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Die Schweizer Foto Pro Gruppe, zu der mehrere Fotofachgeschäfte in Zürich, Bern, Luzern, Baden und Winterhur gehören ist pleite. Die ca. 100 Mitarbeitenden wurden heute informiert und stehen jetzt wohl alle auf der Strasse.

Ich kann hier nur einen Bericht des Revolverblatts Blick verlinken. Blick: Foto Pro ist pleite

Aber ich habe die Infos noch aus einer zuverlässigeren Quelle. Für mich persönlich keine Überraschung. Das war abzusehen. Man kann nicht überall die UVP verlangen und meinen die Kunden kaufen trotzdem. Andere Fachgeschäfte haben sich da besser angepasst.

Achtung: Foto Pro Schweiz hat nichts mit dem gleichnamigen chinesischen Stativhersteller zu tun (Hersteller. z.B. der Rollei Stative).

bearbeitet von octane

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vor 8 Stunden schrieb Jumbolino67:

Gibt es mit der Schließung von Ganz und Bären überhaupt noch ein Fotogeschäft in Zürich?

 

Keine Ahnung. Ich bin nie in Zürich.  In Luzern gibt es  P&M Photomedia. Das ist das ehemalige Sony Center Luzern. Die führen  heute neben Sony allerdings auch Nikon, Canon, Fujifilm, Leica, Olympus und Panasonic. Und das zu deutlich besseren Preisen als Foto Pro.

bearbeitet von octane

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Tja, das Internetzeitalter. Und keinen der gewitzten Preisvergleicher interessiert, wie hoch z.B. die Ladenmieten vor Ort sind. Wir sparen uns zu Tode, so lange, bis es gar keine Läden mehr gibt und nur noch Logistikzentren irgendwo auf dem Land ...

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vor einer Stunde schrieb leicanik:

Tja, das Internetzeitalter. Und keinen der gewitzten Preisvergleicher interessiert, wie hoch z.B. die Ladenmieten vor Ort sind. Wir sparen uns zu Tode, so lange, bis es gar keine Läden mehr gibt und nur noch Logistikzentren irgendwo auf dem Land ...

Dann werden aber wenigstens die Ladenmieten in der Innenstadt wieder billiger ;) . Es ist das Gesetz des Schweinezyklus, dem sich der einzelne schwer entziehen kann.

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vor 6 Stunden schrieb leicanik:

Tja, das Internetzeitalter. Und keinen der gewitzten Preisvergleicher interessiert, wie hoch z.B. die Ladenmieten vor Ort sind. Wir sparen uns zu Tode, so lange, bis es gar keine Läden mehr gibt und nur noch Logistikzentren irgendwo auf dem Land ...

Wenn ein Händler nicht merkt, dass er nicht für alles 20% mehr verlangen kann als die Onlinehändler, dann habe ich kein Mitleid. Dass es sehr wohl anders geht, zeigen mehrere andere Fotofachgeschäfte (auch in Städten). Die haben den Knall schon lange gehört. Aber dass  es der Branche generell schlecht geht ist klar. 

 

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vor 6 Stunden schrieb micharl:

Dann werden aber wenigstens die Ladenmieten in der Innenstadt wieder billiger ;) . Es ist das Gesetz des Schweinezyklus, dem sich der einzelne schwer entziehen kann.

Wenn es sich so regulieren würde, wäre das ja dann auch o.k., aber das ist leider ein schönes Märchen des Kapitalismus, das schon lange nicht mehr aufgeht. Wie es wirklich läuft,  sehe ich täglich um mich herum: Die „alten“ Branchen sterben weg, selbst wenn danach die Ladenmieten irgendwann sinken, ist dann von denen keiner mehr da, der wieder einziehen könnte. Es folgt teilweise längerer Leerstand, der die Ortskerne veröden lässt und andere Branchen mit in dem Abgrund zieht, weil die Laufkundschaft ausbleibt, da sie sich woanders hin orientiert (Einkaufszentren zum Beispiel). Also noch mehr Leerstand und Ödnis. Und dann, wenn alles so richtig abgewrackt ist, kommen die Billigketten, Ein-Euro-Shops, Handyläden, Friseure und Nagelstudios. Dazu noch ein paar Läden mit exotischem Plunder (aber halt wirklich Plunder). Döner und Brot geht auch immer, manchmal x Läden nebeneinander, man fragt sich, wie das eigentlich funktioniert , aber es geht.

In meiner Umgebung ist es genau so gelaufen. Alle anderen Branchen, die es mal gab, als wir vor 30 Jahren hergezogen waren, sind ausgestorben. Kein Eisenwaren-/Werkzeugladen mehr, keine Haushaltswaren, keine vernünftigen Kleiderläden mehr, der Radio-Fernseh-Laden weg, der Musikladen (Instrumente, Noten,  CDs usw.) weg. Der Buchladen auf ein Viertel verkleinert, ein Schreibwarenladen weg, der andere auf ein Viertel verkleinert. Ebenso nur noch ganz winzig und ums Überleben kämpfend der Elektro- und Lampenladen. Von ehemals drei guten Metzgern inzwischen keiner mehr da. Das Bettenfachgeschäft gibt gerade auf. Der letzte Fotoladen schon lange weg usw. ... 

bearbeitet von leicanik

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vor einer Stunde schrieb octane:

Wenn ein Händler nicht merkt, dass er nicht für alles 20% mehr verlangen kann als die Onlinehändler, dann habe ich kein Mitleid. Dass es sehr wohl anders geht, zeigen mehrere andere Fotofachgeschäfte (auch in Städten). Die haben den Knall schon lange gehört.

Ja, schon. Aber nach meiner Beobachtung halten die sich dann auch oft nur begrenzte Zeit. Nach langer „Diaspora“ gibt es in Frankfurt jetzt endlich wieder einen halbwegs gut bestückten Laden (Leistenschneider). Die Preise sind wirklich gut, die Lage mit Sicherheit sehr teuer. Ich halte die Luft an, wie lange der Laden bleibt, habe schon einige verschwinden sehen ...

Ein richtiger Laden wird preislich nie wirklich mit reinem Onlinehandel konkurrieren können, das muss uns doch klar sein. Er hat einfach andere Ausgaben. Wenn er mithält, dann muss er das irgendwo ausgleichen, wie macht er das? Durch weniger Verdienst? Das hat seine Grenzen. Wenn wir tatsächlich immer das Billig(st)e wollen, dann müssen wir uns konsequenterweise darauf einstellen, irgendwann einfach alles nur noch zu bestellen. Kann man machen, es gibt auch inzwischen viele Leute, die das gar nicht stören würde. Dann hätten wir eben Innenstädte mit nur noch bestimmten Branchen (Gaststätten, Lebensmittel, Klamotten, Friseure, sowas ...) und anderes gibt es dann eben einfach nicht mehr. Insgesamt deutlich weniger Läden. Der klassische Einkaufsbummel entfällt und wird durch andere Freizeitaktivitäten ersetzt, und durch gelegentliche Fahrten zu irgendwelchen Outlet-Dörfern (Disneyland-mäßig). Vielleicht ist das die Entwicklung, und vielleicht findet man das irgendwann normal. Kann ich mir vorstellen. Aber mir gefällt das nicht...

bearbeitet von leicanik

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Nachdem ich dem Fotofachhandel mal wieder eine Chance geben wollte und mir am Telefon trotz expliziter und zweimaliger Nachfrage bestätigt wurde, dass ich meine Kreditkarte als Pfand für eine Testaktion nutzen kann - und dies nach Anreise zum Fachgeschäft (in Berlin) dann doch nicht funktionierte, hält sich meine Trauer in Grenzen. 

Schade um die Innenstädte ist es schon, aber so ist nunmal der Lauf der Zeit. Die guten Lagen scheinen ja noch zu funktionieren, aber ein wenig außerhalb hat sich das Gewerbe schon deutlich verändert. Aber nicht erst seit dem Internet, sondern schon seit Einzug des "Mall-Zeitalters".

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vor 14 Minuten schrieb Rob:

Aber nicht erst seit dem Internet, sondern schon seit Einzug des "Mall-Zeitalters".

Ja das stimmt, sehe ich auch so. Allerdings hat das Internet das Ganze um ein Vielfaches beschleunigt und verschärft. Und diese „Malls“ - was für eine Qual inzwischen, dort einzukaufen. Die sind inzwischen der Entwicklung entsprechend völlig überfüllt, jedenfalls zu Zeiten, wo arbeitende Menschen Zeit zum Einkaufen haben. Ein Gedränge, dass es einem vergeht. Und auch dort verschiebt sich das Angebot. Oft ist die vermeintliche Vielfalt nur scheinbar vorhanden.

Was du über den schlechten Service schreibst, ist dann natürlich sehr ärgerlich. Und das verstehe ich auch nicht: Guter Service wäre doch das Einzige, was der Einzelhandel nun wirklich für sich in die Waagschale werfen könnte. Leider geschieht das teilweise auch nicht mehr, aber das lässt sich nicht verallgemeinern, ich kenne da auch sehr positive Beispiele.

bearbeitet von leicanik

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In Bern sind wir noch gut dran - da gibt es das reich sortierte Fotofachgeschäft Foto Video Zumstein/Photovision, mit qualifiziertem Personal. Aber auch Zumstein musste neulich Filialen in zwei  Städten schliessen, weil der Umsatz nicht mehr genügte.

Was mir auffällt: Dass mancher Online Anbieter übersichtlichere und informativere Webseiten aufschaltet als die meisten Fachgeschäfte, die sich das einfach nicht leisten können.

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Mein Olympus-Händler in der nächsten Kleinstadt hat schon vor Jahren aus Altersgründen aufgehört. Solange es ihn gab, habe ich dort auch eingekauft. Seither bin ich so frei, günstige Online-Angebote die mich interessieren, anzunehmen. 

"Unsere" Innenstadt wurde von den Stadtvätern ausgeblutet zugunsten eines Outlet-Centers. 

 

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vor einer Stunde schrieb leicanik:

Wenn es sich so regulieren würde, wäre das ja dann auch o.k., aber das ist leider ein schönes Märchen des Kapitalismus, das schon lange nicht mehr aufgeht. Wie es wirklich läuft,  sehe ich täglich um mich herum: Die „alten“ Branchen sterben weg, selbst wenn danach die Ladenmieten irgendwann sinken, ist dann von denen keiner mehr da, der wieder einziehen könnte. Es folgt teilweise längerer Leerstand, der die Ortskerne veröden lässt und andere Branchen mit in dem Abgrund zieht, weil die Laufkundschaft ausbleibt, da sie sich woanders hin orientiert (Einkaufszentren zum Beispiel). Also noch mehr Leerstand und Ödnis. Und dann, wenn alles so richtig abgewrackt ist, kommen die Billigketten, Ein-Euro-Shops, Handyläden, Friseure und Nagelstudios. Dazu noch ein paar Läden mit exotischem Plunder (aber halt wirklich Plunder). Döner und Brot geht auch immer, manchmal x Läden nebeneinander, man fragt sich, wie das eigentlich funktioniert , aber es geht.

 

vor einer Stunde schrieb leicanik:

Ein richtiger Laden wird preislich nie wirklich mit reinem Onlinehandel konkurrieren können, das muss uns doch klar sein. Er hat einfach andere Ausgaben. Wenn er mithält, dann muss er das irgendwo ausgleichen, wie macht er das? Durch weniger Verdienst? Das hat seine Grenzen. Wenn wir tatsächlich immer das Billig(st)e wollen, dann müssen wir uns konsequenterweise darauf einstellen, irgendwann einfach alles nur noch zu bestellen. Kann man machen, es gibt auch inzwischen viele Leute, die das gar nicht stören würde. Dann hätten wir eben Innenstädte mit nur noch bestimmten Branchen (Gaststätten, Lebensmittel, Klamotten, Friseure, sowas ...) und anderes gibt es dann eben einfach nicht mehr. Insgesamt deutlich weniger Läden. Der klassische Einkaufsbummel entfällt und wird durch andere Freizeitaktivitäten ersetzt...

Ich sehe das ganz genau so, und es gefällt mir genauso wenig wie Dir - aber ich sehe alles in diese Richtung drängen und keine Gegenkräfte. Und einige ganz wichtige Branchen hast Du bei Deinen Newcomern ganz vergessen: Kraftsport-Studios, Wettbüros, Sports-Bars, Shisha-Bars ...

Ein Schlüssel zum Verständnis der Lage ist vielleicht Dein letzter Satz: "Der klassische Einkaufsbummel entfällt und wird durch andere Freizeitaktivitäten ersetzt..." Er lenkt den Blick darauf, daß wir es nicht nur mit ökonomischen Veränderungen zu tun haben, sondern mit einem tiefgehenden Kulturwandel. Die Vorstellungen, von dem, was man mit seiner Freizeit anfangen könnte und sollte,  haben sich brutal verändert: Einmal durch Diversifizierung, dann aber auch durch Infantilisierung und Verprollung immer größerer Bevölkerungsanteile. Oh ja - Berlin ist eine Studienreise wert :( . Und der Umstand, daß dem auf der anderen Seite ein hochsubventioniertes und daher als Hochkultur bezeichnetes, aber letztlich in vielem genauso geisttotes Spiegelbild-Extrem gegenübersteht, macht es nicht besser.

Um wenigstens wieder in die Nähe unseres Topics zu kommen: Dieser "Kulturwandel" bildet natürlich auch den Hintergrund für den Siegeszug der Handy-Knipserei und den Gegentrend, unter "anspruchsvoller Photographie" immer öfter Quartettspiele im Ausrüstungsbereich mißzuverstehen: Nur F1.4? - also unter 1.2 geht ja gar nicht!  Da ist es für den Handel wirklich nicht leicht, einen erfolgversprechenden Kurs zu fahren.

bearbeitet von micharl
Typpex

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In Berlin hatte ich bis vor ca. 15 Jahren vorzugsweise bei Wüstefeld gekauft. Wenn man aber etwas benötigte, was nicht "Brot-und-Butter-Sortiment" ist, war es nicht am Lager. Die Preisgestaltung blieb so, als ob es das Internet nicht gäbe und ich habe dann die nächsten Jahre bevorzugt online gekauft. 

Nachdem Wüstefeld den unvermeidlichen Weg gegangen war und die Filialen von Leistenschneider übernommen wurden, hat sich das wieder geändert. Ich habe wieder den Fotohändler meines Vertrauens, mit gutem Sortiment, realistischen Preisen, freundlichem Fachpersonal und ich schaue wenn ich in der Gegend bin immer auf einen kleinen Plausch vorbei, auch wenn ich gerade gar keine Kaufabsichten habe.

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vor 18 Minuten schrieb micharl:

 

Ich sehe das ganz genau so, und es gefällt mir genauso wenig wie Dir - aber ich sehe alles in diese Richtung drängen und keine Gegenkräfte. Und einige ganz wichtige Branchen hast Du bei Deinen Newcomern ganz vergessen: Kraftsport-Studios, Wettbüros, Sports-Bars, Shisha-Bars ...

Ein Schlüssel zum Verständnis der Lage ist vielleicht Dein letzter Satz: "Der klassische Einkaufsbummel entfällt und wird durch andere Freizeitaktivitäten ersetzt..." Er lenkt den Blick darauf, daß wir es nicht nur mit ökonomischen Veränderungen zu tun haben, sondern mit einem tiefgehenden Kulturwandel. Die Vorstellungen, von dem, was man mit seiner Freizeit anfangen könnte und sollte,  haben sich brutal verändert: Einmal durch Diversifizierung, dann aber auch durch Infantilisierung und Verprollung immer größerer Bevölkerungsanteile. Oh ja - Berlin ist eine Studienreise wert :( . Und der Umstand, daß dem auf der anderen Seite ein hochsubventioniertes und daher als Hochkultur bezeichnetes, aber letztlich in vielem genauso geisttotes Spiegelbild-Extrem gegenübersteht, macht es nicht besser.

Um wenigstens wieder in die Nähe unseres Topics zu kommen: Dieser "Kulturwandel" bildet natürlich auch den Hintergrund für den Siegeszug der Handy-Knipserei und den Gegentrend, unter "anspruchsvoller Photographie" immer öfter Quartettspiele im Ausrüstungsbereich mißzuverstehen: Nur F1.4? - also unter 1.2 geht ja gar nicht!  Da ist es für den Handel wirklich nicht leicht, einen erfolgversprechenden Kurs zu fahren.

… außerdem noch: Nail Studios, Handy Shops, Alles für 1€, und all die Billig-Klamotten-Läden ...

 

Hurra! die Innenstadt lebt!

 

 

bearbeitet von joachimeh

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vor 12 Stunden schrieb Markus B.:

Bin auch nicht überrascht - sie waren die teuersten (Preis =  UVP Hersteller),

Die Preispolitik der Foto Pro Gruppe habe ich nie verstanden. Die waren fast immer spürbar teurer als die Konkurrenz. Wohlgemerkt: nicht nur teurer als der Internethandel (das ist unvermeidbar), sondern auch spürbar teurer als andere sehr gute Fachhändler vor Ort.

Ich kann es sehr gut verstehen, dass der Detailhandel preislich nicht mit den Internethandel mithalten kann. Das erwarte ich auch nicht. Aber ich erwarte, dass der Preisunterschied vernünftig bleibt und dass die Auswahl einigermassen gross und die Beratung gut ist. Foto Zumstein in Bern war meiner Meinung nach in allen drei Punkten (Preis, Auswahl und Beratung) besser als Foto Dany. Dann wird es natürlich eng.

 

 

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vor 14 Minuten schrieb JhonnyKash:

Wenn ich bei meinem Fachhändler etwas bestelle, wird dort automatisch mit dem Preis bei Amazon abgeglichen. Damit bekomme ich zwar nicht das allerbilligste Angebot, aber doch eins mit dem ich guten Gewissens leben kann. 👍

So hatte der Oly-Händler hier das auch gehandhabt, ein fairer Kompromiss. Aber das Sterben des Einzelhandels werden wir trotzdem nicht aufhalten können.

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Ich weiß nicht, warum das Aussterben der Fachhändler hier immer gar so negativ gesehen wird?

Tante Emma Läden gibt es ja auch nicht mehr - was wurde da seinerzeit gejammert! Mittlerweile redet niemand mehr davon, dafür haben wir an jeder Ecke einen gut sortierten Supermarkt, mit wesentlich kundenfreundlicheren Öffnungszeiten, als die Läden seinerzeit hatten.

Es ist eben so, dass sich der Markt in einem stetigen Wandel befindet und manche Branchen aussterben, dafür neue entstehen.

Fotohändler in den Innenstädten haben halt den Nachteil, dass man meistens trotz durchgängigen Kurzparkzonen keinen Parkplatz findet und Parkgaragen wesentlich überteuert sind.

Beratung? Ich denke, wer sich im Internet wohl fühlt, weiß über Vor- und Nachteile der diversen Kameras und Objektive in aller Regel viel mehr, als ein Verkäufer im Fachgeschäft, außer der ist zufällig auch ein Forist 😉

Und wenn ich trotzdem eine Beratung möchte, bekomme ich die hier, oder im blauen Forum in viel größerer Vielfalt.

In vielen Fällen ist man zwar nach der Beratung noch mehr verwirrt, weil halt jeder eine andere Sichtweise davon hat, was wofür geeignet ist, besser ist es im Fachgeschäft aber auch nicht - dort bekomme ich zwar in aller Regel eine klare Empfehlung, die aber manchmal nur darauf beruht, welches Equipment wie Blei in den Regalen liegt und weg muss.

Dann kommt dazu, dass ohnehin der Großteil der Apparate und Objektive nicht lagernd ist. Wer möchte heutzutage denn noch etwas bestellen und 14 Tage darauf warten, wenn er es am großen Fluss am nächsten Tag haben kann?

 

bearbeitet von parsifal77

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vor 57 Minuten schrieb parsifal77:

...

Beratung? Ich denke, wer sich im Internet wohl fühlt, weiß über Vor- und Nachteile der diversen Kameras und Objektive in aller Regel viel mehr, als ein Verkäufer im Fachgeschäft, außer der ist zufällig auch ein Forist 😉

Und wenn ich trotzdem eine Beratung möchte, bekomme ich die hier, oder im blauen Forum in viel größerer Vielfalt.

In vielen Fällen ist man zwar nach der Beratung noch mehr verwirrt, weil halt jeder eine andere Sichtweise davon hat, was wofür geeignet ist, besser ist es im Fachgeschäft aber auch nicht - dort bekomme ich zwar in aller Regel eine klare Empfehlung, die aber manchmal nur darauf beruht, welches Equipment wie Blei in den Regalen liegt und weg muss.

Dann kommt dazu, dass ohnehin der Großteil der Apparate und Objektive nicht lagernd ist. Wer möchte heutzutage denn noch etwas bestellen und 14 Tage darauf warten, wenn er es am großen Fluss am nächsten Tag haben kann?

 

Wir Forumsmitglieder sind nicht repräsentativ für die Ansprüche der potenziellen Kamerakäufer insgesamt. Der blutige Anfänger ist unsicher und möchte beraten, um nicht zu sagen betütelt werden (auch aus einem psychologischen Grundbedürfnis heraus ...)  und vertraut dann oft jenem Verkäufer, der ihm am sympathischsten ist und gut reden kann; und dieser empfiehlt ihm dann vielleicht vor allem das, was er selber nutzt und kennt.

Ich selber brauche keine Beratung von Fachpersonen die darauf beharren, dass der KB-Sensor doppelt so gross ist wie der mfT-Sensor (!). Ich lese die Erfahrungsberichte von kritischen Fachjournalisten und Berufsfotografen, und bestelle mal hier und mal dort, manchmal sogar wieder im Fachgeschäft, sofern die Preisdifferenz zum günstigsten Anbieter im Land nicht zu gross ist.  

 

 

 

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Beratung im Fachhandel.....

Das ist auch immer so eine Sache!

Je nachdem was der Verkäufer gerade verkaufen "muß" oder welches System er gerade nutzt!

Ich unterstütze den Fachhandel sehr gerne. Bin auch bereit 20-30 Euro mehr zu bezahlen!

Bei 50 und erst recht bei 100 Euro mehr hörts dann wirklich auf!!

Da muß ich dann doch eher auch an mich denken.

Wenn ich was im Fachhandel bei uns kauf informier ich mich eh vorher so genau wie möglich und verlass mich auf gar keinen Fall

auf das was mir da erzählt wird!!!!

Was ich da schon für ein Schmarn gehört hab!!!

Oder wenn man dann doch evtl. für ein Gutes Gefühl etwas handeln will bleiben viele stur bei ihrem Preis!! (Der wie gesagt um ein mehrfaches höher als im Netz ist)

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vor 3 Stunden schrieb parsifal77:

Ich weiß nicht, warum das Aussterben der Fachhändler hier immer gar so negativ gesehen wird?

Z.B., weil die von dir favorisierten Märkte nur eine Scheinvielfalt bieten. Dort steht viel vom Gleichen im Regal, was ein großes Sortiment vorgaukelt. Vor 30 Jahren gab es bei uns zwei echte Drogerien. Weiß heute noch jemand, was das ist? Nein, kein Rossmann und kein DM, eine Drogerie, das war ein kleiner Laden, der in seinen Regalen ungefähr zehnmal so variantenreiche Auswahl (an guten Seifen zum Beispiel) hatte wie die genannten Drogeriemärkte. Und der Ladeninhaber war gelernter Drogist. Der hatte richtig Ahnung. Den konntest du fragen, womit du diesen oder jenen Fleck am besten rauskriegst, oder wie du bestimmtes Ungeziefer am besten loswirst usw. Außerdem was es ein Genuss, in der wunderschönen Ladeneinrichtung zu stehen (sah aus wie eine alte Apotheke). Aber vor allem war die Vielfalt wesentlich größer, wie gesagt. Irgendwann kamen die Märkte mit ihrem vermeintlich billigeren Angebot und ihren ach so kundenfreundlichen (und Mitarbeiter-unfreundlichen ... hat jemand schon mal dran gedacht, dass auch Verkäufer*innen Kinder haben?) Öffnungszeiten. Das Ergebnis: Zuerst gab eine der beiden Drogerien auf und beide Ladeninhaber teilten sich den übrig gebliebene, dann gaben beide ganz auf. Beratung im Drogeriemarkt ... haha, habt ihr das mal versucht? Vielfalt im Angebot - ja, aber nur Standardware. Hat den Vorteil, dass man sich in halb Europa gleich gut zurecht findet, ist ja eh überall das gleiche drin.

Das Gleiche war mit einem Papierwarenladen vor Ort: Ein winziger Laden, aber die Besitzerin hatte bis unter die Decke alle Regale mit den tollsten Sachen voll. Sie hat dir jeden gewünschten Kalender in kürzester Zeit bestellt. Es gab Rat und Auswahl, mit der absolut kein einziges Kaufhaus weit und breit mithalten kann. Auch weg.

Ein Laden, der im Erdgeschoss Haushaltswaren verkaufte und im Kellergeschoss Werkzeug. Gutes Werkzeug. Und man bekam die Schrauben auch in Handwerker-Packungen zu günstigen Preisen. Weg. Statt dessen der Baumarkt, bei dem ich dreimal so lange suche, bis ich was gefunden habe. Bei dem kaum ein Verkäufer Ahnung von der Materie hat. Und der lediglich Standardsortiment anbietet. Besondere Wünsche? Fehlanzeige. Der "Tante Emma Laden" hätte es mir dann bestellt, der Baumarkt macht das nicht. Kürzlich brauchte ich einen Manometer, den man auch an einen Haushaltswasserhahn anschließen kann. Der Verkäufer guckte mich an, als verlangte ich nach einem Mondkalb.

Einziger Lichtblick: Es gibt noch einen kleinen Laden für Küchen und Waschmaschinen. Die bauen auch Küchen, liefern, transportieren Altgeräte ab und reparieren. D.h. die haben Ahnung und können nicht nur verkaufen. Die Folge: Sie haben von vornherein ein ausgewähltes Angebot. Das hilft mir, denn Firmen, die nur noch den guten Namen nutzen, um Plunder zu produzieren (Bauknecht z.B.) werfen sie aus dem Programm. Damit spare ich mir die mühselige Auslese der Spreu vom Weizen. Und das Tollste: Wenn ich mit berücksichtige, was bei denen schon alles im Kaufpreis inklusive ist, dann sind sie nicht mal teurer als der 200 Meter entfernte Mediamarkt. Ja, solche Läden wünsche ich mir viel mehr und zurück. Nicht, weil ich ein rückwärtsgewandter alter Sack bin, sondern weil ich den Komfort solcher Läden schätze.

Ganz ehrlich: ich kann den Vorteil dieses Wandels einfach nicht finden.

bearbeitet von leicanik

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vor 3 Minuten schrieb leicanik:

Z.B., weil die von dir favorisierten Märkte nur eine Scheinvielfalt bieten. Dort steht viel vom Gleichen im Regal, was ein großes Sortiment vorgaukelt. Vor 30 Jahren gab es bei uns zwei echte Drogerien. Weiß heute noch jemand, was das ist? Nein, kein Rossmann und kein DM, eine Drogerie, das war ein kleiner Laden, der in seinen Regalen ungefähr zehnmal so variantenreiche Auswahl (an guten Seifen zum Beispiel) hatte wie die genannten Drogeriemärkte. Und der Ladeninhaber war gelernter Drogist. Der hatte richtig Ahnung. Den konntest du fragen, womit du diesen oder jenen Fleck am besten rauskriegst, oder wie du bestimmtes Ungeziefer am besten loswirst usw. Außerdem was es ein Genuss, in der wunderschönen Ladeneinrichtung zu stehen (sah aus wie eine alte Apotheke). Aber vor allem war die Vielfalt wesentlich größer, wie gesagt. Irgendwann kamen die Märkte mit ihrem vermeintlich billigeren Angebot und ihren ach so kundenfreundlichen (und Mitarbeiter-unfreundlichen ... hat jemand schon mal dran gedacht, dass auch Verkäufer*innen Kinder haben?) Öffnungszeiten. Das Ergebnis: Zuerst gab eine der beiden Drogerien auf und beide Ladeninhaber teilten sich den übrig gebliebene, dann gaben beide ganz auf. Beratung im Drogeriemarkt ... haha, habt ihr das mal versucht? Vielfalt im Angebot - ja, aber nur Standardware. hat den Vorteil, dass man sich in halb Europa gleich gut zurecht findet, ist ja eh überall das gleiche drin.

Das Gleiche war mit einem Papierwarenladen vor Ort: Ein winziger Laden, aber die Besitzerin hatte bis unter die Decke alle Regale mit den tollsten Sachen voll. Sie hat dir jeden gewünschten Kalender in kürzester Zeit bestellt. Es gab Rat und Auswahl, mit der absolut kein einziges Kaufhaus weit und breit mithalten kann. Auch weg.

Ein Laden, der im Erdgeschoss Haushaltswaren verkaufte und im Kellergeschoss Werkzeug. Gutes Werkzeug. Und man bekam die Schrauben auch in Handwerker-Packungen zu günstigen Preisen. Weg. Statt dessen der Baumarkt, bei dem ich dreimal so lange suche, bis ich was gefunden habe. Bei dem kaum ein Verkäufer Ahnung von der Materie hat. Und der lediglich Standardsortiment anbietet. Besondere Wünsche? Fehlanzeige. Der "Tante Emma Laden" hätte es mir dann bestellt, der Baumarkt macht das nicht. Kürzlich brauchte ich einen Manometer, den man auch an einen Haushaltswasserhahn anschließen kann. Der Verkäufer guckte mich an, als verlangte ich nach einem Mondkalb.

Ganz ehrlich: ich kann den Vorteil dieses Wandels einfach nicht finden.

.. inzwischen wird auch bewährte Standardmarkenware ersetzt durch Massenware der Supermarktketten wie "Ja", "Denkmit", etc.

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