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Hochleistungs-Objektive "made in Switzerland" von NWS Instruments

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Am 18.11.2018 um 17:44 schrieb Moreorless:

Gab es denn je gute Objektivhersteller in der Schweiz?

Ich hab schon öfter von den älteren Alpa-Kameras gelesen. Die Marke ist 1996 wieder aufgetaucht. Hier stehen auf den Objektiven aber eher die Marken Schneider und Rodenstock. Also auch keine lokalen Ojektivhersteller, nehme ich an.

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Die Anschrift der NWS Instruments AG (Niederlenzerstrasse 10, CH-5600 Lenzburg) ist die eines Anwalts, Herrn Matthias Becker (Becker | Gurini | Hanhart | Vogt).

https://ag.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-420.550.056

http://advo5600.ch/matthias-becker/

Die Wurzeln dieses Unternehmens sind so schweizerisch wie meine sein könnten (ich bin ein Franzose), wenn ich bereit wäre, etwas Geld dafür auszugeben...

bearbeitet von Mistral75

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Ja das stimmt. Das hatte ich schon früher recherchiert.

NWS Instruments hat nun doch zwei Objektive vorgestellt, die tatsächlich in der Schweiz hergestellt werden sollen. Sicher von  anderen Firmen im Auftrag. Mich würde interessieren wer diese Auftragsfertiger sind. In der Schweiz gibt es aktuell sicher nicht viele Firmen, die solche Objektive herstellen können.  Es handelt sich dabei um Kleinbildobjektive mit grossem Bildkreis und nicht etwa um Grossformatobjektive.

https://www.photoscala.de/2019/01/14/nws-instruments-praesentiert-zwei-grossformatobjektive-und-akrobat-fachkamera/

https://www.fotointern.ch/archiv/2019/01/17/nws-instruments-ag-stellt-zwei-apo-objektive-mit-kamerateil-vor/

 

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Die zitierte Aussage von NWS "Die jetzt vorgestellten Objektive sind keine Großformatobjektive sondern (Kleinbild-) Objektive mit großem Bildkreis" reiht sich in anderes Geplauder in den diversen Presseaussendungen ein und widerspricht der Aussage "Damit die Objektive mit möglichst vielen Kamerasystemen einsetzbar sind, wurden sie mit Hasselblad-V-kompatiblen Objektivbajonetten mit einem Auflagemaß von 74,9 mm versehen". Also Mittelformatobjektive, wenn schon. Wobei am derzeit üblichen digitalen Mittelformatsensor 33x44mm bei einem Bildkreis von 55mm gar keine, bei 70mm moderate Verstellungen möglich sind. Die Aussage "Zu beachten ist, dass diese Objektive aufgrund baulicher Inkompatibilitäten nicht für den Einsatz in Hasselblad-V-Kameras geeignet sind" bezieht sich wohl darauf, dass echte Hasselblad V Objektive einen Zentralverschluss eingebaut haben. Ob die Objektive an Hasselblad 2000 oder 205 Kameras mit Schlitzverschluss einsetzbar sind, wäre zu prüfen.

Die "Fachkamera" mit ihren 2 Kugelköpfen mutet etwas bizarr an, ob man damit vernünftig arbeiten kann, müsste man in der Praxis erproben. Da steht sie in direkter Konkurrenz zu mehreren Lösungen für Kleinbildkameras und Mittelformatrückteile, z. B. von Cambo, welche klassischen Fachkamerakonstruktionen folgen.

Dass hier der Begriff "Großformat" überhaupt im Spiel ist, liegt wohl eher daran, dass anno Film eine "Fachkamera" fast immer ein Format von 4x5" bis 8x10" - also Großformat - hatte. Digitale Fachkameras werden aber genau so wie digitale Mittelformatkameras mit Sensoren von 33x44mm bis 42x56mm bestückt. Größere Sensoren werden nicht in Serie hergestellt.

Dass die Objektive eine chromatische Aberration von unter 10 µm haben, ist löblich, aber beim gestellten Anspruch auch zu erwarten. Für das Zeiss Otus 55mm f/1.4 ermittelt DxOMark 6µm, für das viel geschmähte Nikon 58mm f/1.4 gar nur 2µm. Interssanter ist da schon die Brennweite. 23mm bei einem Bildkreis von 70mm, das wäre ein Alleinstellungsmerkmal. Die kürzesten Brennweiten für Hasselblad H und Mamiya 645 schaffen gerade mal die 55mm Sensordiagonale. Bei 70mm wäre da noch einiges an Verstellung möglich. Als Kamera würde ich allerdings die Cambo Actus mit einem aktuellen Digiback sehen. Canon EF oder Nikon F macht keinen Spaß, eher noch Canon R oder Nikon Z. Für die SLRs gibt es nicht ganz schlechte 24mm T/S-Objektive der Hersteller und für den Rest der Preisdifferenz ein richtig cooles Motorrad. Bei den neuen Spiegellosen - wie auch bei den schon länger existierenden von Sony, Fuji oder Panalympic - ist hingegen kein T/S Objektiv in Sicht, wenn man mal vom eher nicht in dieser Qualitätsklasse mitspielenden Samyang oder diversen russischen/ukrainischen Produkten absieht.

Apropos unkrainisch: Hartblei bestückt das Hasselblad 40mm mit einem "Superrotator" Hinterteil und macht ein 40mm T/S Objektiv daraus. Das gleiche in 23mm könnte die Verkaufszahlen durchaus hoch in die zweistelligen treiben.

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vor 8 Minuten schrieb tengris:

Für die SLRs gibt es nicht ganz schlechte 24mm T/S-Objektive der Hersteller und für den Rest der Preisdifferenz ein richtig cooles Motorrad.

Es wurden doch noch garkeine Preise veröffentlicht? Das die höher als für ein Canon 3.5/24 TS-E ausfallen denke ich auch aber ich würde erstmal abwarten was kommt bevor ich ein Urteil fälle.

Das heißt freilich auch, dass ich bei einer Kickstarterkampagne erstmal sehr vorsichtig wäre , denn bisher hat die Firma nichts handfestes vorzuweisen und im Zweifelsfall ist das Geld weg. Aber vielleicht schaffen sie es ja tatsächlich für ihre Hochleistungsobjektive einen Markt zu finden. 

Grüße
Phillip

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Billig werden die ganz sicher nicht. Direktvertrieb hin oder her. Die Herstellung in der Schweiz ist extrem teuer und wenn wir ehrlich sind macht das wenig Sinn. Der grösste Nutzen ist vermutlich, dass man "Made in Switzerland" draufschreiben kann. Die Objektive könnte man ebenso gut in Japan oder Korea herstellen lassen, wie das andere Hersteller auch machen. Und das ohne Qualitätseinbusse.

Ob das Interesse an dieser Kickstarterkampagne so riesig sein wird? Ich bezweifle das. Das sind absolute Nischenprodukte von einer brandneuen Firma, die keiner kennt. Wenn die den Produktionsstart nun mit einer Kickstarterkampagne finanzieren müssen, läuft meiner Meinung nach was falsch. Meyer Görlitz lässt grüssen.

bearbeitet von octane

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vor 7 Minuten schrieb octane:

Billig werden die ganz sicher nicht. Direktvertrieb hin oder her. Die Herstellung in der Schweiz ist sehr teuer und wenn wir ehrlich sind macht das wenig Sinn. Der grösste Nutzen ist vermutlich, dass man "Made in Switzerland" draufschreiben kann.

Ob das Interesse an dieser Kickstarterkampagne so riesig sein wird? Ich bezweifle das. Das sind absolute Nischenprodukte von einer brandneuen Firma, die keiner kennt. Wenn die den Produktionsstart nun mit einer Kickstarterkampagne finanzieren müssen, läuft meiner Meinung nach was falsch. Meyer Görlitz lässt grüssen.

Das sehe ich auch so.....

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vor einer Stunde schrieb Phillip Reeve:

Es wurden doch noch gar keine Preise veröffentlicht? ...)

http://www.nws-instruments.ch/NWS_Akrobat.html

Zitat

Complete modularity allows single components or full subsystems to be added, all at reasonable prices: fully-equipped configurations at Early-bird pricing start at 2,500 CHF.

 

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vor 11 Stunden schrieb Phillip Reeve:

Es wurden doch noch garkeine Preise veröffentlicht?

Das ist korrekt. Es wurden aber Preise für Objektive mit ähnlichem Anspruch von Schneider Kreuznach und Rodenstock/Qioptic veröffentlicht und die kosten ein wenig mehr als man Weib und Kind vom Mund absparen möchte. Selbst bei Ebay landet man in satten vierstelligen Regionen wenn man "Rodenstock Alpa" eingibt. Und das ist ja wohl die Kundschaft, welche die NWS im Auge hat.

Man sollte sich von der "Fachkamera" nicht iritieren lassen. Das sind im wesentlichen 2 Kugelköpfe plus zusätzliche Verstellmechanik und das lässt sich zum genannten Preis schon auf die Beine stellen. Da wird der wesentliche Teil der Präzisionsarbeit durch CNC Fräsmaschinen erbracht und die Endmontage bringt man in diesem Preis schon unter. Ich war letztes Jahr bei einer Werksführung in einer Firma, die ähnliche Teile in Auftragsfertigung produziert. Sowas kann man auch in moderaten Stückzahlen zu vernünftigen Konditionen herstellen.

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vor 6 Minuten schrieb tengris:

 Da wird der wesentliche Teil der Präzisionsarbeit durch CNC Fräsmaschinen erbracht und die Endmontage bringt man in diesem Preis schon unter. Ich war letztes Jahr bei einer Werksführung in einer Firma, die ähnliche Teile in Auftragsfertigung produziert. Sowas kann man auch in moderaten Stückzahlen zu vernünftigen Konditionen herstellen.

In der Schweiz? 

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vor 12 Stunden schrieb octane:

In der Schweiz? 

Ob man sowas in der Schweiz zu einem vernünftigen Preis herstellen kann? Na ja, 2500 Euro frisch von der Kuh im Ab-Hof-Verkauf sind eh ein tüchtiger Preis. Ich habe für einen Arca Swiss Z1im Versandhandel unter 400 Euro gezahlt. Ok, Arca hat die Schweiz auch nur mehr im Namen und ich weiss nicht, wo der Kopf tatsächlich hergestellt wird, aber für sagen wir mal 500 Euro sollte man den auch in der Schweiz bauen können. Jetzt haben wir 2 Köpfe plus zusätzliche Feintriebe, macht grob geschätzt den fünffachen Aufwand, soweit sich das aus der Ferne beurteilen lässt. Dafür keine Händlerspannen und nicht viel logistischen Überhang, denn große Lagerhallen und LKW Flotten wird es nicht brauchen. Da sollte man schon hin kommen. Außerdem ist von "Early Bird Pricing" die Rede. Das kann man als Drohung verstehen, wenn für eine arbeitsfähige Konfiguration zum regulären Preis die Preisliste mit den "Zusatzoptionen" schlagend wird.

Wie auch immer, Produktankündigungen im Internet zu diskutieren ist entspannend und risikolos, Geschäfte in der Realwelt zu machen kann komplexer werden. Mal sehen, wie es weiter geht.

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vor 6 Minuten schrieb tengris:

Ich habe für einen Arca Swiss Z1im Versandhandel unter 400 Euro gezahlt. Ok, Arca hat die Schweiz auch nur mehr im Namen und ich weiss nicht, wo der Kopf tatsächlich hergestellt wird, aber für sagen wir mal 500 Euro sollte man den auch in der Schweiz bauen können.

Arca Swiss International ist eine französische Firma. Ob die Köpfe auch dort hergestellt werden weiss ich nicht.  Und nein ich glaube nicht, dass man einen solchen Kopf für 500 Euro in der Schweiz bauen kann. Du kennst sicher die Novoflex Preise. Die werden in Deutschland hergestellt. Und die machen das schon sehr lange. In der Schweiz sind die Kosten noch viel höher.

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vor 21 Stunden schrieb octane:

... die machen das schon sehr lange.

Ist jetzt nicht weltbewegend wichtig, aber:

Die bekannte Schwalbenschwanzklemmung der Arca Swiss Köpfe stammt von der Basisschiene der Arca Swiss Großformatkameras und die geht bis in die 60er Jahre zurück. Wann der erste Arca Swiss Monoball raus kam, entzieht sich meiner Kenntnis, aber in den 70er Jahren soll er schon auf dem Markt etabliert gewesen sein. Zu dieser Zeit war Novoflex für Schnellschussobjektive mit Schiebefokussierung über einen pistolenartigen Griff und für Balgengeräte und Makroobjektivköpfe bekannt. Der Classic Ball 5, welcher in direkter Konkurrenz zum Monoball steht, ist meiner Einschätzung nach weniger als halb so lange auf dem Markt.

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vor 22 Stunden schrieb octane:

Arca Swiss International ist eine französische Firma. Ob die Köpfe auch dort hergestellt werden weiss ich nicht.  Und nein ich glaube nicht, dass man einen solchen Kopf für 500 Euro in der Schweiz bauen kann. Du kennst sicher die Novoflex Preise. Die werden in Deutschland hergestellt. Und die machen das schon sehr lange. In der Schweiz sind die Kosten noch viel höher.

Das ist so nicht ganz richtig, die Arca Swiss Fototechnik AG ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Horgen, seit 1926 und existiert dort heute noch. 1999 wurde zusätzlich die Arca Swiss International gegründet mit Sitz in Besancon/Frankreich (nachzulesen unter der von dir verlinkten Seite). Die Verlegung nach Frankreich war eine Reaktion darauf, dass die Schweiz nicht Mitglied der EU/Währungsgemeinschaft werden wollte und sollte die europ. und internat. Handelsbeziehungen erleichtern, so begründete es Phillip Voigt (damals Inhaber von AS) auf einer Fotokina mir gegenüber.

Ich fotografierte seit Anfang der 1980'er Jahre mit 3 Fachkameras von Arca Swiss (6x9, 4x5", 5x7") bis zum Umstieg in die Digitalknipserei und habe noch 3 Kugelköpfe von Arca. Alle diese Produkte sind oder waren "SwissMade" und zeichneten sich durch enorme Präzision, extreme technische Durchdachtheit und eine bis dato unkekannte praktische Modulbauweise aus. Dagegen waren zeitgemäße Studiokameras aus deutscher Produktion wie P..., L... einfach nur Klapperkisten. Ich gehe davon aus, dass Arcaprodukte auch heute noch in Horgen produziert werden, aber kann es nicht belegen, da ich keinen Kontakt zu der Firma mehr habe.

Es gab noch eine andere Schweizer Firma, die Fach-und Studiokameras baute, die Firma Sinar. Auch die wurden zu Analogzeiten wie üblich mit Objektiven von Rodenstock und Schneider-Kreuznach bestückt. Beim Übergang ins digitale Zeitalter vertrieben sie aber eigene neue Linsen für die nun kleineren Rückeile, sogenannte "Sinarone". Diese wurden aber nicht in der Schweiz produziert, sondern von einem japanischem Hersteller, nämlich Olympus.

 

bearbeitet von hape
Ich hasse Schreibfehler

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Ja habe das schon gelesen. Na, ja bei den Preisen könnten die Köpfe durchaus noch in der Schweiz produziert werden: https://www.profotshop.ch/ki/Stativkoepfe-404104.html

Sinar ist mir natürlich ein Begriff (gehört heute zu Leica Camera wie ich grad gelesen habe). Auch Arca Swiss ist mir seit den Achtzigern ein Begriff.

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Sinar hat den Namen "Sinaron" grundsätzlich für Objektive verwendet, welche sie selbst vertrieben haben. Während der goldenen Zeiten der Großformatfotografie kamen die großteils von Rodenstock. Ich habe etliche von den Dingern. Die unterscheiden sich vom Original nur durch den Schriftzug. Wobei die Namensgebung durchaus verwirrend ist. So heisst etwa das Rodenstock "Sironar N" bei Sinar "Sinaron S". Ein Rodenstock "Sironar S" gibt es auch, das wird bei Sinar zum "Sinaron SE". Leicht zu merken, oder?

SinaronW90.jpg.5a5f6eb990796a7f3a7872d86a913dda.jpg

Sinar hat allerdings auch Objektive von Schneider Kreuznach vertrieben. Da wurde am Tubus zusätzlich der Schriftzug "Sinar" eingraviert. Noch verwirrender ist es bei den Digitalobjektiven. Es gibt Objektive wie das "Sinaron Digital 45mm f/4.5", welches im Rodenstock Katalog unter dem Namen "Apo-Grandagon" für die analoge Fotografie gelistet wird. Die tatsächlichen Digitalobjektive von Rodenstock sind für die deutlich kleineren Digitalsensoren gerechnet und haben daher bei gleicher Brennweite kleinere Bildwinkel.

Dass es Olympus Objektive unter dem Sinar Label geben soll, hör ich zum ersten Mal. Unmöglich wäre es nicht. Sinar hat in der Steinzeit der Digitalen Fotografie tatsächlich die Verwendung von Nikon F und Olympus OM Objektiven (mit Blendenring) unterstützt. Sogar mit Springblende über die hauseigenen "Digital"-Verschlüsse. Das lag daran, dass das erste Sinar Rückteil für Mittel- und Großformatkameras einen Sensor mit 24x24mm und 2048x2048 Pixel hatte. Dafür waren Kleinbildobjektive gerade richtig. Auch dann noch, als das Nachfolgemodell mit einem Sensor 24x36mm und 6 Megapixel raus kam.

Ist jetzt ein wenig vom Thema abgewichen, aber immerhin sind die Arca Swiss und die Sinar spiegellose Systemkameras und passen somit hier her.

bearbeitet von tengris

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Am 24.1.2019 um 20:08 schrieb tengris:

Sinar hat den Namen "Sinaron" grundsätzlich für Objektive verwendet, welche sie selbst vertrieben haben.

....

Dass es Olympus Objektive unter dem Sinar Label geben soll, hör ich zum ersten Mal. Unmöglich wäre es nicht. Sinar hat in der Steinzeit der Digitalen Fotografie tatsächlich die Verwendung von Nikon F und Olympus OM Objektiven (mit Blendenring) unterstützt. Sogar mit Springblende über die hauseigenen "Digital"-Verschlüsse. Das lag daran, dass das erste Sinar Rückteil für Mittel- und Großformatkameras einen Sensor mit 24x24mm und 2048x2048 Pixel hatte. Dafür waren Kleinbildobjektive gerade richtig. Auch dann noch, als das Nachfolgemodell mit einem Sensor 24x36mm und 6 Megapixel raus kam.

....

Auf den letzten Absatz bezog sich meine Bemerkung, aber vielen Dank für deine ausführliche Informationen, die ich beim Schreiben so nicht mehr parat hatte.

Offensichtlich gab es zu dem genannten Zeitraum 6 als Sinarone umgelabelte OM-Zuikos. Mehr Informationen dazu auf dieser Seite:

https://olypedia.de/index.php?title=Sinaron

Ach ja: Arca Swiss, Sinar u.a. haben Systemkameras ohne Spiegel gebaut, manche fotografierten damit also schon vor 5 Jahrzehnten spiegellos 😁😃😀.

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