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Die a6x00-Kameras scheinen leider sehr anfällig für Sensorreflektionen zu sein. Bisher war mir das eher selten negativ aufgefallen und damit ziemlich egal. Es liegt offenbar mit am verwendetem Objektiv, wie störend die Reflektionen ausfallen. Mein bisheriges "Gegenlichtobjekitv" war vor allem das SEL24f18z, das recht unkritisch ist. Das ebenfalls sehr gegenlichtresistente Touit 12/2.8 neigt schon deutlicher dazu, Reflektionen zu provozieren. Nun sollte das Voigtländer 15/4.5 III die beiden ergänzen, dieses Objektiv erzeugt aber leider ausgeprägte Sensorreflektionen. Das war mir vorher überhaupt nicht bewusst und deshalb erstelle ich diesen Thread zum Erfahrungsaustausch.

Als erstes der Nachweis, dass es am Sensor liegt. Hier zwei Bilder, das erste mit der a6500 + Voigtländer 15/4.5 III (Leica-Version), das zweite mit einer A7II (APS-C-Crop) unter gleichen Bedingungen:

633371663_a6500DSC13072_co1.jpg.f4bc5ae0c45776925ff5332defa415e4.jpg

123796093_A7IIDSC07467_co1.jpg.ae14455ebe5b15cbb4ab9addd7b6fab3.jpg

 

Ich finde etwas merkwürdig, dass die a6500 gegenüber der A7II wesentlich schlechter abschneidet. Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Kombination Voigtländer + A7II (bzw. sollte für alle aktuellen Sony-KB-Kameras gelten) auf sehr hohem Niveau ist. Um diesen Test abzuschließen, zwei Negativbeispiele.

a6500 + SEL1670z @16 mm, f8:

DSC03074_co.jpg.c9a1c7002a4bd33e3afc408dd0f0fbd6.jpg


Pen-F mit Oly 12-40/2.8 @12 mm f5.6:

PENF6515_co.jpg.2c900fe6bbc38abad82f49324b97f7ed.jpg

 

Soweit ich es bisher beurteilen kann, bleiben klare Spitzlichter mit wenig lokalem Streulicht KB vorbehalten.

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In der Praxis sieht das ganze wie folgt aus, ich hatte es schon teilweise an andere Stelle eingestellt.

a6500 + Voigtländer 15/4.5 III:

a6500DSC12987_co

 

a6500 + SEL24f18z:

279902967_a6500DSC12984_co1.jpg.e8d1ba95c0df04493ed2728d54a305d1.jpg

 

Ich vermute, es kommt stark darauf an, unter welchem Winkel das Licht auf den Sensor trifft. Trifft es senkrecht auf den Sensor, liegen Reflektionen natürlich direkt im Spitzlicht, kommt das Licht schräg, wird es nach außen reflektiert.

 

bearbeitet von pizzastein

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Da sind aber auch echte Härtetests. An den Beispielen wird mir mal wieder klar, was wir unseren Ausrüstungen heutzutage abverlangen. Mein Vater hätte mir damals die Ohren langezogen, hätte ich dermaßen gegen die Sonne fotografiert. Klar, die Vergütungen sind viel leistungsfähiger geworden. 

So, wie du es hier zeigst, ist mir das noch nie auf meinen normalen Bildern aufgefallen. Ich besitze allerdings auch das 15er nicht. Und ich habe es noch nie bewusst drauf angelegt.

bearbeitet von leicanik

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vor 4 Minuten schrieb leicanik:

Hast du schon gesehen: Im Thread zum Objektiv gibt es in #147 sehr deutliche Reflektionen zusammen mit einer A7II:

Das stimmt, auch aktuell geht es nicht ganz ohne Reflektionen. Mir geht es nur darum, dass ich bei der a6500 gerne den Stand der Dinge hätte, wie er bei Sony KB schon lange da ist.

Die A7 hatte viel Kritik einstecken müssen wegen ihrer Reflektionen, die A7r war damals schon besser. Sony hatte auf die Kritik gehört und mit der A7II deutlich nachgebessert. Nun stelle ich bei der aktuelleren a6500 fest, dass die wieder auf Stand der alten A7 ist. Da darf ich mich als Kunde doch mal ärgern?

Vor dem Kauf des Voigtländer-Objektivs hatte ich mit die Bilder hier im Forum (und allgemein im Netz) sehr genau angesehen, um mir ein gutes Bild vom Gegenlichtverhalten zu machen. Dass das am Ende gar nicht der kritischste Punkt ist, hatte ich völlig übersehen. Deshalb möchte ich andere interessierte dafür sensibilisieren. Das betrifft nicht nur diese spezielle Voigtländer-Objektiv, sondern auch das native Touit 12/2.8 (es gibt Bilder mit Sonne im entsprechenden Thread).

vor 13 Stunden schrieb leicanik:

Mein Vater hätte mir damals die Ohren langezogen, hätte ich dermaßen gegen die Sonne fotografiert.

Wir können heute viele verrückte Sachen machen, jeweils die richtige Ausrüstung vorausgesetzt. 1 s Belichtungszeit freihand, raw-Daten quasi nach Belieben verbiegen oder eben das Objektiv sehr flare-arm gegen die Sonne halten. Sogar Zooms werden aktuell so gut, dass es geht:

Ich freue mich darüber, dass die Grenzen aus technischer Sicht immer weiter verschoben werden.

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vor 1 Stunde schrieb pizzastein:

Das stimmt, auch aktuell geht es nicht ganz ohne Reflektionen. Mir geht es nur darum, dass ich bei der a6500 gerne den Stand der Dinge hätte, wie er bei Sony KB schon lange da ist.

Die A7 hatte viel Kritik einstecken müssen wegen ihrer Reflektionen, die A7r war damals schon besser. Sony hatte auf die Kritik gehört und mit der A7II deutlich nachgebessert. Nun stelle ich bei der aktuelleren a6500 fest, dass die wieder auf Stand der alten A7 ist. Da darf ich mich als Kunde doch mal ärgern?

Vor dem Kauf des Voigtländer-Objektivs hatte ich mit die Bilder hier im Forum (und allgemein im Netz) sehr genau angesehen, um mir ein gutes Bild vom Gegenlichtverhalten zu machen. Dass das am Ende gar nicht der kritischste Punkt ist, hatte ich völlig übersehen. Deshalb möchte ich andere interessierte dafür sensibilisieren. Das betrifft nicht nur diese spezielle Voigtländer-Objektiv, sondern auch das native Touit 12/2.8 (es gibt Bilder mit Sonne im entsprechenden Thread).

Wir können heute viele verrückte Sachen machen, jeweils die richtige Ausrüstung vorausgesetzt. 1 s Belichtungszeit freihand, raw-Daten quasi nach Belieben verbiegen oder eben das Objektiv sehr flare-arm gegen die Sonne halten. Sogar Zooms werden aktuell so gut, dass es geht:

Ich freue mich darüber, dass die Grenzen aus technischer Sicht immer weiter verschoben werden.

Ich sehe es schon kommen, irgendwann werden wir 2 als Hardcore APS-C Nutzer doch noch auf KB wechseln müssen.... 😅

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      Diese Erfahrungen (und natürlich der SSI der A7R II) sprechen m. E. dafür, anstelle der A6000 die A7R II auch für APS-C-Objektive einzusetzen (z. B. wenn man kein entsprechendes Vollformatobjektiv besitzt), wenn sie denn zur Hand ist (also nicht auf der Radreise).
       
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