.

Dass Kamerahersteller mit Abdichtungen prahlen, aber auf tatsächlich eingetretene Feuchtigkeitsschäden keine Garantie gewähren, ist bei weitem mehr Regel als Ausnahme. Solange keine genormten Schutzklassen angegeben werden ist ohnehin alles unverbindlich und so gut wie nicht einklagbar.

Die Olympus hat das ja mittlerweile. 

Allerdings hat man mit IPx1 den kleinst möglichen Schutz gegen Wasser ausgewählt. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Minuten schrieb Aaron:

Ja, Schutz gegen Senkrecht fallendes Tropfwasser. Das ist IPX1.

IPX4 ist Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen, weshalb ja manche ihre Kamera mit dem Wasserstrahl sauber machen.

Gröhl! 

Unabhängig davon macht die E-M1X einen deutlich robusteren Eindruck als das, was die Konkurrenten so bieten. IPX1 ist halt das, auf was sich Olympus im rechtlichen Bereich einlässt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 10 Stunden schrieb Absalom:

Allerdings hat man mit IPx1 den kleinst möglichen Schutz gegen Wasser ausgewählt.

Warum nicht gleich IP11? IP1x bedeutet, dass ein Gegenstand in der Größe eines Hühnereis nicht vollständig eindringen kann und das geht sich selbst bei abgenommenem Objektiv definitiv nicht aus.

Allerdings dürfte das Ei nicht vom Kirchturmhahn gelegt worden sein, denn dann wäre es aus Kupfer und würde die elektrischen Kontakte kurzschließen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 27 Minuten schrieb tengris:

Warum nicht gleich IP11? IP1x bedeutet, dass ein Gegenstand in der Größe eines Hühnereis nicht vollständig eindringen kann und das geht sich selbst bei abgenommenem Objektiv definitiv nicht aus.

Olympus gibt IPX1 an, nicht IP1X. Beim Hühnerei wollten sie sich nicht festlegen, darum kein IP11 …

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb flyingrooster:

Olympus gibt IPX1 an, nicht IP1X.

Ich will das jetzt nicht in epischer Breite ausdiskutieren, weil es ohnehin sehr viel von Realsatire hat. Wenn die Kamera tatsächlich so gut abgedichtet ist, dann muss sie mehr verkraften als IPx1und das tut sie mit Sicherheit auch. Das Hühnerei bezog sich auf den Berührungsschutz (IP1x heisst dass Gegenstände mit 5 cm Durchmesser nicht rein können) und das Scherzchen ist technisch nicht korrekt, weil die Schutzklasse nur dann gilt, wenn das Gerät betriebsfertig verschlossen ist. Bei der Kamera würde das mit Objektiv gelten. Damit ist die Eindringsicherheit relativ hoch, denn wenn alle Klappen zu sind, dann braucht es auch bei einer ungeschützten Kamera mindestens eine Substanz in der Körnigkeit von Sand, damit da etwas rein kommt. Andererseits ist genau hier die Grauzone, denn mit Abdichtung alleine ist es nicht getan. Beim Schaltschrank in der Werkshalle genügt eine Tür mit Gummidichtung und ein abdeckbares Schloss und Staub, Schmutz, Öl und Kühlmittel bleiben draußen. Bei der Kamera muss der Sand gar nicht rein, um Schaden anzurichten. Das sind außen genug Linsen, Hebel, Scharniere oder beim Zoomen und Fokussieren ein- und ausfahrende Tuben als potentielle Angriffsflächen. Da muss der Sand oder Dreck gar nicht in größeren Mengen bis ins Innere.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Stunden schrieb tengris:

Ich will das jetzt nicht in epischer Breite ausdiskutieren, weil es ohnehin sehr viel von Realsatire hat. Wenn die Kamera tatsächlich so gut abgedichtet ist, dann muss sie mehr verkraften als IPx1und das tut sie mit Sicherheit auch.

Da es aber immer sehr spitzfindige Leute gibt, die Garantien bis ans über das Maxium oder darüber hinaus dehnen, garantiert Oly nur IPX1, obwohl die Kamera vermutlich wirklich deutlich mehr ab kann. Daran finde ich nichts verwerflich, dass sie einen Sicherheitspuffer einplanen. Was ist deine genaue Kritik an der Vorgehensweise? Das ist doch noch immer mehr garantierter Schutz als die meisten anderen Hersteller bieten?

bearbeitet von cyco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich frage mich, ob ich die Kamera während des Kontakts mit Wasser auch benutzen darf ?

Die ganzen harten Kerle, die in unwirklichen Umgebungen damit fotografieren, suggerieren das zwar,

aber wenn IPx1 nur senkrecht fallendes Tropfwasser bezeichnet,

und das eingangs verlinkte Video da schon härter trifft, aber die Kamera auch hier währenddessen gar nicht bedient wird,

wir und über verschiedenen Gewässer und Kondenzwasser Gedanken machen ... wie sieht es also aus mit der Benutzung während des Regens ?

Und wenn ja, welche Tasten darf ich benutzen ?

Mir kam der Punkt bisher nicht klar genug rüber...

 

Zwar habe ich meine M1.II bisher auch schadlos bei Regen benutzt,

denn wenn es regnet und ich sie nicht benutze, lasse ich sie nicht volltropfen sondern sie kommt ein eine Tasche.

 

Aber wie wäre das im Garantiefall zb bei der M1x ?

Wenn ich sage: "sie stand unbenutzt auf dem Tisch als es leicht regnete" - ist das Garantie,

und wenn ich sage: "ich habe mit ihr fotografiert als es regnete", bin ich dann selbst Schuld ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meine E-M1II habe ich schon bei Wechselwetter in tropfnassen Wäldern benutzt und bei dauerhaftem Nieselregen. Kamera und Objektiv waren nass. Alles hat funktioniert und kein Schaden. Mit der E-M1x dürfte es genauso sein.

Starker Regen ist ggf. etwas anderes, aber wer mag das austesten.

bearbeitet von tgutgu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb finnan haddie:

Ich erwarte, dass die 1X mindestens genauso taff ist. 🙂

Diese Erwartung teile ich, aber mein armes Auge ist es angesichts derlei Anglizismen am Montagmorgen noch nicht. Aua … 👁️💥

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Stunden schrieb flyingrooster:

Diese Erwartung teile ich, aber mein armes Auge ist es angesichts derlei Anglizismen am Montagmorgen noch nicht. Aua … 👁️💥

Nimm doch den Atom Button äh Knopf äh ....

bearbeitet von tgutgu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Firlefanz:

...was verträgt sie Regen auch, während man die Knöpfe drückt ?..

Auf gar keinen Fall!

Wenn man bei Regen die Knöpfe drückt, verwandelt sich die süße kleine X in eins von diesen fiesen. großen 1,5 kg schweren SLR-Monstern...

Ach nee, das waren ja die Gremlins - da habe ich wohl was verwechselt...

bearbeitet von marathoni
Grammatik und Logik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Lädt...

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Johannes_S.
      Olympus hat ein PDF veröffentlicht, in welchem die wichtigsten Funktionen der Olympus E-M1X erklärt und durch Bilder veranschaulicht werden. Die Kurzanleitung ist mit zwölf Seiten sehr kompakt gehalten und ermöglicht eine umkomplizierte Veranschaulichung der neuen Flagschiffkamera von Olympus. 
      In gerade einmal fünf Minuten erhaltet einen guten Überblick. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr die OM-D E-M1X besitzt, einen kaufen möchtet oder einfach nur neugierig auf die Funktionen der E-M1X seid. Viel Spaß!
       
    • Von Johannes_S.
      Auf der Internetseite von Mirrorless Comparsion hat Mathieu Gasquet die neue E-M1X mit der E-M1 II verglichen. Dieser ausführliche Vergleich veranschaulicht die Möglichkeiten der neuen Flagschiff-Kamera von Olympus im Verhältnis zur E-M1 II.
      Zahlreiche Bilder sowie auch ein Video lockern den Text angenehm auf und machen das Lesen dieses Berichts zu einem echten Vergnügen.
       
    • Von Johannes_S.
      Das neue Olympus Flaggschiff OM-D E-M1X verfügt über viele innovative Features, die an anderer Stelle im Forum kontrovers diskutiert werden.
      Uns interessiert, welche der neuen Funktionen oder Eigenschaften dich zum Kauf bewegen könnte…
      Jetzt abstimmen: Was bringt dich bei der E-M1X in Versuchung?
      Dich begeistert ein anderes Feature? Gerne unten den kommentieren!
    • Von SKF Admin
      Mit der Olympus OM-D E-M1X stellt der japanische Hersteller im Jubiläumsjahr zum 100. Firmengeburtstag ein neues Flaggschiff mit professionellem Anspruch vor. Anders als im Vorfeld vermutet ist es kein Nachfolger für die OM-D E-M1.2, diese bleibt als besonders kompakte Profi-Kamera im Programm und wird einen eigenen Nachfolger erhalten.
      Die Olympus OM-D E-M1X legt dagegen speziellen Wert auf maximale Belastbarkeit, intuitive Bedienbarkeit und integriert einige spannende neue Funktionen.
      Aber zunächst die wichtigsten Daten auf einen Blick:
      20,4-MP-Live-MOS-Sensor mit verbessertem Supersonic Wave Filter für Staubschutz Dualer TruPic VIII Hochgeschwindigkeits-Bildprozessor klapp- und schwenkbares Display 2,4MP EVF mit bis zu 120 Bildrate Highres Shots: 50MP aus der Hand, 80MP-RAW-Dateien vom Stativ Verschluss für 400.000 Auslösungen ausgelegt 2 UHS-II SD-Karten Slots Neue Staubentfernung SSWF LiveND Funktion für Langzeitbelichtungen Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Olympus ist bekannt dafür, immer wieder spezielle technische Highlights anzubieten, die die Kameras von den Konkurrenzmodellen abheben. Für die OM-D E-M1X hat Olympus Features wie den HighRes Shot weiterentwickelt, aber überrascht auch mit spannenden neuen Funktionen, z.B. …
      ND Filter-Funktion LiveND, um Belichtungszeiten um bis zu Faktor 32 zu erzielen Neue Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Die Olympus OM-D E-M1X kommt Ende Februar für 2.999 € (UVP) in den Handel.
      Professioneller Anspruch
      Dass Olympus als Kunden u.a. Berufsfotografen im Visier hat, zeigt sich einerseits in Features, die als Pflichtprogramm für eine „professionelle“ Kamera angesehen werden:
      Der Auslöser ist für 400.000 Auslösungen ausgelegt Die Kamera hat 2 UHS-II SD-Karten Slots, der Pufferspeicher nimmt 287 RAW-Bilder in Folge auf Außerdem hat Olympus die Kamera für extreme Anforderungen gerüstet.
      Sie ist gegen extrem gut gegen Staub und Wasser abgedichtet. Sollte doch Staub auf den Sensor geraten, hilft der neue Super Sonic Wave Filter, der Verschmutzungen vom Sensor mit 30.000 Schwingungen /sek katapultiert.
      Um eine Überhitzung von Sensor und Prozessoren zu vermeiden, ist in der Kamera eine sog. Heat-Pipe integriert, die Wärme in die äußeren Teile der Kamera ableitet.
      5-Achsen Bildstabilisator bringt bis zu 7,5 Blendenstufen
      Olympus war der erste Hersteller, der die Bildstabilisierung im Gehäuse spiegelloser Kameras anbot. Die Kombination mit der optiischen Stabilisierung konnten bislang verwackelungsfrei Belichtungszeiten genutzt werden, die 6,5 Blendenstufen länger waren. Diesen Wert schiebt die E-M1X nochmals weiter raus:
      Unter bestimmten Bedingungen sind jetzt 7,5 (mit dem 12-100 mm Objektiv) bzw. 7 (nur durch die Kamera) Blendenstufen längere Belichtungszeiten als per Freihand ohne Unterstützung möglich. Dies entspricht einem Faktor von ca. 180x, also z.B. ca 4 sek statt einer 1/50 Sekunde. Dies wird u.a. möglich durch einen neuen Gyrosensor, dessen Empfindlichkeit um den Faktor 5 gegenüber der E-M1 Mark 2 gesteigert wurde.
      50MP Highres Shots aus der Hand, 80MP vom Stativ
      Den HighRes Shot hatte schon die E-M12 Mark 2: Durch das Verrechnen mehrerer Aufnahmen, zwischen denen der Sensor um weniger als 1 Pixel verschoben wird, konnten deutlich höher aufgelöste Aufnahmen erzeugt werden. Beim Vorgängermodell entstanden so 40MP JPEG- bzw. 60MP RAW-Dateien. Der Nachteil: es musste ein Stativ genutzt werden.
      Mit der E-M1x lässt sich diese Funktion jetzt aus der Hand nutzen, die Auflösung beträgt sogar 50 MP, vom Stativ sind jetzt sogar 80MP RAW-Dateien möglich. Beim Handheld HighRes Shot werden bis zu 16 Aufnahmen miteinander verrechnet - der Sensor wird dabei nicht gezielt verschoben, sondern die natürlichen Verwackelungen des Fotografen werden genutzt.
      Während der Produkteinführung wurden Bildbeispiele von Olympus Visionaries im Druck präsentiert, die zeigen, dass dieses Feature mit minimalem Aufwand tatsächlich extrem hoch aufgelöste Bilder erzeugen.
      Serienbilder bis zu 60 B/s
      Die Serienbildrate beträgt wie beim Vorgänger spektakuläre 60 Bilder/Sek mit dem elektronischen Shutter – dann allerdings ohne C-AF-Nachführung. Mit mechanischem Verschluss und voller AF-Unterstützung sind es 18 B/s, dank des großen Pufferspeichers werden bis zu 257 RAW-Bilder gespeichert, bevor die SD-Karte beschrieben werden muss
      Live ND - bis zu 32x längere Belichtungszeiten
      Eine weitere neue Funktion ist LiveND: Durch die Kombination mehrerer Einzelbilder errechnet die Kamera den gleichen Effekt wie eine Langzeitaufnahme mit bis zu 32-fach längerer Belichtungszeit. Im Gegensatz zu „echten“ Langzeitaufnahmen wird der Effekt live im Sucher angezeigt.
      Autofokus
      Das Autofokus-System wurde komplett überarbeitet. Der Phasen-AF arbeitet wie beim Vorgänger mit 121 Kreuzsensoren, zusätzlich werden jetzt auch Bildinformationen bereits aufgenommener Bilder genutzt, um die Motivschärfe perfekt zu verfolgen.
      Die Motiverkennung erkennt spezielle Motive jetzt automatisch und verfolgt sie, während sich der Fotograf auf das die anderen Bildaspekte konzentrieren kann. Olympus hat versprochen diese Funktion per Firmware-Update mit zusätzlichen Motivarten weiter aufzurüsten.
      Akkugriff direkt integriert
      Die wichtigste Änderung gegenüber dem Vorgängermodell: Der Akkugriff ist direkt in die Kamera integriert. Er fasst zwei Akkus (identisch mit denen der E-M1.2) und ermöglicht so mit einer Ladung bis zu 870 Aufnahmen – oder sogar 2.580 Aufnahmen, wenn der QuickSleep-Modus genutzt wird. Die Akkus lassen sich per USB z.B. über eine Powerbank laden, anscheinend sogar im laufenden Betrieb. Dies eröffnet interessante Möglichkeiten für langlaufende Video- oder Intervallaufnahmen.
      Design, Usability & Handling

      Die wichtigsten Bedienelemente sind zweifach vorhanden, jeweils für Quer- und Hochformat:
      Auslöser AE- und AF-Lock-Taste Hinteres und vorderes Wählrad ISO- und Korrektur-Taste Zwei frei belegbare Funktionstasten auf der Vorderseite der Kamera Sogar der neue Joystick – der von vielen Kunden gewünscht wurde – ist doppelt vorhanden, über ihn lässt sich der AF-Punkt verschieben.
      Alle direkt erreichbaren Bedienelemente sind unterschiedlich strukturiert, so dass sich die Kamera nach kurzer Eingewöhnung blind bedienen lässt. Die Beschriftungen der Buttons sind auch nicht mehr aufgedruckt, sondern sondern in die Bedienelemente eingelegt.
      Die Kamera liegt mir persönlich perfekt in der Hand, sowohl im Quer- als auch im Hochformat: Alle Bedienungselement an der richtigen Stelle, ohne Verrenkung zu erreichen und unabsichtliche Fehlbedienung.

      Display & Sucher
      Das Touch-Display ist wie bei der E-M1.2 klapp- und schwenkbar. Der Sucher hat eine Auflösung von 2,4 MP, Vergrößerung 0,83x und hat eine Bildwiederholrate von bis zu 120 fps - nicht interlaced sondern als Vollbild.

      Menü
      Um oft benötigte Elemente aus den Tiefen des Menüs schneller zu erreichen, kann jetzt ein eigenes Menü konfiguriert werden, das sich wiederum durch eine frei belegbare Funktionstaste aufrufen lässt.
      Software
      Auch bei der Software tut sich was: Der Olympus Viewer wird durch den neuen Olympus Workspace ersetzt, der die RAW-Entwicklung um den Faktor 10 beschleunigen soll. Er kann demnächst kostenlos von Besitzern von Olympus Kameras runtergeladen werden
      Ebenfalls demnächst möglich: Kabelloses Tethered Shooting via WiFi: Sie Olympus Lösung arbeitet im Gegensatz zu anderen Herstellern im 5GHz Band, so dass höherer Bandbreiten möglich sind in bis zu 30m Entfernung von der Kamera.
      Fazit
      Während mehrere Hersteller ihr Heil im spiegellosen Vollformat suchen, setzt Olympus darauf, die Stärken eines kompakten Systems und des kleineren MFT Sensors auszuspielen.
      Olympus verzichtet bewusst auf die Steigerung der Megapixel (und liefert mit dem Handheld HighRes Shot eine elegante Alternative) und bietet mit der neuen OM-D E-M1X ein Paket aus extremer Belastbarkeit, intuitiver Bedienbarkeit und wirklich praxisrelevanten Innovationen.
×
×
  • Neu erstellen...