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vor 3 Stunden schrieb leicanik:

Sag ich doch. Aber sollten Zölle nicht ursprünglich mal dazu dienen, die einheimische Produktion vor Billigimporten zu schützen?

Ursprünglich? Ursprünglich dienten sie dazu, beim Handelsverkehr Mehrwerte zugunsten der eigenen Kasse abzuschöpfen oder Bauwerke und Handelrouten zu finanzieren. „Zugunsten der eigenen Kasse“ umfasste die Kassen von Fürsten, Städten, Kirchen, Grafschaften etc. bis hin zu den Geldbeuteln von Wegelagerern.  Zölle gibt es weit länger als Billigimporte. Ursprünglich wurden vor allem Luxusgüter mit Zöllen belegt (Salz, Edelmetall, Seide etc). 

Oder einfach gesagt: Zölle dienten in erster Linie der Geldbeschaffung. Später kamen diverseste weitere Gründe hinzu. Auch Marktabschottung und Schutz vor Billigimporten. 

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Ja o.k., so ganz ursprünglich ... aber dafür hätten wir ja heute die Steuern. Egal, ihr wisst doch sicher, was ich meine: Wenn Zölle dem Schutz der einheimischen Produzenten dienen, dann kann ich das zu großen Teilen verstehen  und sogar gutheißen. "Marktabschottung" klingt mir da viel zu abwertend. Es wäre der (Um-)Welt schon sehr damit gedient, wenn wir Transportwege kurz hielten und mehr auf Produkte aus dem näheren Umfeld zurückgreifen würden. Und wenn wir nicht der Billigproduktion unter schlechten Bedingungen im Rahmen der Globalisierung Tür und Tor öffnen würden und eine "Konkurrenz" und "den Markt" als einzige oder hauptsächliche Regulationsmechanismen akzeptierten, die ja doch unter völlig ungleichen Vorbedingungen funktionieren. Aber das führt jetzt wirklich weit ab.

Aber Zölle, die diese Funktion nicht erfüllen (brauchen), sind dann eben tatsächlich reine Abschöpfungsinstrumente und sollten auch als solche angesehen und bezeichnet werden (und gehören m.M.n. abgeschafft ...). Fürstentümer, Schlagbäume zwischen Kleinstaaten, Wegelagerer und anderes haben wir ja schließlich auch nicht mehr ;) 

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Ob kurze Lieferwege immer ökologisch sind, ist zweifelhaft. Wenn viele Kleinbauern ihr Obst bspw. mit dem Traktor zum lokalen Bioladen fahren und der Verbraucher von Laden zu Laden tingelt um all die Lebensmittel zu kaufen die er benötigt, kann der ökologische Fußabdruck durchaus größer sein wie wenn am Ende der Welt ein Frachter mit vielen Dingen des täglichen Bedarfs bis nach Deutschland schippert, dort alles abwirft und die Ware in die Supermärkte der Republik verteilt werden wo der Verbraucher einmal in der Woche vorfährt um alles zu kaufen was er benötigt. Lokal gleich ökologisch, diese Gleichung wurde schon widerlegt. 

Ansonsten empfände ich es als wenig hilfreich, wenn die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht mit uns handeln dürfen, nur weil sie schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Entlohnung haben. Verweigern wir Ihnen diese Möglichkeit, wird es für sie ungleich schwieriger, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Zumal die Empirie belegt, daß Abschottung selten oder nie hilfreich ist, die heimische Wirtschaft zu schützen. 

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vor 22 Minuten schrieb JhonnyKash:

Ansonsten empfände ich es als wenig hilfreich, wenn die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht mit uns handeln dürfen, nur weil sie schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Entlohnung haben. Verweigern wir Ihnen diese Möglichkeit, wird es für sie ungleich schwieriger, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Zumal die Empirie belegt, daß Abschottung selten oder nie hilfreich ist, die heimische Wirtschaft zu schützen.

Ganz allgemein wäre schön, wenn in beide Richtungen faire Bedingungen Handelsbedingungen geschaffen würden. Aktuell ist es so, dass Entwicklungsländer mit manchen billigen Sachen überschwemmt werden, was die dort heimische Produktion zerstört (z.B. exportiert die westliche Welt Fleischteile aus industrieller Massentierhaltung, die hier keiner essen möchte).

Insgesamt finde ich eine "gesunde" Hemmschwelle zu globalem Handel gut, um globalen Monopolen entgegenzuwirken und Abhängigkeiten davon.

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vor 36 Minuten schrieb pizzastein:

Aktuell ist es so, dass Entwicklungsländer mit manchen billigen Sachen überschwemmt werden

Subventionen im Kontext Welthandel sind halt auch nur Zölle, nur eben mit umgekehrtem Vorzeichen. Die gehören sinnigerweise auch abgeschafft.

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vor 2 Stunden schrieb JhonnyKash:

Ansonsten empfände ich es als wenig hilfreich, wenn die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht mit uns handeln dürfen, nur weil sie schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Entlohnung haben. Verweigern wir Ihnen diese Möglichkeit, wird es für sie ungleich schwieriger, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern.

Was wirklich helfen würde, wären  Zölle auf Rohstoffe, die unverarbeitet diese Länder verlassen, und im Gegenzug keine Zölle auf Produkte, die dort produziert und dann exportiert werden. Das würde dem Ausbluten entgegenwirken und qualifizierte Arbeit in die Länder bringen. Alles andere ist doch eine moderne Form des Kolonialismus unter dem Deckmäntelchen der „Hilfe“. Natürlich verdienen auch einheimische Minenarbeiter an den exportierten Rohdiamanten. Und wenn wir das nur unterbinden würden. hätten sie gar nichts. Aber wie viel mehr würden die Länder profitieren, wenn zuerst mal die Minen von einheimischen Firmen betrieben würden und wieviel noch mehr, wenn sie verarbeitete Diamanten exportieren könnten ...

bearbeitet von leicanik

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vor 2 Stunden schrieb JhonnyKash:

Ob kurze Lieferwege immer ökologisch sind, ist zweifelhaft. Wenn viele Kleinbauern ihr Obst bspw. mit dem Traktor zum lokalen Bioladen fahren und der Verbraucher von Laden zu Laden tingelt um all die Lebensmittel zu kaufen die er benötigt, kann der ökologische Fußabdruck durchaus größer sein wie wenn am Ende der Welt ein Frachter mit vielen Dingen des täglichen Bedarfs bis nach Deutschland schippert, dort alles abwirft und die Ware in die Supermärkte der Republik verteilt werden wo der Verbraucher einmal in der Woche vorfährt um alles zu kaufen was er benötigt. Lokal gleich ökologisch, diese Gleichung wurde schon widerlegt. 

Von wem widerlegt? Das halte ich für keine seriöse Argumentation, weil sie beliebige Prämissen setzt, die der eigenen Schlussfolgerung möglichst dienlich sein sollen. Wer sagt, dass die Bauern alle einzeln dahin fahren müssen? Wer sagt, das man durch viele Bioläden tingeln muss? Wer sagt, dass man das mit dem Auto machen muss? Und wer sagt, dass die Leute, die statt dessen einmal pro Woche in den großen Supermarkt fahren, nicht in der ersparten Zeit häufiger zum Shoppen für andere Dinge fahren? Beweisen oder widerlegen lässt sich auf diese Weise nichts. Da müsste man schon schlüssigere Modelle annehmen.

Aber vielleicht sollten wir das auch nicht mehr hier vertiefen. Ich fürchte, wir beide werden bei diesen Themen nicht so leicht auf einen Nenner kommen. Jedenfalls nicht in so einem Medium, vielleicht  eher in abendlicher Diskussionsrunde bei einem guten Bier oder Wein  (aus lokaler Produktion ;) )

bearbeitet von leicanik

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vor einer Stunde schrieb leicanik:

Da müsste man schon schlüssigere Modelle annehmen.

Auch das gibt es mit Sicherheit. Ich erinnere mich vor allem an den Energiebedarf für Kühlhauslagerung bei regionalen Produkten vs. frisch von Übersee, ich glaube das gab sich nicht viel. Müsste aber nach Daten suchen.

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vor einer Stunde schrieb leicanik:

Was wirklich helfen würde, wären  Zölle auf Rohstoffe, die unverarbeitet diese Länder verlassen, und im Gegenzug keine Zölle auf Produkte, die dort produziert und dann exportiert werden. Das würde dem Ausbluten entgegenwirken und qualifizierte Arbeit in die Länder bringen. 

Helfen würde, wenn die EU die afrikanischen Länder nicht dazu nötigen würde, ihre Zölle zu entfernen, um mit dem subventionierten "Abfall" aus Vieh- und Landwirtschaft aus Europa die dortigen Märkte zu zerstören. 

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vor 3 Minuten schrieb pizzastein:

Auch das gibt es mit Sicherheit. Ich erinnere mich vor allem an den Energiebedarf für Kühlhauslagerung bei regionalen Produkten vs. frisch von Übersee, ich glaube das gab sich nicht viel. Müsste aber nach Daten suchen.

Natürlich würde ein sinnvolles umfassendes Konzept auch beinhalten, dass man auf Erdbeertorte zu Weihnachten verzichtet ;) 

Wobei das „frisch“ von Übersee natürlich ein Euphemismus ist. Entweder unreif geerntet und über See, oder frisch, dann allerdings eingeflogen und damit mit Sicherheit energiefressender als ein Kühlhaus (die man im Übrigen ja auch mit Eisspeicher-Heizanlagen kombinieren könnte). 

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vor 26 Minuten schrieb leicanik:

Wobei das „frisch“ von Übersee natürlich ein Euphemismus ist. Entweder unreif geerntet und über See,

Kommt darauf an, was... die aktuellen Blaubeeren aus Peru sehen nicht mehr so ganz taufrisch aus, bei Äpfeln sieht's anders aus, denen schadet ein längerer Transport wenig. Zum Thema:

https://www.zeit.de/2012/26/Stimmts-Apfel-Import

Besonders interessant ist allerdings der letzte Abschnitt... (wenn auch schlecht berechnet, wer fährt schon alleine wegen ein paar Äpfel zum Einkauf)

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vor 1 Stunde schrieb leicanik:

Da müsste man schon schlüssigere Modelle annehmen

Die Uni Gießen kommt u.a. zu diesem Fazit:

"An der Universität Gießen haben Experten ausgerechnet, dass nicht die Entfernung, sondern die Auslastung über die Ökobilanz entscheidet – und da schneiden regionale Anbieter mit ihren kleinen Mengen trotz kürzerer Wege schlechter ab als Großbetriebe und der internationale Handel. Regional vermarktetes Lammfleisch – das ist eines der Beispiele für die die Gießener Modellrechnungen durchgeführt haben – regional vermarktetes Lammfleisch schneidet deshalb unter Umständen schlechter ab als Importe aus Neuseeland."

Bei Lammfleisch spielt Saisonalität auch m.E. keine Rolle, bei anderen Produkten aber natürlich sehr wohl. 

vor 1 Stunde schrieb leicanik:

Was wirklich helfen würde, wären  Zölle auf Rohstoffe, die unverarbeitet diese Länder verlassen, und im Gegenzug keine Zölle auf Produkte, die dort produziert und dann exportiert werden.

Kein schlechter Gedanke. Wobei wir das ja mit vielen Entwicklungs- und Schwellenländern ja bereits machen. Das war ja der Anstoß dieser Diskussion. Große Teile Afrikas haben da eine Sonderrolle. Das Problem von Afrika ist in erster Linie, daß es oftmals an Demokratie und dann Zugang zu Eigentum mangelt, daß autokratische Herrscher und Warlords lieber die Ressourcen der Länder zum eigenen Vorteil verjubeln anstatt nachhaltige Investitionen zu tätigen.

 

vor 2 Stunden schrieb leicanik:

Aber vielleicht sollten wir das auch nicht mehr hier vertiefen. Ich fürchte, wir beide werden bei diesen Themen nicht so leicht auf einen Nenner kommen. 

Kein Problem, ich nehme einen Dissens nicht persönlich ;)

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vor 35 Minuten schrieb JhonnyKash:

Die Uni Gießen kommt u.a. zu diesem Fazit:

Wissenschaftler haben herausgefunden und sind dann wieder rein gegangen.

 

Ich wohne in der Eifel, wie hier und auch in anderen ländlichen Gebieten wird praktisch nur mit dem Auto eingekauft und zwar im Supermarkt. Die Leute, die mit dem veganen Fahrrädchen in den Bio-Markt fahren, gibt es nur in der Stadt :D

..ok wir haben aber noch die Eier-Frau :)

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vor 2 Stunden schrieb wuschler:

Ich wohne in der Eifel, wie hier und auch in anderen ländlichen Gebieten wird praktisch nur mit dem Auto eingekauft und zwar im Supermarkt. Die Leute, die mit dem veganen Fahrrädchen in den Bio-Markt fahren, gibt es nur in der Stadt :D

Ich würde mich nicht so drüber lustig machen. Meine Schwägerin wohnt auch in der Eifel, Freunde von ihr in der Pfalz. Ja o.k., mit dem Fahrrad fahren da tatsächlich nicht viele. Es geht auch nicht um vegan. Aber es wird in ländlichen Gegenden durchaus auch viel lokal eingekauft: Fisch holt sie lokal. Bis vor einiger Zeit gab es auf dem Dorf noch einen Bäcker. Der Freund in der Pfalz ist gelernter Metzger und schlachtet selbst. Nüsse sammelt meine Schwägerin selbst, Marmelade kocht sie selbst ein - zu keinem geringen Teil bezieht sie das Obst dazu aus der Nachbarschaft. Die Leute, von denen ich da rede, sind alles andere als Ökos oder Vegetarier. Im Odenwald wiederum gibt es im ländlichen Raum mehr Hofläden als bei uns Biomärkte.

Aber ich vergaloppiere mich, sorry, es ging ja eigentlich um Fotoläden ... 

bearbeitet von leicanik

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In Basel an bester Lage hat es Foto Wolf an bester Lage mit Leica und Olympus. Sehr gut, nett und man kann auch testen. Scheint aber etwas im Umbruch. Fotomarlin hat vor allem Sony, aber auch vieles anderes.

bearbeitet von wasabi65

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Am 25.11.2018 um 20:31 schrieb stoenggi:

Fuchs Foto Video in der Enge oder online mit dem Auftritt digifuchs.

 

Und dann noch die GraphicArt und Light&Byte AG. Bei den beiden sehe ich auch eine Möglichkeit, gegen den Onlinedruck anzukommen, zumindest temporär – sind beides auch Systemhäuser, die ihr Geld damit verdienen, dass Fotografen dort für vergleichsweise wenig Geld Objektive und Kamerasysteme für einen Auftrag mieten. So ein bisserl wie ProFot, wo man sich für ein paar hundert Franken für einen Auftrag ein PhaseOne XF-System holt (und dem Kunden in Rechnung stellt), einfach für Hasselblad oder dicke Tüten von Nikon und Canon. Das ist eine Dienstleistung, die z.Z. in der Schweiz fast nur stationär tut; so etwas wie LensRentals.com gibt’s hier meines Wissens nach (noch?) nicht.

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Am 27.11.2018 um 22:31 schrieb leicanik:

Ich würde mich nicht so drüber lustig machen.

Ich habe bei solchen Diskussionen oft das Gefühl, dass "Pro Laden" meist von den Leuten kommt, die auch eine dementsprechende Infrastruktur haben. Da ist es relativ leicht so zu argumentieren und für mich wirkt das nicht selten einfach Schwarz-Weiß. Wer in den Laden geht ist "Gut", wer Online bestellt ist "Böse".

Ich stelle die Frage gerne noch einmal, welchen Vorteil als Kunde habe ich (wenn ich keine Beratung benötige) die Sachen in einem Laden zu kaufen? Das Geschäft ändert sich und dem muss man sich anpassen, viele reagieren darauf in dem paralell neben dem Laden auch Online-Bestellung möglich ist und das scheint durchaus tragfähig zu sein.

Wir waren bspw. dieses Jahr auf der "Photo+Adventure", eine kleine Fotomesse mit Ausstellungen und mehreren Händlern. Da konnte man quasi alles ausprobieren und sich auch mal eine Stunde ausleihen und direkt an einem interessanten Ort (Landschaftsparks Duisburg) ausprobieren. Da ist einiges über die Ladentheke gegangen, u.a. haben auch wir da gekauft. Das kann Online nicht bieten, in die Richtung müsste man ansetzen und nicht einfach so weitermachen wie die letzen 20-30 Jahre.

Zuletzt haben wir Wanderschuhe gesucht und waren in drei Läden, teils hatten die nicht mal die Marke und keiner den Schuh den wir haben wollten. Online bestellt (Laden plus Internet) und sehr gut telefonisch beraten worden, so macht man das heute.

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es wird ja immer bemängelt, dass die Leute in den Laden gehen, sich alles zeigen lassen und sich beraten lassen und dann für den günstigsten Preis im Internet kaufen. Das bedeutet, dass der Laden den Aufwand und die Kosten hat, der Internetshop das Geschäft macht.

Das fände ich nicht fair. Wenn ich mir die Sachen im Laden anschaue, kaufe ich auch dort, da ich die Möglichkeit das in die Hand zu nehmen, honorieren möchte.

Wenn ich genau weiß was ich will, finde ich die Internetbestellung auch in Ordnung. Manchmal sind es sogar die "richtigen" Fotofachgeschäfte die die günstigsten Internetpreise haben.

Bisher habe ich bei Foto aber nur Zubehör im Internet gekauft, Objektive und Kameras im Laden

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vor 27 Minuten schrieb 123abc:

Das hat vor ein paar Jahren

Das hat sich m.M.n. aber auch geändert. Zum einen sind die Angebote neben den Massenartikeln meist sogar teurer als mitterweile beim Fachhändler, zum anderen hatten wir im letzten Jahr öfters das Problem, dass die Sachen beschädigt waren oder teils auch gefehlt haben weil sie sehr schlecht verpackt wurden. Mittlerweile eigentlich nur noch Buch/Film/Foto.. ach ja, eine Wanderhose, im Marketplace, genau von dem Fachgeschäft bei dem ich dann auch die Wanderschuhe bestellt habe :)

Ich suche gerade ein Tele, in den Preissuchmaschinen sind das auf der ersten Seite mitterweile alles Fachgeschäfte mit Onlineauftritt.

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vor 4 Stunden schrieb wuschler:

Ich habe bei solchen Diskussionen oft das Gefühl, dass "Pro Laden" meist von den Leuten kommt, die auch eine dementsprechende Infrastruktur haben.

Oder Zeit.

Ich hab mal ein 3/4 Jahr gebraucht um mir neue Schuhe zu kaufen 😅. Entweder habe ich Samstag gearbeitet oder meine Frau, in letzterem Fall mußte ich dann aber das Kind hüten. Da ist an Shopping nicht zu denken. Und die wenigen gemeinsamen freien Samstage verbringt man dann lieber anderweitig.

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vor 8 Stunden schrieb wuschler:

Ich habe bei solchen Diskussionen oft das Gefühl, dass "Pro Laden" meist von den Leuten kommt, die auch eine dementsprechende Infrastruktur haben.

Eher von den Leuten, die es sehr bedauern, dass die Infrastruktur immer mehr verschwindet ;) 

Wanderschuhe (und Schuhe überhaupt) möchte ich übrigens nur ungern bestellen müssen, so was möchte ich anprobieren. Und ich möchte auch nicht so viele Schuhe hin und her schicken, wie ich im Laden manchmal ausprobiere. Wir ersticken so schon in LKW-Karawanen.

bearbeitet von leicanik

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