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Hallo liebe Gemeinde,

ich habe erst vor einigen Wochen das fotographieren für mich entdeckt und mir eine Olympus EM 10 II mit den beiden Kit-Objektiven 14-42mm 1:3,5-5,6 und 40-150mm 1:4-5,6 geholt, da ich vorher eine in die Jahre gekommene Bridge hatte und mit der das fotographieren wirklich keinen Spaß gemacht hat. Sei es drum.

Zum Kern meiner Bitte... Im kommenden Jahr im Herbst werde ich für 2 Wochen nach Norwegen bis zum Nordkap reisen und möchte dort natürlich viele Fotos machen und hoffe auch auf sternenklare Nächte und vorallem Polarlichter. Um diese vernünftig abbilden zu können hätte ich gern die ein oder andere Empfehlung, welche Objektive ich mir bis zur Abreise noch zulegen sollte. Ich hätte gern zum einen ein lichtstarkes rauscharmes Weitwinkel für die Nächte und eventuell noch ein größeres Tele so um die 300mm eventuell. Natürlich hab ich mich im Laden beraten lassen, musste aber leider feststellen, das mir der Verkäufer nur Objektive so ab ca 800,-€ angeboten hat und preisgünstigere Alternativen garnicht ansprach. Auch habe ich im Internet gestöbert und bin über Hersteller wie Samyang, Kamlan, Neewer, 7artisans und einige mehr gestolpert. Das diese Hersteller mit ihren zum Teilen sehr günstigen Preisen qualitativ nicht an die Zuiko, Sigma und schon garnicht an Zeiss ran kommen kann ich mir schon vorstellen, aber sie unterschiede so gravierend, das der Preisunterschied gerechtfertigt ist oder könnte man als anfängliches Objektiv auch so ein preisgünstiges in Betracht ziehen? Hat jemand bereits Erfahrung mit einem solchen Objektiv oder kann mir jemand ein gutes Objektiv im mittleren Preissegment empfehlen.

Ich Danke euch für die Infos 👍

 

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Schau dir bspw. mal das Laowa 7.5 mm f/2 für mFT an bzw. lies dich um Netz etwas ein. Weitwinkliger und lichtstärker bei sehr guter optischer Qualität wirds unter 800 Euro wohl nicht werden (auch darüber kaum). Hier gäbe es auch ein paar Beispielbilder mit Polarlichtern oder Sternenhimmeln (erfordert als Anfänger aber natürlich Übung): https://www.juzaphoto.com/m_recensione.php?l=en&t=venus_laowa_7-5mm_f2

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Hallo und willkommen im Forum Schurke!

Ich hatte das Laowa selber und habe es wegen Dezentrierung wieder eingeschickt... vielleicht probiere ich es irgendwann noch einmal aber das letzte war leider nicht so doll. Für einen Anfänger könnte es schwierig werden zu erkennen, ob er eine Gurke erwischt hat. Meines hatte jedenfalls brutal weiche Ränder. Was ich sonst so von anderen von dem Objektiv gesehen habe, spricht für Astrofotografie und Landschaft sehr viel für das Objektiv. Hier mal ein paar Beispiele aus der Flickr-Gruppe:

https://www.flickr.com/photos/timothygilbert/44047148050/in/pool-3784609@N24/

https://www.flickr.com/photos/timothygilbert/42849437450/in/pool-3784609@N24/

https://www.flickr.com/photos/152771286@N06/44440327422/in/pool-3784609@N24/

Ist auf jeden Fall das kleinste und leichteste Weitwinkel was mir bislang untergekommen ist und es hat auch ein Filtergewinde. Das manuelle scharfstellen ist meiner Meinung nach bei einem Weitwinkel für Landschaft und Astro auch alles andere als ein Nachteil. Sei aber vorgewarnt, dass die Bildkompossition mit einem Ultraweitwinkel nicht unbedingt einfach ist - mal schnell was knipsen ist mit so einem Objektiv meistens für die Tonne.

Ich fotografiere Landschaft eigentlich am liebsten irgendwo zwischen 12 und 40mm. Für sehr weite Motive habe ich mir zusätzlich das Panasonic Leica 8-18 angeschafft und bin zufrieden. Das Teil bekommst du aber nicht unter 1000,- € und es ist für Astro am weitwinkligen Ende mit Blende 2.8 gerade noch tauglich. Dafür hat es eben den Vorteil einer sehr flexiblen Brennweite und auch ein Filtergewinde.

Ein paar Mitforenten hauen hier mit dem Olympus Fisheye (8mm f1.8 - um die 750,-) auch super Astrobilder raus und vom Samyang 12mm f2.0 habe ich auch schon einiges gutes gelesen. Letzteres dürfte deinen Budgetvorstellungen am ehesten entsprechen. Der Preis um die 300,- € ist für die Lichtstärke und die Brennweite echt gut und das Objektiv wäre vielleicht auch ein Kandidat für die Cybermonday Wochen: https://www.amazon.de/Samyang-Objektiv-manueller-Fotoobjektiv-Weitwinkelobjektiv/dp/B00MQH8WL4
Allerdings gilt auch hier: Gut testen und Ränder checken. Dezentrierte Exemplare sind bei Weitwinkeln nicht selten und zu dem Preis übernimmt halt der Endkunde die Qualitätssicherung :P

Zum 300mm würde ich dir aktuell das 75-300ii von Olympus (um die 480,-) oder das 100-300ii von Pansonic empfehlen (aktuell um die 550,-). Das 75-300 war mein erstes Teleobjektiv und da meines etwas weich war am langen Ende, habe ich es nach einem Jahr auch wieder verkauft. Allerdings habe ich es mit einer Cashback-Aktion 100,- billiger bekommen und für den Preis ist es eigentlich echt super. Die Aktion läuft gerade wieder, also könntest du es damit auch um die 380,- € schießen, damit deine Erfahrungen machen und falls es dir nicht gefällt wirst du es grob für den gleichen Preis auch wieder los (ging mir zumindest so). Falls du es abgedichtet haben willst, dann solltest du zum Panasonic greifen, wobei du aber keinen sooo großen Unterschied sehen dürftest - also die Objektive schenken sich jetzt keine Welten untereinander...
hier noch die Aktionsseite zur Olympus: https://promotion.olympus.eu/?country_promotion=4&lng=de&icid=WinterBonus-2018-ConsumerLP-Link-ClaimLP

Was deine Frage um Neewer, Kamlan und 7artisans usw. angeht, so sind Laowa und Samyang die einzigen günstigeren Hersteller von denen ich mir was kaufen würde (wobei Laowa echt stramm im Preis angezogen hat). Bei Neewer hängt es so ein wenig vom Produkt ab und was du erwartest... ne Adapterplatte zum basteln oder ein Slave-Blitz zum spielen ist von denen auch in Ordnung, aber echt nicht vergleichbar mit den größeren Herstellern (natürlich alles nur auf meine Erfahrung bezogen).

Ich denke das ist genug Futter für den Anfang. Viel Spaß beim schmökern hier. 

Gruß
Somo

 

bearbeitet von somo3103

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vor 1 Stunde schrieb cyco:

Mein Tipp wäre das Panasonic 15/1,7. Das ist recht weit und lichtstark und finanziell im Rahmen. 

Wenn Größe und Gewicht nicht so wichtig sind, dann wäre auch das Sigma 16mm 1.4 gut. Das ist 100,- güstiger, lichtstärker, hat ein super Gegenlichtverhalten, ist ums Bajonett abgedichtet und hat von dem was ich gesehen habe die die Nase vorn was Coma usw. für die Nachtfotografie angeht. Es ist halt wie gesagt ein gutes Stück größer und wiegt 3,5 mal so viel (400g) wie das kleine PanaLeica. Beide können für Landschaften aber etwas lang wirken, das würde ich vorher mal mit dem Kit-Zoom ausprobieren, ob die Brennweite einem selber liegt für Landschaften.

bearbeitet von somo3103

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Nachts, in der Landschaft, ist das nicht so wichtig mit dem Gegenlicht. Das 15er ist winzig, im Verhältnis. Auf Reisen nehme ich es meist nachts und in Innenräumen. Für Sternenbilder (Himmel) finde ich, dass die Brennweite etwas zu wenig Weitwinkel hat. Ich denke, dass ich, falls ich das Objektiv mal so einsetzen würde, dann eher ein Hochformat fotografieren würde. 

In Hawaii habe ich zuletzt Sterne fotografiert. Allerdings mit der NX1. Selbst dort bei 16 mm F2, das sind 24 mm in KB, sah das Bild im Hochformat besser aus versus Querformat. Es war einfach mehr Himmel drauf. Mein Weitwinkel für die Samsung ist hierfür zu lichtschwach.

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Fragt sich halt, wie oft man den Weitwinkel und die Lichtstärke braucht. Ich, beispielsweise, brauche das bisher sehr selten. Meine Überlegungen beim Kauf des 15 1,7 waren auch es zur Not mal auf Reisen für Sternenaufnahmen verwenden zu können. Insgesamt hat sich das 15er für mich gelohnt, aber mehr für Street, Landschaft, Indoor, auch, weil die GX8 mit diesem Objektiv lichtstark ist und kompakt wirkt. Die Kamera kann man dann auch gut auf Reisen ins Restaurant mitnehmen.

Edit: Da der TO bisher noch kein Objektiv mit 12 mm (24 mm in KB) hat, könnte man auch überlegen ein gebrauchtes 12-40 2,8 zu kaufen und das Kit zu wechseln.

bearbeitet von SilkeMa

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Hallo,

 

wie schon geschrieben sind für Nachtaufnahmen vom Himmel Weitwinkel und Lichtstärke die Grundlage, je mehr von beiden umso besser, wenn dazu noch das Coma gering bleibt.

Da deine Ausrüstung aktuell bei jetzt bei 14mm im WW endet, bietet sich eine Erweiterung nach unten an.

Budgettipp: Panasonic 14/2.5 + WW-Konverter GWC1GU = 11mm/2.5

Besser: Olympus 12/2.0

Das Samyang 12/2.0 ist ein für APS-C gerechnetes Objektv und deshalb größer und schwerer. Ich würde an Deiner Stelle deshalb zum Oly 12/2.0 raten, das passt von den 3 Kandidaten optisch am besten zu deiner Kamera. Kostet etwas mehr als die anderen, aber der Wertverlust ist nicht größer und wenn es gefällt behält man es lange.   

Hans

 

Größenvergleich an de E-M10: http://j.mp/2OHHd9S (bei dem Pana 1472.5 kommt noch der Vosatzkonverter dazu, ist dann etwas größer als das Oly)

 
 
bearbeitet von haru

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Ich habe mir gerade mal eine Bewertung zum 12 F2 angesehen: http://www.sansmirror.com/lenses/lens-reviews/lenses-for-m43-olympuspanas/olympus-12mm-f2-lens-review.html

Klingt ja gut, aber zu den Pixelpeepern in den Ecken soll man nicht gehören.

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vor 17 Minuten schrieb SilkeMa:

Klingt ja gut, aber zu den Pixelpeepern in den Ecken soll man nicht gehören.

Mein 12/2.0 habe ich verkauft, nachdem ich das 12-40/2.8 erhalten habe. Da war das Zoom bei 12mm (bei gleichen Blenden) einfach besser als die Festbrennweite, für die verlorene Lichtstärke kam dann das 15/1.7 dazu ..... 🤓

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vor 7 Minuten schrieb SilkeMa:

Ich habe mir gerade mal eine Bewertung zum 12 F2 angesehen: http://www.sansmirror.com/lenses/lens-reviews/lenses-for-m43-olympuspanas/olympus-12mm-f2-lens-review.html

Klingt ja gut, aber zu den Pixelpeepern in den Ecken soll man nicht gehören.

Hallo,

WW und Ecken sind immer ein heikles Thema. Bei  http://www.opticallimits.com/olympus--four-thirds-lens-tests/673-oly12f2 kommt es ganz gut weg. Wobei ich auf die Tests nicht so viel gebe. Ein Panasonic 12/1.4 ist sicher besser, aber auch schwerer und viel teurer und der TO will ja was in der Mittelklasse (was ich sehr vernünftig finde). Ich finde es jedesfalls wegen der Größe (das kann doch immer mit!) ein sehr interessantes Objektiv, das zum vorhandene Kit 14-42 und zu E-M10 hervorragend passt.  Wobei ich dazusagen muss, dass die 12mm mFT / 24mm KB Brennweite meine persönliche Sweetspot-Weitwinlkelbrennweite ist und ich es schon deswegen dem 17er Oly oder 15er Pana vorziehen würde.

An den Fragesteller: Überlege wohin Du langfristig willst. Eher mit 12/2.0, 17/1.8, 25/1.8 und 45/1.8 eien Ausrsütung mit Festbrennwieten aufbauen oder Bist Du eher der Zoomtyp.

Ich habe im Urlaub fast immer das Oly 9-18/4.0-5.6 dran, weil das meinen bevorzugten Brennweitenbereich sehr gut abdeckt und für meine Art der Reisefotografie ich selten Lichtstärke oder Freistellung brauche. Dazu ein Tele (35-100) und Festbrennweiten (11 bzw. 14,20 und 42,5mm) dekct für mich alles sehr gut ab.

Hans

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vor 2 Minuten schrieb haru:

Ein Panasonic 12/1.4 ist sicher besser, aber auch schwerer und viel teurer und der TO will ja was in der Mittelklasse (was ich sehr vernünftig finde). Ich finde es jedesfalls wegen der Größe (das kann doch immer mit!) ein sehr interessantes Objektiv, das zum vorhandene Kit 14-42 und zu E-M10 hervorragend passt.  Wobei ich dazusagen muss, dass die 12mm mFT / 24mm KB Brennweite meine persönliche Sweetspot-Weitwinlkelbrennweite ist und ich es schon deswegen dem 17er Oly oder 15er Pana vorziehen würde.

Die 12 mm (24 mm in KB) ist bei mir auch die meistgenutzte Brennweite bei Landschaft, aber wenn es auf Reisen schnell gehen soll (keine Fotoreise), dann ist ein Zoomobjektiv einfach praktischer. Deshalb hat bei mir mein Kit-Objektiv auch die 12 mm untenrum. Auch habe ich festgestellt, dass ich die 12 mm mit Offenblende selten nutze. Auf Reisen eher in Kirchen, dann reicht auch F 2,8. 

Wenn ich nur zum Fotografieren raus gehe, auch mit Stativ, dann könnte ein sehr scharfes 12 F2 wieder Sinn machen. Ich habe noch ein 16 mm F 2,4 für Samsung NX, das auch nicht schlecht ist und wenig wiegt, aber im Verhältnis zum 15 1,7 mFT nutze ich es zu wenig.

Wenn ich wirklich nur eine Brennweite mitnehmen möchte, dann ist es eher das 15 1,7, obwohl das für weite Landschaft oft zu wenig weitwinklig ist. 

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Hallo Leute,

erstmal vielen vielen Dank für die Menge an Input, das muss ich erstmal verarbeiten und sicher das ein oder andere nochmal nachlesen. Die empfohlenen Objektive werde ich mal vergleichen und abwägen, wobei ich zugeben muss, das ich der Zoomtyp bin, wie haru es so schön ausgedrückt hat. 😊 Daher überlege ich nun doch etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und mir das von grapher empfohlene 12-40/2.8 zu holen, auch wenn seine 2.8er das Minimum für Astrofotografie ist. 🤔

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vor 13 Minuten schrieb Schurke_mit-Gurke:

Hallo Leute,

erstmal vielen vielen Dank für die Menge an Input, das muss ich erstmal verarbeiten und sicher das ein oder andere nochmal nachlesen. Die empfohlenen Objektive werde ich mal vergleichen und abwägen, wobei ich zugeben muss, das ich der Zoomtyp bin, wie haru es so schön ausgedrückt hat. 😊 Daher überlege ich nun doch etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und mir das von grapher empfohlene 12-40/2.8 zu holen, auch wenn seine 2.8er das Minimum für Astrofotografie ist. 🤔

Sicher nicht die schlechteste Idee. Das 12-40 hat auch eine tolle Naheinstellgrenze, mit dem du auch Pflanzen usw. schön ablichten kannst. Ersetzt nicht wirklich ein Makro, macht das Objektiv aber verdammt vielseitig. Damit kannst du echt vieles anstellen.  

Schau dir vielleicht mal bei flickr noch die Gallerie von Rafa Berlanga an. Der fotografiert recht viel dem 12-40mm Olympus und dem Laowa 7,5.

https://www.flickr.com/photos/rafaberlanga/

Die Objektive mit denen fotografiert wurde stehen bei flickr meistens bei, das gibt einen recht guten Eindruck was möglich ist mit der Ausrüstung. Hier speziell mal mit dem 12-40er:

https://www.flickr.com/photos/rafaberlanga/41273539540/

https://www.flickr.com/photos/rafaberlanga/42767682504/

Also wenn wir hier schreiben die 2.8 Blende sei nicht optimal, dann heißt das noch lange nicht, dass man damit keine schönen Astrobilder hinbekommt :D
Und wenn es dir später mal nach "mehr" verlangt, dann gibt es immer noch so Objektive wie das Laowa 7,5 mit denen du gut in die Nische Ultraweitwinkel vordringen kannst. 

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vor 3 Minuten schrieb somo3103:

Also wenn wir hier schreiben die 2.8 Blende sei nicht optimal, dann heißt das noch lange nicht, dass man damit keine schönen Astrobilder hinbekommt :D

Und wenn es dir später mal nach "mehr" verlangt, dann gibt es immer noch so Objektive wie das Laowa 7,5 mit denen du gut in die Nische Ultraweitwinkel vordringen kannst.  

Also die Bilder von Rafa sind ja mal echt der Hammer, das wird sicher noch Jahre dauern bis ich auf so ein Niveau komme, sofern ich den langen Atem dafür habe.

Am liebsten lichte ich, wie so viele, Landschaften und Architektur ab, Macro ist eher selten. Astrofotographie wäre da erstmal nur "Beifang" bis ich die neue Kamera halbwegs im Griff hab.

Das meist abgelichtete Motiv ist aber derzeit meine 2jährige in allen Lebenslagen. Ich denke das 12-40/2.8 wird es werden und wenn ich später doch tiefer einsteigen möchte kann ich mir immernoch ein nächstes Objektiv speziell für die Astrofotographie holen, dann wohl auch eher mit Festbrennweite. 😄

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vor 16 Minuten schrieb SilkeMa:

Für die Zweijährige würde ich definitiv eine Portrait Festbrennweite holen. Das 75 1,8 macht mir so viel Spaß bei Portrait. Bald gibt es ja noch das 56 1,4 von Sigma, damit kann man auch gut freistellen. 

Ich muss ehrlich zugeben bisher hab ich das immer mit den Standardobjektiven gemacht und fand die Bilder annehmbar. 🤔 Ist der qualitative Unterschied zwischen Potrait und Standard so gravierend?

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vor 18 Minuten schrieb cyco:

Von diesen Herstellern sind die Objektive i.d.r. ohne AF, d.h. du musst manuell fokussieren. Das ist einer der Gründe warum die so günstig sind.

das manuelle fokussieren stört mich nicht, im Gegenteil, macht mir sogar mehr Spaß, weil man da, zumindest von Gefühl her, der Kamera noch näher ist. Es mag komisch klingen und ich kann es auch nicht wirklich beschreiben aber einfach das Gefühl, das man das selber gemacht hat und nicht automatisch lief ist schon gut, mir geht es zumindest so. 😂 Wie sieht es den von der Bildqualität aus bei den günstigeren?

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vor 4 Minuten schrieb Schurke_mit-Gurke:

Ich muss ehrlich zugeben bisher hab ich das immer mit den Standardobjektiven gemacht und fand die Bilder annehmbar. 🤔 Ist der qualitative Unterschied zwischen Potrait und Standard so gravierend?

Hängt von ab welche Objektive und Situationen du vergleichst. Ich habe mir für Portraits, Hochzeiten usw. was lichtstarkes besorgt (Sigma 16mm und Sigma 30mm mit Blende 1.4). Damit stellst du bei offener Blende ein Motiv ein wenig einfacher frei, das heißt das Motiv bekommt den Fokus/die Schärfe, während sich der Hintergrund dagegen ein wenig in der Unschärfe verliert. Kann ein schönes Gestaltungselement sein, ist aber nicht das einzige. Mit anderen Worten, kann - muss aber nicht ;)

vor 9 Minuten schrieb Schurke_mit-Gurke:

das manuelle fokussieren stört mich nicht, im Gegenteil, macht mir sogar mehr Spaß, weil man da, zumindest von Gefühl her, der Kamera noch näher ist. Es mag komisch klingen und ich kann es auch nicht wirklich beschreiben aber einfach das Gefühl, das man das selber gemacht hat und nicht automatisch lief ist schon gut, mir geht es zumindest so. 😂 Wie sieht es den von der Bildqualität aus bei den günstigeren?

Manuell Fokussieren hat durchaus seinen Reiz, allerdings greife ich aber zusätzlich gerne noch auf den AF zurück. Gerade wenn man mit lichtstarken Objektiven arbeitet und die Schärfeebene dadurch dünner wird oder aber man ein Objekt verfolgt und es schnell gehen muss (ich fotografiere gerne Tiere), weiß man einen AF doch zu schätzen :D 

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Ich persönlich, wenn ich Zeit habe, fokussiere mit dem 75 1,8 auch gerne manuell. Der Vorteil aber ist, man kann es, aber muss nicht. 

Hier habe ich auch manuell fokussiert:

30764288727_a3bb801fda_b.jpg

Rehportrait im Herbst by Silke Hanke, auf Flickr

Und das ist JPG.OOC, d.h. komplett unbearbeitet. Anfangs würde ich vermutlich mit einer etwas kürzerer Brennweite anfangen.

Schau mal hier rein: https://www.flickr.com/photos/123840650@N02/

Der Vor-und Nachteil beim 75er, man steht relativ weit weg. Ist nichts, wenn das Kind neben einem steht und auch mehr was für draußen.

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vor 37 Minuten schrieb SilkeMa:

Für die Zweijährige würde ich definitiv eine Portrait Festbrennweite holen. Das 75 1,8 macht mir so viel Spaß bei Portrait. Bald gibt es ja noch das 56 1,4 von Sigma, damit kann man auch gut freistellen.

Dazu meine Gegenmeinung.

Mein Lieblingsobjektiv für Kleinkinder ist mein 20/1.7, ein 25/1.7 wäre sicher genauso gut, eine 42,5/1.7 wäre mir schon ein Tick zu lang, das 75/1.8 (das für Erwachsenenportäts schon wegen des Bokehs irgendwann noch her muss) wäre für Kleinkinder mir ganz sicher zu lang.

Kleinkinder haben runde Gesichter, die Augen sind relativ groß im Verhältnis zum Gesicht. Das entspricht dem Kindchenschema, das tief in uns verankert ist. Kurze Brennweiten lassen ein Gesicht eher runder, lange eher schmaler und flacher wirken. Lange Brennweiten wirken also dem  Kindchenschema entgegen.

Dazu stört Kinder in dem Alter die Nähe noch nicht, entweder sie sind ins Spiel vertieft  oder schauen einen erwartungsvoll an.

Hans

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