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Anbei eine kleine Ausbeute von meinem Urlaub auf Helgoland im letzten April. Kurz vorher hatte ich Ben von Wongs Clip über Microplastik gesehen, danach war mir klar, dass in der Nordsee auch ziemlich große Plastikstücke rumschwimmen.

 

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Mein "gefällt mir" gilt der fotografischen Arbeit und nicht der gezeigten und beängstigenden Fakten.

Wir haben mit der Veränderung des eigenen Konsumverhaltens begonnen. Damit können wir nicht die Welt retten. Aber Jeder kleine Schritt ist wie ein kleiner Wassertropfen. Viele davon werden zu einem Bach, Fluss....

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vor 21 Minuten schrieb kirschm:

Mist, kann nicht gucken, sonst ist mein Datenvolumen weg. Heute kommt hoffentlich einer von der Telekom, um zu schauen, was die da mit meinem Anschluss versemmelt haben.

Lass Dir Zeit, die Fotos bleiben ja hier liegen bis Dein Anschluss wieder funktioniert.

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vor 1 Stunde schrieb kirschm:

Mist, kann nicht gucken, sonst ist mein Datenvolumen weg. Heute kommt hoffentlich einer von der Telekom, um zu schauen, was die da mit meinem Anschluss versemmelt haben.

Da ich nichts sehe, gehe ich mal davon aus, dass mit Tölpel nicht die User und mit Nest nicht das SKF gemeint ist.

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tolle Fotos zu einem heiklen Thema.....

gerade heute früh habe ich einen kurzen Beitrag zum Thema im Radio gehört im Zusammenhang mit dem ContainerMüll, der gerade in Holland angeschwemmt wird.

Abgesehen davon, daß wohl aller möglicher Plastikmist in Mägen verschiedenster Vögel - und natürlich nicht nur der Vögel -  landet (Neugier? keine Ahnung) - sind angeblich die Nester aus Plastik auch nicht geeignet, die Eier ordentlich zu schützen bzw. zu wärmen....

 Auch die gemeine HausAmsel weiß Plastikmüll als Nistmaterial zu schätzen, kenne ich schon lange.. - .... eigentlich hatte ich das bisher immer für lustig gehalten, wenn da ein Stück Folie o.ä. eingearbeitet war....., Amseln gibt es hier auch noch genügend.... aber vielleicht ist die Idee langfristig doch nicht so gut...

 

:(

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vor 10 Stunden schrieb Ebi80:

Leider kann der Mensch da nichts tun, er ist so dumm und macht sein Irrsinn munter weiter.

Alles über einen Kamm zu scheren bringt da aber auch nichts! Bei der Reduzierung der Verwendung von Kunststoff als Verpackungsmaterial ist jeder Einzelne gefragt. Natürlich macht die Einzelperson gemessen an Milliarden von Menschen keinen signifikanten Unterschied, aber irgendwo muss es ja anfangen. Wenn man mit dem eigenen Korb zum Einkauf geht, das unverpackte Gemüse nicht noch in Plastiktüten tut und auch bei den sonstigen Lebensmitteln Plastik meidet, dann ist schon viel erreicht. Manchmal reicht es schon ein Zeichen zu setzen um andere zum Nachdenken und auf kurz oder lang zum Handeln zu bewegen. Durch Resignation wird diese Welt aber sicher zu keinem besseren Ort für die kommenden Generationen.

Vielen Dank an Sabine für diese Bilder!

bearbeitet von somo3103

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Klar, Kunststoffabfälle gehören in einen geschlossenen Kreislauf, und sei es in die graue Tonne zum Restmüll. Bin jedes Jahr zweimal für eine Woche an der französischen Kanalküste, und wenn man da an den kilometerlangen Stränden langläuft und auf das angespülte Strandgut schaut, dann sind werder Trinkhalme, Wattestäbchen, Plastikflaschen oder andere Abfälle ein nennenswertes Problem, sondern die Fischerei trägt zu geschätzt 80% (Gewicht) des vorgefundenen Kunstoffs bei, mit vielen ausgeschnittenen Netzresten und vielem, was vielleicht eher zufällig von Bord gegangen ist als absichtlich ins Meer geworfen wurde, wie Fischkästen aus Kunststoff, Gummihandschuhe, (Sport-) Schuhe, u. a. m. Aber deshalb die Fischerei verbieten? Die gelben Westen liegen schon bereit.

Viele, die glauben, mit Vermeidung von Kunststoffverpackungen, ohne die unser Handelssystem in Selbstbedienung einfach zusammenbrechen würde, per se etwas für die Umwelt zu tun, unterschlagen den Energie-Aufwand anderer Verpackungen wie Glas oder Papier bei der Herstellung oder Wiederverwendung mal eben, der die CO2 Bilanz sehr ungünstig beeinflusst. Nimmt man die Reduzierung des CO2s als oberste Maxime, dann gehörten z. B. alle Glasverpackungen (Einweg, wie z. B. Speiseöl, Essig, eingelegtes Gemüse (Gurken, Mixed Pikles, geröstete Paprikaschoten, u. a.), Wein, Schnaps u. a., bepfandeter Mehrweg wie Mineralwasser, Bier, ...) und Blechverpackungen verboten, weil die Herstellung und, bei Mehrweg, das Spülen sehr CO2 und energieaufwändig ist.

Tiere sind nicht dumm und fressen nicht ihr Nistmaterial. So fand ich beim letzten Ausräumen der Meisennistkästen Nester vor, die neben dem üblichen Gewebe aus trockenem Gras und Moos reichlich mit Styroporkügelchen durchsetzt waren. Leichtes Material, nicht verrottend und gut wämeisolierend. Exzellente Werkstoffwahl. Aus welcher Hausisolierung auch immer die Piepmätze diese Kügelchen herausgepickt haben.

Trotz allem, Daumen hoch für die tollen Bilder von Sabine!

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@RoDo das sehe ich teilweise anders als du. Mehrweg ist nicht per se besser, aber auch nicht per se schlechter. Es kommt auf die Transportwege an. Aber ich stimme dir zu, dass es nicht alleine hilft, die eine durch die andere Verpackung zu ersetzen. Das Zauberwort heißt Vermeidung, nicht Ersatz. Und da geht wesentlich mehr, als wir heute tun. Als Kind habe ich von meiner Mutter auch das Einkaufsnetz für den Gang zum Markt in die Hand gedrückt bekommen, Plasiktüten brauchte man da nicht. Und selbst der Besitzer der Pommesbude bei meiner Arbeitsstelle um die Ecke ist gerne bereit, die Pommes in einen mitgebrachten Behälter zu packen, anstatt dass er mir für die 30 Meter eine Styroporschachtel gibt, die ich dann unmittelbar wegwerfe. Und Vögel mögen zwar kein Nistmaterial fressen, aber hast du schon mal den Inhalt der Mägen von Seevögeln gesehen? Zu "bewundern" z.B. auf Amrum. 

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REWE hat inzwischen Mehrwegnetze für Obst und Gemüse im Sortiment. Davon hab ich mir ein paar gekauft und muss nun nicht mehr diese fuddeligen Plastiktütchen nehmen, um meine zwei Tomaten oder drei Äppel einzupacken. Sorry, wenn das zu OT ist, nur so als Hinweis, vielleicht kennt jemand diese Möglichkeit noch nicht.

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vor 6 Stunden schrieb leicanik:

@RoDo das sehe ich teilweise anders als du. Mehrweg ist nicht per se besser, aber auch nicht per se schlechter. Es kommt auf die Transportwege an. Aber ich stimme dir zu, dass es nicht alleine hilft, die eine durch die andere Verpackung zu ersetzen. Das Zauberwort heißt Vermeidung, nicht Ersatz. Und da geht wesentlich mehr, als wir heute tun. Als Kind habe ich von meiner Mutter auch das Einkaufsnetz für den Gang zum Markt in die Hand gedrückt bekommen, Plasiktüten brauchte man da nicht. (1) Und selbst der Besitzer der Pommesbude bei meiner Arbeitsstelle um die Ecke ist gerne bereit, die Pommes in einen mitgebrachten Behälter zu packen, anstatt dass er mir für die 30 Meter eine Styroporschachtel gibt, die ich dann unmittelbar wegwerfe. (2) Und Vögel mögen zwar kein Nistmaterial fressen, aber hast du schon mal den Inhalt der Mägen von Seevögeln gesehen? Zu "bewundern" z.B. auf Amrum. (3)

(1) Ja, ging mir genauso. War zwar nicht immer ein Netz, sondern meist eine Tragetasche aus festem Nylongewebe mit Henkeln. Aber das, was ich zu holen hatte, war natürlich verpackt. In Papier, Kunststoff (war damals noch wenig: Senf im Beutel, Fleischsalat, ...), Glas oder Blech. Daran hat sich in den letzten 60 Jahren kaum was geändert.

(2) doch hoffentlich nicht einfach auf die Straße oder Parkwiese? Unser Metzger verkauft mittags etwas vom Grill (Bratwurst, Schnitzel, ...) und auch Eintopf. Letzteres kommt in einem Plastikteller und dazu gibt's einen Kunststofflöffel. Und in Zukunft: Teller aus Bambus (mit Kunststoff als Bindemittel?) und Holzlöffel? Oder wie stellt sich das der Herr Timmermanns vor?

vor 6 Stunden schrieb CalamityJane:

REWE hat inzwischen Mehrwegnetze für Obst und Gemüse im Sortiment. Davon hab ich mir ein paar gekauft und muss nun nicht mehr diese fuddeligen Plastiktütchen nehmen, um meine zwei Tomaten oder drei Äppel einzupacken. Sorry, wenn das zu OT ist, nur so als Hinweis, vielleicht kennt jemand diese Möglichkeit noch nicht.

Mag ja sein. Bei uns kommen Großobst und Großgemüse gar nicht in eine Verpackung, sondern die Äpfel, Birnen, Gurken, Zucchinis, ... aus dem Hofladen gehen lose in den Einkaufskorb. Aber Nüsse, kleine Zwiebeln, Rosenkohl, Feldsalat, ... kommen eben in den üblichen Henkelbeutel, dessen 3 g Gewicht unsere gelbe Tonne kaum belasten. Der landet bestimmt nicht in der Nordsee.

Kritisch sehe ich ein Angebot von Edeka (nicht bei uns, aber im TV wurde darüber berichtet), für Wurst und Käseaufschnitt feste Kunststoff-Boxen mit Klappdeckel anzubieten. Diese werden mit einer speziellen Schaufel befüllt. Das fällt unter das Thema: "Wir sparen, koste es, was es wolle!" Ist diese Box geleert, so wird sie mit SIcherheit gut gespült, mit warmem Wasser und wie ich eine deutsche Hausfrau kenne, mit viel warmem Wasser, sagen wir mal, einem Liter. Nach einem Jahr und einer Spülung/Füllung pro Woche haben wir einen Verbrauch von 50 l warmem Wasser gegen 50 kleine Kunststoffbeutel. Die CO2 Bilanz der Box ist eindeutig schlechter, denn mit den 50 Beuteln kann man durch Verbrennen die 50 l Wasser nur gering erwärmen.

(3) War noch nie auf Amrum und im Web finden die Suchmaschinen nichts passendes. Habe aber in Spiegel Online was gefunden, was für mich ein Fake-Foto ist. Das alte Lied: Für einen guten Zweck wird eine Information, hier ein Foto, gefälscht oder zumindest stark aufgepimpt. Die Menge an Kunststoffteilen, die angeblich im lebenden Tier war und jetzt im Kadaver freiliegt, passt überhaupt nicht in den Körper. Und sollte, wenn man den Verwesungszustand sieht, längst verweht sein. Ich kenne mich am Meer aus, s. o.

bearbeitet von RoDo

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Am 4.1.2019 um 07:59 schrieb kirschm:

Mist, kann nicht gucken, sonst ist mein Datenvolumen weg. Heute kommt hoffentlich einer von der Telekom, um zu schauen, was die da mit meinem Anschluss versemmelt haben.

So, Internet läuft wieder, einfach geil und genial Deine Bilder, obwohl das mit MFT ja alles gar net geht.

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vor 11 Stunden schrieb xbeam:

 

Hier wird Plastikmüll aus den Ozeanen zu Unterhosen verarbeitet:  https://theotherdanishguy.eu/pages/smoothshell

dazu gab es heute einen kurzen Bericht im TV.

 

 

Ja, es gibt unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten, Addidas Parlay Produkte werden aus Plastikflaschen gemacht. 

 

Es stört mich nicht, wenn wir hier ganz allgemein über Plastikmüll und zusammenhängende Themen diskutieren, es darf nur nicht politisch werden, weil Andreas das nicht möchte. Wir können die Diskussion aber auch gerne in den Smalltalk verschieben.

Ich kaufe jetzt z.B. vermehrt bei Edeka, weil die mir im Gegensatz zu anderen Supermärkten und Marktständen in meiner Gegend jetzt endlich erlauben meine Sachen in selbst mitgebrachte Tupperschüsseln zu packen, statt sie in kunststoffbeschichtetes Papier zu wickeln und dann noch mal in einen Plastikbeutel. 

Mein Gemüsehändler verschenkt an seine Kunden zu Weihnachten seit ein paar Jahren Stoffbeutel oder Einkaufsnetze mit der Bitte, diese beim Einkauf doch bitte immer mitzubringen, damit wir Plastik sparen. 

bearbeitet von acahaya

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Dass Fischernetze zerreißen und die Reste im Meer landen liegt wohl in der Natur der Sache. Vögel benutzen alles Mögliche zum Nestbau - was sie eben so finden. Die Nester rund um unseren Reitbetrieb werden grundsätzlich mit dem ausgebürsteten Winterfell von innen ausgekleidet - Roßhaarmatratzen sozusagen. 

Ich war schon ein paarmal zum fotografieren auf Helgoland und konnte keine Verschlimmerung feststellen. Es gibt insbesondere in den Felsen, in denen die Lummen brüten, enorm viel Netzmaterial in dem die sich auch erhängen können. 

Es wird nach langer Pause wegen Arbeitsüberlastung mal wieder Zeit, dass ich mir den Helgoländer Wind um die Ohren wehen lasse. Wenn ich Eure Fotos anschaue, höre ich das Kreischen der Seevögel wieder, das immer meinen Puls beschleunigt.  Dagegen sind die Robben doch ein gemütlicher Haufen.

bearbeitet von Regs

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vor 14 Stunden schrieb vaio2:

Ich hatte 2013 offensichtlich Glück, keiner der anfliegenden Tölpel hatte Müll im Schnabel ...

Das sieht man hauptsächlich während des Beginns der Paarungszeit, wenn der Nestbau eben beginnt. Später ist es wirklich Glücksache, einen "Materialtransport" ablichten zu können.

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      Letztes Jahr waren wir in der Regenzeit in Kamerun. Da ich mit der ganzen Familie unterwegs war und mich die GX7 auch sonst überzeugte, blieb die DSLR zu Hause. Im Rückblick war es die richtige Entscheidung. Die Canon 6D hat zwar die technisch bessere Bildqualität, die Handlichkeit und Unauffälligkeit des uFT Systems erlaubt aber Bilder, die mit der DSLR nicht möglich sind. Was mich im Land schockiert hat, war das Müllproblem. 
      Obwohl pro Kopf wesentlich weniger Müll entsteht, die Leute ernähren sich hauptsächlich immer noch von nicht abgepackter Nahrung, sieht es teilweise katastrophal aus. Das angehängte Bild entstand in einem Wohnviertel in Bamenda. Verheerend sieht es auch in Limbe aus. Der Müll wird einfach ins Meer gekippt und wird dann wieder angeschwemmt.  Viele scheint das kaum zu interessieren. Da wird die Plastikflasche vom nicht billigen Strandrestaurant gleich ins Meer geworfen. Immerhin versucht man wenigsten in Limbe dem Müll Herr zu werden.  Ich hoffe, die Chinesen stellen dort demnächst eine Müllverbrennungsanlage hin. Die bauen dort das eine oder andere, sehr sinnvolle Infrastrukturprojekt. 
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