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Olympus OM-D E-M1X: Innovationen, Belastbarkeit und intuitive Bedienung

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das regelt sich am Ende vielleicht über den Preis (es sei denn, Olympus verbietet Preissenkungen, wenn sie's denn können).
Wenn die EM1X 1800 kostet und man sie als verbesserte EM 1.2 sieht, ist sie gar kein schlechtes Angebot

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Jedenfalls dürfte die Olympus für 3000€ keine Verkaufsschlager werden. 

Wer „echtes“ HighRes will bekommt da schon eine a7riii und wer nur weniger Rauschen will eine a7iii. Eine a9 ist preislich aber noch ein ganzes Stück höher  

dazu sogar noch kompakter :D

60b/s hätte ich nur gerne beim MacroStacking :)

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vor 7 Stunden schrieb leicanik:

....Ich finde es außerdem irgendwie befremdlich, wenn einerseits bei Diskussionen um mFT und Kleinbild im Forum der Unterschied erbittert verkleinert bis abgestritten wird und andererseits dann eine solche Kamera den Totalveriss bekommt, wegen völlig unzumutbaren Rauschens.

naja, diejenigen u.a. auch ich,die die limitationen eines mFT Sensors akzeptieren diskutieren doch selten mit und halten sich da schon lange raus

 

Meine Aussage seit einiger Zeit ist: Für draussen und Sport als Privatier bei gutem Licht reicht mir auch ein 1" (Nikon N1, FZ1000) in der Halle reicht mir ein mFT 20Mpix und f2.8 nicht. Ich bin kein Profi, reiche aber regelmässig Bilder an Zeitungen zur Veröffentlichung ein, in der Regel werden von mir die mit dem 28mPix BSI aus der NX1 und mit dem 1,4/85mm (gecroppten) genommen und die (rausch- und Auflösungstechnisch) sind nicht  ganz so gut wie dass, was ein manchmal auch fotografierender Fachprofi mit einer D850 bzw 1Dx abliefert

Für mich ganz persönlich ist diese OM ein Zeichen, dass Olympus weiss dass sie was tun müssen, aber Features die wirklich klasse sind (Stabi, HiRes etc) leider bei einer Sportkamera mir als essentielles Feature so noch nicht untergekommen sind. In der Grösse einer Pen oder einer M5mkIII fände ich so was Klasse

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vor 25 Minuten schrieb Absalom:

Jedenfalls dürfte die Olympus für 3000€ keine Verkaufsschlager werden. 

Wer „echtes“ HighRes will bekommt da schon eine a7riii und wer nur weniger Rauschen will eine a7iii. Eine a9 ist preislich aber noch ein ganzes Stück höher  

 

Naja .... das ist mal wieder Äpfel vs Birnen

Die M1X wird eine Speedmaschine, die halt auch noch hohe Auflösung kann. Natürlich kann eine Alpha 7R III mehr Auflösung, aber in den Schlamm schmeissen würde ich die ungern, Sonys eigenartige Auslegung von "abgedichtet" ist ja bekannt. Eine A9 kann das vielleicht alles ab, aber  ... naja .. ich will die nicht bezahlen (OK, ich will auch die Oly nicht bezahlen :D ... für meine bescheidenen Zwecke reicht eine "normale" Kamera vollkommen aus)

Es ist ein bisschen sinnlos, dass Du drei Kameras nennst, um dann den Schluss zu ziehen, dass die M1x wohl nicht ankommen wird (natürlich wird sie eher in homöopathischen Dosen verkauft werden ... das liegt an der Zielgruppe, wer braucht schon solche Werte? .. ausser Sport/Wildlifeprofis... und Hobbyfotografen :D )

Ansonsten werden wir in ein paar Monaten sehen, ob sie angenommen wird .. vielleicht ist sie ja auch eher als "wir zeigen mal, was wir können und testen das Zeug, bevor wir es in die normalen Kameras einbauen"

bearbeitet von nightstalker

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@nightstalker

 

wie schon vorher von mir geschrieben. 

Die Oly ist ein Hybrid der überall mitspielen will. Leider hat sie dadurch auch überall Nachteile. 

Die 60b/s und der Ibis sind aber schon sehr beeindruckend. 

 Aber eine IPX1 Schutzklasse finde ich jetzt wenig beeindruckend (Schutz gegen senkrecht fallendes Wasser (Tropfwasser)) 

 

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Nun sind diese Hybride aber auch nicht so schlecht zu gebrauchen. Ich denke, dass Olympus schon seine Kunden im Blick hatte bei der Entscheidung, den Griff fest anzubauen.

Es ist übrigens nicht die einzige Kamera, die bei einigen ein für den Preis mehr oder weniger großes „Na ja“ erzeugt. Canon R und Nikon Z fallen mir da auch ein. Da gibt es auch jede Menge Aspekte, die mir in der Preislage nicht gefallen und Kaufzurückhaltung auslösen.

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vor 31 Minuten schrieb nightstalker:

Ansonsten werden wir in ein paar Monaten sehen, ob sie angenommen wird .. vielleicht ist sie ja auch eher als "wir zeigen mal, was wir können und testen das Zeug, bevor wir es in die normalen Kameras einbauen"

Ich hoffe mal, dass das so kommen wird. Bisher ist ein guter AF-C nur dem Top-Modell vorbehalten. Jemand der auch Motive hat, die einen guten AF-C benötigen,  und der einen kleineren Body möchte,  der wird sich eher im Hause Sony umsehen. 

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Neben dem AF-C, der sicher für einige verbesserungswürdig erscheint, wäre mir ein anderes Feature wichtiger:

Eine Fokusfalle, die im vorgewählten Fokusfeld eine Bewegung registriert (Kontrast- und/oder Helligkeits- und/oder Farbveränderung) mit einstellbarer Sensitivität erkennt, darauf fokussiert und ein Einzelbild oder eine voreinstellbare Serie auslöst. Das ist nur Firmware und müsste meiner Meinung nach relativ leicht integrierbar sein. Dazu natürlich wie immer mein Wunsch nach dem echten Global-Shutter, damit auch schnellste Bewegungen keinen Roling-Shutter-Effekt mehr erzeugen.

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vor einer Stunde schrieb tgutgu:

Es ist übrigens nicht die einzige Kamera, die bei einigen ein für den Preis mehr oder weniger großes „Na ja“ erzeugt.

Die Fuji X-H1 fällt mir als mögliche vergleichbare Kamera ein, die von Fuji größer und offensichtlich für professionelle Fotografen entwickelt wurde. Als einzige Fuji besitzt diese eine Bildstabilisation. Dies hat aber anscheinenend nicht dazu geführt, dass diese Kamera für den bestimmten Kundenkreis interessanter wurde.
Der Preis ist jetzt innerhalb eines Jahres von 1899 auf 1099 gefallen.

Man muss dazu aber auch sagen, dass die Technik der X-H1 seit September letzten Jahres quasi als veraltet galt. Das wird der E-M1X so nicht passieren, vermute ich.

bearbeitet von grillec

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Für mich als Tier-Fotograf völlig an den Motiven vorbei entwickelt - Stabi gut und schön, den haben andere inzwischen auch und bei schweren Objektiven und ein 4.5/150-400 mm wird auch jenseits 2,5 Kilo wiegen, ist es schwer auf Einbein oder Sandsack zum verzichten.
Stabi hilft ja auch bekanntermaßen gar nichts bei bewegten Motiven.

Dann will ich keine 1 Kilo-Kamera mit unsinniger Hochformat-Tastatur (man hätte mFT gleich quadratisch konstruieren müssen!) und ich will keinen gering auflösenden Sucher, der mir Farben, Helligkeit und Kontraste nicht bestmöglich anzeigt.
Und ich brauche den bestmöglichen AF.
Den hatte für mich lange eine EOS, dann lange eine Nikon D500 und jetzt Sony Alpha 6400 und Alpha 9.
Ich mag Sony Kameras noch weniger als die Olympus Bedienung, wenn ich heute mit Handschuhen am Fluss fotografiere, weiß ich nicht wohin mit meinen Fingern (weil bei Sony alles gequetscht ist).
Aber wenn Olympus den Hauptschalter schon links platziert ist alles falsch, denn ich kann die Kamera nicht mit einer Hand schnell greifen und einschalten. Und die linke Hand ist bei Tierfotografen immer am Objektiv.

Der AF ist nicht vielversprechend und der Sensor reicht in der Größe nicht aus für die meisten Tierfotos - schon gar nicht bei Dämmerung oder schnellen Bewegungen.
Ich nutze mFT auf Reisen, in Städten, auf Wanderungen, bei gutem Licht, ich schätze gute Konstruktionen wie 12-100 mm, 8 mm, die Leicas und ich würde das System nicht wieder her geben.
Aber für Tier- wie auch für Sport- und auch für Porträtfotografie ist der APS-C Sensor Mindestvoraussetzung und Vollformat praktisch unschlagbar. Bei mFT fehlen auch alle hochlichtstarken Teles, ein 4.0/300 mm und selbst ein 2.8/200 mm sind da nur ein schwacher Trost - ohne 2.0/150 mm und 2.8/300 mm bin ich zu schnell im Bildrauschen oder bei unscharfen Motiven.
Und wer wie ich mal die 6400 bei Sony ausprobieren konnte oder gar die 9 - der lässt lieber die Handschuhe aus - als sich mit weniger zufrieden zu geben.
Ich hoffe Nikon wird Sony Paroli bieten - bei Olympus habe ich da keine Hoffnung - schon gar nicht mit dieser Kamera.
Eine E-M1III mit besserer Technik werde ich kaufen - eine X ganz sicher nicht.
Ein Handgriff muss abnehmbar sein und denkt mal darüber nach euch von Sony endlich einen quadratischen Sensor bauen zu lassen - ich weiß das ist eine Utopie, Videoleute verstehen die Forderung gar nicht - aber nie war es so logisch wie heute, den Bildkreis eines Objektives komplett aus zu nutzen und nie mehr eine Kamera drehen zu müssen.
Ausschnitte machen wir alle doch ohnehin in der Bildbearbeitung.
Das wäre die Neuheit gewesen - aber klar, ein Sensor nur für Olympus rechnet sich nur schwer - die X wird sich aber vermutlich genausowenig rechnen (obwohl, viele Bauteile - Sensor, EVF, Monitor, Speicherschacht, Bajonett, Akku - sind ja gar nicht neu).

Die Nische für mFT ist viel größer als die Macher denken - keineswegs Profi-Tier- und Sport - sicher nicht Porträt und nicht wirklich Landschaft - sondern REISEN, Street, Experiment, MAKRO.
Hoffe Olympus bekommt mit einer E-M1III bald wieder die Kurve, die X ist ein Schleudertraum.
 

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Hallo zusammen,

 

wenn sich Olympus mal an sein FT Objektivsortiment erinnern würde:

2,0/ 35-100; 2,0/ 150; 2,8/ 90-250; 2,8/ 300

Das sind eigentlich die Objektiv-Typen, die dem mit der Emix angepeilten Kundenkreis (Sport, Action und ggf. auch Wildlife) angeboten werden müssten.

 

Gruß von

Axel

 

bearbeitet von FritzG

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vor 9 Minuten schrieb FritzG:

Hallo zusammen,

 

wenn sich Olympus mal an sein FT Objektivsortiment erinnern würde:

2,0/ 35-100; 2,0/ 150; 2,8/ 90-250; 2,8/ 300

Das sind eigentlich die Objektiv-Typen, die dem mit der Emix angepeilten Kundenkreis (Sport, Action und ggf. auch Wildlife) angeboten werden müssten.

 

Gruß von

Axel

 

Mit solchen Objektiven würde ich ggf. auch wieder hauptsächlich mit MFT fotografieren. Das 150er f2 war mein Lieblingsobjektiv an der E-M1... leider der AF unterirdisch für Sport. Die als native MFT Objektive 😍

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was ich mich bei der Kamera frage ist, warum verwendet man nicht einfach einen quadratischen Sensor anstatt so eine klobige Batteriegriff-Lösung bei der man erstmal umständlich umgreifen muss. Bei dem ohnehin hohen Preis wäre das vermutlich nicht so ein großer Unterschied.

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Ein paar Gedanken zu Aussagen wie, sinngemäss, »nicht für professionelle Einsatzzwecke geeignet« oder »reicht vielleicht für Webbildli, sicher ned für Print, weil, Rauschen«.

Haben Leute, die so etwas denken / sagen, schon mal Fotos für Zeitungs- und Magazindruck produziert? Die üblichen Zeitungs-Maschinen kommen auf 85-100 Linien pro Zoll, ältere sind noch auf 60 lpi, da verwischt Dir auch noch so schlimmes µ43-ISO-6400-Rauschen, ISO 12800 darf es auch schon mal sein. Da siehst Du kaum mehr etwas bis nichts rumrauschen. Magazindruck ist etwas besser, aber auch da – das Rauschen geht in der vergleichsweise geringen Auflösung und vergleichsweise geringen Vergrößerung in der Regel unter. Für Web / ePapers ist’s eh egal, da haben die Redaktionen zum Teil noch Vorgaben wie »Bitte 800px lange Kante«. Die alte 6-Megapixel-Regel gilt auch heute noch mit Ausnahme der Hochglanzmagazine oder wenn Du einen Super-Crop-freudigen Bildredakteur hast. Wobei es auch da manchmal noch reicht, siehe Anhang als Illustration.

Ich denke nicht, dass sich die E-M1X im Profieinsatz für Hallensport oder Fußball eignet. Nicht wegen etwaigem Rauschen, sondern weil die Bandenwerbung im Hintergrund zu oft nerven dürfte. Aber für den ganzen fotojournalistischen Rest? Kaum ein Problem. Ich muss eh Kontext im Bild haben, damit die Redaktionen etwas damit anfangen können. Meine Redaktionen dürften da auch nicht die Ausnahme sein; ein Blick in die Nominierten und Gewinner der ganzen Pressebilder-Wettbewerbe zeigt relativ selten großartig Vorder- oder Hintergrundunschärfe, wenn's ned um Sport geht. Hier z.B. zähle ich zwei oder drei Fotos, wo starke Unschärfen eine bildrelevante Rolle spielen, beim Rest bewegt es sich zwischen »Mist, hab nicht alles ganz scharf hinbekommen« oder »Ginge auch problemlos mit µ43«. https://www.worldpressphoto.org/collection/photo/2018

Wäre die E-M1X was für mich? Hätte ich nicht schon E-M1.2 incl. Griffen wohl schon. Ich muss für eine Fotostory immer eine Auswahl sowohl im Quer- als auch Hochformat abliefern, genau deshalb verwende ich diese Griffe. Wenn der schon fix eingebaut ist, super. Ohne Akkus ist die E-M1X offenbar nur 50g schwerer so ca. 150g schwerer als eine E-M1.2 mit Griff (und ohne Akkus), Gewicht- und Größenunterschied spielt also kaum eine Rolle für mich. Falls ich also in den nächsten zwei Jahren Ersatz benötigen sollte, weshalb nicht? So 500 Euro günstiger sein dürfte sie jedoch, da hätte ich nix dagegen. 😆

Cheers,
-Sascha

Edith sagt: Das mit den 50g, da hatte sich Wong wohl vermessen. Alle anderen Reviews sagen was von so um die 150-200g mehr Gewicht. Korrigiert.

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bearbeitet von nggalai

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vor 6 Minuten schrieb milamber:

quadratischen Sensor anstatt so eine klobige Batteriegriff-Lösung bei der man erstmal umständlich umgreifen muss. Bei dem ohnehin hohen Preis wäre das vermutlich nicht so ein großer Unterschied.

Das ist ja mein Gedanke.
Nichts an der Fotografie ist so lästig und auch technisch so nachteilig, wie die Kamera ins Hochformat drehen zu müssen - zumindest freihand!
Das kann man mit mFT am einfachsten abschaffen.
Der Joystick liese sich nutzen um eine Maske im Sucher zu verschieben und seinen späteren Ausschnitt auch im Sucher besser zu visualisieren.

Weg mit dem Hochfromat!

Doch, so einfach ist es nicht - Objektive haben nicht selten speziell angepasste Sonnenblenden und Format-Begrenzungen in den Objektiven.
Und auch bei der möglichen Sensor-Ausbeute streiten sich die Vordenker 17x17 mm will vielleicht nicht einwandfrei klappen. 13x13 wäre zu klein.
Und es sollte eben auch eine Kamera für die Fotoanwendung sein.
Und als Tierfotograf will ich auf gar keinen Fall GPS in der Kamera und auch nicht Tiere gefährden durch dumme Menschenmassen, die nicht wissen was sie tun. Das ist schon jetzt das schlimmste an der Tierfotografie - die Jeeps und die Knipser und die ahnungslosen „Tierfreunde“ .

Ach wenn es doch wenigstens Fujifilm oder Hasselblad im Mittelformat kapiert hätten - mit dem quadratischen Sensor.
Vermiutlich spricht die reine Sensorfertigung (Kosten) massiv dagegen.

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vor 9 Stunden schrieb Onkel_vom_Mars:

Naja, so schlecht ist die Kamera auch nicht. Klar, sie kann nicht mit dem Rennpferd A9 beim AF mithalten und wird auch keine 1D- und D5-Leute gewinnen. Umgekehrt werden aber Leute, die sich für m43 entschieden haben, jetzt auch nicht gleich zu den großen Geschützen zurückkehren wollen.

In der Beobachtung sehe ich einen Schlüsselsatz. MFT steht unter Druck, seitdem höhere BQ durch größeres Format bezahlbar geworden ist. Panasonic reagiert darauf, indem sie zusätzlich KB anbieten - die Sache mit den zwei Beinen. Und Olympus versucht, aus der Defensive heraus zu demonstrieren, wie hoch man die technische Latte für MFT legen kann. Dabei durchbrechen sie sowohl hinsichtlich Größe und Gewicht als auch hinsichtlich des Preises Barrieren, die bisher als unübersteigbar galten. Wenn sie jetzt vor Fixierung auf technische Höchstwerte versäumen, eine dem Anspruch entsprechende BQ zu liefern, haben sie ein echtes Problem. Mich jedenfalls haben alle bisher in größerer Auflösung gezeigten Bilder hinsichtlich Qualität bei höheren ISO nicht überzeugt.

Es wäre nicht das erste Mal, daß Konstrukteure und Marketing vereint die Anforderungen der Endverbraucher aus dem Auge verloren hätten und ein Produkt geliefert hätten, das auf dem Papier toll aussieht - aber auch nur dort.

Man kann aber auch andersrum spekulieren. Die Ästhetik der Sport- und Wildlife-Photographie lebt bis jetzt sehr stark vom Prinzip der "Freistellung". Dabei kann MFT systembedingt nicht voll mithalten. Andererseits geht aber von der Handy-Photographie ein starker Trend (sorry @max gandhi ;) ) zum "soviel scharf wie möglich" aus. Vielleicht erwartet man bei Oly, daß das auch auf die genannten Bereich der Profi-Photographie ausstrahlt und wollen den (höchst riskant vermuteten) Trend auch für sich nutzen.

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vor 11 Minuten schrieb micharl:

Es wäre nicht das erste Mal, daß Konstrukteure und Marketing vereint die Anforderungen der Endverbraucher aus dem Auge verloren hätten und ein Produkt geliefert hätten, das auf dem Papier toll aussieht - aber auch nur dort.

Die hatten vermutlich mehr das Jubiläum im Blick und da musste halt etwas Außergewöhnliches präsentiert werden. Haben sie ja auch geschafft:  Eine außergewöhnliche MFT-Kamera mit gewöhnlichen Innenleben zum außergewöhnlichen Preis.

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Hier zur Abwechslung mal eine sehr positive Review: https://www.digitalcameraworld.com/reviews/olympus-om-d-e-m1x-review

Hier wird die E-M1x weder durch die Brille des Sportfotografen noch des Wildlife-Profis betrachtet, sondern als "flagship re-imagined" mit besonderem Fokus auf Ergonomie.

bearbeitet von michael_engelen

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